Wiedereinsteiger liest Neo

Alles rund um die Neuerzählung der PERRY RHODAN-Saga
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Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon HB2018 » 3. Februar 2018, 19:21

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HB2018
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Hallo,
ich habe versucht mit den Folgen 2940 usw. nach rund 35 Jahren wieder einzusteigen. Das hat keinen richtigen Spaß gemacht.
Nun habe ich die Neo Folge 1 als Hörbuch beim Sport und Autofahren gehört und bin davon sehr viel mehr begeistert.
Freue mich schon auf die Folge 2 und hoffe das bleibt so schön mit der Déjà Vu Garantie.
Viele Grüße
Horst

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon Kapaun » 20. Februar 2018, 21:03

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Kapaun
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Die Deja-Vu-Garantie findet sich leider nur in den ersten 10 bis 20 Heften (je nach Standpunkt) und beschränkt sich danach auf gelegentliches Name-Dropping. Falls du also nicht Geschmack an Geschichten findest, die ganz andere Wege gehen und dabei bekannte Namen verwenden, wird es ein eher kurzer Spaß.

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon Tiberius » 20. Februar 2018, 21:37

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Tiberius
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Es ist nicht die alte Serie, aber wenn man etwas vorurteilsfrei darangeht, könnte es einem vielleicht sogar gefallen.
Es kommt auf jeden selbst an.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon Cybermancer » 20. Februar 2018, 23:32

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Cybermancer
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Falls du auf Handlungslogik, nachvollziehbare Motivationen und frischen Ideen anstatt aufgewärmter 60'er Jahre Klischees stehst, ist das Vergnügen
sogar noch viel kürzer.

Mit Schaudern denke ich an einen gewissen Zyklus über die Suche nach einem gewissen Archiv zurück.
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.
https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&s ... CC04F151DE
https://www.youtube.com/watch?v=WiMwVlpD-GU

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon Kapaun » 21. Februar 2018, 01:26

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Kapaun
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Cybermancer hat geschrieben:Falls du auf Handlungslogik, nachvollziehbare Motivationen und frischen Ideen anstatt aufgewärmter 60'er Jahre Klischees stehst, ist das Vergnügen
sogar noch viel kürzer.

Mit Schaudern denke ich an einen gewissen Zyklus über die Suche nach einem gewissen Archiv zurück.

Vermutlich wäre man besser gefahren, hätte man sich enger an die alten Geschichten gehalten und sie nur moderner erzählt. Wäre eine tolle Gelegenheit gewesen, die Story etwas zu straffen und ein paar alte Sünden zu beseitigen, möglichst ohne neue zu begehen. War wohl nicht pc genug.

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon Wolke » 6. März 2018, 15:22

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Wolke
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Ich bin kein PR-Leser der frühen Stunde, sondern habe PR eigentlich erst mit NEO begonnen. Ich war von Anfang an sehr angetan und für einen Heftroman weist diese Serie eine große Erzähltiefe- und breite auf. Zwischendurch habe ich mal die Zyklen "Der Schwarm" aus den frühen 70igern und "Die heliotischen Bollwerke" aus den 90igern gelesen. Letztlich bin ich aber NEO treu geblieben, denn ich finde diese Serie nach wie vor wesentlich besser und fesselnder. Das mag Geschmacksache sein aber die Hefte der Originalserie (die ich bisher las) gefielen mir nicht besonders.
Wir schlagen die Zeit tot, bis sie sich eines Tages rächt.

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon Tiberius » 7. März 2018, 13:33

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Tiberius
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Wolke hat geschrieben:Ich bin kein PR-Leser der frühen Stunde, sondern habe PR eigentlich erst mit NEO begonnen. Ich war von Anfang an sehr angetan und für einen Heftroman weist diese Serie eine große Erzähltiefe- und breite auf. Zwischendurch habe ich mal die Zyklen "Der Schwarm" aus den frühen 70igern und "Die heliotischen Bollwerke" aus den 90igern gelesen. Letztlich bin ich aber NEO treu geblieben, denn ich finde diese Serie nach wie vor wesentlich besser und fesselnder. Das mag Geschmacksache sein aber die Hefte der Originalserie (die ich bisher las) gefielen mir nicht besonders.

Der Zyklus "Die Heliotischen Bollwerke" (Bände 1876–1899) ist eigentlich ungeeignet, um das Lesen zu beginnen, da der Zyklus eine direkte Fortsetzung des Zyklusses "Die Tolkander" (Bände 1800-1875) ist. Da hättest Du besser bei Band 1800 beginnen sollen, um so manche Zusammenhänge besser zu verstehen.
"Der Schwarm" ... die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon Moneto » 21. März 2018, 15:47

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Moneto
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Hallo,

ich hab auch nach zig Jahren PR EA und Silberband Pause wieder angefangen - jetzt mit NEO als Hörbuch. Ich hab jetzt 42 Folgen durch. Und ich finde es schwierig. Vielleicht hab ich mir auch was falsches erwartet. Eigentlich dachte ich, man macht PR nochmal neu, wie wenn man es aus moderner Sicht und Anschauung konzipieren würde. Und da würde ich z.B. keinen Psi Schmarrn (sowas von 60er /70er) mehr einbauen. Die entscheidenden Personen müssten wesentlich internationaler aufgestellt werden. Bis auf den General/Bürgermeister sinds ja doch nur USA Westeuropäer.
Was ich auch nicht gemacht hätte, die Welt im Jahr 2036 spielen zu lassen. Die Autoren haben sich technisch nahezu keinerlei Fortschritt ausgedacht zum Erscheinungsjahr 2011 - die Iphones konnten ja schon mehr als die PODs. Das ist vollkommen unglaubwürdig. Perry ist z.B. einmal überrascht, dass etwas mit Sprachsteuerung funktioniert ( Spracherkennnung gabs damals schon längst ). Auf Technik wird für meinen Geschmack auch relativ wenig eingegangen. Die Hybridtechnologien sind vollkommener Schwachsinn. Das ist wie einen Faustkeil mit einer F18 zu kreuzen. Und was denken sich die Autoren, wie schnell man entwickelt? Innerhalb von Tagen und Wochen neue Hybridprodukte. Die Feronen müssten sowieso jenseits aller irdischer Technik sein. Sie hatten vor dem Dunklen Zeitalter einen mindestens gleichen Stand der jetzigen irdischen Technik und 10000 Jahre Zeit zur Entwicklung. Haben die Autoren gar keine Fantasie, wie weit man sich da weiterentwickelt? In irgendeiner Folge ist Bull mit einem Fluggerät Marke Eigenbau rumgeflogen - vollkommen absurd mit Gewichtsverlagerung.
Was ich nicht verstehe ist total unlogisches strategisches Vorgehen. Die Erde darf auf keinen Fall entdeckt werden, aber man macht eine Expedition nach Arkon, mit einer recht interessanten Truppe. Hinterher muss man sogar eine zweite unternehmen um in Archiven die Position der Erde zu löschen. Die Position der Erde müsste aber sowieso in Gefahr des Entdeckens sein. Denn die Feronen wissen Sie. Die Topsider haben Krieg gegen die Feronen geführt, was den Arkoniden sicher aufgefallen sein müsste. Und die nehmen eh gerne andere unter ihre Fittiche..
Oder man sucht nach einem Mutanten in Bangladesh Chittagong. Warum mit Sid kein Telepath dabei ist, ist mir schleierhaft.
Oder man gibt Tifflor einfach ein Raumschiff für einen Flug im Sonnensystem, der absolut nicht befähigt ist. Natürlich unersetzbar die Arkonidenraumer...

Es gibt natürlich auch positives. Die psychische Seite der Personen wird oft gut beleuchtet.

Schade, man hätte etwas viel überzeugenderes bringen können. Der Aufwand für Recherche für Expose und Vorabrecherche wären aber extrem hoch gewesen.

Viele Grüße
Robert

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon sonnenwind » 2. April 2018, 10:49

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sonnenwind
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@ HB2018
Ich hoffe, Du hast weiterhin Spaß an PRNEO. :st: Ich bin seit der Nr.1 dabei und trotz einiger Schwächen hat mich NEO immer gut unterhalten.
Durch NEO habe ich auch Lust auf andere PRProdukte bekommen. So höre ich jetzt auch die CDs der Silber Edition. Ich kann die Unterschiedlichkeit von NEO und anderen PRProdukten sehr gut unter einen Hut bringen. Durch NEO bin ich mit PR in Berührung gekommen und habe dadurch Lust auf "mehr" bekommen. So kann es gehen. Vielleicht geht es Dir ja irgendwann wie mir und Du bekommst auch wieder Lust auf die EA.
Auf jeden Fall viel Spaß weiterhin an PR! :)
Wer immer darüber nachdenkt, was wohl die anderen über ihn denken, der ist nie frei in seiner Entscheidung ( W. Reisberger ).
Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
Wo Herzen mitentscheiden, werden gute Entscheidungen getroffen ( F. Weichselbaumer ).

Re: Wiedereinsteiger liest Neo

Beitragvon Kapaun » 2. April 2018, 17:43

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Kapaun
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Moneto hat geschrieben:
Was ich nicht verstehe ist total unlogisches strategisches Vorgehen. Die Erde darf auf keinen Fall entdeckt werden, aber man macht eine Expedition nach Arkon, mit einer recht interessanten Truppe. Hinterher muss man sogar eine zweite unternehmen um in Archiven die Position der Erde zu löschen. Die Position der Erde müsste aber sowieso in Gefahr des Entdeckens sein. Denn die Feronen wissen Sie. Die Topsider haben Krieg gegen die Feronen geführt, was den Arkoniden sicher aufgefallen sein müsste. Und die nehmen eh gerne andere unter ihre Fittiche..
Oder man sucht nach einem Mutanten in Bangladesh Chittagong. Warum mit Sid kein Telepath dabei ist, ist mir schleierhaft.
Oder man gibt Tifflor einfach ein Raumschiff für einen Flug im Sonnensystem, der absolut nicht befähigt ist. Natürlich unersetzbar die Arkonidenraumer...


Ja, dieses teilweise völlig idiotische Vorgehen hat mir auch den Spaß verleidet.

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