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Mr Frost
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Kemoauc hat geschrieben:Dieser Roman reiht sich nahtlos in die Reihe schwacher Romane in den letzten Wochen ein. Mich würde z.B. mal interessieren, wo die ganzen Zapfenraumer auf einmal herkommen. Da haben wir in der Anomalie bald mehr von, als in Chanda. Und wo waren die, als schon einmal Terraner im Weltenkranzsystem waren? Was da inhaltlich inzwischen an Unlogik zusammengeschrieben wird, ist schon langsam mehr als nur ärgerlich.
.
Sehe ich (leider immer noch... ;) ) ebenso.
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Vincent Garron
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Mr Frost hat geschrieben:Dies zeigt für mich, das wesentliche Dinge und Fortschritte in den Romanen zu wenig wiederholt werden und altbekannte Dinge unnötig im Übermaß wiederholt werden (Dosanthi-Angststrahlung etc.).
Die Begriffe Psitronen und Chrono-Lot sind zunächst einmal schöne Begriffe.
Wirkt auf mich dennoch mehr nach Fantasy als nach Science...

Hmm... dieser Sachverhalt wurde im Kommentar des nächsten Heftes (welches in Chanda spielte) aufgegriffen, ferner im nächsten Heft der Solsystem-Ebene (2684). Desweiteren wurde nach der Inbetriebnahme des Sextadim-Schirms um das Solsystem mehrfach auf den Zusammenhang zwischen Sextadim-Schirm und der Instabilität der Anomalie verwiesen. Es scheint als würde der Sextadim-Schirm die Anomalie "irritieren".
D.h. seit dem Heft, in dem diese Fakten bekannt wurden, wurden sie (das Heft selber mitgerechnet) in 2 von 4 Heften der Solebene erläutert (50%), zusätzlich in einem Kommentar. Daher kann ich das Argument, es würde zu wenig wiederholt nicht recht nachvollziehen. Liegt es möglicherweise mehr an einem individuellen selektiven Lesestil ? :rolleyes:
Die Kritik müsste - wenn überhaupt - lauten: "Verdammt ! Heutzutage darf man bei PR nicht ein Kapitel verpassen, sonst fehlt einem mööööglicherweise eine wichtige Hintergrundinfo" und dann wäre zu diskutieren ob das gut oder nicht gut ist. Aber wenn du bspw. im Kino an der falschen Stelle eines Films auf Toilette gehst, haste auch gelitten ^^


Kemoauc hat geschrieben:Dieser Roman reiht sich nahtlos in die Reihe schwacher Romane in den letzten Wochen ein. Mich würde z.B. mal interessieren, wo die ganzen Zapfenraumer auf einmal herkommen. Da haben wir in der Anomalie bald mehr von, als in Chanda. Und wo waren die, als schon einmal Terraner im Weltenkranzsystem waren? Was da inhaltlich inzwischen an Unlogik zusammengeschrieben wird, ist schon langsam mehr als nur ärgerlich.

Die ganzen Zapfenraumer kommen aus Chanda. Wurde beschrieben in Band 2663 "Der Anker-Planet". Ich weiß nicht ob es in diesem Roman war oder in dem Roman in dem Kaowen den Verzweifelten Widerstand angreift (2677), aber Kaowens Gedankengänge waren die, dass er mit 50.000 Zapfenraumern in Chanda verblieben ist, was 10% der vorherigen Gesamtstreitmacht ausmache. Es wurde nirgends gesagt, dass die restlichen 450.000 alle nach Escalian gebracht wurden. Wenn da also 40.000 in der Anomalie von APERAS KOKKAIA die Abzweigung ins Neuroversum genommen hätten, wäre das durchaus nachvollziehbar (ich tippe eher auf mehr, denn in Escalian hat QIN SHI ja seine "Verbündeten", die Unharmonischen, mit ihrer Flotte. Eine höhere militärische Präsenz im Neuroversum wäre also aus QIN SHIS Sicht nur logisch).
Dass die Zapfenraumer beim ersten Besuch der Terraner im Weltenkranzsystem nicht da waren, liegt daran, dass die Terraner vom 2. bis 4. Dezember im Weltenkranz-System waren, die Zapfenraumer aus Chanda aber erst zwischen dem 1. und 6. Dezember in die Anomalie eingeflogen sind. Wann genau kann ich grad nicht sagen.
Somit würde auch das zeitlich zusammenpassen.
Und vorher war auch gar keine militärische Präsenz nötig, denn bis zum 28. November hatten ja die Sayporaner, respektive Sayterraner (Umbrischer Rat) die Kontrolle im Solsystem, bzw. über die LFT-Flotte (es sei nochmal erwähnt: "Geheimbefehl Winterstille").
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)
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Vincent Garron
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Kann noch nicht editieren, sorry for Doppelpost -.-

Mr Frost hat geschrieben:Die Begriffe Psitronen und Chrono-Lot sind zunächst einmal schöne Begriffe.
Wirkt auf mich dennoch mehr nach Fantasy als nach Science...

Dass die Science in Science-Fiction immer etwas "phantastisch" klingt, liegt in der Natur der Sache. Würde es aber PSI-Materie in der Realität geben, dann würde man deren Bestandteile, der bisherigen Nomenklatur folgend, als Psitonen bezeichnen (Man müsste natürlich/wahrscheinlich auch noch neue Quarks erfinden, aber das dürfte sicher KEINEN Leser interessieren (obwohl es mich nicht wundern würde wenn RC genau DIES auf einem Datenblatt schon getan hat :lol: )). Das wäre dieselbe Folgerung aus der auch Elektronen, Neutronen, Positronen, Gravitonen, Leptonen, Hadronen und der Rest der Teilchen-Bande enstanden sind.
Chrono-Lot ist einfach die Verbindung des griechischen "Chronos" mit dem Lot, einem Gerät zum ausrichten beim Bau oder diversen anderen Beschäftigungen (wobei "Gerät" schon übertrieben ist... 'n Bindfaden und 'n Stein ergibt auch schon ein Lot).
Ich kann in den Begriffen Psitonen und Chrono-Lot nichts mystisches oder mythologisch verbrämtes finden, beim besten Willen nicht. Außer dass das Chrono-Lot aus Ephemerer Materie besteht, d.h. die Spenta denken sich das Ding und dann isses da. Das sollte aber in einer Serie in der es vor parapsychologisch begabten Mutanten nur so wimmelt kein Problem darstellen ^^
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Re: Spoiler 2686: Angriff der Nanokrieger von Leo Lukas

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 12. Februar 2013, 15:04

Frank Chmorl Pamo
Negasphäre hat geschrieben:Aber alle das Geschriebene auf eingeschränkte Freiheit zu schieben; so von wegen "man könne ja nicht anders". Das wirkt irgendwie nicht so seriös.

Wobei wir dieses Argument, man könne nicht anders, die letzten 15 Jahre fast wortwörtlich lasen.
Geändert hat sich wenig, eher sind die altbekannten Muster nur umso stärker präsent:
- weiter&schneller
- Gigantismus

repeat
get (new_toy);
deploy (new_toy);
drop (new_toy);
until false.
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Laurin
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Vincent Garron hat geschrieben:... Die ganzen Zapfenraumer kommen aus Chanda. Wurde beschrieben in Band 2663 "Der Anker-Planet". Ich weiß nicht ob es in diesem Roman war oder in dem Roman in dem Kaowen den Verzweifelten Widerstand angreift (2677), aber Kaowens Gedankengänge waren die, dass er mit 50.000 Zapfenraumern in Chanda verblieben ist, was 10% der vorherigen Gesamtstreitmacht ausmache. Es wurde nirgends gesagt, dass die restlichen 450.000 alle nach Escalian gebracht wurden. Wenn da also 40.000 in der Anomalie von APERAS KOKKAIA die Abzweigung ins Neuroversum genommen hätten, wäre das durchaus nachvollziehbar (ich tippe eher auf mehr, denn in Escalian hat QIN SHI ja seine "Verbündeten", die Unharmonischen, mit ihrer Flotte. Eine höhere militärische Präsenz im Neuroversum wäre also aus QIN SHIS Sicht nur logisch).
Dass die Zapfenraumer beim ersten Besuch der Terraner im Weltenkranzsystem nicht da waren, liegt daran, dass die Terraner vom 2. bis 4. Dezember im Weltenkranz-System waren, die Zapfenraumer aus Chanda aber erst zwischen dem 1. und 6. Dezember in die Anomalie eingeflogen sind. Wann genau kann ich grad nicht sagen.
Somit würde auch das zeitlich zusammenpassen.
Und vorher war auch gar keine militärische Präsenz nötig, denn bis zum 28. November hatten ja die Sayporaner, respektive Sayterraner (Umbrischer Rat) die Kontrolle im Solsystem, bzw. über die LFT-Flotte (es sei nochmal erwähnt: "Geheimbefehl Winterstille").

Ok,
das wäre eine mögliche logische Erklkärung. Ich möchte mir als Leser sowas aber nicht selber zusammenreimen müssen, sondern ich möchte eine gewisse Nachvollziehbarkeit lesen - insbesondere wenn es sich um solche Truppenmassierungen handelt.

So ist auch bei mir der Eindruck entstanden, es handelt sich um einen schlechten schreiberischen Kunstgriff - "zack sind eben mal fast 100.000 - 200.000 Raumschiffe da wo vorher keine waren" - und das in einem in sich weitgehend abgeschlossenen Miniuniversum.

Die Verlegung solcher Truppen ins Neuroversum, und vor allem das für mich eher unglaubhafte Einsickern und Verstecken im Solsystem hätte irgendwo mal explizit geschildert werden müssen. Diese Dosanthi-Truppen passen übrigends auch nicht zu dem von Dir angenommenen Zeitplan - die müssten schon vorher dagewesen sein. Wieso die der Absetzung des Umbrischen Rates einfach zugeguckt haben, bleibt aber auch irgendwie schleierhaft. Für mich passt das nach wie vor alles nicht richtig zusammen.
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Laurin
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Vincent Garron hat geschrieben:Kann noch nicht editieren, sorry for Doppelpost -.-

Mr Frost hat geschrieben:Die Begriffe Psitronen und Chrono-Lot sind zunächst einmal schöne Begriffe.
Wirkt auf mich dennoch mehr nach Fantasy als nach Science...

Dass die Science in Science-Fiction immer etwas "phantastisch" klingt, liegt in der Natur der Sache. Würde es aber PSI-Materie in der Realität geben, dann würde man deren Bestandteile, der bisherigen Nomenklatur folgend, als Psitonen bezeichnen ...

An diesen Begriffen habe ich mich eigentlich nicht gestört. Was ich viel störender empfinde, ist dass man nach dem PSI-Geschwurbel des vergangenen Zyklus nun dem NANO-Zeugs quasi Zauberkraft andichtet. Nanoteilchen können:
- mit hoher Geschwindigkeit zielgerichtet unter der Erdkruste wandern
- Mega-Erdbeben hervorrufen (ja wie denn das ???)
- Kampfkamele bauen (haha)
- sich zu Spähfalken formen
- sich zu fliegenden Teppichen formen
- sich zu raumschiffsähnlichen Transportspären wandeln
- sich ohne Zeitverzug zu Translatoren formen (Leute dazu sind programmierte Positroniken notwendig)
- Energieschirme herstellen (hä ?)
- In Körper lebender Wesen eindringen und dort mentale Abschirmungen errichten
- erscheinen als Dschinns, Hüte oder Patronengurte (was ein Unsinn)
usw.

Im Grunde können sie quasi alles was grade mal so an Wunderkram im Plot benötigt wird. Damit verschiebt man die Serie aber mächtig in Richtung Fantasy - das hat mit nachvollziehbarer SF nur noch sehr wenig zu tun.
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Tanuki
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Laurin hat geschrieben:Im Grunde können sie quasi alles was grade mal so an Wunderkram im Plot benötigt wird. Damit verschiebt man die Serie aber mächtig in Richtung Fantasy - das hat mit nachvollziehbarer SF nur noch sehr wenig zu tun.


Sehe ich auch so. Solche Technik kann durchaus mal vorkommen. Aber extrem selten, sehr kurz und unerklaert. Halt nur mal ein Gastauftritt. In irgendeinem Thread wurde mal kurz die 11D Technik der Koltonen erwaehnt. So ungefaehr kann ich mir eine erlaubte Verwendung von Supernano- und Superpsitechnik vorstellen. Wurde mal erwaehnt, um den Unterschied zum technischen Niveau des Allgemeinpoebels zu verdeutlichen, spielte aber keine Rolle.
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Langschläfer
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Laurin hat geschrieben:Im Grunde können sie quasi alles was grade mal so an Wunderkram im Plot benötigt wird. Damit verschiebt man die Serie aber mächtig in Richtung Fantasy - das hat mit nachvollziehbarer SF nur noch sehr wenig zu tun.

Ach?
Nanoteilchen sind unter anderem auch Assembler - winzigste Baumaschinen.

Teilweise formen sie Gegenstände aus sich selbst, etwa die Falken.
Die Kampfkamele und Transportsphären sind etwas zu groß - daher wird Material aus der Umgebung integriert (was iirc schon bei Toufecs Einsatz auf Terra klar wird, als er seine Kampfkamele "pflanzt").
Das Megabeben löst man zum Beispiel durch eine Gravitationsschockwelle - Nanoteilchen mit dem beschriebenen Verhalten müssen auch einen Antigravgenerator oder eine ähnliche Funktion haben, den man im Zielgebiet einfach vergrößert nachbaut (außerdem haben die Saypos damals iirc tausende von diesen Ovoiden abgesetzt... das könnte sich schnell auf hunderte Kilo Nanotech summieren...)
Mit dieser Antigravfunktion ist dann auch der "Fliegende Teppich" kein Problem mehr - das ist nur ein hübsch geformter Gleiter. Und die Transportsphäre braucht auch einen Antigrav.
Die Translatorfunktion ist trivial - schon mal überlegt wie viel Rechenpower Nanoschwärme brauchen, um die Aktionen ihrer Einzelsysteme zu koordinieren? Dazu gehört eine veritable KI. Sie brauchen auch umfangreiche Baupläne und so weiter, wenn sie etwas komplexeres bauen sollen. Etwa einen leistungsfähigeren Antigrav.
Die Energieschirme sind zwar schon schwieriger, aber mit den Bauplänen wären die Generatoren herstellbar - wenn man nicht aus der eingebauten Antigrav-(5D)-Funktion was drehen kann.
Abschirmung gegen Beeinflussung... letztlich ein alter Hut. Die alte Mentalstabilisierung war eine Gehirnoperation.
Und als Dschinn erscheinen? Das ist ein Avatar, mit dem man redet - könnte genausogut ein Holo sein, nur müsste man dafür wieder den Generator bauen.

Fantasy?

Wohl kaum.
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)
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Mr Frost
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Vincent Garron hat geschrieben:Kann noch nicht editieren, sorry for Doppelpost -.-

Mr Frost hat geschrieben:Die Begriffe Psitronen und Chrono-Lot sind zunächst einmal schöne Begriffe.
Wirkt auf mich dennoch mehr nach Fantasy als nach Science...

Dass die Science in Science-Fiction immer etwas "phantastisch" klingt, liegt in der Natur der Sache. Würde es aber PSI-Materie in der Realität geben, dann würde man deren Bestandteile, der bisherigen Nomenklatur folgend, als Psitonen bezeichnen (Man müsste natürlich/wahrscheinlich auch noch neue Quarks erfinden, aber das dürfte sicher KEINEN Leser interessieren (obwohl es mich nicht wundern würde wenn RC genau DIES auf einem Datenblatt schon getan hat :lol: )). Das wäre dieselbe Folgerung aus der auch Elektronen, Neutronen, Positronen, Gravitonen, Leptonen, Hadronen und der Rest der Teilchen-Bande enstanden sind.
Chrono-Lot ist einfach die Verbindung des griechischen "Chronos" mit dem Lot, einem Gerät zum ausrichten beim Bau oder diversen anderen Beschäftigungen (wobei "Gerät" schon übertrieben ist... 'n Bindfaden und 'n Stein ergibt auch schon ein Lot).
Ich kann in den Begriffen Psitonen und Chrono-Lot nichts mystisches oder mythologisch verbrämtes finden, beim besten Willen nicht. Außer dass das Chrono-Lot aus Ephemerer Materie besteht, d.h. die Spenta denken sich das Ding und dann isses da. Das sollte aber in einer Serie in der es vor parapsychologisch begabten Mutanten nur so wimmelt kein Problem darstellen ^^

Hallo Vincent, die ethymologischen Hintergründe der Begriffe sind mir klar.
Du schreibst: "(...) Ephemere Materie (...) d.h. die Spenta denken sich das Ding und dann isses da."
Ja, genau! :lol:
Genau hier kann man erkennen, daß die "Science" bei PR dann eben doch inzwischen zu kurz kommt. Ich finde halt ein wenig dünne, was man mit so schön konzipierten Begriffen inhaltlich macht. Dein Vorschlag, "neue Quarks einzuführen" hätte mich wiederum als Naturwissenschaflter geradezu begeistert... ;).
Ich lese bei PR aber seit hunderten von Bänden nur noch "PSI" oder aktuell inflationär "Nano" und das ist halt ein wenig einseitig, wenn man SCIENCE Fiction lesen möchte.
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Tanuki
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Langschläfer hat geschrieben:
Fantasy?

Wohl kaum.


Aber schlechtes Storytelling. Ein 'do what I mean' device ist auf Dauer einfach Spannungstoetend.
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jogo
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Danke, Langschläfer! Anscheinend kannst du meine Gedanken lesen.
Die Nanoteilchen wurden recht gut im entsprechenden Roman beschrieben. Betrachtet man die Diskussion der Nanosysteme der Realität, die deutlich größer sind, als als die in den Romanen dargestellten Nanoteilchen (was ich ja auch nach den paar Jährchen erwarte) und man weiß um die Kritik zur Verwendung der nanopartikel... dann sage ich: Habt ihr euch echt gut ausgedacht!
Nur damit es kurz geschrieben ist: Nanopartikel heutiger Technologie besitzen die Fähigkeit die Haut eines Menschen zu durchdringen. Wir haben keinen natürlich Schutz dagegen. Deshalb werden von Vielen diese Nanopartikel mittlerweile mit Argwohn betrachtet und man hält eine größere Gefährdung als bei Asbest für denkbar.
Was also können Maschinchen anrichten, die nochmals kleiner sind und autark agieren?
Die hier angedachte Nanotechnologie ist nichts andere als die phantastische Weiterführung der realen Technologie. Und ist es nicht das, was wir uns von SF erwarten?
Und wer weiß, ob wir in 25 Jahren Vergleiche ziehen zwischen den Nanomaschinchen bei PR und dem Bügeleisen im Raumschiff Orion... ;)
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
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Mr Frost
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Laurin hat geschrieben:
Vincent Garron hat geschrieben:Kann noch nicht editieren, sorry for Doppelpost -.-

Mr Frost hat geschrieben:Die Begriffe Psitronen und Chrono-Lot sind zunächst einmal schöne Begriffe.
Wirkt auf mich dennoch mehr nach Fantasy als nach Science...

Dass die Science in Science-Fiction immer etwas "phantastisch" klingt, liegt in der Natur der Sache. Würde es aber PSI-Materie in der Realität geben, dann würde man deren Bestandteile, der bisherigen Nomenklatur folgend, als Psitonen bezeichnen ...

An diesen Begriffen habe ich mich eigentlich nicht gestört. Was ich viel störender empfinde, ist dass man nach dem PSI-Geschwurbel des vergangenen Zyklus nun dem NANO-Zeugs quasi Zauberkraft andichtet. Nanoteilchen können:
- mit hoher Geschwindigkeit zielgerichtet unter der Erdkruste wandern
- Mega-Erdbeben hervorrufen (ja wie denn das ???)
- Kampfkamele bauen (haha)
- sich zu Spähfalken formen
- sich zu fliegenden Teppichen formen
- sich zu raumschiffsähnlichen Transportspären wandeln
- sich ohne Zeitverzug zu Translatoren formen (Leute dazu sind programmierte Positroniken notwendig)
- Energieschirme herstellen (hä ?)
- In Körper lebender Wesen eindringen und dort mentale Abschirmungen errichten
- erscheinen als Dschinns, Hüte oder Patronengurte (was ein Unsinn)
usw.

Im Grunde können sie quasi alles was grade mal so an Wunderkram im Plot benötigt wird. Damit verschiebt man die Serie aber mächtig in Richtung Fantasy - das hat mit nachvollziehbarer SF nur noch sehr wenig zu tun.

Und ähnliches hat man im Zyklus vorher mit "PSI" "gemacht".
Gleiches gilt seit hunderten von Bänden für die Silberkugeltechnologie.
(Fast) ALLES ist möglich.
Und das langweilt.
Zuletzt geändert von Mr Frost am 12. Februar 2013, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Mr Frost
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Tanuki hat geschrieben:
Langschläfer hat geschrieben:
Fantasy?

Wohl kaum.


Aber schlechtes Storytelling. Ein 'do what I mean' device ist auf Dauer einfach Spannungstoetend.


Richtig. Man muß es nicht "Fantasy" nennen.
Begeistern können solche Plots aber offensichtlich nicht alle Leser.
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Tanuki
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jogo hat geschrieben:Danke, Langschläfer! Anscheinend kannst du meine Gedanken lesen.
Die Nanoteilchen wurden recht gut im entsprechenden Roman beschrieben. Betrachtet man die Diskussion der Nanosysteme der Realität, die deutlich größer sind, als als die in den Romanen dargestellten Nanoteilchen (was ich ja auch nach den paar Jährchen erwarte) und man weiß um die Kritik zur Verwendung der nanopartikel... dann sage ich: Habt ihr euch echt gut ausgedacht!
Nur damit es kurz geschrieben ist: Nanopartikel heutiger Technologie besitzen die Fähigkeit die Haut eines Menschen zu durchdringen. Wir haben keinen natürlich Schutz dagegen. Deshalb werden von Vielen diese Nanopartikel mittlerweile mit Argwohn betrachtet und man hält eine größere Gefährdung als bei Asbest für denkbar.
Was also können Maschinchen anrichten, die nochmals kleiner sind und autark agieren?
Die hier angedachte Nanotechnologie ist nichts andere als die phantastische Weiterführung der realen Technologie. Und ist es nicht das, was wir uns von SF erwarten?
Und wer weiß, ob wir in 25 Jahren Vergleiche ziehen zwischen den Nanomaschinchen bei PR und dem Bügeleisen im Raumschiff Orion... ;)


Das mag ja alles ein, Jogo. Aber was bringt es irgendwie mitzudenken oder zu raetseln, wie denn ein Problem geloest werden kann, wenn man die zur Verfuegung stehenden Werkzeuge und Faehigkeiten nicht kennt? Parafalle? Nanoteilchen formen sich zum Anti-Parafallendevice. Gift? Nanoteilchen formen sich zum intelligenden Gegengift. Hunger? Nanoteilchen bauen aus Dreck ein 10 Gaenge Menue. Autor weiss nicht, wie er die Story beenden soll? Nanoteilchen bauen Deux ex Machina. Ich mochte Dalaimoc Rorvic, koennten die Nanoteilchen den bitte in einem der naechsten Romane wieder zusammenebauen?
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Mr Frost
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Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Dies zeigt für mich, das wesentliche Dinge und Fortschritte in den Romanen zu wenig wiederholt werden und altbekannte Dinge unnötig im Übermaß wiederholt werden (Dosanthi-Angststrahlung etc.).
Die Begriffe Psitronen und Chrono-Lot sind zunächst einmal schöne Begriffe.
Wirkt auf mich dennoch mehr nach Fantasy als nach Science...

Hmm... dieser Sachverhalt wurde im Kommentar des nächsten Heftes (welches in Chanda spielte) aufgegriffen, ferner im nächsten Heft der Solsystem-Ebene (2684). Desweiteren wurde nach der Inbetriebnahme des Sextadim-Schirms um das Solsystem mehrfach auf den Zusammenhang zwischen Sextadim-Schirm und der Instabilität der Anomalie verwiesen. Es scheint als würde der Sextadim-Schirm die Anomalie "irritieren".
D.h. seit dem Heft, in dem diese Fakten bekannt wurden, wurden sie (das Heft selber mitgerechnet) in 2 von 4 Heften der Solebene erläutert (50%), zusätzlich in einem Kommentar. Daher kann ich das Argument, es würde zu wenig wiederholt nicht recht nachvollziehen. Liegt es möglicherweise mehr an einem individuellen selektiven Lesestil ? :rolleyes:
Die Kritik müsste - wenn überhaupt - lauten: "Verdammt ! Heutzutage darf man bei PR nicht ein Kapitel verpassen, sonst fehlt einem mööööglicherweise eine wichtige Hintergrundinfo" und dann wäre zu diskutieren ob das gut oder nicht gut ist. Aber wenn du bspw. im Kino an der falschen Stelle eines Films auf Toilette gehst, haste auch gelitten ^^
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Tja, MICH wundert nicht, wenn Details, die wichtig für die logische Gesamthandlung sein könnten, möglicherweise überlesen werden, wenn man sich durch geschätzte 70% der Hefte nur noch durchquält...
So richtig zwingend und logisch konsistent finde ich die zerrissene Gesamthandlung leider immer noch nicht...
Aufgabe der Expokraten und Autoren sollte es zugleich sein, immer DEUTLICH zu machen, warum etwas gerade wann passiert.
Hat bei mir aktuell nicht funktioniert.
Und wenn wesentliche Infos nur im PR-Computer besonders deutlich werden, dann werden diese Infos sicherlich an so manchem Leser vorbeigehen. Ein "Lesevergnügen" ist der PR-Computer leider schon lange nicht mehr.
Aber danke Dir für Deine freundlichen Hinweise!
;)
Zuletzt geändert von Mr Frost am 12. Februar 2013, 19:22, insgesamt 7-mal geändert.
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Vincent Garron hat geschrieben:Chrono-Lot ist einfach die Verbindung des griechischen "Chronos" mit dem Lot, einem Gerät zum ausrichten beim Bau oder diversen anderen Beschäftigungen (wobei "Gerät" schon übertrieben ist... 'n Bindfaden und 'n Stein ergibt auch schon ein Lot).

Also quasi ein "Zeit-Ausrichter", dieses Lot.
(Und Lot und Schlauchwaage sind immer noch zwei der wichtigsten Geräte auf dem Bau. Auch wenn sie vergleichsweise simpel erscheinen. Sonst hätten wir schon öfter mal eine 30-m-Wasserwaage und eine entsprechende Bleilatte gebraucht. Und bei einem neuen Projekt, wenn wir es kriegen sollten... 120 m. ;) :D )
Ich kann in den Begriffen Psitonen und Chrono-Lot nichts mystisches oder mythologisch verbrämtes finden, beim besten Willen nicht. Außer dass das Chrono-Lot aus Ephemerer Materie besteht, d.h. die Spenta denken sich das Ding und dann isses da. Das sollte aber in einer Serie in der es vor parapsychologisch begabten Mutanten nur so wimmelt kein Problem darstellen ^^

Ich vergleiche es statt dessen einfach mal mit einer der bekanntesten Basis-Funktionen der Lichtzellen, Silberkugeln, crozeirischen Prinzenausflugschiffchen und ähnlichem - eine hochentwickelte Form der Materieprojektion, die dort mit Energie aus dem Hyperzapfer (die Spenta nehmen statt dessen Solarenergie, oder solare Hyperenergie), sowie in den Projektor eingespeiste Daten über das zu erstellende Gerät (die Spenta nehmen dafür ihren Kopf, oder was auch immer sie vergleichsweises haben) durchgeführt wird.

Auch "nix neues". ;)
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Sorry, aber diese Überlegungen kann ich ganz und gar nicht nachvollziehen. Die Gesamtmenge der Xylthenraumer in Chanda wurde nie erwähnt. Die von dir erwähnten 10% bezogen sich auf die verbleibende Schutzflotte um Shikaqin, von der sich 90% entfernten, ganz ausdrücklich um sich dem Feldzug gegen Escalian anzuschließen. Die von dir erwähnten 50'ooo Schiffe waren die Gesamtflotte in Chanda, die Kaowen anschließend zum Kampf gegen den Verzweifelten Widerstand zusammenrief. Darin sind die oben erwähnten 10% von was auch immer bereits enthalten, sie stellen aber nur einen Teil dar. Von einer Abzweigung in der Anomalie, die für den Feldzug gegen Escalian eingerichtet wurde, war auch nie die Rede. Das würde ja voraussetzen, dass Anomalien beliebig programmierbar sind, etwa wie Transmitter zu verschiedenen Empfangsstationen. Solche Spekulationen hat es hier im Forum gegeben, in den Romanen war aber nicht die Rede davon. Nein, tut mir leid, deine Spekulationen erklären für mich nicht das überraschende plötzliche Vorhandensein der massiven Chanda-Streitkräfte in der Neuroversum-Anomalie. Aber wie ich unsere Expokratur kenne, kommt da noch eine Erklärung hinterher - oder etwa nicht? 8-)
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jogo
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Tanuki hat geschrieben:
Das mag ja alles ein, Jogo. Aber was bringt es irgendwie mitzudenken oder zu raetseln, wie denn ein Problem geloest werden kann, wenn man die zur Verfuegung stehenden Werkzeuge und Faehigkeiten nicht kennt? Parafalle? Nanoteilchen formen sich zum Anti-Parafallendevice. Gift? Nanoteilchen formen sich zum intelligenden Gegengift. Hunger? Nanoteilchen bauen aus Dreck ein 10 Gaenge Menue. Autor weiss nicht, wie er die Story beenden soll? Nanoteilchen bauen Deux ex Machina. Ich mochte Dalaimoc Rorvic, koennten die Nanoteilchen den bitte in einem der naechsten Romane wieder zusammenebauen?

Aber SF bedeutet eben auch seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Ginge ich hin und würde alles was ich gelernt habe und weiß anwenden, mir Dinge wie Psimaterie anschauen, dann knirschen meine Synapsen im Sopranbereich. Aber gleiches gilt für Hypertriebwerke, Antigrav, Terkonit und jegliche Basis der Perry Rhodan Serie bzw der SF an sich.
Aber ich persönlich löse mich beim Lesen von der Realität und lasse zu, dass unsinniger Quatsch funktionieren darf. Lese ich über die Nanomachinchen dann sehe ich diese vor meinem geistigen Auge agieren. Wie will ich denn in Science Fiction auch nur irgendetwas hieb- und stichfest erklären?
Rorvic... ja mein Megaheld aus jüngeren Jahren! Nanomaschinchen könnten ihn bauen. Aber er wäre dennoch nur ein Android und nicht Rorvic.
Und wir müssen dann in dieser Diskussion auch über solche Dinge reden: In der Realität glaube ich nicht einmal an Empathie. Und dennoch üben Mutanten eine ungeheure Faszination auf mich aus. Aber genau hier bewegen wir uns an einem Problem. Rorvic war doch nie etwas anderes als ein Magier. Würden wir ihn heute als Handlungsträger akzeptieren, wenn wir unsere Erinnerungen an damals löschen könnten?
Oder Schutzschirme? Wer kann mir bitte einen Paratronschirm erklären? Oder machen wir es leichter: Einen HÜ-Schirm? Es können nur pseudowissenschaftliche Erklärungen bleiben, die widerlegt werden können.
Und noch ein weiterer Einwand über Funktionsweisen... Ich wollte vor etlichen Wochen meiner Mutter WLAN, iPad, Internet erklären. Das war für sie schon eine Art Silberkugel. Wichtig war dann, dass ich ihr sagen konnte, wann das Musical begann. Der Rest war ein Gemurmel von wegen, welcher mensch soll sich damit noch zurecht finden. Und nun?

Und mein iPad ist deutlich flacher als das klobige Ding aus Star Treck... :o)
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
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Rainer1803
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Ich versteh auch immer noch nicht die taktische Richtung der Sayporaner. Da haben sie ca. 40.000 Schiffe im Solsystem und greifen erstmal mit 180 oder so an, beziehen eine Niederlage wie zu erwarten. Klar, ist völlig logisch. Ich behaupte allein durch diese und andere Indizien der Unlogik, dieser Zyklus wurde zwischendurch umkonzipiert, da man merkte er funzt nicht so richtig.
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Vincent Garron
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Laurin hat geschrieben:Im Grunde können sie quasi alles was grade mal so an Wunderkram im Plot benötigt wird. Damit verschiebt man die Serie aber mächtig in Richtung Fantasy - das hat mit nachvollziehbarer SF nur noch sehr wenig zu tun.

Ich verstehe ja auf was du hinauswillst, aber kuck mal:
Als die Serie 1961 begann, hat man sie bezogen auf den Science in der Fiction gleich aus mehreren Gründen nicht ernst genommen:
- Mondlandung schon 1971, haha
- kleine Geräte (Armbandkom) mit denen man gezielt eine andere Person irgendwo auf dem gesamten Planeten erreichen kann
- ich glaub in den ersten Heften wurden die Zielkoordinaten der Raumschiffe sogar noch mit Lochkarten (!!!!1111einhundertelf) eingegeben.
usw. usw.

Was wäre denn Science-Fiction, wenn die Technik nicht absolut fantastisch wäre ? Was würde übrigbleiben wenn man nur noch von "realistischer" Technik schreiben würde ?
"Realistische Technik" hab ich selber genug: Die Mondlandung hab ich selber gesehen (war da 1/2 Jahr alt ^^), ich hab ein Gerät damit kann ich jede Person irgendwo auf der Erde anfunken (wenn ich seine Handynummer hab) und der Rechner auf dem ich dieses posting grad schreibe hat die 50- oder 100-fache (oder n-fache) Leistung des Rechners den die NASA verwendete um die Mondlandung zu steuern. D.h. wenn man die Mondlandung nochmal mit meinem Rechner machen würde, würde der sich ganz schön langweilen und die Jungs von der NASA würden daneben stehen und sagen "Zauberei !"

ein anderes, aktuelleres, Thema: Verschränktheit von Teilchen.
Nein, ich will hier keinen Vortrag halten, aber das worüber Physiker heutzutage allen Ernstes diskutieren, hat Einstein (ja... DER Einstein) "spukhafte Wirkung" genannt. Wäre es übertrieben spukhaft mit Zauberei zu betiteln ?

In vielen Bereichen ist die moderne (Real-)Technologie weiter als einige Technologien des 2. PR-Zyklus, der in den Jahren 2040 - 2045 spielte. Wir haben aber erst 2013 ! Und ich bin mir sicher, wenn die (reale) Menschheit es schafft irgendwann mal zu erkennen, dass es dem Planeten völlig wurscht ist wo welche Landesgrenze herläuft, und die (reale) Menschheit das Jahr 5056 erreicht (ja ich weiß... ich bin ein unverbesserlicher Optimist), dass es dann Nanogenten geben wird, von denen Delorian nur träumen kann !

Von daher hab ich persönlich kein Problem damit, darüber zu lesen, solange die Terraner diese Technik nicht adapatieren und sie dann in allen künftigen Zyklen als Deus ex Machina aus dem Hut zaubern. Würde schnell langweilig werden. Aber ok.. das ist nur meine eigene ganz persönliche Meinung. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden. Aber von Fantasy sind wir sehr sehr weit weg. Fantasy hat mit mystischen und mythologischen Einschlägen zu tun. Der Graueinfluss im Tiefenland war Fantasy. Die TIEFE als Trennschicht zwischen den Multiversen und dem Arresum und dem Parresum ist Fantasy. Die Thematik um die 3 ultimaten Fragen, besonders die dritte, ist Fantasy.
Aber Nanogenten ? Das ist "nur" ultra-hochentwickelte Technik. Gibts in 10.000 Jahren an jedem Trödelladen um die Ecke zu kaufen :P


@ Kritikaster:
Ich hab die entsprechenden Hefte grad nicht physisch vorliegen, kanns also nicht nachkucken. Ich will auch nicht in Abrede stellen, dass ich mich in Bezug auf die Schiffszahlen irre und du recht hast, kann möglich sein.
Was die Anomalien angeht halte ich meine Vermutung dass diese steuerbar sind aufrecht. Ich mache das daran fest, dass QIN SHI einmal mit Marrghiz Kontakt gesucht und sich nach den Fortschritten in der Neuroversum-Anomalie erkundigt hat. Es muss also zumindest für eine SI möglich sein von außen Kontakt ins Innere der Anomalie herzustellen. Ob der Vorgang auch andersherum verläuft ist momentan offen. D.h. entweder über die Anomalie in APERAS KOKKAIA oder über eine andere Anomalie (die dann wohl auch in Chanda liegen müsste) ist ein Zugang möglich:
Fakt ist auch, dass Marrghiz nach der Rückeroberung der Solaren Residenz verschwunden ist. Es ist also nicht auszuschliessen, dass er einen Weg gesucht (und auch gefunden) hat, QIN SHI über das Scheitern der Übernahme des Solsystem zu informieren. Dann MUSS QIN SHI sogar Raumschiffe in die Anomalie entsenden, denn er selber kann da nicht hin (weil er in Escalian physisch präsent sein muss, um sich - wie ich vermute - mit TANEDRAR zu vereinen), auf der anderen Seite muss QIN SHI aber Gills-Ghaulinc und das Totenhirn schützen, denn ohne Ephemere Pforte und ohne Totenhirn gibts auch kein Neuroversum :P
(Bzw. würde Gills-Ghaulinc wohl bedeutungslos wenn das Totenhirn die Steuerung der Anomalie übernehmen würde, aber noch ist das ja nicht passiert (warum eigentlich nicht ??))
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
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Rainer1803
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jogo hat geschrieben:

Und mein iPad ist deutlich flacher als das klobige Ding aus Star Treck... :o)

Kann der auch beamen ? :o
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jogo
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Kritikaster hat geschrieben:...
Nein, tut mir leid, deine Spekulationen erklären für mich nicht das überraschende plötzliche Vorhandensein der massiven Chanda-Streitkräfte in der Neuroversum-Anomalie. Aber wie ich unsere Expokratur kenne, kommt da noch eine Erklärung hinterher - oder etwa nicht? 8-)

ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Saypos ihr eigenes Spiel treiben. Sie versuchen QIN SHI zu manipulieren also sollten sie durchaus in der Lage sein große Flottenverbände abzuzweigen. Auch dahingehend betrachtet, dass QIN SHI überraschenderweise die Saypos nie versuchte so zu unterdrücken und für seine Zwecke auszunutzen, wie das mit den Xylthen geschah.
Und letztlich würde mich nicht einmal wundern, wenn der große Drahtzieher Delorian wäre.
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Tanuki
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jogo hat geschrieben:Aber SF bedeutet eben auch seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Ginge ich hin und würde alles was ich gelernt habe und weiß anwenden, mir Dinge wie Psimaterie anschauen, dann knirschen meine Synapsen im Sopranbereich. Aber gleiches gilt für Hypertriebwerke, Antigrav, Terkonit und jegliche Basis der Perry Rhodan Serie bzw der SF an sich.

Absolut. Aber der Unterschied ist, dass man frueher im Rahmen der Serie recht gut 'wusste' was moeglich ist und was nicht.
Ein Antigraf hob die Schwerkraft auf. Man konnte damit aber nicht durch die Zeit reisen. Terkonit war verdammt hat und schwer zu schmelzen. Man konnte damit aber keine Funksprueche absenden. Hyperantrieb? Da wusste man frueher immer schoen, was der konnte. Manchmal gab es ein paar Unsauberkeiten, z.B. dass jemand einen Transitionssprung bewusst erlebte und handeln konnte, aber da hat man gnaedig drueber hinweggelesen.

Nano- und Psitechnik, ist dagegen irgendwie unsauber definiert.

jogo hat geschrieben:Oder Schutzschirme? Wer kann mir bitte einen Paratronschirm erklären? Oder machen wir es leichter: Einen HÜ-Schirm? Es können nur pseudowissenschaftliche Erklärungen bleiben, die widerlegt werden können.


Darum geht es doch gar nicht. Ein HUE-Schirm ist eine Wand. Ein Paratronschirm eine haertere Wand. Dazu etwas Technoblabla und die Story steht.

Fuer Psi und Nano wie es jetzt verwendet wird, braucht man irgendwann Kryptonit.
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Vincent Garron
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jogo hat geschrieben:Und letztlich würde mich nicht einmal wundern, wenn der große Drahtzieher Delorian wäre.

.... wenn Delorian wirklich Delorian ist B-)
Schonmal drüber nachgedacht ? :lol:
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
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jogo
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Vincent Garron hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:Und letztlich würde mich nicht einmal wundern, wenn der große Drahtzieher Delorian wäre.

.... wenn Delorian wirklich Delorian ist B-)
Schonmal drüber nachgedacht ? :lol:

Und im Spiegel bekam man eine Ahnung eines blauen und viel zu kleinen Elefanten...
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