Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

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Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 10. Juni 2018, 21:04

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nanograinger
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Liebe Foristen,

nach dem Ende der Romanvorstellungen zum Zyklus "Der Sechste Bote" geht es weiter mit dem sich nahtlos anschließenden Zyklus "MATERIA".

Seit PR 1942 weiß der damalige EA-Leser, dass MATERIA eine Kosmischen Fabrik ist und dessen Kommandant Torr Samaho heißt. Die Fabrik hat den Grundriss eines Fünfecks mit 33 Kilometer Kantenlänge und zehn Kilometer Höhe. Zusätzlich gibt es Aufbauten und Türme bis zu 60 Kilometer Höhe. Dieses riesige Gebilde gehört zu den mächtigsten Instrumenten der Kosmokraten und oft hält sich der Kosmokratenroboter Cairol der Zweite dort auf (Cairol der Erste wurde von den Baolin N'da "zerstört", siehe PR 1900). Eine der Hauptaufgaben der Kosmischen Fabriken ist die Sammlung des mysteriösen "Ultimaten Stoffs", aber es ist manchmal auch ganz banal eine Werft. Auf MATERIA wurde die SOL umgebaut und mit einer Carithülle versehen. Und diese umgebaute SOL möchte Perry Rhodan mit einem Kommando von 1000 TLD-Agenten erobern, um sie als THOREGON SECHS wieder in "seinen" Besitz zu nehmen. Das ist die Ausgangslage des Zyklus, was diese Handlungsebene angeht.

Die zweite Handlungsebene findet sich in CHEARTH, der 5. Thoregon-Galaxis mit den Hauptvölkern der Gharrer und Wlatschiden, die von einer Invasion einer religiös-motivierten Vielvölkerflotte unter der Führung der Tazolen bedroht sind. Denn in Chearth befindet sich der "Sonnentresor" mit den "Sonnenwürmern", den Guan a Var, die bei einem Ausbruch alle Sonnen der Galaxis (und darüber hinaus) vernichten könnten.

Etwa zur Hälfte des Zyklus wechselt die Handlung in die MIlchstraße und es kommt zu den "Auseinandersetzungen" mit MATERIA, die dem Zyklus den Namen geben. Aber wie sich herausstellt, ist MATERIA nicht die einzige Kosmische Fabrik, und in DaGlausch bereiten sich Alashaner auf das drohende Superbeben vor....

Viel Spaß bei den Romanen!
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nanograinger
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Am 5. Januar 1999 erschien der 1950. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

THOREGON SECHS von Robert Feldhoff


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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Perry Rhodan beabsichtigt, mit einer Truppe von 1000 TLD-Einsatzagenten die Basis Shabazzas auf dem Planeten Century I anzugreifen und die SOL zu erobern. Dieses Unternehmen ist waghalsig, da Century I eine Flottenbasis ersten Ranges ist. Auf dem Planeten sind 60 Millionen Korrago stationiert, dazu 118 schwere Raumforts und 22.000 Schlachtschiffe. Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass Shabazza einen Angriff Perry Rhodans erwartet. Als einziges Raumschiff verfügt Perry Rhodan über die GOOD HOPE III unter dem Kommando von Fee Kellind. Seine Absicht ist es, auf dem Planeten vier Arkonbomben zu zünden und in dem entstehenden Chaos mit der SOL zu starten.

Vor dem Einsatz bittet Perry Rhodan den Oxtorner Monkey darum, Mondra Diamond in der bevorstehenden Schlacht zu beschützen. Es ist dem Einsatzkommando nicht möglich, SERUNS zu tragen, da diese vom KorraVir angegriffen werden können, einem Computervirus, das die syntronische Steuerung eines SERUNS außer Gefecht setzen und den Schutzanzug zu einer Todesfalle für seinen Träger machen kann. Daher sind die Einsatzagenten mit einem herkömmlichen Schutzanzug ausgerüstet und verfügen über einen tragbaren Pikosyn, der im Notfall abgeschaltet werden kann.

Die GOOD HOPE III legt 2,5 Lichtjahre von der blauen Riesensonne Century entfernt den letzten Ortungsstopp ein. Dann nähert sie sich der errechneten Position des unsichtbaren Planeten in einer einzigen Hyperraumetappe so weit wie möglich. Unmittelbar nach dem Austritt beginnt der Virtuellbildner zu arbeiten, der den Ortungsreflex des Raumschiffes verhundertfacht und damit die Raumforts vom richtigen Ziel ablenkt. Obwohl die GOOD HOPE III unter schweren Beschuss gerät und ihr Paratronschirm auf das Höchste belastet wird, erwidert Fee Kellind nicht das Feuer, sondern verzögert mit höchster Triebwerksleistung. Es werden hunderte Bojen ausgeschleust, die die Ortung der Korrago ablenken und den Terminierungsbefehl aussenden sollen, der die Korrago zur Selbstvernichtung zwingt. Als sich die Schleusen öffnen, beginnen die TLD-Agenten, das Schiff zu verlassen. Plötzlich erhält die GOOD HOPE III einen Treffer, und die künstliche Schwerkraft setzt aus. Dadurch wird die Ausschleusung der Einsatztruppen verzögert, was die GOOD HOPE III länger dem Feuer der Korrago aussetzt. Sobald die Ortung den Standort der SOL ausgemacht hat, feuert Fee Kellind die vier Raumtorpedos mit den Arkonbomben ab, die an möglichst weit von der SOL entfernten Stellen des Planeten einschlagen und sofort zünden. Durch die Verzögerung bei der Ausschleusung der Agenten hat die GOOD HOPE III jedoch so viel Fahrt verloren, dass Fee Kellind statt des Fluchtkurses einen Orbit um Century I einschlägt. Dabei kommt ihr zugute, dass der Terminierungsbefehl seine Wirkung entfaltet und ein Raumfort nach dem anderen explodiert.

Perry Rhodan befindet sich in der Bremsphase seines Landeanflugs, als das KorraVir seinen Pikosyn lahmlegt. Er schafft es jedoch, manuell abzubremsen, und landet auf der Polkuppel eines birnenförmigen Korrago-Schlachtschiffs, das gerade startet. Rhodan kann gerade noch entkommen, als das Schlachtschiff während des Starts mit einem zweiten kollidiert.

Shabazza befiehlt den Korrago Funkstille, als er den Terminierungsbefehl erkennt. Die Bojen der GOOD HOPE III senden den Terminierungsbefehl jedoch über die Aktivortung, so dass mehr und mehr Raumforts und Schlachtschiffe ausfallen. Außerdem bilden sich an den Aufschlagstellen der Arkonbomben großflächige Atombrände, die weitere Anlagen der Korrago verschlingen.

Mondra Diamond wird gemeinsam mit einer Gruppe von TLD-Agenten in einen Kampf mit einem Trupp Korrago verwickelt und flüchtet in eine Fabrik. Als sie in die Enge getrieben wird, rettet Monkey ihr das Leben, wird jedoch dabei von einer Geschützbatterie unter Beschuss genommen und schwer verletzt. Sein Schutzanzug verbrennt, seine oxtornische Konstitution rettet ihm jedoch das Leben. Seine künstlichen Augen lösen sich aus der Verankerung, und Mondra muss sie unter den Trümmern suchen.

Als Shabazza erkennt, dass er die Kontrolle über Century I verloren hat, versucht er, mit der SOL zu starten. SOLHIRN, die zusätzlich installierte Syntronik, die SENECA unter Kontrolle hält, meldet ihm jedoch, dass die SOL nicht startbereit ist, da der Terminierungsbefehl bereits einige Peripherierechner des Raumschiffes befallen und ausgeschaltet hat. Als sich die SOL zur Seite neigt und auf den Raumhafen stürzt, beschließt Shabazza, das Raumschiff aufzugeben. Er aktiviert Profer Z und seine puppenhaften Androiden, gibt ihnen den Befehl, 50 Terraner zu töten, aktiviert die letzte Nano-Kolonne und verlässt die SOL mit dem Kleinraumschiff SHWOBAN.

Im Orbit um Century I hat die GOOD HOPE III mittlerweile einige Dutzend Raumforts abgeschossen, als sie das startende Schiff mit Shabazza an Bord registriert. Fee Kellind befiehlt den Abschuss der SHWOBAN, diese kann jedoch im letzten Moment in den Hyperraum entkommen.

Perry Rhodan und seine Einsatztruppe sind in der Zwischenzeit in die SOL eingedrungen und haben SOLHIRN zerstört. Damit wird SENECA wieder aktiv und begrüßt Perry Rhodan und seine Leute an Bord, teilt ihnen aber gleichzeitig mit, dass der Atombrand die SOL in spätestens acht Stunden erreicht haben wird, die Reparaturen und Startvorbereitungen dagegen mindestens zehn Stunden kosten werden. Perry Rhodan ist jedoch fest entschlossen, nicht aufzugeben und um seine SOL zu kämpfen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 10. Juni 2018, 21:49

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Richard
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Nun, Perry "befolgt"hier den "Befehl" die SOL zu erobern um dieses Schiff später dann zu seinem Botenschiff "THOREGON VI" zu machen. Mir ist damals kein wirklich objektiver Grund eingefallen, warum Perry ausgerechnet die SOL zu seinem Botenschiff machen sollte. Die Baolin-Nda wären wohl - sofern sie noch als "richtiges" Volk existiert hätten - in der Lage gewesen, ein technisch hochwertigeres Schiff zu bauen - man denke nur an die Virtuellen Schiffe.
Es ging wohl primaer darum - wohl um einen langjährigen Leserwunsch zu erfuellen - die SOL wieder in die Handlung zurueckzubringen. Nun machte man sich also in dem Band auf die SOL zu erobern. Da die Syntronik SOLHIRN mehr oder minder "beseitigt" wurde konnte man davon ausgehen, dass viele der Gimmicks, die Shabazza an Bord der SOL nutzen konnte, nicht mehr zur Verfügung stehen werden (so habe ich das damals interpretiert). Der Einsatz der Arkonbomben war nur konsequent stellte aber das Einsatzkommando unter einem gewissen Zeitdruck. Tja und der Cliffhänger musste ja kommen, scheinbar reicht die verbleibende Zeit nicht aus um die SOL rechtzeitig startbereit zu bekommen.
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nanograinger
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Am 12. Januar 1999 erschien der 1951. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Das Reich der Puppen von Arndt Ellmer


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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

SENECA, der nicht bereit ist, Perry Rhodan in die Alpha-Zentrale hineinzulassen, erklärt, er sei normalerweise über das Zentrale Intercheck-System mit der gesamten SOL vernetzt. Doch diese Verbindungen bestehen nur noch zu vier Prozent. Die TLD-Agenten verteilen sich über das Schiff, um es zumindest startbereit zu machen. Aber die maximal zwei Tage bis zum Untergang von Century I reichen dafür wohl nicht.

Knapp 400 Männer und Frauen bleiben im Mittelteil, 250 gehen auf die SZ-1 und knapp 150 auf die SZ-2. Nach einigen Stunden lässt Rhodan, der von Reginald Bull aufgefordert wird, das Schiff aufzugeben, auch die GOOD HOPE III landen. Fee Kellind und Tuck Mergenburgh bringen damit 180 weitere Helfer auf die SOL, dazu 30 TARA V UH-Roboter.

An erster Stelle steht die Beschaffung von Energie für die Antigravs, Gravojets und Feldtriebwerke. Dafür werden schnell intakte Gravitrafspeicher gefunden. Außerdem wird deutlich, dass das Schiff nur noch zu 25 Prozent auf Terra-Technik beruht. Weitere 25 Prozent sind reine Technik aus der Kosmischen Fabrik MATERIA, 50 Prozent bestehen aus einer Hybridtechnik.

SENECA regeneriert sein Netzwerk selbständig und kann dadurch bessere Anweisungen an die Menschen geben. Andererseits scheinen an Bord noch Korrago aktiv zu sein, was wiederum den Einsatz von SERUNS verbietet, die die Arbeiten effektiver voranschreiten lassen würden.

Zur GOOD HOPE III werden Energieleitungen gelegt, um die Gravitraf-Speicher zu füllen. Die Hypertrops der SOL sind nicht einsatzbereit. Und dann gibt es den ersten Toten an Bord.

Profer Z und seine 19 Gehilfen haben den eindeutigen Befehl Shabazzas erhalten, 50 Menschen zu töten und sich danach zu stellen. Entsprechend gehen sie ans Werk.

Monkey wird abgestellt und geht auf die Jagd. Nebenbei hört er von Hologrammen der beiden Roboter Romeo und Julia, was mit der fortschreitenden Vernetzung SENECAS in Zusammenhang stehen muss. Die Inpotronik selbst äußert sich dazu nicht. Am Ende der ersten 24 Stunden verfügt die THOREGON SECHS, wie die SOL jetzt heißen soll, über erste Energie.

Es gibt weitere Tote, die zerstückelt aufgefunden werden. Die mordenden Korrago müssen eine Abart der bekannten Typen sein und sind so klein wie Puppen. Der Oxtorner trifft schließlich auf vier dieser Wesen, die aber Reißaus nehmen, als ob sie Furcht vor ihm hätten. Das bringt die Erinnerung an seinen Okrill Shaker zurück, der ebenfalls ablehnend auf ihn reagierte, nachdem er seine künstlichen Augen bekommen hatte. Monkey entdeckt schließlich das Domizil Shabazzas auf der SOL, das ziemlich verwüstet ist. Trotzdem findet er einen Hinweis auf die letzte Nano-Kolonne.

Der 29. Juli 1290 NGZ bricht an, und es hat schon 18 Tote gegeben. Aber die Hoffnung auf einen Erfolg wächst. Jetzt gelingt Monkey auch die Zerstörung von sechs Puppen. Kurz darauf meldet SENECA aber den Tod von zwei weiteren Menschen. Doch dann geht alles sehr schnell, und zuletzt stellt Monkey Profer Z.

Um 22:30 Uhr ist SENECA im Mittelteil der SOL zu 48 Prozent vernetzt, in der SZ-1 sind es 41 Prozent und in der SZ-2 38 Prozent. Die Terra-Technik ist zu 71 Prozent einsatzbereit, die Hybridtechnik zu 49 Prozent, die MATERIA-Technik zu 29 Prozent. Die SOL startet von Century I, und um 22:45 Uhr bricht der Planet auseinander. Jetzt gilt es, die Nano-Kolonne zu finden.
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Richard hat geschrieben:Nun, Perry "befolgt"hier den "Befehl" die SOL zu erobern um dieses Schiff später dann zu seinem Botenschiff "THOREGON VI" zu machen. Mir ist damals kein wirklich objektiver Grund eingefallen, warum Perry ausgerechnet die SOL zu seinem Botenschiff machen sollte.
....
Es ging wohl primaer darum - wohl um einen langjährigen Leserwunsch zu erfuellen - die SOL wieder in die Handlung zurueckzubringen. Nun machte man sich also in dem Band auf die SOL zu erobern.

Sehe ich nicht ganz so. Perry und die Galaktiker haben ein Eigeninteresse, Shabazza das Handwerk zu legen. Und die SOL ist das "Flagschiff" Shabazzas, mit Carit-Hülle usw. ein Machtfaktor, den es auszuschalten gilt. Von "Befehl" kann meines Erachtens keine Rede sein, eher von einer geschickt gewählten Karotte.

Insofern werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die SOL war zu diesem Zeitpunkt fast 700 Romane und 13 Jahre (seit PR1269) weg, damals ohne einen ZA-Träger an Bord. Sicher gab es Sehnsucht unter den Altlesern, mal wieder die SOL ins Spiel zu bringen, auch weil die BASIS zum Casino verkommen war und die GILGAMESCH wenig Sympathien hatte (wohl auch nicht bei Robert Feldhoff). Jetzt war die Gelegenheit, sie gepimpt und mit gutem Grund in die Handlung zurückzuholen. Das ist meines Erachtens auch genau der Grund, warum sie in der aktuellen EA eben nicht zurückgebracht wird.
Richard hat geschrieben:Da die Syntronik SOLHIRN mehr oder minder "beseitigt" wurde konnte man davon ausgehen, dass viele der Gimmicks, die Shabazza an Bord der SOL nutzen konnte, nicht mehr zur Verfügung stehen werden (so habe ich das damals interpretiert). Der Einsatz der Arkonbomben war nur konsequent stellte aber das Einsatzkommando unter einem gewissen Zeitdruck. Tja und der Cliffhänger musste ja kommen, scheinbar reicht die verbleibende Zeit nicht aus um die SOL rechtzeitig startbereit zu bekommen.

Der Ausfall von SOLHIRN spielte langfristig eigentlich keine Rolle, wenn ich mir die kommenden Geschichten anschaue. SOLHIRN war wohl keine überragende KI, sondern schlicht ein Werkzeug, um SENECA aus dem Spiel zu nehmen.

Der Plan zur Eroberung der SOL ist in seiner Anlage von einer brutalen Kaltblütigkeit, die man sonst eher aus der Frühzeit der Serie kannte. Das ist meiner Meinung nach ein klares Merkmal der Feldhoff (Vlcek)-Ära. Der letzte Einsatz von Arkonbomben war zu diesem Zeitpunkt auch über 10 Jahre her, und diese einzusetzen, während man selbst gerade den Planeten betrat, war schon sehr gewagt.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 18. Juni 2018, 01:20

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Richard
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Nun, fuer den Zweck die Machtzentrale von Shabazza auszuschalten hätte eine reine Zerstoerung der SOL genügt.

Wenn man etwas "nur" zerstoeren will kann man üblicherweise ganz anders agieren als wenn man "es" erobern will.
Nach der Vertreibung von Shabazza hätte es im Falle einer Zerstoerung genügt einfach die startunffähige SOL sich selbst zu überlassen und man hätte nicht den Tod weiterer Besatzungsmitglieder riskieren müssen.
Zudem setzte man sich durch die geplante und letztlich erfolgreich durchgeführte Eroberung der SOL der Gefahr aus, sich in eine Langzeitfalle von Shabazza zu verstricken. Und letztlich ...

Spoiler:
.. war das auch so, wenn ich mir das alles richtig gemerkt habe. Sprich die Nanokolonne wird dann mal aktiv werden und Rhodan & Co zumindest einige Zeit schachmatt setzen.in dem sie SENECA infiltriert.
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nanograinger
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Am 19. Januar 1999 erschien der 1952. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Alarm für Alashan von Uwe Anton


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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Es sind nur wenige Worte, und doch setzen sie in ihm tausend Gedanken in Gang. Wie in einem Traum erlebt der Sternenprinz die Frauen, die in seinem Leben eine Rolle gespielt haben: Thora da Zoltral, Mory Abro, Orana Sestore und Gesil (vielleicht auch noch Auris von Las-Toór und Henna Zarphis).


Am 28. Juli 1290 NGZ sitzen im TLD-Tower Gia de Moleon, Stendal Navajo und Eismer Störmengord zusammen. Der Goldner weiß nicht, wie er seine Zukunft gestalten soll, und die beiden Alashaner müssen an das ungewisse Schicksal jener TLD-Agenten denken, die mit der GOOD HOPE III aufgebrochen sind. Etwas später – der Bebenforscher ist inzwischen gegangen – erscheinen Tess Qumisha und Benjameen da Jacinta. Ungewollt hat die Telepathin die Gedanken Störmengords erfasst. Er befürchtet ein Kesselbeben, das das Thorrtimer-System treffen könnte.

Fünf Tage später ist die GLIMMER, ausgerüstet mit Alashan-Technik, von einem Testflug zurück. Störmengord gibt zu, dass ein Kesselbeben im Umkreis von drei Lichtjahren einsetzen wird. Es muss aber nicht Thorrtimer treffen, und bevor er sich nicht sicher ist, wird er keine Bebenwarnung aussprechen.

Unterdessen reparieren im Century-System knapp 1000 Menschen die SOL. Perry Rhodan und Reginald Bull erfahren von Tautmo Aagenfelt, dass SENECA zu höchstens 80 Prozent in den SOL-Zellen und zu höchstens 50 Prozent im Mittelteil vernetzt werden kann. Die Terra-Technik kann vollständig repariert werden, die Hybridtechnik zu 60 Prozent und die reine MATERIA-Technik zu 35 Prozent. Dank der neuartigen Permanentzapfer steht Energie im Überfluss zur Verfügung, der Hypertakt-Antrieb ist in Ordnung, aber seine Reichweite unbekannt. Der dazu gehörige Hypertakt-Orter, der fast unabdingbar für einen sicheren Fernflug ist, wurde aber zerstört. Die Nano-Kolonne ist noch nicht gefunden.

Die vier Frauen der Vergangenheit waren stark, ebenso wie der Sternenprinz. Und jetzt heißt die Frau an seiner Seite Mondra Diamond. Ist sie bereit dazu? Kann sie neben ihm, der in kosmischen Bahnen denkt, bestehen? Tausend Gedanken rasen durch seinen Kopf.


Navajo klärt die Alashaner entgegen de Moleons Wunsch über das zu befürchtende Kesselbeben auf. Es bricht keine Panik aus und seltsamerweise steigt das Hoffen auf die SOL, die die 200.000 Menschen evakuieren könnte. Die Thorrimer zeigen wie eh und je stoische Ruhe, schließlich hat auch noch kein Bebenforscher gesprochen.

Sowohl Töchter als auch Söhne gingen mit auf dem Weg des Sternenprinzen. Thomas Cardif, die Zwillinge Suzan Betty Rhodan und Michael Reginald Rhodan, Eirene. Sie waren Charaktere, die aus dem Schatten des Vaters treten konnten, im positiven, wie im negativen Sinne. Tausend Gedanken.

Am 4. August startet die THOREGON SECHS, gefolgt von der GOOD HOPE III. Der als neu angesehene Hypertakt-Antrieb ist eigentlich gar nicht so neu, und Rhodan und Bull müssen an die ARKON II denken, Atlan da Gonozals Flaggschiff um 2050. Es besaß ein intermittierendes Transitionstriebwerk, das jedoch so viele Fehler besaß, dass die Technik nicht weiter verfolgt wurde (zumal wegen des wirtschaftlicheren Linearantriebs). Dann gab es noch das Ewigkeitsschiff von Tengri Lethos mit seinem Intermitter, der ähnlich flog wie jetzt die SOL. Und schließlich die Transmiterm-Rotatoren der Loower.

Aagenfelt erläutert die Technik näher: Die Paratron- und Grigoroff-Technik ist hier kombiniert und erschafft einen eigenständigen Mikrokosmos für das Raumschiff, die Hypertakt-Vakuole. Vorwärts geht es durch den Hypertakt-Aufrisstrichter, momentan jedoch nur mit 25-millionenfacher Lichtgeschwindigkeit.

In Alashan kommen Corn Markée, Jar Makromeer, Jedder Colusha, de Moleon und Navajo zusammen. Sie beschließen, dass jedes Volk für sich die Rettung probiert.

Der Flug nach Thorrim dauert sieben Stunden. Da beim Durchflug von Bebenzonen Probleme auftreten könnten, werden sie gemieden. Die Landung auf Thorrim löst große Begeisterung aus, die Nachricht vom Tod von über 200 TLD-Agenten große Bestürzung und Trauer. Rhodan und Bull hören von dem erwarteten Beben, Störmengord ist zurzeit wieder unterwegs und wird von den beiden Mutanten begleitet. Er will in vier Tagen eine endgültige Prognose abgeben. Danach werden noch sechs bis sieben Tage bis zum Untergang bleiben. Die THOREGON SECHS wird natürlich im Fall des Falles die Alashaner aufnehmen. Rhodan will zuvor aber nach Gorhoon fliegen, um über den dortigen Pilzdom einen Helioten zu kontaktieren, der Informationen über Shabazza herausrücken soll. Navajo ist damit einverstanden.

Die GLIMMER kehrt am 8. August zurück. Das Beben wird den 1,5 Lichtjahre entfernten, planetenlosen roten Riesen Tak treffen. De Moleon reagiert darauf und zieht mehrere Tausend Arbeiter aus der SOL ab. Einige jedoch quittieren ihren Dienst beim TLD, zum Beispiel Fee Kellind und Trabzon Karett.

Kurz vor Mitternacht an diesem Tage erfährt Rhodan von Diamond, dass sie schwanger ist. Sie wird im Februar des nächsten Jahres einen Jungen zur Welt bringen. Dass der Fötus zu ihr mental spricht, verschweigt sie. Tausend Gedanken!

Am 10. August erhält Rhodan die Erlaubnis, zu den Alashanern zu sprechen. Doch mehr als 1000 Freiwillige darf er nicht mit auf die SOL nehmen. Die Ansprache hält der Terraner zwei Tage später und gewährt seinen Zuhörern eine Bedenkzeit von einer Woche.

Qumisha und da Jacinta halten sich immer öfter bei Störmengord auf und haben schon einiges über die Bebenforscher-Gilde erfahren. Manche Bebenforscher befürchten zum Beispiel ein Superbeben, das DaGlausch vernichten wird. Diamond sucht die Telepathin auf, die aber keinen mentalen Kontakt zu dem Fötus erhält. Bildet sie sich alles nur ein?

Es sind schließlich etwas über 1000 Freiwillige, die auf die THOREGON SECHS kommen, wo Aagenfelt einen Hypertakt-Orter bauen will. Den neuartigen Superschirm, über den das Schiff verfügte, wird er nicht nachbauen können, aber es bleiben ja die Paratronschirme. Diamond will in Alashan bleiben, entgegen den Wünschen des Fötus'. Es gibt nur einen kurzen Abschied von Rhodan, und die THOREGON SECHS startet am 21. August mit dem Ziel Gorhoon.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 25. Juni 2018, 03:12

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Richard
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Es war damals schon erstaunlich fuer mich wie sehr die Anzahl der Meldungen als potentielles Besatzungsmitglied der SOL/THOREBON VI mit der festgelegten Grenze zusammenstimmte.
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Am 26. Januar 1999 erschien der 1953. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kampf um Zophengorn von Horst Hoffmann


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Titelbild: Ralph Voltz

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Handlung des Romans
Andernorts ist es der 22. August 1290 NGZ, als sich im Ring von Zophengorn die Direktoren acht Fouwan und sechs Corlutt, die Frage stellen, was aus Direktor zehn geworden ist, der sich lange nicht hat hören und sehen lassen. Vielleicht ist es tatsächlich besser, wie es der noch nicht bestätigte Direktor eins propagiert, den Privattrakt von Direktor zehn zu öffnen, der gestorben sein mag.

Der Hamarade Uviald Marads, der noch nicht bestätigte Direktor eins, besitzt mit Kanga-i ein telepathisch veranlagtes Tier, das er während seiner Bebenhaft in Salmenghest angenommen hat. Marads hat sehr weitgehende Ambitionen, doch vorerst kommen er und seine acht Kollegen nicht in den Trakt von Direktor zehn hinein.

Die GLIMMER startet am 26. August von Thorrim zum Ring von Zophengorn. Bei Eismer Störmengord befinden sich Benjameen da Jacinta, Tess Qumisha sowie die beiden Swoon Treul und Goriph. Stendal Navajo und Gia de Moleon sind nicht sehr begeistert, vor allem über den Abflug der beiden Mutanten. Doch gerade sie waren es, die den Goldner ermutigten, allen Bebenforschern die Wahrheit über Direktor zehn zu verkünden, die Gilde zu reformieren und selbst den Posten des Direktors zehn einzunehmen. Dafür nehmen sie eine ausreichende Menge an TLD-Ausrüstung mit.

Das Kamarr-System erreichen sie am 31. August, und gleich zu Beginn ihres Einsatzes sorgt Störmengord dafür, dass die vier Alashaner, dieses Mal nicht als Logiden getarnt, was bei den Swoon sowieso nicht möglich ist, als Rekruten des dritten Jahres gelten. Dann sucht der Goldner Fouwan auf und legt ihm die Beweise gegen Direktor zehn bzw. Shabazza vor.

Schon am nächsten Tag darf Störmengord in der Halle von Bandaß vor allen Direktoren sowie dem Manual-Komitee unter der Leitung des Companeii Aval sprechen. Den Beweisen gegen Direktor zehn wird geglaubt, aber die neue Direktoren-Ordnung, die Störmengord anstrebt, brüskiert alle Direktoren bis auf Fouwan. Das Manual-Komitee hingegen, vor allem Aval, und auch viele Forscher und Novizen nehmen den Gedanken positiv auf. In dem Rahmen spürt Qumisha, dass Marads etwas im Schilde führt.

Da Jacinta träumt in der folgenden Nacht vom Tode der Direktoren zwei und sieben. Dadurch erwacht er sehr früh – und kann ein Attentat auf Störmengord vereiteln. Schnell wird danach festgestellt, dass die beiden Direktoren tot sind, wie auch alle anderen bis auf Direktor eins. Dieser ist es, der die Morde beging, und wäre auch Störmengord gestorben, hätte es keine Beweise gegen Marads gegeben. So aber werden die Touffx alarmiert, die den letzten Direktor der alten Garde stellen und mit seinem Symbionten töten.

Tage später ist es beschlossen: Das Manual-Komitee beruft ab sofort die Direktoren und kann sie auch wieder entlassen. Eine Bebenhaft ist jetzt keine Voraussetzung mehr, und es zählt nur noch die Befähigung. Am 11. September werden die zehn neuen Direktoren gewählt. Störmengord wird Direktor zehn, Aval Direktor fünf. Nochmals drei Tage später steht fest, dass der Ring-Großrechner von Shabazza manipuliert worden ist. Die Zahl der Kesselbeben steigt demnach schon seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Daraus zieht der Großrechner die Prognose eines Superbebens, das innerhalb eines Jahres stattfinden und sowohl DaGlausch als auch Salmenghest vernichten wird.
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Am 2. Februar 1999 erschien der 1954. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Flugziel Chearth von Hubert Haensel


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Titelbild: Alfred Kelsner

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Handlung des Romans

Es ist der 16. Flugtag der GILGAMESCH, und Tuyula Azyk führt darüber, über sich und ihre Reifung zur Frau sowie ihrem Verhältnis zu Vincent Garron ein Tagebuch. An anderer Stelle an Bord hat Ronald Tekener Vorahnungen eines Unglücks. Für ihn ist das große Raumschiff lange schon nicht mehr ein Symbol der Einheit und Freiheit, wie einst geplant. Seine KENNON ist ihm fremd, andere Zellaktivatorträger haben ihre Module aus unterschiedlichsten Gründen noch nie betreten. Lantes Guillaume, der Pilot von Dao-Lin-H'ays VINAU, sieht es als sein Raumschiff bzw. Kommando an. Die GILGAMESCH, die zusätzliche 50 Kreuzer und Korvetten sowie 500 Space-Jets mit sich führt, ist bloß ein Instrument ohne Persönlichkeit. Bei diesem Gedanken angekommen, sieht sich Tekener urplötzlich an einen anderen Ort versetzt.

Die Kartanin meldet ihren Gefährten als verschwunden und hört von Atlan da Gonozal, dass auch die Siganesin Irma LaMash von der MERLIN unauffindbar ist.

Sinjuil heißt die Verkehrssprache in Chearth und wird inzwischen von allen Galaktikern erlernt. Währenddessen helfen Domino Ross und sein Team Myles Kantor, um die 5-D-Aggregate an Bord auf die hyperphysikalischen Zustände am Sonnentresor abzustimmen. Außerdem soll es Simulationen bezüglich der 61 Sonnen geben, wobei es sich um alle Spektraltypen bis hin zum Pulsar handelt. Während einer solchen Simulation verschwindet LaMash, wobei ein Einbruch fünfdimensionaler Konstanten ins normale Raumzeit-Gefüge festgestellt wird. Fast automatisch gerät Garron in Verdacht. Der komatöse Mutant befindet sich in der Obhut des Medikers Julio Mangana, aber Azyk und Mhogena weichen ebenfalls fast nie von seiner Seite. Nun scheint er zu erwachen.

Zielort I: Überall in Chearth ist die Botschaft der Algiotischen Wanderer zu empfangen: »Chearther, legt euren Unglauben ab, bekehrt euch zu den Worten der wahren Propheten, die in Gestalt der erhabenen Scoctoren zu euch gekommen sind, um euch die Lehren der einzigen Götter des Universums zu schenken! Kommt zu uns in das Reich von Icchto und Nachto, Ramsoh und Xion, Vaari und Kalcham! Lasst euch zu Gaintanu bekehren und empfangt das ewige Leben ...!«

Auch auf der DARTANA, dem 800 Meter langen Rachenschiff des Flottenkommandanten Ganzetta, ist das der Fall. Das wlatschidische Schiff birgt soeben im Aguilon-Sternhaufen aus 128 Sonnen, die auch das Auge Gottes, das auf Chearth herabsieht, genannt werden und 15.000 Lichtjahre tief im Halo Chearths stehen, den Hypertronik-Speicher eines wracken Kurierbootes. Anschließend kehrt das Schiff zur 3500 Einheiten umfassenden Flotte zurück. Mit seiner Flotte wollte der wolfsähnliche Ganzetta eigentlich eine Modul-Station der Tazolen, die fünf mal vier Kilometer misst und von 5000 Pfeilschiffen bewacht wird, angreifen, die einmal der erste Brückenkopf der Tazolen war. Doch die geborgenen Daten ändern seine Meinung und das Ziel. Es geht jetzt gegen einen Bahnhof der Tazolen im Leerraum Richtung Algion. Von dort zielen 1000 Transportschiffe des Feindes auf Chearth. Da der Hyphas-Antrieb der Wlatschiden einen ÜL-Faktor von 40 Millionen hat, der Trytransantrieb der Tazolen jedoch nur einen von 17 Millionen, kann der Coup noch gelingen, bevor die Transporter in Chearth untertauchen. Eine entsprechende Erlaubnis erteilt auch Armadaadmiral Granschok, Ganzettas Vorgesetzter.

Auch Atlan verschwindet und findet sich in einer Hypersenke wieder, wo er Kontakt zu Tekener bekommt. LaMash entdecken sie nicht.

Garron wird von Azyk und Mhogena befragt. Doch der will jetzt sterben, weil er nicht gegen Quotor ankommt. Darum kommt er unter die Obhut von TARA-Robotern sowie dem Oxtorner Denor Massall und seinem Okrill Tarlan. Kurz darauf geht die GILGAMESCH wieder auf Überlicht, und die drei Verschwundenen tauchen wieder auf. Dafür ist Garron verschwunden.

Zielort II: Im Leerraum kommt es zu einer mehrtägigen Schlacht. Die Tazolen entsenden aber Verstärkung, und nach Zerstörung von zwei Dritteln der Transportflotte muss sich Ganzetta mit noch 1200 Einheiten zurückziehen.

Garron lässt sich während der folgenden Tage immer nur kurzzeitig auf der GILGAMESCH blicken. Auf der anderen Seite betreiben die Galaktiker weiterhin ihre Grundsatzforschung über den Sonnentresor. Aufgrund der Informationen des 5. Boten ist bekannt, dass es zwölf Schaltstationen gibt, unter anderem auf Thagarum mit dem Pilzdom. Diese Schaltstationen nehmen Einfluss auf jene 60 Sonnen, die die zentrale 61. Sonne Skoghal, die den 930-fachen Sol-Durchmesser besitzt, umkreisen. Die Sonnenwürmer, die auf eine Länge von 100 Meter geschätzt werden, sind energetische Lebewesen und sollen beobachtet werden.

Am 28. September 1290 NGZ wird Garron schließlich unter einem Anti-Esperschirm gefangen und für einige Tage unter Para-Psychopharmaka gestellt. Der weitere Flug verläuft ruhig, und am 12. November wird die südliche Peripherie Chearths erreicht. Der Sonnentresor steht auf der anderen Seite der 75.000 Lichtjahre durchmessenden Galaxie.

Ein Notruf führt die GILGAMESCH sogleich zu drei Knotenschiffen bzw. Doppelringschiffen, die 300 Meter messen. Diese haben gerade ein Schiff zum Wrack geschossen, von dem auch der Notruf stammt. Die Knotenschiffe werden vertrieben, und zwei pilzartige Amaniten werden geborgen. Aber nur Brun-von-der-feuchten-Erde überlebt und erklärt, die Algioten kontrollierten inzwischen fast die komplette Northside. Der Amanite wird zu seiner Heimat geflogen, danach geht es ins Raggan-System, 13.000 Lichtjahre vom Sonnentresor entfernt, wo der sechste Planet Ingars das HQ der Wlatschiden ist (Planet Nummer Vier, Akthon, war einmal die Wahlheimat der Gharrer).

Die Galaktiker werden von Prospektor Granschok begrüßt, und zwei Tage später lernen sie auf einer Konferenz weitere Völker Chearths kennen: die Vlatschis, Fuchs-artige Wesen, die aus den Wlatschiden hervorgingen und deren Heimat das Sharjam-System ist, die Pavian-artigen Gramser aus dem Husch-System, und die insektoiden Heiv. Von Akthon erscheint der Gharrer Amithuso, der wie Mhogena ein Psi-Reflektor und Meister des Sandes ist, jener Orden, der die Legende von Nisaaru am Leben erhält.

Die Galaktiker erfahren weitere Einzelheiten über die Algiotischen Wanderer, zu denen mehrere Völker gehören. Geführt werden sie von den Tazolen, deren Führer wiederum die Scoctoren sind, eine Art Gottpriester, die aufwändige Waschrituale vollziehen, wofür sie den Stoff Elcoxol benötigen. Kurz darauf hat Ganzetta seinen Auftritt, von dem Atlan sofort beeindruckt ist und ihm den Namen Silberwolf verleiht. Schließlich, am 20. November, erscheinen die zehn Schiffe der Maahks.

Es wird beschlossen, Scheinangriffe auf die Algioten durchzuführen, während die Galaktiker nach Thagarum vorstoßen. Sie werden dabei von Mhogenas 800 Meter langem Walzenschiff QUANTHUZ und Ganzettas DARTANA begleitet.
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Klaus N. Frick
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Kleiner Vorgriff, ähm, aber ihr müsst es ja noch nicht lesen.

Im Redaktionsblog blickt der Redakteur heute mal wieder tausend Bände in die Vergangenheit – in diesem Fall zu Ernst Vlcek und seinem Roman »Grausame Götter«, in dem sich Science Fiction und Religion treffen ...

Hier:
http://perry-rhodan.blogspot.com/2018/0 ... otter.html

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 14. Juli 2018, 05:13

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Richard
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Also zur Romanzusammenfassung faellt mir ein, dass jetzt - also ca. 2 Jahre nach der Einführung der GILGAMESCH als neues Flaggschiff der ZACies mehr oder minder der "Abgang" der GILGAMESCH vorbereitet wird indem man Ronald diese Gedanken über die GILGAMESCH denke laesst. Meiner Erinnerung nach war mal die Rede davon, dass die damaligen Autoren mit dem Konzept der GILGAMESCH nicht klar kamen, zu .. nunja ... "fremdartig" war der Aufbau dieses Schiffes samt seiner Möglichkeit die einzelnen Module - die jeweils den ZACies zugeordnet waren - eigenstaendig agieren zu lassen.
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Klaus N. Frick
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Richard hat geschrieben:Also zur Romanzusammenfassung faellt mir ein, dass jetzt - also ca. 2 Jahre nach der Einführung der GILGAMESCH als neues Flaggschiff der ZACies mehr oder minder der "Abgang" der GILGAMESCH vorbereitet wird indem man Ronald diese Gedanken über die GILGAMESCH denke laesst. Meiner Erinnerung nach war mal die Rede davon, dass die damaligen Autoren mit dem Konzept der GILGAMESCH nicht klar kamen, zu .. nunja ... "fremdartig" war der Aufbau dieses Schiffes samt seiner Möglichkeit die einzelnen Module - die jeweils den ZACies zugeordnet waren - eigenstaendig agieren zu lassen.


Die GILGAMESCH war eine tolle Idee, die aber nicht so richtig durchdacht worden ist. Das kann man im Nachhinein wohl so sagen. Ich müsste dazu auch mal ein »Der Redakteur erinnert sich« schreiben.
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nanograinger
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Am 9. Februar 1999 erschien der 1955. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kampf um Thagarum von Peter Terrid/Arndt Ellmer


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Titelbild: Andreas Adamus

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Der Marsch auf das Lhanzoo-System mit dem fünften Planeten Thagarum, drei Lichtjahre zum Sonnentresor, hat begonnen. In einer 50 Lichtjahre durchmessenden Sphäre um den Tresor haben die Algiotischen Wanderer die meisten ihrer 200.000 Raumschiffe versammelt. In drei Angriffskeilen aus 1000 gharrischen Schiffen (die wlatschidische Flotte, die mit 15.000 Einheiten die größte von Chearth ist, hält sich vorerst zurück) starten Ablenkmanöver, wobei die Gharrer schnell 50.000 Pfeilschiffe und Knotenschiffe binden (neben den Tazolen sind die Saggarer, Voranesen und Oschongen bekannt).

Dann beginnt der Vorstoß der DARTANA, der QUANTHUZ, der GILGAMESCH, unterstützt von zehn Maahk-Schiffen. Doch durch die hyperenergetische Aktivitäten des Sonnentresors gehen die beiden maahkschen Diskusschiffe TROTOON und SHAABANG verloren, und fünf Walzenschiffe kehren um. So erreichen nur sechs Schiffe das Lhanzoo-System. Die drei Maahkeinheiten sind die DSOOBRATH mit Grek-1, die RHATAMOGH und die THESGOOTH. Ihnen entgegen stehen 3500 Schiffe, deren Hauptbewaffnung der Tryxoker ist. Die Defensivschirme der Algioten werden Styg genannt, was für Sera Tryx a tror-Geme steht, Komprimiertes Viereinhalb-Feld.

Ganzetta erlebt ein Wunder, denn die GILGAMESCH zerfällt in 13 Teile, dazwischen tauchen hundert mittlere und 500 kleine Einheiten auf. Schließlich vervielfacht sich diese Flotte virtuell und greift an. Dutzende, Hunderte Gegner gehen unter, und die Algioten, überrascht und verwirrt, ziehen sich bald zurück. Doch sie werden wiederkommen. Umgehend schleusen Landetruppen der Gharrer, Maahks und Wlatschiden samt TARA V UH von Camelot aus und landen auf der Welt mit dem Pilzdom.

Der Epsaler Korom Misur ist Feuerleitchef der MERLIN und entsendet seinen Stellvertreter Patrick Wynes mit weiteren Freiwilligen auf dem VESTA-Kreuzer MUEHLENDYCK nach Thagarum. In Deflektoren gehüllt, sollen sie Verwirrung stiften.

Der 137.000 Kilometer durchmessende Methanriese wird von 2000 Gharrern, 4500 Maahks, 50 Wlatschiden und 1000 TARAS überfallen. Der Pilzdom am Nordpol, jetzt unter einer Energiekuppel mit Sauerstoffatmosphäre, ist nicht das Ziel, sondern die Schaltstation für den Sonnentresor, ebenfalls unter einem Schirm und fünf mal zehn Kilometer messend, in 30.000 Kilometer Entfernung. Sie ist von den Algioten, die dort Forschung betreiben, stark befestigt worden. Die Angreifer erleben eine vehemente Gegenwehr, und Ganzetta stellt fest, dass die Algioten auch sehr altes Gerät einsetzen. Er fragt sich, ob die Invasion Chearths schon seit Jahrhunderten betrieben wird? Es ist gut möglich, zumal der Tresor in Algion wie ein hyperphysikalisches Fanal wirken muss.

Tuyula Azyk und Dr. Julio Mangana bemühen sich indessen um Vincent Garron, bei dem die alten Narben aufbrechen. Der Monochrom-Mutant erleidet fürchterliche Schmerzen.

Auf der MERLIN findet eine Holo-Konferenz zwischen Atlan, Ronald Tekener, Dao-Lin-H'ay, Myles Kantor und Mhogena statt. Ein erster algiotischer Schiffsangriff wurde zurückgeschlagen, dafür gestaltet sich die Eroberung der Schaltstation schwierig. Beide Seiten wollen sie auf jeden Fall nicht zerstören, und es gilt, Gefangene zu machen, zwecks weiterer Informationen. Das ist auch nicht einfach, weil die Algioten sich vor der Psi-Reflexion der Gharrer schützen. Da beginnt ein neuer Angriff. Waren es zuvor 8000 Schiffe, sind es jetzt 5000 Einheiten. Sie werden innerhalb von sechs Stunden vertrieben, bei Anbruch des 27. Novembers 1290 NGZ.

Wynes' Gruppe hat mit den Sabotageakten vollen Erfolg, da die Algioten keinerlei Sicherheitsvorkehrungen kennen. So gelingt den Chearthern der Durchbruch.

Garron hört wieder Stimmen aus dem Hyperraum, und sie sind stärker als die von Quotor. Es muss einen kausalen Zusammenhang zum Sonnentresor geben.

Die Wlatschiden sorgen für Strukturlücken im Schirm der Algioten. Dadurch entweicht die Sauerstoffatmosphäre, wodurch keine Knallgasexplosion droht, da das Wetter auf Thagarum absolut mild ist. Die Algioten haben sehr wahrscheinlich nicht genug Schutzanzüge, womit der Sieg kurz bevorsteht.

Der Zustand Garrons verschlimmert sich, und er müsste aus der Nähe des Tresors gebracht werden. Doch das ist zurzeit nicht möglich, und zur Sicherheit kommt er wieder unter den Anti-Esperschirm sowie einen Paratronschirm.

Der befehlende Scoctore auf Thagarum heißt Vil an Desch, wie bekannt ist. Er flieht in Richtung Pilzdom, aber seine Untergebenen suchen den Freitod. Es können nur drei Gefangene gemacht werden. Sie tragen ein metallenes Gitter auf dem Kopf, die an GrIko-Netze erinnern. Sie entstammen definitiv nicht der Algion-Technik und schützen vor der Psi-Reflexion. Nach dem Sieg ziehen sich die Cameloter um Wynes wieder zurück.

Auch der 5. Bote kann Garron momentan nicht helfen. Aber sein nächstes Ziel ist das Haus der Nisaaru, wo er die Superintelligenz um Rat und Hilfe bitten will. Damit erklärt er an diesem 29. November Nisaarus Status erstmals als den einer Superintelligenz. Mhogena will Garron auf seinen Flug mitnehmen.
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Dies war der letzte Roman von Peter Terrid, der am 8. Dezember 1998 kurz vor seinem 50. Geburtstag plötzlich an Herzversagen starb.
Arndt Ellmer schrieb den unvollständigen Roman zu Ende.

Und es war der einzige PR-Roman, zu dem Andreas Adamus das Titelbild zeichnete. Schade, dass es dabei blieb, denn es gefällt mir ziemlich gut.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 18. Juli 2018, 20:45

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Richard
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Stimmt v.w. letzter Roman. War er nicht auch zu der Zeit fuer den PR Computer zustaendig? - Meiner Erinnerung nach hat er da Kurt Mahr beerbt, der auch ziemlich unerwartet starb (an Unfallfolgen soweit ich mich erinnere).
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Klaus N. Frick
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Richard hat geschrieben:Stimmt v.w. letzter Roman. War er nicht auch zu der Zeit fuer den PR Computer zustaendig? - Meiner Erinnerung nach hat er da Kurt Mahr beerbt, der auch ziemlich unerwartet starb (an Unfallfolgen soweit ich mich erinnere).


Kurt Mahr starb nicht an einem Unfall, sondern an einer Krankheit. Nach seinem Tod übernahm Peter Griese, dann war ich kurz zuständig, dann kam Peter Terrid. Also beim PERRY RHODAN-Computer, meine ich.
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Klaus N. Frick
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nanograinger hat geschrieben:Dies war der letzte Roman von Peter Terrid, der am 8. Dezember 1998 kurz vor seinem 50. Geburtstag plötzlich an Herzversagen starb.
Arndt Ellmer schrieb den unvollständigen Roman zu Ende.

Das war eine sehr tragische Geschichte, und Arndt Ellmer hat weder zum ersten noch zum letzten Mal einen Rettungsdienst für die PERRY RHODAN-Serie geleistet.
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Stimmt v.w. letzter Roman. War er nicht auch zu der Zeit fuer den PR Computer zustaendig? - Meiner Erinnerung nach hat er da Kurt Mahr beerbt, der auch ziemlich unerwartet starb (an Unfallfolgen soweit ich mich erinnere).


Kurt Mahr starb nicht an einem Unfall, sondern an einer Krankheit. Nach seinem Tod übernahm Peter Griese, dann war ich kurz zuständig, dann kam Peter Terrid. Also beim PERRY RHODAN-Computer, meine ich.

[Hervorhebung von mir - HF]

Also Perrypedia schreibt: "Im Jahre 1993 erlitt Kurt Mahr einen folgenschweren Unfall. Nach dem Sturz auf eine Bordsteinkante zog er sich ein Blutgerinnsel im Kopf zu, an dem er am 27. Juni des Jahres verstarb." :(
Do not go gentle into that good night,
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Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
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Das was in der Perrypedia steht wird seine Gründe haben.

Ich persönlich denke aber das Klaus als Zeitzeuge weis warum er das geschrieben hat.
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Am 16. Februar 1999 erschien der 1956. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Das Haus der Nisaaru von Susan Schwartz


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Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Auch die junge Medikerin Darla Markus aus Dr. Julio Manganas Team bemüht sich um Vincent Garron, wobei sie emotional hin- und hergerissen wird wegen der Taten, die der Mutant begangen hat. Unterdessen erklärt Mhogena Atlan da Gonozal, dass das Haus der Nisaaru kein fixer Ort ist und nur die Meister des Sandes imstande sind, einen Kontakt aufzunehmen. Dafür müssen sie einen bestimmten Hypercode an Nisaarus Boten senden, die Accolen, unsichtbare und ätherische Wesen, die im Halbraum leben und die Botschaft an die Saarer weiterleiten, die Nisaarus Diener sind.

Der VESTA-Kreuzer ANUBIS von der RICO mit Hermon da Ariga als Kommandant, startet schließlich von Thagarum, wo die Algioten vorerst ihre Angriffe reduziert haben. Mit an Bord gehen der Fünfte Bote von Thoregon, Garron, Tuyula Azyk, Markus und 20 weitere Arkoniden. Der Kreuzer entfernt sich 1000 Lichtjahre vom Sonnentresor, dann sendet Mhogena den Hypercode.

Trotz der Entfernung vom Tresor bessert sich Garrons Zustand zunächst nicht, dafür kommt nach einiger Zeit eine Nachricht vom 348965. Boten im Ersten Radius des dritten Kreises, 689. Stand herein. Demnach ist Nisaaru außerstande, Besuch zu empfangen. Aber so schnell gibt Mhogena nicht auf und lässt sich mit den Saarern verbinden. Auch sie geben ihm eine negative Antwort.

Da tauchen Knoten- und Pfeilschiffe auf, und die ANUBIS setzt sich ab. An anderem Ort wird ein weiterer Kontakt versucht, und der Fünfte Bote erweist sich als sehr hartnäckig. Er erhält Koordinaten, 10.000 Lichtjahre in Richtung Zentrum.

Auf dem Weiterflug meldet sich Garron zu Wort. Der Todesmutant erklärt, zurück zur Erfüllung zu wollen. Er behauptet, Quotor sei für immer fort und der Sonnentresor bedeute für ihn eine wunderbare Metamorphose, sein Elysium.

Während der folgenden Tage ist es immer das Gleiche. Die Accolen weisen dem Kreuzer immer neue Koordinaten zu, und im Zickzack-Flug nähert sich der Kreuzer dem Zentrum Chearths. Das Raumschiff ist schließlich nur noch 4000 Lichtjahre davon entfernt, und optisch ist eine rötlich violette Wolke, durchsetzt von nicht leuchtenden Globulen aus Protomaterie, zu erkennen. Masse- und Energietastung reagieren nicht. Dann setzt ein Sog ein und zieht den Kreuzer in ein Nichts.

Unvermittelt steht die ANUBIS auf einer Methanwelt, auf der ein Gebilde wie ein Gordischer Knoten ausgemacht wird. Der Strang hat einen Durchmesser von fünf bis zehn Kilometer, und Mhogena behauptet, es sei das Haus der Superintelligenz.

Mhogena verlässt das Schiff und wird von Saarern empfangen, die wie filigrane und grazile Gharrer aussehen, in Wir-Form sprechen und anscheinend keine Eigennamen besitzen. Sie nehmen den Fünfte Boten mit in das Haus. Alles bis hinauf zum ganzen Planeten ist sicherlich nicht real und wird mit »Protomateriewelt« umschrieben.

Garron, wieder unter einem Anti-Esperschirm gefangen, kann erneut die Jülziish überreden, diesen zu deaktivieren. Er teleportiert mit ihr in das Haus, wo sich im gleichen Augenblick eine Sauerstoff-Atmosphäre bildet. Die beiden werden von Blues-Saarern und Terra-Saarern empfangen, die erklären, sie seien unerwünscht. Garron tötet sie, aber nicht mittels Gen-Bursting. Er kann es nicht erklären – und verliert das Bewusstsein.

Weitere Blues-Saarer tauchen auf und geleiten Azyk. Sie bezeichnen sich als Bewusstseinsanteile der Superintelligenz mit flüchtigen Körpern. Die anderen sind demnach gar nicht tot. Azyk ist voller Ehrfurcht und hört ein leises Lachen, wobei sie mental das Bild eines silbrigen Wasserfalls empfängt.

Schließlich erreicht sie einen riesigen Dom, in dem auch Mhogena steht. Es ist ein Ort der Stille, wo sich Träume und Sehnsüchte erfüllen und wo das Leben seinen Anfang und sein Ende nimmt. Nisaaru selbst zeigt sich als Sternenhimmel, als Spiralgalaxie, als Chearth. Eine weibliche Stimme erklingt, und es ist wie Musik. Nisaaru erklärt, sie müsse fort an einen anderen Ort. Eine kosmische Bestimmung erwarte sie, und ihre Kinder müssten sich fortan selbst helfen.

Nach Verklingen der Worte finden die beiden sich auf der ANUBIS wieder, wo auch Garron schon ist. Der Kreuzer startet am 10. Dezember 1290 NGZ zurück nach Thagarum. Der Planet der Superintelligenz verschwindet wieder.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 24. Juli 2018, 01:05

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Richard
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Nisaaru kam bei mir als eine sehr freundliche, umgängliche SI an, die sich um die Lebewesen innerhalb ihrer MB bzw. auch deren Besucher freunlich kümmert und die bedauert, dass sie sich jetzt zurueckziehen muss.
Garron .. naja, der ist immer noch unter negativen Einfluss auch wenn er das Gegenteil behauptet.
Ich hatte da mittlerweile den Eindruck, dass er wohl nicht geheilt werden kann.
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Am 23. Februar 1999 erschien der 1957. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Angriffsziel Pilzdom von H. G. Francis


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Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Die Siganesen Domino Ross, Biniya Kaynor, Soglan Schweathan, Alguin Atork und Varano Maskapor haben ihr Wohnmodul auf der KENNON. Schon auf dem Flug nach Chearth kam es zwischen ihnen und dem Techniker Marcom Bannister zu einigen Frotzeleien, die mit der Zeit immer heftiger wurden. Doch während es für die Siganesen immer Spaß blieb, entwickelte Bannister einen Hass auf sie.

Der Mediker Dr. Julio Mangana teilt indessen Atlan da Gonozal mit, dass zwei der gefangenen Tazolen gestorben sind. Der Letzte hat sich mit dem Namen Ragunjan identifiziert. Er ist zu keinem Gespräch bereit, überschüttet die Galaktiker mit Hasstiraden und lobpreist ansonsten seine Götter Xion und Gaintanu.

Die Truppen auf Thagarum zielen inzwischen auf den Pilzdom am Nordpol. Des Weiteren haben gharrische Wissenschaftler unter Leitung von Khona in der Schaltzentrale festgestellt, dass die Algiotischen Wanderer Manipulationen vorgenommen haben. Es muss außerdem eine Art Pulsgeber existieren, der sämtliche Schaltstationen anregen soll, die Sonnen des Sonnentresors mit Impulsen zu bombardieren. Die Hyperspektren sollen dermaßen verändert werden, dass letztlich der Tresor kollabiert.

Um diesen Verdacht zu untermauern, startet Atlan mit einer Space-Jet und in Begleitung von Khona und zwei weiteren Gharrern in die Nähe der Schaltwelt Conthikk. Die Fernbeobachtung bestätigt die sich anbahnende Gefahr.

Ein erster Angriff der Wlatschiden unter Ganzetta, Gharrer und Maahks sowie TARA-Roboter auf den Pilzdom wird von den Algioten zurückgeworfen. Kurz darauf kehren die Jet und auch die ANUBIS zurück. Nach einem Erfahrungsaustausch kommen alle zu dem Schluss, dass Shabazza die Algioten auf den Sonnentresor angesetzt hat.

Ronald Tekener, Mhogena und die fünf Siganesen fliegen in der Folge zu den Truppen am Pilzdom. Die kleinen Menschen können den Schutzschirm der Algioten unterwandern und einen Transmitter installieren. Als wenig später TARA V UH den Pilzdom infiltrieren, beobachten die Siganesen den Scoctoren Vil an Desch, der der Anführer aller Algioten in Chearth ist, bei einer zeremoniellen Waschung. Dabei spielen die Myrden-Insekten eine Rolle, deren Sekret Elcoxol bei an Desch eine physische Erneuerung auslöst. Ross beschließt die Gefangennahme des Scoctoren, wobei Kaynor aber schwer verletzt wird.

Der Pilzdom wird zurückerobert, und vom Gegner überlebt nur an Desch. Auf der MERLIN geht nun auch Ragunjan in den Freitod – und der Fünfte Bote von Thoregon versucht, sich dem Scoctoren psi-reflektorisch zu nähern.

Einen Tag später, am 16. Dezember 1290 NGZ, steht fest, dass der zentrale Pulsgenerator auf der Schaltwelt Kauhriom steht. Und die Algioten verkünden in ihren Funksprüchen, dass jetzt Dro ga Dremm ihr neuer Führer sei. Des Weiteren soll der Wlatschide Genorgor zu ihrem Glauben konvertiert sein. Im Übrigen ist es zwischen den Siganesen und Bannister zu einem klärenden Gespräch gekommen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 5. August 2018, 20:10

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Fuer mich gab es da gewissermassen eine Art Anlehnung an den Schwarmzyklus: Dort waren Wesen (die Goetzen) in Hinblick auf die eigene Langelebigkeit bzw. Unsterblichkeit vom Sekret anderer Wesen abhängig.
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Am 2. März 1999 erschien der 1958. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Oxtorner und sein Okrill von Arndt Ellmer


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Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Der Oxtorner Denor Massall empfängt von seinem Okrill Tarlan überraschende Alpträume, was noch nie geschah. Er befürchtet ein beginnendes Problem mit dem Okrill und lässt ihn auf der MERLIN zurück, als er zu Atlan da Gonozal auf die RICO zu einer Besprechung wechselt.

In Gedanken weilt Massall zehn Jahre in der Vergangenheit und auf Oxtorne, wo er die Zeit der Reinigung initiierte und 40 Tage in der Einsamkeit fastete. So lernte er seinen Okrill kennen, dem er den Namen Tarlan gab. Wie seinem Freund Torlan Tuffek zog es Massall anschließend von der Heimat fort, doch während jener zum TLD ging, hatte er auf Olymp Kontakt zu Camelot.

Atlan bittet den Oxtorner, die Bewachung von Vincent Garron zu übernehmen, denn der Arkonide hält Tuyula Azyk für zu jung dafür.

Indessen starten Myles Kantor und sein Team vom Modul ENZA aus 400 Sonden, die den Sonnentresor anfliegen. Nur 180 Stück davon kehren am 21. Dezember 1290 NGZ zurück. Während die Algioten sich mit 20.000 Schiffen zu einem neuen Angriff formieren, erkennen die Wissenschaftler, dass die Nonggo den Tresor nicht für die Ewigkeit erschaffen haben. Vielmehr besitzt er eine maximale Stabilität von noch 50.000 Jahren.

Zurück auf der MERLIN, sucht Massall mit Tarlan Garron und Azyk auf. Der Oxtorner erkennt, dass der Okrill mit dem Todesmutanten interagiert. Dieser seinerseits zeigt große Angst vor Tarlan und fürchtet den Tresor, den er jetzt in Farben sieht.

[it]Vor zehn Jahren: Für Massall kam der endgültige Abschied von Oxtorne, als ihm vom Camelot-Büro auf Olymp mitgeteilt wurde, dass er seinen Okrill mitnehmen dürfe. Tarlan hatte sich mittlerweile nicht nur als Infrarot-Spurenleser erwiesen, sondern auch als Biorhythmus-Esper. Über Olymp gelangte Massall nach Camelot in M 30.[/it]

Garron erklärt sich bereit, bei der Abwehr der angreifenden Algioten zu helfen. Massall wechselt mit ihm auf die RICO, wo Atlan sein Einverständnis gibt. Bald darauf erschafft der Mutant eine Hypersenke, in die er mit Massall, dem Okrill, Azyk und einigen TARA V UH wechselt. Die Roboter tragen Thermalbomben mit sich.

Aus der Hypersenke heraus versetzt Garron die TARAS auf algiotische Schiffe, wo sie die Bomben ablegen. So werden in kurzer Zeit 250 Einheiten zerstört. Dann aber bricht Garron zusammen und mit Mühe kehren sie aus der Senke zur RICO zurück. Die Tazolen sind offenbar über den für sie mysteriösen Schiffsverlust betroffen, denn sie stellen den Angriff ein.

Unterdessen bemüht sich Mhogena um den Scoctoren Vil an Desch. Der Gharrer lässt dabei an Desch in dem Glauben, hoch über ihm zu stehen. Dieser sieht sich als gottgleiches Wesen und hält sich für die Inkarnation des Blitz- und Feuergottes Nachto. Bei seiner Geburt tobte nämlich ein sehr starkes Gewitter. Andererseits gesteht der Scoctore den Völkern von Chearth zu, sich gegen eine Invasion zu verteidigen. Die Behauptung, der Sonnentresor sei das Gefängnis der gefährlichen Guan a Var, ist für an Desch unglaubwürdig.

Kantor und seine Mitarbeiter nehmen den Pulsar Wlaschos ins Visier, der nur 130 Kilometer durchmisst, aber die achtfache Masse von Sol besitzt. Dessen Pulsfolge hat sich in den letzten Wochen minimal erhöht – ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Tresor seine Stabilität verliert. Aufgrund der algiotischen Manipulationen mag das Gefängnis nur noch wenige Jahre halten.

Am 24. Dezember denken viele Galaktiker wehmütig an die Heimat, wo Weihnachten gefeiert wird. Trotzdem startet der Kreuzer OXTORNE zu der Schaltstation Kauhriom, die ein Lichtjahr näher am Sonnentresor steht, als das Lhanzoo-System mit Thagarum.

Unterwegs sinniert Massall über seinen ersten Einsatz für Camelot, bei dem er auf Zephos Galactic Guardians enttarnte, die dem Geheimnis von Camelot auf der Spur waren.

Die Schaltstation erweist sich als zwei Kilometer hohe und 500 Meter durchmessende Raumstation in Form eines Korkenziehers. Garron, der sich erholt hat, erzeugt erneut eine Hypersenke, über die Atlan mit 19 Männern und Frauen, wie den Sprengstoff-Experten Peppina Nichols und Victor Lezla, den Technikern Freder Moebius und Hamad el Ghibab, sowie dem Epsaler Korom Misur, in die Station eindringt.

Anfangs leisten die Algioten großen Widerstand, doch trotzdem kann der Pulsgeber, ein 30 Meter großer Würfel, zerstört werden. Dann jedoch gerät das Team in Bedrängnis, denn Garron kann die Zugänge zur Hypersenke kurzfristig nicht aufrecht erhalten. Letztlich kehren sie aber alle zur OXTORNE zurück, die Kurs auf Thagarum nimmt.

Auf dem Rückflug denkt der Oxtorner an das Jahr 1285 NGZ zurück, wo er auf Oxtorne dem Okrill seines Freundes Tuffek begegnete. Ihm wird mitgeteilt, dass Tuffek seinen Okrill nach Oxtorne zurückgebracht hatte, da er ihn bei seinen Einsätzen für den TLD nicht mitnehmen konnte. Bei einem späteren Besuch wurde der Oxtorner von seinem Okrill nicht mehr akzeptiert. Tuffeks weiteres Schicksal ist unbekannt.

Einen Tag später behauptet Kantor, der Einsatz gegen Kauhriom sei vergebens gewesen, denn die Spuren der Sonnenwürmer auf der Oberfläche von Skoghal nehmen weiter zu. Der Prozess, den die Algioten eingeleitet haben, muss sich verselbständigt haben. In dem Moment spricht Garron von einer veränderten energetischen Geometrie, die er am Tresor wahrnimmt. Dann teleportiert der Todesmutant und bleibt vorläufig verschwunden.

Am letzten Tag des Jahres akzeptiert an Desch, dass der Sonnentresor das Gefängnis gefährlicher Wesen ist. Er bietet sich dem Fünften Boten von Thoregon als Vermittler an und gibt Mhogena neue Informationen. Demnach glauben die Tazolen fest daran, das sie vorzeiten unsterblich waren. Es endete mit der Entführung des Gottes der Unsterblichkeit, Gaintanu. Später, nach der Entwicklung der Trytrans-Technik, wurden sie auf das kosmische Leuchtfeuer in Chearth aufmerksam. Ihr damaliger Führer Fer ta Blonk identifizierte es durch göttliche Inspiration als Gaintanus Gefängnis. Vor einigen Jahrzehnten dann erschien der geflügelte Gott Xion und übergab den Tazolen den Pulsgeber und die Psi-Geflechte. Danach riefen sie die Völker Algions zum Pilgerzug auf.

An Desch hat die Wahrheit akzeptiert, weil vom Tresor nicht der Hauch des Gottes Gaintanu kommt. Und für Mhogena ist erwiesen, dass Xion mit Shabazza identisch ist. Der Gharrer beschließt, über den Pilzdom nochmals ins Solsystem zu wechseln und um Unterstützung zu bitten.
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