Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

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Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 04:06

Frank Chmorl Pamo
Prolog
Irgendwo bei den peripheren Völkern des Konglomerats: ein Alter erzählt der Jugend von einer schlafenden Superintelligenz. Solange sie schläft, wäre alles gut und gedeiht. Die Völker würden in Frieden in diesem Teil des Universums zusammenleben. Die Zeitliche Eskorte wären Verwalter, die sobald die Superintelligenz erwacht wieder zu Unterdrückern würden.
Die Zeitliche Eskorte sind die Gemeni, und die Superintelligenz ist GESHOD.


Atlan, Klem, Mollikord und Tamareil, sind auf dem Weg zum Shod-Teleskop 37, als sie von Galbusai und seinen Paslaimonen angegriffen werden. Er will Klems Amulett. Er ist ein harter Gegner, der schließlich durch Tamareil außer Gefecht gesetzt und verletzt zurückgelassen wird. Er gesteht ihnen, sie an die Gemeni verraten zu haben.

Sie durchqueren einen Basar, in dem besonders Atlan im Kommandokleid auffällt wie der berühmte bunte Hund. Während sich Atlan, Klem und Mollikord kaum der Aufdringlichkeiten der Händler erwehren können, belabert Tamareil ihrerseits Händler, um dann mit neuem persönlichem Outfit und einem Umhang für Atlan zum Verbergen des Kommandokleids zurückzukommen.

Der Durchgang zum Telekop wird scharf bewacht, weshalb sie Mollikord durch einen engen Wartungstunnel folgen, der selbst bei Atlan zu klaustrophobischen Anfällen führt. Schließlich blockiert ein Energieschirm den Tunnel, doch Atlan kann den Projektor mittels Kommandokleid orten. Wenn ein Roboter zupackt, kann Metall kaum widerstehen. Tamareil beseitigt die Abdeckung, Atlan programmiert ihn auf 2 Minuten "Ausfall", genug um sie alle durchzulassen und etwaige aufmerksam gewordene Techniker einen temporären Ausfall vorzugaukeln.

Sie kommen zu einer 300 m hohen Halle in deren Zentrum fast deckenhoch sich das eigentliche Teleskopgebäude befindet - ein Teleskop in einem Gebäude in einer Halle in einem abgetrennten Teil des Konglomerats.
Am Eingang zum Teleskopgebäude befindet sich ein Robotwächter, dem Atlan die Gruppe als unangemeldete Inspektion vorgibt. Nach etwas Diskutieren und Überzeugungsarbeit akzeptiert der Roboter schließlich Atlans Kommandokleid als Legitimation.
Im Gebäude nähert sich einer der Haodh, der mit einem Fernkleidern bekleidete Erste Späher von Shod 37, dem vom Roboter die vermeintliche Inspektion gemeldet wurde. Um den Schein zu wahren, lassen sich von ihm zuerst die Steuerzentrale zeigen, bis Atlan schließlich das Archiv zu sehen wünscht.

Das Archiv erweist sich als von Energiefeldern in der Schwebe gehaltenes kugelförmiges Geflecht aus technisch-biologischen Fäden.
In der Hoffnung, das Archiv damit auslesen zu können, verlangt Atlan nach vier Fernkleidern der Späher. Es sind aber derzeit nur zwei vorrätig, von ihren Dienst nicht angetretenen Haodhs.
Atlans Fernkleid lässt sich nur widerstrebend überstreifen, jenes bei Klem weigert sich hartnäckig. Zur Überraschung aller kann Tamareill hingegen ihres problemlos anziehen. Atlan vermutet ihre Pedotransferer-Fähigkeit als Grund.
Der Haodh führt Atlan und Tamareill zum Raum der Späher, den man nur mit Fernkleid betreten darf. Mollikord und Klem müssen zurückbleiben. Im Raum befindet sich ein riesiger Würfel, den man zwecks Spähen im Dakkarraum betreten muss.
Die Fernkleider nehmen Verbindung auf, und ihren Trägern entpuppt sich der 3D-Würfel als 4D-Hyperwürfel, als Tesserakt - 16 Ecken, 32 Kanten, 24 Seiten.
Atlan ist zuerst verwirrt, als sich für ihn der 4D-Würfel zu einem 5D-Würfel entfaltet und schließlich zum 6D-Würfel. Nur die Ritteraura gibt ihm Halt und schützt ihn und lässt ihn klar sehen.

Atlan hat einen Flashback an seine Zeit als Gallionsfigur und Lotse eines Organschiffs in der Schwarzen Galaxis. Er erleidet dasselbe Gefühl der Selbstentfemdung, als wäre er diesmal kein Schiff sondern ein ganzes Universum. Die Geistübungen des Dagor lassen ihn wieder zu sich finden und die Kontrolle zurückgewinnen. Er ist im Dakkarraum "angekommen" und spürt die Präsenz Tamareils.
Doch wieder überkommen ihn alte Erinnerungen, diesmal an die Spoodies und seine Zeit als Orakel von Krandhor.
Tamareil, die Pedotransfererin erweist sich als sein Anker in dieser verwirrenden Dimension.
Doch ihre Hoffnung, weshalb sie das Fernkleid anlegte, wird enttäuscht. Sie kann weder einen Blick auf Gruelfin erhaschen noch Kontakt mit anderen pedotransferenden Cappins aufnehmen.
Schließlich werfen sie ihre Blicke auf Cetus, die Zwerggalaxie.
Sie bemerken ein blendend helles Leuchten darin, ohne es lokalisieren zu können. Der Aufenthalt und das spähen ist kräftezehrend und sie müssen in ihre Körper zurück.

Zwischenspiel
Han, ein junger Fan, eine friedlich handeltreibende Rasse, beobachtet am Raumhafen die Landung eines Schiffs. Die Luken öffnen sich und es ergießen sich hunderte insektenförmige Cuweji, gefolgt von den Gemeni, der Zeitlichen Eskorte. Es dauert nicht lange, und die Bevölkerung Fanrongs ist ausgelöscht. GESHOD, die träumende Superintelligenz ist erwacht.

Atlan will Tamareil von der sofortigen Rückkehr in ihren Robotkörper zurückhalten, da er die Katastrophe kommen sieht. Bei der Rekombination mit dem PEW-Metall kommt es zu einer hyperenergetischen Verpuffung. Ein Energiefaden bildet sich, der bei seiner Auflösung auf das Teleskop durchschlägt.
Das Teleskop erbebt und fällt aus, es ist dem Untergang geweiht, und Atlan beeilt sich, das Kommandokleid wieder anzuziehen.
Etliche Haodhs wurden durch die Energieschläge getötet, doch Skedhner, der Haodh der sie am Fuß des Teleskops begrüßte, lebt wenn auch bewusstlos. Atlan trägt ihn und Tamareil aus der Gefahrenzone.
Am Fußt des Teleskops geben Sie Skedhner in die Obhut anderer Haodhs.
Alles ist in Aufruhr, und so nutzt Atlan die Verwirrung, um das Archiv "an sich zu bringen". Der Coup gelingt. Seines energetischen Halts beraubt liegt das Archiv am Boden, und Atlan muss es nur einsammeln.
Atlan erreicht seine Gefährten. Tamareil ist mittlerweile auch wieder auf den Beinen, wenngleich Klem und Mollikord sie noch stützen müssen.
Der bisher in der Luft hängende Rauch lässt zwar nach, doch steigende Temperaturen lassen Schlimmes vermuten, sodass die Vier die Beine in die Hand nehmen. Das Donnern in ihren Rücken kündigt schließlich vom Zusammenbruch des Teleskops.
Sie überlassen es Mollikord, einen Unterschlupf zu finden. Schließlich finden sie sich im Steuerraum einer Containerhalle wieder.
Mangels technischer Möglichkeiten des Paslaim soll Tamareil mittels ihrer Fähigkeit das Archiv auslesen, da dieses eine organische Struktur sei.
Sie ist aber noch zu geschwächt hierfür, und so soll Mollikord ihnen von GESHOD erzählen.

Und Mollkord erzählt:
GESHOD, die sporadische Superintelligenz, existiert nur in bestimmten Phasen unterschiedlicher Periode und Dauer. Während sie wacht, greift sie über den Dakkarraum auf die Bewusstseine anderer Lebewesen zu, manipuliert und unterwirft sie und akquiriert ihre Techologie.
In dieser Phase, Shod genannt, wird gesäht und geerntet. Nur dann ist GESHOD handlungsfähig.
Ansonsten wird ihr Rech von den Gemeni, der Zeitlichen Eskorte, verwaltet, was die Gemeni geheimhalten wollen. Doch Gerüchte nehmen eben ihren Lauf.
Mollikord meint, der Resonanzraum in der Zitadelle des Konglomerats zeige den GESHODs Zustand an. Sobald sie aufwacht, würde dieser "weislungsluzide" - was immer das heißen mag.


Tamareil, inzwischen wieder auf dem Damm, pedotransferiert schließlich ins Archiv. Wieder wird ihre Hoffnung auf Informationen über Gruelfin enttäuscht, doch sie erfährt mehr über Cetus.
Die Haodhs versuchen, dort sogenannte Silos zu finden - Silos errichtet von ES! Mit unbekanntem Inhalt.
Viel weiter kommt sie mit ihrem Bericht nicht, denn Ghatsu stürmen ihren Unterschlupf. Widerstand ist zwecklos angesicht unzähliger auf sie gerichteter Strahler. Der Anführer zeigt sich - es ist Shapandh.

Sie sind seit Stunden in einer durch einen Energieschirm gesicherten Gefängniszelle, Atlan weiterhin im Kommandokleid. Atlan ruft Shapandh, er habe eine Aussage zu machen: er wolle Bhal Adburn über Dinge berichten, die den Horizont eines Ghatus bei Weitem überschreiten. Shapandh eröffnet ihnen, er habe erkannt dass Atlan und Klem besondere Wesen seien, und dass er die Bitte weiterleiten würde.
Stunden später erscheint Adburn. Atlan berichtet ihm und Shapandh wahrheitsgetreu über die Ereignisse im Shod-Teleskop. Der Bhal meint, er habe Atlan als ehrlichen und tapferen Widersache erkann, und dass trotz der Toten es für Atlan spräche, dass er den Ersten Späher gerettet habe - vor dem Raum des Archivs.
Da die Gemeni das Verhalten anderer Völker studieren, schlägt Atlan dem Bhal etwas ihm unbekanntes vor - ein Duell. Man einigt sich auf einen Kampf zwei gegen eins, Atlan und Klem gegen Adburn. Ihre Freiheit und freie Passage durch einen Shod-Spiegel gegen Klems Amulett. Atlans Kommandokleid müsse aber auf jeden Fall im Konglomerat verbleiben. Klem willigt ein. Die Gemeni hoffen damit die Silos zu öffnen - gefüllt mit ES' Proto-Eiris!
Atlans hirnt. Sollte ES einen Dreh' gefunden haben, doch wieder zurückzukehren?
Adburn nervt. Man solle endlich mit dem Duell anfangen.

Die Regeln sind einfach. Wer als letztes im am Boden frisch gezogenen Kreis verbleibt, ist Sieger.
Duellwaffen sind Ukraish, ähnlich der an den Enden bleibeschwerten Stöcke der sich gegen den Pöbel wehrender Adliger und Bürger des 19. Jahrhunderts.
Gute Teamarbeit ist Gold wert, und so bleiben Atlan und Klem Sieger.
Adburn, ganz Ehrenmann bzw. Ehrenpilz, steht zu seinem Wort. Seine Frage nach dem Reiseziel wird mit "Cetus" beantwortet.
Mollikord bleibt zurück, will wieder ins Paslaim. Tamareil will anfangs auch bleiben, nur hier könne sie irgendwann per Shod-Spiegel nach Gruelfin finden. Doch Atlan meint, sie würde sowieso nicht altern, und dann käms auf ein paar Jahre nicht an. Gutes Argument, sie bleibt bei Atlan und Klem.
Schließlich steigen sie durch den Spiegel und Atlan hat wieder das Gefühl sich zu verlieren, dank Tamareil werden er und Klem zusammengehalten.
Schließlich purzeln sie aus dem Empfangsspiegel und lieger erstmal flach - ohmächtig.

Epilog
GESHOD ist erwacht, und für die Gemeni erwachen die Planeten zu neuem Leben. Neue Kraft erfüllt sie. Die Schreckensvisionen der Paslaimonen sind nichts weiter als Lügen. Endlich können sie GESHODS Herrlichkeit verbreiten!

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 04:14

Frank Chmorl Pamo
Schön geschriebener Roman von Uwe, der sich flüssig lesen lässt.

Mein Gedanke zum Epilog
Pilze wachsen auf faulendem, verrottendem Material.
Könnte es sein, dass hier eine Symbiose mit GESHOD vorliegt? Zerfall und Niedergang zum Nähren der Gemeni. Dagegen nähren die Gemeni in der Zeit von GESHODs Schlaf die temporäre SI.
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Hathorian
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Vielen Dank für den ausführlichen Spoiler. :st:

Mir hat der Roman von Uwe Anton gut gefallen. Die Erinnerungen von Atlan waren gut eingestreut und haben mich sogleich in die Perrypedia schauen lassen.

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 10:05

Frank Chmorl Pamo
Hathorian hat geschrieben:Vielen Dank für den ausführlichen Spoiler. :st:

Mir hat der Roman von Uwe Anton gut gefallen. Die Erinnerungen von Atlan waren gut eingestreut und haben mich sogleich in die Perrypedia schauen lassen.


Wenn ich noch Atlans Gedankengänge, seine Zwiegespräche mit dem Extrasinn und etlich andere Ereignisse hätte einfließen lassen, wäre der Spoiler anderthalb- bis zweimal so groß geworden. Mit einigen Passagen meines Spoilers bin ich unzufrieden, die hätten etwas länger ausfallen können. Dabei ist der Spoiler so schon länger als ich ihn eigentlich vorhatte zu verfassen.
Ich hab mir fürs Spoilerschreiben den Roman heruntergeladen, nachdem ich mich schon bei der Leseprobe etwas reinfühlen konnte und ein paar Zeilen vorarbeiten konnte. Ohne Ebook hätte die Arbeit länger gedauert. Das hinundherspringen ist mit elektronischer Vorlage schon um Etliches einfacher.
Dazu lädt die derzeitige Witterung nicht gerade zu langem hinundherblätter im Heft ein ;)
Ich hoffe jedenfalls, Stil und Sprachwahl und Verständlichkeit finden die Zustimmung der Foristen ... :unsure: ;)
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ParaMag
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@Frank,

sehr gute Arbeit. Kannst mit Dir sehr zufrieden sein. :st:

Das war wieder ein gut geschriebener Roman mit einigen Neuigkeiten.
Die negativen Aussagen anfangs über GESHOD wurden später relativiert/umgekehrt, so das man nicht erkennen kann was ist wirklich.
Irgendwie erinnert das an die ewigen Krieger bei ESTARTHU.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 10:16

Frank Chmorl Pamo
Warum deponierte ES denn seine Proto-Eiris in Cetus?
Es macht den Eindruck, das Kind hätte Eisenmang ... sorry ... GESHOD hat zuwenig Eiris und fällt deswegen nach Zeiten der Aktivität ins Tiefschlaf.
Je nach dem Grad der Aktivität, je aktiver desto mehr Verbrauch, ist die Schlafphase dann länger. ES sollte das eigentlich bekannt sein.
Oooooderrrrrr ... ES hat mit GESHOD etwas Besonderes vor, weil vielleicht Cetus ein besonders gutes Sprungtuch für eine sich absetzende SI ist.
Ich hoffe nur, dass das Thema Langzeitplan (ES lies vor über 2000 Jahren Leute entführen, weil ES wusste, dass Anno 51xx NGZ die heutige Situation herrscht, und deponierte dann auch quasi eigene Stammzellen bzw. das Eiris-Äquivalent in GWW GanzWeitWeg) keine Rolle spielte bei der Zyklusgestaltung.
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Michel Van
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Interessant ist Analogie GESHOD mit QIN SHI

QIN SHI war eine Instabile Negative Superintelligenz
Sie ruhte meiste zeit und in aktiven Momenten entvölkerte ganze Planeten acht Monate lang, um sich zu starken.

GESHOD wird als die sporadische Superintelligenz bezeichnet, nur in bestimmten Phasen unterschiedlicher Periode und Dauer existiert.
und zur Aktivierung eine? ganzen Planten entvölkert (Weltenbrand?)

auch diese Passage ist interessant:
Während sie wacht, greift sie über den Dakkarraum auf die Bewusstseine anderer Lebewesen zu,
manipuliert und unterwirft sie und akquiriert ihre Techologie.
In dieser Phase, Shod genannt, wird gesäht und geerntet. Nur dann ist GESHOD handlungsfähig.

Gesäht und Geerntet?

Heiß dass GESHOD Planeten besiedelt lasst und dann entvölkert für seine Stärkung ?
Ist das der Grund warum die Gemeni Wesen erretten, um ihre nachfahren, sie wie Schlachtvieh GESHOD zufuhren ?

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 10:21

Frank Chmorl Pamo
ParaMag hat geschrieben:@Frank,

sehr gute Arbeit. Kannst mit Dir sehr zufrieden sein. :st:

Das war wieder ein gut geschriebener Roman mit einigen Neuigkeiten.
Die negativen Aussagen anfangs über GESHOD wurden später relativiert/umgekehrt, so das man nicht erkennen kann was ist wirklich.
Irgendwie erinnert das an die ewigen Krieger bei ESTARTHU.


Wo gedeihen Pilze am Besten? Was machen sie mit dem organischen Material, das sie mit ihrem Myzell durchdringen?
GESHOD bringt Tod und Verfall, und nachdem sie, quasi auf Sparflamme/im Hungermodus GESHODs Garten hegen und pflegen müssen, erhalten sie nun den den Lohn: neue Nahrung und ihr Myzell kann im Dakkarraum wachsen.

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 10:23

Frank Chmorl Pamo
Michel Van hat geschrieben:Interessant ist Analogie GESHOD mit QIN SHI

QIN SHI war eine Instabile Negative Superintelligenz
Sie ruhte meiste zeit und in aktiven Momenten entvölkerte ganze Planeten acht Monate lang, um sich zu starken.

GESHOD wird als die sporadische Superintelligenz bezeichnet, nur in bestimmten Phasen unterschiedlicher Periode und Dauer existiert.
und zur Aktivierung eine? ganzen Planten entvölkert (Weltenbrand?)

auch diese Passage ist interessant:
Während sie wacht, greift sie über den Dakkarraum auf die Bewusstseine anderer Lebewesen zu,
manipuliert und unterwirft sie und akquiriert ihre Techologie.
In dieser Phase, Shod genannt, wird gesäht und geerntet. Nur dann ist GESHOD handlungsfähig.

Gesäht und Geerntet?

Heiß dass GESHOD Planeten besiedelt lasst und dann entvölkert für seine Stärkung ?
Ist das der Grund warum die Gemeni Wesen erretten, um ihre nachfahren, sie wie Schlachtvieh GESHOD zufuhren ?


Guter Punkt.
Wir Menschen züchten Pilze in dunklen Kellern.
GESHOD und die Gemeni züchten Intelligenzen auf Planeten.
Dann wird geerntet.

Nachtrag: sollte mit "säen" die Entführung und Ansiedlung von anderen Völkern gemeint sein?
Wenn man mal die Gäonen beiseite lässt, dann wäre die letzte bekannte Aktivitätsphase GESHODs zur Zeit der Entführung der Menes-Vorfahren gewesen, gute 2200 Jahre her.
Evtl. sind die Menes bereits alle tot.
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ByOtherMeans
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Oho! Proto-Eiris Lager! Das ist doch mal ein Satz mit Sprengwirkung!

Und auch yay das Tamareil mitkommt :mrgreen:

Dieser Cappin Behälter wächst mir richtig ans Herz

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Michel Van hat geschrieben:Interessant ist Analogie GESHOD mit QIN SHI

QIN SHI war eine Instabile Negative Superintelligenz
Sie ruhte meiste zeit und in aktiven Momenten entvölkerte ganze Planeten acht Monate lang, um sich zu starken.

GESHOD wird als die sporadische Superintelligenz bezeichnet, nur in bestimmten Phasen unterschiedlicher Periode und Dauer existiert.
und zur Aktivierung eine? ganzen Planten entvölkert (Weltenbrand?)

auch diese Passage ist interessant:
Während sie wacht, greift sie über den Dakkarraum auf die Bewusstseine anderer Lebewesen zu,
manipuliert und unterwirft sie und akquiriert ihre Techologie.
In dieser Phase, Shod genannt, wird gesäht und geerntet. Nur dann ist GESHOD handlungsfähig.

Gesäht und Geerntet?

Heiß dass GESHOD Planeten besiedelt lasst und dann entvölkert für seine Stärkung ?
Ist das der Grund warum die Gemeni Wesen erretten, um ihre nachfahren, sie wie Schlachtvieh GESHOD zufuhren ?


Guter Punkt.
Wir Menschen züchten Pilze in dunklen Kellern.
GESHOD und die Gemeni züchten Intelligenzen auf Planeten.
Dann wird geerntet.

Nachtrag: sollte mit "säen" die Entführung und Ansiedlung von anderen Völkern gemeint sein?
Wenn man mal die Gäonen beiseite lässt, dann wäre die letzte bekannte Aktivitätsphase GESHODs zur Zeit der Entführung der Menes-Vorfahren gewesen, gute 2200 Jahre her.
Evtl. sind die Menes bereits alle tot.



Brr. Also eine Parasiten Superintelligenz die sich die Eigenheiten fremder Völker ala Borg einverleibt? Nicht schön.

Dazu würde auch dieser Pilz Planet passen auf dem YETO abgestürzt ist. Da brauchte der Hauptpilz die Bewusstseine von Lebewesen. Ein GESHOD im Kleinen sozusagen?

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 11:31

Frank Chmorl Pamo
Menes und Gauchen (Gäonen? Hmmmm ...) sind bestimmt keine Einzelfälle.
Ich denke, ganz Sashpanu und womöglich Cetus (und weitere Galaxien?) strotzen nur so von Planeten mit "angebauten" Völkern.
Da würden dann mal eben zehntausend Weltenvölker dahingerafft.
Man lässt dann etwas Gras über die alten Welten wachsen und renaturiert diese und besiedelt dann über zwei oder drei Zyklen andere Welten, rotiert sozusagen.
Ich hatte erst gestern wieder Heft 2950 in der Hand, wo Oliver Mäuser tief im Untergrund eine exotische Metallegierung findet.
Ich hab das Heft nochnicht ganz gelesen und meine Erinnerung ans erste Mal kann mich trügen.
Eine Lösung dieses Rätsels fand im Heft aber nicht statt, die Ereignisse spitzten sich ja zu.
Könnte dieses Metall (diese Kiste?) nicht von einer früheren Saat-Ernte-Phase stammen?
Die Gemeni dürften zwar penibel aufräumen, die zukünftigen Opfer sollen ja nicht misstrauisch werden, doch so ganz alles beseitigen klappt halt nicht immer.
Die Nahrung darf sich natürlich nicht zu rasant fortentwickeln; eine Tomate soll dem Gärtner ja auch nicht den Knüppel über den Kopf ziehen, weshalb Naturkatastrophen immer gut dafür sind, die Völker zurückzuwerfen.

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 11:42

Frank Chmorl Pamo
Ich gebe ja keine Noten ab, doch für mich würde ich eine 1/1/1 abgeben.
Die zum Zyklus natürlich nur betreffend dem Atlan-Teil.
Ich würde diesen Roman als Schlüsselroman bezeichnen.
Endlich kommen wirklich mal essentielle Informationen rüber.
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ParaMag
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Hmh, ich glaube auch das GESHOD auf pflanzlicher Basis beruht. Nur eher an den Zyklus Blühen und Verwelcken.
Das Cetus, mitten im Kernbereich von ES eine Zuchtstätte von GESHOD sein soll glaube ich nicht. Die Konsequenz wäre zu hart, ES in die Nähe der negativen SI'en gerückt. Die Vorgänge in denen ES sich Mental-Substanz zugeführt hat wurde doch immer als ein Vorgang der Rettung (Mahlstrom, die große Leere) beschrieben. Es war auch immer klar (große Zeitschleife) das ES die Menschheit in gewisse Richtungen geschubst hatte und ES das Ergebniss gekannt hatte (wenn Delorian es wollte). Man Vergleiche einfach auch mal unsere Möglichkeiten der Erziehung, bzw. ES als Mentor.
Zurück zur momentanen Geschichte. Der Vergleich mit den ewigen Kriegern passt insofern das diese und die Gemeni als Statthalter Ihrer jeweiligen SI eigene Interessen entwickeln.
Im Epilog des Romans wird ein Teil des Glaubens der Gemeni wiedergegeben der das Erwachen von GESHOD als blühende Zeit voller Kraft beschreibt. Was letztendlich wahr ist könnte ein gemenge aus der Geschicht des Erzählers und des Glaubens sein. Wobei ich die Aussage von Tifflor zu Atlan das nichts so ist wie es scheint in alle Richtungen gilt. Dabei fällt mir der Millionenjahre Marsch von Tiff ein der ja auch dazu diente Mentalsubstanz zu besorgen.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 12:46

Frank Chmorl Pamo
ParaMag hat geschrieben:Wobei ich die Aussage von Tifflor zu Atlan das nichts so ist wie es scheint in alle Richtungen gilt. Dabei fällt mir der Millionenjahre Marsch von Tiff ein der ja auch dazu diente Mentalsubstanz zu besorgen.


Atlan mag zwar ES' Trüffelschwein sei, doch dass dieser über Menes und Gauchen zum Konglomerat letztlich nach Cetus findet, dazu noch mit dem passenden Schlüssel samt Schlüsselträger im Schlepptau, ist mir selbst für rhodaneske Verhältnisse expokratisch etwas weit hergeholt bzw. mit vie Gottvertrauen seitens Tifflor und ES, wie immer nun dieses "Gottvertrauen" bei Wesen wie denen auch aussehen mag.
Die Zufallskomponenten hier sind bei einer völlig (?) ungewissen Zukunft schon gewaltig.
Okay, die Serie wird zumeist im Perfekt geschrieben, da hat sich dann also schon alles gefügt bevor man über mögliche Unwägbarkeiten überhaupt nur spekulieren kann :D
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Merkosh
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Vielen Dank für den Spoiler, der ist echt toll gemacht.

Der Epilog klingt für mich so als ob das erwachte GESHOD nun wieder die volle Kontrolle über die Gemeni übernommen hat und diese glauben lässt, Gutes zu tun, auch wenn sie zu Schlächtern werden. Diese SI wurde am Anfang ja als manipulativ beschrieben, was auch voll zum Grundthema des Zyklus passen würde.

Die Frage ist halt, weshalb arbeitet(ete) ES mit einer offenbar negativen SI wie GESHOD zusammen und übergab die Menes in dessen Obhut? Damit GESHOD sie später schlachten kann? Die andere Möglichkeit wäre dass ES gar nichts mit der Sache zu tun hat und alles was mit "Niemandssohn" oder "Homunk" zusammenhängt schlicht ein Fake ist.

Re: Spoiler 2964 - Späher im Dakkarraum, von Uwe Anton

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. Juni 2018, 13:01

Frank Chmorl Pamo
Merkosh hat geschrieben:Vielen Dank für den Spoiler, der ist echt toll gemacht.


Danke, das geht runter wie Öl :) B-)
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Richard
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Nun, ich habe den Band eher mal actionorientiert empfunden wobei zumindest der Ausblick auf Cetus einen leichten kosmischen Hauch in den Band brachte wie ich finde.

Moeglicherweise wollen die Gemini GESHOD mit der Protoeiris etwas mehr stabilisieren sodass keine Schlafphasen mehr notwendig sind.
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Kritikaster
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Atlan mag zwar ES' Trüffelschwein sei, doch dass dieser über Menes und Gauchen zum Konglomerat letztlich nach Cetus findet, dazu noch mit dem passenden Schlüssel samt Schlüsselträger im Schlepptau, ist mir selbst für rhodaneske Verhältnisse expokratisch etwas weit hergeholt

Rückblickend ist die Handlung um so unwahrscheinlicher, da Erfolge nur möglich sind, weil gerade im rechten Moment immer neue Gimmicks oder Hilfskräfte mit den genau passenden Fähigkeiten nötig waren.
Ich vermute mal, dass es gerade deshalb auch für die Autoren so wichtig ist, ihre Romane sehr strukturiert und mit Handlungsbröckchen in scheinbar sehr logischer Abfolge darzubieten. Bei diesem Roman wieder sehr gut erkennbar. Wenn man die Kapitelüberschriften vorab einmal liest, hat man praktisch den großen Handlungsbogen des Romans schon zur Kenntnis genommen.
Ansonsten hat der Roman sehr schön ausgewogen alles, was ein PR-Leser erwarten kann: Spannung, Action, SoW,die Schilderung fremddimensionaler Betrachtungsweisen, Überraschungserlebnisse, Nachdenkenswertes etc.. Manchmal bedaure ich es, schon so viele PR-Romane gelesen zu haben und selbst in solch einem Roman nichts wirklich Neues erleben zu dürfen. 8-)
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Mr Frost
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Registriert: 29. Juni 2012, 14:15
Michel Van hat geschrieben:Interessant ist Analogie GESHOD mit QIN SHI.
QIN SHI war eine Instabile Negative Superintelligenz
Sie ruhte meiste zeit und in aktiven Momenten entvölkerte ganze Planeten acht Monate lang, um sich zu starken.
(...)
Heiß dass GESHOD Planeten besiedelt lasst und dann entvölkert für seine Stärkung ?
(...)

Auf genau ein solches Szenario könnte ich 100%ig verzichten..."Qin Shi/ Vatrox-Vamu etc." war(en) für mich ein Tiefpunkt der Serie.
Zuletzt geändert von Mr Frost am 9. Juni 2018, 21:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Mr Frost
Superintelligenz
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Registriert: 29. Juni 2012, 14:15
Der Roman war "an sich" völlig in Ordnung. Gut und flüssig lesbar. Unterhaltend. Ruhiger als die Vorgängerbände von Kai Hirdt, aber auch ein wenig langweiliger. Manchmal behagt mir der Stil von UA nicht. Diesmal kann ich mich nicht wirklich beschweren. Über Kleinigkeiten gehe ich hinweg.

Gut gemacht ist, dass GESHOD hier durch zwei Betrachtungsweisen beschrieben wird und man mal wieder nicht weiss, wass die Wahrheit ist.
Schlecht fand ich die völlig unkritisch-aufgenommene Hinnahme von Kollateralschäden (bei den Gemeni) durch Atlan.
Überraschend fand ich, dass Atlan und das Gefolge dennoch freigelassen wurden und ein Gemeni nur einen Zwei-/ Dreikampf wünscht.

Allerdings gefallen mir diese negativ-dräuenden Ankündigungen zu GESHOD dann doch nicht und ich hoffe, dass die GESHOD-Story EBEN NICHT zu einem typischen Abklatsch altbekannter PR-SI-Stories wird. Dies hoffe ich doch sehr. Denn dies wäre ein bisschen einfallslos.

Und auch wenn ich gut finde, dass die Wahrheit nicht klar ist, kann ich nur daran erinnern, dass der Zyklus nicht mehr jung ist und einen befriedigenden Abschluss und eine gute Zusammenführung benötigen wird, bei dem zumindest einige Wahrheiten (aus meiner Sicht) klar werden und nicht unklar bleiben sollten.

Meine Wertung: 3/2/3.
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Grauleben
Plophoser
Beiträge: 438
Registriert: 9. Oktober 2013, 12:16
Vielen Dank für den Spoiler.

Nun gut, dann stammt diese ominöse Proto-Eiris also von unserer Haus-SI, die das Zeug sicherheitshalber schon mal siloweise auf Vorrat legte, für den Fall der Fälle. Das lässt leider befürchten dass sie, spätestens Band 3000, irgendwie dann doch wieder da ist. Vermutlich ziemlich verpeilt und erst mal 12 Relativeinheiten auf Reha beim Wassertreten. Wie auch immer, verglichen mit den Bänden davor waren die Atlan Romane bisher ganz vergnüglich zu lesen.
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R.B.
Terraner
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Registriert: 28. August 2013, 11:19
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Vielen Dank für deinen Top - Spoiler.
:st:
Da ich den Roman diesmal aus Zeitgründen nicht an einem Stück lesen konnte, hat er mir sehr gut geholfen, die Handlung mittels Spoiler nochmal nachzuvollziehen.

Der Roman war für mich gut lesbar mit einer in sich schlüssigen Story. Ja, er hatte alles, was ein guter PR Roman braucht und vor allen Dingen kommen wohl langsam aber sicher mal ein paar Infos rüber. Bei der Zeitlichen Eskorte habe ich zuerst an die 1. Schwingungsmacht gedacht, aber da bin ich wohl auf einem total falschen Dampfer. Aber dieser Name hat wohl was mit GESHODS Wachzyklen zu tun. Natürlich glauben die Gemeni, dass mit GESHOD Erwachen alles schneller besser und toller wird. Alle anderen lügen natürlich gotterbärmlich, klar.

Vielleicht ist das hier der erst richtige Hinweis zum Weltenbrand: Die Blumenkohlraumer der Gemini in der Milchstraße sind nichts anderes als Ernteschiffe, der Weltenbrand wird mit unseren drei Aspiranten als Katalysatoren wie auch immer ausgelöst und im letzten Moment mit der Reserve - Eiris von ES gelöscht.

Aber wahrscheinlich bin ich wie fast immer mit meinen Spekulationen völlig falsch unterwegs...
:gruebel:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Troh.Klaus
Zellaktivatorträger
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Schöner Roman, der zwar ein wenig den Schleier gelüftet hat, aber eigentlich auch wieder jede Menge neuer Fragen aufgeworfen hat.

Ja, GESHOD erinnert mit ihrer sporadischen Existenz an QIN SHI. Aber welche Geschichte ist wahr, die der Paslaimonen oder die der Gemeni, der zeitlichen Eskorte? GESHOD ist manipulativ, mag sein. Aber bisher kommen mir die Gemeni doch eher nicht als die großen Bösewichte vor. Wie irgendwie auch nicht die Thoogondu. Der alte Gondu machte im Gespräch mit Rhodan eigentlich auch nicht den Eindruck, ein absoluter Bösewicht zu sein. Es gibt hier so viele widersprüchliche Geschichten. Und es gibt anscheinend sehr viel Grau, aber nicht das übliche Schwarz-Weiss.

Es ist noch alles offen. Vielleicht retten die Gemini die Galaxis vor den Thoos, vielleicht auch umgekehrt, vielleicht hat ES einen solchen Zweikampf voraus gesehen oder sogar initiiert und als Pokal die Silos in Cetus intalliert. Oder es ist alles ganz anders, und Thoos und Gemenis retten die Galaxis gemeinsam vor Adam von Aures und dem Weltenbrand. Und danach wird die Proto-Eiris von Atlan freigesetzt und ES oder ein gescheerter ES kehrt triumphal zurück. Oder so ähnlich. Oder ganz anders.

Sehr verwirrend, das.
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ganerc
Kosmokrat
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Prima Spoiler, Frank!!! :st: :st: :st:

Das Heft habe ich noch nicht gelesen. Kommt aber noch. :D

Deshalb kein Kommentar dazu von mir. :rolleyes:
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Arthur Dent
Terraner
Beiträge: 1194
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
So so, den Tesserakt gibt es also nicht nur in Marvelfilmen. Immerhin hat mich Uwe Antons 4D-Hyperwürfel dazu animiert, mir mal das Ganze in der Wikipedia anzusehen. Fehlt mir nur noch die 5D und 6D Ansicht.
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