Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

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nanograinger
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Wintermute hat geschrieben:
PerryPedia hat geschrieben:Stunden später erhält Khan überraschenden Besuch von Camelot. Mit einer Space-Jet landen Gucky und Icho Tolot, und der LFT-Kommissar erfährt deren Erlebnisse in der Galaxie Puydor. Letztlich waren sie am 14. November mit der GAAFENOO auf Camelot gelandet, wo die Mediker von Port Arthur sich sofort um Michael Rhodan bemühten. Doch sie konnten nicht helfen, und so flogen der Ilt und der Haluter weiter zum Solsystem. Den in Kälteschlaf liegenden jungen Rhodan haben sie mitgebracht, Julian Tifflor blieb bei Homer G. Adams. Und Hotch-Kotta ist schon wieder auf der Heimreise.


Seitdem ich den oben übrig gelassenen Auszug aus dem PP-Artikel gelesen habe, suche ich nach einem Ersatz für den "jungen Rhodan". Zum Zeitpunkt der Handlung kann man auch bei Michael mit Sicherheit nicht mehr von jung sprechen ;-)

Hmm, was hieltet ihr vom "jüngeren Rhodan"?

Ich würde ganz umformulieren, etwa in der Art.

...sich sofort um Michael Rhodan bemühten. Doch sie konnten ihm nicht helfen, und so flogen der Ilt und der Haluter mit Michael Rhodan im Kälteschlaf weiter zum Solsystem. Julian Tifflor blieb bei Homer G. Adams auf Camelot, Hotch-Kotta war schon wieder auf der Heimreise nach Puydor."

So umgeht man das Adjektiv (und der Präsens-Fehler bei Hotch-Kotta ist auch behoben).
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nanograinger
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Zum Roman PR 1960 selbst. Ich fand ihn gut geschrieben, was angesichts der Aufgabe der Verbindung der verschiedenen Handlungsebenen (SOL, Gucky und Tolot, Khan und die Situation auf Terra, Mhogena kommt aus dem Pilzdom) nicht einfach war.

Aber der Knaller war für mich das Ende: Blo Rakane taucht zum ersten Male auf, geht zu Genhered im Nonggo-Museum und fragt nach den Guan a Var (und wird später natürlich fündig). In solchen Augenblicken erhebt sich das majestätische Haupt der PR-Langerzählung über den allwöchentlichen Trubel. :st:

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Wintermute » 27. August 2018, 13:44

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Wintermute
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Lumpazie hat geschrieben:
Wintermute hat geschrieben: Seitdem ich den oben übrig gelassenen Auszug aus dem PP-Artikel gelesen habe, suche ich nach einem Ersatz für den "jungen Rhodan". Zum Zeitpunkt der Handlung kann man auch bei Michael mit Sicherheit nicht mehr von jung sprechen ;-)

Hmm, was hieltet ihr vom "jüngeren Rhodan"?


Ich würde das so verstehen, das sich das auf seinen alten Herrn (Perry Rhodan) bezieht. Also Perry (der Ältere/Vater) und Michael (der Jüngere/Sohn). ;)


Der jüngere, ja, aber so wie es aktuell ist der junge Rodan?
De Chelonian Mobile

Ceterum censeo SOL esse redeundum

Geburtsroman PR 388

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 1. September 2018, 23:14

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Am 23. März 1999 erschien der 1961. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Ein Sechstel SENECA von Arndt Ellmer


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Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Während die THOREGON SECHS das Solsystem mit unbekanntem Ziel verlässt, versucht der von der Nano-Kolonne manipulierte SENECA, der Menschen um Perry Rhodan, Reginald Bull und Fee Kellind habhaft zu werden. Doch die Besatzung weiß sich zu helfen und beginnt mit dem Projekt Zellteilung, wodurch die Nano-Kolonne ausgeschaltet werden soll. Indessen stellt Monkey fest, dass das Schiff in kurzen Hypertakt-Etappen den Sol-Quadranten durchfliegt, in die Westside wechselt und Generalkurs auf das galaktische Zentrum nimmt.

In kleinen Gruppen lenkt der Großteil der Besatzung vom eigentlichen Ziel ab, an dem nur drei Teams arbeiten. So bauen Tautmo Aagenfelt, Titus Quant, Marc Lefebre und zehn weitere Personen einen neuen Hypertakt-Orter. Sie müssen ihre Arbeit mehrfach abbrechen und umziehen, aber das Gerät kann fertiggestellt werden. Es ist als konventioneller Orter getarnt und wird kreuz und quer durch die SOL getragen. Gleichzeitig existieren fünf Attrappen, um SENECA zu irritieren.

Das Team um Aagenfelt verschafft sich einen Überblick der Pläne SENECAS. Der Hypertakt-Orter, der eine Reichweite von 50 Lichtjahren hat, macht deutlich, dass das Hantelschiff mehrere Leuchtfeuer der Milchstraße anfliegt. Offenbar sucht die Nano-Kolonne ein bestimmtes Ziel.

Indessen hat es sich Bull zur Aufgabe gemacht, in den Zwischendecks Fluchtwege anzulegen. Sein Team sorgt des Weiteren für Fluchttransmitter für die diversen Mannschaftsgruppen. Andererseits organisiert Monkey die sogenannten »Götterboten«, die als Kuriere zwischen den Gruppen fungieren. Zwischenzeitlich erinnert sich der Oxtorner daran, wie er seinem Okrill Shakar die Freiheit zurückgab.

Den direkten Schlag gegen SENECA bereitet Trabzon Karett vor. Als Erstes bemüht er sich, die Schutzschirme um den 500 Meter messenden Bereich des Bordgehirns zu schwächen, ohne dass dies von SENECA erkannt wird.

Ab dem 6. Januar 1291 NGZ wird die Situation brisanter, denn SENECA lässt die Roboter härter gegen die Menschen vorgehen. Um von Karett abzulenken, lässt Rhodan Angriffe auf den Triebwerksbereich durchführen. Das hält die nächsten vier Tage an, dann erreicht die THOREGON SECHS Dengejaa Uveso im Zentrum der Milchstraße.

Die Ausstrahlungen des Riesen-Black-Holes verhelfen Karetts Gruppe, zu der sich zuletzt Monkey gesellt hat, in SENECAS direkten Bereich vorzustoßen. Dort gelingt ihnen die Aktivierung einer Sicherheitsschaltung, durch die der positronische Teil vom Bioplasma SENECAS getrennt wird. Des Weiteren wird die Positronik in sechs Segmente partitioniert, von denen sich sogleich fünf Partitionen dem Befehl Rhodans unterstellen. Nur die Partition Drei widersetzt sich, muss demnach die Nano-Kolonne enthalten. Monkey sprengt diesen Teil, womit Ruhe an Bord einkehrt.

Die Lage ist gerade unter Kontrolle, als ein riesiges Objekt hinter dem Ereignishorizont des Zentrums-Black-Holes auftaucht. Es wird als die Kosmische Fabrik MATERIA identifiziert und greift sofort mit Traktorstrahlen nach dem Hantelschiff. Dank des verletzten Roman Muel-Chen kann die Situation bereinigt werden. Der Emotionaut steuert die SOL direkt auf MATERIA zu und nutzt die Kräfte des Zugstrahls, um die notwendige Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen.

In sicherer Entfernung meldet sich erstmals wieder SENECA. Das Bordgehirn behauptet, Rhodan selbst habe die Nano-Kolonne an Bord eingeschleppt, als er auf Century I erstmals die SOL betrat. Die Hologramme von Romeo und Julia waren Hilferufe SENECAS, der gerade noch imstande war, die Möglichkeit der Partitionierung aufzubauen. Weiterhin sollten Rhodan und weitere Menschen nach Shabazzas Willen Konditionierungs-Chips erhalten und zur fünften Kolonne werden. Letztlich ist MATERIA vor Ort, weil eine Superintelligenz, die mit der Koalition von Thoregon sympathisiert, hier Schutz gesucht hat. Dabei kann es sich eigentlich nur um ES handeln.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 2. September 2018, 00:01

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Mir kam das damals und auch heute wieder als etwas eigen vor, dass sich die Nanomaschine genau in einer der Partitionen lokalisieren liess.

Dann ist mir noch nicht ganz klar wie so eine Partitionierung einer Positronik gemacht wird; letztlich würde das ja bedeuten, dass Seneca aus lauter Subpositroniken besteht, die auch selbstaendig funktionieren (also wenn man Seneca so ohne weiteres partitionieren kann als ob es sich um eine Festplatte handeln würde ..).

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 9. September 2018, 19:28

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Am 30. März 1999 erschien der 1962. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Das Virtuelle Schiff von H. G. Francis


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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

In ferner Vergangenheit:

Die Familie der Gestalter hält sich in der Galaxie Pharau auf. Sie wird von der DORIFER-Pest bedroht, einem rätselhaften Phänomen, dem bereits zahlreiche Planetenbevölkerungen zum Opfer gefallen sind. Die Gestalter, die vor Äonen aus einer uralten Wesenheit, den »Namenlosen« oder »Vergessenen« hervorgegangen sind, zählen 322 nichtorganische, psi-begabte Lebewesen, die kosmischen Felsbrocken gleichen und den Weltraum wie ein Asteroidenschwarm durchziehen.

Aus dem Schwarm heraus können die Gestalter ihr Bewusstsein in fremde Lebewesen versetzen und diese sogar unter ihre geistige Kontrolle bringen. Sie können ohne weiteres in den Schwarm zurückkehren, benötigen aber einen direkten Körperkontakt, um von einem Wirt auf den Nächsten zu wechseln.

Gegenwart:

Das Virtuelle Schiff stellt sich Alaska Saedelaere mit dem Namen VIRTUA/18 vor. An Bord weilen keine weiteren Besatzungsmitglieder, aber im Mittelpunkt des zentralen Verteilerknotens, von dem mehrere Gänge durch das Raumschiff führen, existiert ein Bassin von zehn Meter Durchmesser. Es ist offenbar mit einer Flüssigkeit gefüllt, und der Hautträger vermeint, einen Mikrokosmos voller Sterne zu erblicken. Des Weiteren ist ihm, als könne er durch die Hülle des Schiffes schauen. Demnach befindet sich die VIRTUA/18 im Hyperraum und verlässt soeben DaGlausch.

Vergangenheit:

Eines Tages übernimmt der Gestalter Gabrel Gurh den Sphanken Sporhok von der Schwerkraftwelt Sphanka. Der Planet wird bald von der DORIFER-Pest heimgesucht werden, was Gurh für sich behält, denn die zwölfbeinigen Sphanken beherrschen die Raumfahrt nicht und können sich nicht retten. Er kehrt zur Familie zurück, deren Oberhaupt Jorim Azao ist. Bald darauf macht sich der Schwarm auf, in die Galaxie Karakhoum überzusiedeln. Dort waren sie zuvor schon einmal und betrachten die Sterneninsel daher als ihre Heimat. Dort war es auch, wo der Schwarm in unregelmäßigen Abständen von psionischen Wellen getroffen wurde, die vielleicht für ihre Gaben verantwortlich sind.

Auf der Reise stellt Juhrn Anha dann fest, dass sich die Teilung bei ihm ankündigt. Dabei ist er erst 3000 Jahre alt, und normalerweise geschieht das erst zum Ende ihres 15.000 Jahre währenden Lebens. Bei der Teilung erwacht ein neues Individuum, und das alte vergeht, womit die Zahl der Gestalter konstant bleibt.

Gegenwart:

Saedelaere weiß den zeitlichen Ablauf an Bord nicht einzuschätzen, wozu der Bordrechner PORAN/18 auch nichts sagt. Dieser projiziert Vaiyatha für ihn als Gesprächspartner, die anfangs die Gestalt von Kytoma besitzt. Vaiyatha erklärt ihm, dass auf dem Virtuellen Schiff Fehlfunktionen auftreten können, denn es entkam nur knapp der Katastrophe im Deltaraum und ist noch nicht vollständig fertiggestellt. Daher ist auch Saedelaere als Pilot erwählt worden, der ebenfalls »unvollkommen« ist. Der Aufenthalt an Bord macht potenziell unsterblich. Teile des Schiffes sind nach der Lautareen-Methode miniaturisiert worden. Des Weiteren können mittels des Netzes aus 1,50 Meter dicken Röhren, die wie ein Geflecht die Außenhaut des Schiffes umgeben, sechsdimensionale Zustände erzeugt werden.

Vergangenheit:

Jahrhunderte später fliegen die Gestalter immer noch durch den Leerraum. Da kommt es zu einer rätselhaften Kollision Anhas, der vermeint, mit einer Geistesmacht zusammengeprallt zu sein. Anha hat das Gefühl eines Höllenschlundes, aus dem das Böse springt. Zeitgleich setzt die Teilung ein, und der Gestalter erkennt, dass nicht er, sondern der Nachkomme diese eingeleitet hat. Das neue Individuum erhält den Namen Aba Ossaq, was »Licht der Sterne« bedeutet. Ossaq entwickelt sich außerordentlich schnell, und schon mit 50 Jahren übernimmt er in einem Leerraumsystem die Königin der entfernt humanoiden Jassakaenen. Aufgrund seiner Unerfahrenheit entflammt ein gerade beendeter Krieg erneut, und die anderen Gestalter haben Mühe, den Frieden wiederherzustellen.

Ossaq soll nun die nächsten 500 Jahre isoliert im Schwarm verbringen. Dieser sieht sich ungerecht bestraft – und vor der nächsten Teleportation des Schwarms in Richtung Karakhoum entzieht er dem sterbenden Anha die letzte Vitalenergie. Dies bleibt dem Schwarm verborgen. Der folgende Sprung bringt die Familie in die Nähe eines Black Holes, und nur die überragenden Kräfte Ossaqs bewahren sie vor dem Untergang. Doch dabei hat er erneut gegen eine Regel verstoßen und soll nun wirklich bestraft werden. Ossaq ist verbittert, der zum Ziehvater ernannte Gurh interessiert ihn wenig.

Gegenwart:

Als sich Saedelaere wieder einmal in der Zentrale aufhält, glaubt er, in eine rote Sandwüste hinauszublicken. Er beobachtet einen Raumfahrer nahe eines verwitterten Turmes, der einen im Sand liegenden Roboter untersucht. Die Erscheinung erlischt schlagartig, und Vaiyatha erklärt, die VIRTUA/18 müsse eine Mission im Kessel von DaGlausch erfüllen. Dort soll der für Thoregon unabdingbare PULS entstehen. In der Folge lernt der Hautträger, das Schiff mittels einer SERT-Haubenartige Apparatur zu fliegen, Mentalmodus genannt. Dabei erfährt Saedelaere, dass das Schiff zurzeit Karakhoum anfliegt, wo sich die 18 einsatzbereiten Virtuellen Schiffe auf Duxic sammeln werden. Dort werden sie auch den K-Faktor erhalten, der ursprünglich von den Helioten übergeben werden sollte.

Saedelaere vermutet, dass es der Monat August 1290 NGZ ist, als sie Karakhoum erreichen. Er identifiziert die Galaxie als NGC-5055, 24 Millionen Lichtjahre zur Milchstraße. Wenig später landet die VIRTUA/18 auf Duxic, einer Welt mit Gravitationsunterschieden zwischen 1,3 und 2,1 Gravo. Weitere Virtuelle Schiffe sind noch nicht anwesend.

Vergangenheit:

Die Heimat ist erreicht, aber die Bewohner von Karakhoum zerfleischen sich in grausigen Kriegen. Ossaq übertritt eine weitere Regel und bringt den Gestalter Emor Gharehn unter seine Kontrolle. Dann versetzt er sein Bewusstsein in den Raumfahrer Hara, der auf einer Wüstenwelt einen im Sand begrabenen Roboter entdeckt hat. Wenig später wechselt er in den vogelähnlichen Sharbanen Oujain. Da dieser seinen Namen nicht aussprechen kann, nennt er seinen mentalen Gast Shabba Ossaq. Der junge Gestalter trägt dazu bei, dass die relativ fortschrittlichen, bepelzten Skaerhams von den barbarischen Sharbanen vernichtet werden.

Der wieder freie Gharehn hat die Übernahme durch Ossaq nicht bemerkt, findet dafür aber die Spur zu dem jungen Gestalter. Sein Entsetzen ist nur kurz, denn Ossaq tötet ihn, dessen Asteroidenkörper zu Staub zerfällt. Dies wird von der Familie nicht bemerkt, da alle unterwegs sind. Jedoch erkennen sie Ossaqs Frevel unter den Völkern und beschließen die Reduktion seiner Kräfte. Doch das erweist sich als unmöglich, Ossaq ist stärker als alle Gestalter zusammen.

Ossaq setzt sich in den Truzenen Sdogon auf der ZATRIUM 235 ab. Der ist wegen Übertretung sexueller Tabus angeklagt und wird gerade seinem Kommandanten vorgeführt. Kurzzeitig spürt Ossaq ein unheimliches Wesen, eine Art schwarzer Schemen, eine Bedrohung. Dann nähern sich Dreiecksschiffe der echsenartigen Yac-Real und entern die ZATRIUM 235. Ossaq wechselt auf einen Angreifer über.

Unterdessen beschließt Gurth, die Verfolgung seines Ziehsohnes aufzunehmen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Klaus N. Frick » 10. September 2018, 11:30

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nanograinger hat geschrieben:Am 30. März 1999 erschien der 1962. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Das Virtuelle Schiff von H. G. Francis



An den Roman erinnere ich mich noch gut. Ich fand ihn richtig gut.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Clark Flipper » 10. September 2018, 11:54

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Also das Titelbild von Ralph hat mir damals schon gefallen und Roman werde ich beim Mittagessen noch mal lesen. :D
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 10. September 2018, 23:05

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War dieses TiBi nicht auch eins der ersten, die zum Teil am Computer erstellt wurde?

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 11. September 2018, 11:40

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Richard hat geschrieben:War dieses TiBi nicht auch eins der ersten, die zum Teil am Computer erstellt wurde?

Nicht wirklich. Der erste Einsatz von Computergrafiken für Titelbilder gab es bereits bei PR 1910-1913 von Oliver Johandrees.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Clark Flipper » 11. September 2018, 11:52

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Also mit dem 1962 bin ich durch, aber ich bin gleich in Teil2 weiter, wohl auch weil mir meine Erinnerung sagt das dort noch etwas wichtiges war.

Aber dieser Teil hat mich doch etwas unbefriedigt zurück gelassen. HG schreibt mit all seiner Routine, aber irgendwie springt bei mir der Funke auch heute nicht.

Aber wir werden sehen...
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Clark Flipper » 11. September 2018, 14:48

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Mmmmh, eigentlich hatte ich die ganze Zeit nur Wilhelm Busch im Kopf.
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Hat mir fast Körperlich schmerzen bereitet. :D

Aber mehr wenn der 2. Teil daran war... ;-)
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 12. September 2018, 22:26

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nanograinger hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:War dieses TiBi nicht auch eins der ersten, die zum Teil am Computer erstellt wurde?

Nicht wirklich. Der erste Einsatz von Computergrafiken für Titelbilder gab es bereits bei PR 1910-1913 von Oliver Johandrees.


Ah ok - habe ich dann wohl verwechselt / falsch in Erinnerung.

Die Begruendung warum das Virtuelle Schiff Alaska als Pilot wählte war dann durchaus auch interessant, war wohl eine Anspielung auf das Cappinfragment.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 16. September 2018, 12:11

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Am 6. April 1999 erschien der 1963. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Vergangenheit:

Auf dem Schlachtschiff YA-666 gelangt Aba Ossaq in den Körper des Kommandanten Asfa-Xak. Er gehört einer der sieben Familien an, die die Yac-Real oligarchisch beherrschen. Das Schiff nimmt Kurs auf einen Sektor, in dem eine Schlacht mit den Truzenen tobt. Unterwegs nimmt der Dunkle Magister Iiy-Yon mentalen Kontakt zu Ossaq auf. Die Magister sind kleiner als normale Yac-Real gewachsen, und ihre Haut ist Schwarz statt farbenprächtig. Sie sind Mutanten mit großen Psi-Kräften und nehmen aus dem Hintergrund Einfluss auf die sieben Familien. Iiy-Yon bietet dem Gestalter große Macht an, wenn er mit den Magistern zusammenarbeitet. Ossaq geht scheinbar darauf ein.

Gegenwart:

Im Verlauf der nächsten Wochen landen 17 weitere Virtuelle Schiffe auf Duxic. Alaska Saedelaere lernt deren Piloten kennen, wie Dirkess von der VIRTUA/2, Lekjevv Tramak Cweche von der VIRTUA/4, die einer Ameise gleicht, Zuthanakawanathe von der VIRTUA/6, ein Echsenwesen, oder Pu-4-e-W von der VIRTUA/12, ein organo-kybernetisches Wesen. Besondere Sympathie entwickelt der Hautträger jedoch zur Pilotin der VIRTUA/1, der 3,50 Meter großen humanoiden Lamaicanerin Toricelly.

Vergangenheit:

Im Zielgebiet lässt Ossaq Asfa-Xak sein Schiff zurückhalten, und die Schlacht geht für die Yac-Real verloren. Dafür muss sich der Kommandant auf Xakadeq verantworten, und ein Ehrengericht verurteilt ihn zum Tode. Erst als Asfa-Xak geköpft ist, kann Ossaq den Körper verlassen und wechselt in den Henker über. Der Dunkle Magister hält ihn nun für tot, und Ossaq kann problemlos in den Palast des planetaren Herrschers Szaph-Xak eindringen. Dort erfährt der Gestalter, dass die Magister mit den Schwarzen Schatten verbündet sind. Das sind psionisch begabte truzenische Hexen, von denen Ossaq an Bord der ZATRIUM 235 eine wahrnahm. Diese Mutanten wollen den Krieg ihrer Völker beenden, was den Machtgelüsten des jungen Gestalters widerstrebt. Als wenig später Szaph-Xak durch Gift ermordet wird, übernimmt Ossaq dessen Sohn Daye-Ya-Xak. Über ihn beschuldigt er die Dunklen Magister des Verrats und lastet ihnen den Tod des Herrschers an. Die Mutanten fallen einer aufgebrachten Volksmenge zum Opfer, ihre Friedensinitiative wird nicht bekannt.

Unterdessen kehrt Gabrel Gurh in seinen Asteroidenkörper zurück. Er hat Ossaq zwar nicht gefunden, jedoch dessen Wirken erkannt. Gurh befürchtet, sein Ziehsohn müsse in Zukunft Sha Bassa genannt werden, was »im Dunkel der Sterne« bedeutet. Um den Frieden in Karakhoum einkehren zu lassen, begeben sich Jorim Azao und Gurh nach Xakdeq. Durch Manipulationen bringen sie die Wirtschaft der Yac-Real zum Zusammenbruch, und der Krieg kann nicht fortgeführt werden. Auch spüren sie Ossaq auf, der seinen neuen Namen erhält und zur Familie zurückgeführt wird. Dort werden ihm durch Reduktion 80 Prozent seiner Energien genommen. Doch Sha Bassa kann den Kern seiner Persönlichkeit abschirmen und zu einer Inneren Festung ausbauen. Dass er für den Tod Juhrn Anhas und Emor Gharehns verantwortlich ist, bleibt weiterhin sein Geheimnis.

Gegenwart:

Vaiyatha eröffnet allen Piloten, dass es sich bei den Kosmischen bzw. K-Faktoren um die Gestalter handelt, die vor 3000 Jahren nach Karakhoum kamen und das hiesige Kriegstreiben beendeten. Im Krimor-System haben wenig später Saedelaere und Toricelly Kontakt zu Azao und Drassas Ogkun in Gestalt zweier Truzenen. Zuvor aber verspüren die beiden Piloten eine Furcht einflößende mentale Berührung, die der Zellaktivatorträger mit Cairol dem Zweiten assoziiert.

Vergangenheit:

Nach Ablauf von 600 Jahren zeigt Sha Bassa Reue und darf wieder mentale Ausflüge unternehmen. Doch nur vorgeblich profiliert er sich im Sinne der Familie, heimlich sucht er weiter nach Macht und sät Zwietracht zwischen Truzenen und Yac-Real. Er agiert sowohl im truzenischen Assosso-System als auch im Krimor-System der Yac-Real. Die Systeme stehen so dicht beieinander, dass sich ihre äußeren Planetenbahnen kreuzen. Vor allem aber gibt der zwischen Krimor und Assosso hin und her wechselnde Planet Yaya-4 Anlass zum Streit, der reiche Howalgonium-Vorkommen besitzt. Bei all seinen heimlichen Tätigkeiten fühlt sich Sha Bassa von unbekannter Seite beobachtet.

Zu dieser Zeit haben die Gestalter Kontakt zu den Helioten. Auf der Zentrumswelt Rumbiak-Awy, auf der die bösartigen Awyten leben, steht ein Pilzdom der Brücke in die Unendlichkeit, und ein Heliote, der die Welt auch Karakhoum nennt, erklärt den Gestaltern, eine bestimmte Gruppe von Wesenheiten strebe die Gründung einer kosmischen Koalition an und sie sollten das erste Thoregon-Volk werden. Dazu sind die Gestalter schon vor 100.000 Jahren in Pharau auserwählt worden. Des Weiteren sollen die Gestalter einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung des PULSES leisten, wo die Koalition ihren Sitz nehmen wird. Die Gestalter erhalten von dem Helioten eine Bedenkzeit von zehn Jahren.

Im Körper eines Yac-Real verseucht Sha Bassa den truzenischen Planeten Assosso-3 mit Ket-4-Ras-Viren. Damit provoziert er nicht nur neue Kämpfe, sondern will auch Azao in eine Falle locken. Doch Gurh erscheint und nennt seinen Ziehsohn ein Monster, das Shabazza heißen müsse, »Schatten über den Sternen«. Der junge Gestalter lacht nur – und tötet Gurh.

In der Folge sucht Shabazza im Körper eines insektoiden Sammlers Zuflucht auf einer von Pilzen überwucherten Welt. Dort nimmt der unbekannte Beobachter Kontakt auf und stellt sich als Roboter Cairol der Zweite vor. Er fordert Shabazza auf, für Torr Samaho gegen die Koalition von Thoregon zu kämpfen, die als Irrweg bezeichnet wird. Als Lohn bietet Cairol die Unsterblichkeit und Unabhängigkeit vom Asteroidenschwarm der Familie an. Doch Shabazza will Niemandem dienen, und es kommt zu einem mentalen Duell. Cairol, der über eine organische Komponente verfügt, wirft den Gestalter nieder, entreißt ihm sein Wissen um die Gestalter und die Koalition von Thoregon. Anschließend zieht sich der Roboter zurück.

Zehn Jahre später treten die Gestalter in den Dienst Thoregons, und Azao wird zum Ersten Boten. Wenig später kehrt der völlig ausgezehrte Shabazza in seinen Körper zurück – und wird von einer unbekannten Macht aus dem Schwarm gerissen.

Gegenwart:

Die beiden Gestalter kommen an Bord der VIRTUA/18, die mit der VIRTUA/1 den Asteroidenschwarm anfliegt. Erst jetzt stellen die Gestalter fest, dass nur noch 319 Asteroidenkörper vorhanden sind. Jener von Shabazza fehlt. Bald darauf versetzen sich Azao und 17 weitere Gestalter in die Bassins der Virtuellen Schiffe. Nach Wochen der Anpassung sind sie als K-Faktoren integriert, und der Flug zurück nach DaGlausch beginnt. Saedelaere vermutet, dass es Anfang November 1290 NGZ ist.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 16. September 2018, 22:08

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Richard
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Fuer mich war in diesem Band v.a. interessant, dass wir die Geschichte (oder zumindest einen Teil davon) von Sha Bassas bzw. Shabazzas kennenlernten.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Clark Flipper » 17. September 2018, 08:27

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Das stimmt, allerdings hat ich immer das Gefühl, dass das was mit seinen Elter zusammen gestoßen ist, noch von wichtiger Bedeutung sein müsste.

Aber wie ich schon schrieb, irgendwie würde ganz schnell klar das dies kein gutes Ende nimmt.
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