Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Haywood Floyd » 27. November 2018, 15:39

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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Haywood Floyd hat geschrieben:Welch absolut gräßliches Titelbild! Wen sollte das denn damals wohl ansprechen: Vorschulkinder? :(


Hey, schreib so was doch nicht. Früher war doch alles besser, das lese ich seit Jahren in diesem Forum. Also muss dieses Bild einfach viel toller sein als die heutigen Titelbilder.
^_^

Nope: früher waren nur die besseren Sachen besser. :P

Es gab halt früher nur anteilig viel mehr bessere Sachen, als heute... :saus:
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Lumpazie » 27. November 2018, 16:22

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Lumpazie
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Richard hat geschrieben:Und mit der Beendigung des Thoregeons wurde - nach meinem Dafürhalten - auch das Jahrtausend der Kriege auch gleich mal wieder beendet. Immerhin mischten die Hohen Maechte sich auch wieder in die Geschehnisse der MB ES ein. Als Beispiel führe ich mal das Eintreffen von TRAITOR an.


Mit dieser Aussage bin ich ganz bei Dir und sehe das genauso (wie so viele).

Allerdings sahen das einige Autoren seinerzeit anders (ob jetzt bewusst, unbewusst, im Team nich kommuniziert oder ähnliches, keine Ahnung). Ich kann mich an Aussagen von Arndt Ellmer auf dem 3ten Frankencon in Schwanstetten erinnern, der auf der Bühne aussagte, das wir uns im Jahrtausend der Kriege befinden (2006 - da befanden wir uns schon in den 2300ern Bänden), aber auch in den Romanen gab es noch Aussagen und Erwähnung (zuletzt glaub ich, sogar in 2700ern Bänden - das ist noch gar nicht so lange her - da wollten die Onryonen und Atopen doch das Jahrtausend der Kriege in der Milchstrasse beenden).

Das wurde zig mal und immer wieder erwähnt. Von Autoren, in den Romanen, im Forum...
viewtopic.php?p=228257#p228257
Sucht man hier im Forum nach Jahrtausend der Kriege, da kommt auch genug.
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Clark Flipper » 27. November 2018, 16:45

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Sind wir hier jetzt nicht etwas weit mit den Vorgriffen? :unsure:
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 27. November 2018, 17:03

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Lumpazie hat geschrieben:...Ich kann mich an Aussagen von Arndt Ellmer auf dem 3ten Frankencon in Schwanstetten erinnern, der auf der Bühne aussagte, das wir uns im Jahrtausend der Kriege befinden (2006 - da befanden wir uns schon in den 2300ern Bänden), aber auch in den Romanen gab es noch Aussagen und Erwähnung (zuletzt glaub ich, sogar in 2700ern Bänden - das ist noch gar nicht so lange her - da wollten die Onryonen und Atopen doch das Jahrtausend der Kriege in der Milchstrasse beenden).

Das wurde zig mal und immer wieder erwähnt. Von Autoren, in den Romanen, im Forum...
viewtopic.php?p=228257#p228257
....

Und von wem ist besagter PR 2740? Von Arndt Ellmer (sein bisher letzter PR-Roman).

Aber bitte wartet mit dieser Diskussion doch bis PR 1999. Ist ja nur noch ein halbes Jahr. B-)

Hier geht es um die Kosmische Fabrik MATERIA. Ich war wirklich verblüfft, wie das Konzept der Kosmischen Fabrik, das ja im "Kosmische Burgen"-Zyklus nur ganz peripher als "Geburtsstätte" der Mächtigen eingeführt wurde, in diesem Zyklus mit einer riesigen Wucht wiederaufgenommen wurde. Und nachdem wir von 1-Korrago bereits ein bisschen über die Machthierarchie auf MATERIA erfahren haben (PR 1942/43) lernen wir nun nach und nach weitere Seiten kennen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 28. November 2018, 18:50

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Richard
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Wobei die Kosmische Fabrik im Kosmische Burgen Zyklus stationär war.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Lumpazie » 29. November 2018, 11:32

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nanograinger hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:...Ich kann mich an Aussagen von Arndt Ellmer auf dem 3ten Frankencon in Schwanstetten erinnern, der auf der Bühne aussagte, das wir uns im Jahrtausend der Kriege befinden (2006 - da befanden wir uns schon in den 2300ern Bänden)….

Das wurde zig mal und immer wieder erwähnt. Von Autoren, in den Romanen, im Forum...
viewtopic.php?p=228257#p228257
....

Und von wem ist besagter PR 2740? Von Arndt Ellmer (sein bisher letzter PR-Roman).

Aber bitte wartet mit dieser Diskussion doch bis PR 1999. Ist ja nur noch ein halbes Jahr. B-) .


Wurde aber schon vorher von anderen Autoren erwähnt, Romane vorher und auch in den Nummern 2500 rum. Aber egal - Du hast sicher Recht...warten wir mit der Diskussion noch ein halbes Jahr ^_^
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Lumpazie » 29. November 2018, 11:42

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Richard hat geschrieben:Wobei die Kosmische Fabrik im Kosmische Burgen Zyklus stationär war.

Und die im Ayindi-Zyklus auch. (https://www.perrypedia.proc.org/wiki/GONDARAK)

Aber die beiden wurden ja nach Einführung von Materia und Co zu Fabrik der Kosmokraten umgemodelt :P
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 29. November 2018, 21:03

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Stimmt - auch das war eine stationäre Fabrik der KK.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 30. November 2018, 10:39

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In der Perrypedia es zwei Artikel zu "Kosmischen Fabriken" (wie MATERIA) und den "Fabriken der Kosmokraten" ( wie GONDARAK). Das macht auch Sinn, weil es in der Tat große Unterschiede in Größe und Aufgabe dieser beiden Arten von "Fabriken" gab. Der MATERIA-Typ hat etwa 30-mal größere Abmessungen, hat u.a. die Aufgabe "Ultimaten Stoff" einzusammeln und ist auch eine Kampfeinheit. Die Aufgabe als "Fabrik" oder Werft war eher sekundär. Die "alten" Fabriken war im Wesentlichen genau das, was der Name sagt. Aber mobil waren sie höchstwahrscheinlich auch. GONDARAK war vermutlich nicht in der GMW erbaut worden, sondern vor 2 Mio Jahren dorthin verlegt worden.

Das Konzept der Kosmischen Fabriken wie MATERIA greift also mehr dem Namen nach die ältere Idee der "Fabrik der Kosmokraten" auf. Inhaltlich ist sie fast völlig neu. Die später weiter ausgebaute Konzept, dass die Hohen Mächte (KK und CT) Kampfeinheiten dieser Art besitzen, weicht deutlich ab von den urpsrünglichen Ideen von William Voltz, wo das nicht der Fall war. Die Sporenschiffe sind keine Kampfeinheiten, und die Ritter der Tiefe haben ebenfalls keine Schiffe mit wesentlicher militärischer Schlagkraft. Bei den Kosmischen Fabriken und den Dienern der Materie sieht das anders aus.

Aber jetzt greife ich selbst vor, sorry B-)

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Kardec » 30. November 2018, 11:28

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Habe nie die "kosmischen Burgen" mit "kosmischen Fabriken" assoziiert. Bin kein Perrypediastöberer - habe im Hinterkopf dass die Burgen quasi Eigenbauten der "Mächtigen" waren.

Was die Ritterschiffe betrifft gab es aber schon kurze Beschreibungungen, nachdem die extrem bestückt waren.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 30. November 2018, 23:50

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Kardec hat geschrieben:Habe nie die "kosmischen Burgen" mit "kosmischen Fabriken" assoziiert. Bin kein Perrypediastöberer - habe im Hinterkopf dass die Burgen quasi Eigenbauten der "Mächtigen" waren.

Was die Ritterschiffe betrifft gab es aber schon kurze Beschreibungungen, nachdem die extrem bestückt waren.

Die "Kosmischen Burgen" der Mächtigen waren nochmals andere Dinger, die in der Tat sehr unterschiedlich aussahen. Aber die Überreste der "Fabrik der Kosmokraten" GONDARAK hatten erkerähnliche Aufbauten, die durchaus einer Kosmischen Fabrik wie MATERIA durchaus ähnelten, nur waren sie eben viel kleiner....

Als Ritterschiffe sind mir in erster Linie die Lichtzellen bekannt (wurden auch von deren Orbitern und Ganerc benutzt). Die hatten sicherlich was drauf im Vergleich zu "Normalo"-Raumschiffen, aber gegenüber MATERIA waren sie ein Klacks. Amtranik mit seinen Garbeschianern konnten bspw die NYLE vernichten.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 2. Dezember 2018, 17:15

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Am 22. Juni 1999 erschien der 1974. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Hetzjagd am Black Hole von Rainer Castor


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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Voller Sorge beobachten Blo Rakane, Monkey, Gucky und die Erranten, wie MATERIA mit starken Traktorfeldern nach Wanderer greift. Die Heimstatt von ES durchmisst im Gegensatz zu früheren Manifestationen nur 4800 Kilometer. Die Kosmische Fabrik feuert parallel dazu auf zwei 110 Kilometer lange und 75 Kilometer durchmessende Gebilde, die Wanderer offenbar beschützen und wegen ihres ultravioletten Leuchtens Schwarzlicht-Zapfen genannt werden. Trotz allem scheitert der Angriff, und MATERIA taucht nach 22,34 Sekunden wieder aus Dengejaa Uveso auf.

Wenig später geben die Erranten bekannt, die Fabrik verlassen zu wollen. Dabei wollen sich einige der Ältesten opfern, um den Exodus zu sichern. Mit Sur niPolan macht sich der Oxtorner daran, in der Kosmischen Fabrik Sprengsätze zu verteilen. Sie werden allerdings gegen das Carit und formenergetisch-materieprojektive Strukturon wenig ausrichten.

Unterwegs entdeckt Monkey Unstimmigkeiten bei seinem Begleiter und informiert Gucky, der ihn telepathisch auslotet. Der Ilt erkennt, das niPolan den Auszug verhindern will und in der Stadt Errantadhur, die auf drei Daseinsebenen existiert, wird der Verräter dem Ältesten Wi voTer vorgeführt. Dieser will es zu einem Gottesurteil kommen lassen, zu einem Duell zwischen niPolan und Ki thaRao, den Repräsentanten gegensätzlicher Positionen.

Das Duell entzieht sich den Galaktikern, denn durch die Errantghoms geschieht es hinter einer Goldaureole. Als diese schließlich platzt, ist der Verräter verschwunden, in ein Nichts gestürzt und nur sein Errantghom bleibt zurück. ThaRao übergibt es an Gucky. Das Werkzeug ist zwar nicht mehr zu gebrauchen, aber derart mit psionischer Energie aufgeladen, dass die Paragaben des Ilts dadurch verstärkt werden.

Während Rakane, Monkey und die Erranten nun die Kaperung der SHWOBAN, Shabazzas Raumschiff, vorbereiten, versucht Gucky, die Herren MATERIAS mental zu erfassen. Dabei nimmt er Torr Samaho als bedrohlich-düstere Wolke wahr, die sich scheinbar jenseits des Standarduniversums zu befinden scheint. Er verfügt über ein großes para-orientiertes Potenzial, liebt die Macht und hat ein starkes Gefühl des Zorns. Der Ilt muss an Laire, Kemoauc oder eine Superintelligenz denken.

Unterdessen erhält Shabazza von Cairol dem Zweiten die Erlaubnis, kurzfristig in seinen 38 Meter langen Asteroidenkörper zurückzukehren, der halbwegs im Boden einer Halle versunken ist. Shabazza sinniert über seine Vergangenheit, und Gucky erfährt, dass er zum Volk der Gestalter gehört. Er lernt sein Leben bis zu jenem Zeitpunkt kennen, als Cairol ihn entführte und er in einer Art Stasisfeld im Körper eines weißhäutigen, rothaarigen Humanoiden erwachte. Der Ilt erfährt auch von den Maßnahmen, die Shabazza gegen die Koalition Thoregon unternahm, unter anderem die Entführung des Mausbibers und Icho Tolots aus Fornax durch ein Schiff der Korrago.

Am 21. Januar 1291 NGZ sucht Gucky in Begleitung der Errantin Ge voTha im Archiv von MATERIA nach verwertbaren Informationen. Sie finden Daten über Erranternohre, TRIICLE-9, die Große Leere, über die Mächtigkeitsballungen der Superintelligenzen ESTARTU, Seth-Apophis und THERMIOC, über den Umbau der SOL, jedoch nichts über das Schicksal der Solaner.

Am nächsten Tag startet MATERIA einen neuen Angriff auf Wanderer, und das Schicksal der Kunstwelt scheint besiegelt zu sein. Da zündet Monkey die Sprengladungen. Die Fabrik lässt von Wanderer ab – und die Jagd auf sie beginnt.

Zusammen mit Ki thaRao entwendet der Oxtorner einen kleinen Transdimensionalen Zustandswandler. Gleichzeitig überwältigt Gucky Shabazza, der wieder im Körper von Direktor zehn steckt. Der Gestalter, der immer noch mit einem Angriff Jii'Nevevers auf die Milchstraße rechnet, ist total überrascht und wehrt sich nicht.

Cairol der Zweite erkennt die Fluchtabsichten der Erranten und leitet Gegenmaßnahmen ein. Die Kosmischen Ingenieure verlassen überstürzt mit der SHWOBAN die Fabrik; längst nicht alle Erranten weilen an Bord. Aber die SHWOBAN wird vernichtet – und Gucky spürt, wie die Bewusstseine der Erranten im Kollektiv der Querionen aufgehen, wo immer sich dieses befindet. Dies geschah vor langer Zeit auch mit den Barkoniden und den Sonneningenieuren.

Die drei Galaktiker hingegen entkommen mit Shabazza und dem Zustandswandler in einem kleinen Diskusschiff. Dieses wird zwar auch zerstört, aber zuvor kann Gucky teleportieren. Seine Kräfte werden durch den Errantghom verstärkt. Sie erreichen die THOREGON SECHS, wo Perry Rhodan sofort die Flucht antreten lässt. Wahrscheinlich sterben zu der Zeit auch die letzten Erranten auf MATERIA.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 2. Dezember 2018, 19:32

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Kardec hat geschrieben:Habe nie die "kosmischen Burgen" mit "kosmischen Fabriken" assoziiert. Bin kein Perrypediastöberer - habe im Hinterkopf dass die Burgen quasi Eigenbauten der "Mächtigen" waren.

Was die Ritterschiffe betrifft gab es aber schon kurze Beschreibungungen, nachdem die extrem bestückt waren.


Nun .. wir lernten halt die erste Kosmische Fabrik im Roman "Der Nachfolger" (Band 979) kennen.
Ich habe es immer so empfunden, dass die Lichtzellen eher mal sowas wie die "Beiboote" diverser Ritterschiffe waren aber auch deren Orbiter Lichtzellen zur Erledigung von Aufgaben als Fahrzeuge zur Verfugung gestellt bekamen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 7. Dezember 2018, 22:04

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nanograinger hat geschrieben:
Cairol der Zweite erkennt die Fluchtabsichten der Erranten und leitet Gegenmaßnahmen ein. Die Kosmischen Ingenieure verlassen überstürzt mit der SHWOBAN die Fabrik; längst nicht alle Erranten weilen an Bord. Aber die SHWOBAN wird vernichtet – und Gucky spürt, wie die Bewusstseine der Erranten im Kollektiv der Querionen aufgehen, wo immer sich dieses befindet. Dies geschah vor langer Zeit auch mit den Barkoniden und den Sonneningenieuren.

Da wurde auch gleich mal - so im "Vorübergehen" die Erklärung eingeschoben, dass die Barkoniden - damals im MDI Zyklus - offenbar nur körperlich gestorben sind.
nanograinger hat geschrieben:Die drei Galaktiker hingegen entkommen mit Shabazza und dem Zustandswandler in einem kleinen Diskusschiff. Dieses wird zwar auch zerstört, aber zuvor kann Gucky teleportieren. Seine Kräfte werden durch den Errantghom verstärkt. Sie erreichen die THOREGON SECHS, wo Perry Rhodan sofort die Flucht antreten lässt. Wahrscheinlich sterben zu der Zeit auch die letzten Erranten auf MATERIA.


Mir hat die Klärung der Herkunft der Paddler als "leicht degenerierte" Nachfahren damals durchaus gefallen - fand es aber schade, dass die Erranten alle ums Leben kamen.

Auch dieser Roman trug dazu bei mir dazu bei, dass ich RaiCa zu dem Zeitpunkt als einen meiner Lieblingsautoren betrachtete.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 8. Dezember 2018, 15:27

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Richard hat geschrieben:...
Mir hat die Klärung der Herkunft der Paddler als "leicht degenerierte" Nachfahren damals durchaus gefallen - fand es aber schade, dass die Erranten alle ums Leben kamen.

Auch dieser Roman trug dazu bei mir dazu bei, dass ich RaiCa zu dem Zeitpunkt als einen meiner Lieblingsautoren betrachtete.

Ich habe die beiden Romane erst vor kurzem gelesen. Sie haben ihre Qualitäten, aber das nachträgliche "Aufräumen" von "losen Enden" (so wurden sie offenbar von Rainer Castor empfunden) halte ich zum einen für unnötig und zum anderen für den Romanen abträglich. Wie es so schön heißt: Show, don't tell. Was die Geschichte der Erranten/Paddler/Barkoniden angeht wird aber im Wesentlichen erzählt, nicht gezeigt. Der Kontrast dazu ist das "Dorf" der Erranten und der Kampf von niPolan und thaRao, das ist gelungen. Der Star der Romane ist aber mMn MATERIA selbst, weniger die handelnden Personen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 9. Dezember 2018, 22:36

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Am 29. Juni 1999 erschien der 1975. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Sonnenecho von Ernst Vlcek


Bild
Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Rückblick:

Kurz nach seiner Befehlsübernahme entsendet der Scoctore Dro ga Dremm seinen Untergebenen Norgo ro Yong, ebenfalls ein Scoctore, von Porrista aus in den Sonnentresor. Der Tazole startet mit 17 Pfeilschiffen und 43 Knotenschiffen. Ro Yong, der an einer Drüsenkrankheit leidet, hält sich für die Inkarnation des Gottes Fidus und glaubt, er werde von seinen Leiden erlöst, wenn er Gaintanu aus dem Gefängnis befreit. Doch nach Ablauf von 50 Tagen hat der Scoctore immer noch nichts erreicht. Mehr noch, ihm stehen neben seinem Flaggschiff YON A PAT nur noch drei Knotenschiffe zur Verfügung.

Gegenwart:

Am 6. Februar 1291 NGZ kehrt der 5. Bote Mhogena über die Brücke in die Unendlichkeit nach Thagarum zurück. Er übergibt Atlan da Gonozal einen Datenträger mit dem Hinweis auf die Expedition der Haluter. Die SHE'HUAN dürfte am 25. März in Chearth eintreffen.

Ganzetta wartet mit der Überraschung auf, dass sein Volk mit dem Auftauchen der Algioten begonnen hat, geheime Rüstungswelten aufzubauen. Andererseits sind die Siganesen um Domino Ross dabei, ein Gerät zur Neutralisierung der algiotischen Psi-Reflektornetze zu entwickeln.

Kurz vor der Rückkehr Mhogenas sind Ronald Tekener und Myles Kantor mit dem Kreuzer der VESTA-Klasse PYXIS und vier Space-Jets unter Druog Togosh mit Kurs auf den Sonnentresor gestartet. Sie wollen Vincent Garron bergen, weshalb auch Tuyula Azyk mitfliegt, ebenso wie der Biomechaniker Arnulf Rohmer. Er betreut die Avatara-Androiden Drei und Vier, die vor Jahren auf Camelot erschaffen wurden, über keine eigene Persönlichkeit verfügen und im Bedarfsfall das Bewusstsein eines Menschen aufnehmen können.

Aufgrund eines neuen Strukturrisses bei der Sonne Yponiko, der bald 20 Lichttage misst, verschlechtert sich die Flugsituation der galaktischen Raumschiffe. Durch einen überstarken Lichteinbruch verliert Oliver Dermont an Bord einer der Jets sein Sehvermögen. Auf dem Kreuzer pflanzt ihm der Ara Somnaro aber die Augen von Drei ein.

Etwas später erreichen die Schiffe die Sonne Skoghal, und der Hyperraum-Resonator wird eingesetzt, um Garrons Hyperraumblase zu lokalisieren. Damit werden schwarze Flecken in der äußeren Korona Skoghals sichtbar gemacht, die Kantor als Sonnenechos bezeichnet und auf die Aktivitäten der Guan a Var zurückführt.

Am 12. Februar wird die in Auflösung befindliche Hypersenke entdeckt, die über eine Impulsbrücke zu Skoghal verfügt. Azyk spürt auch Garrons Nähe, der ihrem mentalen Ruf folgt. Das Bewusstsein des Todesmutanten, beherrscht von der Soboth-Persönlichkeit, wechselt in Drei, zerstört den Androiden und lässt sich anschließend in dem Blues-Mädchen nieder.

Überraschend werden die Schiffe von vier algiotischen Einheiten angegriffen. Tekener zieht sich vor der Übermacht in die Korona Skoghals zurück, aber eine Jet wird vernichtet. Unterdessen weigert sich die Soboth-Persönlichkeit, Azyk zu verlassen, und fordert die Zerstörung von Vier, weil in ihm Garrons Parakräfte verkümmern würden. Soboth droht sogar, das Blues-Mädchen zu töten und in Rohmer zu wechseln. Da erstarkt Garrons Persönlichkeit aufgrund von Azyks Nähe und drängt Soboth zurück. Anschließend wechselt er in Vier über.

Es ist der 15. Februar, und Tekener hofft, mit Garron als Vermittler So'o'both verdeutlichen zu können, welche Gefahr die Guan a Var darstellen. Der Todesmutant hält dagegen, die Sonnenwürmer als Wesen des Hyperraums seien nicht in der Lage, zu begreifen, welchen Schaden sie im Normalraum anrichten. Außerdem sei So'o'both mehr als unbedeutend und habe keinen Einfluss auf seine Artgenossen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 16. Dezember 2018, 15:58

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Am 6. Juli 1999 erschien der 1976. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Die Sonnenwürmer von Uwe Anton


Bild
Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Nach einem Tag gelingt es dem Kreuzer PYXIS und den drei Space-Jets doch, die Korona Skoghals zu verlassen und den Algioten zu entkommen. Indessen übernimmt die Soboth-Persönlichkeit wieder die Kontrolle über Vincent Garron in dem Avatara-Körper. Mittels eines Psychotricks schafft es Ronald Tekener, dass der Todesmutant nach drei Tagen wieder die Kontrolle zurückerhält. In dem künstlichen Körper leidet der Mutant jedoch stark unter seiner Farbenblindheit.

Der Scoctore Norgo ro Yong büßt durch seine Krankheit nach und nach den Bezug zur Realität ein. So verliert er bei der Verfolgung der galaktischen Schiffe durch Fehlentscheidungen zwei weitere Knotenschiffe. Trotzdem werden diese gestellt, aber sein Flaggschiff-Kommandant Praga re Nolo rät von einem Angriff ab. Tatsächlich setzt der Gegner seine gefährlichste Waffe – die Transformkanone – ein, die bislang innerhalb des Sonnentresors nicht funktionierte. Zuerst geht das letzte Knotenschiff verloren, dann materialisiert eine Transformbombe direkt in der Zentrale der YON A PAT. Kurz vor seinem Ende vermeint ro Yong, Gaintanu zu erblicken.

Dass der Kreuzer der VESTA-Klasse die Transformkanone einsetzen kann, verdankt die Besatzung dem ertrusischen Feuerleit-Chef Elgor Rizz, der die Waffe modifizieren konnte. Die Galaktiker bergen 17 überlebende Tazolen. Des Weiteren wurde während des Gefechts beobachtet, wie neun Sonnenwürmer Skoghal verließen. Bis zum 25. Februar 1291 NGZ werden sechs durch die Kraftfelder des Tresors zurückgelenkt. In dieser Zeit berichtet So'o'both-Garron von seinem Volk, den Guan a Var:

Vor 100.000 Jahren waren die Joridaer die beherrschende Lebensform der Galaxie Louipaz. Die an Kalmare erinnernden Wesen hatten anfangs einen großen Expansionsdrang, doch nach Besiedlung von 3412 Planeten zogen sie sich zurück und ihr Interesse galt fortan der Genkonstruktion.

Zusammen mit Klonen, die sie als Sinnesbrüder bezeichneten, bereisten die Joridaer in ihren Flimmersphären ihre Heimatgalaxie. So entdeckten Verhaanda und sein Sinnesbruder Xypon auf einer abgelegenen Wüstenwelt im Halo von Louipaz fünf bis sechs Meter lange Sandwürmer. Diese waren imstande, Hyperenergien aufzunehmen und in Form von Blitzen wieder abzugeben. Mit seiner Sphäre LHAMAAR fing er drei der halbintelligenten Würmer ein und brachte sie zum Stützpunkt Ohmgara. Dort erschuf der Genkonstrukteur Guanaar in 120 Jahren die Guana, die über eine höhere Intelligenz verfügten. Deren Körper waren 20 Meter lang und verfügten über eine Art Tasche, die Passagiere aufnehmen konnte. Vor allem aber konnten die Guana transitieren und dienten somit als lebende Raumschiffe.

Zeitgleich erkannte Xypon, dass die Guana die Sinnesbrüder ersetzen würden. Er wollte mit weiteren Klonen dagegen aufbegehren, doch aufgrund des einprogrammierten Schöpferschutzes töteten sie sich selbst.

Nach dem Aufstand wurde das Verbot zum Selbstkloning erlassen. Rund 60.000 Jahre später ist dann Rihaansa die letzte Joridaerin, die ein Alter Ego ihrer selbst erschuf. Das ganze Volk hatte inzwischen alle Planeten aufgegeben und lebte in Symbiose mit den Guana, die jetzt 60 Meter maßen. Die Verständigung erfolgte über höherdimensionale Impulsfolgen.

Zu der Zeit entzogen sich einzelne Guana ihren Joridaern. Diese verwandelten Sonnen bewohnter Systeme durch Energieentzug in Novae – und die Joridaer begriffen, welche Gefahr Louipaz drohte. Um der Fehlentwicklung entgegenzuwirken, begann die Suche nach der vergessenen Ursprungswelt der Guana.

Es waren Rihaansa und ihr Sinnesbruder Haans, die die Welt fanden. Doch sie kamen zu spät und erlebten, wie 28 Schiffe der Yllopter aus Rache die Wüstenwelt zerstörten. Danach erlebte Rihaansa, wie Rha'a'beth, ihr Guana, sich gegen sie erhob. Er, der nicht wusste, was es mit der Wüstenwelt auf sich hatte, zwang Rihaansa und ihren Sinnesbruder, Gift zu trinken.

Während der nächsten 20.000 Jahre mutierten immer mehr Guana, und ihre Affinität zum Hyperraum wurde so groß, dass sie den Normalraum gar nicht mehr wahrnahmen. Sie verloren ihre herkömmliche Denkfähigkeit, und dadurch versagte der Schöpferschutz. Wie im Wahn befielen die Guan a Var, wie sie inzwischen von den Völkern Louipaz genannt wurden, mehr und mehr Sonnen. Gleichzeitig starben alle Joridaer, zuletzt Koolaas durch Yoba'a'teth.

Abschließend erklärt So'o'both, er sei als letzter intelligenter Guan a Var in Louipaz geboren worden. Alle anderen seien längst nur noch instinkthandelnde Wesen. Durch den Kontakt mit dem Mutanten sei er sich jetzt seiner Rasse-Erinnerung bewusst geworden. Als die Hyperenergien der Sonnen in Louipaz erschöpft waren, folgten die 100.000 Guan a Var der Verlockung eines fernen kosmischen Leuchtfeuers. So gerieten sie in die Falle des Sonnentresors, dessen Geometrie für sie unüberwindlich ist.

Aufgrund des begrenzten Energievorrats hat sich ihre Zahl bis heute auf 25.000 reduziert. Und erst jetzt, durch Garron, ist sich So'o'both bewusst, welche Zerstörungen sein Volk anrichtete. Andererseits ist durch die Kommunikation mit anderen Intelligenzen, die für ihn immer ein Genuss war, seine Selbstzucht verloren gegangen. Kurz darauf unterliegt So'o'both dem lange unterdrückten Drang zur Teilung und verliert dadurch als letzter Guan a Var seine Intelligenz. Fast zeitgleich gelingt den drei übrigen Sonnenwürmern, die Skoghal verlassen konnten, die endgültige Flucht aus dem Sonnentresor.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Tiberius » 16. Dezember 2018, 16:50

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Tiberius
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Dieser Roman hat mich an den Planetenroman 395 Testflug erinnert, in dem es darum ging, dass die Galaktiker in einer potentiellen Zukunft ebenfalls biologische Raumschiffe gebaut hatten, die dann die Sonnen aussaugten.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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