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Erscheinungsdatum Atlan 635

Beitragvon Klenzy » 8. Oktober 2018, 10:03

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Klenzy
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Lumpazie hat geschrieben:Ei - verflixt, Du hast Recht. Da bin ich beim Datum nachschauen (die sind in der Perrypedia falsch eingepflegt), eins weitergesprungen, als eins zurück :unsure:


Lumpazie hat geschrieben:Also - etz aber richtig - danke für den Hinweis Yman

Am Montag, den 05. Dezember 1983 erschien der Band 635 der Atlan-Serie:

Die Nabelwelt

von Hubert Haensel


Worauf stützt sich denn deine Angabe des Erscheinungsdatums? :gruebel:
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Re: Erscheinungsdatum Atlan 635

Beitragvon Lumpazie » 8. Oktober 2018, 11:41

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Klenzy hat geschrieben: Worauf stützt sich denn deine Angabe des Erscheinungsdatums? :gruebel:


Das zieht sich schon seit dem Wechsel 500er Hefte zu den 600ern Heften durch. Heft 599 erschien am 28. März 1983 und danach Heft 600 ebenfalls am 28. März 1983. Von da ab habe ich immer das Datum der Folgewoche genommen (glaub kaum, das beide Romane am selben Tag erschienen sind).
So ein Fall gibt es aber auch in den 400ern Bänden des Atlantis-Zyklus auch schon, ich schaue mal bei Gelegenheit nach, wo genau.

Tante Edith meint:

Auch beim Übergang vom Atlantis auf den Solaner-Zyklus liegt da etwas im argen.

Heft 499 erscheint am 7.April 1981
Heft 500 erscheint am 4.Mai 1981

:mellow:

Und weil ich gerade schaue.....

Heft 299 erscheint am 27. Juni 1977
Heft 300 erscheint am 28. Juni 1977

:o
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
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Und jetzt richt’ a so a Vagabund
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Lumpazie
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Also, im 400er Bereich mal kurz nachgeklickt - da gibt es einige doppelte Datumangaben:

429 25.Dezember 1979
430 25.Dezember 1979

458 8.Juli 1980
459 8.Juli 1980

463 5.August 1980
464 5.August 1980

Ob es solche Fälle auch in den 300er Bänden des Atlantis-Zyklus gab, weiß ich leider nicht. Da stellt Werner Fleischer die Romane hier im Forum ein.

Und weil ich gerade schaue.....

Heft 299 erscheint am 27. Juni 1977
Heft 300 erscheint am 28. Juni 1977


Heft 301 erscheint dann am 11.Juli 1977.

Also hier müßte dann nur das Datum von Band 300 in 4.Juli1977 geändert werden, dann würde es wieder passen ;-)
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Lumpazie
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In den 300er Bänden habe ich kein doppeltes Datum-Lottchen gefunden :)
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Erscheinungstermine

Beitragvon Klenzy » 8. Oktober 2018, 15:11

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Klenzy
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Oh-oh, da tun sich Abgründe auf. Der 28.06.77 für Atlan 300 stützt sich auf eine Aussage im PR-Report 19. Wie glaubwürdig das ist, weiß ich nicht, aber wie ich es drehe und wende: Korrigiere ich Atlan 300, dann sind die Hefte > 300 wieder schlüssig (in den Handlungszusammenfassungen), stimmen aber nicht mehr mit https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Ver%C3%B6ffentlichungen_1977; andererseits stimmen die Termine für die Hefte < 300 dort derzeit sowieso nicht mit den HZF der Hefte < 300 überein. Da wurde elendig geschlampt und das zu korrigieren ist eine Mammutaufgabe. Keine Ahnung, ob und wann das jemand lösen kann.

Danke für die Recherche. Schade nur, dass es so lange dauert, bis Fehler oder Unstimmigkeiten zu uns durchdringen :( aber besser spät als nie.
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Lumpazie
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Also die doppelten Datum im 400er Bereich sollte Euch bekannt sein, die habe ich damals an NAN kommuniziert. Ich habe da von ihm dieselbe Antwort bekommen, wie von Dir (sehr verständlich, das zu bereinigen wird mehr als schwer). Weil sich dadurch aber so wieso die ganze Abfolge ändert, habe ich bei dem 500/600er nichts mehr gesagt.
Vielleicht hat NAN das einfach vergessen oder es viel in die Phase, als er die Mitarbeit bei der Perrypedia langsam einstellte. Also, BIG FAT SORRY, das es nicht eher bekannt geworden ist.
Sollte mir wieder so ein Fehler auffallen, wende ich mich gleich an Poldie oder Dich - versprochen!
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Grauer Lord
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Ich mache mal weiter mit „Die Schattenwesen“ (Band 634) aus meinem Keller-Archiv, der laut Impressum im November 1983 erschienen ist. Das Heft kommt mit einem starken Titelbild daher, in dem die SOL traditionell mit zu langem Mittelteil, aber dramatisch gut platziert mitten im Absturzdesaster der Trümmerbrocken von Lootyndol zu sehen ist.

Der Kneifel-Roman selber ist eher interessant als spannend. Wir lernen die sympathisch geschilderten Tropfenwesen von Duusnorz kennen, von denen Atlan ja einen Vertreter schon vor zweieinhalb Jahrhunderten im Bauch eines Grenzwächters der Namenlosen Zone getroffen hat. Aus heutiger Sicht wahrscheinlich undenkbar, aber irgendwie doch recht witzig, dass sich die eingeschlechtlichen Mini-Wesen mit dem Antigravorgan ausgerechnet als „Männer“ betrachten. Während sich überall in Bars-2-Bärs (etwas sehr schnell finde ich übrigens) Friedensbemühungen der verfeindeten Völker anbahnen, wird die Existenz der Duusnorzer durch geheimnisvolle Humanoide mit Schattenschirmen und implantierter HighTech sabotiert; warum sie das gleiche Genom wie die Solaner bzw. Menschen haben, bleibt noch ungeklärt. Von einem „Multiplan“ wird da diffus geraunt ....

Letztlich wird klar, dass der Mond Lootyndol eine der geheimnisvollen Nabelstationen/ Übergänge in die Namenlose Zone enthält. Sie müssen also nicht unbedingt im Zentrum der Kreuzgalaxien liegen. Wie viele Übergänge es gibt, wie sie „geschaltet“ werden und wie die Nabeltechnik funktioniert, bleibt noch zu klären. Ein tolles Bild zum Schluss ist der Blick auf den von Blitzen umgebenen Löcherasteroiden in der Namenlosen Zone, den Sitz des Bösen.

Positiv anzumerken ist noch, dass endlich mal auf das frühere Verschwinden und Wiederauftauchen der Anterferranter durch das Wirken von HIDDEN-X eingegangen wurde. Solche fehlenden Details bei Anknüpfungspunkten mag ich nicht, das hatte mich bei den ersten Anterferranter-Romanen gestört.
Die Darstellung der katzenähnlichen Wesen von Anterf durch Kneifel ähnelt übrigens stark der der Kartanin, wie ich sie in Erinnerung habe ....
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Also - etz aber richtig - danke für den Hinweis Yman

Am Montag, den 05. Dezember 1983 erschien der Band 635 der Atlan-Serie:

Die Nabelwelt

von Hubert Haensel


Handlung:

Die SOL parkt wieder auf Anterf im Barsanter-System und an Bord herrscht eine trügerische Ruhe. Da machen Atlan und Tyari im Bereich von SOL-City ein Objekt aus, das organisch oder aber auch technisch sein könnte. Der Extrasinn nennt es Porter und mental stellt es sich als Sendbote Wöbbeking-Nar'Bons vor. Während Wöbbeking den Solanern das galaktische Epos von Bars und Farynt berichtete, will Porter von Sanny, Kik und Asgard erzählen, deren Schicksal den Arkoniden natürlich interessiert:

In ihrem planetaren Gefängnis sehen die Entitäten Tyar und Prezzar einer ungewissen Zukunft entgegen. Gemeinsam wären sie vielleicht stark genug gewesen, dem Gegner zu widerstehen. Doch daran war inzwischen nicht mehr zu denken. Tyars letzte Hoffnung war das von ihm erzeugte Wesen Tyari. Dies erkannte auch Prezzar – handelte instinktiv und erschuf Mjailam.



Wieder einmal wird durch das Schicksal eine bunte Truppe zusammengewürfelt: Sanny und Kik treffen auf der Nabelwelt nach ihrem Ausbruch bei ihrer Flucht vor den Robotern und Schattenwesen (Gyranter) auf den Multi Pork (ein sehr interessantes Pflanzenwesen) und dann auf Prezzars instinktgesteuertes Geschöpf Mjailam.

Mir hat der Roman, in dem viele Figuren eine neue Position auf dem Spielbrett erhalten, gut gefallen. Die Handlung auf der Nabelwelt war nicht langweilig. Sannys und Kiks Gefangennahme durch humanoide Wächter und ihr Abtransport in einem Dinosaurierroboter war dank des Titelbildes keine große Überraschung, aber damit begann ja eigentlich erst das Abenteuer.

Der Roman erzählt in einer Art Rückblick unter anderem die sehr traurige Geschichte Porks und die Entstehung Mjailams, aber hauptsächlich geht es darum, dass Sanny und Kik am Ende trotz der Unterstützung durch Pork und Mjailam die Flucht nicht gelingt. Sie geraten in die Gewalt von Anti-ES.

Allerdings hatte ich nicht erwartet, dass Sanny und Kik erst durch ein paar Umwege in die Gewalt von Anti-ES geraten. Es war interessant, wie im Verlauf der Handlung Sanny (eine Paramathematikerin), Kik (ein paranormaler Seestern), Pork (ein paranormales Pflanzenwesen) und Mjailam (ein paranormaler Teleporter) jeweils ihre Fähigkeiten einsetzten.

Am Ende des Romans treffen Tyari und Mjailam aufeinander und gehen "an Bord" von Asgard, den sie aus der Gewalt von Anti-ES befreien. Es ist klar, dass sie zusammenarbeiten werden, um die Entitäten Tyar und Prezzar aus ihrem planetaren Gefängnis zu befreien. Mit dem Zyklusfortschritt bin ich so weit ganz zufrieden.
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„Die Nabelwelt“ von Hubert Haensel ist ein Roman mit vielen eindrücklichen Einzelheiten und Stimmungsbildern, die anhand konkreter Beispiele das Wirken „des Bösen“ im Kosmos illustrieren. Besonders das nur kurz skizzierte Leben und Sterben der pflanzlichen Multis fand ich sehr bewegend; vor allem das Ausgeliefertsein des Einzelnen gegenüber unbegreiflichen kosmischen Gewalten kam hier gut rüber. Originell war, dass die beweglichen Pflanzenwesen ihre riesigen, im Boden wurzelnden Artgenossen (ganz normale Bäume also) für dumm und auf der Stufe von Tieren stehend halten. Solche Details finde ich gut.

Mysteriös noch die humanoiden Gyranter mit ihrem Schattenschirmen, die für Anti-ES die Nabelstationen bzw. Übergänge in die Namenlose Zone betreiben und bewachen. Noch negativer als in der kurzen Foltersequenz mit Sanny kann man sie eigentlich gar nicht darstellen; wie die rätselhaften Schirme funktionieren und welche Bedeutung sie haben, ist noch offen.

Die Umwandlung von Sanny und Kik in Schergen der negativen SI und ihre recht grausam geschilderte Gefangenschaft in dem Blitz-Kubus in der Gyranter-Station bringen eindrücklicher als alle langweiligen Monologe im vorhergehenden Unterzyklus rüber, was das Wirken von Anti-ES für den Einzelnen bedeutet.

Dass die Essenzen der beiden „Geister“ von Bars-2-Bars, Tyari und Mjailam, gemeinsam mit Asgard auf Mission gehen, ist eigentlich auch logisch.

Beeindruckendste Szene des Romans: die Schilderung der auf Anterf gelandeten SOL, in deren unteren Bereich ein Gewitter tobt, die Landestützen von Blitzen erhellt werden - während die obere Kugel noch im hellen Sonnelicht glänzt. So schildert man Größe.
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Lumpazie
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Da ich morgen den Großteil des Tages als Wahlhelfer unterwegs bin, ausnahmsweise schon heute Abend:

Am Montag, den 05. Dezember 1983 erschien der Band 636 der Atlan-Serie:

Der Vasall

von Falk Ingo Klee

Bild


Handlung:

Nicht nur die Abteilung für Ortung und Tastung sucht intensiv nach Übergängen in die Namenlose Zone, dies tut auch die Astronomische Abteilung (AA). Sie wird von Clya Fersjon geführt. Das Kernstück der Abteilung ist das SPARTAC-Energiefeldteleskop in der Polkuppel der SZ-1. Fersjons Stellvertreter ist der Solaner Kerness Mylotta, der es ein Leben lang verheimlichen konnte, ein Halbmutant zu sein. Er reagiert nämlich auf hyperenergetische Ereignisse wie ein Sensor und prädestinierte sich daher für die Arbeit mit SPARTAC.

Während sich die SOL am 4. Februar 3808 noch im Czett-System auf dem Planeten Duusnorz aufhält, wird in der AA eine Sabotage an einem untergeordneten Teleskop festgestellt. Das Ereignis hat wohl nichts mit den Geschehnissen zu tun, die die Schiffsführung um Atlan und Breckcrown Hayes zurzeit bewegen und Fersjon will die Sache intern klären. Sie spricht es mit Mylotta ab und kann nicht wissen, dass er der Saboteur ist. Der Halbmutant ist nämlich konditioniert und zum Vasall von Anti-ES geworden. Als sie sich beim nächsten Mal begegnen, bedeutet es für die Solanerin den Tod.

Mylotta inszeniert einen Unfall, vorgeblich verursacht durch einen Roboter, der dann auch für die Sabotage verantwortlich sein soll. Der Vorfall, nun auch der Schiffsführung bekannt, wird so akzeptiert und selbst Bjo Breiskoll schöpft keinen Verdacht. Etwas später steht die SOL wieder auf Anterf im Barsanter-System, die Solaner hören von den Nabelwelten – und die AA entdeckt die 39 Dimensionsknoten, die Übergänge in die Namenlose Zone.

Die SOL fliegt sodann den nächstgelegenen Knoten an. Er ist 128 Lichtjahre entfernt, bei einer roten Sonne mit der Bezeichnung B-727/M, die von 13 Planeten umlaufen wird. Indessen wird Mylotta mental von Anti-ES dazu aufgefordert, alle Daten über die Dimensionsknoten zu löschen. Der Halbmutant tut es notgedrungen. Etwas später wird ein Anschlag auf SENECA versucht. Es geschieht durch eine rothaarige Person, die allerdings dilettantisch vorgeht und nicht bis zur Inpotronik vordringen kann. In der Folge kann der Rotschopf aber nicht ausfindig gemacht werden.

Die SOL bleibt auf Abstand zu dem roten Riesen und schleust eine Anzahl ihrer Beiboote aus. Der Kreuzer MT-2 (KRAFTWERK) fliegt den vierten Planeten an. Das von Tyrol Gutfleisch kommandierte Schiff wird von zwei Korvetten, SATURN und ZEDER, sowie einer Kleinst-Space-Jet begleitet. Sie machen auf der Ödwelt einen Hohlraum aus, der über einen Schacht zu erreichen ist. Dieser wiederum ist durch ein Feld aus Formenergie getarnt.

Ein vorstoßender Einsatztrupp macht weitere Hohlräume aus, in denen technische Anlagen stehen. Kurz darauf werden sie von Robotern und Synthowesen angegriffen und es gibt Verluste. Letztlich wird auch die SOL angegriffen und Anti-ES beweist, dass er die Übergangspunkte zu verteidigen weiß. SATURN, ZEDER und die Jet werden zerstört, die KRAFTWERK entkommt schwer angeschlagen.

Während es nach Anterf zurückgeht, macht Blödel den Rotschopf ausfindig und tötet ihn. Er wird als Molekülverformer identifiziert und muss sich irgendwann auf Anterf an Bord geschlichen haben. Tatsächlich jedoch schreitet an diesem 11. Februar die Konditionierung Mylottas durch Anti-ES voran. Die negative Superintelligenz hat bei dem Halbmutanten ein drittes Auge aktiviert. Darüber kann er in Zukunft aus gespeicherter Hyperenergie von Zeit zu Zeit Pseudowesen erzeugen. Anti-ES benötigt Mylotta, denn er will Bars-2-Bars in einen Galaktischen Strudel verwandeln, um Wöbbeking-Nar'Bon anzulocken.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
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Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 05. Dezember 1983 erschien der Band 636 der Atlan-Serie:

Der Vasall

von Falk Ingo Klee


Handlung:

Nicht nur die Abteilung für Ortung und Tastung sucht intensiv nach Übergängen in die Namenlose Zone, dies tut auch die Astronomische Abteilung (AA). Sie wird von Clya Fersjon geführt. Das Kernstück der Abteilung ist das SPARTAC-Energiefeldteleskop in der Polkuppel der SZ-1. Fersjons Stellvertreter ist der Solaner Kerness Mylotta, der es ein Leben lang verheimlichen konnte, ein Halbmutant zu sein.


Zum SPARTAC-Energiefeldteleskop gibt es eine Risszeichnung im Heft. Insgesamt fand ich den Roman gut. Im Zentrum des Roman stehen Anti-ES und dessen "Stellvertreter" an Bord der SOL, der Halbmutant Mylotta, der diesen Job jedoch nicht freiwillig macht. Anti-ES gelingt es, eine seiner Nabelwelten zu verteidigen und dem Zugriff der SOL zu entziehen. Dies war besonders im Schlussteil des Romans spannend dargestellt.

Mylotta versucht sich immer wieder aus dem Griff von Anti-ES zu befreien, und es ist nicht immer ganz klar, wie viel Freiheiten er noch hat und warum es ihm nicht gelingt, von der Besatzung oder SENECA Hilfe zu bekommen. Eigentlich müsste Mylotta auffallen, aber am Ende ist er wohl sicher im Griff von Anti-ES, welches die Persönlichkeit des Halbmutanten entsprechend umgeformt hat. Es ist aber auch hier nicht klar, ob diese Umformung der Persönlichkeit irreversibel ist bzw. wie viel Mühe Anti-ES noch aufwenden muss, um den Halbmutanten zu steuern.

Ein vorstoßender Einsatztrupp macht weitere Hohlräume aus, in denen technische Anlagen stehen. Kurz darauf werden sie von Robotern und Synthowesen angegriffen und es gibt Verluste. Letztlich wird auch die SOL angegriffen und Anti-ES beweist, dass er die Übergangspunkte zu verteidigen weiß. SATURN, ZEDER und die Jet werden zerstört, die KRAFTWERK entkommt schwer angeschlagen.

Während es nach Anterf zurückgeht, macht Blödel den Rotschopf ausfindig und tötet ihn.


Leider wird auch hier wieder von Perrypedia etliches völlig verdreht dargestellt. Es nicht Blödel, der den Rotschopf tötet, sondern das Rotschopf genannte Wesen springt auf und rennt praktisch selbst unabsichtlich in das Strahlenfeuer der von Blödel herbeigerufenen Roboter hinein. Der Einsatztrupp wird auch nicht von Robotern und Synthowesen angegriffen. Roboter und Synthowesen sind im Roman ein und dieselben deformierten, in grellen Farben lackierten künstlichen Wesen. Der Begriff Synthowesen wird stilistisch nur als anderer Ausdruck für diese Roboter benutzt. Die Zwölf-Meter-Space-Jet wird auch nicht einfach zerstört, sondern evakuiert und gezielt geopfert, d.h. ferngesteuert auf ein Abwehrfort gelenkt, um dieses zu zerstören, damit der Kreuzer KRAFTWERK entkommen kann.
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