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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 30. August 1983 erschien der Band 621 der Atlan-Serie:

Die Geheimnisse von Orz-Otan

von H.G.Francis

Handlung:

Anti-Homunk ist bereit, die SOL mit den Manifesten Kaytrin und Wonatrin anzugreifen. Als erste Phase feuert er überlichtschnelle Raketen auf die SOL ab.

Auf der SOL sorgt die Anspannung für Unruhen. Wortführer ist der Transformforscher Hower Crabb, der mit seinen Leuten mit der CHYBRAIN die SOL verlassen will. Die verbale Auseinandersetzung zwischen ihm und Atlan wird von den eintreffenden Raketen unterbrochen. Diese zwingen das Raumschiff, auf dem Planeten Orz-Otan zu landen.


Die Auseinandersetzung Atlans mit den Leuten um Hower Crabb war nicht einfach nur verbal. Drei Männer haben Atlan festgehalten und ihm ein Messer an den Hals gehalten.

Die Manifeste Kaytrin und Wonatrin gelten als gehärtet, d.h. sie sind immun gegen von Positronen erzeugte magnetische Strahlung, so dass dieser neue Trick nicht mehr funktionieren wird. Eigentlich fand ich den Angriff der beiden Manifeste überflüssig. Ich verstehe nicht, was daran wirklich dem Plan von Anti-ES bzw. Anti-Homunk geholfen hat.

Der Angriff mit den überlichtschnellen Raketen war heftig, so dass er die SOL hätte zerstören können. Hier kann man noch sagen, das diente dazu, die SOL auf Orz-Otan zur Landung zu zwingen. Auch die Duplikate (durch das Wirken Wonatrins entstanden) hatten eine gute Chance, die SOL zu vernichten, wurden aber aufgrund eines winzigen Hohlraums im Gehirn, der nie erklärt wurde, überraschend schnell enttarnt.

Als Letztes blieb, dass der ganze Planet (Kaytrin) in Aufruhr geriet, und auch hier hatte das Manifest eine große Chance, die SOL zu vernichten. Aber die bereits 25 km unter die Oberfläche hinabgezogene SOL konnte sich den Weg nach oben wieder freischießen, was mir nicht ganz einleuchtet, da die SOL bei hohem Druck im Erdinneren komplett mit Magma umgeben war, und die beim Einsatz der Waffen frei werdende Energie unmittelbar wieder auf die SOL zurückgeschlagen hätte.

Anti-Homunk hatte durch diese Angriffe eine reale Chance, die SOL zu vernichten und seine Rache zu bekommen, aber ausgerechnet er gibt immer wieder zu verstehen, dass die fehlgeschlagenen Angriffe genau seinem Plan entsprechen. Das passte nicht. Da war die Differenz zwischen Anti-ES, der nur Wöbbeking hervorlocken will, und Anti-Homunk, der Rache will, schon mal deutlich größer.

Insgesamt war es ein spannender Roman mit einer Handlungsvielfalt, die mir sehr gefallen hat. Der Roman war ganz anders, viel besser als der vorangehende von Hans Kneifel, der mit einer kaum erträglichen Szene begann, in der alle in der Kneipe saßen und langweilig redeten. Hier geht es gleich mit einer echten Auseinandersetzung los. Wieder einmal sind Leute von der SOL aufgebracht und proben den Aufstand. Bei 100000 Solanern wird es auch immer wieder solche Leute geben.

Die Landung auf dem Planeten brachte auch eine klassische Handlung hervor, die Erkundung des Planeten und den Kontakt mit einem fremden Völkchen. Die Rätsel und Gefahren des Planeten wurden erst nach und nach deutlich. Dieser Spannungsaufbau hat mir auch gut gefallen.

Eine neue Figur, die kurz für Furore sorgte, war die rothaarige Frau mit der Peitsche, Lister genannt. Sie agierte übereifrig, aber nachvollziehbar, nicht hysterisch, und musste dann aber vor ihren eigenen Leuten zusammen mit Hower Crabb die Flucht ergreifen. Im Grunde hatte diese Lister nicht unrecht, denn nun befinden sich tatsächlich gefährliche Mikroben an Bord der SOL.

Besonders gut gefiel mir, dass H.G. Francis Nockemann/Blödel von ihrer allerbesten Seite zeigte, beide ein wenig schrullig, aber ohne Geblödel. Atlan hatte zusammen mit Insider einige gute Szenen, z.B. als sie gemeinsam in einem Gleiter unterwegs von Pflanzen angegriffen wurden und sich den Weg freischießen mussten. Insider war genau der Richtige, um Atlan zu begleiten. Komplett vergessen wurde allerdings Tyari, was nicht wirklich zum Charakter dieser Frau passt, die sich gerne in den Vordergrund drängt.

Atlan selbst gefiel mir auch ganz gut. Er war mal hier, mal da, aber eben nicht als Überfigur, die alles alleine macht, sondern als jemand, der alles zusammenhält. Auch das gefiel mir besser als im letzten Roman, wobei es im letzten Roman aber auch nachvollziehbar war, dass Atlan praktisch alleine agieren musste.

Nun sind also schon wieder zwei Manifeste erledigt, wobei das eine in die Namenlose Zeit, das andere in die Namenlose Zone zurückkehrte. Die SOL ist noch intakt, die Verluste halten sich in Grenzen, und die direkte Auseinandersetzung zwischen Atlan und Anti-Homunk steht unmittelbar bevor.
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Grauer Lord
Siganese
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Die eher negative Bewertung zu band 620 teile ich nicht so ganz, der Roman „Das leuchtende Auge“ las sich für mich recht gefällig, ein typisches Routine-Werk von Hans Kneifel. Auf dem Weg zum zwischenhöhepunkt des Zyklus, der ja mit regelrecht aberwitzigem Tempo und für meinen Geschmack viel zu schnell angesteuert wird, nimmt das Exposé eben mal ein bisschen den Fuß vom Gas. Dementsprechend sagte mir sowohl die betuliche Anfangsszene zu, wie auch der Nebenschauplatz Muor; ein sich selbst bewusster Planet, dem die Parameter für seine biologische Evolution abhanden gekommen sind und der genetischen Input braucht - ich fand’s interessant. Fehlerhaft ist aber ein Detail um den uralten Buhrlo Tarf. Er will den Katzer Bo Breiskoll als Kind auf den Armen gehalten haben. Tatsächlich war Breiskoll aber schon in den 800er Bänden von PR Teil der Handlung, der erste Buhrlo wurde im Roman „Das Weltraumbaby“ (ich glaube Band 909) geboren. Das passt also chronologisch irgendwie nicht zusammen. Dabei fällt mir gerade auf, dass der interessante Aspekt der Buhrlos in der SOL-Handlung generell immer weniger eine Rolle spielt. Von Foster St. Felix werden wir aber immerhin noch hören.

Tja, dann ist da noch die Sache mit den Sonnen. Die Beschreibung eines wie Lava glimmenden, rötlichen Glutnestes im Zentrum von Xiinx-Markant, gebildet aus zahllosen, auf 3000 grad „abgekühlten“ Sonnen, das hat schon was. Plakativ wird hier verdeutlicht, dass hier das Böse seine Heimstatt hat, Analogien zu Mordor und Saurons Auge drängen sich auf. Ein bisschen viel Fantasy vielleicht, aber vertretbar, wenn man früher bereits Dinge wie den Planetenwall geschluckt hat. Aber in der Tat: Sonnen auch noch per Fernsteuerung in Bewegung zu setzen und auf irrwitzige Weise zu beschleunigen, das ist auch mir too mutch. Die Innenillu zum Thema fand ich aber sehr gut.

Dass Tyari von sich selber als Telepathin denkt war glaube ich neu. Zwei „gehärtete Manifeste“ sind unterwegs - die Falle für Wöbbeking baut sich auf.
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Grauer Lord
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Die Abenteuer auf Orz-Otan waren ein flott zu lesender Lückenfüller, in dem gleich zwei Manifeste erledigt wurden. @Yman hat aber mit dem Hinweis recht, dass die so opulent angekündigte Härtung der Manifeste im Fall dieses Romans eigentlich eher überflüssig bzw. sinnlos war. Die Sache mit den Doppelgängern erinnerte für den Moment an den guten, alten schwarz.weiss-Streifen „Invasion der Körperfresser“, die Mini-Rebellion an Bord der SOL war storytechnisch vielleicht auch mal angebracht, ließ mich von den Protagonisten her aber eher kalt. Warum die SOL einfach in den sich öffnenden Spalt in die heißen Untiefen des Planeten absackt, ohne dass automatische Systeme oder SENECA himself sofort dagegenhalten, werde ich wohl nie verstehen; der Unterschied in der Technik-Schilderung im Vergleich zur späteren PR-Serie ist immer wieder auffällig. „Heutzutage“ hätten die Systeme wohl nicht darauf gewartet, dass jemand erst einen Schalter umlegt oder gar einen mündlichen Befehl erteilt. Vielleicht liegt’s aber auch am Zustand der SOL generell nach so vielen Jahren der Odyssee.
Was ich nicht mehr lesen mag sind die endlosen Monologe Anti-Homunks, in denen die ständigen Siege Atlans umgedeutet werden, Motto: Plan beginnt sich zu erfüllen, genauso musste es kommen, jetzt geht’s bald aber richtig los etc. Das wirkt aus heutiger Sicht als Stilmittel reichlich überstrapaziert. Immerhinn wissen wir jetzt, dass die sogenannten Schrumpfmikroben an Bord sind. Und Wöbbeking, der um die ihm gestellte Falle am Leuchtenden Auge weiß, meldet sich zu Wort, um Atlan Informationen über Anti-Homunk zu geben. Darauf bin ich mal wieder gespannt.
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Lumpazie
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Am Montag, den 05.September 1983 erschien der Band 622 der Atlan-Serie:

Anti-Homunk

von Hubert Haensel

Bild


Handlung:

Atlan treibt im Dezember 3807 mit der Space-Jet BLINDER VOGEL durchs All, während der temporäre Reinkarnationseffekt einsetzt:

Die Basis des Ersten Zählers irrt unter Atlans Kommando durch die Namenlose Zone. Der Arkonide sucht nach einem Ausweg. Als sich eine Aufrissfront in der Hülle der Namenlosen Zone bildet, versucht er vergeblich einen Ausbruch.

Durch die Erschütterungen bei dem Versuch entdeckt Atlan einen geheimen Raum, in dem ein Gerät gearbeitet hat, das einen Übertritt der Basis in eine andere Raumebene verhindert. Außerdem ist etwas erweckt worden.

Zwei Tage später stößt die Basis auf das Wrack eines vulnurischen Raumschiffes. Zusammen mit dem Roboter Tim untersucht Atlan das Wrack. Dabei wird er von einem Unbekannten angegriffen. Ein Versuch, mit einem vulnurischen Raumanzug die Quelle der Jenseitsmaterie aufzurütteln, bleibt erfolglos.

Derweil arbeitet Anti-ES an der Perfektionierung seines Dieners Anti-Homunk. Dieser formt sich immer mehr nach Atlans Vorbild. Anti-ES registriert, dass HIDDEN-X seinen Diener, den Namenlosen, nach der Quelle der Jenseitsmaterie suchen lässt. Um dem zu begegnen, schickt er Anti-Homunk mit der ÜBERZONE in die Senke des Verlorenen Raumes, wo er aus dem Null-Gard einen Diener formen soll.

Vor Jahrzehnten ist das Gard, ein würfelförmiges Schiff der Gardianer, in die Namenlose Zone geraten. Anti-ES hat die psi-begabten Besatzungsmitglieder zu einer Masse verschmolzen, dem Null-Gard.

Nun stärkt sich Anti-Homunk durch Aufnahme von Teilen des Null-Gard und verdrängt die Reste der Persönlichkeiten der Gardianer. Das Gard wird zur Abstrahlung von hyperenergetischen Stoßfronten angeregt, um Atlan und die Basis anzulocken.

Atlan hat mit Sabotage zu kämpfen. Als Sicherung gegen ein Verlassen der Namenlosen Zone ist aus einem Stück Jenseitsmaterie nach Atlans Erinnerungen Rakal Woolver geschaffen worden. Nachdem der falsche Woolver unter Atlans Beschuss verschwunden ist, erreicht die Basis das Gard. Atlan fliegt mit einem Beiboot zum Gard, wo Anti-Homunk ihn absorbieren will. Zugleich formt er aus dem Null-Gard ein organisches Raumschiff namens Asgard. Atlan wird nur vor dem übermächtigen Androiden gerettet, weil der Namenlose von Xiinx-Markant aus auf das Gard zugreift.

Während die beiden Diener kämpfen, bringt der Extrasinn Asgard auf Atlans Seite. Die Basis muss fliehen, während Atlan mit Asgard entkommt. Anti-Homunk gewinnt und absorbiert Teile des Namenlosen. Als das Gard durch den Kampf explodiert, nimmt der Namenlose Anti-Homunk unabsichtlich mit nach Xiinx-Markant, wo er endgültig von Anti-Homunk absorbiert wird. Unbemerkt von HIDDEN-X, fängt Anti-Homunk an, für Anti-ES zu arbeiten.


In der Gegenwart fliegt die BLINDER VOGEL wieder auf das Leuchtende Auge zu.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 05.September 1983 erschien der Band 622 der Atlan-Serie:

Anti-Homunk

von Hubert Haensel

Handlung:

Atlan treibt im Dezember 3807 mit der Space-Jet BLINDER VOGEL durchs All, während der temporäre Reinkarnationseffekt einsetzt:

Die Basis des Ersten Zählers irrt unter Atlans Kommando durch die Namenlose Zone. Der Arkonide sucht nach einem Ausweg. Als sich eine Aufrissfront in der Hülle der Namenlosen Zone bildet, versucht er vergeblich einen Ausbruch.

Durch die Erschütterungen bei dem Versuch entdeckt Atlan einen geheimen Raum, in dem ein Gerät gearbeitet hat, das einen Übertritt der Basis in eine andere Raumebene verhindert. Außerdem ist etwas erweckt worden.

Zwei Tage später stößt die Basis auf das Wrack eines vulnurischen Raumschiffes. Zusammen mit dem Roboter Tim untersucht Atlan das Wrack. Dabei wird er von einem Unbekannten angegriffen. Ein Versuch, mit einem vulnurischen Raumanzug die Quelle der Jenseitsmaterie aufzurütteln, bleibt erfolglos.

Derweil arbeitet Anti-ES an der Perfektionierung seines Dieners Anti-Homunk. Dieser formt sich immer mehr nach Atlans Vorbild. Anti-ES registriert, dass HIDDEN-X seinen Diener, den Namenlosen, nach der Quelle der Jenseitsmaterie suchen lässt. Um dem zu begegnen, schickt er Anti-Homunk mit der ÜBERZONE in die Senke des Verlorenen Raumes, wo er aus dem Null-Gard einen Diener formen soll.


Diesen Roman hatte ich so nicht erwartet, da es wieder einen Rückblick in die Vergangenheitshandlung in der Namenlose Zone mit einigen interessanten Enthüllungen gab. Ich war von einer direkten Konfrontation zwischen Atlan und Anti-Homunk in der Gegenwart ausgegangen, aber Anti-Homunk wird (in der Vergangenheit) in diesem Roman erst einmal von Anti-ES als starker Gegner für Atlan bzw. Diener für sich selbst aufgebaut.

Man erfährt, wie Anti-Homunk die Namenlose Zone verlassen und die Stelle eines wichtigen Helfers von Hidden-X einnehmen konnte. Anti-ES erhielt so Zugriff auf die Mittel von Hidden-X, der sich damals noch ARCHITEKT nannte und auf der Suche nach Jenseits-Materie war.

Atlan kann nicht viel ausrichten, genießt aber als Kommandant der Basis des Ersten Zählers relativ viele Freiheiten, um die Namenlose Zone zu erkunden. Auch wenn die eingebaute Sicherung in Gestalt Rakal Woolvers, eine schöne Idee, ihn nicht aufhalten kann, gibt es noch genügend viele Schwierigkeiten.

Die Namenlose Zone ist immer für einige Überraschungen gut. Es tauchen ständig neue rätselhafte Wesen und Völker auf, aber auch altbekannte Völker und Wesen spielen eine Rolle, z.B. gibt es ein Wiedersehen mit der eigenartigen ÜBERZONE, und Atlan gelangt an Bord eines zerstörten Schiffes der Vulnurer, wo er vor einem Rätsel steht. Das hat mir alles gut gefallen, auch der Kampf um das Gard mit vier Beteiligten: Atlan, Asgard (die Gardianer), Anti-Homunk und der Namenlose (Diener von Hidden-X).
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Ja, die Namenlose Zone ist wirklich immer für Überraschungen gut, inzwischen fühle ich mich als Leser (wieder) regelrecht heimisch auf der Basis des ersten Zählers mit ihren schrulligen Robotern, der schweigenden Quelle und dem ein oder anderen Geheimnis, das noch entdeckt werden muss. In diesem Fall ist es eine Art Sicherung, die verhindern soll, dass Atlan mit der Basis aus der Namenlosen Zone entkommt - weil er hier wohl noch eine Aufgabe zu erfüllen hat.
Gekonnt breitet Hubert Hansel dann die weitere Entwicklung von Anti-Homunk vor uns aus. Interessant, dass sogar ein so mächtiges Schiffchen wie die ÜBERZONE einen großen Bogen um einen Bereich fliegen muss, in dem die „Schlafenden Mächte“ zuhause sind. Überall in der Namenlose Zone warten offenbar uralte verborgene Rätsel darauf, gelüftet zu werden, wie auch das uralte Wrack der Vulnurer andeute. Und hinter den Schlafenden Mächten scheint sich etwas zu verbergen, das sogar eine verbannte Superintelligenz und ihre Helfer fürchten müssen.
Tragisch die Geschichte der Gardianer, die eigentlich die „Quellen des Jenseits“ suchten, dann aber in der Namenlosen Zone strandeten. Sie wurden von Anti-ES auf grauenhafte Weise umgewandelt bzw. aufgelöst und mental atomisiert; Atlans neues Raumschiff Asgard, das aus ihrer Substanz hervorgeht, erinnert mich spontan an einen kleinen Dolan oder auch an das intelligente Raumschiff ANIMA aus dem nächsten Zyklus. Gut finde ich auch das Auftreten des Namenlosen, der die Historie von HIDDEN-X und die von Anti-Homunk endlich so zusammenführt, wie wir uns das ja schon längere Zeit zusammengereimt haben. Am Ende muss der Sklave von Anti-ES nur noch in den Machtbereich des Namenlosen in Xiinx-Markant schlüpfen, das Kriegszellen-Projekt einfach weiterlaufen lassen und am Ende doch nur seinem Herrn in der NZ zu Diensten sein. Mit diesem neuen, alten Wissen gewappnet macht sich Atlan auf den Weg zum Leuchtenden Auge, wo der Endkampf mit Anti-Homunk nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.
Also für mich warˋs ein sehr guter Roman, mit einigem an Handlungsfortschritr, auch wenn das alles in der Vergangenheit spielt.
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Lumpazie
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Am Montag, den 12.September 1983 erschien der Band 623 der Atlan-Serie:

Verkleinerungsfaktor 10.000

von Falk Ingo Klee

Bild


Handlung:

Am 12. Dezember 3807 fliegt die BLINDER VOGEL auf das Leuchtende Auge zu. Dieses hat sich jedoch inzwischen mit einem Wall aus Formmaterie abgeriegelt. Barleona und Tyari kommen per Transmitter an Bord der Space-Jet.

Derweil treten auf der SOL erste Folgen der Schrumpfmikroben auf: Siri Tentainen und Olaf van den Heesen können gerade noch die Explosion der ihnen anvertrauten Kunststoffrecycling-Anlage verhindern. Der Astronom Hamilton Zwaykel entgeht nur knapp einem Absturz in einem versagenden Antigravschacht. Die Korvetten-Kommandantin Heli Adamski sieht Roboter unsichtbar werden und wiederauftauchen.

Am 13. Dezember stellt Hamilton Zwaykel in der astronomischen Abteilung fest, dass die Himmelskörper in der Umgebung der SOL scheinbar größer werden. Erst allmählich realisiert die Schiffsführung, dass die SOL um den Faktor 10.000 geschrumpft ist.

An Bord bildet sich eine Fraktion, die den Rückzug des Schiffes aus dem Gebiet fordert. Allerdings ist das Schiff durch einen Ausfall SENECAS sowieso manövrierunfähig. Erst Cara Doz kann die SOL zur allgemeinen Überraschung ohne SENECAS Hilfe steuern. Das geschrumpfte Schiff fliegt die BLINDER VOGEL an und landet in einer Schleuse.

Tyari liest in Anti-Homunks Gedanken, dass die geschrumpfte SOL in den Wall einfliegen könnte, dort aber festhängen würde. Gegenüber den Solanern behauptet sie, die SOL würde durch den Einflug ihre Normalgröße zurückerlangen. Sie hofft, dass Atlan nach dem Festsitzen der SOL auf Hilfe aus ihrer Heimat Bars-2-Bars angewiesen ist. Jedoch hat Anti-Homunk sie getäuscht, um das Schiff zu vernichten.

Barleona hat Bedenken und bittet Hage Nockemann und Blödel, das Schiff eigenmächtig zu untersuchen. Tatsächlich entdeckt Blödel die Schrumpfmikroben, die auf Partikeln der von Anti-ES vernichteten Miniaturisierer basieren, und bringt Geräte an der SOL an. Beim Einflug in den Wall wirken die Geräte. Durch das Wachsen der SOL löst sich der Wall auf. Zugleich wird eine Station freigesetzt und auf Originalgröße gebracht, die im Wall festgehangen hat. Die doppeleiförmige Station mit einer Länge von 120 Kilometern wird als der Struktor identifiziert.

Nachdem die BLINDER VOGEL wieder in der SOL gelandet ist, meldet sich Mata St. Felix von Cpt. Twoxl hat vom Struktor erfahren und braucht ihn, um die Dunkelzone von Xiinx-Markant aufzulösen. Auf seine Bitte hin fliegt eine Gruppe von Wissenschaftlern mit dem Struktor nach Cpt ab. Anti-Homunk plant inzwischen, die SOL mit seiner letzten Waffe, den Teleportationsbomben, zu vernichten.

Am 15. Dezember entsteht ein Schirm mit einem Durchmesser von einem halben Lichtjahr, der das Leuchtende Auge und die SOL einschließt. Fluchtversuche mit Waffengewalt und mit Linearantrieb scheitern. Schließlich eröffnet Anti-Homunk das Feuer mit Teleportationsbomben. Während er allmählich das Ziel immer genauer anpeilt, versucht die SOL, auf Angriffskurs gegen das Leuchtende Auge zu gehen. Als ihr nur noch der Rückzug bleibt und die Lage aussichtslos erscheint, ruft Atlan geistig Wöbbeking zu Hilfe, obwohl ihm die Gefahr für Wöbbeking durch Anti-ES bewusst ist.

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Mit Macht steuert der Unterzyklus Xiinx-Markant auf seinen Höhepunkt zu, doch der Roman von Falk-Ingo Klee startete seltsam verhalten - mit einer seitenlangen Synopsis der letzten knapp 25 Hefte. Das liest sich zwar ganz gefällig und führt dem Leser nochmal vor Augen, mit welchem Tempo man bisher durch die Kulisse der Kriegsgalaxis gereist ist, als Einstieg in den Roman wirkt das ganze aber schon recht gebremst.
Ansonsten erlebt man mehrerer Einzelepisoden mit, in denen sich das Wirken der Schrumpfmikroben im Versagen von Alltagstechnik ausdrückt (warum eigentlich?); bei der Gelegenheit erfahren wir auch ausführliche Details über das Recycling von Plastik an Bord der SOL und lernen ein paar neue Gesichter aus den Reihen der Besatzung kennen. Etwa eine als „mongoloid“, gemeint war wahrscheinlich „mongolisch“ beschriebene Technikerin mir Keuschheitsgelübde.
Die Herkunft der Schrumpfmikroben aus der Substanz der Miniaturisierer fand ich gelungen und ganz elegant, das erspart eine an den Haaren herbeigezogene technische Herleitung wie damals im MdI-Zyklus auf der Hohlwelt Horror. Die Mini-SOL im Laderaum der BLINDER VOGEL war ein ganz netter Gag, wobei mir an dieser Stelle der Blick der Mini-Solaner auf die Giganten Nockemann und Blödel durch das Bordteleskop fehlt; das wäre doch mal interessant gewesen.
Die Scientologen selber fand ich diesmal sogar gelinde komisch und nicht ganz so platt, wie sonst öfter mal. Die Dialoge Anti-Homunks mit sich selbst kann ich kaum noch ertragen und kommentiere sie auch nicht mehr - ist ja bald geschafft. Dass der Struktor in miniaturisierter Form im Materiewall um das Leuchtende Auge festhing, wusste ich nicht mehr; so bekommt das monströse Gebilde, das so groß ist wie die Schweiz, dann doch noch einen Auftritt im Folgeroman.
Am Ende folgt aber auch dieses Heft dem grundschema: Anti-ES bringt über seinen Vasallen die SOL mit grebremster Kraft ins Gefahr, um Wöbbeking in die Falle zu locken. Was im HIDDEN-X-Zyklus die Überheblichkeit und Selbstüberschätzung der Pseudo-Superintelliget war, ist jetzt der genannte Plot, dass die SOL quasi durch alle Gefahren gelotst wird um am Ende als Lockvogel dienen zu können.
Befriedigend ist das nicht, ich würde lieber lesen, wie Atlan und die Solaner aus eigener Kraft etwas erreichen.
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Grauer Lord
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Liebe Mitforisten, bin jetzt zwei Wochen mal wech; dann geht’s aber munter weiter mit dem Struktor und dem letzten Kampf am Leiuchtenden Auge. :st:
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Lumpazie
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Grauer Lord hat geschrieben:Liebe Mitforisten, bin jetzt zwei Wochen mal wech; dann geht’s aber munter weiter mit dem Struktor und dem letzten Kampf am Leiuchtenden Auge. :st:


Wath? Hast Urlaub :o ????

Dann viel Spaß - danke das Du dich abmeldest und wir freuen uns auf Deine Rückkehr in 2 Wochen :st:
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Der Struktor

von Horst Hoffmann

Bild


Handlung:

Ein eher unbekanntes, aber zuverlässiges Team von Solanern bringt den Struktor nach Cpt. Das Kommando führt Hyrlian Heart. Zu der Besatzung gehört Ergoz Immanuel, der zur Hälfte ein Roboter ist und mit dieser direkt mit dem Spezialdatenroboter Heinrich in Verbindung steht.

Schon auf dem Flug nach Cpt greift das Manifest Lasserin an. Es zieht Energie aus wichtigen Systemen und gibt diese ab und zu unkontrolliert wieder frei, was für Solaner in seiner Umgebung meist tödlich endet. Mühsam erreicht der Struktor noch Cpt, wo er die BANANE einschleust. Bei diesem Vorgang greift Lasserin an und wird dadurch als halbmaterielles Gebilde gesichtet. Twoxl, der Lasserin Energie absaugen kann, vertreibt ihn vorerst.

Henny Lupino stellt sich als Köder zur Verfügung. Twoxl hofft, dass Lasserin kurz vor der Abgabe seiner Energien angreifbar ist. Tatsächlich greift das Manifest Henny Lupino an und ist nach Twoxls Angriff verschwunden. Twoxl selbst ist schwer angeschlagen und muss erst im Struktor gesucht werden.

Die Solaner führen dem Struktor mit der BANANE neue Materie zu und lassen ihn schließlich den zehnten Planeten des Systems, einen Gasriesen, aufsaugen, um ihn wieder betriebsbereit zu machen.

Derweil teilt Anti-ES über Projektionen den Staubfliegern mit, dass die Solaner ihren Lebensraum vernichten wollen. Tatsächlich bringt er sie dazu, dass sie ihre Löcherplanetoiden von den negativen Staubfliegern an die erwartete Flugbahn des Struktors versetzen lassen, um diesen aufzuhalten. Lasserin übermittelt für Anti-ES dessen Botschaften und koordiniert die Negativen. Lediglich der junge Staubflieger Daal und seine Freunde durchschauen, dass die Staubflieger nur verheizt werden sollen, und kämpfen gegen die Negativen.

Als der Struktor den Staubmantel erreicht, lauert Lasserin im Hyperraum und stößt den Struktor in den Normalraum, wo Horden von Staubfliegern angreifen. Die vergeistigten Cpts schicken ihre Sphären, die die positiven Staubflieger auf die richtige Seite bringen und selbst gegen die Negativen kämpfen. Dennoch ist der Struktor überfordert, da er nur über einen schwachen Schutzschirm verfügt und größere Geschosse mit dem Ansaugtrichter unschädlich machen muss. Die Kampfmoral der positiven Staubflieger wird gestärkt, als die Solaner Daal zusagen, an ihren Lebensraum zu denken.

Twoxl, Henny Lupino und Ergoz Immanuel, der sich in Henny verliebt hat, fliegen mit dem Beiboot des Struktors in den Hyperraum, um Lasserin zu stellen. Ergoz Immanuel fliegt Lasserin im Raumanzug entgegen. Da er ein Cyborg ist, hält Lasserin ihn für einen Metaplasmat und vernichtet sich beim panischen Abwehrversuch selbst. Dadurch wird der Zähler Lasse-Zount wieder frei.

Ohne Lasserin werden die Negativen besiegt. Der Struktor wird der Obhut der Staubflieger übergeben, die in dreißig bis vierzig Jahren die Verhältnisse in Xiinx-Markant normalisieren wollen. Ohne den Staubmantel können die vergeistigten Cpts in der ganzen Galaxie positiv wirken und das durch die Kämpfe entstandene Misstrauen zwischen den Völkern abbauen.

Nach vierzehn Tagen auf Cpt wollen die Solaner abfliegen, um die SOL zu suchen, von der keine Nachricht gekommen ist. Twoxl begleitet sie, während der Roboter Heinrich zurückbleibt, um als technischer Partner für die Metaplasmaten zu dienen.

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Eine Falle für Wöbbeking

von Peter Griese

Bild


Handlung:

Anti-Homunk treibt die SOL mit seinen Teleportationsbomben umher. Bis zur endgültigen Vernichtung der SOL muss er jedoch auf ein Signal von Anti-ES warten. Die Superintelligenz muss jedoch auf einen bestimmten Zeitpunkt warten, da sie immer noch zum größten Teil in die Namenlose Zone verbannt ist. Somit bleibt der SOL eine Gnadenfrist von vierzig bis fünfzig Stunden.

Atlan schickt die Space-Jet BLINDER VOGEL mit Bjo Breiskoll, Hage Nockemann, Blödel und Wuschel zur Energiebarriere. Tatsächlich kann Wuschel die Energie »fressen«, hinter ihm und Blödel schließt sich die Barriere jedoch gleich wieder, so dass Blödel und Wuschel im All treiben. Sie geraten in das System der Sonne Zehzwohahfünfoha und schwenken in einem Orbit um die Ödwelt Hahzweiozwei ein. Dort nimmt Wöbbeking Kontakt mit ihnen auf: Er erzählt ihnen, dass er letztlich wie ES einer Vielzahl von menschlichen Bewusstseinsinhalten entstamme. Bei der Trennung von ES und Anti-ES sei er auf die falsche Seite geraten. Anti-ES braucht Wöbbeking wegen der Jenseitsmaterie in Wöbbekings Hülle, und weil er nur vollständig der Verbannung entfliehen kann. Wöbbeking weiß, dass er bei der Rettung der SOL in eine Falle geraten wird. Er sieht sich jedoch außerstande, anders als positiv zu handeln. Nach diesem Gespräch, in dem Wöbbeking Trost sucht, schickt er Blödel und Wuschel mit einer 38 Stunden anhaltenden Erinnerungsblockade auf die SOL zurück.

Der Arkonide lässt derweil eine Raumlinse bereitmachen, mit der er mit Insider, Sanny und zwei Robotern zum Leuchtenden Auge gelangen will. In Barleona regen sich immer mehr Erinnerungen an ihre alte Identität, so dass sie auch mitkommt. Breckcrown Hayes ermöglicht ihren Enterversuch auf riskante Weise, als er die Raumlinse mit Absicht ins Geschützfeuer geraten lässt und es dem Team auf diese Weise ermöglicht, unauffällig mit Raumanzügen zum Leuchtenden Auge zu gelangen. Dabei verliert die Gruppe jedoch Sanny aus den Augen.

Anti-Homunk nimmt sie bis auf Barleona sofort wahr. Die Roboter werden von dem Androiden zerstört, Insider zur SOL zurückgeschickt und Atlan in die Zentrale befördert. Dort versucht dieser, den Androiden zu überzeugen, dass Anti-ES auf ihn keine Rücksicht nehmen wird. Anti-Homunk lässt sich nicht überzeugen und nutzt Atlans Rede, um einen perfekten Doppelgänger herzustellen, der Atlans Platz auf der SOL einnehmen soll. Damit könnte Anti-Homunk Atlan töten, ohne den Plan von Anti-ES zu gefährden. Da konfrontiert ihn Barleona, wodurch Anti-Homunk wieder zu Benjamin Vouster wird. Sein Zustand ist jedoch nicht real, so dass Barleona ihren Bruder umarmt und beide in einem grellen Blitz vergehen.

Atlan besiegt seinen Doppelgänger und wird dann von der Positronik des Leuchtenden Auges zur SOL zurückgeschickt, damit der Plan von Anti-ES funktionieren kann. Als die Frist abläuft, wird wieder das Feuer eröffnet. Wöbbeking erscheint in der Hoffnung, wenigstens die SOL retten zu können. Das Leuchtende Auge explodiert und schafft so mit den nahen Sonnen ein Transmittierungsloch, mit dem Wöbbeking in die Namenlose Zone geholt werden soll. Als Sanny rät, die SOL in das Loch zu steuern, lässt Anti-ES sie in einem Feuerball verschwinden. Cara Doz steuert die SOL auf eigene Initiative in das Loch und drängt dabei Wöbbeking ab, mit dem sie sich verbunden fühlt. Enttäuscht zieht sich Anti-ES zurück, während sich die SOL in einem Dauertransmittereffekt in einem Nichts wiederfindet.

Im Zentrum von Xiinx-Markant bildet sich ein Schwarzes Loch, in dessen Nähe Sanny sich in ihrem Raumanzug wiederfindet. Kik erscheint mit Asgard und rettet sie.

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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 12.September 1983 erschien der Band 623 der Atlan-Serie:

Verkleinerungsfaktor 10.000

von Falk Ingo Klee


Grauer Lord hat geschrieben:Mit Macht steuert der Unterzyklus Xiinx-Markant auf seinen Höhepunkt zu, doch der Roman von Falk-Ingo Klee startete seltsam verhalten - mit einer seitenlangen Synopsis der letzten knapp 25 Hefte. Das liest sich zwar ganz gefällig


Schadet auch nicht groß, hätte aber auch nicht sein müssen. Der Unterzyklus strebt tatsächlich sehr schnell auf ein Ende zu, und was vorher war, spielt kaum eine Rolle. Nur das Ergebnis zählt. Von daher müssen solche Zusammenfassungen nicht sein.

Insgesamt fand ich den Roman unterhaltsam, aber mit zuwenig Handlung. Es wird zu viel beschrieben, was alles gewesen ist, ohne dass es wirklich wichtig ist, dann dauert es lange, bis die Auswirkungen der Miniaturisierersubstanz klar werden, ohne dass die Besatzung etwas dagegen tun kann, dann fliegt man einfach auf den Gegner zu, und am Ende ist es wieder ein Wunder von Nockemann/Blödel, mit dem das ganze Problem auf die Schnelle gelöst wird, ohne dass überhaupt eine Auseinandersetzung mit dem Gegner stattgefunden hat.

Grauer Lord hat geschrieben: Die Herkunft der Schrumpfmikroben aus der Substanz der Miniaturisierer fand ich gelungen und ganz elegant, das erspart eine an den Haaren herbeigezogene technische Herleitung wie damals im MdI-Zyklus auf der Hohlwelt Horror.


Solche Verkleinerungen, bei denen nicht nur die Größe, sondern auch die Masse der Moleküle verringert wird, so dass die 65cm-SOL nicht Millionen Tonnen wiegt und problemlos in eine Space-Jet eingeschleust werden kann, sind sehr schwer zu erklären. Falk-Ingo Klee bemüht sich ja immer wieder, naturwissenschaftliche Erkenntnisse, den Stand der damaligen Naturwissenschaften, in seine Romane einzubauen, was ich sehr gut finde. Bei der Substanz der Miniaturisierer handelt es sich dann aber um hyperenergetisch strahlende Kristalle, was vermutlich die bestmögliche Erklärung darstellt.

Grauer Lord hat geschrieben: Die Scientologen selber fand ich diesmal sogar gelinde komisch und nicht ganz so platt, wie sonst öfter mal. Die Dialoge Anti-Homunks mit sich selbst kann ich kaum noch ertragen und kommentiere sie auch nicht mehr - ist ja bald geschafft. Dass der Struktor in miniaturisierter Form im Materiewall um das Leuchtende Auge festhing, wusste ich nicht mehr; so bekommt das monströse Gebilde, das so groß ist wie die Schweiz, dann doch noch einen Auftritt im Folgeroman.


Nockemann und Blödel sind gelegentlich zu ertragen. Es ist ein schmaler Grat, auf dem die Autoren da wandern. Nockemann und Blödel sollen ja auch nicht nur blödeln, sondern auch immer wieder Wunder wirken. Hier werden dann mal schnell ein paar Bauteile auf die miniaturisierte SOL gepappt, so dass die auch wieder ihre Originalgröße erreicht.

Die Dialoge Anti-Homunks mit sich selbst, Monologe sollte man es vielleicht gar nicht nennen, kann ich auch kaum noch ertragen. Jede Niederlage wird umgedeutet in die Teilerfüllung eines großen Plans.

Was die Freisetzung und Rückverwandlung des Struktors in die Originalgröße nun Anti-Homunk bringen soll habe ich genauso wenig verstanden wie den Sinn des Verkleinerns und Festsetzens des Struktors im Formenergie-Wall des Leuchtenden Auges.

Vielleicht ist dies alles ein Ergebnis der Einmischung von GMS in die Exposéarbeitet Peter Grieses.

Grauer Lord hat geschrieben: Am Ende folgt aber auch dieses Heft dem grundschema: Anti-ES bringt über seinen Vasallen die SOL mit grebremster Kraft ins Gefahr, um Wöbbeking in die Falle zu locken. Was im HIDDEN-X-Zyklus die Überheblichkeit und Selbstüberschätzung der Pseudo-Superintelliget war, ist jetzt der genannte Plot, dass die SOL quasi durch alle Gefahren gelotst wird um am Ende als Lockvogel dienen zu können.
Befriedigend ist das nicht, ich würde lieber lesen, wie Atlan und die Solaner aus eigener Kraft etwas erreichen.


Ja, das wäre besser als immer von einer Falle in die nächste zu fliegen. Es ist treffend analysiert, dass der Ersatz für die Selbstüberschätzung von Hidden-X, um einen Zyklus am Laufen zu halten, nun dieses Muster darstellt, die SOL von einer Falle/Gefahr in die nächste zu bringen, um Wöbbeking herbeizulocken.

Eine Superintelligenz gegen ein Raumschiff kämpfen zu lassen ist einfach kein tragfähiges Konzept für einen Zyklus. Zwar hatten weder Hidden-X noch Anti-ES eine voll entwickelte Mächtigkeitsballung in der Hand, aber ein ganzes Arsenal an Supertechnologie, das nach und nach ohne nachhaltigen Erfolg abgearbeitet wird.
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Lumpazie
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Am Montag, den 3. Oktober 1983 erschien der Band 626 der Atlan-Serie:

Galaktisches Epos

von Peter Griese

Bild


Handlung:

Die SOL treibt hilflos im Nichts und wartet darauf, im normalen Universum oder in der Namenlosen Zone wieder zum Vorschein zu kommen. Bjo Breiskoll hat gespürt, dass Sanny noch am Leben ist. Tyari glaubt, dass die SOL in Bars-2-Bars auftauchen wird. Der Solaner-Junge Zardaz beobachtet beim Spielen zufällig, wie Cara Doz durch eine feste Wand geht.

Wöbbeking meldet sich aus der Ferne und bietet den Solanern an, ihnen etwas über Bars-2-Bars zu erzählen, wo sie landen werden. Nachdem die Mehrheit der Crew zugestimmt hat, beginnt er zu erzählen:

Vor langer Zeit hat HIDDEN-X, ein nach kosmischen Maßstäben starkes, aber dummes Wesen, erfahren, dass die Quelle der Jenseitsmaterie ihm zu großer Macht verhelfen könnte. Daraufhin hat er sich nur noch darum gekümmert, die Quelle zu erobern. Vor etwa eintausend Jahren hat HIDDEN-X erfahren, dass sich die Quelle in der Namenlosen Zone befindet. Nach mehreren Fehlversuchen, einen Zugang zur Namenlosen Zone zu schaffen, hat HIDDEN-X gelernt, dass er zwei Galaxien, die beide über ein eigenes Bewusstsein verfügen, zusammenbringen muss, um ein Tor zu öffnen. Nach weiteren Forschungen hat HIDDEN-X die Galaxien Bars und Farynt entdeckt. Bars ist von der allgegenwärtigen Intelligenz Tyar beseelt, während in Farynt der launische Instinkt Prezzar wirkt. Um seine Pläne zu verwirklichen, beginnt HIDDEN-X, die Galaxien aufeinander zuzubewegen.

Das höchststehende Volk in Bars sind die Vlahreser, denen auch Kik entstammt. Nur mit ihnen kommuniziert Tyar direkt im Kontaktum auf Vlah. Tyar meldet sich bei den Vlahresern, als HIDDEN-X beginnt, Bars und Farynt zu manipulieren. Die wichtigste Flotte wird von Kolk geführt. Mit bei der Flotte ist der Wissenschaftler Annymon, der kurz zuvor das Wachstum seines Kindes eingeleitet hat. Er entdeckt, dass HIDDEN-X die geistige Substanz der primitiven Völker zuerst angreift.

Als die Galaxien nur noch 200.000 Lichtjahre voneinander entfernt sind, spüren die Vlahreser einen geistigen Knoten von HIDDEN-X auf und vertreiben ihn vorerst aus Bars. Einige Tage später meldet sich Tyar zum letzten Mal. Die Intelligenz erzählt von Farynt und vermutet, dass Prezzar ein bösartiges Monstrum ist. Bei der Verteidigung von Bars sollen die Vlahreser auch andere Völker wie die fast ebenbürtigen Anterferranter mobilisieren.

In Farynt dominieren die Bheynder, die mit den Prezzarlesern immer wieder Individuen hervorbringen, die Botschaften von Prezzar auffangen können. Als der Astronom Mitan entdeckt, dass Farynt einen Sprung über 188 Millionen Lichtjahre (Anm.: Das sollte wohl 1,88 Millionen Lichtjahre heißen, da Farynt in der Nachbarschaft von Bars liegen soll) gemacht hat, will er damit die Prezzarleser als Scharlatane entlarven. Die Prezzarleserin Djerbsch bestätigt dies jedoch, da sich Prezzar nur bei ihr gemeldet hat. Auf ihre Bitte hin wendet sich Prezzar an alle Bheynder und beklagt sich, dass seine Bewohner ihm nicht gegen die Verschleppung durch eine andere Macht helfen. Die Bheynder vermuten, dass diese Macht in Bars ihren Sitz hat. Als die Galaxien sich nähern, wird ein flüchtiger Kontakt Djerbschs mit Tyar als feindselig gewertet. Auch manipuliert HIDDEN-X die TPO-Gehirne der Bheynder, so dass diese zum Angriff übergehen. Djerbsch, Mitan, der junge Regierungsrat Ybag, Chlab und Errentyr halten dies für einen Fehler. Als Djerbsch über einen Kontakt von HIDDEN-X erfährt, werden sie, Mitan und Ybag aufgrund seiner Beteiligung zum Tode verurteilt. Ybag stirbt an Verletzungen, die man ihm bei seiner Verhaftung zugefügt hat.

Kolks Flotte schickt das Erkundungsschiff TYXX aus, das von Turelmem kommandiert wird und den Planeten Bheyn entdeckt. Fast zum gleichen Zeitpunkt erreicht die Nachricht von Vlahs Vernichtung Kolks Flotte. Mit einigen Schiffen greift Kolk Bheyn an, um die Vernichtung Vlahs zu rächen.

Auf Bheyn befreien Errentyr und Chlab, die erkannt haben, dass die TPO-Gehirne manipuliert werden, Djerbsch und Mitan. Als sie für ihre Flucht den Schutzschirm von Bheyn öffnen, ermöglicht dies Kolk die Vernichtung Bheyns, wobei er sich mit seinem Flaggschiff opfert. Annymon überlebt in einer Rettungskapsel.

Wöbbeking erzählt, dass sich in den folgenden Jahren die Bheynder und die Vlahreser gegenseitig aufgerieben haben. Andere Völker haben den Kampf zwischen den Galaxien weitergeführt. Heute sind die Anterferranter aus Bars und die Beneterlogen aus Farrynt tonangebend. Seitdem Bars-2-Bars entstanden ist, leben Tyar und Prezzar in einer Klammer. Vermutlich hat Tyar in einem letzten Kraftakt Tyari erschaffen. HIDDEN-X hat den erhofften Übergang in die Namenlose Zone nie gefunden und Bars-2-Bars abgeschrieben. Der Übergang ist jedoch entstanden und wird seitdem von Anti-ES genutzt, um seinen Machtbereich zu vergrößern.

Nach der Vernichtung von Bheyn rettet die TYXX Errentyr, Djerbsch und Annymon aus dem All. Danach wird das Schiff von bheyndischen Einheiten beschädigt und muss nach monatelangem Flug auf einem Planeten, den man Vlahbheyn nennt, notlanden. Annymons Kind wird von Djerbsch Lyttker, was »neue Hoffnung« bedeutet, genannt, heißt aber eigentlich Kik. Insgesamt leben zwei Bheynder und sechs Vlahreser auf dem Planeten. Als Kik ein Jahr alt ist, empfängt Djerbsch eine Botschaft einer positiven Macht, die Kik für eine Mission braucht, für die er drei Leben erhalten soll. Nachdem er seinen Namen erfahren hat, verschwindet Kik.


In der Gegenwart diskutieren die Solaner die Geschichte, als das Schiff zum Rücksturz in das normale Universum ansetzt.

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Mit Band 625 findet der Unterzyklus Xiinx-Markant einen Abschluss, den ich nach Schulnoten mit einer knappen 2 - bewerten würde. Peter Griese legte einen Roman vor, der stilistisch durch die Kapitel mit Ich-Perpektiven der Protagonisten zu überzeugen versuchte. Bei Barleona, Atlan oder sogar Blödel klappte das ganz gut, bei einer Superintelligenz wie Anti-ES kann das letztlich nur schief gehen. Zu vermenschlicht und in einigen Passagen zu HIDDENX-like kommen die Selbstgespräche der negativen SI daher. Außerdem tuen sich Diskrepanzen zur heutigen Sicht der Dinge auf, wenn Anti-ES von sich und ES als aus menschlichen Bewusstseinen stammend spricht; das ist letztlich natürlich falsch, aber das konnte Peter Griese damals ja nicht ahnen. Die Geschichte von ES wurde später eng an der Spezies Mensch entlang erzählt, sein Ursprung liegt aber in Segafrendo in Sorrmo-Sporenwolke und Korridec-Schmetterling - also ganz woanders. Als Leser mit Stand 1985 waren diese Passagen aber natürlich problemlos.

Überraschend fand ich auch die Einzelheit zu Wöbbeking. Der ließ durchblicken, dass er bei der Trennung von ES und Anti-ES auf die „falsche“, also böse Seite von Anti-ES geraten sei. Ich hatte die Namenlose Zone-Abenteuer bisher aber immer so gelesen, dass der positive Kern Born ein erster Effekt der Verbannung von Anti-ES sein sollte. Ein Beleg, dass die Verbannung am Ende auch wirklich funktionieren könnte. Diese neue Version gefällt mir ausdrücklich nicht. Recht beeindruckend geschildert fand ich Wöbbekings depressive Phase, in der er die Hoffnungslosigkeit seiner Situation beklagt, sich als „der schäbige Rest“ betrachtet.

Deutlich verschiebt sich auch der Schwerpunkt bei den Hauptpersonen auf die rätselhafte Emotionautin Cara Doz, die am Ende einen starken Auftritt hat.

Wie Atlan am Ende handlungstechnisch ins Leuchtende Auge manövriert wurde, habe ihr ehrlich gesagt nicht verstanden. Sein endloses Gespräch mit Anti-Homunk trieft nur so von Plattitüden und Floskeln („Du redest im Wahn, Arkoniden“), das kann man getrost abhaken. Immerhin fand das Geschwisterpaar am
Ende einen würdevollen Abgang, dem sogar ein leichter kosmischer Hauch umweht: denn letztlich hat ES mit der Manipulation von Iray Vouster einen weiteren Zug im damaligen Kosmischen Schachspiel gemacht, der jetzt erst zum Erfolg führt. Das fand ich gut rübergebracht.

Am Ende stürzt die SOL durch die Eigenmächtigkeit von Cara Doz in den Strudel, der eigentlich für Wöbbeking gedacht war - ein neues Kapitel beginnt. Berührend an der Stelle auch das Wiederauftauchen von Kik und Asgard, die mit Sanny auf Atlans Spuren bleiben werden.

Ein paar Gedanken zum Unterzyklus insgesamt folgen später.
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Grauer Lord
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So, jetzt haben wir mit dem „Galaktischen Epos“ die zweite Hälfte des Anti-ES-Zyklus erreicht. Der Roman von Peter Griese ist von hauptsächlich erzählender bzw. nacherzählender Natur, indem Wöbbeking den Solanern auf ihrer Reise nach Bars-2-Bars als eine Art Märchenonkel die Geschichte der Doppelgalaxis am Beispiel zweier Völker vorträgt. Auch die Formulierung „Es war einmal ....“ darf da nicht fehlen.
Das grundlegende Konzept zweier „denkender“ Galaxien gefällt mir gut; Griese schrieb mir damals in seiner Antwort auf einen Leserbrief meinerseits, das Universum sei nunmal auf den 64 Elementen aufgebaut, aus denen auch das Gehirn bestehe. Warum sollten da nicht auch Denkprozesse in anderen, ungleich größeren Objekten ablaufen? So kann ich mich mit Tyar, dem Intellekt von Bars, und Prezzar, dem Instinktbewusstsein von Farynt, ganz gut anfreunden. Nur das Tempo von Denkprozessen einer ganzen Galaxis hätte man etwas differenzierter gestalten können; die SI THOREGON bei Perry Rhodan hatte zum Beispiel einen „Körper“ aus 250 000 Sonnen und dachte, wenn ich mich richtig erinnere, sehr langsam. Die „Gedankenträger“ waren die Helioten etc. etc. Hier wird das Problem umgangen, indem einfach zwei Inkarnationen der beiden „Geister“ eingeführt werden.

Die Verschmelzung der Galaxien zu Bars-2-Bars wurde gut aus dem unheilvollen Streben des HIDDEN-X abgeleitet, der auf der Suche nach der Jenseitsmaterie regelrecht eine Spur der Verwüstung durch den Kosmos zog, ohne dabei jemals erfolgreich zu sein. Wie das ganze genau technisch ablief, bleibt unklar; Prezzar ist aber auf jeden Fall mit seinen Geisteskräften „an der Leine“ des HIDDEN-X involviert. Im Zentrum der Kreuzgalaxis existier der „Nabel“ in die Namenlose Zone. Ironie der Geschichte, dass der Urheber der Galaxienkreuzung ihn nie gefunden hat.

Schade finde ich das eher sterile Abhandeln der eigentlichen Handlung am Beispiel der Vlahreser und Bheynder. Man erfährt kein einziges Mal, wie ihre Raumschiffe überhaupt aussehen, die da Krieg gegeneinander führen. Auch ihre Kulturen, das Aussehen der Städte und Handlungsschauplätze werden über minimale Ansätze hinaus kaum mit Leben erfüllt. Das war immer ein starker Kritipunkt an Peter Griese und ist bei PR heute komplett anders. Der Wahnsinn des Krieges dieser aufeinandergehetzten Wesen wird stellenweise aber trotzdem ganz ordentlich rübergebracht, spätestens in den Momenten der Vernichtung ihrer Heimatwelten. Bleibt die bittere Erkenntnis: beide Völker gemeinsam hätten sich eventuell gegen HIDDEN-X behaupten können.

Klar wird nun auch die Herkunft des „Nicht wahr“-Kik; wer ihn letztlich abgeholt hat, Helfer der Kosmokraten oder mal wieder ES, bleibt offen und ist am Ende ja auch unerheblich. Dazu frage ich mich, warum es keine Disziplinarmaßnahmen gegen Cara Doz wegen ihrer extremen Eigenmächtigkeit gibt. Dass sie buchstäblich durch Wände gehen kann, weiß ja bisher nur ein Solaner, der sie dabei heimlich beobachtet hat.
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Lumpazie
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Am Montag, den 10. Oktober 1983 erschien der Band 627 der Atlan-Serie:

Volk in Fesseln

von Peter Terrid

Bild


Handlung:

Auf dem Planeten Anterf ist in den letzten Jahren die Zivilisation zusammengebrochen. Der junge Anterferranter Grynph findet einen Unterschlupf in den Ruinen eines Hauses, den er bald mit der jungen Anterferranterin Ashda teilt. Um zu überleben, beschließt er, sich gegen seine Überzeugung den Erkennern des Wahren anzuschließen, die die stärkste Bande auf dem Planeten bilden und von einem Mann namens Dwin angeführt werden.

Sein Kontaktmann wird der Dunkle genannt, der auch Grynphs Vorgesetzter wird. Der junge Anterferranter nimmt an einer Aktion teil, bei der die Erkenner des Wahren ein Waffendepot der Polizei plündern. Dazu schicken sie mit der Fähigkeit der Fernteleportation – dem Ag-mehn-dju – fast einhundert ihrer Anhänger in das Depot, um unter Inkaufnahme des Todes dieser Anterferranter die automatische Verteidigung zu überlasten.

Auf Seiten der Ordnung stehen die Aktiven, die die Stadt Karn-Ant und den Raumhafen kontrollieren. De facto Chef ist Narrm, der frühere Chef der Raumfahrt, dem mit Shorrn der Sicherheitschef von Karn-Ant und mit Ztyrrh der ehemalige Leiter der planetaren Verteidigung zur Verfügung stehen. Der Wissenschaftler Myrrhn leitet für die Aktiven auf dem Mond Seleterf das Projekt TEUCER, bei dem ein 716 Meter langes Forschungsschiff gebaut wird. Die Aktiven stehen vor dem Problem, dass ein hochrangiges Mitglied für die Erkenner spioniert.

Die Erkenner setzen auf dem Raumhafen Treibstoff in Brand, um eines der vier einsatzbereiten Raumschiffe zu stehlen. Narrm dringt alleine in das Schiff ein, das der Dunkle mit seinen Anhängern stehlen will. Als Narrm von der Gruppe bedroht wird, sorgt Grynph mit einem falschen Warnruf für die Flucht des Dunklen durch das Ag-mehn-dju. In der folgenden Verwirrung kann Narrm die Kontrolle übernehmen. Grynph lehnt die Bitte der Aktiven, für sie bei den Erkennern zu spionieren, ab und kehrt in seine Heimatstadt Terf zurück.

Ashda überredet Grynph, doch den Auftrag zu übernehmen. Der Dunkle nimmt Grynph wieder auf. Als nächste Aktion soll die Gruppe des Dunklen mit einem alten Frachter nach Seleterf fliegen. Beim Abflug von Anterf wird das Schiff beschädigt, so dass es nicht mehr landen kann. Daher lässt der Dunkle per Fernteleportation eine Nachrichtenkapsel an den Spion bei den Aktiven schicken, damit er einen sicheren Raum angibt, in den sich die Erkenner gegenseitig per Ag-mehn-dju retten können.

An der Antwort fällt Grynph ein Zeichen als Unterschrift auf. Der junge Anterferranter gehört zu der letzten Gruppe um den Schiffskapitän, der sich auf dem Flug die Feindschaft des Dunklen zugezogen hat. Diese Gruppe lässt der Dunkle auf die atmosphärelose Oberfläche des Mondes versetzen. Der Kapitän hat diese Maßnahme vorausgesehen und die Anwesenden Raumanzüge anlegen lassen. Auf der Oberfläche führt er sie zu einer Geheimstation.

Es erweist sich, dass er für die Aktiven arbeitet. Bei der Aktion des Dunklen hofft man, endlich den Spion zu finden. Grynph spielt eine große Rolle bei dem Angriff auf die Erkenner, als er den Kapitän Nykh rettet und die Erkenner durch einen falschen Befehl veranlasst, den Dunklen ziellos wegzuteleportieren, was zu seinem Tod im Vakuum führen dürfte.

Zur Belohnung darf Grynph am Flug der TEUCER teilnehmen, der von Myrrhn geleitet wird. Der Start wird vorgezogen, da die Anterferranter das Ende des Dimensionskorridors, durch den sich die SOL bewegt, in 45 Lichtjahren Entfernung geortet haben. Nach dem Start des Schiffes kommt es zu Sabotageakten. Grynph erkennt, dass die junge Wissenschaftlerin Cynnth das Zeichen benutzt, das er auf dem Frachter gesehen hat. Als sie entlarvt wird, will sie angreifen und wird von Myrrhn erschossen. Als die TEUCER die SOL erreicht, befiehlt der Kommandant Trappezaaz den Angriff.

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„Volk in Fesseln“ ist ein typischer Auftakt-Roman, wie er zu Beginn eines neuen Handlungsabschnittes üblich ist. Die übergeordnete Erzählweise der letzten Romane ist vorbei, der Leser wird direkt in die Szenerie des im Niedergang befindlichen Planeten Anterf geworfen und erlebt ein Wiedersehen mit den katzenartigen Anterferrantern. Ihre Zivilisation befindet sich seit geraumer Zeit, offenbar durch die Verschmelzung der beiden Galaxien und das verschwinden ihres „Geistes“ Tyar, in völliger Auflösung. Diese dystopischen Elemenet der Story beschreibt Peter Terrid plastisch, ein immer dunkler werdender Planet mit Regen, Schmutz und Hunger nimmt Gestalt an. Ein paar Raumschiffe gibt es noch, auf dem Mond Seleterf wird an der TEUCER gebaut. Diese wohl letzte Hoffnung der Anterferranter soll „die Wissende“ finden, von der man sich eine wie auch immer aussehende Rettung erwartet. Dass sie wohl mit Tyari identisch sein wird, kann man getrost spekulieren, zumal es im Vorschau-Text für das nächste Heft sowieso verraten wird.
Am Ende gibt’s für meinen Geschmack ein bisschen viel Ballerei und überflüssige Action-Szenen, wohl um den Roman vollzubekommen. Das Prinzip der Gruppenteleportation der Katzenähnlichen ist aber interessant. Das vorliegende Einzelbeispiel für die Situation in Bars-2-Bars halte ich für ganz gut gelungen.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 19.September 1983 erschien der Band 624 der Atlan-Serie:

Der Struktor

von Horst Hoffmann

Handlung:

Ein eher unbekanntes, aber zuverlässiges Team von Solanern bringt den Struktor nach Cpt. Das Kommando führt Hyrlian Heart. Zu der Besatzung gehört Ergoz Immanuel, der zur Hälfte ein Roboter ist und mit dieser direkt mit dem Spezialdatenroboter Heinrich in Verbindung steht.

Schon auf dem Flug nach Cpt greift das Manifest Lasserin an. Es zieht Energie aus wichtigen Systemen und gibt diese ab und zu unkontrolliert wieder frei, was für Solaner in seiner Umgebung meist tödlich endet. Mühsam erreicht der Struktor noch Cpt, wo er die BANANE einschleust.


Eigentlich ist der Roman nicht schlecht, aber ich habe Wochen gebraucht, um ihn fertig zu lesen. Vielleicht lag es daran, dass er mit diesem unbekannten Team von Solanern anfängt, die im Struktor vor sich hin werkeln. Weder zu den Figuren, noch zu dem Ort der Handlung, noch zur Handlung selbst hatte ich zunächst einen Bezug. Erst mit einem längeren Studium der hervorragenden Risszeichnung in der Heftmitte und dem Auftreten der Staubflieger ging es dann besser.

Interessant war, dass die Staubflieger durch das Wirken des Struktors um ihre neue Heimat, d.h. um die Umweltbedingungen, an die sie angepasst waren, fürchten mussten. Das Manifest F hatte nun zwei Funktionen: Den Struktor direkt angreifen und die Negativen kontrollieren und gegen den Struktor einzusetzen. Mächtig genug, um den Struktor zu zerstören, war das Manifest, und die Solaner erlitten auch einige Verluste. Soweit ergab sich im Lauf des Romans auch eine spannende interessante Handlung.

Allerdings habe ich nun wirklich genug von Twoxl, den Cpt'Cpt, in Bananen- oder sonstiger Form. Atlan muss nicht in jedem Roman der Serie selbst vorkommen, aber hier hat er mir gefehlt. Ich kann es verstehen, dass Horst Hoffmann seine Figuren aufbauen wollte, besonders diesen halbrobotischen Immanuel, und eine tragische Geschichte schreiben, wie sich dieser Solaner opfert, aber die damit verbundene Zerstörung des Manifestes F fand ich wenig glaubhaft.

Der Zyklus macht nun aber wieder einen Schritt nach vorne. Der Staubmantel der Dunkelzone kann abgebaut werden, und die Cpt'Cpt können wieder frei agieren und die Macht von Anti-ES beschneiden.

Wenn ich es richtig sehe, hat der Graue Lord den Roman gar nicht besprochen. :pfeif:
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Grauer Lord
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Da hast du Recht, @Yman; ich habe Urlaub und Sommerhitze zum Auslass genommen, diesen in meinen Augen schlimmen Aspekt des Zyklus einfach zu ignorieren. Ein „kosmischer Staubsauger“, der in gut 100 Jahren einen ganzen zentrumskern einer Galaxis pulverisiert und diesen Prozess am Ende sogar noch umkehren kann, das war mir schon damals zu unglaubwürdig. In der Liga von Superintelligenzen wie Seth-Apophis oder KOLTOROC & Co. mag so etwas ja noch angehen, aber hier war es mit dem Volk der Vei-Munater eine Lebensform „unserer“ Zivilisationsstufe, die den Struktor gebaut hat...

Ich bin darauf nochmal in den Keller gegangen und habe die Antworten von Peter Griese auf diverse Briefe von mir damals rausgekramt, in denen ich ihm (als Schüler) kräftig meine Meinung zur Gigantomanie mitgeteilt hatte. Das liest sich im Nachhinein ganz interessant: So schrieb mir Griese am 20.04. 1984, „zugegeben, dass in einigen Romanen des Anti-ES-Zykkus die Fiction gegenüber der Science den Vorrang hatte. Das war vorübergehend, und mal kann man das doch ruhig machen.“ Er erkläre im übrigen (so am 3. 02.1984) nicht alle Aktionen von Anti-ES, „denn was eine Superintelligenz macht und wie sie es macht brauchen Menschen oder können Menschen eben nicht immer verstehen.“
Dass der ganze SOL-Zyklus komplett umgeschmissen wurde, ergibt sich daraus auch. So schrieb Griese mir am 30.03. 1983: „Der SOL-Zyklus endet endgültig mit Band 699.“ Dann im Februar 1984: „647 als Ende des SOL-Zyklus ist kein Druckfehler.“ Auf meine Nachfrage, dass nach Xiinx-Markant und Bars-2-Bars ja eigentlich auch noch eine weitere von HIDDEN-X genannte Galaxis drankommen müsste, schrieb Griese aufschlussreich: „Myrsantrop fiel der Straffung des SOL-Zyklus zum Opfer, kommt also nicht mehr vor.“

Wie in dem kurzen Schelwokat-Absatz in den Erinnerungen von Inge Mahn auch schon klar wird, zeigen mir diese Sätze, dass Griese sich den Zyklus wohl anders vorgestellt hatte, als er dann am Ende wurde. War’s ein kommerzieller Flop? Das wird heute wohl kaum nich jemand wissen. Hat aber jetzt auch nichts mit dem Struktor zu tun, der war typisch Griese und bleibt Geschmackssache.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 26. September 1983 erschien der Band 625 der Atlan-Serie:

Eine Falle für Wöbbeking

von Peter Griese


Handlung:

Anti-Homunk treibt die SOL mit seinen Teleportationsbomben umher. Bis zur endgültigen Vernichtung der SOL muss er jedoch auf ein Signal von Anti-ES warten. Die Superintelligenz muss jedoch auf einen bestimmten Zeitpunkt warten, da sie immer noch zum größten Teil in die Namenlose Zone verbannt ist. Somit bleibt der SOL eine Gnadenfrist von vierzig bis fünfzig Stunden.


Grauer Lord hat geschrieben:Peter Griese legte einen Roman vor, der stilistisch durch die Kapitel mit Ich-Perpektiven der Protagonisten zu überzeugen versuchte. Bei Barleona, Atlan oder sogar Blödel klappte das ganz gut, bei einer Superintelligenz wie Anti-ES kann das letztlich nur schief gehen.


Den Anfang des Romans mochte ich nicht. Diese Monologe von Anti-ES und Anti-Homunk sind mir furchtbar auf die Nerven gegangen. Bei den anderen war es erträglicher, aber Blödel ging mir auch (wieder einmal) auf die Nerven. Auch diese Pattsituation, die SOL wieder einmal in Gefahr, es gibt kein Vorwärts und kein Rückwärts, zerrte an den Nerven, bis endlich Atlan mit der Raumlinse startete, um zum Leuchtenden Auge zu gelangen und Anti-Homunk gegenüber zu treten. (Raumlinsen wurden im bisherigen ganzen SOL-Zyklus extrem selten eingesetzt.)

Grauer Lord hat geschrieben:Überraschend fand ich auch die Einzelheit zu Wöbbeking. Der ließ durchblicken, dass er bei der Trennung von ES und Anti-ES auf die „falsche“, also böse Seite von Anti-ES geraten sei.


Damit, dass Wöbbeking nun plötzlich versehentlich schon bei der Teilung von ES und Anti-ES zu Anti-ES gekommen sein soll, kann ich mich auch nicht anfreunden. Es schließt sich aber nicht aus, dass dieser positive Kern von Anti-ES bei der Teilung wie eine Art Samenkorn in Anti-ES angelegt wurde und nach der Verbannung in die Namenlose Zone im Inneren von Anti-ES aufgekeimt ist.

Anfangs war Wöbbeking etwas sehr Geheimnisvolles, ebenso Chybrain, aber auch hier schwindet allmählich die Freude bei jedem Wiedersehen. Diese ständigen genauen, sich leider manchmal auch widersprechenden Erklärungen, wer was warum wie getan hat, schaden der Serie.

Grauer Lord hat geschrieben:Deutlich verschiebt sich auch der Schwerpunkt bei den Hauptpersonen auf die rätselhafte Emotionautin Cara Doz, die am Ende einen starken Auftritt hat.


Das stimmt, als Emotionautin hat sie das Schiff in der Hand, kann in Sekunden weitreichende Entscheidungen treffen, und auch hier ist es besser, wenn nicht alles erklärt wird. Es wird angedeutet, dass Cara Doz dem Katzer Breiskoll, der über einen kosmischen Spürsinn verfügt, in dieser Situation überlegen war.

Grauer Lord hat geschrieben:Wie Atlan am Ende handlungstechnisch ins Leuchtende Auge manövriert wurde, habe ihr ehrlich gesagt nicht verstanden. Sein endloses Gespräch mit Anti-Homunk trieft nur so von Plattitüden und Floskeln („Du redest im Wahn, Arkoniden“), das kann man getrost abhaken. Immerhin fand das Geschwisterpaar am Ende einen würdevollen Abgang, dem sogar ein leichter kosmischer Hauch umweht: denn letztlich hat ES mit der Manipulation von Iray Vouster einen weiteren Zug im damaligen Kosmischen Schachspiel gemacht, der jetzt erst zum Erfolg führt. Das fand ich gut rübergebracht.


Das ist wirklich schön gemacht, dass ES ins Spiel gebracht wird, der über Iray Vouster/Barleona noch mal einen Zug im Kosmischen Schachspiel macht. Dagegen ist Atlans Konfrontation mit Anti-Homunk nicht weiter erwähnenswert. Gut fand ich Anti-Homunks Idee, einen Atlan-Doppelgänger herzustellen, aber aus dieser Idee wurde dann leider nichts. Atlans Einsatztrupp gelangt wie vorgesehen ins Leuchtende Auge, wird aber auseinandersortiert, und eigentlich sind das alles nur Ablenkungen, um Iray Vouster ins Spiel zu bringen.

Grauer Lord hat geschrieben:Am Ende stürzt die SOL durch die Eigenmächtigkeit von Cara Doz in den Strudel, der eigentlich für Wöbbeking gedacht war - ein neues Kapitel beginnt. Berührend an der Stelle auch das Wiederauftauchen von Kik und Asgard, die mit Sanny auf Atlans Spuren bleiben werden.


Sannys Verschwinden in einer Feuerkugel und ihr Wiederauftauchen irgendwo im Weltraum, wo sie plötzlich einen Raumanzug trägt, fand ich sehr seltsam. Das erinnert an Per Anhalter durch die Galaxis und die unendliche Unwahrscheinlichkeit. Sannys Verbindung mit Kik ist mir auch eine Spur zu mystisch, aber in dieser Hinsicht fordert der Zyklus den Lesern ja so einiges ab.

Der Unterzyklus ist nun tatsächlich beeendet, Xiinx-Markant als Schauplatz überraschend schnell abgehakt, und es muss dann ja wohl nach Bars-2-Bars gehen. Die Information, dass da eine dritte Galaxis geplant war und der Zyklus bis Band 699 gehen sollte, dann aber auf Intervention von GMS umgeändert und vorzeitig abgebrochen wurde, ist für mich schwer zu beurteilen. War das gut oder schlecht?

Ich finde, in Xiinx-Markant ist einiges zu kurz gekommen. Eine Galaxis ist etwas Großes, und für die Völker einer Galaxis sollte immer Zeit sein, diese auch wirklich kennen zu lernen. Im Gedächtnis geblieben sind mir nur die Vereiser, die Staubflieger, die Vei-Munater und natürlich noch die Cpt'Cpt.

Die Vereiser stellten als typisches Kriegervolk eine diffuse allgemeine Hintergrundbedrohung für alle raumfahrenden Völker von Xiinx-Markant dar. Die Staubflieger waren auf den Staubmantel der Dunkzelzone beschränkt, die Vei-Munater waren die Konstrukteure für alles technisch Bedeutsame: Für ihre künstliche Welt Munater (gleichzeitig die Quelle der Kriegsstrahlung), den Struktor (RZ in Atlan 624) und das Leuchtende Auge (RZ in Atlan 620), und auch wenn die Erbauer der Mental-Relais (RZ in Atlan 608) nicht explizit bekannt sind, sind die Vei-Munater am wahrscheinlichsten.

Andere Völker sind da viel zu kurz gekommen. Die SOL war auch mehr mit sich selbst und dem Kampf gegen die Manifeste beschäftigt als den neuen Schauplatz Xiinx-Markant zu erkunden.
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Yman
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Grauer Lord hat geschrieben:Da hast du Recht, @Yman; ich habe Urlaub und Sommerhitze zum Auslass genommen, diesen in meinen Augen schlimmen Aspekt des Zyklus einfach zu ignorieren. Ein „kosmischer Staubsauger“, der in gut 100 Jahren einen ganzen zentrumskern einer Galaxis pulverisiert und diesen Prozess am Ende sogar noch umkehren kann, das war mir schon damals zu unglaubwürdig. In der Liga von Superintelligenzen wie Seth-Apophis oder KOLTOROC & Co. mag so etwas ja noch angehen, aber hier war es mit dem Volk der Vei-Munater eine Lebensform „unserer“ Zivilisationsstufe, die den Struktor gebaut hat...

Ich bin darauf nochmal in den Keller gegangen und habe die Antworten von Peter Griese auf diverse Briefe von mir damals rausgekramt, in denen ich ihm (als Schüler) kräftig meine Meinung zur Gigantomanie mitgeteilt hatte. Das liest sich im Nachhinein ganz interessant


Ich finde das auch sehr interessant! Die Gigantomanie ist wirklich erschreckend. Der Struktor hatte z.B. auch ein 8 km durchmessendes "Beiboot". Dass der Struktor in so kurzer Zeit den Zentrumskern der Galaxis "umstrukturieren" konnte ist wenig glaubwürdig, aber zur Umkehrung des Prozesses muss man sagen, dass beim Abbau des Staubmantels der Dunkelzone nur die Rohmaterie der Sternentstehung wieder ausgestoßen wurde, d.h. es wird wieder Millionen Jahre dauern, bis Sterne und Planeten entstehen. Sonnen und Planeten aus dem Staub erzeugen konnte der Struktor dann doch nicht. Allgemein gilt ja: Zerstören ist sehr viel einfacher als erschaffen, und wenigstens dieses allgemeine Prinzip wurde durch den Struktor (bzw. den Expokraten) respektiert.

Die Vei-Munater hatten sich ja vollkommen der Wissenschaft gewidmet, und ein ganzes Volk von Wissenschaftlern kann schon einiges erreichen. Ich denke, dass allgemein Superintelligenzen da bei der Forschung und Entwicklung bei Bedarf auch kräftig nachhelfen. Superintelligenzen dürften nicht nur bei Fähigkeiten wie Telepathie und Ähnlichem überlegen sein, sondern auch von Hyperphysik einiges mehr verstehen, was sie dann weitergeben, oder auch für sich behalten. Die Vei-Munater besaßen immerhin sogar Fiktivtransmitter. Gut möglich, dass sie technisch mit den Porleytern auf einer Stufe standen.
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Lumpazie
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Am Montag, den 17. Oktober 1983 erschien der Band 628 der Atlan-Serie:

Die Retterin

von Peter Terrid

Bild


Handlung:

Die SOL fällt nach zehn Tagen, sieben Stunden und sechzehn Minuten innerhalb von Bars-2-Bars in den Normalraum zurück.

Auf der TEUCER streiten der wissenschaftliche Leiter Myrrhn und der militärische Leiter Trappezaaz, ob die SOL angegriffen werden soll. Schließlich setzt sich Trappezaaz durch, der in allem Fremden Feinde aus Farynt sieht. Die TEUCER kann die SOL mit ihrem Angriff jedoch nicht gefährden. Stattdessen fängt die SOL die TEUCER mit einem Zugstrahl ein.

Ein Trupp aus zehn Mann unter Atlans Kommando, dem sich Tyari anschließt, entert die TEUCER. Der Arkonide gerät in die Gefangenschaft der Anterferranter. Als Tyari die Zentrale betritt, erkennen die meisten Anterferranter in ihr die legendäre Wissende, die sie suchen, und stellen sich auf ihre Seite. Trappezaaz hält sie jedoch für eine Betrügerin und flüchtet. Auf circa zwanzig Prozent der Anterferranter hat Tyari keinen Einfluss. Grynph wechselt auf die SOL und kommt bei der Familie von Hallam Blake unter.

Eine Flotte aus fünfzig Schiffen der Beneterlogen hat die SOL ebenfalls entdeckt. Kommandant ist Urthan, der die SOL angreift. Der Angriffsbefehl kommt von EGEN, dem Diktator der Beneterlogen. Auf seinem Flaggschiff arbeitet Vling, der zu der geheimen Gruppe der Prezzarerhalter gehört. Über seinen Fetisch, ein kleines telepathisches Wesen, hält er Kontakt zu den anderen Erhaltern. Tyari erfährt diese Zusammenhänge durch telepathische Belauschung Vlings.

SOL und TEUCER wollen dem Angriff durch Flucht ausweichen. Jedoch werden die Schiffe beim Übertritt in den Linearraum sofort in den Normalraum zurückgestoßen, wobei der Linearantrieb der SOL beschädigt wird. Somit kommt es zum Kampf, bei dem die Beiboote der SOL die Flotte der Beneterlogen kampfunfähig schießen. Einige noch manövrierfähige Einheiten ziehen sich zurück. Urthan erhält den Befehl, mit Verstärkung später erneut anzugreifen.

Die SOL versucht vorsichtig eine erneute Linearetappe. Hallam Blake soll warnen, wenn ein kritischer Punkt erreicht wird. Nach und nach versagen während der Linear-Etappe die Systeme. In der Nähe der Maschinen erscheint ein Bild von Bars-2-Bars und dann eines des Philosophen Seneca, was die Solaner darauf hinweist, dass Bars-2-Bars einen störenden Einfluss auf den Antrieb hat, so dass sich dieser bei Betrieb störend auf SENECA auswirkt. Nur kleine Linear-Etappen sind möglich.

Um die Beneterlogen nicht nach Anterf zu führen, fliegen Atlan, Tyari, Hallam Blake und Grynph mit einer Space-Jet nach Anterf. Dort wird Tyari von den Aktiven anerkannt, die sich nun Diener der Wissenden nennen wollen. Die Erkenner des Wahren zerstören die Space-Jet auf dem Raumhafen.

Mit Tyari will Narrm die Anhänger der Erkenner des Wahren auf seine Seite ziehen und leitet einen Großangriff ein. Grynph nutzt dies, um nach Ashda zu suchen, und gerät in die Gefangenschaft der Erkenner des Wahren. Tyari hört ihn telepathisch und lässt sich mit einer Gruppe an den angepeilten Ort versetzen. Damit befreien sie Grynph und entdecken, dass sich Dwins Hauptquartier im Untergrund von Karn-Ant befindet. Dwin wird im Kampf von Atlan erschossen. Zur allgemeinen Überraschung erweist sich der Anführer der Erkenner als ein Angehöriger des als ausgestorben geltenden Volkes der Bheynder. Die Diener der Wissenden übernehmen wieder die Kontrolle über Anterf.

Die SOL erreicht derweil das System; ihr folgende Beneterlogen-Schiffe können von den Beibooten vertrieben werden. Das Generationenschiff muss drei Wochen für Reparaturen im System bleiben. Während Atlan und Narrm eine Zusammenarbeit besprechen, feiern die Solaner den Beginn des Jahres 3808.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
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Grauer Lord
Siganese
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628, Die Retterin: Ein guter Roman von Peter Terrid, den ich gerade in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Abenteuer um den jungen Anterferranter Grynph werden weitergeführt, gleichzeitig wird das Volk der Beneterlogen aus der Galaxis Farynt eingeführt. Deren Herrschaftsstruktur erscheint noch mysteriös: Es gibt eine Gruppe von 1000 Prezzarerhaltern, die möglichst hohe Positionen besetzen, mittels sog. Fetische abhörsicher kommunizieren und offenbar in Opposition zum herrschenden Regime stehen. An der Spitze des Staates steht ein Diktator, den niemand kennt: EGEN. Interessant der aufkommende Verdacht des Prezzarerhalters Vling, dass es gar nicht in der Absicht des Unbekannten Herrschers liegt, die beiden Galaxien wieder zu trennen, sondern dass wohl eher der Erhalt des Status Quo sein Ziel ist. Naja, das wird sicher alles später noch ausgeführt.

Gut war, dass die SOL mal wieder richtig handeln und ihre Stärke beweisen konnte. Auch wenn die Triebwerke zunächst wegen der Verhältnisse in Bars-2-Bars gestört sind: der beeindruckenden Wolke aus Beibooten hatten die Beneterlogen nichts entgegenzusetzen. Zu den packenden Raumkampfszenen pflegt Terrid auch noch ein paar amüsante Details zum feigen Kommandaten des Gegners ein. Tyari findet offenbar in der kreuzgalaxis zu ihrer eigentlichen Rolle. Und am Ende wird auch der kleine Handlungsbogen des Doppelbandes auf Anterf beendet; ob da mit dem Bheynder / Dwin noch etwas kommt, weiß ich gerade nicht.

Also alles in allem ein guter Roman, ein starkes TiBi und eine ordentliche Risszeichnung, die exakt zum Inhalt passt.

Was mir nicht ganz klar ist: Warum wurde eigentlich auf die Anbindung zu Band 587 verzichtet, in der HIDDEN-X sich der Teleporterfähigkeit der Anterferanter gegen die Solaner bediente? Warum denkt Atlan da kein einziges Mal drüber nach, dass er das katzenähnliche Volk eigentlich kennt? Das ist dann wohl ein klassischer Anschlussfehler - oder es passte nicht ins Konzept.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 3. Oktober 1983 erschien der Band 626 der Atlan-Serie:

Galaktisches Epos

von Peter Griese

Handlung:

Die SOL treibt hilflos im Nichts und wartet darauf, im normalen Universum oder in der Namenlosen Zone wieder zum Vorschein zu kommen. Bjo Breiskoll hat gespürt, dass Sanny noch am Leben ist. Tyari glaubt, dass die SOL in Bars-2-Bars auftauchen wird. Der Solaner-Junge Zardaz beobachtet beim Spielen zufällig, wie Cara Doz durch eine feste Wand geht.

Wöbbeking meldet sich aus der Ferne und bietet den Solanern an, ihnen etwas über Bars-2-Bars zu erzählen


Dass Cara Doz durch Wände gehen kann, hat mich sehr erstaunt. Als Emotionautin gilt sie auch als Halbmutantin, aber das durch die Wände gehen fällt in eine andere Kategorie. Hier wird sicher noch etwas vorbereitet. Vorerst gibt es aber die Hintergrundgeschichte zur Galaxie Bars-2-Bars, in der SOL demnächst auftauchen wird.

Grauer Lord hat geschrieben: Das grundlegende Konzept zweier „denkender“ Galaxien gefällt mir gut; Griese schrieb mir damals in seiner Antwort auf einen Leserbrief meinerseits, das Universum sei nunmal auf den 64 Elementen aufgebaut, aus denen auch das Gehirn bestehe. Warum sollten da nicht auch Denkprozesse in anderen, ungleich größeren Objekten ablaufen? So kann ich mich mit Tyar, dem Intellekt von Bars, und Prezzar, dem Instinktbewusstsein von Farynt, ganz gut anfreunden. Nur das Tempo von Denkprozessen einer ganzen Galaxis hätte man etwas differenzierter gestalten können


Galaxien, die ein eigenes Bewusstsein haben, sollen ja eher selten sein. Die Idee passt in den Kontext der Atlanserie sicher gut hinein. Ich kann mich auch damit anfreunden. Vielleicht sind diese Galaxien mit Bewusstsein eine Art dritter Entwicklungsweg vorbei an Materiequelle und Materiesenke oder eine elementare Sonderform von Superintelligenz.

Grauer Lord hat geschrieben: Die Verschmelzung der Galaxien zu Bars-2-Bars wurde gut aus dem unheilvollen Streben des HIDDEN-X abgeleitet, der auf der Suche nach der Jenseitsmaterie regelrecht eine Spur der Verwüstung durch den Kosmos zog, ohne dabei jemals erfolgreich zu sein. Wie das ganze genau technisch ablief, bleibt unklar;


Auf der einen Seite wird HIDDEN-X im Roman als eine nach kosmischen Maßstäben sehr dumme Möchtegern-Superintelligenz bezeichnet, auf der anderen Seite bringt HIDDEN-X es fertig, zwei Galaxien ausfindig zu machen, die ein eigenes Bewusstsein haben, und diese in Kreuzform zusammenstoßen zu lassen, so dass ein transdimensionaler Übergang zur Namenlosen Zone entsteht, wo er nach Jenseitsmaterie suchen will. Für eine dumme Möchtegern-Superintelligenz ist dies eine beachtliche Leistung!

Grauer Lord hat geschrieben: Schade finde ich das eher sterile Abhandeln der eigentlichen Handlung am Beispiel der Vlahreser und Bheynder. Man erfährt kein einziges Mal, wie ihre Raumschiffe überhaupt aussehen, die da Krieg gegeneinander führen. Auch ihre Kulturen, das Aussehen der Städte und Handlungsschauplätze werden über minimale Ansätze hinaus kaum mit Leben erfüllt. Das war immer ein starker Kritipunkt an Peter Griese und ist bei PR heute komplett anders. Der Wahnsinn des Krieges dieser aufeinandergehetzten Wesen wird stellenweise aber trotzdem ganz ordentlich rübergebracht, spätestens in den Momenten der Vernichtung ihrer Heimatwelten. Bleibt die bittere Erkenntnis: beide Völker gemeinsam hätten sich eventuell gegen HIDDEN-X behaupten können.


Das Tragische am Untergang der beiden Völker bzw. deren Zivilisationen bzw. Heimatwelten, und dass sie sich gemeinsam gegen HIDDEN-X hätten behaupten können, das kommt aus dem Roman noch recht gut heraus, aber die Geschichte wirkt tatsächlich etwas "steril abgehandelt". Man weiß nun mehr über die Herkunft von Kik und Tyari, und die Anteferranter werden erwähnt, und man kann sich vorstellen, in was die SOL demnächst hineingeraten wird, in eine in sich verfeindete Doppelgalaxis, aber wirklich mitreißend fand ich die Handlung nicht. Peter Griese in seiner Funktion als Expokrat schadet sich selbst in seiner Funktion als Autor.

Der Roman heißt aber auch "Galaktisches Epos", was für einen Heftroman schon sehr ironisch ist, aber man kann es auch so sehen: Die Heftromanform bewirkt, dass die Geschichte nicht zu lang gerät.

Grauer Lord hat geschrieben: Dazu frage ich mich, warum es keine Disziplinarmaßnahmen gegen Cara Doz wegen ihrer extremen Eigenmächtigkeit gibt. Dass sie buchstäblich durch Wände gehen kann, weiß ja bisher nur ein Solaner, der sie dabei heimlich beobachtet hat.

Disziplinarmaßnahmen würden wenig bringen. Cara Doz ist ja die einzige Emotionautin und weiß sicher um die Bedeutung dieser Stellung. Man sollte Cara Doz auf jeden Fall intensiver beobachten und verstehen, warum sie tat, was sie tat. Erstaunlich ist natürlich auch, dass SENECA das durch die Wände gehen noch nicht bemerkt haben soll.
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