Zyklus: Der Sternenozean

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 7. November 2018, 20:38

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Also wenn ich mehrmals getötet würde, ungnädig wäre nicht das treffende Wort.
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 8. November 2018, 05:59

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...das ist im Grunde das Problem, was ich ein paar Hefte vorher mit einem Roman von Leo Lukas schilderte:

Ich lese PR auch um aus der profanen, ja auch sehr hässliche Seiten habenden Realität auszusteigen. Und dann werde ich dort mit sowas konfrontiert. Ich habe genug Biografien von Widerstandskämpfern im Dritten Reich gelesen oder wie es in der Lubjanka, im NKWD-Gefängnis in Moskau, damals zuging. Mit Perry und Bully will ich die Fazniation des Fremden in fernen Welten erleben, klar spannend, dramatisch, pschologisch stimmig, aber nicht so brutal.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 8. November 2018, 10:40

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Keine Frage, der Roman 2015 hat daher auch im Forum zu sehr kontroversen Diskussionen geführt. Ich selber war gar nicht davon begeistert, zumal mir das Motiv einfach nicht nachvollziehbar war.
Ich könnte den Vorteil für Bostich darin nicht erkennen. Passte nicht zur bisherigen Schilderung von ihm, in meinen Augen.

Ich persönlich bin kein Freund von Gewalt in der Serie ohne einen "Grund". Aber vielfach war sie damals ein beliebtes Stilmittel, in meinen Augen. Da ließe sich einiges aufzählen. Stichwort Tradom, Duale Kapitäne oder Dantyren usw.

Bei NEO für mich ein Grund nach 10 Heften wieder auszusteigen, obwohl ich schon nach Band 1 bedient war.

Was Bully betrifft, so war es damals im Sternenozean aber nun ein Fakt der PR-Geschichte und dann finde ich muss man auch konsequent damit weiter arbeiten und das wurde im Roman 2227 gemacht. ;-)
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 8. November 2018, 19:23

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Clark Flipper hat geschrieben:Was Bully betrifft, so war es damals im Sternenozean aber nun ein Fakt der PR-Geschichte und dann finde ich muss man auch konsequent damit weiter arbeiten und das wurde im Roman 2227 gemacht. ;-)


Na gut, wenn da so ist...

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 8. November 2018, 19:41

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 12. November 2018, 19:40

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Heft 2228

Der Bionische Kreuzer

Autor: Robert Feldhoff

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Tief unter der Feste von Shoz, schon unter der Wasseroberfläche, entdeckt der letzte Shozide Rorkhete in einem Hangar einen Bionischen Kreuzer. Diese sind unter den Motana, eigentlich unter allen Völkern des Sternenozeans, eine Legende. Angeblich existieren keine Bionischen Kreuzer mehr, die letzten wurden den Legenden nach in der Blutnacht von Barinx von den Kybernetischen Völkern vernichtet.

Als der Shozide Perry Rhodan, Atlan und Zephyda das Schiff zeigt, reagiert dieses auf einen Gesang, den die Motana anstimmt, und öffnet eine Schleuse. Beim Versuch Rhodans, das Schiff zu betreten, wird er von einem Prallfeld zurückgeschleudert. Der Bordrechner, er nennt sich Echophage, verweigert Rhodan und Atlan den Zutritt. Rorkhete und Zephyda will er allerdings direkt einlassen. In der Motana erkennt Echophage sogar direkt eine Epha-Motana und akzeptiert sie als Kommandantin. Auf Zephydas ausdrücklichen Befehl dürfen auch Perry und Atlan in das Schiff. Der Bionische Kreuzer, der Ähnlichkeiten mit einem irdischen Manta aufweist, ist circa 140 m breit und 70 m lang.

Die vier untersuchen zuerst einmal den Kreuzer. Dieser besitzt weder Antriebsaggregate noch Energieerzeuger. Laut Echophage wird er durch die Psionische Kraft der Epha-Motana gesteuert. Seine Energien bezieht er über seine Schwingen durch osmotische Kräfte aus dem psionischen Netz des Hyperraums.

Als Perry Echophage entdeckt, stellt dieser sich als etwas zickig dar. Auf die Fragen Rhodans, was Echophage für eine Art von Rechner sei, meint diese, sie sei eine Biotronik. Echophage befragt Perry nach seiner Aura, die der Aura der Schutzherren von Jamondi ähnlich ist. Die Biotronik vermutet deshalb, dass Rhodan und Atlan Betrüger sind.

Nachdem sie das Raumschiff durchsucht haben, befragt Zephyda Echophage, ob der Kreuzer einsatzbereit sei, was die Biotronik etwas beleidigt wirkend bejaht. Zepyhda tauft das Schiff auf den Namen SCHWERT und beschließt, die anderen Motana zu holen.

Nachdem die vier Gefährten die restlichen Motana herbeigeholt haben, stellt der Bordrechner fest, dass ausreichend benötigte Besatzungsmitglieder darunter sind, nur ein Vernetzer ist nicht dabei. Dafür stellt Echophage fest, dass sowohl ein Beistand als auch ein Todbringer darunter sind. Die Namen darf er allerdings nicht nennen, weil diese Personen sich selbst outen und zu ihrem Job stehen müssen.

Die Motana sind entsetzt, Todbringer gelten als das, was ihr Name sehr genau ausdrückt. Doch Echophage erklärt, dass nur der Todbringer den Paramag-Werfer bedienen kann. Zuerst stellen sich die beiden besonderen Motana nicht.

Selboo erkennt, dass er der Todbringer ist, er will es sich allerdings noch nicht eingestehen. Der Beistand wird Epasarr sein.

Noch ohne die beiden geouteten Motana startet Zephyda einen ersten Testflug, der sie sogar in den Hyperraum bringt, zwar nur 2,2 Lichtjahre in einer halben Stunde, aber alle sind zufrieden.

Während weiterer Tests begibt sich Epasarr zur Biotronik und erklärt, dass er der neue Beistand sei. Perry Rhodan, Atlan, Rorkhete und Zephyda besprechen die weiteren Ziele. Zephyda will die Kybervölker angreifen, Rhodan spricht Lotho Keraete an, der noch immer unter dem ewigen Eis auf Baikhal Cain liegt. Aufgrund dieser Tatsachen legen sie das nahe Cain-System als Angriffsziel fest.

Während eines Traums erscheint Perry wieder die Mediale Schildwache, sie erklärt, dass sie in ihrem Tempel auf ihren Befreier wartet. Außerdem befragt sie Rhodan, ob er ein Ritter der Tiefe sei.

Selboo vertraut sich Atlan an, dieser gibt ihm zu verstehen, dass er sich seiner Aufgabe stellen soll.

Bei weiteren Leistungstests stellt sich heraus, dass der maximale Überlichtfaktor bei 50.000 liegt, auf Rückfrage bei Echophage gibt die Biotronik Auskunft, dass der ehemalige Überlichtfaktor bei 176 Millionen und darüber lag. Ob diese drastische Geschwindigkeitsminderung an der Hyperimpedanz oder an der Unerfahrenheit der neuen Besatzung liegt, bleibt unklar.

Bei einem Zwischenstopp im Normalraum empfängt die SCHWERT einen Notruf der SCHINTONG, einem Raumer der fahrenden Besch. Die Besch sind ein amphibisches Volk, das quasi das Handelsmonopol im Sternenozean von Jamondi besitzt. Ihr Schiff hängt mit Positronikausfall im Weltraum fest. Zephyda, Perry, Atlan und Rorkhete wechseln ins Händlerschiff über und handeln mit dem obersten Preistreiber, dem Kommandanten des Schiffes, ein Geschäft aus. Für die Reparatur an der Positronik erhalten die Gefährten den Planetenkatalog der Besch, eine Sternenkarte von Jamondi, die angeblich nicht einmal die Kybb besitzen.

Nachdem die Reparatur vollzogen ist, übergibt der Besch den Planetenkatalog und betont vor seiner Abreise noch einmal, dass die Besch auf der Seite der Motana stünden, aber dies natürlich nicht zeigen dürften.

Die fahrenden Besch ziehen weiter und Zephyda beschließt, nach Baikhal Cain aufzubrechen, auch ohne Todbringer. Bei der letzten Einsatzbesprechung spricht sie an, was eigentlich jedem klar ist und jeder insgeheim denkt. Sie spricht Selboo darauf an, ob er Todbringer sei. Dieser leugnet entgegen besseren Wissens. Auch Echophage lässt sich zu keiner Aussage verleiten. Trotzdem startet die SCHWERT in Richtung Cain-System.

Auf Höhe des vierten Planeten angekommen, stellen die Fernorter fest, dass keine Kybb-Cranar-Schiffe im System unterwegs sind. Über viertausend Einheiten werden auf Baikhal Cain registriert, die meisten sind um Baikhalis notgelandet. Zephyda fliegt aufgrund dieser Werte direkt weiter nach Baikhal Cain. Mit einem Gewaltmanöver bringt sie die SCHWERT hinunter zur Planetenoberfläche, um Perrys Vorhaben umzusetzen und Lotho Keraete zu bergen. Atlan, Rorkhete und Selboo versuchen, den Boten von ES zu bergen, doch die Kybb-Cranar machen zwölf Schiffe klar, deren Ziel ganz eindeutig die SCHWERT ist. Im letzten Moment kann Atlan, durch einen Faustschlag Selboo dazu bringen, aufs Feuerdeck zu gehen und die Kybb abzufangen. Mit Keraete an Bord setzt sich die SCHWERT ins Ash-System ab, zurück in ihren Hangar unter der Feste von Shoz.

Persönliche Meinung:

Der Autor ist eigentlich spitze. Trotzdem habe ich mich gelangweilt. Er hat sich wirklich viel Mühe gegeben: Lauter kleine und größere Konflikte zwischen den Handlungsträgern, ein Blick in eine geheimnisvolle Vergangenheit, ein bionisches Raumschiff, Perry und Atlan... und die Motana... kann es sein das ich die mehr als satt habe? Ich weiß es nicht...

Dramatisch wurde es erst bei der Rettung des ES-Boten aus dem ewigen Eis. Ich fieberte wirklich, dass sie das bitte hinkriegen, damit wir auf dieser öden Eiswelt nicht wieder neu ansetzen müssen. Jupp! Es hat geklappt!

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 12. November 2018, 19:53

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Das erste Drittel und damit der für mich schwerste Teil ist fast geschafft. ;-)

Der Roman ist leider nicht der stärkste Feldhoff. Aber ich bin auch mehr der Fan seiner frühen Werke, was aber nicht so viel bedeutet, da Robert mein Lieblingsautor ist.

Man was habe ich mir damals gewünscht das er mal in Bremen zum damaligen Stammtisch aus Oldenburg vorbei schaut...

Naja, dafür habe wir in Vechta viele Autoren von heute dabei gehabt, allerdings waren sie damals noch Foristen wie wir anderen auch.

Aber dafür hatten wir Frank Böhmer zu Gast, der uns aus seinen damals noch nicht veröffentlichten Roman vorgelesen hat. ;-)
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 18. November 2018, 19:22

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Clark Flipper hat geschrieben:Das erste Drittel und damit der für mich schwerste Teil ist fast geschafft. ;-)



...wenn's jetzt richtig flutscht, dann ist ja gut.

Heft 2229

Zuflucht der Motana

Autor: Frank Borsch

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Echophage hat die Auswertung des von den Besch erhaltenen Sternenkatalogs abgeschlossen. Sie bringt keine neuen Erkenntnisse: Ein Großteil des Sternenozeans ist von den Kybb-Cranar besetzt. Auf den ersten Blick scheinen auch alle von den Motana bewohnten Planeten von den Kybb-Cranar kontrolliert zu werden, aber bei genauerer Betrachtung sieht man, dass es im Sternenozean noch einen freien Motana-Planeten gibt. Es handelt sich um Tom Karthay. Zephyda beschließt, mit der SCHWERT dorthin zu fliegen.

Dort angekommen, stellt die Besatzung der SCHWERT fest, dass es sich bei Tom Karthay um eine Welt handelt, die von heftigen Stürmen gebeutelt wird, und fragt sich, ob hier wirklich Motana überleben können.

Zephyda entschließt sich zur Landung. Wie es der Zufall so will, stoßen sie dabei gleich auf eine Gruppe Motana. Es handelt sich um die Alten des Planeten, die aufgrund von Träumen die Planetare Majestät Kischmeide gebeten haben, eine Nacht im Freien zu verbringen. Das Interessante an den Träumen ist, dass in Ihnen mehrere Sterne vom Himmel stürzen werden, ein Szenario, dass den Rücksturz des Sternenozeans in den Normalraum darstellen könnte. Im Gegensatz zu den anderen Motana wissen die Bewohner Tom Karthays über die Vergangenheit ihres Volkes und über die Bionischen Kreuzer Bescheid.

Die Delegation der SCHWERT, bestehend aus Zephyda, Atlan und Perry, wird von Kischmeide freundlich empfangen. Zephyda versucht, die Planetare Majestät für einen Kampf gegen die Kybb-Cranar zu bewegen. Diese glaubt nicht so recht daran, dass die Kybb-Cranar zu besiegen sind, ruft aber die Wegweiserinnen und Lokalen Majestäten des Planeten zusammen, um eine Entscheidung zu treffen.

Bis diese eintreffen, lässt Kischmeide die junge Botin Venga an Bord der SCHWERT zurück. Bei dieser handelt es sich um eine junge (17 Jahre alte), sehr attraktive Motana, die gerne Männern den Kopf verdreht und auch mehr die Freuden des Lebens als ihren Dienst im Kopf hat. Venga ist recht naiv und spricht auch das aus, was andere für sich behalten würden.

Diese junge Botin stellt Fragen, und kaum einer an Bord der SCHWERT kann sich ihrer naiven Art widersetzen. So bringt sie viel über das Schiff und seine Besatzung in Erfahrung und berichtet dies der Planetaren Majestät Kischmeide.

Doch nicht nur Venga, die sich sogar mit dem von den anderen Motana gemiedenen Selboo unterhält, stellt ein Problem auf der SCHWERT dar. Selboo, der Todbringer, wird mit seiner Aufgabe als Todbringer und vor allem mit der Tatsache, dass ihn die anderen Motana meiden, nicht fertig. Er bittet Zephyda um ein Strafgericht, das entscheiden soll, wie mit ihm verfahren wird.

Das Strafgericht tagt, und Zephyda versucht, die Motana davon zu überzeugen, dass auch Selboo eine wichtige Aufgabe erfüllt und in die Gemeinschaft integriert werden muss. Sie stößt auf viel Widerstand, und ihr Vorhaben scheint zu scheitern, weil die anderen Motana noch zu sehr an das in den Chorälen gezeichnete Bild vom Todbringer als Gefahr für die Motana glauben. Dann greift Epasarr, der Beistand der Biotronik, ein und macht den Motana deutlich, dass sich die Zeiten geändert haben und ein Todbringer gebraucht wird, um die Kybb-Cranar zu besiegen. Die Versammlung beschließt, Selboo in seiner Funktion als Todbringer anzuerkennen und ihn zu unterstützen.

In der Nacht träumt Perry Rhodan wieder von einer Schildwache, er wacht schweißgebadet auf und stellt fest, dass Venga sich in seine Kabine geschlichen hat und nun neben seinem Bett sitzt. Er erzählt ihr von seinem Traum, und Venga weiß zu seiner Überraschung, dass viele Motana auf Tom Karthay von dieser Schildwache, der ehernen Schildwache, träumen. Diese soll nach der Blutnacht von Barinx auf dem Planeten Zuflucht gefunden haben.

Am nächsten Tag sind alle wichtigen Persönlichkeiten Tom Karthays in Kimte, der auf einem riesigen Kant-Baum gegründeten Hauptstadt des Planeten, eingetroffen, um über Zephydas Bitte, sie im Kampf gegen die Kybb-Cranar zu unterstützen, zu entscheiden. Die Versammlung findet im Zentrum Kimtes im sogenannten Blisterherzen statt, wo sich zu Zephydas Überraschung auch ein Mann einfindet, was in der von Frauen dominierten Gesellschaft der Motana sehr ungewöhnlich ist. Zephyda versucht in einem flammenden Appell, die Motana des Planeten auf ihre Seite zu ziehen, doch anstatt Beifall erntet sie Misstrauen. Die Motana Tom Karthays glauben nicht daran, dass die Kybb Cranar zu besiegen sind, und sehen ihren Weg der Isolation als einzig richtigen. Venga bricht aus Angst vor Zephyda und ihren Plänen sogar in Tränen aus. Kischmeide hält eine Rede und überzeugt die Einwohner Tom Karthays, den Weg der Isolation weiterzugehen. Zephydas Versuche, die Motana des Planeten doch noch auf ihre Seite zu ziehen, scheitern.

Auf dem Rückweg zum Schiff wird Zephyda von dem männlichen Motana aus der Versammlung angesprochen. Er stellt sich vor als Yanathon. Er ist ein Botschafter des Karthog aus der Feste Roedergorm und lädt Zephyda dorthin ein, mit dem Versprechen, ihr dort einen gebührenden Empfang zu bereiten.

Persönliche Meinung:

Die Story geht weiter, selbe Geschichte, anderer Autor, genauso langweilig. Ich glaube, was mich stört, ist, dass es derzeit so eine Art Fantasy ist.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 20. November 2018, 17:53

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Heft 2230

Krieger für Jamondi

Autor: Arndt Ellmer

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Zephyda begibt sich zusammen mit Perry, Atlan und Rorkhete zur Feste Roedergorm. Dort erwartet sie ein Kulturschock. Auf der Feste haben die Männer das Sagen. Die Frauen dürfen nur niedere Tätigkeiten wie das Putzen übernehmen und haben den Status von Dienern. Sogar das Singen wurde den Frauen von den Männern untersagt. Zephyda kann diese Verhältnisse nicht akzeptieren und gerät mit manchen Männern in Streitigkeiten.

Was die Besucher nicht wissen, ist, dass der Zeitpunkt für ihren Besuch recht ungünstig liegt. Maphine, genannt Eisenpanzer, möchte den herrschenden Karthog stürzen und selbst diesen Posten einnehmen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht.

Die Gruppe von der SCHWERT wird von Corestaar, dem Karthog der Feste Roedergorm, empfangen. Dieser erklärt ihnen, dass die Hauptaufgabe der Einwohner der Feste darin besteht, Eisenerz für die Bewohner der Städte zu schürfen. Durch den harten Bergbau sind die für Motana unüblichen Strukturen auf Roedergorm gewachsen. Corestaar sichert Zephyda seine Unterstützung zu, und die Epha-Motana schickt Besatzungsmitglieder der SCHWERT zur Feste, um die dortigen Männer zu Sängern auszubilden. Wie sich herausstellt, eignen sich die Männer hervorragend als Quellen, als Epha-Motana kommen aber nur Frauen in Frage.

Maphine kann nicht damit leben, dass der Karthog sich einer Frau unterordnet, und beschließt, dem ein Ende zu setzen. Er fordert Zephyda zu einem Zweikampf auf Leben und Tod heraus. Diese nimmt an. Der Kampf soll beim nächsten Vollmond stattfinden.

Während der Vorbereitungen auf den Kampf treibt Maphine seine Intrige weiter voran. Er versucht, Yanathon, den Boten des Karthog, zu töten. Perry und Rorkhete gelingt es in letzter Sekunde, den Boten zu befreien. Es bricht ein Sturm herein, doch auch Eisenpanzer kann sich in die Feste retten. Er zieht sich zurück und bereitet sich auf den Kampf vor.

Atlan macht sich derweil Sorgen um seine geliebte Zephyda, und möchte ihr helfen, indem er ihr die Dagor-Kampftechnik beibringt. Erst lehnt Zephyda ab, aber als Atlan ihr die Wirksamkeit des Dagor an Selboo demonstriert, gibt sie nach.

Es kommt zum Zweikampf zwischen Eisenpanzer und Zephyda. Der Krieger legt seine Rüstung ab, und es stellt sich heraus, dass er vom Immergrün, einer parasitären Pflanze, die die Körper von Lebewesen befällt, infiziert ist. Dieser Versuch der Einschüchterung auf Zephyda wirkt nicht. Als Waffen werden Messer gewählt. Der Kampf scheint zugunsten Eisenpanzers auszugehen, bis Zephyda diesen mit einer Dagor-Technik lähmt und danach tötet.

Corestaar ist von der Entschlossenheit Zephydas begeistert. Er begibt sich von der Feste nach Kimte, um dort die Planetare Majestät Kischmeide von Zephydas Anliegen zu überzeugen.

Ein paar Tage später lädt Kischmeide die Führungsoffiziere der SCHWERT ein. Sie ist zwar noch nicht überzeugt, aber dem Anliegen schon freundlicher gesinnt. Um sie vollkommen zu überzeugen, lädt Zephyda die Planetare Majestät und den Karthog zu einem Flug mit der SCHWERT ein. Die beiden sind vollauf begeistert, und Kischmeide stellt sich auf die Seite Zephydas. Die Feste Roedergorm stellt sich auf Corestaars Wort unter das Kommando Zephydas. Ihre Hilfe geht sogar weiter als erwartet. Sie offenbart Perry, Atlan, Rorkhete und Zephyda ein Geheimnis ihres Volkes, das bis jetzt nur die Planetaren Majestäten kannten: Die Gründermutter Kimtes, Trideage, hat einen Speicherkristall hinterlassen. Auf diesem berichtet sie, dass sie auf dem Planeten Ham Erelca, im Nachbarsystem Tom Karthays, 60 Bionische Kreuzer deponiert hat. Womöglich sind diese Kreuzer noch intakt. Zephyda beschließt, mit der SCHWERT ins Ham-System zu fliegen.

Auf Feste Roedergorm brechen neue Zeiten an. Corestaar ruft eine weibliche Motana, die von Eisenpanzer besonders misshandelt wurde, zu sich. Er ermöglicht ihr, eine Ausbildung zur Epha-Motana zu beginnen.

Persönliche Meinung:
Geht doch! Trotz Motana, alten Burgen und verknöcherten Rittersleut hat es Arndt Ellmer hinbekommen, mich gut zu unterhalten. Der alte Geschlechterkampf ist immer wieder amüsant und seine Schreibe hielt mich von Anfang an bei der Stange.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon piehdschäij » 21. November 2018, 10:58

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HOT hat geschrieben:Die Story geht weiter, selbe Geschichte, anderer Autor, genauso langweilig. Ich glaube, was mich stört, ist, dass es derzeit so eine Art Fantasy ist.


Die Bemerkung, dass - vor allem zu Beginn - der Sternenozean-Zyklus fantasy-artig ist, habe ich schon öfter gelesen. Ich verstehe wohl, was Du damit sagen willst, empfinde das aber selbst anders. Planetenabenteuer, die Psi-Fähigkeiten der Motana, der Bezug auf eine "mythische" Vergangengheit - das alles sind Standard-Elemente des Perryversums. Wobei man Psi heute wohl nicht mehr als "Hard-SF" bezeichnen würde, aber früher war das ein echtes Science-Fiction-Element, das für das Perryversum ja in vieler Weise prägend war und ist.

Mir persönlich haben die hier besprochenen Romane gerade besonders gefallen, auch in ihrer Beschränktheit auf wenige Personen und Planetenabenteuer. Der kosmische Hintergrund ist dafür ja Thema der anderen Erzählstränge des Zyklusses. Und die Verweise auf eine geheimnisvolle frühe Vergangenheit erzeugen für mch besten "Sense of Wonder" - auch wenn das im Perryversum eher die Standardmethode ist.

Sicher spielt bei meiner Begeisterung auch mit, dass dies der erste Zyklus nach jahrzehntelanger PR-Pause war, mit dem ich - angefixed durch die Hörspiele - wieder eingestiegen bin.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 23. November 2018, 17:25

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Heft 2231

Der Klang des Lebens

Autor: Ernst Vlcek

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Karel Vanidag ist ein unsterbliches, körperloses Wesen, das lange vor der Blutnacht von Barinx von einen unbekannten Schöpfer und aus ihm unbekannten Gründen erschaffen wurde. Sein Name bedeutet übersetzt »Gott aller Zeit«. Von anderen Lebewesen wird er als Nebel wahrgenommen. Vanidag wird getrieben von einer unbeschreiblich starken Gier, anderen Lebewesen den Lebensfunken, das S´toma, wie er ihn nennt, auszusaugen. Zu Beginn seines Lebens entvölkert er ganze Planeten. Doch mit der Zeit macht ihm die Einsamkeit zu schaffen. Er erschafft sich aus dem S´toma seiner Opfer eine körperliche Gefährtin – Arinach. Diese stellt ab nun das Zentrum von Vanidags Leben dar.

Doch das Glück nimmt ein Ende: Die Schutzherren des Sternenozeans von Jamondi töten Arinach. Vanidag ist von dem Tod seiner Gemahlin so schockiert, dass er für kurze Zeit handlungsunfähig ist. Die Schutzherren sperren ihn in ein Gefängnis und nehmen ihm so die Möglichkeit, S´toma aufzunehmen. Vanidag legt, auf diese Art gedemütigt, den Titel Karel ab, und nennt sich nur noch Vanidag.

Nach langer Leidenszeit nimmt Vanidags Exil ein Ende. Die Kybb zerstören Vanidags Gefängnis. Die Explosion reißt zwar auch Vanidag in Stücke, doch seine Bewusstseinssplitter finden von selbst wieder zusammen.

Vanidag entkommt an Bord eines Motana-Raumers von seinem Exilplaneten. Aus Furcht vor den Schutzherren will er den Sternenozean verlassen. Er saugt einigen Besatzungsmitgliedern des Raumers ihr S´toma aus und macht durch Furcht die anderen gefügig. Doch im Laufe des Fluges gelingt es Vanidag nicht, seine Gier zu zügeln: Er saugt der gesamten Besatzung das S´toma aus. Nur der Pilot bleibt am Leben. Aber auch dieser hat nicht mehr allzu lange zu leben. Er kann die Grenze des Sternenozeans nicht überwinden, und der Raumer stürzt auf dem Planeten Ham Erelca ab. Während des Absturzes saugt Vanidag auch dem Piloten das Leben aus.

Auf dem Planeten findet Vanidag S´toma in großen Mengen vor: 60 Bionische Kreuzer haben hier Unterschlupf gefunden. Vanidag fegt durch die Schiffe und nimmt Unmengen an S´toma in sich auf. Er hat so viel gesammelt, dass er mit der Neuerschaffung seiner Gemahlin Arinach beginnt.

Als das S´toma aufgebraucht ist, leidet Vanidag lange unter Hunger, bis wieder der Klang des Lebens nach Ham Erelca schallt. Bei diesem handelt es sich um den Bionischen Kreuzer SCHWERT. An Bord befindet sich neben Atlan und Perry Rhodan auch Lotho Keraete.

Vanidag nimmt die beiden Zellaktivatoren in Keraetes Körper als unermessliche S´toma-Quelle wahr. Er versucht nun, an dieses S´toma heranzukommen. Allerdings ist Vanidag der Auffassung, dass es sich bei Atlan und Perry um Schutzherren handelt. Zu dieser Ansicht kommt er aufgrund der Aura, die die beiden seit ihren Tagen als Ritter der Tiefe umgibt. Sobald die beiden in seine Nähe kommen, ergreift Vanidag die Flucht.

Die Motana der SCHWERT versuchen herauszufinden, was auf dem Planeten geschehen ist, und schicken mehrere Erkundungsmissionen los. Die Motana sehen in dem sie umgebenden Nebel eine Gefahr, aber Atlan tut dies als Nervosität der unerfahrenen Besatzung ab.

Auf dem Rückweg zur SCHWERT wird Zephydas Gruppe von Vanidag angegriffen, doch da Atlan – um seine große Liebe besorgt – zu dieser eilt, zieht sich Vanidag zurück.

Es werden weitere Erkundungstrupps losgeschickt. Einer besteht aus Atlan, Rorkhete und Epasarr. Atlan betritt zusammen mit Rorkhete und Epasarr einen Bionischen Kreuzer, der, wie alle anderen auch, vollkommen intakt, aber ohne Besatzung ist. Die Biotronik des Kreuzers hat eine Aufzeichnung über das Geschehen, und die Besatzung der SCHWERT weiß nun, welche Gefahr droht.

Den meisten Erkundungstrupps gelingt die Rückkehr in die SCHWERT vor einem erneuten Angriff Vanidags. Doch eine Gruppe, bestehend aus drei Motana, fällt dem Gott aller Zeit zum Opfer. An dieser Stelle erinnert sich Zephyda an einen Choral der Motana, der den Karel Vanidag besingt.

Die Besatzung der SCHWERT beschließt, Vanidag zu bekämpfen. Da sie um dessen Angst vor Perry und Atlan und seine Gier auf Lotho Keraete weiß, wird Lotho in die Zentrale geholt und als Lockvogel missbraucht. Der Plan geht auf. Vanidag erscheint, und Perry stellt sich zwischen ihn und Lotho Keraete. Vanidags Gier siegt über seine Angst vor den Schutzherren und er stürzt sich auf Perry Rhodan. Perry gelingt es, seinen Geist mit dem von Vanidag zu vereinen, ohne von diesem aufgesogen zu werden, und erkennt die Schwachstelle Vanidags. Er beendet die Verschmelzung der beiden Geister und gibt Selboo den Befehl, auf Arinach, die auf einem Thron aus Eis ruhen soll, zu feuern. Selboo macht den Thron aus und mit Arinach kurzen Prozess. Vanidag ist von dem erneuten Tod seiner Gemahlin so schockiert, dass er sich zurückzieht. Der SCHWERT gelingt die Flucht.

Wieder auf Tom Karthay angekommen, stellt Zephyda zwei Mannschaften zusammen, die die Bionischen Kreuzer auf Ham Erelca bergen soll. Aicha soll die SCHWERT fliegen, da Zephyda eine Pause dringend nötig hat.

Am Ende gibt es noch zwei erfreuliche Ereignisse zu vermelden: Zum einen kehrt Atlan reumütig zu seiner Zephyda zurück, zum anderen erscheinen die Ozeanischen Orakel per Teleportation beim Teich der Trideage.


Persönliche Meinung:
Ich habe von Vlcek in den Heften bis 1000 schon wahnsinnig Gutes gelesen, besonders die Loower konnte er unglaublich gut beschreiben. Hier in diesem Roman merkt man seine Beschäftigung mit der Psychologie, wenn er über Gier und Triebe schreibt, den Konflikt zwischen Atlan und Zephyda schlüssig darstellt, aber auch seine Qualitäten als Dämonenkiller-Autor (aus diesem Metier habe ich bisher von ihm nichts gelesen), wenn er schön gruselig das Nebelmonster Vanidag beschreibt, ja und sogar philosphisch wird er, wenn ein unsterbliches Wesen Qualen der Einsamkeit durchstehen muss.

So wird also aus einer Motana-Geschichte und dem alten Plot Kommt-ein-Raumschiff-auf-einen-fremden-Planeten-wo-ein-geheimnisbolles-böses-Monster-wohnt eine vielschichtige Geschichte, die mich gefesselt hat.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon GruftiHH » 24. November 2018, 22:18

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Ach Gottchen. Du bist ja schon richtig weit. Ich mochte die Manta-Rochen-Flieger.... Ist mein Lieblingstier.

Die Story wird immer rasanter. Ich fand Ernst Vlcek großartig und teile Deine Meinung. Daher mag ich ja auch Dorian Hunter als Gruselserie.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 25. November 2018, 17:43

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Heft 2232

Wiedergeburt

Autor: Leo Lukas

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Eine Wesenheit versucht, sich ihrer bewusst zu werden. Sie befindet sich in einem seltsamen Raum, der sich als eine Art Organismus herausstellt. Mit einigen Gegenständen, die sie mit sich führt, kann sie sich vor immer größerer Bedrängnis schließlich in einen Raum retten. Sie erkennt, dass sie ein Wesen aus reiner Information ist, das sich innerhalb einer Positronik befindet.

Mal Detair, Filana Karonadse und Kantiran begeben sich nach Vhalaum, um in der Botschaft, in der Shallowain einsitzt, nach dem Rechten zu sehen. Reginald Bull lässt es zu, obwohl es ihm auf die Nerven geht, dass Kantiran direkt vor der Zelle Wache hält, und das, obwohl die dortige Botschaftschefin, Bounty Errol, nicht einverstanden ist.

Reginald Bull erläutert in einer Besprechung seine Haltung zum bevorstehenden Prozess. Er muss entsetzt zur Kenntnis nehmen, dass Shallowain sowohl durch arkonidische Militärgerichte als auch durch terranisches Recht gleichermaßen abgeurteilt werden müsste. Somit wird es sehr schwer, wenn nicht unmöglich, den Gefangenen abzuurteilen, da es an einer verbindlichen Vorgehensweise gegen galaktische Kriegsverbrecher fehlt. Die LFT ist mit den Arkoniden im Krieg, und daher müssten auch alle Agenten, die sich im SPEICHER befunden haben, ausgeliefert werden. Bull hält trotzdem an seiner Absicht fest, den Prozess zu eröffnen.

Währenddessen dringt unbemerkt ein Trupp Arkoniden in das Gebäude ein. Sie arbeiten sich unbemerkt bis in den 68. Stock vor. In diesen Räumlichkeiten sind Apparaturen verborgen, die sie benötigen. Sie brechen in den 69. Stock durch und nehmen Mal Detair, den Fuertonen, und Filana Karonadse als Geiseln, die sich für ein Schäferstündchen dorthin zurückgezogen haben. Andere Mitglieder des Kommandos schalten das Kraftwerk im Keller aus. Daraufhin wird Alarm gegeben. Kantiran versucht, Bounty davon zu unterrichten, dass er von PIEPERN lahmgelegt wird und nicht mehr eingreifen kann.

Das Wesen aus Information erkennt langsam, dass es eine Existenz vorher gegeben hat und einen Namen hatte – Mayk Molinas – und dass sie als Wesenheit neu in der Positronik wiedergeboren wurde. Ein Teil ihrer Gehirnmasse wurde in die Biopositronik des SPEICHERS transmittiert, um einen Anker für die ÜBSEF-Konstante zu schaffen.

Persönliche Meinung:
Eine spannende Handlung um Kantiran und Shallowain und parallel ein geheimnisvolles Wesen, von dem erst mit der Zeit klar wird, wer oder was es eigentlich ist. Das der Titel sich darauf beziehen könnte, kam mir während der Lektüre völlig abhanden. Dazu noch skurriler Humor, denn auch Sten und Ollie sind wieder dabei und brachten mich zusammen mit dem reimenden Papagei einige Male vom Schmunzeln zum kleinen Lacher. Sehr schöner Roman!

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 1. Dezember 2018, 16:26

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Heft 2233

Das Specter

Autor: Leo Lukas

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Das arkonidische Spezialkommando war in die diplomatische Vertretung der LFT eingedrungen und arbeitete sich gewaltsam zu »Hund« Shallowains Zelle vor. Sie hatten Mal Detair, den Fuertonen, und Filana Karonadse, die Positronikexpertin, als Geiseln genommen. Unbemerkt von der Überwachung, wurde Shallowain ausgetauscht und konnte aus seiner Zelle fliehen.

Kantiran wird von Schmerzen geplagt, die durch die von den Arkoniden mitgebrachten PIEPERN stammen, und kann nicht eingreifen. Shallowain und das arkonidische Kommando fliehen durch einen verborgenen Tunnel. Es wird Alarm gegeben und die Botschaftsführung versucht, mithilfe der Biopositronik die unsichtbaren Gegner aufzuscheuchen.

Die Biopositronik ist aktiv geworden, da die Restexistenz von Mayk Molinas innerhalb der Positronik auf diese Vorgänge aufmerksam geworden ist, die ihre Welt im Innern gefährden (siehe PR 2232). Sie versucht, nach außen durchzudringen, und spiegelt den Arkoniden eine Art 3-D-Abbild vor, so dass Mal und Filana fliehen können, ohne dass der arkonidische Trupp dies bemerkt. Erst als sich diese Illusionen auflösen, erkennen sie, dass sie getäuscht wurden. Die beiden sind befreit, und Kantiran nimmt sie in Empfang.

Nach weiteren heftigen Kämpfen gelingt es Shallowain, durch einen Transmitter zu fliehen. Gucky, der am nächsten Tag in der Botschaft auftaucht, erkennt, dass Maykie nicht gestorben ist, wie es den Anschein hatte, sondern nun neu als Wesenheit »Das Specter« zu »leben« begonnen hat.

Tags darauf erfährt Kantiran, da er durch seine Parafähigkeit eine streng geheime Besprechung von Bull, Dario da Eshmale und Bounty belauschen konnte, dass das Ganze ein abgekartetes Spiel gewesen ist, weil Bull Shallowain bewusst laufen ließ. Was Kantiran aber nicht weiß, ist, dass Bull sich in eine ausweglose Situation gebracht hatte, indem er den Prozess gegen Shallowain eröffnen ließ (siehe PR 2232).

Der geflohene Shallowain schafft es zu Ascari da Vivo, die ihm sofort eine neue Mission überträgt. Er soll für sie einen bestimmten Gesichtschirurgen ausfindig machen. Shallowain findet diesen, der will aber eher sterben als Ascari zu helfen. Auch die Androhung des Ganberaanischen Folterbettes kann ihn nicht umstimmen. Shallowain findet heraus, dass der Doktor von einem hochrangigen Verräter bedroht wird, der der SENTENZA angehört. Er kann ihn entlarven und dieser nimmt sich das Leben.

Danach führt der plastische Chirurg, ein Meister seines Faches, die Operation durch, und Ascari da Vivo ist wiederhergestellt. Nun ist sie wieder voll handlungsfähig, im Besitz ihrer früheren Schönheit und gefährlich wie nie zuvor.

Persönliche Meinung:
Leo Lukas hat echt einen Lauf und Spaß am Schreiben: Der Roman ist rasant, spannend, witzig, hintergründig bis in die Details. Was soll ich mehr sagen? Mehrmals Daumen hoch!!!

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 5. Dezember 2018, 06:46

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Heft 2234

Expedition ins Ungewisse

Autor: Arndt Ellmer

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Es ist 1. April, der elfte Tag vor dem geplanten neuen Testflug der RICHARD BURTON. Auf Luna sind alle mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Im Orbit des Mondes hat Aarus-Jima, eine Ökosphäre der Schwarmer aus Tradom, die ebenfalls mit den Auswirkungen der Hyperimpedanz zu kämpfen haben, Station gemacht.

Auf das sich in Startvorbereitungen befindliche Raumschiff der ENTDECKER-Klasse, RICHARD BURTON; wird ein Anschlag verübt. Dieser schlägt aber fehl und das Schiff bleibt weiterhin fernflugtauglich.

Zur gleichen Zeit haben Julian Tifflor und Maurenzi Curtiz es auf der Erde mit den Attentätern von Gott Gon-Orbhon zu tun – zum Leidwesen der LFT-Spitze unter anderem mit Bré Tsinga. Es ist kaum zu fassen, dass sie eine Mörderin sein soll. Carlosch Imberlock ist aber keine Verbindung mit den Attentätern nachzuweisen. Tifflor erteilt die Anweisung, dass die Sekte um Gon-Orbhon in Zukunft stärker überwacht werden soll, und erinnert an die Zeiten der Endlosen Armada und Eric Weidenburn, der ebenfalls viele Anhänger um sich geschart hatte.

Der merkwürdige Tempel von Carlosch wurde auch untersucht, aber durch die Auswirkungen der Hyperimpedanz lässt sich im Bereich des HF-Hyperbandes nichts mehr anmessen. Die Hoffnungen liegen auf den Ultra-Giraffen. Mit diesen soll der Jetstrahl, der von der Sonne zu den Magellanschen Wolken reicht, untersucht werden, da er mit Gon-Orbhon in Verbindung zu stehen scheint.

Am 6. April stellt die Sekte ihren Tempel fertig. Carlosch beschwört zur Feier wieder den Untergang und versucht, die Menschen zur Abkehr von der Technik zu bekehren.

Julian Tifflor verlässt am letzten Tag vor dem Flug die Solare Residenz, nicht ohne sich zuvor noch mit Myles Kantor zu treffen. LAOTSE, der Computer, meldet, dass Maurenzi, der auch teilnehmen sollte, sich aber noch im Dorf der Schohaaken aufhält, die sich noch immer an nichts erinnern können.

Der Start wird eingeleitet und die RICHARD BURTON, deren Crew unter anderem auch aus Leuten besteht, die von der SOL stammten, fliegt los. Nach vielen Etappen, in denen pro Etappe eine Hyperfunkboje abgesetzt wurde, erreicht eine Nachricht das Schiff. Sie kommt auf einer ungewöhnlichen Frequenz und ist in Kaqagire abgefasst.

Es stellt sich heraus, dass die Nachricht von den beiden Algorrian Le Anyante und Curcaryen Varantir stammt. Curcaryen verlangt Howalgonium in großen Mengen, um sein Schiff wieder flottzumachen, das inmitten der Milchstraße auf einen Bahnhof der Friedensfahrer gestoßen ist. Varantir erzählt, dass sich diese Bahnhöfe entlang der Universalen Schneise befinden – ein Begriff, den man bisher noch nie gehört hat – und es werden wieder einmal kosmische Zusammenhänge offenbar.

Die Übergabe der Howalgoniumkristalle wird den beiden verweigert, sie werden jedoch eingeladen, den Flug nach Hayok mitzumachen, da es dort mehr von dem begehrten Material gibt. Le Anyante ist hochschwanger, so dass dies für sie nicht unproblematisch ist. Während des weiteren Flugs befragt Tifflor die Algorrian nach der Herkunft der Schohaaken. Varantir erzählt, dass sie diesem Volk vor Urzeiten begegnet sind. Damals waren diese ein Hilfsvolk der Superintelligenz ARCHETIM, die spurlos verschwand. Tifflor erzählt den beiden, dass sich möglicherweise die Leiche von ARCHETIM in seiner heimatlichen Sonne befindet. Tifflor erinnert das Auftauchen der Schohaaken an das der Konzepte des Plans der Vollendung von ES.

Als sie in Hayok ankommen und auf die PRAETORIA treffen, kommen weitere Zusammenhänge zu Tage: Der Tempel der Jünger Gon-Orbhons auf der Erde gleicht auf das Haar dem Crythumo auf dem aus dem Hyperraum gestürzten Planeten Ash Irthumo.

Auf der PRAETORIA bringt Le Anyante einen neuen kleinen Algorrian zur Welt, der somit terranischer Staatsbürger wird. Varantir verstärkt seine Forderung nach den Hyperkristallen, bekommt aber nur eine kleine Menge. Danach verlassen die Algorrian das System.



Persönliche Meinung:
Kein schlechter Roman, der bringt jedenfalls die Handlung des Zyklus weiter. Jedoch hat er viele Bezüge zu Galaxien und Superintelligenzen, die ich nicht kenne, da ich ja nun den großen Sprung von Band 1000 gemacht habe. Auch die beiden komischen Lebewesen mit den merkwürdigen Umgangsformen sagten mir nun garnix. Insofern fehlte mir wohl öfter das Aha-Erlebnis des erfahreneren Lesers.

So ganz kann ich mich nicht daran gewöhnen, dass ein Raumschiff in der fernen Zukunft RICHARD BURTON heißt....

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 5. Dezember 2018, 07:24

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 5. Dezember 2018, 18:54

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Clark Flipper hat geschrieben:Nach dem Entdecker Sir Richard Francis Burton
;-)


Echt? Oh!

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 5. Dezember 2018, 19:33

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Aber ich dachte damals, das dieser Entdecker bestimmt auch mit einen Augenzwinkern ausgewählt wurde.
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 7. Dezember 2018, 19:12

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Heft 2235

Todesspiele

Autor: Thomas Ziegler

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Kellborn, ein bisher vom Leben enttäuschter Raumfahrer, tritt hoffnungsvoll einen neuen Dienst als Kommandant der Vergnügungsstation CASINO UNIVERSO an. Er wird von einem Konsortium beauftragt, für das Wohl der Gäste zu sorgen und die Station in Schwung zu halten. Der Hyperimpedanz-Schock sorgt aber dafür, dass die Station in große Schwierigkeiten gerät. Sie beginnt, in einer langen Spiralbahn um die Sonne zu wandern, an deren Ende der Tod in der Sonne steht.

An Bord kann sich Sgarde Norte, die eine unfreiwillige Gehilfin eines ebenfalls in der Station befindlichen Verbrecherbosses ist, gerade noch vor einem wütenden Gurrad retten. Diesen hat sie im Auftrag des Bosses bestohlen. Als sie ihm das Beutestück bringt, entlässt er sie aus seinem Dienst, in den er sie durch eine Mikrobombe in ihrem Körper gezwungen hatte – nicht aber ohne ihr zu sagen, dass sie alle sowieso nur noch drei Tage zu leben haben.

Thau, ein vogelähnliches Fremdwesen, hat nach einer Flucht aus der Galaxie Sharitme vor den Friedensfahrern von Bahnhof zu Bahnhof entlang der Universalen Schneise die Milchstraße erreicht. Seine Flucht hat ihr vorläufiges Ende auf der CASINO UNIVERSO gefunden.

Kommandant Kellborn erhält nach etlichen vergeblichen Notrufen endlich Antwort. Ein Schiff der Springer hat den Notruf gehört und bietet Hilfe an. Allerdings sollen die reichen Gäste dafür eine Unsumme zahlen.

Als das Springerschiff TENKIM-III-C andockt, ermordet der Verbrecherboss Rogolov Traminer alle Springer, wird aber dann von Kellborn getötet. Das Springerschiff fasst nicht mehr als etwa vierzig Leute, auf der Station befinden sich jedoch mehr als tausend. Kellborn fasst den schweren Entschluss, Todesspiele abzuhalten, deren Preis jeweils das Überleben ist. So stehen sich die Glücksspieler, Blues, Epsaler, Ertruser, Topsider und Angehörige vieler anderer Völker, gegenüber und spielen um den höchsten Einsatz, ihr Leben.

Der Fremde namens Thau, ein N'eichan, spielt ebenfalls mit, was aber niemand weiß: Er besitzt die Gabe der Illusion, mit der er sich bereits vor den Friedensfahrern retten konnte, die ihn eingekerkert hatten. Nun setzt er diese Gabe ein, um in den Spielen zu betrügen. Stay Kalgandir ist eines der Opfer dieser Machenschaften, doch durch einen für ihn glücklichen Zufall fliegt der Betrug auf. Thau gerät in Panik und versucht, die Illusion auf alle auszudehnen und sie gegeneinander zu hetzen, doch Kalgandir kann der Illusion widerstehen und tötet das Vogelwesen mit einem Vibratormesser.

Die meisten der tausend Stationsbewohner und der Besatzung haben den Tod gefunden. Nur dreißig Crew-Mitglieder und zwei Passagiere überleben das Gemetzel. Der Kommandant bleibt allein auf der Station und bereitet ihr und sich ein selbst gewähltes Ende, indem er den Energieschutzschirm abschaltet und die gewaltige Hitze ihn und die Station verschlingt.

Persönliche Meinung:
Was für ein Wahnsinnsroman! Spannend von der ersten bis zu letzten Seite und vor allen Dingen gut geschrieben, interessante Charaktere in die ich mich gut hineinfühlen konnte. Der Roman steigert sich zusammen mit der Situation bis hin zum Gemetzel. Nun ja, brutal aber immer aus der humanistischen Perspektive des Autors.

Von Thomas Ziegler hatte ich schon gehört, dass er was besonders war, tragischerweise früh gestorben, fand aber damals seinen Beitrag zu "Lemuria" recht uninspiriert im Gegensatz zu den anderen Teil-Romanen. Hier aber hat er mich voll begeistert.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Richard » 7. Dezember 2018, 21:57

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Das PR Heft war sein Comeback in der PR Serie nach Jahrzehnten der Abwesenheit.
Und ja, mir hat dieses Heft damals sehr gut gefallen. Seinen skurillen Humor - für den er (auch) berühmt war, hat er da nicht mehr "eingebaut" - dazu war wohl das Thema zu ernst.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 8. Dezember 2018, 00:15

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Für mich steht dieser Roman in einern ähnlichen Status wie "Die Ratten der JERSEY City" einen Zyklus später.

Nicht unbedingt ein Inhaltlich tragender Teil des Zyklus, aber ein Roman der in Erinnerung bleibt.
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 8. Dezember 2018, 10:14

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Clark Flipper hat geschrieben:Nicht unbedingt ein Inhaltlich tragender Teil des Zyklus, aber ein Roman der in Erinnerung bleibt.

Ja, er bringt die Handlung nicht einen Schritt weiter, aber illustriert sehr intensiev das Leben nach dem Hyperdings-Schock. Eines der Dinge, die ich an PR liebe: Es baut eine Welt auf, eben das Perryversum, in der alle möglichen grundverschiedenen Geschichten erzählt werden können.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon nanograinger » 8. Dezember 2018, 15:52

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HOT hat geschrieben:Persönliche Meinung:
Kein schlechter Roman, der bringt jedenfalls die Handlung des Zyklus weiter. Jedoch hat er viele Bezüge zu Galaxien und Superintelligenzen, die ich nicht kenne, da ich ja nun den großen Sprung von Band 1000 gemacht habe. Auch die beiden komischen Lebewesen mit den merkwürdigen Umgangsformen sagten mir nun garnix. Insofern fehlte mir wohl öfter das Aha-Erlebnis des erfahreneren Lesers.

Die "beiden komischen Lebewesen mit den merkwürdigen Umgangsformen" spielen in diesem Zyklus keine großen Rollen mehr, erst in den folgenden Zyklen werden sie und ihre Fähigkeiten wieder gebraucht. Wichtiger für diesen Zyklus (aber auch den kommenden Zyklen) ist die Erwähnung ARCHETIMs und der Zusammenhang mit den Shohaaken. Und die Erwähnung des Bahnhofs der Friedensfahrer und der "Universalen Schneise". Das reicht in seinen Auswirkungen bis PR 2699.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 8. Dezember 2018, 19:52

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Na, willst du HOT etwas locken? :D
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Ce Rhioton » 15. Dezember 2018, 16:39

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Clark Flipper hat geschrieben:Aber die HI war ähnlich wie die Sicherung,
sie beschäftigte die Leserschaft.


Wieso einer Sicherung nur ähnlich? :???:
Die HI war eine Art der Sicherung, um den Überwindungen riesiger Entfernungen Einhalt zu gebieten.
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