Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon thinman » 6. August 2018, 11:53

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thinman
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nanograinger hat geschrieben:Am 2. März 1999 erschien der 1958. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Oxtorner und sein Okrill von Arndt Ellmer




Es wird ein deutlicher Ball Richtung Monkeys Herkunft gespielt, der sich aber als Roter Hering entpuppt.

thinman

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Tiberius » 8. August 2018, 18:36

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Tiberius
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thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Am 2. März 1999 erschien der 1958. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Oxtorner und sein Okrill von Arndt Ellmer




Es wird ein deutlicher Ball Richtung Monkeys Herkunft gespielt, der sich aber als Roter Hering entpuppt.

In welchem Roman wird der Rote Hering enttarnt?
Sprich: Dass Monkey nicht Torlan Tuffek ist?
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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nanograinger
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Am 9. März 1999 erschien der 1959. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Im Hypertakt von Robert Feldhoff


Bild
Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Am 31. August 1290 NGZ steht die THOREGON SECHS immer noch in der Randzone von DaGlausch. Vor dem Fernflug nach Gorhoon, wo Perry Rhodan über den Pilzdom der Nonggo ins Solsystem wechseln will, soll sich die neue Besatzung an Bord einleben. Des Weiteren müssen wichtige Reparaturen an Bord durchgeführt werden. Auch sind die 1000 Männer und Frauen zwar allesamt TLD-Agenten, kennen einander persönlich aber so gut wie gar nicht. Verschiedene Zusammenkünfte sollen dafür Sorge tragen, dass die Mannschaft zusammenwächst. Rhodan und Reginald Bull halten sich aus diesem Prozess heraus, der von Don Kerk'radian koordiniert wird.

Indessen bemühen sich die Techniker um Ruud Servenking und die Wissenschaftler um Tautmo Aagenfelt um das Hypertakt-Triebwerk. Es hat aufgrund eines Energiemangels, den SENECA nicht erklären kann, eine Leistung von nur 40 Prozent. Der ÜL-Faktor beträgt wahrscheinlich nur 48 Millionen, es ist ebenfalls nicht nachzuvollziehen. Das ändert sich auch nicht, als ein weiterer Reaktor aktiviert wird und weitere Hypertropzapfer ihre Arbeit aufnehmen.

Mitte September – inzwischen tief im Leerraum – bleibt die neue ÜL-Technik allen an Bord suspekt. Immerhin können die Teams um Aagenfelt und Servenking eine SERT-Haube installieren, über die der Emotionaut Roman Muel-Chen das Hantelschiff fliegen soll.

In der Messe C-8 finden alle Besatzungsmitglieder Platz, und dort wird bis Anfang Oktober eine Bordcharta verabschiedet, der fast 90 Prozent zustimmen. Sie orientiert sich an der Thoregon-Agenda und lautet:

  • Thoregon schützt Leben und Kultur seiner Mitglieder. Die SOL (es deutet sich schon jetzt an, dass der neue Name sich nicht halten wird) wird versuchen, diesem Ziel Geltung zu verschaffen.
  • Der Einzelne ist so viel wert wie das Kollektiv. Das Wohl des Einzelnen soll nicht für übergeordnete Zwecke geopfert werden. Dieser Grundsatz gilt in unverminderter inhaltlicher Qualität auch an Bord der SOL.
  • Thoregon streitet für den Frieden. Die SOL wird als THOREGON SECHS versuchen, bewaffnete Auseinandersetzungen zu vermeiden. Sollten sie unvermeidbar sein, wird die Besatzung bestrebt sein, nicht allein Schaden von sich abzuwenden, sondern auch das Leben etwaiger Gegner zu schonen.
Trotz des friedlichen Konzepts stimmt die Versammlung auch dem Antrag Kerk'radians zu, jedem Besatzungsmitglied einen verbindlichen Rang zuzuordnen. So soll gewährleistet werden, dass das Schiff auch bei Gefahr effizient operieren kann.

Aagenfelt ist auch mit dem Bau eines Hypertakt-Orters beschäftigt, denn momentan ist es für die Menschen ein Blindflug, und sie müssen sich auf SENECA verlassen. Da mehrere Prototypen nacheinander unter unerklärlichen Umständen zerstört werden, übernimmt Monkey die Sicherheit des Wissenschaftlers. Der Oxtorner muss dabei an die letzte Nano-Kolonne denken, wird aber von SENECA beschwichtigt. Der sieht keinen Zusammenhang, denn auch er überwacht Aagenfelt mittels des Zentralen Intern-Checks (ZIC). Das wiederum macht Monkey misstrauisch.

Das Team Kerk'radian, Pria Ceineede und Steph La Nievand erarbeitet zusammen mit SENECA ein Hierarchiegefüge. Es basiert auf den ehemaligen Rängen der Solaren Flotte und wird Ende November in Kraft gesetzt. Dem entsprechend wird Fee Kellind zum Oberst erhoben und als Kommandantin bestätigt. Sie untersteht nur Rhodan und Bull. Oberstleutnants werden Kerk'radian (Schiffsverteidigung), Monkey (Außenoperationen) und Muel-Chen (Kosmonautik). Es folgen die zehn Majore Juno Kerast (2. Pilot), Ceineede (3. Pilotin), La Nievand (ZbV), Servenking (Cheftechniker), Viena Zakata (Funk/Ortung), Grenjamin Fandwert (Beiboote), Trabzon Karett (Positronik/Syntronik), Lene Jeffer (Bordwaffen), Hery-Ann Taeg (Medo-Abteilung) und Aagenfelt (wissenschaftliche Abteilungen). Dann kommen noch 120 Leutnants, ein Militärgericht wird nicht eingerichtet.

Anfang Dezember findet Monkey eher zufällig heraus, dass die SOL einen Zwischenstopp im Normalraum einlegt. Er wurde von SENECA nicht angekündigt, und der Oxtorner kann kurz das Schiff verlassen. So erkennt er, dass die SOL nicht Gorhoon anfliegt, sondern die Milchstraße. Das bedeutet unter anderem, dass das Schiff mit dem maximalen ÜL-Faktor von 120 Millionen fliegen kann.

Monkey weiht nicht Rhodan und Bull darüber ein, die SENECA am intensivsten überwachen wird. Vielmehr informiert er Aagenfelt, Servenking und Karett kund. Zusammen gelingt es ihnen, eine Bombe mit Fernzünder an der Schnittstelle zwischen ZIC und SENECA zu platzieren. Anschließend gilt es, abzuwarten.

Am 28. Dezember muss Rhodan überrascht feststellen, dass die SOL nicht Gorhoon, sondern die Milchstraße und das Solsystem erreicht hat. Kurz darauf stellt SENECA, von der Nano-Kolonne beherrscht, die Besatzung unter Arrest.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 12. August 2018, 20:16

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Mich hat es damals schon überrascht, dass Shabazza eine seiner doch nicht sonderlich zahlreichen Nanokollonen verwendete um SENECA zu übernehmen. Ursprünglich wollte Shabazza die SOL ja untergehen lassen....

Und dann .. hui - Monkey erkannte sozusagen "mit freiem Auge" dass es Richtung Milchstrasse geht. Respekt dachte ich mir damals ....

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 12. August 2018, 20:17

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Mich hat es damals schon überrascht, dass Shabazza eine seiner doch nicht sonderlich zahlreichen Nanokollonen verwendete um SENECA zu übernehmen. Ursprünglich wollte Shabazza die SOL ja untergehen lassen....

Und dann .. hui - Monkey erkannte sozusagen "mit freiem Auge" dass es Richtung Milchstrasse geht. Respekt dachte ich mir damals ... oder doch eher unwahrscheinlich...
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Tiberius hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Am 2. März 1999 erschien der 1958. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Oxtorner und sein Okrill von Arndt Ellmer




Es wird ein deutlicher Ball Richtung Monkeys Herkunft gespielt, der sich aber als Roter Hering entpuppt.

In welchem Roman wird der Rote Hering enttarnt?
Sprich: Dass Monkey nicht Torlan Tuffek ist?

Ich glaube nicht, ob das jemals wieder aufgegriffen wurde. Insofern wurde eine Verbindung der Personen Tuffek und Monkey einfach nie bestätigt.
Aber vielleicht täusche ich mich.
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Richard hat geschrieben:Mich hat es damals schon überrascht, dass Shabazza eine seiner doch nicht sonderlich zahlreichen Nanokollonen verwendete um SENECA zu übernehmen. Ursprünglich wollte Shabazza die SOL ja untergehen lassen....

Und dann .. hui - Monkey erkannte sozusagen "mit freiem Auge" dass es Richtung Milchstrasse geht. Respekt dachte ich mir damals ... oder doch eher unwahrscheinlich...

Ich fand Shabazzas Einsatz der Nanokolonne schon plausibel, schlie0lich war es eine recht gute Chance, seine Niederlage auf Century noch in einen Sieg zu verwandeln und Perry Rhodan seinem Herr und Meister vorzuführen.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Bilder der Milchstraße in vielen Kinderstuben der Galaktiker hängen, nachdem man spätestens seit den 2400er Jahren Bänden vernünftige Bilder der Milchstraße von außen hatte. Außerdem hat Monkey bekanntlich Kameraaugen mit Speichern.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon thinman » 13. August 2018, 13:59

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nanograinger hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Am 2. März 1999 erschien der 1958. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Oxtorner und sein Okrill von Arndt Ellmer




Es wird ein deutlicher Ball Richtung Monkeys Herkunft gespielt, der sich aber als Roter Hering entpuppt.

In welchem Roman wird der Rote Hering enttarnt?
Sprich: Dass Monkey nicht Torlan Tuffek ist?

Ich glaube nicht, ob das jemals wieder aufgegriffen wurde. Insofern wurde eine Verbindung der Personen Tuffek und Monkey einfach nie bestätigt.
Aber vielleicht täusche ich mich.


jetzt nur aus der Erinnerung - hatten wir nicht ein paar Bände zuvor den Hinweis, daß auch Monkey von seinem Okrill nicht mehr als Partner akzeptiert worden ist. Wäre es deutlicher gewesen, würde es jemand anderem auch aufgefallen sein, und es hätte Spuren in der PP interlassen. Man müßte jetzt in knapp 18 Jahre alten Forendiskussionen nachschlagen, diese sind aber leider alle schon in das große schwarze /dev/null gewandert.

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thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:Es wird ein deutlicher Ball Richtung Monkeys Herkunft gespielt, der sich aber als Roter Hering entpuppt.

In welchem Roman wird der Rote Hering enttarnt?
Sprich: Dass Monkey nicht Torlan Tuffek ist?

Ich glaube nicht, ob das jemals wieder aufgegriffen wurde. Insofern wurde eine Verbindung der Personen Tuffek und Monkey einfach nie bestätigt.
Aber vielleicht täusche ich mich.


jetzt nur aus der Erinnerung - hatten wir nicht ein paar Bände zuvor den Hinweis, daß auch Monkey von seinem Okrill nicht mehr als Partner akzeptiert worden ist. Wäre es deutlicher gewesen, würde es jemand anderem auch aufgefallen sein, und es hätte Spuren in der PP interlassen. Man müßte jetzt in knapp 18 Jahre alten Forendiskussionen nachschlagen, diese sind aber leider alle schon in das große schwarze /dev/null gewandert.

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Ja, natürlich gibt es diese Parallelität mit den Okrills, aber das war es dann auch, meine ich. Wenn ich die Zeit dazu finde, schaue ich nochmal nach, ich habe die Romane noch griffbereit.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 13. August 2018, 21:01

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Richard
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nanograinger hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Mich hat es damals schon überrascht, dass Shabazza eine seiner doch nicht sonderlich zahlreichen Nanokollonen verwendete um SENECA zu übernehmen. Ursprünglich wollte Shabazza die SOL ja untergehen lassen....

Und dann .. hui - Monkey erkannte sozusagen "mit freiem Auge" dass es Richtung Milchstrasse geht. Respekt dachte ich mir damals ... oder doch eher unwahrscheinlich...

Ich fand Shabazzas Einsatz der Nanokolonne schon plausibel, schlie0lich war es eine recht gute Chance, seine Niederlage auf Century noch in einen Sieg zu verwandeln und Perry Rhodan seinem Herr und Meister vorzuführen.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Bilder der Milchstraße in vielen Kinderstuben der Galaktiker hängen, nachdem man spätestens seit den 2400er Jahren Bänden vernünftige Bilder der Milchstraße von außen hatte. Außerdem hat Monkey bekanntlich Kameraaugen mit Speichern.[/quote

Nun: Lt. Perrypedia hatte Shabazza neun Nano-Kolonnen - sprich nicht wirklich eine so grosse Anzahl ....
Ich habe diesen "Augenersatz" von Monkey jetzt immer so interpretiert, als dass da "nur" die Dinge gespeichert werden, die Monkey sieht und nicht etwa als eine Art Datenbank, in der Monkey nach belieben diverse Dinge nachschlagen kann.

btw: hat man eigentlich mal wo Infos bekommen, ob sich mit der Erhöhung der Hyperimpedanz bei Monkey und dessen Kameraaugen was geändert hat? - Ich denke, dass die zumindest ursprünglich syntrongesteuert waren .. sprich da sollte es eine Um/Nachrüstung gegeben haben.
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