Zyklus: Der Sternenozean

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 15. Dezember 2018, 18:24

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Clark Flipper hat geschrieben:Aber die HI war ähnlich wie die Scherung,
sie beschäftigte die Leserschaft.


Ohne Autokorrektur hätte dies dort gestanden. ;-)
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 15. Dezember 2018, 18:54

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Clark Flipper hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:Aber die HI war ähnlich wie die Scherung,
sie beschäftigte die Leserschaft.


Ohne Autokorrektur hätte dies dort gestanden. ;-)



....und bringt Abenteuer, wie das letzte und philosiphische Streitereien über die Kosmokraten...

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 28. Dezember 2018, 11:26

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Hefte 2236 und 2237

Der Finger Gottes und Die Welt der Hyperkristalle

Autor: H. G. Francis

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Der Roman spielt vor dem Eintreten der Hyperimpedanz.

Dando wächst auf Caiwan, in einem ländlichen Dorf namens Gentury auf. Das ganze Dorf lebt von den Einkünften eines Mannes namens Menma, der in der nahe gelegenen Stadt Takijon Arbeit gefunden hat. Als eines Tages dieser Mann nach Gentury kommt, um dem Dorf wieder einmal einen Teil seines Gehaltes zu spenden, trägt er eine Tätowierung auf der Brust, die ihm die Weißen – so nennen die Caiwanen die Arkoniden – verpasst haben. Diese führt zu der Verbannung Menmas aus dem Dorf, weil die Caiwanen die Arkoniden als Götterboten ansehen und die Unverletzbarkeit der Haut als oberstes Gebot betrachten. Menma verlässt geknickt das Dorf.

Dando begibt sich auf die Suche nach Menma, der für ihn eine Vorbildfunktion hat. Doch anstelle des Verbannten findet er eine Positronik mit dem Namen Kopf. Diese klärt ihn darüber auf, dass die Arkoniden nicht von den Göttern geschickt wurden, sondern einfach nur eine überlegene Technik besitzen. Das Gespräch dauert nicht lange, weil Kopf die Energie ausgeht. Dando beschließt, nach Takijon zu gehen, um dort Geld zu verdienen und eine Batterie für Kopf zu kaufen.

Sein Aufenthalt in der Stadt beginnt schmerzhaft, er berührt eine der Zaubermaschinen der Arkoniden (einen Roboter) und wird dafür mit der Neuropeitsche bestraft. Während er sich wegen der Nachwirkungen nicht bewegen kann, kümmert sich eine junge Caiwanin namens Otarie um ihn. Zwischen den beiden herrscht große Sympathie, weshalb sie fortan zusammen weiterziehen.

Während Otarie Dando die Stadt zeigt, beobachten die beiden, wie ein Caiwane von Tato Protana Aaqrass' Graswölfen zerfleischt wird. Über die Gründe können sie nur spekulieren. Dieses Ereignis sorgt dafür, dass Dando mehr über die Zustände auf Caiwan erfahren möchte. Otarie erklärt ihm alles und erzählt ihm, dass der caiwanische Oberpriester Owara Asa Tagakatha die Arkoniden als Götterboten akzeptiert hat. Außerdem zeigt sie dem Jungen vom Lande den »Finger Gottes«, den Tempel, in dem der oberste Priester residiert. Auf der Reise dorthin verlieben sich die beiden und sind von nun an ein Paar.

Zurück in Takijon, finden die beiden Arbeit in einem Bergwerk, wo sie für die Arkoniden Hyperkristalle abbauen dürfen. Dando kann eine Batterie für Kopf kaufen, und von der Positronik lernen sie einiges über die angeblichen Götterboten. Die beiden beginnen mit dem stillen Widerstand. Sie versuchen sogar, Owara Asa Tagakatha für den Widerstand zu gewinnen, doch der Priester hat zu viel Angst vor der Macht der Arkoniden.

Wieder zurück in Takijon, müssen die beiden feststellen, dass ihre Wohnung niedergebrannt und Kopf gestohlen wurde.

Als sie wieder zurück im Bergwerk sind, kommt Otarie bei einem »Unfall« – der eindeutig von den Arkoniden herbeigeführt wurde – ums Leben, was in Dando den Entschluss, gegen die Arkoniden zu kämpfen, nur bestärkt. Über Jahre hinweg setzt er seinen Widerstand fort und erzielt große Erfolge. Als er den Arkoniden in die Arme läuft, wird er tätowiert. Doch die Caiwanen sehen seine Tätowierung nicht als Sünde, sondern als Auszeichnung.

Als Dando nach über zehn Jahren der Meinung ist, der Widerstand sei stark genug, besucht er noch einmal den Priester. Dieser ist nicht zu Hause, so dass Dando den Finger Gottes erkunden kann. Zu seiner Überraschung befinden sich in der Wohnung des Priesters, der immer das genügsame Leben predigt, viele technische Gegenstände der Arkoniden und die Positronik Kopf. Dando nimmt Kopf wieder in seinen Besitz und zerstört den Finger Gottes mit Desintegratoren, die er in der Bleibe des Priesters gefunden hat.

Für diese Tat wird er von den Arkoniden gefangen genommen und soll hart bestraft werden. Dass es nicht dazu kommt, verdankt er den Caiwanen, die geschlossen in den Streik treten. Die Arkoniden müssen mit den Caiwanen verhandeln und Dando als deren Handelsführer anerkennen. Weil der Tato in seinen Verhandlungen keinen Erfolg erzielt, verhandelt der Adlige Thorman da Vakalo, ein Arkonide, der Dando bereits kennt und ihn im Gegensatz zu den anderen Besatzern von der Kristallwelt nicht herablassend behandelt hat, mit Dando.

Es kommt zu der Einigung, dass die Caiwanen besseren Zugang zu Bildung bekommen und die alleinigen Schürfrechte für den roten Hyperkristall Khalumvatt erhalten. Die Bevölkerung feiert diese Einigung wie den größten Sieg ihrer Geschichte.

Was sowohl Dando als auch die anderen Caiwanen nicht wissen, ist, das die Arkoniden Khalumvatt für minderwertig erachten und sich nun freuen, dass sie die dummen Ureinwohner über den Tisch gezogen haben.

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Der Obere Priester Owara Asa Tagakatha fühlt seinen Einfluss durch Dando Gentury bedroht, also verübt er einen Giftanschlag auf ihn. Er betäubt Dando mithilfe eines Getränkes und setzt ihn weitab von den Schaspaken in einer Schlucht aus. Zu allem Übel streunt auch noch ein Graswolf in der Nähe herum. Doch Dando wird in letzter Sekunde gerettet, Kokon Kotan, ein junger Caiwane, der genau wie Dando in Gentury aufgewachsen ist und mittlerweile zum erfolgreichen Ingenieur aufgestiegen ist, rettet Dando vor dem Graswolf und rettet ihm so das Leben. Zwischen den beiden entsteht eine enge Freundschaft und die beiden arbeiten jetzt sehr eng zusammen.

Dando hat in den letzten Jahren viel erreicht. Die Arkoniden haben den Caiwanen begrenzten Zugang zu Hypnoschulungen ermöglicht, und Dando ist zum unumstrittenen Sprecher der Caiwanen aufgestiegen und wird von seinen Artgenossen nur noch »Eins« genannt. Dies ist eine Tatsache, die Owara Asa Tagakatha nicht akzeptieren kann. Er intrigiert und besucht ein Institut, in dem die Caiwanen Hyperkristalle untersuchen. Dabei stellt er fest, dass dort nicht nur der rote Khalumvatt untersucht wird, sondern auch Skabol und Losol. Der Priester sieht seine Chance gekommen und zeigt Dando bei den Arkoniden an. Diese nehmen ihn fest. Doch statt Dando, wie eigentlich zu erwarten, ewig im Gefängnis sitzen zu lassen, schenken die Arkoniden dem Führer der Caiwanen nach zwei Tagen die Freiheit.

Dando kehrt überrascht nach Takijon zurück, doch anstatt von den Caiwanen freundlich empfangen zu werden, wird Dando mit Häme überschüttet und mit Nahrung beworfen. Der Grund dafür ist, wie sich später herausstellt, die Tatsache, dass die Arkoniden eine Möglichkeit gefunden haben, ohne Hilfe der Caiwanen die wertvollen Hyperkristalle abzubauen, und deshalb viele Caiwanen ihre Arbeit verloren haben. Durch Tagakatha aufgehetzt, suchen die nun Arbeitslosen die Schuld bei Dando Gentury.

Dando igelt sich ein und sucht nach einer Möglichkeit, seinem Volk zu helfen. Und bald gibt es Hoffnung. Ein Raumschiff der Arkoniden stürzt ab, und die »Weißen« riegeln ihr Gebiet hermetisch ab. Das Volk von den Sternen scheint ernsthafte Probleme zu haben.

Tato Protana Aaqrass ruft Dando zu sich und fordert die Übergabe der Khalumvatt-Minen, im Gegenzug erhalten die Caiwanen das Recht, Losol und Skabol abzubauen. Dando lehnt ab. Später diskutiert er mit Kopf und Kokon, was die Arkoniden zu dieser Handlungsweise bewegt. Kopf vermutet, dass eine Veränderung von Hyperkonstanten zur Folge hatte, dass Losol und Skabol nun weniger wert sind als Khalumvatt. Beobachtungen von Caiwanen bestätigen dies. Nur noch Geräte, die Khalumvatt einsetzen, funktionieren richtig.

Am nächsten Tag zieht Dando los, um ein wenig Ruhe zu haben. Er baut geistigen Kontakt mit den Schaspaken auf. Dabei stellt er fest, dass die Anwesenheit der Schaspaken dafür verantwortlich ist, dass die Hyperkristalle nicht zerfallen. Da sich die Schaspaken immer in der Nähe der Caiwanen aufhalten, können nur diese die Hyperkristalle abbauen. Nach dieser Erkenntnis hat Dando eine Begegnung mit zwei Arkoniden. Es handelt sich um Mal Detair und Kantiran, die als Prospektoren nach Caiwan gekommen sind. Nach anfänglichem Misstrauen gelingt es Kantiran schließlich, Dando von seinen guten Absichten zu überzeugen. Von nun an arbeiten der Sohn Perry Rhodans und der Führer der Caiwanen zusammen.

Owara Asa Tagakatha hat die Rolle der Schaspaken erkannt und informiert die Arkoniden über seine Erkenntnis. Tato Protana Aaqrass besetzt darauf mit Gewalt die Bergwerke der Caiwanen, Widerstand ist zwecklos. Bald darauf finden die Arkoniden eine Möglichkeit, die Schaspaken einzufangen. Alles scheint verloren, doch Kantiran hat die rettende Idee: Dank seiner Parafähigkeit schafft er es, den Schaspaken zu befehlen, sich von den Arkoniden fernzuhalten. Die Arkoniden sind nun nicht mehr in der Lage, Hyperkristalle abzubauen. Daran ändern auch die 4 GWALON-Kelche im Orbit über Caiwan nichts, die von Mascantin Ascari da Vivo zur Unterstützung geschickt wurden.

Der Tato hat keine andere Wahl, er will Dando Gentury, den er als Wurzel allen Übels erkannt hat, umbringen. Bevor er den Führer der Caiwanen verhaften kann, verübt Owara Asa Tagakatha wieder ein Attentat auf diesen. Diesmal stürmt er mit dem Messer auf ihn zu und versucht, ihn zu töten. Es scheint, als ob der Priester gewinnen würde, bis Kokon Kotan ihn mit einer Armbrust erschießt. Dann haben auch die Arkoniden Dando gefunden. Sie verhaften ihn. Kantiran und Mal Detair ist es inzwischen gelungen, den Planeten zu verlassen.

Dando wird auf den Marktplatz geführt. Er wird vor die Wahl gestellt: Entweder er ruft die Schaspaken wieder zu den Arkoniden oder er wird erschossen. In diesem Moment erscheinen die Schaspaken. Sie graben unter dem Tato eine Grube, in die er hineinstürzt. In der Grube wird er von den Schaspaken in Stücke gerissen.

Nun haben die Caiwanen die Oberhand, und Dando kann den Arkoniden die Preise für Khalumvatt diktieren.

Persönliche Meinung:

Diese Romane hätte es nicht gebraucht. Den ersten habe ich noch etwas lustlos gelesen, den zweiten nur noch überflogen und die Zusammenfassung auf der Perrypedia genutzt. Es mag ja seinen Reiz haben, technisch primitive Kulturen der arkonidischen High-Tech-Kultur gegenüber zu stellen und die Emanzipation der einen gegen die Anderen kann ein Thema sein.

Einziger Lichtblick war das Ende vom ersten Heft, wo die Caiwanen wieder über den Tisch gezogen wurden.

Eine gewisse kritische Verarbeitung von Kolonialismus und Neo-Kolonialismus ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Aber trotzdem fand ich es reizlos zu lesen.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 29. Dezember 2018, 10:07

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Heft 2238

Die Friedensfahrer

Autor: Uwe Anton

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Am 1. Mai 1332 NGZ geht die umgerüstete TRAJAN auf ihren ersten Testflug. USO-Oberst Tom Abertin, der Kommandant, klärt Monkey und Roi Danton über alle möglichen Neuerungen des LFT-Raumschiffes auf, die der Hyperimpedanzschock nötig machte. Während Monkey im Quinto-Center zurückbleibt, geht Roi Danton als dessen Stellvertreter mit an Bord. Obwohl er vom Rang her unter Abertin steht, ist Roi Danton Expeditionsleiter.

Während des Testfluges identifiziert die Orterchefin der TRAJAN, Dalia Argula, Orterimpulse von drei arkonidischen GWALON-Kelchen. Danton gibt den Befehl, möglichst unerkannt zu verschwinden. Doch dann wird ein weiterer Orterreflex entdeckt. Die TRAJAN registriert Hyperemissionen im höchsten Spektrumsbereich. Argula vermutet hinter den mysteriösen Emissionen ein beschädigtes Raumschiffstriebwerk unbekannter Bauart. Danton lässt das Schiff verfolgen, aber auch die Arkoniden haben das unbekannte Schiff geortet und gehen ebenfalls auf Verfolgungskurs.

Die TRAJAN folgt dem Schiff zum Devolter-System, einem bisher unbedeutenden Sonnensystem, während die Arkoniden die Spur scheinbar verloren haben. Das unbekannte Raumschiff nimmt Kurs auf Devolter Zwei, und die TRAJAN geht in den Ortungsschutz der Sonne, um den eventuell doch noch auftauchenden GWALONS nicht vor die Flinte zu laufen.

Mit dem Leichten Kreuzer »TR-ME-1«, Eigenname KASOM, fliegt Roi Danton Devolter Zwei an und beginnt mit dem Landemanöver, als neben dem fremden Schiff wie aus dem Nichts ein Gebäude auftaucht. Sowohl das Schiff als auch das Gebäude sind von einem unbekannten, grün schimmernden, glasartigen Material, mehr geben sie allerdings ortungstechnisch nicht preis. Das Gebäude verschwindet ab und zu, was die Terraner zu dem Schluss kommen lässt, dass auch die Fremden unter den Folgen der erhöhten Hyperimpedanz leiden.

Plötzlich tauchen zwei Wesen auf, die den Terranern bekannt vorkommen, jedoch nicht in dieser Körpergröße. Es sind zwei Algorrian, allerdings »Algorrian-Fohlen«. Wie sich schnell herausstellt, handelt es sich bei den beiden um die Kinder von Le Anyante und Curcaryen Varantir. Im Gegensatz zu ihren Eltern sind Dinn Anyan und Cele Jontia relativ redselig. Da taucht noch ein weiteres Wesen auf, das als Cashibb vorgestellt wird. Er ist der Wächter des Bahnhofs der Friedensfahrer. Roi ist überzeugt, etwas sehr Großem auf der Spur zu sein und versucht, den anderen weitere Aussagen zu entlocken. Doch der Roboter gibt nur die Auskunft, dass es sich bei dem grünen Schiff um ein Schiff eines Friedensfahrers handelt, der scheinbar in Schwierigkeiten ist.

Dann öffnet sich ein Schott des Friedensfahrerschiffs und der Friedensfahrer tritt heraus. Er spricht in der Sprache der Mächtigen und stellt sich mit dem Namen Megthan Urthian vor.

Auf die Frage nach seiner Anwesenheit antwortet der Friedensfahrer ausweichend. Über das Ziel der Mission müsse er schweigen; er gibt nur bekannt, auf der Reise nach Erranternohre zu sein, wo sein Eintreffen dringlichst erwartet würde. Angeblich würde davon das Leben von Millionen Lebewesen abhängen. Sein Zwischenaufenthalt in der Milchstraße sei nicht geplant gewesen. Ihm seien einfach die Hyperkristalle ausgegangen.

Roi hofft, über einen Deal an weitere Informationen zu kommen, doch da meldet die KASOM, dass sich eine Space-Jet nähert, die von den Arkoniden verfolgt wird. Danton ruft daraufhin die TRAJAN zur Hilfe. Als die GWALONS das USO-Flaggschiff entdecken, lassen sie von der Space-Jet ab. Da die Arkoniden nicht auf die Funkanrufe der TRAJAN antworten und die Waffen klarmachen, lässt Roi Danton die Feuerkraft des USO-Schiffes spielen. Während die Arkoniden scheinbar nicht auf ihre Transformkanonen zurückgreifen können, werden sie von dem Ultraschlachtschiff der TRÄGER-Klasse aus dem All gepustet. Scheinbar sind die Arkoniden noch nicht so weit, was die Probleme der Hyperimpedanz betrifft.

Nach dieser kurzen Schlacht landet Danton wieder auf Devolter Zwei und sieht seine Felle davonschwimmen, was den Deal mit Megthan Urthian angeht. Denn die Besitzer der Space-Jet stellen sich als die beiden Algorrian heraus und haben Hyperkristalle an Bord.

Curcaryen Varantir stellt direkt klar, dass er auf Devolter Zwei keine Fremden duldet und keine Auskünfte erteilt. Nachdem das Raumschiff des Friedensfahrers mit Hyperkristallen ausgestattet ist, setzt er seine Mission fort. Le Anyante gibt Roi aus dank für die Rettung ihrer Kinder noch einen kleinen Hinweis:

Die Friedensfahrer sind eine intergalaktische Organisation, die im Bereich der Galaxien Erranternohre, Norgan-Tur und Tschuschik wirkt, aber auch in der Milchstraße, teilweise bis zum Mahlstrom der Sterne.

Entlang dieser Zone finden sich die Bahnhöfe der Friedensfahrer – einer Zone, die von der Universalen Schneise im Kern gebildet wird und der Quartalen Kraft, die sich von dort ausbreitet.

Mehr sagt Le Anyante nicht, außer, dass sie mit dieser Aussage Roi Danton die Zukunft der Milchstraße und ihrer Völker in die Hand gelegt hat.

Curcaryen stellt nochmals klar, dass die Wichtigkeit von Devolter Zwei streng vertraulich ist. Danton erklärt sich zum Stillschweigen auch bereit.

Während des gesamten Einsatzes erinnert sich Roi Danton immer mal wieder an vergangene Liebschaften, denen er seine Probleme bezüglich des riesigen Schattens seines Vaters und seines wirklichen Namens Rhodan geschildert hatte. Als er nun zur TRAJAN zurückkehrt, fasst er den Entschluss, sich nicht mehr hinter der Maske Roi Danton zu verstecken, sondern gibt bekannt, dass er sich ab sofort wieder Michael Rhodan nennen lassen will.

Der Bahnhof verschwindet wieder aus der Ortung und die TRAJAN kehrt nach Quinto-Center zurück.

Persönliche Meinung:

Die Algorrian sind ja nicht so mein Ding. Was ich verstanden habe, ist dass sich so einiges "kosmisches" zusammenbraut. Wurde nicht Voltz vorgeworfen, er habe es damit zu weit getrieben? Hier jedenfalls kommt es mir so vor. Aber egal. Uwe Antons Beschreibung der Gedanken und Gefühle von Michael Rhodan waren lesenswert. Die Rückblenden auf OLD MAN, PAN-TAU-RA und BARDIOC habe ich einordnen können, dass ein Begriff wie Camelot etwas mit PR zu tun haben könnte war mir neu.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 29. Dezember 2018, 11:26

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Für Camelot hättest du zum Anfang von Thoregon einsteigern müssen. :D

Stichwort: Menschheit ohne Perry.

Das Thema Friedensfahrer usw. wir noch ein eigener Zyklus behandelt. ;-)
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Richard » 29. Dezember 2018, 23:40

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Jep, da wäre eher mal Band 1800 ein guter Einstieg gewesen um mit Camelot (in PR) was anfangen zu können.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Arthur Dent » 30. Dezember 2018, 10:15

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@HOT
Du musst Dir keine Sorgen machen. Camelot ist nur ein flüchtiger Moment der Serienhistorie, der nie richtig gezündet hat.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Stalker » 30. Dezember 2018, 10:38

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Arthur Dent hat geschrieben:@HOT
Du musst Dir keine Sorgen machen. Camelot ist nur ein flüchtiger Moment der Serienhistorie, der nie richtig gezündet hat.


Das stimmt leider. Die Idee hatte richtig viel Potential, das leider nicht genutzt wurde.
Endlich wieder bei der EA aufgeholt

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 1. Januar 2019, 12:46

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Heft 2239

Verrat auf der Kristallwelt

Autor: Rainer Castor

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Der Kugelsternhaufen um Arkon ist wieder sichtbar geworden. Der Kristallschirm, der seit 1303 NGZ das System umgab, ist mit dem Auftauchen der Hyperimpedanz erloschen. Zur Hebung der allgemeinen Moral und als Zeichen einer neuen Aufbruchstimmung sollen neben traditionellen Festlichkeiten auch technische »Durchbrüche« präsentiert werden. Angeblich steht eine Reaktivierung des Kristallschirms bevor, und es wird mit allen Mitteln versucht, die Reise zu den 1300 Lichtjahren entfernt stattfindenden 53. KAYMUURTES-Spielen zu ermöglichen.

Die Festivitäten bieten eine gute Gelegenheit, den Imperator zu sehen – in der Vorstellung einiger Kreise zum letzten Mal. Zahlreiche Anschläge sind in den letzten Jahrzehnten rechtzeitig vereitelt oder gerade noch verhindert worden, wobei jedem halbwegs politisch Kundigen klar war, dass es neben den offiziellen Versionen vom »spinnerten Einzeltäter« auch Strömungen und Interessengruppen im Hintergrund gab, die sich unweigerlich in den 80 Jahren Amtszeit von Bostich I. geformt hatten.

Asughan – Angehöriger der Kristallgarde und für die Sicherheit von Bostich I zuständig – sitzt mit brisanten, aber nicht gesicherten Informationen über einen geplanten Umsturzversuch in einem bekannten Feinschmecker-Restaurant, das in Geheimdienstkreisen als neutrales Gebiet gilt, um letzte Erkundigungen einzuholen.

Rückblick (30. Juli 1325 NGZ)
Auf Traversan wartet Jasmyne da Ariga auf das erste Treffen mit ihrem Vater – Atlan. Trotz ihres Alters und ihrer Erfahrung nervös, erinnert sie sich an Erzählungen über seinen Werdegang, an ihre Mutter Theta Ariga I. – die Herrscherin des Kristallimperiums und 1240 NGZ ermordet – und wie die beiden sich kennenlernten.

Atlan ist nicht nur aus privaten Gründen gekommen, sondern auch, um die (komplizierte) politische Situation zu besprechen. In dem Bewusstsein, dass man die Vergangenheit kennen sollte, um das Heute zu verstehen, lässt man noch einmal die Hintergründe und Zusammenhänge passieren, die zum jetzigen Zustand geführt haben.

Alle sind sich in einem Punkt einig: Ein Sturz Bostichs ist unter den gegebenen Umständen nicht wünschenswert und sollte mit allen Mitteln verhindert werden.

Kristallpalast (20. April 1332 NGZ)
Seit dem 14. Mai 1304 NGZ Zellaktivatorträger – verliehen von Lotho Keraete – verkörpert Bostich das anspruchsvolle, aber auch anstrengende Bild des immer frischen und aktiven Herrschers. Gelangweilt hält er Audienz und erinnert sich ...
... an das unbeschreibliche Gefühl, als der Aktivatorchip in seinen Körper drang,
... an den Einfluss der negativen Superintelligenz SEELENQUELL und die Befreiung davon, ausgerechnet durch die Terraner um Perry Rhodan,
... an die Warnungen seines vielleicht einzigen Freundes Aktakul, der im Gegensatz zu den Terranern auch ältere Aufzeichnungen über Hyperstürme berücksichtigte, z. B. die der Archaischen Perioden, in denen das damalige Reich fast völlig zum Erliegen kam,
... an den Zeitpunkt, an dem er unter „Anleitung“ der ihm von seinem (fehlerhaften) Extrasinnvorgespiegelten Traumzeit-Imperatoren den Plan zur Schaffung des Göttlichen Imperiums fasste, und wie er sich endlich von seinen »Schatten« erlöste,
... an die Katastrophen und Kämpfe der Vergangenheit, die das Imperium jedes Mal wieder gestärkt haben erstehen lassen (so würde es auch diesmal sein!),
... an die (Kommunikations-)Probleme, die allein die Ausdehnung des Imperiums unter den erschwerten Bedingungen schafft, z. B. die verstreuten Kolonialwelten und die Zersplitterung des Reiches,
... an die Lage in Hayok und die dortige Stationierung der Festung PRAETORIA durch die Terraner,
... und dass ausgerechnet jetzt Asughan Informationen über ein geplantes Attentat oder sogar einen Umsturzversuch bringt.

Ein Treffen allerdings kommt nicht mehr zustande. Bostich wird gemeldet, dass Asughan mit seinem Gleiter abgestürzt ist und – auf den ersten Blick unabhängig davon – ein Spezialitätenrestaurant durch eine Explosion vernichtet wurde.

Experiment (20. April 1332 NGZ)
Aktakul, der Wissenschaftler, beobachtet den Versuch, eine Probesonde durch einen Feldring in den Halbraum zu katapultieren. 700 Meter dicke und 3000 Meter durchmessende Plattformen mit an der Unterseite installierten Sonnenzapfern sollen die nötige Energie liefern.

Weniger ein Transmitter als mehr eine »Schleuder« ist das Prinzip von den Situationstransmittern oder »Stoßimpuls-Generatoren« entliehen.

Der Bann wird gebrochen – die Sonde erreicht eine Geschwindigkeit von 1.000.000 ÜL und eine Reichweite von 250 Lichtjahren. Durch fünf Stationen kann also die Entfernung zwischen Thantur-Lok und dem Austragungsort der schon erwähnten KAYMUURTES-Spiele überbrückt werden, speziell für die noch nicht an die Gegebenheiten angepassten Schiffe.

Kristallpalast (23. April 1332 NGZ)
Tagung des Regierungsgremiums – des Zwölferrates. Auch Jasmyne da Ariga ist anwesend. Bostich vermutet den/die Verräter in ihren Reihen, denn wer sonst könnte die Macht nach einem erfolgreichen Umsturz so schnell an sich reißen und auch behalten?

Es wird »Tagespolitik« besprochen: die Auswirkungen der erhöhten Hyperimpedanz, der erfolgreiche Versuch mit dem Stoßimpuls-Generator, Maßnahmen zur Stabilisierung und dann Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und das Wichtigste – Beschaffung von so viel Hyperkristallen wie irgend möglich, auch um den Preis riesiger Schulden und notfalls auch mit militärischen Mitteln.

Später warnt ihn Jasmyne da Ariga vor den anderen Mitgliedern im Zwölferrat und davor, sich durch unbedachte Aktionen gegen Unschuldige weitere Feinde zu machen.
Schlussakt

Acht Verdächtige – jeder durch List auf einen anderen Ort aufmerksam gemacht, an dem ein Anschlag auf den Imperator möglich wäre; sieben Veranstaltungen, auf denen nichts passiert; die achte endet in einem Blutbad. Die Spur führt zu Thendorn da Gonozal, dem persönlichen Protegen Bostichs.

Für Bostich ist klar, dass hinter Thendorn der Klan der Gonozals steckt – eventuell sogar Atlan persönlich?

In der traditionellen Aufmachung eines Dagorista mit Schwert und Schild begibt sich Bostich auf den Weg zu dem enttarnten Verräter, der bisher nichts preisgegeben hat. Sich seiner Sache nicht ganz sicher, richtet er ihn dennoch mit dem Schwert.

Epilog
An einem unbekannten Ort beglückwünscht man sich zu dem gelungenen Plan, Bostich auf eine falsche Fährte gesetzt zu haben. Er misstraut jetzt den falschen Leuten, seine Aufmerksamkeit ist in die falsche Richtung gelenkt. Man wartet auf den richtigen Augenblick, um endgültig zuzuschlagen.

Persönliche Meinung:

Leider bleiben die Romane von Herrn Castor bei allem Respekt vor seinem umfangreichen Wissen weiterhin fast unlesbar für mich.

Statt eines technischen Handbuchs hat er diesmal einen Almanach des arkonidischen Adels abgeliefert. Dabei kann er durchaus beschreiben, macht das aber nur in Spurenelementen, wenn er z.B. einen Dialog zwischen Atlan und seiner Tocher in typischer Kneifel-Manier ablaufen lässt. Nun gut, ich habe auch den Werdegang von Bostich erfahren, den ich nur beiläufig als Protagonisten kannte.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 1. Januar 2019, 14:42

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Leider kann man Rainer Castor nicht mehr fragen, aber so manchesmal habe ich beim Lesen seiner Romane gedacht, ob er sich in der Pflicht sah, als "Experte" der er damals war, soviel an Informationen bringen zu müssen. :unsure:

Als ich damals "Der Blutvogt" gelesen habe, habe ich mir gewünscht das er auch bei PR so frei in den Romangeschichte hätte agieren könnte.

Manchmal hat es geklappt, hier allerdings sind es eher die Fakten die den Roman wichtig für das Perryversum machen.
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Plondfair » 1. Januar 2019, 16:05

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so verschieden sind die Geschmäcker, der 2239 hatte mir gefallen, für mich war dies eine Fortsetzung des 2039, wo eine detaillierter Gegenentwurf zum "westlich-demokratischer" LFT von RC ausgearbeitet wurde.

So ein Roman lieferte halt Perryversum-Grundsubstanz, den zivilisatorischen Rahmen , in dem unsere Romanfiguren agieren.

Natürlich ist die Kritik berechtigt, wie immer zu viel Datenfülle und zu viele Querverweise , danach kam ja lange Zeit von RC kein weiterer PR-Einzelroman, während er die ATLAN- exclusiv-Serie in Buchform umformte.

Einmal so ein Roman im Zyklus, incl. eines Romans mit der obligatorischen Lebensgeschichte einer neuen Figur, lass ich mir gerne gefallen. ;)

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon GruftiHH » 2. Januar 2019, 10:36

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Huch.... Da eilt HOT aber schon sehr schnell durch den Zyklus. :D

Da ich die Arkoniden mag hatte ich mich damals über den Roman sehr gefreut. Da kam viel Hintergrund Info....

Ich kann HOT aber verstehen. Es war schwere Kost. Geballtes Wissen.

Aber dann solltest Du, lieber HOT, mal die Arkon-Trilogie lder Blaubände lesen. DASSS ist Historie von Rainer Castor. LOL
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