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Alexandra
Kosmokrat
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Der TERRANOVA-Schirm ist wie eine Glocke, in der sich die seit Beginn des Weltenbrands unerträglich gewordene Sonnenstrahlung bündelt – sagen die einen, die unterstützen, dass die regierung ihn knacken will. Also der Anteil der Bevölkerung, der die Anstrengungen von Gucky und Reginald Bull unterstützt. Die anderen sehen ein Komplott der Regierung; kontrovers diskutiert man die Rolle des Techno-Mahdi.
Am TIPI findet sich der Spiegelteleporter Kaleb Barasi, der verdoppelte Versionen seiner selbst herumschicken kann. Man sucht Verbündete, interessant sind der Wissenschaftler Lephart Yutong und Lima Portomessa, beide Techno-Mahdisten auf dem Tender LORETTA-108, einer der Stützpunkte für den TERRANOVA-Schirm.
Mit dem Schirm muss Schluss sein. Bull macht sich auf den Weg. Damit haben wir die Ausgangslage für eine heiße Geschichte voll brennender Gefahren und zündender Ideen … und Spiegelsituationen.


Wen die veränderte Sonne am meisten trifft, sind die Kinder. Die zwölfjährige Janna Evelyn, Tochter einer die Hyperzapfanlage betreuenden Technikerin auf einem LORETTA-Tender, jammert in einem offenen Funkspruch über die Abschirmung und will zu ihrer Mama – und anderen Vertrauten, von denen sie isoliert ist, seit der Schirm steht.

Reginald Bull befindet sich diesem 7. Mai im Anflug auf den Tender LORETTA-108, eine über die sechs Kilometer lange, kreisrunde Plattform mit diskusförmigem Kernkörper und angeflanschter Kugelzelle und Ynkonit-Wabenverbund-Panzerung, Träger der Hypertron-Zapfanlage, der mit 111 weiteren Tendern in fünf Millionen Kilometern Abstand Sol umkreist und den TERRANOVA-Schirm formt, eine blauweiß-kristallin funkelnde, abgeplattete Sphäre von 28 Lichtstunden Durchmesser, die das System nach innen und außen isoliert.

Diesmal steht der Feind in seinem Inneren … wenn dies der Weltenbrand war, den das Atopische Tribunal verhindern wollte, hatte sich dann der Kampf und die Freiheit gelohnt? In den vergangenen zwei Wochen sind die Quintronen, die von der Sonne ausgehen, immer mehr zur Qual geworden. Alle leiden, die Sinneswahrnehmungen sind schmerzhaft geworden.Und ihm als Aktivatorträger geht es besser als den anderen, was ihn nicht beliebter macht. Der Weltenbrand entzündet die Lebewesen.
Bull überlegt, ob sich alle in herumtorkelnde Grillhähnchen verwandeln. Nun, er ist unterwegs! Hekéner Sharoun hat mit dem Wohlfahrtsrat der Techno-Mahdisten verhandelt, jetzt geht es an die Rückeroberung der LORETTA-Tender. Die Geschütze seiner GOUBAR NANDESE feuern … vergeblich.

Drei Tage zuvor in Terrania … das immerhin durch einen Hochenergie-Überladungs-Schirm Familienleben im Hause Bull mit Tojo, Gucky und Icho Tolot wird von der Sonneneinstrahlung empfindlich gestört. Shinae leidet am meisten. Toio sieht ihre Vitalaura dunkler, als würde die Kleine seit der Auslösung des Weltenbrands in einem großen Vitalschatten sitzen. Immerhin trägt sie den Identor aus Allerorten als Schutz. Denen draußen geht es schlechter. Als Bull nach Hause kommt, tritt durch die Strukturlücke im Schirm schlagartig Hitze ein, und sein Begrüßungskuss schmerzt die Haut seiner Tochter.

Bei einem Pilzgericht schmieden sie Pläne, bereden die Lage. Der Techno-Mahdi besteht aus Fraktionen, die im Zweifelsfall auch gegeneinander wirken. Und: Adam von Aures hat sie alle getäuscht und manipuliert. Nun ist Bull dran. Seine Operation heißt „Kokon-Direktive“. 112 Tender mit jeweils 200 Mitgliedern Stammbesatzung plus 1000 Ingenieuren und Wissenschaftler müssen unter Kontrolle gebracht werden. Die können alle von den techno-Mahdisten als Geiseln verwendet werden! Also möchte Bull zwanzig Projektorschiffe erobern oder zerstören, um so den Schirm zum Erlöschen zu bringen.
Gucky fragt nach dem „Projekt Paratron-Interruptor“, das Bull aktuell nicht starten möchte. Aber Toio hat eine interessantere Idee: Geheimdienst und Parabegabte zu nutzen. Ihr Mann grinst zufrieden, weil er diesen Einfall vor ihr hatte. Deshalb versuchen sie Lephart Yutong zu erreichen, einen Hyperphysiker, der einige Monate in der Techno-Oase von Terrania gelebt hat und für seine kritische Haltung bekannt ist. Toio bleibt diesmal freiwillig zuhause. Sie möchte ihre Tochter im Arm halten, so lange sie sie noch berühren kann.

Ein zweiter offener Funkspruch an die Besetzer der LORETTA-Tender … der Bruder eines Besatzungsmitglieds verurteilt die Besetzer als Terroristen ohne Demokratieverständnis.

Vor seinem geschlossenen Lieblingscafé träumt Gucky von Karotten-Minz-Parfait. In dreißig Minuten findet sein Transmitterdurchgang statt. Der Mausbiber denkt an Icho Tolot, der von »Hyperlicht« sprach, und fühlt sich wie in einem Krieg gegen die Sonne. Die Wartezeit bietet Gelegenheit, das plötzlich so leere Terrania zu betrachten. Die Stadt, die niemals schlief, ist Geschichte, fast alle Bewohner gehen in die Bunkerstädte unterhalb der Stadt.
Gucky schlendert herum, beobachtet Tauschhandel und das Verteilen von Medikamenten, denkt an Galileo-City und Neo-Ganymed: Auch dort floh alles in die sublunaren Anlagen. Kontroverse Diskussionen beherrschen das Stadtgespräch. Soll man den Schirm öffnen oder geschlossen halten, den Mahdisten oder der Regierung vertrauen?
Dann ist der Mausbiber an der Reihe: er tritt auf die von einem Käfig umspannte Transmitterplattform und wird ins TIPI abgestrahlt, das Terranische Institut für Paramentale Individuen. Dort empfängt ihn die goldfarben gekleidete Becca. Sie gehen zu Kaleb Barasi in die Lounge.Barasi. Der Dreiundfünfzigjährige ist halb Epsaler und halb Terraner, 1,65 Meter groß und 1,37 Meter breit, und er ist ein Spiegelteleporter: Er erschafft eine Art Bruder seiner selbst, den er auf die Reise schickt. Das Flirren um seinen Stuhl ist ein Paratron. Er behält Teile der Schirmhülle bei, was ihn vor einfachen Parafallen schützt. In Beccas Worten: Er stülpt winzige Energiefelder sehr weit gedehnt ein und gibt ihnen seine Gestalt.

Becca bringt Gucky, der sie beim Versuch des Esperns ertappt hat, auf einem goldenen Tablett mit dem TIPI-Logo Saft und zwei Portionen Parfait. Eine bekommt Barasi. Beim Naschen gewinnt Gucky ihn für ihre Mission – unter anderem, indem er dem Spiegelteleporter ein von ihm selbst verfasstes Gedicht vorliest: »Verloren im Niemandsland der Zweifel picke ich die Brotkrumen der Hoffnung. Ein Rabe auf dünnem Eis, die Flügel gestutzt, die Füße festgefroren ….«
Diesen Ängsten und Zweifeln soll er sich stellen, indem er mitkommt. Barrasi geht darauf ein.

Abend im Bett reden Toio und Reginald. Sie ermutigt ihn zu gehen, nennt ihn Löwe und Lachsforelle, der mit dem Glas Whisky in der Hand zerstört, repariert, poltert und flucht, küsst und liebt, und gegen den Feind antritt.

Noch ein offener Funkspruch: die Verlobte eines Besatzungsmitglieds wendet sich an die Besatzer: Heute wollten sie heiraten, sie sitzt da mit Hochzeitskleid und fünfzig Flaschen Beteigeuze Dew, und möchte wenigstens wissen, wie es ihm geht.

Damit schließt sich die Zeitchleife zum Romanbeginn. Die Salve aus Impulsstrahlen schlägt in den Paratronschirm des Tenders ein: einmal, zweimal, dreimal. Vergeblich. Nun … man ändert die Taktik im Rahmen der geplanten Parameter. Die Kokon-Direktive läuft. Cavillaca füttert Bull mit K’amana, während Gucky und Barasi auf die Reise gehen. Auf eine Gespenster-Reise.

An Bord der LORETTA-108 befindet sich Lima Portomessa. Obwohl der Angriff läuft, ist sie beschäftigt mit dem Licht einer Aurora, die sie vor fünf Jahren berechnet hat: die Ströme der elektrisch geladenen Teilchen angemessen, ehe sie auf der Erde ankamen, eine Simulation mit über achtzig Prozent Übereinstimmung geschaffen. Elora Debura, ebenfalls ein Mitglied der Prä-Factum-Gruppe, ruft sie vom Tender-54 an. Sie gehört dort zum Führungsteam. Ironischerweise ist genau sie die Mutter der Zwölfjährigen, die ständig die Mahdisten bittet, ihre Mama freizugeben. Sie ist ein Kind, sie würde nicht begreifen … aber Elora bekommt Zweifel.
Ein Holo des Physiker Yutong erscheint. Der Techniker, der heute heiraten wollte, ist entkommen. Zum Glück gibt es Roboter.

Nun spielen Teleskopstützen eine Rolle, ein diskusförmiges Raumschiff, die Fixierung auf eine Spielkarte. Kreise, ins Denken geworfen wie ein Stein in das Wasser eines windstillen Sees. Das All ist so unendlich groß! Und es gibt Strukturlücken. Die Nähe der Sonne schmerzt. Barasis Spiegelpartner ist unterwegs, Gucky lässt sich führen und verstärkt zugleich. Die Bruchstücke einer geschreinerten Holzkiste, rotgeäderte Augen, Wut, Angst, Frustration. Barasi hat Spaß. Man findet Oberhäuptlinge, spielt Mausbiberchen.

Lima Portomessa kommandiert jetzt den Tender. Sie tut, was zu tun ist … das Gespräch geht über Adam von Aures' Rolle beim Weltenbrand, über Gaumarol da Bostich und Neu-Atlantis ... »Wenn Engel in die Geschichte eintreten, werden sie Maschinen sein …« … da gibt es eine Funkbotschaft, die sie widerstrebend hört.

Eine weitere Botschaft: Atlan da Gonozal meldet sich bei Bull ab. Er sei im Einsatz, er versuche, Lotho Keraetes Schiff zu finden, die FLORENCE LAMAR aufzuspüren.
Gucky und Barasi kehren zurück. Lagebesprechung. Ihre Einschätzung gewisser Personen? Yutong hat Zweifel. Aber Lima Portomessa nicht … andererseits war da etwas an ihrem Verhalten. Bei der TLD lernte Barasi nonverbale Kommunikation.

Und wieder ein offener Funkspruch, eine Anhängerin trauert in Neu-Atlantis um Bostich, hat sich abgewendet, bittet die ehemaligen Verbündeten um die Herausgabe der Tender.


Es folgen Kartentricks und Kekse. Gucky und Barasi kehren zum Einsatzort zurück. Die beiden so verschiedenen Teleporter kommen immer besser miteinander zurecht. Es ist gut, einen Telekineten zum Freund zu haben, wenn man für die Verbindung zu seinem Spiegelpartner das richtige Stückchen Pappe braucht.

Lima … sie ärgert sich über die Angriffe und die Liga. Tiru Jasminn meldet sich bei ihr, die Frau von Positronikspezialist Saru Hoggs, der Liebe ihres Lebens. Sie war ihm zu ehrgeizig gewesen, zu erwachsen. Er hatte Wert auf das innere Kind gelegt. Nun vermissen seine Kinder ihren Vater. Lima findet dieses Anliegen nicht beeindruckend.
Burosch, der Konstabler des Techno-Mahdi, beeindruckt sie mehr. Er ist ein Eingeweihter, ein Hohepriester und auf seine Weise ausgesprochen attraktiv. Yutongs Bemerkungen stören sie beim Hören der Ansprache an die Bewohner des Sonnensystems. Er spricht von Bostich, von ES, der die Zellaktivatoren mit einem Sicherheitsmechanismus versehen hat, der ein Strafprogramm auslöste. Dank des TERRANOVA-Schirms sei das Solsystem vor den schlimmsten Auswirkungen der überlichtschnellen Quintronen geschützt, die durch die zahllosen Sonnen der Galaxis ausgestrahlt werden! Wer den Schirm öffnen will, setzt das Leben aller aufs Spiel. Lima versucht zu verstehen, was sie stört. Yutongs Reaktion versteht sie auch nicht. Sie lässt ihn überwachen. Zwei überwachen sie. Barasi wird zum Gespenst, Gucky bekommt Kekse.

Der folgende offene Funkspruch ermutigt die Mahdisten weiterzumachen.


Nun geht es an den Waffenschrank, Lima holt sich einen Thermostrahler. Es muss sein, sie darf das nicht durchgehen lassen. Projekt Genesis steht auf der Kippe. Doch Yutong lacht sie aus. Will er überlaufen oder den Gegnern eine Falle stellen? Das Beobachten und Belauern erreicht eine neue Dimension. Und dieser Konflikt bestimmt dem Ausgang des Romans.
Wobei der Verband aus neun JUPITER-Raumern ebenfalls nicht zu unterschätzen ist. Außerdem gibt es überall schwarze Schafe. Und der Tipp, sich einfach mal zusammen an den Tisch zu setzen, zu reden und Wein zu trinken, ist auch nicht schlecht.
Genug Stoff für den restlichen Doppelroman!

To be continued ...
Zuletzt geändert von Alexandra am 7. September 2018, 00:07, insgesamt 4-mal geändert.
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Alexandra
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So, liebe Leute. Mir hat der Roman gefallen, ich mag es ja immer, wenn es bisschen mehr um Technik geht und wenn der Aufbau ein wenig mehr Raum umfasst, gerne ein Sonnensystem.
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R.B.
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Und mir hat dein Spoiler gefallen und ich bin jetzt neugierig auf den Roman. Schön, dass du wieder da bist!!!
:st:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Macca
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Prima Spoiler :st:
Willkommen zurück im Club.
Nächste Woche bin ich dran und jetzt schon gespannt, wie es weitergeht.
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Alexandra
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Dankeschön, R.B. und Macca!
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AARN MUNRO
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Danke für den schönen Spoiler.
Ein sehr nettes Heft mit interessanten Perspektivwechseln in der Erzählung zwuschen erster und dritter Person ... mit eingestreuten Funkbriefen. Liest sich erfrischend ... das Familiengedöns von Bull überlese ich allerdings, ist nicht so meines.
Handelnde Charaktere aber gut dargestellt ... finde ich. Bin aber noch mitten drin.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Kritikaster
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Die Idee mit den Funkbotschaften war ziemlich gut und hat eine Menge deutlich gemacht, was die menschliche Seite dieser Situation angeht.
Den neuen Mutanten hätte ich nicht gebraucht und sein Einsatz wirkte auf mich fast wie der Versuch eine ansonsten recht handlungsarme Geschichte aufzupeppen und in die Länge zu ziehen. Der Titel des nächsten Heftes widerspricht dieser Einschätzung allerdings und so lasse ich mich mal überraschen, ob da doch mehr Potential entwickelt wird.
Wenn ich mehr als fünf Fehler in einem Roman entdecke, nehme ich das traditionell zum Anlass, eine bessere Rechtschreibkorrektur anzumahnen. So auch hier. Ein Fehler war allerdings herzallerliebst: "Das 156 Meter hohe Gebäude hatte die Form einer Nadel, an der sechs Disken durch Sterben...befestigt waren." Ich habe mich unwillkürlich gefragt, ob man nicht einen Arbeitsgang einsparen könnte, indem man die Disken gleich auf der Nadel aufspießt.
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Elena
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Vielen Dank für den informativen Spoiler. Oh Mann, ist das herzzerreißend. Ich glaube AvA und den Mahdisten nicht ein einziges Wort. Was sind das für Monster, die soviele Menschen auf grausamste Art und Weise sterben lassen? Monster!!!
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Richard
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Nun ... dass zumindest fuehrende Mahdisten Kolateralschaeden gerne in Kauf nehmen haben wir ja bereits auch im Zuge der fingierten Invasion erfahren. - Sprich das ist so gesehen keine neue Erkenntnis.
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Elena
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Schon richtig, machts aber auch nicht besser meiner Meinung nach.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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AARN MUNRO
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Mindestens zwei Fehler zum Ende des Romans hin:
1. Ist die Paragabe von Ilts nicht tageszeitabhängig. Das war nur bei den frühen Ilts so: "Intermittierende Intelligenz" (Band 17).
2. Kann Gucky das Herz von dem Gespenst-Teleporter nicht richten. Wie macht er das? Telekinetisch?
3. Warum stürmen sie die Tender nicht.Nur zwei Mann des Technomahdi auf Wache und ein paar Spezialroboter?
Man wird ja wohl eine Strukturlücke im Paratron herbeiführen können.Die Tender haben keine offensive Verteidigung. Sperren lassen sich auch überbrücken. Dann kann man von innen her ausschalten.
Zwar spannend erzählt, ist die ganze Konstruktion an den Haaren herbeigezogen.
Lob: Der Satz mit Bullys Daumenkuppe. Das war Kurt Brand in Band 99. Oder 199?
Ein paar seltsam elliptisch verkürzte Satzkonstruktionen sind mir wieder aufgefallen.
Erstaunlich viele Druckfehler auch in diesem Band.Mehr als sonst.
Zuletzt geändert von AARN MUNRO am 8. September 2018, 07:26, insgesamt 1-mal geändert.
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AARN MUNRO
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Kritikaster hat geschrieben:Die Idee mit den Funkbotschaften war ziemlich gut und hat eine Menge deutlich gemacht, was die menschliche Seite dieser Situation angeht.
Den neuen Mutanten hätte ich nicht gebraucht und sein Einsatz wirkte auf mich fast wie der Versuch eine ansonsten recht handlungsarme Geschichte aufzupeppen und in die Länge zu ziehen. Der Titel des nächsten Heftes widerspricht dieser Einschätzung allerdings und so lasse ich mich mal überraschen, ob da doch mehr Potential entwickelt wird.
Wenn ich mehr als fünf Fehler in einem Roman entdecke, nehme ich das traditionell zum Anlass, eine bessere Rechtschreibkorrektur anzumahnen. So auch hier. Ein Fehler war allerdings herzallerliebst: "Das 156 Meter hohe Gebäude hatte die Form einer Nadel, an der sechs Disken durch Sterben...befestigt waren." Ich habe mich unwillkürlich gefragt, ob man nicht einen Arbeitsgang einsparen könnte, indem man die Disken gleich auf der Nadel aufspießt.
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Ja, sehr viele Setzfehler diesmal, überproportional viel. Macht der Lektor Urlaub? :D
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Ce Rhioton
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AARN MUNRO hat geschrieben: Warum stürmen sie die Tender nicht.Nur zwei Mann des Technomahdi auf Wache und ein paar Spezialroboter?
Man wird ja wohl eine Strukturlücke im Paratron herbeiführen können.Die Tender haben keine offensive Verteidigung. Sperren lassen sich auch überbrücken. Dann kann man von innen her ausschalten.


"Ich hab' ne Idee: Wie wär's, wenn wir die Tender stürmen?!"
"Nee, lass mal - wir sind erst in Band xx77."
"Seufz."
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Kardec
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......Man wird ja wohl eine Strukturlücke im Paratron herbeiführen können.......

Ich hab das ja immer so verstanden, dass Paratronschirme zuverlässig abschirmen.
Zum "herbeiführen" einer Strukturlücke bräuchte es "fortgeschrittene Technik " oder aber punktuell einen deutlichen Energieüberhang.
Gerd Müller hätte dazu gesungen: "Dann macht es Bumm"
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ByOtherMeans
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Kritikaster hat geschrieben:Die Idee mit den Funkbotschaften war ziemlich gut und hat eine Menge deutlich gemacht, was die menschliche Seite dieser Situation angeht.


Ja, die Funkbotschaften waren klasse.

Richard hat geschrieben:Nun ... dass zumindest fuehrende Mahdisten Kolateralschaeden gerne in Kauf nehmen haben wir ja bereits auch im Zuge der fingierten Invasion erfahren. - Sprich das ist so gesehen keine neue Erkenntnis.


Was die Skrupel Lima's echt seltsam macht. hat sie nicht mitbekommend as ihre Invasion Leute getötet hat oder was?

AARN MUNRO hat geschrieben:3. Warum stürmen sie die Tender nicht.Nur zwei Mann des Technomahdi auf Wache und ein paar Spezialroboter?
Man wird ja wohl eine Strukturlücke im Paratron herbeiführen können.Die Tender haben keine offensive Verteidigung. Sperren lassen sich auch überbrücken. Dann kann man von innen her ausschalten.
Zwar spannend erzählt, ist die ganze Konstruktion an den Haaren herbeigezogen.


Fand ich auch sehr seltsam. Hab die ganze Zeit darauf gewartet das die zu einem Terminal rübergehen und einen Überrangcode eingeben oder so.

In diesem Zusammenhang auch und mal wieder: WAS BAUEN DIE TERRANER NUR FÜR DÄMLICHE KIs!

Der ganze Punkt von so einem Ding ist es doch das sie situationsbezogene, holistische Entscheidungen fällen! Stattdessen kann aber ein kleines Schadprogramm mal eben so einfach 2 Personen Kontrolle über eine der wichtigsten Verteidigungseinrichtungen der Liga verschaffen??? Und dann kann man einem LPV befehlen die Schirme während man beschossen wird abzuschalten?????

Man. Wozu dann das ganze gedöns mit Biopositroniken. Sind völlig nutzlos die Teile.
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Goedda
Terraner
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Spoiler und Heft noch nicht gelesen, erst gerade begonnen. Aber ich bin schon gespannt darauf. Und wenn man den Weltenbrand mal ausblendent, dann erinnert mich die Situation an die Situation des SI im 25. Jahrhundert: Terraner gegen Terraner. Ob die Kokon-Direktive durchgesetzt werden kann, ohne Tausende in einem Bruderkrieg zu meucheln... :gruebel:

Wie gesagt, bin gespannt auf den weiteren Verlauf des Heftes.
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Merkosh
Marsianer
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ByOtherMeans hat geschrieben:Fand ich auch sehr seltsam. Hab die ganze Zeit darauf gewartet das die zu einem Terminal rübergehen und einen Überrangcode eingeben oder so.


Der ganze Plot, das da ein paar durchgeknallte Wissenschaftler das gesamte Sonnensystem der Terraner quasi zu Geiseln nehmen und alles Militär und sämtliche Geheimdienste sind machtlos ist schon von Anfang an dermassen abwegig und an den Haaren herbeigezogen dass es einem nur grausen kann. Einzelbeispiele werden einem solchen kollektiven Versagen nicht gerecht. Das Setting so wie geschildert ist einfach strunzdumm.
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mastersmili
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In Band 2959 wurde beschrieben das der Techno Mahdi auch unterstützer in hohen Position hat so etwa die Chefstrategin der Liga- Flotte die auch die Verteidigungsmaßnahmen der Regierung mitkkordiniert. In dem Band wurde auch klar das sie Unterstützer beim Militär, Geheimdienst und anderen Institionen haben.

Bezüglich der Führungslosigkeit der LFG außerhalb des Schirms:
In der LFT hatte der Resident einen Stellvertreter, warum hat der jetzige keinen? Spästens nach der Zeit in der Anomalie, sollte man Notfallpläne haben oder dafür sorgen das sich nicht alle Minister in einem Sonnensystem aufeinmal aufhalten. Sondern das es z.B einen Minister gibt der sich an einem Sicheren Ort befindet. In der Realen Welt haben die USA Vorkehrungen für Situationen getroffen in denen der Präsident z.b Entführt wurde oder die Regierung handlungsunfähig ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/25._Zusat ... en_Staaten

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachfolge ... _der_Liste

Schon wegen den Ereignissen der letzten Zyklen ist es schon fahrlässig das die LFG keine Vorkehrungen getroffen hat

Im Jahr 1514 war Otieno Portella Stellvetretener Resident der LFT siehe 2700

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Otieno_Portella
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Merkosh
Marsianer
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Registriert: 1. November 2013, 15:11
Einzelne Unterstützer sind denkbar. Aber für dieses Szenario so wie in den Mahdi Romanen beschrieben müssten die völlig unterwandert sein, halte das schon von Anfang an für völlig abwegig. Aber die Diskussion hatten wir ja schon öfter.
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Verkutzon
Oxtorner
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Registriert: 22. März 2017, 19:41
Wohnort: Grundamoar
Ja, die Funkbotschaften sind ein gutes Element, um die Befindlichkeiten der Angehörigen auszudrücken. Sie wirkten auf mich jedoch zu konstruiert; wenn ein zwölfjähriges Mädchen eine Botschaft verfasst, mit dem Inhalt, dass sie ihre Mutter vermisst, dann würde sie ganz sicher nicht schreiben: „Ich weiss nicht mal, ob sie lebt...“
Das Heft war gut geschrieben, ich habe es jedoch etwas Lustlos gelesen. Michelle musste aus wenig „Action“ ein ganzes Heft zaubern...
Ich wäre jetzt lieber bei Lotho und AvA, um zu sehen, was die so treiben!
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
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Zorg
Siganese
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Registriert: 30. November 2013, 15:03
Also mich verwirren zwei Dinge, aber vielleicht habe ich auch was überlesen:

a) Plötzlich ist "allgemein" bekannt, dass es den 2ten Rhodan gibt
b) Nachdem Bull & Co. vor kurzem noch gejagt wurden, sitzen sie jetzt wieder friedlich in ihrem Bungalow. Selbst bei einer Art "Waffenstillstand" scheint mir das ungeschickt.


Mein Eindruck ist, dass der gesamte 300er-Zyklus auf die kommenden Romane hin konstruiert wurde. Wenn das so ist, müssten eigentlich noch Rico (der in der falschen Welt ja auch düstere Aussagen macht) als Techno-Mahdi und Qicksilver wieder auftauchen. Vielleicht sogar das Thema "Vereiste Galaxis". Zumindest tauchte dort erstmals (in ganz anderem Zusammenhang) das Wort "Shod" auf.
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Heu
Siganese
Beiträge: 15
Registriert: 10. Mai 2018, 10:25
Insgesamt ein Roman, der mich gut unterhalten hat und durchaus spannend war. Wenn ich es richtig sehe, ist er ohnehin nur der erste Teil eines Doppelromans, was mich freut.

Es interessiert mich schon, ob es der Ligaführung gelingt, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die Mahdisten für den Tod der 1200 Menschen an Bord des Tenders verantwortlich sind. Das Ringen um die öffentliche Meinung ist ein wesentlicher Aspekt der Geschehnisse im Solsystem. De Einblicke in die Strukturen des TM sind aufschlussreich, hier scheint sich ein Umdenken bei einigen Mitglieder anzudeuten. Mal sehen, was sich daraus entwickelt.

Michelle Stern gelingt es, auch mit wenig Handlung im Sinne von action den Leser zu fesseln, zumindest mich. Romane wie dieser geben der Serie eine gewisse Tiefe.
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mastersmili
Marsianer
Beiträge: 195
Registriert: 19. April 2013, 22:09
Sind die Ziele des Techno Mahdi eigentlich so schlimm? Ich meine klar es sind Menschen gestorben aber wenn wir es nüchtern betrachten, sind bei den letzten Invasion durch feindliche SIs erheblich mehr Menschen gestorben, natürlich sind ihre Methoden fragwürdig. Aber sie verfolgen ein Ehrenwertes Ziel. Ich meine wie lange dauert diese 100 mio. Lichtjahre große Sperre für SIs an? 1000 Jahre oder 10.000 Jahre und was dann dann kommen wieder SIs an und dann sind die Galaktiker wieder mit Invasionen und Gegeninvasionen beschäftigt, eine wahre Sysiphusarbeit.
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Grauleben
Plophoser
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Registriert: 9. Oktober 2013, 11:16
Ab wievielen Toten wäre es denn nicht mehr wenig schlimm und nicht mehr ehrenwert? Hau mal ne Zahl raus.
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Ce Rhioton
Zellaktivatorträger
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Registriert: 12. Februar 2017, 16:29
In dem Moment, in dem ein "ehrenwertes Ziel" unschuldige Opfer fordert, ist es nicht mehr ehrenwert.
Sorry for OT. :o(
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