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dandelion
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Ich habe nicht alle Kommentare in diesem thread gelesen, diesen aber schon. Das Titelbild hat mich dazu animiert. Habe schon vermutet, daß es dieses Formenergie-Raumschiff sein könnte.
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Yman
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dandelion hat geschrieben:Ich habe nicht alle Kommentare in diesem thread gelesen, diesen aber schon. Das Titelbild hat mich dazu animiert. Habe schon vermutet, daß es dieses Formenergie-Raumschiff sein könnte.


Man weiß halt eben nicht, was dahinter steckt, und ich habe auch noch keine Spekulationen. Man kann es auch nicht ausschließen, dass das Ganze eine Finte von Anti-ES ist und Tyari selbst Manifest C oder sogar D ist. Das Formenergieschiff ist auf jeden Fall fortgeschrittene Technologie, wie man sie im Fundus von Superintelligenzen oder bei Dienern der Hohen Mächte findet.
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Grauer Lord
Siganese
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Ein spannender Roman, prallvoll mit abenteuerlichen Ereignissen. Hans Kneifel hat ihn so geschrieben, dass ich endlich mal wieder das Gefühl hatte, kein Kinderbuch für Zehnjährige zu lesen, wie bei den Wuschel-Eskapaden der letzen Wochen. Auch das Auftauchen von Breckcrown Hanyes als Hauptperson tat der Handlung gut, ich halte den High Sideryt nach wie vor für eine markante und überzeugende Figur. Auch die Gefahr durch die kriegslüsternen Völker von Xiinx-Markant kam überzeugend rüber, inklusive Absturz auf einer fremdnen Welt. Witzig, dass Atlan am Ende das schon gewohnte böse Selbstgespräch von Anti-Homink, das offenbar zu so gut wie jedem Roman diseser Ebene gehört, quasi selber nachempfindet.

Da ich @Ymans letztem Posting entnehme, dass hier die Wahrheit(en) hinter Barleona und Tyari noch nicht bekannt ist/ sind, halte ich mich als „Leser von damals“ wegen Spoilergefahr besser mal zurück. Interessant ist aber schon, dass auch an Bord der SOL bei beiden Frauen automatisch von einer Gefahr ausgegangen wird. Auffällig ist in jedem Fall, dass Barleona eine Art unbeschriebenes Blatt zu sein scheint, von den Erinnerungen und Eigenschaften her regelrecht „leer“; Tyari hingegen kommt als weibliches Atlan-Double daher, dynamisch, lässig, selbstbewusst, ausgestattet mit einer nur auf sie zugeschnittenen Formenergie-Supertechnik, in der Hand eine Art Aktenkoffer, wie eine kosmische Handlungsreisende auf spezieller Mission.

Die Sache mit Trentrin hätte ich nicht gebraucht, die ganzen ach so superstarken Manifesre, die dann im Handumdrehen vernichtet werden, sind bisher doch recht unbefriedigend. Und das nächste scheint ja nun schon in SENECA zu lauern.
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Lumpazie
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Am Montag, den 13. Juni 1983 erschien der Band 610 der Atlan-Serie:

SENECA gegen SOL

von Horst Hofmann

Bild


Handlung:

Zwei Tage nach der Vernichtung des Manifests D steht die SOL 52 Lichttage von der Grenze der durch kosmischen Staub verdunkelten Zentrumsregion Xiinx-Markants entfernt. Breckcrown Hayes stellt als Geschenk für das Atlan-Team den Kreuzer MT-1 und die Korvette MT-K-20 zur Verfügung, die beide über von SENECA unabhängige Bordpositroniken mit Plasmazusatz verfügen. Als Piloten wechseln die Zwillinge Uster und Vorlan Brick zum Atlan-Team, wofür Cara Doz Chefpilotin der SOL wird. Atlan nennt den Kreuzer CHYBRAIN und die Korvette FARTULOON. SENECA erweist sich als ernsthaft gestört, da er die Anwesenheit der beiden Schiffe im Hangar verleugnet. Er blendet die zuvor auf einem Bildschirm sichtbar gewesenen Schiffe aus, als Atlan ihn darauf anspricht.

Zur gleichen Zeit beginnt Cpt'Carchs Geburt, indem sich der Extra verpuppt. In diesem Zustand spürt er deutlich, dass das Manifest C SENECA übernimmt, kann aber niemanden warnen. Das Manifest, das Erfrin heißt, will die SOL ohne Schutzschirme mit halber Lichtgeschwindigkeit in den kosmischen Staub der Zentrumsregion fliegen, was ihr sicheres Ende in 104 Tagen bedeuten würde.

Barleona und Tyari sind inzwischen Konkurrentinnen um Atlans Gunst. Erstere gerät in Lebensgefahr, als sie einen von SENECA kontrollierten Wagen benutzt. Joscan Hellmut wird von dem Bordcomputer in einem Korridor festgesetzt. Beide kommen noch glimpflich davon, denn noch kämpft SENECA gegen die Fremdbeeinflussung an. Atlan dagegen wird von SENECA entführt. Der Bordcomputer fordert, dass der Arkonide die beiden Schiffe mit unabhängigen Positroniken von Bord schafft. Als Tyari versucht, den Arkoniden zu befreien, benutzt SENECA stattdessen Atlan als Geisel, um die Schiffsführung zur Beseitigung der beiden Schiffe zu zwingen.

Die Solaner nutzen die Gelegenheit, um die Schiffe gegen den Widerstand SENECAS zu besetzen. Danach versuchen sie, Atlan zu befreien. Dabei geraten Breckcrown Hayes, Bjo Breiskoll und Atlan in ein merkwürdiges Transmitter-Feld. In einer simulierten Welt nehmen sie am geistigen Kampf zwischen Erfrin und SENECA teil, können jedoch nicht entscheidend helfen. SENECA unterliegt und kann nur noch das Trio sicher zurückbefördern.

Federspiel versteht schließlich Cpt'Carchs Gedanken. Dieser verlässt als körperloser Impuls die SOL und fliegt zu seiner Heimatwelt, die sich innerhalb der Dunkelzone von Xiinx-Markant befindet.

Atlan und Hayes überzeugen SENECA, die Solaner, die sich bereits auf den beiden Schiffen befinden, von Bord zu lassen. Die Positronik stimmt zu, aber nur um Kampfroboter an Bord zu schaffen. Dies haben Atlan und Hayes jedoch vorausgeahnt und nutzen die Gelegenheit, um das komplette Atlan-Team mit Transmittern in die beiden Schiffe zu versetzen, während die Angehörigen der Schiffsführung zu Hayes' Unterstützung auf der SOL bleiben bzw. auf sie zurückkehren. Sternfeuer bleibt auf der SOL, damit die beiden Gruppen Kontakt halten können.

Am 17. November 3807 verlassen die CHYBRAIN und die FARTULOON die SOL, die noch 104 Tage vor sich hat. Obwohl Tyari einen Flug nach Bars-2-Bars vorschlägt, will Atlan eine Lösung in der Zentrumsregion von Xiinx-Markant suchen.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Yman
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Grauer Lord hat geschrieben:Ein spannender Roman, prallvoll mit abenteuerlichen Ereignissen. Hans Kneifel hat ihn so geschrieben, dass ich endlich mal wieder das Gefühl hatte, kein Kinderbuch für Zehnjährige zu lesen, wie bei den Wuschel-Eskapaden der letzen Wochen.

Das ist einer der Vorzüge von Hans Kneifel. Hier und da dürfte die Atlan-Serie ruhig etwas erwachsener sein. Blödel ist für sich alleine schon schlimm genug, aber in Verbindung mit Wuschel wird es zu viel.

Grauer Lord hat geschrieben:Da ich @Ymans letztem Posting entnehme, dass hier die Wahrheit(en) hinter Barleona und Tyari noch nicht bekannt ist/ sind, halte ich mich als „Leser von damals“ wegen Spoilergefahr besser mal zurück.


Danke, aber die Autoren spoilern selbst auch kräftig. Horst Hoffmann verrät bereits im nächsten Roman auf den ersten Seiten, dass die beiden Frauen nicht das Manifest C sind, dass Manifest D vernichtet wurde, um von Manifest C abzulenken, und dass Manifest C nun in SENECA steckt, der mit Mühe dagegen ankämpft. Der Untertitel des Romans tut ein Übriges. Möglicherweise hat man die Leser damals für so dumm gehalten, dass man ihnen alles schon vorab erklären wollte, aus Furcht, sie könnten diesen hochkomplexen Roman sonst nicht verstehen.

Was hat ein Leser davon, wenn der Autor selbst ihm auf Seite 12 mitteilt, keine der beiden, mehr oder weniger, nun eher weniger geheimnisvollen Frauen hat etwas mit Manifest C zu tun?

Interessant sind Atlans neue Schiffe, der 100-m-Kreuzer CHYBRAIN und die 60-m-Korvette FARTULOON. Für die Romanhandlung wichtig ist sicher die unglaubliche "Neuerung", dass diese beiden Schiffe nun von SENECA unabhängige Hauptpositroniken haben. Aber ich bin sowieso seit Zyklusstart mit Band 500 davon ausgegangen, dass die Beibootpositroniken von SENECA unabhängig sind. Das Neue scheint also nur zu sein, dass es sich bei den Positroniken der beiden speziellen Atlan-Beiboote um Biopositroniken handelt.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 13. Juni 1983 erschien der Band 610 der Atlan-Serie:

SENECA gegen SOL

von Horst Hoffmann


Das Titelbild gefällt mir ja gut, aber Atlan sieht ziemlich alt und angegriffen aus, und in den beiden anderen Männern kann ich weder Bjo Breiskoll noch Breckcrown Hayes erkennen, die es beide mit Atlan in diese simulierte Welt verschlagen hat.

Der Roman läuft auf zwei Ebenen: Eine geistige Ebene, in der das Manifest C gegen SENECA kämpft, und in der sich parallel zu diesem Kampf die Geburt von Cpt'Carch vollzieht. Die andere Ebene ist der Kampf gegen SENECAS Roboter, bei dem es nur deshalb zu keinen Toten kommt, da SENECA auf der anderen Ebene gegen C kämpft. Von dem Kampf auf der geistigen Ebene bekommt außer in der simulierten Welt wenig Anschauliches mit, aber man kann diesen geistigen Kampf anhand SENECAS wirrer Dialoge mitverfolgen.

Zum Teil hat mir der Roman recht gut gefallen, wenn auch vieles nicht ganz leicht nachzuvollziehen war, aber es stand wohl einfach so im Exposé, und ich bin auf die direkte Fortsetzung von Horst Hoffmann, der ja so eine Art Cpt'Carch-Spezialist war, gespannt.

Die SOL hat nun eine Frist von 104 Tagen, weil sie mit blockierten Überlichtriebwerken mit halber Lichtgeschwindigkeit auf eine Dunkelwolke zurast, und das Atlan-Team wurde auf die zwei oben genannten Schiffe mit unabhängiger Biopositronik, den 100-m-Kreuzer CHYBRAIN und die 60-m-Korvette FARTULOON, verteilt in der noch weitgehend unbekannten Galaxis Xiinx-Markant auf freien Fuß gesetzt. Die beiden Frauen, Barleona und Tyari, sind mit von der Partie. Das kann schon noch sehr interessant werden.

Auf der SOL selbst, wo Hayes gegen Manifest C kämpfen wird und Sternfeuer den Kontakt zum Atlan-Team halten wird, werden aber sicher auch noch einige der kommenden Romane spielen. Diese 104 Tage werden ja nun nicht gerade wie im Flug vergehen.

Grauer Lord hat geschrieben:Auch das Auftauchen von Breckcrown Hanyes als Hauptperson tat der Handlung gut, ich halte den High Sideryt nach wie vor für eine markante und überzeugende Figur.


Da stimme ich dir zu. Neben Hayes finde ich auch noch die Telepathen Breiskoll, Federspiel und Sternfeuer markant und überzeugend. Hage Nockemann und Blödel finde ich vor allem "markant", den Rest der Besatzung, von den Extras abgesehen, ... eher vernachlässigbar.
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Grauer Lord
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Die Cpt’ Carch-Ebene hat mir auch ganz gut gefallen; dabei habe ich gemerkt, dass mir die „Banane“ am Ende doch ein bisschen ans Herz gewachsen ist. Der Ausblick auf vergangene und zukünftige Existenzformen seines geheimnisvollen Volkes, das Rätsel von Carchs Herkunft offenbar in Xiinx-Markant (wie kam er dann an Bord der SOL?) sowie die „Flugrichtung“ seiner geistigen Essenz in Richtung Dunkelzone machen neugierig auf den zweiten Teil des Doppelbandes.

Den Rest zu lesen war für mich dann doch mehr ein Stück Arbeit als Lesefreude. Das Manifest Erfrin setzt sich in SENECA fest, vernichtet die SOL aber nicht sofort (warum auch) sondern will sie ganz genüsslich in 104 Tagen im Staubmantel zerbröseln lassen. Die von SENECA unabhängigen Schiffe werden just jetzt in die Handlung eingeführt, wo sich Atlan und seine Getreuen auf Rettungsmission von der SOL entfernen müssen. Nunja. Dazu kommen Schießereien um die FARTULOON und die CHYBRAIN, eine Kurz-Odyssee durch SENECAS positronische „Seele“. Immerhin versucht das Bordgehirn bis zum Schluss, immer wieder Hilfe zu leisten. Ich fand diese Passagen dennoch mühsam und zäh zu lesen.

Interessant wird es am Schluß: Barleona erklärt, „das Böse“ müsse vernichtet werden. Und Tyari sieht den Schlüssel zur Lösung von Atlans Problemen im benachbarten Bar-2-Bars. Die Reihenfolge, in der die beiden geheimnisvollen Frauen ihre Rolle zu spielen haben, deutet sich damit an. Erschreckend teilweise die Zahl der Druckfehler, vor allem in der Schlüsselszene am Ende („Wenn du KEINE Probleme lösen willst“, statt „deine“].

Und weiter geht’s in die Dunkelzone.
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Yman
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Grauer Lord hat geschrieben:Die Cpt’ Carch-Ebene hat mir auch ganz gut gefallen; dabei habe ich gemerkt, dass mir die „Banane“ am Ende doch ein bisschen ans Herz gewachsen ist.


Die Extras Cpt'Carch, Insider, Argan U, usw. gefallen mir allgemein recht gut. Sie bringen Farbe in die Serie und sind immer für eine Überraschung gut. Argan U hat aber wohl seine besten Zeiten hinter sich, Insider vielleicht auch schon, aber Cpt'Carch hat sein Potenzial noch nicht ganz ausgespielt. Er ist der rätselhafteste aller Extras.

Grauer Lord hat geschrieben:Das Manifest Erfrin setzt sich in SENECA fest, vernichtet die SOL aber nicht sofort (warum auch) sondern will sie ganz genüsslich in 104 Tagen im Staubmantel zerbröseln lassen.


Es ist nicht ganz richtig, dass Erfrin eine Frist von 104 Tagen setzt. SENECA blockiert die Überlichttriebwerke, also dauert es deshalb diese 104 Tage, bis die SOL die 52 Lichttage mit halber Lichtgeschwindigkeit überwindet. Sonst wäre es vielleicht nur noch eine Sache von Stunden.

Grauer Lord hat geschrieben:Die von SENECA unabhängigen Schiffe werden just jetzt in die Handlung eingeführt, wo sich Atlan und seine Getreuen auf Rettungsmission von der SOL entfernen müssen. Nunja. Dazu kommen Schießereien um die FARTULOON und die CHYBRAIN, eine Kurz-Odyssee durch SENECAS positronische „Seele“. Immerhin versucht das Bordgehirn bis zum Schluss, immer wieder Hilfe zu leisten. Ich fand diese Passagen dennoch mühsam und zäh zu lesen.

Das war tatsächlich etwas mühsam und zäh, auch für mich, weil ich mir von Anfang an denken konnte, dass diese von SENECA unabhängigen Schiffe bzw. Schiffspositroniken nicht umsonst ausgerechnet jetzt eingeführt werden, zu einem Zeitpunkt, wo SENECA selbst das Ziel eines Angegriffs ist. Bei den Kämpfen um die Schiffe war auch klar, wie sie ausgehen, und man kann jetzt schon mal darauf spekulieren, da es zwei Schiffe sind, dass sich das Atlan-Team bei dem weiteren Vorgehen entsprechend aufteilen wird. Ich bin aber mal gespannt, wann das erste Schiff zerstört wird. Das wird vielleicht gar nicht so lange dauern. Ich tippe, dass die FARTULOON, die Korvette, es nicht mehr lange macht.

Grauer Lord hat geschrieben:Interessant wird es am Schluß: Barleona erklärt, „das Böse“ müsse vernichtet werden. Und Tyari sieht den Schlüssel zur Lösung von Atlans Problemen im benachbarten Bar-2-Bars. Die Reihenfolge, in der die beiden geheimnisvollen Frauen ihre Rolle zu spielen haben, deutet sich damit an. Erschreckend teilweise die Zahl der Druckfehler, vor allem in der Schlüsselszene am Ende („Wenn du KEINE Probleme lösen willst“, statt „deine“].


Druckfehler gab es dieses Mal tatsächlich ein paar zuviel. Dass es bald nach Bars-2-Bars geht, glaube ich auch nicht, jedenfalls nicht mit beiden Schiffen zugleich. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die FARTULOON unter dem Kommando von Breiskoll, vielleicht, vielleicht aber auch nicht mit Tyari an Bord, einen Abstecher nach Bars-2-Bars macht. Ich glaube nicht, dass beide Frauen es lange gemeinsam an Bord eines Schiffes miteinander aushalten, aber wer, der die Romane noch nicht kennt, weiß, wie die Autoren das lösen? Das wird noch sehr interessant.
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Lumpazie
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Am Montag, den 20. Juni 1983 erschien der Band 611 der Atlan-Serie:

Impuls der Vernichtung

von Horst Hofmann

Bild


Handlung:

Auf seinem Weg durch den Staubmantel passiert Cpt'Carch ein Raumschiffswrack. Der letzte noch lebende Insasse Ceemer verbindet sich im Sterben mit Carch, so dass sie den Weg nach Cpt gemeinsam fortsetzen. Dabei drohen sie im Staubmantel verlorenzugehen. Eine Gruppe von jungen Staubfliegern, angeführt von Daal, schafft ihnen eine Bresche, durch die sie den Staubmantel durchqueren können. Im Raum innerhalb des Mantels liegt Cpt.

Auf einem Felsplateau manifestieren sich Cpt'Carch und Creemer zu Carchs Enttäuschung als unförmige Plasmawesen. Während sie von gefräßigen Cpt'Taks angegriffen werden, spürt Creemer die Annäherung eines körperlosen Feindes. Dabei handelt es sich um Zeepkörob, dem »zur endgültigen Eliminierung programmierten körperlosen Roboter«. Dieser soll den Rückkehrer Cpt'Carch und anschließend den ganzen Planeten vernichten. Er verliert jedoch die Spur von Cpt'Carch, als dieser und Creemer von Cpt'Taks angegriffen werden. Die beiden werden gerettet, als die einheimischen Humanoiden, die Kalmorer, die Cpt'Taks jagen.

Carch und Creemer bewegen sich in ein Dorf, wo früher Kalmorer und Cpt'Noks zusammengelebt haben. Von den Kalmorern erfahren sie, dass Carch die ausgesandte Essenz seines Volkes ist. Seit Jahren haben die jeweiligen Formen der Cpt'Cpts aufgehört, sich in die jeweils nächste Form weiterzuentwickeln. Daher sind die Cpt'Noks ausgestorben, während die Cpt'Taks zur Plage für die Kalmorer werden.

Die Kalmorer können nicht verhindern, dass Cpt'Carchs und Creemers Körper austrocknen. Als Cpt'Carchs Körper abstirbt, wird sein Bewusstsein nicht von den vergeistigten Cpt'Cpt aufgenommen. Dafür erfährt er seine Geschichte:

Vor etwa 50 Jahren haben einige Cpt'Noks um Voonol und Naadun versucht, ihre Rasse zu retten. Acht Jahre zuvor haben sie bemerkt, dass die einzelnen Stadien der Cpt'Cpt keine Metamorphosen mehr durchlaufen. Strahlende Sphären erschienen am Himmel und richteten, wenn sie abstürzten, große Verwüstungen an. Zu der Zeit ist auch das letzte Schiff der Mbona gelandet, die einst versucht haben, Cpt zu erobern. Nach dem Scheitern durch das Eingreifen der vergeistigten Cpt'Cpt sind sie zu Handelsbeziehungen übergegangen, die nun durch den undurchdringlich werdenden Staubmantel enden.

Mit Ausrüstung der Mbona will Naadun erreichen, dass mehrere Cpt'Taks Entwicklungsstadien überspringen und als höhere Form helfend eingreifen. Tatsächlich verwandelt sich der Cpt'Tak Twoxl in eine Mischform. Naadun, Taijh und Voonol gehen in Twoxl auf, um ihm Kraft zu geben. Das neue Wesen nennt sich Cpt'Carch und verlässt körperlos den Planeten, um Kontakt zu den vergeistigten Cpt'Cpt aufzunehmen. Als dies scheitert, verliert er sich im All, bis er auf die SOL stößt. Dort empfindet er eine Affinität zu der schlafenden Sternfeuer und materialisiert als Cpt'Tak in der Kammer der Schläfer, um sich sofort in einen Cpt'Nok zu verwandeln. Als SOLAG-Mitglieder der Störung nachgehen, entkommt Cpt'Carch ohne Erinnerung an seine Herkunft in die Tiefen der SOL.

In der Gegenwart verwandelt sich Cpt'Carch in einen Cpt'Kul mit der besonderen Fähigkeit, Energie nicht nur absorbieren, sondern auch benutzen zu können, und nennt sich wieder Twoxl. In Zeepkörob, einer Schöpfung Anti-Homunks, erkennt er den Grund für die stockende Entwicklung der Cpt'Cpt. HIDDEN-X hat in ihnen eine Bedrohung gesehen und sie so ausschalten wollen.

Mit seinen neuen Fähigkeiten kann Twoxl Zeepkörob anlocken und dessen vernichtende Energien größtenteils ableiten oder neutralisieren. Trotzdem kommt es zu schweren Verwüstungen, bei denen die Dörfer der Kalmorer in der Umgebung zerstört werden. Twoxl sucht nach weiteren Dörfern für einen Neuanfang.

Er wird mit dem Dorf des Kalmorers Promk und seines Stammes fündig. Nach Tagen entstehen dort Cpt'Noks, die jedoch nach einigen Stunden absterben. Creemer nimmt Kontakt mit Twoxl auf. Er ist bei den vergeistigten Cpt'Cpt gelandet, die noch nicht wieder kämpfen können. Ohne Zeepkörob ist die Entwicklung der Cpt'Cpt nicht mehr gehemmt, aber durch eine Strahlung aus dem All werden die höheren Formen getötet. Twoxl ist immun. Er soll Verbündete suchen, da ANTI-ES nach dem Versagen Zeepkörobs andere Werkzeuge schicken wird.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 20. Juni 1983 erschien der Band 611 der Atlan-Serie:

Impuls der Vernichtung

von Horst Hofmann

Bild


Handlung:

Auf seinem Weg durch den Staubmantel passiert Cpt'Carch ein Raumschiffswrack. Der letzte noch lebende Insasse Ceemer verbindet sich im Sterben mit Carch, so dass sie den Weg nach Cpt gemeinsam fortsetzen. Dabei drohen sie im Staubmantel verlorenzugehen. Eine Gruppe von jungen Staubfliegern, angeführt von Daal, schafft ihnen eine Bresche, durch die sie den Staubmantel durchqueren können. Im Raum innerhalb des Mantels liegt Cpt.


Cpt'Carchs Rückkehr zu seinem Heimatplaneten fand ich zwar einerseits interessant, da die verschiedenen Entwicklungsstadien konkretisiert wurden und auch angedeutet wird, dass die vergeistigten Cpt'Cpt eine Gefahr für Anti-ES darstellen, aber mir war der Roman über weite Strecken zu esoterisch und handlungsarm.

Zwar muss Carch ab und zu fliehen oder kämpfen, und er hat mit Ceemer auch einen Gefährten, so dass der Roman nicht unerträglich langweilig war, aber die Auseinandersetzung mit dem körperlosen Roboter Zeepkörob, einer Schöpfung Anti-Homunks, verlief ohne jeden Spannungsbogen.

Ein wenig kann man sich durch den Roman auch vorstellen, dass es in einer fernen Galaxie fremdartiges Leben geben könnte, auch intelligentes Leben, weit weit von der Erde entfernt, und was hier gerne Sense of Wonder genannt wird, kommt nicht zu kurz. Andererseits leben auf dem Planeten leben auch Humanoide, wie man sie auch auch dem Titelbild sehen kann, aber daraus wurde wenig bis nichts gemacht. Im Hauptpersonenkasten ist kein Humanoide zu finden, und ich bin nicht sicher, ob im Roman überhaupt einer der Humanoiden einen Namen trägt.

Die verschiedenen Stadien der Cpt-Entwicklung sind:

Cpt'Won - flache Eier, die an Steinen usw. haften
Cpt'Tak - handförmige, gefährlichgefrässige grüne Fladen
Cpt'Nok - eine gelbe Banane mit vier dünnen Beinchen
Cpt'Kul - bestehend aus sieben Komponenten, die wie blaugraue Steine aussehen
Cpt'Cpt (vergeistigte) - noch unbekannte Fähigkeiten

Von den vergleichbaren Romanen, die die Lebensgeschichte eines besonderen Volkes oder Wesens erzählen, wie z.B. Zwzwko (Insider, A 573 von H.G. Francis), Oggar (A 559 von Peter Griese), Chybrain (A 581 von Peter Griese), usw. ist dieser hier mit Abstand der schlechteste, aber Cpt'Carch wird uns noch eine Weile erhalten bleiben.
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Lumpazie
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Am Montag, den 27. Juni 1983 erschien der Band 612 der Atlan-Serie:

Das intelligente Raumschiff

von Peter Terrid

Bild


Handlung:

Auf dem Planeten Ardsly-Fandahar hat das Volk der Ardslys mit einem ewigen Winter zu kämpfen, der – wie die Ardslys glauben – vor Jahrtausenden durch Beschuss ihrer Sonne mit Hypervereiser-Waffen der Haawer ausgelöst worden ist. Seit dem letzten Besuch der Haawer haben die Ardslys jedoch die Technik eines abgestürzten Beiboots der Haawer studiert und mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse 34 mattschwarze Diskusschiffe gebaut, die mit dem technischen Stand in Xiinx-Markant mithalten können. Vier Einheiten dieser Flotte sollen nun losgeschickt werden, da ein lebendes Schiff namens TAUPRIN mit offenen Funksprüchen nach jemandem ruft. Das Oberkommando führt Ühlandorgher, Kommandant des Flaggschiffes Thesbaqu Pymd'l wird Urselphyn.

Als der Verband der Ardslys bei der TAUPRIN ankommt, stehen dort bereits zwei Schiffe der Haawer. Zugleich fangen die Ardslys Funkverkehr zwischen der TAUPRIN und der CHYBRAIN auf. Die TAUPRIN ruft Atlan und bietet ihm Hilfe an, obwohl sie ein Manifest ist. Atlan traut dem Schiff nicht so recht.

Währenddessen treffen aus ganz Xiinx-Markant Flotten ein. Unter dem Einfluss des Kampfzwangs droht eine riesige Raumschlacht auszubrechen. Urselphyn erweist sich als immun gegenüber der Strahlung und ist nur verblüfft angesichts der Kampfeslust seiner Artgenossen. Daher fliegt er im Raumanzug zu einem Haawer-Schiff, um einen friedlichen Kontakt herzustellen.

Er begegnet Grrolph, dem rangniedrigsten Haawer des Schiffes. Bei körperlicher Berührung werden beide immun gegen den Kampfzwang und erkennen die Manipulation. Grrolph trägt Urselphyn fortan auf seinen Schultern. Gemeinsam suchen sie einen Weg, ihre jeweiligen Mannschaften zusammenzubringen. Zusammen kehren sie auf Urselphyns Schiff zurück und machen den Ardslys weis, sie könnten das Schiff der Haawer entern. Auf diese Weise kommen die Ardslys auf das Schiff der Haawer und bilden mit ihnen Pärchen, die jeweils immun gegen die Beeinflussung sind. Sowohl die Ardslys als auch die Haawer erkennen, dass sie getäuscht wurden: Weder wurde der Planet der Ardslys von den Haawern in eine Eiswüste verwandelt, noch haben die Ardslys – wie die Haawer bisher geglaubt haben – die Sonne das haawerischen Heimatsystems zur Supernova angeheizt.

Zufällig geraten sie noch an den Raumfahrer Ta Ch'u, der alleine auf seinem Schiff lebt. Ihn können sie auch noch immunisieren. Dazu wird die Thesbaqu Pymd'l befreit. Die Besatzungen der drei Schiffe kommen der Mentalstrahlung auf die Schliche. Ta Ch'u kann sein Schiff die Position des nächsten Mental-Relais berechnen lassen. Die drei Schiffe täuschen einen Kampf in der Nähe des Relais vor, bei dem die Haawer mit dem Vereiser für einen Moment den Sonnenzapfstrahl der Station unterbrechen, so dass sie das Relais vernichten können.

Anti-ES tadelt Anti-Homunk, dass dieser die SOL in den Untergang fliegen lässt. Er hat noch andere Pläne mit dem Schiff, aber der Android folgt dem letzten Befehl von HIDDEN-X.

Das Atlan-Team hat sich mittlerweile bei der Flotte um die TAUPRIN eingereiht und durch geschickte Bündniswechsel Enterkommandos der Ardslys und der Haawer aus dem Manifest verdrängt. Als das Mental-Relais zerstört wird, rücken die Schiffe ab, so dass die TAUPRIN den Solanern gehört. Bevor Atlan mit dem Schiff startet, nimmt Wöbbeking mit ihm Kontakt auf, um ihm mehr über seinen Kontrahenten zu erzählen.

Ta Ch'u sucht im brennenden Mental-Relais vergeblich nach Daten über sein Volk, das er selbst nicht kennt. Danach fliegen die drei Schiffe zum nun leeren Raum um die TAUPRIN zurück. Da es an dem Ort nichts mehr zu tun gibt, fliegen sie Ardsly-Fandahar an, wo sie mit gemeinsamen Ressourcen eine Modifikation des Vereisers entwickeln, um die Sonne der Ardslys wieder auf ihr natürliches Niveau aufzuheizen. Während Haawer und Ardslys feiern, macht sich Ta Ch'u alleine auf den Weg.

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Das intelligente Raumschiff

von Peter Terrid

Handlung:

Auf dem Planeten Ardsly-Fandahar hat das Volk der Ardslys mit einem ewigen Winter zu kämpfen, der – wie die Ardslys glauben – vor Jahrtausenden durch Beschuss ihrer Sonne mit Hypervereiser-Waffen der Haawer ausgelöst worden ist. Seit dem letzten Besuch der Haawer haben die Ardslys jedoch die Technik eines abgestürzten Beiboots der Haawer studiert und mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse 34 mattschwarze Diskusschiffe gebaut, die mit dem technischen Stand in Xiinx-Markant mithalten können. Vier Einheiten dieser Flotte sollen nun losgeschickt werden, da ein lebendes Schiff namens TAUPRIN mit offenen Funksprüchen nach jemandem ruft.


Mit den Romanen Peter Terrids habe ich hin und wieder Probleme gehabt, besonders mit seinen Figuren, aber diesen Roman habe ich gerne gelesen, auch wenn ich den Mittelteil etwas langatmig fand. Es wird anfangs ein Szenario aufgebaut, das später, in einer Phase, in der man nicht richtig einschätzen kann, wohin die Handlung geht, wieder zusammenbricht.

Das intelligente Pflanzenvolk der Ardslys glaubt, dass die Vereiser ihren ehemals paradiesischen Planeten angegriffen und bis in eine Tiefe von sieben Kilometern vereist haben. Dies stimmt wahrscheinlich nicht, aber irgendwie müssen sie in den Besitz eines abgestürzten Vereiserschiffes gekommen sein, mit dessen Technik sie 34 eigene überlichtschnelle Raumschiffe bauen konnten. Auf dem Titelbild sieht man eines dieser Diskusschiffe und einen traditionellen Eissegler, der ihre eigene Technologiestufe repräsentiert. Der verzweifelte Kampf der Ardslys gegen die Vereiser hätte auch eine spannende Geschichte werden können, besonders nach dem gelungenen Aufbau zu Beginn, aber das wäre dann eher ein Füllroman geworden. So entwickelt sich aber der Zyklus weiter.

Vier dieser neuen Raumschiffe starten nun, um mit dem intelligenten Raumschiff TAUPRIN, in Wahrheit das Manifest J, Tauprin, Kontakt aufzunehmen. Tauprin wiederum ruft Atlan, um ihm seine Hilfe anzubieten, während sich um die TAUPRIN eine ganze Hundertschaft von Völkern versammelt, bereit, unter dem Einfluss eines Mental-Relais um die TAUPRIN zu kämpfen. Die Vereiser mit ihren Walzenschiffen sind auch dabei.

Der Ardslys Urselphyn, der Vereiser Grrolph und der über ein eigenes 800-Meter-Kugelschiff verfügende Humanoide Ta Ch'u (Innenillustration) finden zusammen, um das Mental-Relais mittels eines vorgetäuschten Manövers zu zerstören. Der Plan gelingt. Dieser Teil des Romans hat mir sehr gut gefallen, es hat nur etwas gedauert, bis klar wurde, dass es während des Gezänks um die TAUPRIN vor allem darum ging, wie Ardslys und Vereiser dahinter kommen, dass sie manipuliert werden und wie sie durch gegenseitigen Körperkontakt gegen die Strahlung des Mental-Relais immun werden.

Atlan spielt nur eine Nebenrolle, auch wenn er derjenige ist, der am Ende die TAUPRIN bekommt, welche als Schiff (mit schöner Risszeichnung in der Heftmitte), anders als die beiden Kugelraumer CHYBRAIN und FARTULOON, geeignet ist, um in die Dunkelzone vorzustoßen. Dass Atlan nun von einem Roman zum anderen gleich zwei Mal das Schiff wechselt, von der SOL über die CHYBRAIN zur TAUPRIN, hatte ich nicht erwartet. Ein Schiff mit beweglichem Hals, Schwanenschiff genannt, ist auch mal etwas Neues.

Interessant war noch, dass der Vereiser dazu eingesetzt werden konnte, durch Vereisung des entsprechenden Stücks Sonnenoberfläche den Zapfstrahl zwischen Sonne und Mental-Relais zu unterbrechen, und dass er umgepolt werden konnte, um Materie wieder aufzuheizen.

Schön war auch, dass Ta Ch'u auf der (vergeblichen) Suche nach "Unterlagen" über sein Volk an Bord des Mental-Relais dessen Datenspeicher durchsuchte und nicht etwa Aktenschränke öffnete und Papierberge durchwühlte. Was aus Ta Ch'u wird, der sich am Ende aus dem Staub macht, ist schwer zu sagen. Zuletzt sind ja einige rätselhafte Humanoide aufgetaucht, besonders die beiden Atlan-Verehrerinnen Barleona und Tyari. Es bleibt auch noch die Frage, was es mit den "übersprungenen" Manifesten E,F,G,H und I auf sich hat, wenn nun schon J aufgetaucht ist.
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Grauer Lord
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Cpt‘ Carchs Rückkehr zu seinem Heimatplaneten fand ich zwar einerseits interessant, da die verschiedenen Entwicklungsstadien konkretisiert wurden und auch angedeutet wird, dass die vergeistigten Cpt'Cpt eine Gefahr für Anti-ES darstellen, aber mir war der Roman über weite Strecken zu esoterisch und handlungsarm.“.

Mir hat die Geistesreise des körperlosen Cpt‘ Carch und seine folgenden Abenteuer trotz „Esoterik“ gut gefallen, Handlungsarmut sehe ichauch nicht unbedingt. Schon der Auftakt war beeindruckend, in dem das sterbende Geschöpf Ceemer in seinem zerstörten Raumschiff über den Wahnsinn des Krieges in Xiinx-Markant nachdenkt; ausgesandt als Held, um siegreich über alle Gegner zu triumphieren. Am Ende aber nur „einer von unzähligen Tributen, die an eine Macht gezollt werden mussten, die eine ganze Galaxis beherrschte.“ Hier kommt mit wenigen Pinselstrichen viel Kolorit auf die Handlungsleinwand Xiinx-Markant, die mir Nockemann & Co. und so manche Albernheit jetzt schon mehrfach verleidet haben.

Zum Roman und zur Handlung selber hat @Yman ja schon alles geschrieben. Mir hat gut gefallen, dass sich das „gelobte Land“ Cpt zunächst als eine so schroffe, lebensfeindliche und unwirtliche Welt darstellte, in der sich „unsere Banane von der SOL“ als „Essenz“ der letzten Hoffnung seines Volkes wiederfindet. Wie dereinst Ernst Ellert raste sein Geist lange durchs Universum, bis er mit der SOL und Sternfeuer dann später einen Anker fand. An Bord der SOL wurde er als Extra von der SOLAG gejagt, ohne Erinnerungen,bloß diffus von seiner „Geburt“ träumend. Wieder hat sich ein Kreis geschlossen.

Als Fazit bleibt: entweder der namenlose HIDDEN-X-Ableger, oder aber später Anti-ES, haben die Cpts als Gefahr eingestuft und in ihrer Entwicklung eingegrenzt; ein Ende des ganzen und ein Erwachen der körperlosen Evolutionsstufe sind erst mit Erlöschen der Strahlung aus dem Zentrum hinter dem Staubmantel zu erwarten. Ein klarer Handlungsauftrag für Atlan und die Seinen also.

Die äußerliche Form von sieben durch die Luft schwirrenden „Kartoffeln“ als nächste Entwicklungsstufe fand ich schon damals eher grenzwertig, ist aber sicher Geschmackssache. Mit dem Ausreißer Twoxl-7 deutet sich aber schon an, dass diese Handlungsebene einen Touch von Humor behalten wird. Horst Hoffmann neigt ja übrigens zu Eigen-Kreationen, die später handlungsrelevant werden, siehe etwa Cyrn Dow im Große Leere-Zyklus bei PR. Es wäre interessant zu wissen, ob HoHo Cpt´ Carch damals als solche Eigenkreation eingeführt hat, oder ob die Banane geschickt in den größeren Zusammenhang eingebaut wurde.
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Grauer Lord
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Band 612 hat wirklich Spaß gemacht! Skurril daherkommende, aber letztlich zutiefst menschlich handelnde Völker im Bann der Kriegsgalaxis fühlen sich vom Lockruf des Schwanenschiffes TAUPRIN angelockt, das eine sichere Passage durch den tödlichen Staubmantel verspricht. Eingebettet in die Rahmenhandlung um den Wettauf der Völker zum mysteriösen, neuen Manifest lernen wir die Eiswelt Ardsly-Fandahar und ihre Bewohner kennen (tolles TtiBi von Jonny Bruck), weitere Vereiser gibt es dazu, aber eben auch den mysteriösen Humanoiden Ta Ch‘ u, der alleine und ohne Erinnerungen an Bord seines Perlenß-Raumschiffs in der Kriegszelle unterwegs ist. Und en passent zum Besten gibt, dass die Kriegsstrahlung von Xiinx-Markant die natürliche Ordnung pervertiert und am GESETZ frevelt...
Das ist schon ein Statement. Damals dachten wir Leser ja noch (zumindest ich), dass die 3. ultimate Frage mal eines Tages gelöst werden könnte. In jedem Fall, auch wenn Peter Terrid die Figur möglicherweise selber erfunden hat, weht hier doch ein kräftiger kosmischer Hauch durch die Handlung, der mich beim Nachlesen wieder ganz neu gepackt hat.

Ansonsten haben wir mal einen Roman fast ganz ohne Atlan; was er selber von dem ästhetischen, „beseelten“ Raumschiff TAUPRIN hält, wird nicht in letzter Konsequez klar. Dass er der vermeintlichen Tatsache, ein Manifest könne „gut“ oder „neutral“ sein, glaubt, ist wiederum kaum zu glauben. Interessant auch der Dialog zwischen Anti-ES und dem offenbar immer noch von Hidden-X Racheplänen dominierten Anti-Homunk. Letzter will die SOL zerstören, der große Meister im Hintergrund dagegen will das Generationenschiff unversehrt in die Dunkelwolke führen. Stark auch die Reakion der negativen SI auf die Schiffe CHYBRAIN und FARTULOON ( der ja irgendwie an der Entstehung von Anti-ES beteiligt gewesen sein soll; da muss ich nochmal in der perrypedia nachschauen). So macht der Zyklus Spaß.
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Yman
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Grauer Lord hat geschrieben: Mir hat die Geistesreise des körperlosen Cpt‘ Carch und seine folgenden Abenteuer trotz „Esoterik“ gut gefallen, Handlungsarmut sehe ichauch nicht unbedingt. Schon der Auftakt war beeindruckend, in dem das sterbende Geschöpf Ceemer in seinem zerstörten Raumschiff über den Wahnsinn des Krieges in Xiinx-Markant nachdenkt; ausgesandt als Held, um siegreich über alle Gegner zu triumphieren. Am Ende aber nur „einer von unzähligen Tributen, die an eine Macht gezollt werden mussten, die eine ganze Galaxis beherrschte.“ Hier kommt mit wenigen Pinselstrichen viel Kolorit auf die Handlungsleinwand Xiinx-Markant


Die Galaxis Xiinx-Markant als Handlungsort gefällt mir sehr gut, und ich stimme dir auch zu, dass besonders der Anfang des Romans tatsächlich sehr beeindruckend ist. Der Wahnsinns des Krieges wird auf jeden Fall sehr deutlich. Dass diese Mental-Relais als Ursache erkannt und nach und nach ausgeschaltet werden, so dass die beteiligten Völker wieder zur Besinnung kommen, gefällt mir auch sehr gut.

Grauer Lord hat geschrieben: Die äußerliche Form von sieben durch die Luft schwirrenden „Kartoffeln“ als nächste Entwicklungsstufe fand ich schon damals eher grenzwertig, ist aber sicher Geschmackssache. Mit dem Ausreißer Twoxl-7 deutet sich aber schon an, dass diese Handlungsebene einen Touch von Humor behalten wird. Horst Hoffmann neigt ja übrigens zu Eigen-Kreationen, die später handlungsrelevant werden, siehe etwa Cyrn Dow im Große Leere-Zyklus bei PR. Es wäre interessant zu wissen, ob HoHo Cpt´ Carch damals als solche Eigenkreation eingeführt hat, oder ob die Banane geschickt in den größeren Zusammenhang eingebaut wurde.


Einige der Atlan-Autoren leben noch, Falk-Ingo Klee, Hubert Haensel, Arndt Ellmer, und auch Horst Hoffmann. Mich würde das auch interessieren, wie damals die Ideen entstanden sind, wer was zur Serie beigetragen hat, usw. Bei PR ist ja bekannt, dass es da schon immer diese berüchtigten Konferenzen gab. Hatte ATLAN eigene Konferenzen, oder wurde das nur bei PR-Konferenzen nebenbei erledigt?

Grauer Lord hat geschrieben:Interessant auch der Dialog zwischen Anti-ES und dem offenbar immer noch von Hidden-X Racheplänen dominierten Anti-Homunk. Letzter will die SOL zerstören, der große Meister im Hintergrund dagegen will das Generationenschiff unversehrt in die Dunkelwolke führen. Stark auch die Reakion der negativen SI auf die Schiffe CHYBRAIN und FARTULOON ( der ja irgendwie an der Entstehung von Anti-ES beteiligt gewesen sein soll; da muss ich nochmal in der perrypedia nachschauen). So macht der Zyklus Spaß.


Mir macht der Zyklus auch Spaß. Die Gespräche zwischen Anti-ES und Anti-Homunk gefallen mir sehr viel besser als im vorherigen Unterzyklus die kaum auszuhaltenden Gespräche zwischen Hidden-X und dem Schalter, dem immer nur wieder seine Erbärmlichkeit und Unfähigkeit vorgeworfen wurde.
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Grauer Lord
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[quote] Einige der Atlan-Autoren leben noch, Falk-Ingo Klee, Hubert Haensel, Arndt Ellmer, und auch Horst Hoffmann. Mich würde das auch interessieren, wie damals die Ideen entstanden sind, wer was zur Serie beigetragen hat, usw. Bei PR ist ja bekannt, dass es da schon immer diese berüchtigten Konferenzen gab. Hatte ATLAN eigene Konferenzen, oder wurde das nur bei PR-Konferenzen nebenbei erledigt? [quote]

Da habe ich übrigens gerade in der Kosmos-Chronik 3 ein interessantes altes Interview von Peter Griese mit einem Phantastik-Magazin neu entdeckt; Griese sagt da klipp und klar, das es bei Atlan so gut wie nie Konferenzen gab, sondern dass „alles meist schriftlich“ abgelaufen sei. Teamarbeit wie bei PR habe es so nicht gegeben, er sei froh gewesen, dass es zumindest beim letzten Abschnitt (meinte er Alkordoom etc.?) zu einer Autorenkonferent gekommen sei.
Also: der Stil des Miteinander der Autoren scheint deutlich anders, Atlan in dieser Phase viel stärker Produkt eines Einzelnen gewesen zu sein, als es die große Schwesterserie war und ist. Dass das nicht unbedingt immer gutgegangen ist, kann man weiteren Aussagen Grieses in der Chronik entnehmen, die ich wegen Spoileralarm aber besser noch nicht zum Besten gebe.
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Grauer Lord
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Das mit dem Zitatesetzen bekomme ich sicher auch noch irgendwann hin :unschuldig:

Und: Ich meinte natürlich nicht die Kosmos-Chroniken, sondern die „Perry Rhodan Chronik 3“ von Hermann Urbanek mit vielen Details auch zum Thema ATLAN.
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Lumpazie
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Am Montag, den 4. Juli 1983 erschien der Band 613 der Atlan-Serie:

Die Gedächtnis-Löschung

von Peter Griese

Bild


Handlung:

Atlan stellt den Wechsel eines Teils des Atlan-Teams in das intelligente Raumschiff TAUPRIN zurück, weil Wöbbeking ihn ein weiteres Mal den temporären Reinkarnationseffekt erleben lässt:

Atlan erwacht wiederum ohne Erinnerung in der Gefängniszelle, in die ihn Anti-ES nach der Befreiung des Ersten Zählers und der Geburt Chybrains gesteckt hat. Born nimmt heimlich Kontakt mit ihm auf und erklärt dem verwirrten Arkoniden, dass er entführt worden ist und man inzwischen den März des Jahres 3601 schreibt. Als dringendste Aktion muss Atlan die Quelle der Mnemo-Löschung ausschalten. Als Hilfe überlässt Born Atlan drei Kugeln aus Jenseitsmaterie. Wöbbeking teilt mit, er habe einen Angriff der Vakuumatmer auf die Basis des Ersten Zählers organisiert, die Anti-ES ablenken sollen.

Die erste Kugel verbraucht Atlan gleich, um sich einen Tunnel aus seinem Gefängnis brennen zu lassen. Unterwegs begegnet er zunächst Kik, der ihn begleitet. Danach trifft er auf eine Gruppe Roboter, deren Anführer behauptet, von Atlan Rico genannt worden zu sein. Er zeigt Atlan ein schriftliches Versprechen des Arkoniden, den Ersten Zähler zu befreien.

An der Oberfläche der Basis vermutet der Extrasinn, dass Atlans Gedanken ständig überwacht werden. Daher leitet er ihn und sagt ihm, was er denken soll. Auf diese Weise täuscht der Extrasinn vor, Atlan wüsste, wo er die Ursache der Mnemo-Löschung zu suchen hat. Janvrin erscheint, um Atlan aufzuhalten, und wird von Atlan mit der zweiten Kugel aus Jenseitsmaterie zerstört.

Die Ursache der Mnemo-Löschung scheint sich bei dem Felsmassiv zu befinden. Born meldet sich nach dem ersten Teilerfolg und schickt die Vakuumatmer los. Der Erste Zähler meldet sich ebenfalls und bedankt sich bei Atlan, da er mit der Zerstörung Janvrins eine wichtige Hälfte von ihm befreit habe. Der Zähler, der sich selbst Janv-Zount nennt, will Atlan das Kodewort übermitteln, mit dem er das Kommando über die Basis übernehmen kann, wird jedoch unterbrochen.

Die Vakuumatmer erweisen sich als unkontrollierbare Wesen, von denen ungefähr 150 in die Basis eindringen. Die meisten versammeln sich um die Quelle der Jenseitsmaterie, während einer einen Tunnel in das Felsmassiv schafft. Dort ist eine Kreatur namens Laupertyn gefangen, die den Vakuumatmer tötet. Laupertyn ist ein starker Hypno und löscht immer wieder Atlans Gedächtnis, wofür ihm eines Tages die Freiheit und das Kommando über die Basis versprochen worden sind. Eine Maschine, die einen großen Klumpen Jenseitsmaterie enthält, überwacht Atlans Gedanken. Die Jenseitsmaterie lockt zehn bis zwanzig Vakuumatmer herbei, die Atlan verletzen. Während er sich im Schlaf erholen muss, wird Laupertyn von den Vakuumatmern getötet. Beim Aufwachen hat der Arkonide die volle Erinnerung an die Jahre seiner Gefangenschaft zurückerlangt.

Die Vakuumatmer versuchen, die Quelle der Jenseitsmaterie aus der Basis zu lösen und zu entführen. Angesichts der Bedrohung redet die Quelle mit Atlan, resigniert aber, als sie erfährt, dass die Angreifer Zepp-Zounter sind, da diese immun gegen Jenseitsmaterie sind.

Atlan begibt sich in die Basis und leitet aus den Hinweisen des Ersten Zählers mit etwas Raten ab, dass das Kodewort Orbanaschol lautet. Nach Nennung des Wortes unterstellen sich die Roboter seinem Kommando. Auch die Basis selbst untersteht nun Atlans Befehl. Mit Hilfe der Roboter macht sich Atlan auf, die Quelle der Jenseitsmaterie zu retten.

Mit künstlicher Schwerkraft werden die Vakuumatmer aus dem Graben geholt, den sie bereits um die Quelle herum geschaffen haben. Jedoch erweisen sich die Waffen der Roboter als ineffektiv. Reihenweise werden Roboter zerstört, bis Atlan von Rico einen halutischen Kombistrahler aus den Lagern der Basis herbeischaffen lässt. Mit solchen Waffen, die von den Robotern als primitiv angesehen werden, erzielen Atlan und Kik Erfolge. Dennoch drohen sie zu unterliegen. Als die Zepp-Zounter über Atlan herfallen, bemerken sie entweder selbst, dass er für sie tabu ist und verschwinden von der Basis, oder werden von einer telepathischen Stimme vertrieben.

Born meldet sich und warnt Atlan vor der nächsten Aktiv-Phase von Anti-ES. Wer die Zepp-Zounter vertrieben hat, weiß auch er nicht. Atlan lässt sich von den Robotern zur Zentrale der Basis führen. Dort orten sie Anti-ES, der sich der Basis nähert. Mit dem letzten Kügelchen Jenseitsmaterie schlägt Atlan die Superintelligenz zurück. Bei ihrem Rückzug hinterlässt Anti-ES eine Spur, von der der Arkonide hofft, dass sie zum Spinar führt, das vom Ersten Zähler erwähnt worden ist. Die Basis setzt sich in Bewegung, um der Spur zu folgen.

In der Gegenwart beendet Wöbbeking den Kontakt. Bei der Besprechung der Erkenntnisse glaubt Sanny, sie sei Kik schon einmal begegnet. Atlan, Sanny, Glogg, Federspiel und weitere Solaner wechseln in die TAUPRIN über, während Bjo Breiskoll das Kommando über die FARTULOON und die CHYBRAIN erhält.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Grauer Lord
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Ein neuer temporärer Reinkarnationseffekt auf der phantastisch-abenteuerlichen Oberfläche der Basis des ersten Zählers; zunächst geht einmal es wieder um Atlans qaualvolle Erkenntnis, immer wieder einer Gedächtnislöschung zu unterliegen - ein Thema, von dem ich langsam genug habe und das jetzt ja auch endlich beendet ist. Mittels dreier Kugeln aus Jenseitsmaterie, Unterstützung von Born, Janv-Zount und der Quelle gelingt es dem Arkoniden am Ende, seine Erinnerungen an die letzten 14 Jahre zurück zu bekommen. Warum dem mehr als Zehntausendjährigen allerdings diese eher kurze Zeitspanne so schockiert, wird mit nicht klar.
Es werden aber viele neue Erkenntnisse und Andeutungen eingestreut, die das Mosaik Namenlose Zone etwas plastischer machen.

So sagt Janv-Zount den erhellenden Satz, dass die Macht von Anti-ES bewusst so stark ist; der „Schlüssel“, wozu auch immer, sei die Doppelgalaxis Bars-2-Bars. Möglicherweise gibt es ja dort einen Zugang von außen in die Namenlose Zone.
Alte, verstorbenen Zähler, so wissen wir jetzt, fristen als Vereranen und äußerst gefährliche Zepp-Zounter ein merkwürdiges Dasein, sind in dieser Form auch immun gegen Jenseitsmaterie. Und der Hypno Laupertyn, dem Atlan die jahrelange Gedächtnislöschung zu verdanken hat, bezeichnet sich als Geschöpf der „Schlafenden Mächte“. Ein weiterer, mysteriöser Faktor in der Namenlosen Zone. Interessant natürlich auch der erneute Hinweis, dass die Vulnurer mit ihren Generationenraumschiffen auch mal auf der Basis des Zählers beheimatet waren; Namen wie Lichtquelle-Jacta, der mir gerade spontan einfällt, bekommen dadurch natürlich eine neue, weiter gefasste Bedeutung.

Der Hammer damals war natürlich Sannys Anmerkung, dass sie glaubt, dem geheimnisvollen „Seestern“ Kik früher schon mal begegnet zu sein. Der Gedanke drängt sich auf, dass Atlan in der Konfrontation mit Anti-ES gar nicht so alleine dasteht, wie er manchmal glaubt.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 4. Juli 1983 erschien der Band 613 der Atlan-Serie:

Die Gedächtnis-Löschung

von Peter Griese

Grauer Lord hat geschrieben:Ein neuer temporärer Reinkarnationseffekt auf der phantastisch-abenteuerlichen Oberfläche der Basis des ersten Zählers; zunächst geht einmal es wieder um Atlans qaualvolle Erkenntnis, immer wieder einer Gedächtnislöschung zu unterliegen - ein Thema, von dem ich langsam genug habe und das jetzt ja auch endlich beendet ist. Mittels dreier Kugeln aus Jenseitsmaterie, Unterstützung von Born, Janv-Zount und der Quelle gelingt es dem Arkoniden am Ende, seine Erinnerungen an die letzten 14 Jahre zurück zu bekommen. Warum dem mehr als Zehntausendjährigen allerdings diese eher kurze Zeitspanne so schockiert, wird mit nicht klar.


Es kommt darauf an, was in diesen 14 Jahren passiert sein könnte. Wenn Atlan davon ausgeht, viel Wichtiges verpasst zu haben, schockiert ihn das wohl. Z.B. hat der Krieg gegen die MdI ja auch nur sechs Jahre gedauert.

Von Atlans Gedächtnislöschungsabenteuern auf der Basis des Ersten Zählers habe ich auch langsam genug, aber es war trotzdem noch mal schön, an diesen Ort zurückzukehren. Das Bild vervollständigt sich auch immer mehr. Man weiß aber noch längst nicht alles über die Namenlose Zone. Als nächstes wird nun dieser Egotransmitter I aktiviert, um der von Anti-ES bei dessen überstürtztem Abgang gelegten Spur zu folgen.

Die drei Kugeln aus Jenseitsmaterie, das war so wie drei verzauberten Haselnüsse von Aschenbrödel, aber wie hätte Atlan auch sonst gegen Janvrin und Anti-ES bestehen sollen?

Die Auseinandersetzung mit den sehr gelegen kommenden, auch Vakuumatmer genannten Zepp-Zountern fand ich nur einigermaßen unterhaltsam, wobei sich diese Roboter ziemlich unfähig zeigten. Wie der fünfarmige Seestern Kik mit vier schließlich herbeigeholten Waffen in alle Richtungen um sich schießt, das stelle ich mir ziemlich komisch vor. Ich bin auch mal gespannt, was es mit diesem Kik - Atlans "Sidekik" - auf sich hat, wenn Sanny meint, ihn von irgendwo her zu kennen. Ich hoffe, es ist niemand in Verkleidung.

Über dieses angekettete, mit Blitzen gequälte Tausenfüßlerwesen, den Super-Hypno Laupertyn, der für Atlans Gedächtnislöschung von der rein ausführenden Seite her zuständig war, hat man leider nur sehr wenig erfahren. Anti-ES wird Laupertyn irgendwo gefunden und in seine Dienste gepresst und mit der leeren Versprechung die Basis des Ersten Zählers übernehmen zu dürfen bei der Stange gehalten haben, aber etwas über seinen Lebensweg erfährt man leider nicht. Laupertyn redet aber davon, dass die Schlafenden Mächte der Namenlose ihn geboren haben. Das erinnert ein wenig an die Cpt'Cpt, aber ein Zusammenhang mit den Cpt'Cpt scheint mir dann doch zu weit hergeholt.
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Cardif
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So, frisch vom Urlaub zurück und natürlich gnadenlos aufgeholt. Hier der Anfang, Rest folgt.

606 – LEITGEIST – Hubert Haensel
Ein recht zäher Roman. Atlan kämpft gegen die Minis, gegen Anti-ES. Dann später gegen Wölfe, Maaks, auch wenn es nur Projektionen sind. Es kommen Drachen, Vögel, Pilze dazu. Und so geht es weiter. Spannung kommt keine auf. Die Flucht aus dem Asteroiden ist gelinde gesagt hanebüchen – vermutlich dem Exposé geschuldet. Abhaken, weiter geht‘s.

607 – Manifest B – Arndt Ellmer
Auf der LKS stellt sich der Autor kurz vor, sehr sympathisch. Der Roman selbst war für mich dreigeteilt. Das erste Drittel konnte mich überzeugen und gut unterhalten. Danach wurde es schwieriger. Der Kampf zwischen den Städten im Meer und der angreifenden Raumflotte war nicht recht nachvollziehbar. Der Schluss hingegen hat mit einigen überraschenden Wendungen ordentlich versöhnt.

608 – Das Mental-Relais – Kurt Mahr
Hier zeigt sich einmal wieder der qualitative Unterschied, den ein Mahr Roman in der damaligen Zeit eben ausgemacht hat. Sehr flüssig zu lesen, das Duo infernale Hagemann/Blödel exakt innerhalb der Grenze zur Slapstik geschildert. Hier hat vieles sehr gut funktionert und den Roman flott und spannend werden lassen.

609 – Atlan und Barleona – Hans Kneifel
Wie meist für mich ein Genuß: ein Kneifel Roman. Keiner versteht es so wie er Szenen zu schildern, welche förmlich plastisch vor einem entstehen. Barleona und Tyari bieten Raum für Spekulationen. Gegen Ende deutet sich an, dass SENECA wieder einmal Probleme bekommt. Dieses Thema wurde aber meiner Meinung nach schon zu oft aufgeärmt. So schaue ich mit gemischten Gefühlen auf den Folgeband.
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Cardif
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Zweiter Teil:

610 – SENECA gegen SOL – Horst Hoffmann
Ein belangloser Roman. Ein Atlan, der gegenüber einem Rechner die Beherschung verliert (Hoffmann schildert für meinen Geschmack Atlan oft unangemessen), eine abstruse Handlung, keinerlei Logik, schriftstellerische Qualität überschaubar – nicht der Rede wert.

611 – Impuls der Vernichtung – Horst Hoffmann
Die Geschichte von Cpt‘Carch wird erzählt. Insgesamt stellte sich das Ganze als ziemliches Durcheinander dar. Ich war froh, als der Roman zu Ende gelesen war. Sicher wird der veränderte Cpt‘Carch wieder mal eine Rolle spielen, aber im Moment bräuchte ich das nicht unbedingt.
Horst Hoffmann stellt sich in einem fiktiven Interview auf der LKS vor und erwähnt, wenn auch etwas indirekt, den PR Roman 1111 und dessen Folgen auf sein Engagement bei PR. Witzig.

612 – Das intelligente Raumschiff – Peter Terrid
Ordentlicher Roman, gut lesbar, eine Wohltat nach den Vorgängern. Die Figuren werden sympathisch dargestellt. Manifest J wird eingeführt (wieviele gibt es denn da noch? Hoffentlich wird nicht das ganze Alphabet abgearbeitet).

613- Die Gedächtnis-Löschung – Peter Griese
Ein Roman in der Reihe ‚temporärer Reinkarnationseffekt‘, welche wohl in etwa die Logbücher-Romane ersetzen sollen. Guter Roman, spannend, wenn auch wenig Erkenntnisse gewonnen werden.
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Lumpazie
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Am Montag, den 11. Juli 1983 erschien der Band 614 der Atlan-Serie:

Zone der Gefahren

von Falk-Ingo Klee

Bild


Handlung:

Es ist der 23. November 3807 und an Bord der TAUPRIN, die an einen Schwan erinnern mag, aber auch an einen Plesiosaurus, weilen Atlan, Barleona, Tyari, der Haawer Glogg und weitere Personen des Atlan-Teams. Das intelligente Raumschiff lässt die CHYBRAIN und die FARTULOON hinter sich und dringt in den Staubmantel der Dunkelzone ein.

Nach gut sechs Lichtjahren macht das Schiff einen Zwischenstopp. Dabei erhält Federspiel mentalen Kontakt zu Bjo Breiskoll auf der CHYBRAIN, aber keinen Kontakt zu seiner Schwester Sternfeuer auf der SOL. Dafür ortet er einen Impuls von Cpt'Carch, der aus dem Zentrumsbereich von Xiinx-Markant kommt.

Der Flug des Schwanenschiffs geht weiter, wobei es sich erweist, dass es sich in dem Staubmantel zwar nicht auskennt, aber besser dafür geeignet ist, ihn zu durchfliegen als andere Raumschiffe. Dabei entsteht sogar eine Art Korridor, durch den später eventuell die beiden zurückgebliebenen Schiffe folgen können. Nichtsdestotrotz wird es gefährlich, als mehrere Objekte, zwischen drei und acht Kilometer messend, wie Kanonenkugeln auf die TAUPRIN zurasen. Die Tauprin-Intelligenz kann den Geschossen entweder ausweichen oder sie desintegrieren. Sie stellt dabei fest, dass die Planetoiden gelenkt werden und aus zwei Richtungen kommen. Um das genauer zu untersuchen, soll eines der beiden Beiboote der TAUPRIN, die SOHN und TOCHTER heißen, 21 Meter lang sind und wie kleine Exemplare des Manifests aussehen, ausgeschleust werden.

Die Beiboote können zwar automatisch fliegen, trotzdem gehen Hage Nockemann, Blödel und Glogg als Besatzung an Bord. Das Scientologen-Team führt einen von ihnen konzipierten Mentaltranslator mit sich, mit dem gegebenenfalls Kontakt zu den Staubfliegern aufgenommen werden soll. Das geschieht nach einiger Zeit tatsächlich, denn es melden sich Tuk und Geef, bei denen sich weitere Staubflieger aufhalten. Sie gehören offenbar zu einer anderen Gruppe mit einem anderen Löcherplaneten als Heimat.

Als plötzlich eines der 25 Meter durchmessenden Weltraumwesen in einer heftigen Explosion stirbt, diagnostiziert Blödel eine Krankheit. Nockemann geht von einer bakteriellen Infektion aus und bietet den Staubfliegern Hilfe an. In der Folge suchen sie deren Löcherplaneten auf, wo ebenfalls fünf Skulpturen existieren (zwei Scheiben, die sich durchdringen, Anti-Homunk, Atlan, Manifest J und Barleona oder Tyari). Dazu bringen sie in Erfahrung, dass die Dunkelzone vor circa 50 bis 100 Jahren entstand. Seitdem leben die Staubflieger an diesem Ort und entwickelten die Gabe, kosmische Strömungen aufzunehmen. Daraus entstanden die Skulpturen, die etwas mit der Gegenwart und Zukunft zu tun haben.

Die Scientologen können die auslösenden Bakterien der Infektion identifizieren und entsprechend ein gasförmiges Antibiotikum herstellen. Die erkrankten Staubflieger werden geheilt und sind mehr denn je bereit, den Solanern zu helfen. Ein Pulk von ihnen begleitet die TOCHTER zur TAUPRIN.

Das Manifest J ist unterdessen in die andere Richtung geflogen und gelangt bald an ein Objekt, das knapp 3500 Kilometer durchmisst. Kurz darauf tauchen zahlreiche Phantasiegestalten an Bord des Manifests auf. Es sind Phantomwesen, die sich unter Beschuss in Nichts auflösen. Mit Genugtuung beobachtet Tyari, wie ihre Konkurrentin um die Gunst Atlans, also Barleona, von einigen Phantasiegestalten entführt wird. Der Spuk nähert sich danach seinem Ende.

Das ist allerdings nur auf den ersten Blick der Fall, denn für Tauprin geht der Spuk weiter und er steht kurz vor der Abschaltung. Aus diesem Grund gesteht das Wesen, im Auftrag von ANTI-ES zu handeln. Sodann lässt es Atlan in jenen Bereich, wo es untergebracht ist. Auch dort können die Spukgestalten vertrieben werden und die Tauprin-Intelligenz benötigt nur noch eine Phase der Ruhe, um wieder normal agieren zu können.

Inzwischen empfängt Federspiel Gedanken von dem Brocken vor dem Schwanenschiff. Dort versteht sich jemand als Wächter, der Eindringlinge aus der Dunkelzone abwehren soll. Er nennt sich Yuz und seine geistig-materiellen Ableger Yuz-Yuz. Durch deren Vernichtung hat der Wächter seine Kraft verloren und ist zur Aufgabe bereit. Er will außerdem zulassen, dass jemand die entführte Barleona abholt. Dies vollführt Atlan mit der SOHN, doch zurück an Bord der TAUPRIN behauptet das Manifest, die Frau sei eine lebende Bombe.

Dem ist tatsächlich so, wie die zurückgekehrten Scientologen feststellen. Barleonas Körper produziert aus unbekanntem Grund Nitroglycerin. Sie wird auf Anraten Tauprins in dessen Bereich geführt, den Anti-ES derart ausgelegt hat, dass Tauprin kein Schaden zugefügt werden kann. Mehr noch, auch Barleona übersteht den Prozess.

Die mit der TOCHTER eingetroffenen Staubflieger kennen den Wächter als Zusammenschluss negativer Artgenossen von ihnen. In einem Kampf lösen sie das Konglomerat auf, zurück bleiben junge Staubflieger, die positiv eingestellt sind. Damit ist der Weg für Manifest J frei. Aber zunächst werden die FARTULOON und die CHYBRAIN herbeigerufen, die den von TAUPRIN geschaffenen Korridor benutzen können. Und bei Barleona hat sich eine Erinnerungslücke geschlossen. Sie weiß nun wieder, dass ihr wahrer Name Iray Vouster lautet.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Grauer Lord
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Das Highlight dieses durchschnittlichen Romans kommt ganz am Schluss: Barleona ist identisch mit Iray Vouster, der Schwester des zum Anti-Homunk umgewandelten Benjamin Vouster. Das kosmische Schachspiel zwischen ES und Anti-ES geht also auf gewisse Art und Weise weiter, beide haben noch
vor der Entscheidung der Hohen Mächte/ Kosmokraten in PR 649 Bausteine und Schachfiguren für zukünftige, mögliche Schauplätze ihrer Auseinander-
setzung in Stellung gebracht. Schade nur für die betroffenen beiden Menschen, die es „erwischt“ hat und zu Spielfiguren werden müssen. Dass Barleona/ Iray Sprengstoff in ihrem Körper ausbildet bedeutet ja wohl eher nicht, dass sie noch eine längere Lebenserwartung haben wird....

Der Rest ist wieder ein typischer Klee-Roman mit biologisch-genetischem Exkursen, einer von Blödel angerührten Wunder-Medizin (diesmal für die Staubflieger) und einem aus dem Nichts erfundenen und erdachten Mental-Translator, der passend zur Handlung die Kommunikation mit den riesigen Wesen im Staubmantel ermöglicht. Dass diese in nur höchstens 100 Jahren entstanden sein sollen, ebenso wie der Staubmantel übrigens auch, finde ich viel zu knapp bemessen. Vieles in Xiinx-Markant geht ja auf HIDDEN-X zurück, und der war ja nun durchaus schon etwas älter; also: mehr Zeit für die Erschaffung der ganzen Szenerie hätte auch etwas mehr Glaubwürdigkeit bedeutet; es hätte ja auch sein können, dass der ganze Prozess noch im Gange gewesen und dadurch erläutert worden wäre. Eine Mutation von Walartigen Wesen zu den Staubfliegern, auch wenn Erstere parabegabt waren, halte ich für unglaubwürdig.
Als Instrument der Umwandlung bzw. Zerstörung von tausenden Sonnen und Planeten wird übrigens noch der „Struktor“ erwähnt.

Alles in allem ein eher biederer, durchschnittlicher Roman. Mit dem Schwanenschiff TAUPRIN und Atlans lockerer Einstellung dazu habe ich eher Probleme; zu klar ist schließlich, dass Anti-ES den Arkoniden und die SOL ins Zentrum locken will um sich seinen abgespaltenen Teil Born/ Wöbbeking wieder einzuverleiben. Am Ende sind da die Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst wohl das entscheidende Argument., in die offenkundige Falle hineinzutappen.

Zum Stand jetzt finde ich die ganze Konstruktion der Xiinx-Markant-Ebene genauso künstlich und gigantomanisch, wie alles, was auf HIDDEN-X zurückgeht. Versüßt wird mir das durch die Rückblicke in die Namenlose Zone, die ich auch heute noch als ein Highlight empfinde. Aber ich weiß noch von „früher“, dass uns noch erheblich stärkere Stoffe erwarten.
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Grauer Lord
Siganese
Beiträge: 54
Registriert: 1. Januar 2014, 14:41
Liebe Mods, das müsste jetzt mein 30. Posting gewesen sein. Werde ich denn jetzt freigeschaltet, so dass auch eine schnellere Kommunikation möglich ist?
Viele Grüße !
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