Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Clark Flipper » 30. Dezember 2018, 18:23

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Clark Flipper
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Ich bin ja ein Fan von H. G. Francis. :D

Aber ich denke das Leben spielt einem immer ein wenig in die Arbeit mit hinein.

:gruebel: War eventuell der Expokrat über die Frauenqoute in den Romanen entsetzt.

Gar der Chefredakteur? :unsure:

:rofl: Manchmal konnte ich den "Zufallsnamen" gar nicht so schnell ein Geschlecht zuordnen. :rolleyes:

Deshalb versuche ich heute langsamer zu lesen. ;-)
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 30. Dezember 2018, 19:06

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Richard
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Jep. Ich hatte mich seinerzeit bei Carol Shmitt gewundert, dass der Vorname offenbar auch für Maenner verwendet werden kann (damals war quasi gerade noch nicht das Inet zur Datenrecherche verfügbar .. ;) ).

Und zur Ergänzung: ein besonderer HGF Fan war ich nie. Am besten gefällt mir vermutlich sein Doppelband, bei dem er die Spezialisten der Nacht bzw. deren "Background" erzaehlte.
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Am 3. August 1999 erschien der 1980. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Shabazzas Todesspur von H. G. Francis


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Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Auf der Raumyacht CREATION übernimmt Shabazza sogleich den Schiffseigner Sean Gearley und sorgt dafür, dass das Raumschiff nicht die Urlaubswelt Ajjassy im Hankgor-System anfliegt, sondern sich vorerst eventuellen Verfolgern entzieht. Als der Gestalter in den Körper Perry Rhodans zurückkehrt, wird er vom Bewusstsein des Sechsten Boten von Thoregon attackiert. Shabazza behält vorerst die Oberhand, kann andererseits den Körper des Terraners nicht aufgeben, weil er dessen Vitalenergie benötigt.

Als Nächstes gelingt es Shabazza-Rhodan, die Besatzung der CREATION zu töten. Er lässt vorerst nur den Ingenieur Harran F'Dobberhuz und die für Fancy vorgesehene Pressereferentin Lynka Avaris leben. Diese weist ihn auf den Planeten Cross im Cokk-System hin, in der galaktischen Eastside gelegen. Während die CREATION auf Kurs geht, tötet der Gestalter auch noch F'Dobberhuz und versieht Avaris mit einem Hypnoblock. Wegen der Verfolger, derer er Gewahr wurde, kann er nicht mehr ins Solsystem fliegen.

Am 8. März 1291 NGZ stürzt die automatisch fliegende CREATION über der Stadt Kumar auf Cross ab und tötet 8000 Individuen. Shabazza-Rhodan jedoch wechselt zuvor per Transmitter auf das Springerschiff BAYOON, mit der Karakhoum erreicht werden soll. Doch Shabazza kann den Patriarchen Bayaam nicht übernehmen, wird verhaftet und den planetaren Behörden übergeben.

Shabazza-Rhodan wird schnell demaskiert, aber für einen Doppelgänger des unsterblichen Terraners gehalten. Der Inhaftierte wird für harmlos erachtet und kann bald entkommen. Er wird aber schnell gestellt und umzingelt. Daher löst der Gestalter, der sich immer wieder gegen Rhodans Bewusstsein wehren muss, in einem Fusionskraftwerk einen kleinen Atombrand aus. Mit weiteren Individuen, die panisch den Planeten verlassen wollen, entkommt Shabazza-Rhodan an Bord des Handelsraumers BIRDIE-BIRDIE von Cross. Das Schiff nimmt Kurs auf Lepso. Der Planet wurde nach der Monos-Herrschaft und der folgenden Renaissance des Galaktikums wieder zum Eldorado für Abenteurer und Verbrecher, ist Shabazza als Ziel also genehm. Die Chance, dort ein Schiff für intergalaktische Flüge zu finden, ist auch sehr hoch.

Die ZHAURITTER ist mit Blo Rakane, Bré Tsinga und Lotho Keraete vorerst nach Starguhr zurückgekehrt. Dann hören sie von dem Absturz der CREATION und dem zuvor von Avaris gefunkten Bericht über den Tod der Schauspielerin Fancy. Sie fliegen das Cokk-System an, erfahren von dem Doppelgänger Rhodans und hoffen auf eine weitere Spur.

Kurz vor der Landung auf Lepso hört Shabazza von Lepso-Suma, einem Urwaldgebiet mit außerordentlicher Lebensenergie. In der Hauptstadt Orbana übernimmt er daher Carmet Glaugenthorn, der seit Jahren das Gebiet erforscht. Mit dessen Hilfe befreit er aus einem Zoo das Saurotenlamm Peeka, das aus dem Urwald stammt. Im Körper dieses jungen Sauriers dringt Shabazza in den tödlichen Urwald ein, dessen Flora und Fauna eine vollkommene Einheit bilden. Der übermächtige Geist des Gestalters übernimmt die Gemeinschaft und saugt die hier vorherrschende Vitalenergie auf.

Indessen überwindet Rhodan die posthypnotischen Befehle Shabazzas und nimmt seinen Körper wieder in Besitz. Über die Makler Hennaer Bark und Gosman Ihlik erwirbt er einen Kampfgleiter und folgt Shabazza in den Urwald. Der Terraner birgt Glaugenthorn, muss dann aber notlanden. Offenbar haben Bark und Ihlik andere Pläne mit ihm und darum den Gleiter manipuliert.

Trotz der sofort beginnenden Angriffe der hiesigen Lebensgemeinschaft erreichen die beiden Männer deren Nervenzentrum. Es handelt sich um sechs riesige Farngewächse, die sie verbrennen. So stirbt Shabazza, was Rhodan und Glaugenthorn nur registrieren, weil sich über dem Urwald plötzlich das Bild eines Asteroiden erhebt. Außerdem projiziert der Gestalter noch Bilder seines Lebens in ihre Bewusstseine.

Als sie den Dschungel verlassen, wird Rhodan von einem Mob erwartet, der durch die Flüchtlinge von Cross aufgewiegelt wurde. Doch das Geschehen ist auch auf Cross bekannt geworden, und am 16. März erscheint die ZHAURITTER auf Lepso. Im letzten Moment klärt der weiße Haluter die Lage.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 6. Januar 2019, 19:21

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Richard
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Und so endete die Story vom abtruennigen Gestalter Shabazza, der die Terraner im Solaren System an den Rand des Abgrunds gebracht hat ....

Ich habe es damals als ganz positiv empfunden, dass Shabazza gestorben ist - der Gestalter war fuer mich eine sehr negative Figur, war skrupellos und Reue war für ihn wohl ein Fremdwort.
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Sah ich auch so. Ich weiß noch, wie ich Shabazza ein möglichst brutales Ende gewünscht habe. Wie übrigens auch Vincent Garron. Es war gerade die Zeit der blutrünstigen Massenmörder und ich hasste beide Charaktere regelrecht.

Gruß.
Das ist ... TERRA!
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Clark Flipper
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Nun auch in Nachhinein bin ich wieder erstaunt wie hier mit Opferzahlen herumgespielt wurde.

Irgendwie verbinde ich diese PR-Periode doch sehr damit. Nicht das ich damit Grundsätzlich nicht klar komme und auch ein sinnloser Tod kann für die Geschichte einen Sinn haben, aber auch hier wirkt es auf mich einfach wie ein Mittel zum Zweck.

Ich kann mir das Ende des Bösewichts auch durchaus ohne diese Toten als verdient vorstellen.
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 6. Januar 2019, 21:24

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Richard
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Nun ... ich weiss jetzt nicht inwieweit hier das Expose das so vorgegeben hat oder ob hier HGF seine literarischen Neigungen aka Monster der Woche mit entsprechenden Toten ausgelebt hat. Leider lebt keiner der beteiligten seitens Expokratie und auch Autor mehr um das abzuklären.
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Clark Flipper
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Also wenn ich so an die nächsten Romane bis einschließlich des Finale denke, da bleibt dieser Roman kein Einzelfall.
Und die Romane vorher im Zyklus haben schon einige Seiten für Todeslisten produziert. ;)
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Am 10. August 1999 erschien der 1981. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Offensive der Algioten von Arndt Ellmer


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Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Zwei Tage nach Abflug der PYXIS hat sich die Rotationsfrequenz des Pulsars Wlaschos auf 15,9934 pro Sekunde erhöht. Somit ist die Grenze zur Wandlung in ein Schwarzes Loch überschritten. Unterdessen sind Norman Kemmer, Denor Massall mit seinem Okrill Tarlan und der Siganese Domino Ross mit dem VESTA-Kreuzer URANIA unterwegs. Das Raumschiff hat eine vengolanische Besatzung, xenophobische Kolonial-Terraner. Sie beobachten, wie die Algioten den Planeten Loougast, auf dem Heiv-Kolonisten leben, verlassen. Dies geschieht auch auf anderen Welten und zeitgleich verlegen sie ihre Flotten in nicht nachvollziehbarer Weise.

Später trifft sich die URANIA mit dem Rachenschiff GORIKA des Wlatschiden Kunrawwa. Zusammen fliegen sie in das Eleprysi-System, wo über dem vierten Planeten Holter eine algiotische Flotte stationiert ist. Für Kunrawwa ist es der Beweis, dass dort der verschleppte wlatschidische Admiral Anschoruk gefangen gehalten wird. Die GORIKA startet daher, um dem Flottenkommando Bericht zu erstatten.

Die URANIA schließt sich in der Folge dem Rachenschiff FLAMBAT, Kommandant Riggwan, an, die zu einem Gefangenenaustausch im Leerraum unterwegs ist. Auf diesem Wege kehrt auch Anschoruk zu seinem Volk zurück, aufgrund der Verhöre aber mehr tot als lebendig.

Der VESTA-Kreuzer kehrt als Nächstes ins Lhanzoo-System zurück, wo die GILGAMESCH, die DSOOBRATH und die anderen maahkschen Schiffe soeben von 15.000 algiotischen Schiffen angegriffen werden. Es ist ein halbherzig geführter Angriff und Atlan da Gonozal vermutet ein Ablenkungsmanöver.

Nach Abzug der Algioten starten Atlan, Hermon da Ariga und Mhogena mit der ANUBIS, um die Völker Chearths auf die Ankunft der Haluter vorzubereiten. Die URANIA wird zum Begleitschiff und anfangs geht es ins Ranggan-System. Dort beginnen die Wlatschiden damit, das alliierte Hauptquartier aller Chearther zu evakuieren. Atlan und Mhogena sprechen mit dem planetaren Protektor, Admiral Granschok, und einigen Meistern des Sandes, dann suchen sie die Klinik Pian Kado Ra (Brunnen am Gebirge) auf, wo Anschoruk behandelt wird.

Der Wlatschide beteuert zwar, nicht zum Verräter geworden zu sein, doch die Ankunft von 18.000 algiotischen Einheiten straft ihn bald Lügen. Die beiden Camelot-Kreuzer greifen an der Seite der 800 Meter messenden GANIRANA in die Kämpfe ein. Das neue Schiff unter dem Kommando von Ganzetta ist auf der Rüstungswelt Chattago mit der Transformkanone und anderer galaktischer Technik ausgestattet worden. Im Gegensatz zu den von den Maahks ausgerüsteten Schiffen der Gharrer ist diese Technik jedoch gesichert und kann nicht nachgebaut werden.

Letztlich wird Ingars von den Chearthern aufgegeben. Die drei Schiffe fliegen umgehend nach Jorkasho, dem vierten Planeten des Orasuu-Systems, wo sie den Kommandanten dieser geheimen Rüstungswelt, Daningva, warnen. Danach geht es weiter zur Dschungelwelt Argopane im Garparo-System und weiteren vier Rüstungswelten, die allesamt aufgegeben werden müssen.

Das letzte Ziel ist Chattago im Rodekir-System, ein Planet, der nicht einmal Anschoruk, der sich auf der GANIRANA aufhält, bekannt war. Obwohl der Wlatschide unter anderem von Ross und Massall beobachtet wird, wird erst nach der Landung erkannt, dass er eine tazolische Gebetsschnur besitzt, eine so genannte Liandos. Anschoruk kann fliehen und setzt einen Hyperimpuls ab, bevor er gestellt und getötet werden kann.

Schon nach kurzer Zeit erscheinen Pfeil- und Knotenschiffe und beginnen die Bombardierung des Planeten. Auch Dro ga Dremms Elcoxol-Schiff HEDO RU GIOR wird geortet. Die Algioten verwüsten den von 4,5 Millionen Wlatschiden bewohnten Planeten, die Schiffe versuchen eine heillose Flucht. Während die URANIA an diesem 28. Februar 1291 NGZ entkommt, werden noch die Kapitulation und kurz darauf die Explosion der ANUBIS registriert. Das Schicksal der Besatzung bleibt ungewiss.
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Am 17. August 1999 erschien der 1982. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Gefangene der Algioten von Susan Schwartz


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Titelbild: Oliver Johandrees

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Die 26-jährige Arkonidin Rinaher von Sarkand gehört zur Besatzung der ANUBIS. Als sie erwacht, befindet sie sich auf dem Knotenschiff DAFFAR, das von dem Voranesen U'Niboref geführt wird. Zwischen den Verhören muss sie an ihre Familie denken, die vor zehn Jahren nach Camelot übergesiedelt ist. U'Niboref interessiert sich vor allem für die Unsterblichkeit Atlan da Gonozals und will auch alles über die Superintelligenz ES wissen. Rinaher wird mit Drogen vollgepumpt und zuletzt glaubt sie, den algiotischen Göttern direkt gegenüberzustehen.

Zusammen mit Gerenger, Rhoa, Suren, Arim da Shabon, Ragonet und Hermon da Ariga wird die Arkonidin in ein Lager auf Kappan, dem fünften Planeten des Eleprysi-Systems, gebracht. Wie viel Zeit inzwischen vergeht, können sie nur erahnen. Dann hören sie, dass die HEDO RU GIOR im  Orbit parkt und sie kommen auf das Elcoxol-Schiff des Scoctoren Dro ga Dremm. Hier begegnen sie Atlan wieder, der seit der Zerstörung der ANUBIS auf dem Raumschiff festgehalten wird.

Unterdessen kehrt die PYXIS mit Ronald Tekener und Myles Kantor nach Thagarum zurück. Wlaschos Pulsfrequenz hat sich weiter auf 16,3435 erhöht und der Dimensionsriss bei der Sonne Yponiko misst 24 Lichttage. Vincent Garrons Bewusstsein hat sich in dem Avatara Vier etabliert, seine Parafähigkeiten scheinen aber vorerst erloschen zu sein. Mit der Degeneration So'o'boths ist der größte Teil der Soboth-Persönlichkeit fort, der Rest ist in Garrons Unterbewusstsein verschwunden.

Auf der MERLIN haben die Wissenschaftler um Dr. Liddy Ansund mit Unterstützung des Fünften Boten Mhogena bei der Erforschung der algiotischen Psi-Netze Fortschritte gemacht. Eine vollständige Neutralisierung ist jedoch noch nicht möglich.

Kantor lässt eine Staffel Space-Jets und Kreuzer ausschwärmen, die in einem Umkreis von 300 Lichtjahren um den Sonnentresor nach dem Verbleib der drei verschwundenen Guan a Var suchen sollen. Am 14. März 1291 NGZ werden bei der Sonne Eleprysi Veränderungen festgestellt, die an die bekannten Flare-Effekte erinnern. Da die geschätzte Zeit bis zum Untergang des Systems nur noch einen Monat beträgt, warnt Kantor am folgenden Tag die Algioten vor dem drohenden Untergang und bittet sie, den Chearthern die Möglichkeit zu lassen, die intelligenten saurierartigen Holterer vom vierten Planeten zu evakuieren. Außerdem unterhalten die Wlatschiden dort eine kleine Forschungsstation, in der fünf Wissenschaftler die Evolution der Holterer beobachten und behutsam fördern.

Der Scoctore konfrontiert seine acht Geiseln mit der Botschaft. Dro ga Dremm ist überzeugt, dass die Veränderungen der Sonne auf Manipulationen der Galaktiker zurückgehen, die so versuchen wollen, die Gefangenen zu befreien. Atlan, Ragonet und da Ariga, die hervorragende Dagoristas sind, überwältigen ihre Wächter und nehmen ga Dremm als Geisel. Mit dessen persönlichem Beiboot verlassen sie die HEDO RU GIOR, doch der Scoctore sorgt dafür, dass das Triebwerk aussetzt und sie auf Holter notlanden müssen.
Zuletzt geändert von Moonbiker am 21. Januar 2019, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wikipedia Logo entfernt
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Auf dem TiBi kann man ein sogenanntes Knotenschiff der Voranesen bewundern.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Wintermute » 21. Januar 2019, 10:43

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nanograinger hat geschrieben:... Wikipedia-logo.png ...


Kann evtl. noch jemand das Wikipedia Logo entfernen ;-)
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Ceterum censeo SOL esse redeundum

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Wintermute hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:... Wikipedia-logo.png ...


Kann evtl. noch jemand das Wikipedia Logo entfernen ;-)

Ich leider nicht mehr. Ich frage mal Tiberius...

Finde es aber auch kurios, dass dieses Logo im Perrypedia-Artikel drin ist. Scheint ein neues Feature der PP zu sein. Da werde ich in Zukunft aufpassen müssen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Moonbiker » 21. Januar 2019, 12:13

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Wintermute hat geschrieben:
Kann evtl. noch jemand das Wikipedia Logo entfernen ;-)

erledigt

Günther
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Moonbiker hat geschrieben:
Wintermute hat geschrieben:
Kann evtl. noch jemand das Wikipedia Logo entfernen ;-)

erledigt

Günther

Super, danke :st:
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Am 25. August 1999 erschien der 1983. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Sonnentod von Uwe Anton


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Titelbild: Oliver Johandrees

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Die Fähre Dro ga Dremms stürzt in einer Sumpflandschaft Holters ab. Rinaher von Sarkand, Ragonet und Suren werden dabei so schwer verletzt, dass Atlan da Gonozal, Arim da Shabon, Hermon da Ariga und Gerenger sie auf notdürftigen Tragen transportieren müssen. Während sie sich mit ihrer Geisel vor tazolischen Suchkommandos verbergen, werden sie von Raubtieren und Blut saugenden, giftigen Parasiten bedroht.

Am 19. März 1291 NGZ stoßen die Arkoniden auf fünf Holterer, die von Gijo geführt werden. Sie sind von den auf Holter stationierten Wlatschiden ausgesandt worden, die ihr Versteckspiel gegenüber den Holterern aufgegeben haben. Die saurierartigen Wesen stehen kulturell an der Grenze zur Bronzezeit und weisen den Weg in ein ausgedehntes Labyrinth unterhalb des Sumpfes. Dort beginnt ein mühevoller Marsch zu den Wlatschiden.

Währenddessen unternehmen Ganzetta, der mit seiner GANIRANA bei der PYXIS von Myles Kantor eingetroffen ist, und der Terraner mit einer Space-Jet einen Vorstoß in das Eleprysi-System, um Kontakt zu dem von Vottena geleiteten Forschungsstützpunkt auf Holter aufzunehmen. Die Algioten reagieren nicht auf ihre Anwesenheit und sie erfahren von den Überlebenden der ANUBIS.

Am 21. März geht das durch die drei Guan a Var beschleunigte Wasserstoffbrennen Eleprysis in das Heliumbrennen über. Kantor ist überzeugt, dass die Sonnenwürmer sich von den Hyperimpulsen ernähren, die beim Wasserstoffbrennen freigesetzt werden, und den Prozess daher so stark vorantreiben. Darüber hinaus vermutet er, dass die Guan a Var bevorzugt Systeme auswählen, die von Intelligenzen bewohnt werden, weil sie deren ÜBSEF-Konstanten wahrnehmen können. Während Holter vor der Apokalypse steht, verschwinden die Sonnenwürmer im Hyperraum.

Unterdessen erinnert sich Atlan durch das Geschehen an ein Ereignis im 21. Jahrhundert zurück, wo die Sonne Mhalloy nahe der Sogmanton-Barriere durch den Ersteinsatz des Sonnenkillers in eine Supernova umgewandelt wurde (gespeichert in Geheimarchiven unter Monde des Schreckens).

Am 29. März spüren die Algioten, die mit der Flucht begonnen haben, die Individualimpulse ihres Scoctoren auf. Sie können ihn befreien, zumal die Wlatschiden und Arkoniden auch nur noch an Flucht denken. Die Holterer, für die ihre Heimat der Kern ihrer Religion ist, bleiben freiwillig zurück. Nach der allgemeinen Flucht bläht sich die Sonne auf und verschlingt ihre Planeten.

Einen Tag zuvor erreichen die Haluter mit der SHE'HUAN den Halo von Chearth. Als sie nun die Supernova orten, ziehen sie die richtigen Schlüsse und treffen am 31. März auf die PYXIS und GANIRANA.
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Ein bedrückender Roman. Das Schicksal der Holterer ging mir nahe.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon thinman » 27. Januar 2019, 18:58

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nanograinger hat geschrieben:Am 25. August 1999 erschien der 1983. Roman der PERRY RHODAN-Serie:
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Unterdessen erinnert sich Atlan durch das Geschehen an ein Ereignis im 21. Jahrhundert zurück, wo die Sonne Mhalloy nahe der Sogmanton-Barriere durch den Ersteinsatz des Sonnenkillers in eine Supernova umgewandelt wurde (gespeichert in Geheimarchiven unter Monde des Schreckens).
.

Das bezieht sich natürlich auf die Arkon Triologie in den Blaubänden.

thinman

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 28. Januar 2019, 01:39

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Richard
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Die ist ja auch 1999 erschienen und somit war die Erinnerung Atlans eine Art "Werbung" für diese Trilogie.
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Weil heute ja »Throwback Thursday« ist und es sich thematisch eh anbietet, blickt der Redakteur im Redaktionsblog genau tausend Bände zurück in die Vergangenheit der Serie. Damals ging's um eine legendäre Brücke – und ein Tor ...

https://perry-rhodan.blogspot.com/2019/ ... o-tor.html
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Am 31. August 1999 erschien der 1984. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Yaronag von H. G. Francis


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Handlung des Romans

Abseits der neuen Nova Eleprysi und 65 Lichtjahre zum Sonnentresor parken die PYXIS, die GANIRANA und die SHE'HUAN. Deutlich kann der Dimensionsriss bei Yponiko geortet werden, der sich auf 30 Lichttage erweitert hat. In der Folge explodieren die Schaltstationen auf Porrista, Thuragur und Boschko. Des Weiteren erhöht sich die Rotationsgeschwindigkeit Wlaschos' auf 50 Umdrehungen pro Sekunde.

Atlan da Gonozal, Myles Kantor, Ganzetta und weitere Personen wechseln auf die SHE'HUAN, wo sie von Icho Tolot und dem als Kommandanten der 800 Haluter-Schiffe eingesetzten Toro Maraket begrüßt werden. Am 3. April 1291 NGZ präsentieren die Haluter den Yagan Robero Nagidor, »Yaronag«, den sie auf Basis der von Blo Rakane im Nonggo-Museum entdeckten Unterlagen erbaut haben. Der Apparat besteht aus dem Nagidor, einer zylinderförmigen Zentraleinheit, die 400 Meter durchmisst und 600 Meter hoch ist. Er ist im Megahangar zwei der SHE'HUAN stationiert und kann 500 Meter weit aus dem Schiff ausgefahren werden. Neben der völlig fremdartigen nonggoschen Technologie enthält der Nagidor Hyperdimverdichter, einen gewaltigen Hypertrop und ein Inmestronennetz, das den Wiezold-Effekt nutzt.

Zu dieser Zentraleinheit kommen 60 Module, die Yagan Robero. Sie sollen mittels eines Hypertrops Hyperenergie aufnehmen und in UHF-Signale umwandeln. Die Nonggo haben mit ihrem Yaronag einst im Sonnentresor Energiegewitter aus synthetischer Ultrafrequenz-Hyperstrahlung erzeugt, die den Käfig und das Labyrinth bildeten, aus denen die Guan a Var nicht ausbrechen konnten. Der Tresor selbst wurde mit Geräten errichtet, die allein von den Baolin-Nda erbaut worden sind.

Tolot ist überzeugt, dass die Sonnenwürmer mit dem halutischen Yaronag sogar vernichtet werden können. Dabei würde das Gittersystem aus Schwerkraft und Hyperspektrum des Sonnentresors zusammenbrechen. Die Variation der ultrahohen Hyperstrahlung würde zugleich bei den Guan a Var einen Schockzustand auslösen, durch den sie wehrlos würden.

Die Haluter berichten ebenfalls von den Ereignissen während ihres Fluges nach Chearth:

Die relative Enge an Bord des ehemaligen Tenders beeinträchtigte das Wohlbefinden der individualistischen Haluter sehr. Dadurch steigerte sich ihre Neigung zur Drangwäsche und wiederholt kam es zu Streitigkeiten. Trotzdem erbauten sie unter der Leitung des als Cheftechniker fungierenden Kosmophysikers Summag Arkad und seines Stellvertreters Astan Khor nach den nonggoschen Plänen den Yaronag. Nachdem die Aufgabe erfüllt war, erstarrte ein Teil der Haluter durch Veränderung ihrer molekularen Struktur. Andere wiederum suchten sich neue Aufgaben. Tenquo Dharab widmete sich den an Bord gebliebenen Robotern der ARK-Klasse, Warthan Gronyt beschäftigte sich mit alt-terranischer Musik und veranstaltete sogar Konzerte.

Als die SHE'HUAN den Flug für einen Test unterbrach, wurde das Triebwerkssystem plötzlich gelähmt. Während sich einige Haluter um Domo Sokrat um die Reparatur bemühten, entdeckte Ingga Modd im All treibend Manalei, ein zwölf Meter hohes und vier Meter breites Gebilde, das einer unvollständigen Eierschale glich. Über die matt schimmernde blaue Oberfläche bewegten sich farbige Flecken und goldene Streifen, die an Intarsien erinnerten. Das Gebilde, das seit langer Zeit ohne Energie zwischen den Galaxien trieb, wusste nicht, ob es von seinen Erzeugern hierher versetzt wurde, weil es vielleicht ein gefährliches Objekt war. Auf jeden Fall war Manalei von dem Gedanken besessen, zu den Sternen zurückzukehren. Es holte Modd per Teleportation in sein Inneres, wo es ihn in Energie umzuwandeln versuchte. Das Gebilde, das durch Strahlschüsse gestärkt wurde, drang anschließend in die SHE'HUAN ein. Die Haluter vermochten zwar, es mittels ihrer Paratron-Technologie in den Hyperraum abzustrahlen, doch es kehrte immer wieder unversehrt zurück. Einen HÜ-Schirm, den Tolot mit Lingam Tennar errichtete, überwand Manalei ebenfalls mühelos. Selbst durch eine Mikro-Gravitationsbombe ließ er sich nicht vernichten. Da auch ein zum Hypertrans-Projektor modifizierter Paratron ihn nicht aufzuhalten vermochte, konnten sie letztlich nicht verhindern, dass Manalei Arkad und fünf weitere Haluter aufnahm und sich im Inneren Nagidors festsetzte.

Als schließlich Tolot, Akka Uhrt, Opka Tarnak und Umma Boras in die Zentraleinheit eindrangen, wurden sie erbittert von Modd, Arkad und den fünf anderen angegriffen. Diese hatten zwar nur noch eine Größe von 70 Zentimetern, hatten aber ihre Masse und Kraft behalten. Sie wurden nur mühsam überwunden, dem Schalenwesen vermochten sie noch immer nichts anzuhaben. Die Reise wurde deshalb fortgesetzt.

Der Astrophysiker Astran Bohannon an Bord der PYXIS entdeckt im Bereich der Wolke, die sich aus dem Eleprysi-System bildet, den Hyperraumkokon eines sich teilenden Sonnenwurms. Um auch die beiden anderen Guan a Var zu finden, fordert Kantor über Hyperfunk Vincent Garron an.

Im Lhanzoo-System bereiten derweil die 17 gefangenen Tazolen dem Epsaler Kalle Esprot zunehmend Probleme auf seiner MERLIN, denn sie leiden mehr und mehr unter Elcoxol-Entzug. Vil an Desch lehnt es rigoros ab, seine Vorräte zu teilen. Garron, dessen Parafähigkeiten langsam wieder erwachen, beeinflusst daraufhin eigenmächtig den Scoctoren. Sofort zeigt sich an Desch mitleidsvoll und gibt von seinem Elcoxol ab. Außerdem versucht er, seine Artgenossen von der Existenz der Guan a Var zu überzeugen.

Nach Eingang von Kantors Bitte fliegt ein wlatschidisches Kurierschiff mit Garron und Tuyula Azyk zur PYXIS. Dort tritt die Soboth-Persönlichkeit wieder hervor und fordert einen natürlichen Körper. Das Blues-Mädchen kann Soboth aber zum Rückzug veranlassen. Wenig später entdeckt der Todesmutant die Kokons aller drei Sonnenwürmer, die er als farbenprächtige Gebilde wahrnimmt. Auch das Schalenwesen im Inneren Nagidors erscheint ihm aufgrund seiner Hyperraum-Affinität farbig.

Die Yagan Robero-Module werden auf 60 halutische Schiffe verteilt. Doch Manalei vereitelt den Angriff auf die Guan a Var, indem er die von den Modulen abgegebene Energie aufnimmt. Inspiriert durch das siganesische Kinderlied »Die Laus im Pelz«, schlägt der musikbegeisterte Gronyt am 6. April vor, im Inneren Nagidors einen Hypertrop einzusetzen. Das gewagte Experiment gelingt, das Schalenwesen stürzt in sich zusammen und vergeht in einem Blitz. Zugleich nehmen die sieben geschrumpften Haluter ihre normale Größe wieder an. Anschließend ist es kein Problem, die drei Sonnenwürmer in ihren Kokons durch den Yaronag zu vernichten.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon Richard » 4. Februar 2019, 00:20

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Manalei kam mir damals als das zu der Zeit schon fast übliche MdW (Monster der Woche) in den HGF Romanen vor.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 10. Februar 2019, 11:18

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nanograinger
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Am 7. September 1999 erschien der 1985. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Ein Köder für MATERIA von Arndt Ellmer


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Titelbild: Oliver Johanndrees

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Anfang Februar 1291 NGZ trifft auf Camelot eine Nachricht vom Camelot-Büro Olymp ein. Demnach will ein Mitglied der Galactic Guardians (GaGuas) überlaufen. Er trägt den Tarnnamen Jerome Pennsylvanier. Armin Assitar nimmt sich der Sache an. Mit dem Kreuzer THALASSA fliegt er zum angegebenen Treffpunkt Zephos, dem fünften Planeten des Topas-Systems. Der vormalige Camelot-Stützpunkt zählt zu den Basen der GaGuas und der Kreuzer nimmt am 18. Februar den Überläufer auf. Es ist der Terraner Yorgan Pittker, der seit drei Jahren zu den GaGuas gehört.

Zurück auf Camelot erfährt Assitar, dass Reginald Bull, Gucky, Trabzon Karett und Monkey mit der ZIRKA eingetroffen sind. Diese haben bei Homer G. Adams (Julian Tifflor weilt zurzeit auf Arkon) wegen einer Dublette der SOL vorgesprochen, mittels der Perry Rhodan MATERIA bezwingen will.

Nach einigen Vorbereitungen fliegt die ZIRKA am 23. Februar ins Solsystem, wo Bull und seine Begleiter mit Paola Daschmagan und Cistolo Khan zusammentreffen. Nach einigem Hin und Her sind sie bereit, das alte Ultraschlachtschiff (USS) ISTANBUL, das auf Olymp als Museumsschiff parkt, als Replik der SZ-1 zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren soll auf Luna eine Attrappe des Mittelteils der SOL gebaut werden. Die Unterstützung der LFT in Form von 10.000 Schiffen bezeichnet der LFT-Kommissar als illusorisch. Dabei weist er auf eine Krise im Kristallimperium hin, wo 26 Berater von Imperator Bostich I. getötet worden und verschwunden sein sollen.

Als Imitat der SZ-2 soll das ehemalige USS PANTANI dienen, das als Handelsraumer im Besitz der GaGuas ist. Entsprechend übernimmt die ZIRKA von der QUANTAS eine Gruppe Techniker, die von Camelot kommen. Aufgrund der Aussagen Pittkers wird der Planet Herriök angeflogen, eine Agrarwelt der Hanen-Blues im Herriau-System. Dort lassen die GaGuas Grundstoffe für Drogen erzeugen.

Die knapp 600 Cameloter landen heimlich auf dem Planeten und zielen auf die PANTANI. Dabei bekommt es Monkey mit seinem Artgenossen Arol Konnar zu tun, der zu den Kämpfern von Thor Schinnek zählt, dem Henker des Tizian Grannet. Konnar unterliegt in dem Duell und begeht Suizid. Anschließend kann die PANTANI geborgen werden und flieht an diesem 26. Februar vor sich nähernden Schiffen der Hanen.

Einige Wochen später, wieder auf Camelot, erfährt Bulls Gruppe am 20. März, dass die SOL in acht Tagen die Kosmische Fabrik an einen bestimmten Punkt über Dengejaa Uveso locken soll, Rendezvouspunkt Terminus genannt. Die Aufforderung stammt von ES.

Zurück auf der SOL leidet Rhodan unter den Untaten, die Shabazza in seinem Körper steckend begangen hat. Der Psychologe Vorman Kitissen Hondro, ein Nachfahre des ehemaligen Obmanns von Plophos, kann dem Terraner vorerst nicht helfen.

Am 23. März experimentieren Blo Rakane und Tautmo Aagenfelt immer noch mit dem Transdimensionalen Zustandswandler. In einer Entfernung von 20 Lichtjahren zur SOL setzt der weiße Haluter das »Fingerhut« genannte Aggregat, das von 30 Kreuzern umgeben ist, zwei interferierenden Hyperdim-Resonatoren aus. Im Bereich einer bestimmten Frequenz kommt es zu einer energetischen Entladung und ein drei Kilometer langer Dimensionsriss entsteht. In dessen Bereich wird eine Masse geortet, die einem Mond bzw. einem Sporenschiff entspricht. Die Analyse ergibt, dass der Transdimensionale Zustandswandler in den Hyperraum ragt und der Fingerhut quasi als Anker im Normalraum fungiert. Die Speicherkammer für den Ultimaten Stoff ist offenbar Bestandteil der fünften Dimension. Bei der Hülle wiederum handelt es sich um eine Strukturon-Materieprojektion, um strukturverdichtete und feldstabilisierte Energie im Sinne einer hyperenergetisch konfigurierten Matrix, deren ins raumzeitlich manifestierte Kontinuum eintretende dritte Ableitung die erkennbare Materie ergibt. Deren strukturimmanente Halbwertzeit beträgt einige hunderttausend Jahre.

Indessen fliegt Sargor da Progeron mit dem Diplomatenschiff DYIRBAL die SOL an, die 1050 Lichtjahre zum Zentrums-Black Hole am Sammelpunkt Gevari steht. Der Arkonide bittet zu einem Gespräch mit dem Tai Moas, der sich mit seiner Thronflotte ARK'IMPERION in nur 423 Lichtjahren Entfernung aufhält. Rhodan sagt zu und lernt so die Thronflotte kennen, die aus acht Schlachtkreuzern, einem Superschlachtschiff und einer 2000 Meter langen, 900 Meter breiten und 280 Meter dicken, elliptischen Plattform besteht, THEK-LAKTRAN genannt. Auf der Scheibe ist ein Teil der Kristallwelt nachgebildet und dort empfängt Bostich I. am 24. März den Terraner. Er bietet ihm im Kampf gegen MATERIA eine große galaktische Flotte an und macht deutlich, dass das Kristallimperium auf dem Weg zu früherer Stärke ist. Als Gegenleistung fordert Bostich den Verzicht Camelots auf neuere, modernere Kampfschiffe und die Übereignung der GILGAMESCH an Arkon. Rhodan erkennt, dass Bostich nicht mehr die Marionette ist, die er einmal war, und schlägt als Kompromiss vor, die GILGAMESCH dem Galaktikum zu übergeben und als Wachschiff über Mirkandol zu parken. Der Imperator akzeptiert.

Nach Rhodans Rückkehr tauchen nahe der THOREGON SECHS zunächst 200 akonische Schiffe unter Garon von Bass-Thet auf, die sich Rhodan unterstellen. Dann erscheinen 20.000 gatasische Raumer, 35.000 Schiffe der Apasos, Tentra, Latoser, Mantam und anderer Jülziish, die 59 NOVA-Raumer der LFT unter Khan sowie 1200 Schiffe anderer Sternenvölker, darunter Báalols, Aras und Mehandor. Auch die ZIRKA erscheint, begleitet von einigen LFT-Tendern, die die beiden alten USS sowie die Attrappe des SOL-Mittelteils flankieren. Zuletzt erscheint Bostich mit der Thronflotte, der diesen Aufmarsch sicherlich initiiert hat, gefolgt von zigtausend arkonidischen Kampfschiffen.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 17. Februar 2019, 09:54

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Am 14. September 1999 erschien der 1986. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kampf der Giganten von Rainer Castor


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Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Am Sammelpunkt Gevari erscheinen insgesamt 100.147 arkonidische Kampfschiffe. Die Kommandeure der versammelten Flotten, Perry Rhodan, Tai Moas Bostich I., Garon tan Bass-Thet, LFT-Kommissar Cistolo Khan, der Báalol Tendakáan, der Gataser Zio Trytun, der Apaso Ruenzi Malayjat und der Tentra Külük Yppenk (das Triumvirat des Forums Raglund), kommen am 25. März 1291 NGZ zu einer Beratung zusammen. Die Sitzung findet im Kelchpalast der THEK-LAKTRAN statt, wobei Bostich immer wieder feststellt, dass die Einheiten des Gos'Tussan den größten und kampfstärksten Verband bilden und er somit den Oberbefehl haben müsste.

Seine Position wird am folgenden Tag geschwächt, als die Posbis mit 20.000 Fragmentraumern erscheinen. Die erklärten Freunde der Menschheit werden von Relebo geführt, und nur auf 100 BOXEN befindet sich Plasmazusatz. Die anderen Einheiten werden syntronisch gelenkt. Zur allgemeinen Überraschung sind die BOXEN imstande, Relativfelder zu errichten, die sie einige Minuten in eine potenzielle Zukunft versetzen. Tautmo Aagenfelt kann dazu erläutern, dass die Posbis, aufbauend auf lemurischen Grundlagen ebenso wie auf Uleb-Technologien und dem ATG-Feld der Terraner neue Forschungen begonnen hätten, die in den letzten Jahren noch verstärkt wurden.

Unterdessen wird unter der Leitung von Ruud Servenking in größter Eile die SOL-Attrappe zusammengebaut und ausgerüstet. Ein Kreuzer der THOREGON SECHS, dessen Außenhaut aus Carit besteht, wird in die Pseudo-SOL integriert, damit die Attrappe im Hypertakt fliegen kann. Neben Arkon- und Gravitationsbomben werden 10.000 Kugeln mit je 200.000 Tonnen NUGAS in der Replik untergebracht. Ergänzt durch überladene Gravitrafspeicher, wird ein explosives Potenzial aufgebaut, wie es zuletzt bei der Vernichtung des Riesenplaneten Herkules bzw. des Suprahets zum Einsatz kam.

Am 28. März gegen 14:00 Uhr erreicht die galaktische Flotte das Dengejaa Uveso. Um die Täuschung perfekt zu machen, projiziert der Virtuellbildner der THOREGON SECHS die Emissionen des echten Hantelschiffes auf die Pseudo-SOL. Derweil beziehen Gucky und Blo Rakane mit dem Carit-Kreuzer TERRANIA, von Steph La Nievand geflogen, eine Beobachtungsposition, um bei der Koordinierung des Angriffs helfend eingreifen zu können.

Als MATERIA hinter dem Ereignishorizont auftaucht, unternehmen die Galaktiker einen Scheinangriff. Zugleich bemühen sich 150.000 Báalols in einem Para-Block, die Abwehr der Kosmischen Fabrik zu schwächen. Doch Schäden erreichen die Galaktiker nicht.

Die von Roman Muel-Chen ferngelenkte Pseudo-SOL nähert sich jetzt MATERIA, und 1,19 Stunden vor dem von ES vorgegebenen Termin gibt Rhodan den Befehl zur Zündung. Doch das gewaltige Vernichtungspotenzial kann MATERIA nichts anhaben. Dafür werden jetzt in rascher Folge 19.000 Fragmentraumer und 20.000 Arkonschiffe vernichtet.

Um den Auftrag der Superintelligenz zu erfüllen, muss die echte SOL, unterstützt durch Angriffe der Galaktiker, MATERIA zum Rendezvouspunkt Terminus locken. Dies gelingt, und dort materialisieren um 15:45 Uhr die beiden Schwarzlichtzapfen und bilden mit der Kosmokratenfabrik ein gleichseitiges Dreieck von 10.000 Kilometer Kantenlänge. Die Menschen an Bord der SOL erleben das Ringen der drei Giganten als Verzerrung der Wirklichkeit, verbunden mit tiefer Finsternis. Direkt über dem Ereignishorizont bildet sich ein 0,7 Millionen Kilometer durchmessender, rot leuchtender Ring, in dem eine gleißend weiße Hypersonne erscheint. Sie schließt MATERIA und die beiden Zapfen ein, und Letztere vergehen in gewaltigen Explosionen. Auch die Aufbauten MATERIAS werden zerfetzt, und im Carit bilden sich schwarze Stellen.

Trotz allem regeneriert sich die Kosmische Fabrik mit unglaublicher Geschwindigkeit. Um dem Giganten ein Ende zu bereiten, eröffnen die galaktischen Schiffe wieder das Feuer. La Nievand, von Rakane ermutigt, strahlt dabei mit einer Transformkanone den Transdimensionalen Zustandswandler nach MATERIA ab. Er detoniert in der Mitte der Kosmischen Fabrik und vernichtet sie endgültig. Dadurch wird im galaktischen Zentrum ein nie da gewesener Hypersturm ausgelöst.

Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitragvon nanograinger » 24. Februar 2019, 10:39

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Am 21. September 1999 erschien der 1987. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Mörderprinz von Robert Feldhoff


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Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Er ist Kommandant der Kosmischen Fabrik MATERIA. Aber er überlässt zumeist Cairol dem Zweiten den Kampf gegen die Superintelligenz ES und die Galaktiker. Er selbst widmet sich der Musik und denkt an seine Jahrmillionen währende Geschichte zurück:

In ferner Vergangenheit landet der Roboter Cairol mit seinem kobaltblauen Walzenschiff auf Thekarou, einem verbotenen Planeten, der nahe der Materiequelle Gourdel in Erranternohre um einen Neutronenstern kreist. Hier leben an der Küste des terminalen Ozeans, über dem der Zeitwind weht, die Maunari. Es sind ungeschlachte, sechs Meter große Gestalten mit Lederhaut und einem grünem Zyklopenauge. Die männlichen Maunari müssen ihre zierlicheren Frauen durch Fischfang ernähren. Sie sind ein ehemaliges Hilfsvolk der Hohen Mächte, das wegen Untreue durch den Kosmokraten Hismoom verbannt wurde. Nur Personen, die über ein Passagesiegel verfügen, können Thekarou erreichen.

Cairol sucht den Raikal-Fischer Guantamari Sailent auf, der gerade sein Boot bei der Jagd in einem über der Materiequelle entstandenen Sturm verloren hat und darum seine sechs Frauen nicht mehr ernähren kann. Cairol fordert Sailent auf, ihm für immer zu folgen und bietet als Gegenleistung ein leistungsstarkes Boot mit einem Netz aus Ultimatem Stoff für seine Frauen. Der Fischer willigt ein und an Bord des Walzenschiffes wird er zunächst paralysiert und nach einer Stasis als letzter von zwölf Maunari-Männern in einer Glasröhre untergebracht.

Über seine Emotio-Schnittstelle erkennt Cairol, welche Qual er Sailent und den anderen antut. Da sie sehr langlebig sind, eignen sich Maunari dazu, konserviert und zu »Rohkörpern« umgebaut zu werden. In den Konserven werden die Körper optimiert, wozu sie lebendig bleiben müssen. Zur Vermeidung des Gewebezerfalls wird der wache Geist benötigt, auch wenn er allmählich dem Wahnsinn anheim fällt. Die Rohkörper sollen von den neuen Piloten der Kosmischen Fabriken übernommen werden oder von einem Kosmokraten, wenn er aus den Regionen jenseits der Materiequellen herabsteigt.

Einige Jahre später: Auf dem Planeten Crozeiro im Crozeiro-System in der Galaxie Pooryga erklimmt Prinz Samaho den höchsten Berg, um als Nachfolger seines verstorbenen Vaters im Kloster von Druu zum König gekrönt zu werden. Die Crozeiren, die mit den Völkern der fernen Galaxie Erranternohre befreundet sind, beherrschen Pooryga auf friedliche Weise. Sie sind zierliche Humanoide, deren Besonderheit das Menta ist, die psychische Kraft des Volkes, die in ihrer Gesamtheit stets konstant bleibt und sich kontinuierlich über alle Crozeiren verteilt. Der individuelle Anteil ist umso kleiner, je größer die Gesamtbevölkerung ist.

Im Kloster von Druu wird Samaho vom Crozeirenzwilling, dem Orakel, empfangen, einem uralten, versteinerten Crozeiren mit zwei Köpfen. Es berichtet dem Prinzen, dass die Crozeiren im 14. Jahrtausend ihrer Zeitrechnung im Kampf gegen die »Streiter gegen das GESETZ« fast ausgelöscht worden wären. Als ihre Anzahl nämlich auf unter Zehntausend sank (zurzeit leben vier Millionen Crozeiren), habe die Menta-Quote die kritische Grenze überschritten und die Crozeiren hätten sich in machtvolle, parapsychisch begabte Monstren verwandelt. Der von ihnen entfesselte psionische Sturm habe alle Feinde hinweggerafft und danach seien ihrem Zorn noch tausend besiedelte Welten zum Opfer gefallen. Es änderte sich erst, als die Menta-Quote nach einem Jahrhundert unter den kritischen Wert sank. Die damaligen Anführer, die »Grausamen 24«, hätten sich in das Kloster Druu zurückgezogen, um dort auf Dauer als lebende Statuen für ihre Untaten Buße zu tun.

Noch immer stehen die zwei Meter großen, scheinbar steinernen Standbilder der Torr (Mörder) neben dem Crozeirenzwilling. Nun bezeichnet das Orakel auch Samaho als Torr und sagt ihm voraus, er werde der Totengräber seines Volkes sein und fürchterlicher als die Monstren des 14. Jahrtausends. Darum weigert sich der Zwilling auch, Samaho zum König zu krönen. Um den Orakelspruch geheim zu halten, gibt der Prinz dem Zwilling den Befehl zum rituellen Selbstmord. Das Orakel gehorcht und anschließend beseitigt Samaho die vierzehn Torr-Statuen.

Da er den für die Krönungszeremonie benötigten »Sphärenkranz von Cro« im Kloster nicht finden kann, herrscht Samaho, der eigentlich Musiker werden wollte, als Prinzregent über sein Volk. Unterstützt wird er von Karvencehl, dem alten Diener seines Vaters, der ihm die Akzeptanz beim Volk gewährleistet. Die ersten 30 Jahre benutzt Samaho zur Schaffung der genetischen Optimierung, die den Geburtenrückgang und den körperlichen Verfall der Crozeiren aufhalten soll.

Unterdessen bricht in der circa zwei Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie Kohagen-Pasmereix ein Krieg aus, in dessen Verlauf das Schwerkraftgefüge stark erschüttert wird. Dazu stellt die über die beiden Cro-Schwestermonde verteilte Großzentronik fest, Kohagen-Pasmereix werde im Verlauf von 100.000 Jahren untergehen und in nicht einmal tausend Jahren werde es dort kein Leben mehr geben.

In einer 30 Meter durchmessenden, formenergetischen Raumlinse fliegt Samaho mit Karvencehl in die Nachbargalaxie. Dort beobachten sie einen riesigen, sich verformenden Schatten, unter dessen Einwirkung sich Sterne in reine Energie umwandeln. Eine Anfrage an Mthiesen III, dem Archivplaneten von Pooryga, ergibt, dass es sich um einen Chaotender handelt, ein Raumfahrzeug der Chaotarchen, wie sie vor einer halben Million Jahren in Erranternohre während eines Krieges im Zusammenhang mit der Materiequelle zum Einsatz kamen. Der Chaotender erscheint wie ein Schwarzes Loch, das Intelligenz und Mobilität erlangt hat und als »Reittier« für eine Entität dient, die sich jenseits des Ereignishorizonts verborgen hält. Es lässt in Kohagen-Pasmereix ein thermodynamisches Chaos entstehen und Notrufe führen Samaho in das System einer blauen Riesensonne, wo zahlreiche Wracks treiben. Der Prinzregent rettet den Chhatt Hrahhochhatt, einen zehn Zentimeter großen humanoiden Zwerg mit weißer Haut.

Der Verletzte berichtet, dass der Chaotender den Planeten Dommrathi zerstört habe, auf dem von einem Hilfsvolk der Kosmokraten der Dom Dommrath als geplanter Sitz der Wächterorganisation der Ritter der Tiefe errichtet worden sei. Wenn er, der letzte Chhatt, nun sterbe, werde das Geheimnis um die Konstruktion des Doms für eine Million Jahre oder länger verloren sein. Weiterhin hätten nach der Vernichtung Dommrathis die Kosmischen Fabriken WAVE, GUE und KYMBRIUM in den Konflikt eingegriffen und ein unglaublicher Krieg sei entbrannt.

Als es jetzt in unmittelbarer Nähe seiner Raumlinse zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Chaotender und der Kosmischen Fabrik MATERIA kommt, flieht Samaho und der Chhatt stirbt. Aber seit diesem Augenblick fühlt sich der Prinzregent wie magisch von MATERIA angezogen.

Von Pooryga aus beobachten in der Folgezeit crozeirische Wissenschaftler, wie sich das System der Schwerkraftlinien der Nachbargalaxie auflöst und sich die Materie des Zentrumskerns zu 90 Prozent in einen energetischen Plasmazustand umwandelt.

Als auf der Wüstenwelt 66-Scheimeramant, einem Planeten des Sternhaufens 1-Imera, Cairol auftaucht, um nach neuen Kommandanten für die Kosmischen Fabriken Ausschau zu halten, eilt Samaho sofort ins Scheim-System. Der Roboter eröffnet dem Prinzregenten, nicht er müsse die zukünftigen Diener der Materie finden, sondern diese würden zu ihm kommen. Sie müssten überragende Kenntnisse über den Aufbau des Universums besitzen und die Natur von Ereignissen begreifen, die auf das GESETZ und die Materiequellen Einfluss hätten. Es sollten keine Superintelligenzen sein, aber Wesen mit annähernd gleichen Gaben.

Samaho wird mit der Begründung abgewiesen, er besitze nicht die nötige geistige Macht. Der Prinz erkennt, dass er nur mit dem gesamten Menta den Ansprüchen genügen kann – und begreift die Prophezeiung des Orakels.

Als Cairol 20 Jahre später zurückkehrt, verlangt der 100-jährige Samaho von seinem Volk »Gomberach«, den rituellen Selbstmord. Wie es ihrer Natur entspricht, gehorchen sie und setzen ihrem Leben ein Ende. Nur der alte Karvencehl weigert sich und der Mörderprinz tötet ihn mit eigener Hand.

Obwohl Samaho nun das gesamte Menta besitzt, verliert er nicht den Verstand. Der Prinz, der die Bezeichnung »Torr« jetzt als Namen für den Sieger ansieht, stellt sich erneut Cairols Urteil. Torr Samaho wird als Kommandant von MATERIA akzeptiert und Cairol führt ihn zu der Säule, in der seit 107 Jahren der konservierte Körper Sailents liegt. Obwohl ihn der Zyklopenkörper anwidert, wechselt er mit dem Menta hinüber. Der Maunari-Körper besitzt längst die relative Unsterblichkeit und Samaho kann noch in fünf Millionen Jahren leben. Cairol, der acht weitere Diener der Materie finden muss, bringt Samaho und die anderen Maunari-Körper vorläufig auf das PLATEAU in der Galaxie Erranternohre.
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