PERRY RHODAN REPORT zu K. H. Scheer

Aktuelle Erstauflage, zu Hintergründen und möglichen Entwicklungen.
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Klaus N. Frick
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Weil K. H. Scheer in wenigen Tagen seinen neunzigsten Geburtstag feiern würde, gibt's einen Sonder-PERRY RHODAN REPORT zu diesem Thema. Der Redakteur plaudert im Redaktionsblog dazu – wie fandet ihr das eigentlich?

Mehr dazu:

http://perry-rhodan.blogspot.com/2018/0 ... r-khs.html

Re: PERRY RHODAN REPORT zu K. H. Scheer

Beitragvon R.B. » 8. Juni 2018, 18:09

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R.B.
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Drei Personen schreiben über KH Scheer. Ich fands toll. 90 wäre er schon geworden? Du meine Güte. Verdient hat er es allemal, der Mann, der Perry Rhodan aus der Taufe hob. Was hab ich früher die KHS Romane gefressen...

Teufel auch, nicht allzu viele Leute haben es geschafft, etwas zu kreieren, dass mich so gut wie mein ganzes Leben begleitet.

Rainer Nagels Gedankenspiele, wie denn PR ohne KHS ausgesehen hätte, faszinierten mich am Meisten und brachten mich glatt zum Grübeln. Ob PR ohne dieses erdbebensichere Fundament (wie Kurt Brand treffsicher geschrieben hatte) auch kurz vor Band 3.000 stehen würde? Glaub ich eher nicht. Walter Ernsting hätte es gekonnt, ja, aber aus meiner Sicht hätte sich die Darlton'sche Art irgendwann totgelaufen, denke ich. Definitiv würden wir im aktuellen Band 2.964 nichts von Atlan lesen, Scheers absolutem Geniestreich. Und das wäre doch schade.

Wenn ich den Report bewerten würde, wäre es eine glatte Eins. Danke dafür.
:st: :st: :st:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Moonbiker
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Klaus N. Frick hat geschrieben: wie fandet ihr das eigentlich?


Sehr schön. :st:

Günther
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dandelion
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Sehr interessanter Beitrag. Scheer war der Erfolgsgarant, Darltons Rezept war einfach zu simpel um langfristig bestehen zu können.

Vermißt habe ich allerdings die Fragestellung, was aus der Serie geworden wäre, wenn Scheer länger das Sagen gehabt hätte.
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Haywood Floyd
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dandelion hat geschrieben:Sehr interessanter Beitrag. Scheer war der Erfolgsgarant, Darltons Rezept war einfach zu simpel um langfristig bestehen zu können.

Sehe ich auch so! KHS war -ganz im Gegensatz zu WE - sicherlich ein recht egozentrischer und wenig umgänglicher Mensch, aber er hatte das Standing, das dem Traumtänzer (net negativ gemeint!) WE völlig fehlte und ohne das diese Serie niemals entstanden oder über das erste paar Dutzend Hefte hinaus gekommen wäre.

Trotz seiner - sicherlich aus dem Blickwinkel seiner Prägung im Krieg und der Nachkriegszeit zu erklärenden - marialisch-militaristischen Schreibweise (die mich als Kind der 50er in den frühen 60ern faszinierte und später, ab den späten 60ern, abstieß...) hatte seine akribische Planung der Serie das Fundament gesetzt, auf dem sie heute noch aufbaut.
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Re: PERRY RHODAN REPORT zu K. H. Scheer

Beitragvon idaho » 9. Juni 2018, 17:40

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idaho
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Klaus N. Frick hat geschrieben:Weil K. H. Scheer in wenigen Tagen seinen neunzigsten Geburtstag feiern würde, gibt's einen Sonder-PERRY RHODAN REPORT zu diesem Thema. Der Redakteur plaudert im Redaktionsblog dazu – wie fandet ihr das eigentlich?

Mehr dazu:

http://perry-rhodan.blogspot.com/2018/0 ... r-khs.html

Ich hätte es wahrscheinlich einfacher gefunden, wenn der Blogeintrag die Heftnummer genannt hätte :devil: So musste ich anhand des abgebildeten Teil-Titelbilds mit Hilfe der Perrypedia recherchieren, ob in diesem Heft eventuell der genannte Report 521 enthalten ist (ja). Ich behaupte mal, das macht außerhalb der üblichen Blase keiner. Wenn ein solcher Blogeintrag eine Außenwirkung erzielen soll, wär's vielleicht geschickt, es potentiell Interessierten einfach(er) zu machen. Aber vielleicht lesen den Blog ja eh nur Insider, die alle wissen, was in welchem Heft abgedruckt ist, dann erübrigt sich das natürlich :lol:
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Klaus N. Frick
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idaho hat geschrieben:Aber vielleicht lesen den Blog ja eh nur Insider, die alle wissen, was in welchem Heft abgedruckt ist, dann erübrigt sich das natürlich :lol:


Ja.

Ich meine: Den PERRY RHODAN-Blog lesen ... na ... was für Leute wohl?
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Ich finde die Idee so was zu schreiben richtig gut.
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Danke! Sehr interessant! :)
Nette Grüße
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Ich fand die Beiträge sehr interessant zu lesen. :st:
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Rainer Nagel
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dandelion hat geschrieben:Vermißt habe ich allerdings die Fragestellung, was aus der Serie geworden wäre, wenn Scheer länger das Sagen gehabt hätte.


Mein Beitrag war ohnehin schon länger als geplant, aber ich sehe einen Folgeartikel ...
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zephydia
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Mir haben die Artikel zu K.H. Scheer auch sehr gut gefallen (habe extra dafür das Heft gekauft, obwohl ich das ursprünglich gar nicht wollte :o( ). Schön das Scheer mal nicht nur auf den "Handgranaten-Herbert" reduziert sondern auch mal auf andere Aspekte seiner Arbeit eingegangen wurde als nur die Action. :st:
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Verkutzon
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Interessanter PR-Report! Danke! Rainer Nagel schreibt sinngemäss, dass die Serie ohne Scheer eine deutlich andere geworden wäre... Sie wäre aber auch eine andere ohne Ernsting. Die Mischung der beiden Charakterköpfe hat meiner Meinung nach die Serie geformt und zum Erfolg geführt...
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Haywood Floyd
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Wenn man jetzt noch wüsste, welche Kozepte auf welchen der beiden zurückgehen... :wub:

Wer z.B. hat ES erdacht, der zumindest damals - in den 60ern! - diese Serie von allem anderen krass unterschied? Wessen Idee war die Hundertsonnenwelt, die Laurins oder dder Robotregent? Mein Verdacht ist, dass da kreativ mehr von KHS kam, denn WE war m.E. (aber da kann ich mich täuschen oder falsch erinnern!) mehr so auf der Barkoniden / Hüter des Lichts / Ernst Ellert Schiene zugange.

Vermutlich forderte deshalb KHS irgendwann ggü. dem Verlag, dass er alleine auf den Heftlogos als Serienschöpfer erscheinen solle - was man (IIRC Kurt Bernhard?) ja salomonisch löste, indem man dort beide namentlich herausnahm... :P
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dandelion
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Die wichtigsten Romane im 1. Zyklus stammen von Scheer. Das waren die Nr. 1, 19 und 39. Ich denke schon, daß er da eigene Ideen niedergeschrieben hat, also u.a. ES seine Schöpfung ist.
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Sehr schöner Report!
Dass Scheer vielschichtiger war, hatte man (ich) ja schon immer im Gefühl. Schön aber, wenn man das auch mal wieder lesen kann.

Re: PERRY RHODAN REPORT zu K. H. Scheer

Beitragvon Richard » 18. Juni 2018, 01:37

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Richard
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Es war sicher eine interessante Zusammenstellung.

Ich habe damals, als ich das erste Mal das von CD verfasste Expo für den ersten PR Roman und damit die doch andere Ausrichtung der PR Serie gelesen habe, das ganze für eine Art Scherz gehalten, mir war da nicht bewusst, dass der Entwurf tatsaechlich mal in Konkurrenz zum Entwurf von KHS stand - so absurd und irgendwie "altbacken" kam mir dieses Szenario vor.

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