Ist die Perrypedia noch zu retten?

Diverse Fan-Aktivitäten
Forumsregeln
Link

Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Klenzy » 25. September 2018, 09:14

Benutzeravatar
Offline
Klenzy
Marsianer
Beiträge: 185
Registriert: 26. November 2013, 10:57
Ich eröffne diesen Thread mit einem Off Topic aus dem Thread "Klassiker - die Cappins".

Hier (https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=55&t=3759&start=1600#p620489) schreibt Yman zu PR423:
Yman hat geschrieben:Mir gefällt diese schlampige Perrypedia-Zusammenfassung nicht.


Dies ist seine Meinung, die ihm selbstverständlich unbenommen sei. In diesem Fall stimme ich ihm gerne zu, diese Handlungszusammenfassung ist (wie sicher viele andere HZF und auch sonstige Artikel) verbesserungsfähig.

Als Replik springt thinman in die Bresche:
thinman hat geschrieben:Beschwer Dich nicht hier, änders einfach ;-) .
Das ist das Grundprinzip eines Wikis.
Es gibt genügend Baustellen wie Anachronistische Begriffe, die zumindest durch Anmerkungen kommentiert werden sollten, bloß dazu ist die PP-Personaldecke einfach zu dünn.


Danke dafür ;) Ich sehe das genauso. Jede ernsthafte Mithilfe ist willkommen. Trotzdem darf natürlich jeder frei seine Meinung nicht nur zur Serie, sondern auch zur Perrypedia äußern, genau dazu ist das Forum ja da. Allerdings hat mich Ymans nächster Post dann doch überrascht:
Yman hat geschrieben:Ich glaube, bei PP ist nichts mehr zu retten. Die wird einfach weiter vor sich hin wuchern.


Und da möchte ich nun einhaken. Erstens, Yman, würde mich interessieren, welche Überlegungen hinter dieser Aussage stecken. Zweitens würde ich gern andere Meinungen hören zur Frage: Ist die Perrypedia noch zu retten?
Mach langsam! Das Leben ist zu kurz, um sich zu beeilen.

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Yman » 25. September 2018, 09:35

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 946
Registriert: 6. März 2016, 08:48
Klenzy hat geschrieben:Ich eröffne diesen Thread mit einem Off Topic aus dem Thread "Klassiker - die Cappins".

Hier (https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=55&t=3759&start=1600#p620489) schreibt Yman zu PR423:
Yman hat geschrieben:Mir gefällt diese schlampige Perrypedia-Zusammenfassung nicht.


Dies ist seine Meinung, die ihm selbstverständlich unbenommen sei. In diesem Fall stimme ich ihm gerne zu, diese Handlungszusammenfassung ist (wie sicher viele andere HZF und auch sonstige Artikel) verbesserungsfähig.


Im konketen Artikel zu PR 423 stellt sich die Handlungszusammenfassung so dar, also ob Perry Rhodan in seiner TV-Ansprache den Bewohnern des Sol-Systems genau erklärt, wie das Pedotransferieren der Cappins funktioniert, einschließlich der Verwendung des Begriffs ÜBSEF-Konstante. Der Begriff ÜBSEF-Konstante wird aber erst am Ende des Roman von Deighton gebracht, der auf zurückgebliebene Erinnerungen des Cappins, der ihn übernommen hatte, zugreifen kann.

Allgemein habe ich den Eindruck, dass bei Perrypedia zu schnell zu viel geschrieben wurde, ohne dabei bestimmte Standards einzuhalten, z.B. genaues Zitieren mit Quellenangaben. Diese sehr langsame, aber gründliche wissenschaftliche Arbeitsweise beherrscht nicht jeder, und dadurch entstehen Probleme.

Dann hat die Perrypedia auch noch nicht wirklich einen Weg gefunden, damit umzugehen, dass die Autoren die Serie immer komplizierter und verwirrender machen, indem sie die Grundlagen und Hintergründe verändern und sich dabei selbst in Widersprüche verwickeln. Die Perrypedia läuft dieser Entwicklung relativ hilflos hinterher, und die Autoren, die offenbar Perrypedia benutzen, um ihre Romane zu schreiben, halten den Teufelskreis mit am Leben.

Die einzige wirkliche Abhilfe, die ich sehe, besteht im genauen Zitieren mit Quellenangaben und dem Verweisen auf die auftretenden Widersprüche.

Gegebenfalls wäre es auch eine Neustrukturierung überlegenswert. Es gibt ca. 3000 Romane, in denen theoretisch alle notwendigen Informationen zur Serie vollständig enthalten sind, und theoretisch würden 3000 entsprechende Artikel auch ausreichen, wenn man die Artikel entsprechend gestaltet, z.B. dass klar wird, in welchem Artikel zu welchem Roman der neueste Stand zu etwas enthalten ist, z.B. Paratrontechnologie, Geschichte der Haluter, usw. Dann müsste man diese Artikel auch nicht dauernd umschreiben, sondern man wüsste, was ist der Kenntnisstand bis zu diesem Roman und wie verändert er sich im Lauf der Zeit.

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Soulprayer » 25. September 2018, 18:32

Benutzeravatar
Offline
Soulprayer
Ertruser
Beiträge: 931
Registriert: 8. Februar 2016, 15:02
Wohnort: Bergisches Land
Yman hat geschrieben:Es gibt ca. 3000 Romane, in denen theoretisch alle notwendigen Informationen zur Serie vollständig enthalten sind,(...)


Genauer:
2979 Perry-Hefte,
102 Perry-Mini-Hefte,
39 Perry-Taschenbücher aus Heyne-Serien (exkl. Jupiter)

dazu
850 Atlan-Hefte,
60 Atlan-Mini-Hefte
mit insgesamt 27 losgelösten Atlan-Taschenbücher

und zusätzlich die 415 Taschenbüchern, von denen 100 redigiert neu veröffentlicht wurden.

Unberücksichtigt ist dabei PR Neo sowie die Comics.
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 599/2874 (<21 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Clark Flipper » 25. September 2018, 20:26

Benutzeravatar
Offline
Clark Flipper
Superintelligenz
Beiträge: 2798
Registriert: 29. Juni 2012, 22:34
Wohnort: Nordlicht
Da ist noch so einiges unberücksichtigt. ;-)
THX Soulprayer.

An alle die mit der PP unzufrieden sind,
ich finde ja, das nörgel immer leicht ist, wie wäre es mit selber Hand anlegen?

Ich glaube, das sich darüber niemand beschweren wird.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
Bild
Bild

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Johannes Kreis » 28. September 2018, 06:34

Benutzeravatar
Offline
Johannes Kreis
Siganese
Beiträge: 60
Registriert: 12. September 2017, 11:21
Ich lese gerade noch einmal die Romane des Zyklus "Die Kosmische Hanse". Sobald ich einen Roman durch habe, lese ich die Zusammenfassung in der Perrypedia. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass in den Zusammenfassungen Informationen enthalten sind, die im Roman überhaupt nicht vorkommen (sie folgen erst in späteren Heften), oder dass völlig falsche Angaben gemacht werden. Insoweit, Yman, gebe ich dir Recht.

Was die Standards angeht: Die haben sich erst nach und nach entwickelt. Seit einigen Jahren legen wir größten Wert darauf, dass jede Angabe in einem Artikel mit einer Quellenangabe belegt wird. Wir überprüfen im Rahmen unserer Möglichkeiten auch alte Artikel und werfen Infos raus, wenn sie sich nicht durch Quellen belegen lassen, oder wir korrigieren sie. Was die von dir angesprochenen Widersprüche in der Serie angeht: Was in den Romanen geschrieben steht, ist für die Perrypedia Kanon. Wir fügen nichts hinzu, das heißt, wir wollen auf keinen Fall Fakten schaffen, indem wir einfach etwas zurechtbiegen, damit es keine Widersprüche mehr gibt, oder indem wir eigene Interpretationen einfließen lassen. Bei Widersprüchen versuchen wir durch Anmerkungen in den Artikeln auf die Problematik einzugehen. Von "hilflos hinterherhinken" oder "Teufelskreis am Leben erhalten" kann deshalb keine Rede sein.

Wie gesagt: Auf diese Weise arbeiten wir seit einigen Jahren. In der Anfangszeit der Perrypedia wurde nicht so sorgfältig vorgegangen, das will ich gar nicht leugnen und ich will mich davon keinesfalls ausnehmen. Auch ich habe damals, als ich 2005 in der PP angefangen habe, nicht überall Quellenangaben gemacht, manche Artikel habe ich geschrieben, ohne die benötigten Informationen nochmal in den alten Heften nachzulesen... In der Perrypedia gibt es viele Lücken und Fehler. Wieder und wieder haben wir darauf hingewiesen, auch hier im Forum.

Und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Offensichtlich sind dir, Yman, konkrete Fehler in Perrypedia-Artikeln aufgefallen. Warum korrigierst du sie nicht? In der Perrypedia ist doch nicht ein elitärer, abgeschlossener Personenkreis tätig - jeder kann mitmachen. Es gibt gerade mal eine Handvoll Perrypedianauten, die zurzeit versuchen, die in all den Jahrzehnten der Serienlaufzeit aufgelaufene und ständig weiter wachsende Datenflut zu bewältigen. Wir sind für jede Hilfe dankbar, und sei es nur die Richtigstellung einer Fehlinformation in einer Handlungszusammenfassung.

Ach so, ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich einer der Administratoren der PP bin und jedem, der gern mitarbeiten möchte, aber nicht so genau weiß, wie es funktioniert, mit Rat und Tat zur Seite stehe.

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon LaLe » 28. September 2018, 10:57

Online
LaLe
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1721
Registriert: 26. Juni 2012, 11:42
Wohnort: Lübeck
Als ich die Classic-Reviews hier startete und mit dem Cantaro-Zyklus in der PP aktiv wurde, fiel mir bei den HZFen und zugehörigen Artikeln ebenfalls vieles auf, das nicht stimmte. Das habe ich dann stets versucht zu bereinigen und einige HZF komplett neu geschrieben. Diesbezüglich problematisch waren viele Textspenden.

Wenn man Fehler/Unstimmigkeiten, die einem auffallen nicht selbst bereinigt, sollte man solche Sachverhalte zumindest auf der jeweiligen Diskussionsseite des Artikels vermerken. So geht das nicht unter und andere Bearbeiter stolpern dann drüber.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland
Benutzeravatar
Offline
Pan Greystat
Terraner
Beiträge: 1591
Registriert: 17. Januar 2013, 18:10
Wohnort: Rostock
Um die Frage des Thread zu beantworten stelle ich eine.
Ist PP wirklich Krank ?

Ich finde nein. Die Hefte haben den großen "Vorteil" das sie eben nicht darauf hinweisen woher diese und jene Info kommt sonst würde viel öfter klar werden das sich die Autoren teilweise so derb wiedersprechen das es einen Kopfschmerzen macht.

PP ist und bleibt eine tolle und Umfangreiche Richtlinie.
Wenn es darum geht wirklich Details über ein Thema heraus zu finden. Dann muss man es in den Heften nach Lesen.
Aber dank PP weiß man wenigstens meist bis auf das Heft genau WO diese Infos vergraben wurden.

Eine Zusammenfassung hat immer das Problem das man Informationen heraus streichen muss. Sonst wär ja das Buch verlinkt.
Nicht umsonst wird in der Schule eine Buchvorstellung benotet und nicht nur mit einer 1 wenn man es gelesen hat.
Etwas in kurzen Worten wieder zu geben ohne seine Subjektive Meinung ein zu binden ist fast unmöglich.

Aber die Romanzusammenfassungen benutze ich persönlich nur als Erinnerungsstütze um nochmal diesen "Ah das Heft " moment zu haben.
Die Zusammenfassungen einzelner Themenbereiche find ich viel Wichtiger und die sind Teilweise voll Zitate da in den Heften besonders bei Technologien nahezu alle Autoren aus dem Expose Copy paste gemacht haben.

In diesem Jahr hat sich das etwas gebessert aber noch im letzten Zyklus kan es mir bei manchen Abschnitten so vor als hätte ich 1/3 oder mehr eines Romans mit den Selben Worten schon mehrfach gelesen. So deja vu.

Wenn es bei den Ur alten Zyklen wo ein Computer noch Lochkarten gefressen hat wirklich komplett falsch ist. Dann sollten die jenigen die das so sehen wirklich mal einfach den Text komplett neu Schreiben und einreichen.
Wenn das hier im Forum schon immer wieder aufgewärmt und besprochen wird. Sollte das doch im bereich des Möglichen sein.
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.

Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.
Benutzeravatar
Offline
Clark Flipper
Superintelligenz
Beiträge: 2798
Registriert: 29. Juni 2012, 22:34
Wohnort: Nordlicht
Es gibt soviel was eigentlich gemacht werden sollte. ;-)
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
Bild
Bild

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Elena » 2. Oktober 2018, 11:55

Benutzeravatar
Offline
Elena
Forums-KI
Beiträge: 14732
Registriert: 21. September 2013, 19:46
Wohnort: Ein kuscheliges Körbchen
:rolleyes: ... und doch nicht gemacht wird, und sei es nur aus Zeitgründen.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


Ich bin wie ich bin - Wise Guys

Immer für Dich da - Wise Guys

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Klenzy » 8. Oktober 2018, 19:35

Benutzeravatar
Offline
Klenzy
Marsianer
Beiträge: 185
Registriert: 26. November 2013, 10:57
Yman, danke für deine ausführliche Stellungnahme. Das eine Hauptproblem, das Du ansprichst, sehe ich tatsächlich auch so.

Yman hat geschrieben:Allgemein habe ich den Eindruck, dass bei Perrypedia zu schnell zu viel geschrieben wurde, ohne dabei bestimmte Standards einzuhalten, z.B. genaues Zitieren mit Quellenangaben. Diese sehr langsame, aber gründliche wissenschaftliche Arbeitsweise beherrscht nicht jeder, und dadurch entstehen Probleme.


Stimmt! Um möglichst schnell möglichst vollständig zu werden, hat die Perrypedia an Textspenden zusammengeräubert, was nur ging. Manch ein Textspender hat es dabei überaus genau genommen, andere haben in ihren Romanzusammenfassungen Dinge hineininterpretiert, Fehler gemacht und schlimmstenfalls Daten und Fakten hinzuerfunden, die so nirgends stehen. Das wurde unkritisch übernommen und heute rächt sich das. Unsere heutigen Standards legen die Messlatte deutlich höher, wie Johannes schon erläutert hat. Dabei gibt es zwei große Probleme, die ich nicht verschweigen möchte. Erstens, die Altlasten, also Fehler und mangelhafte Quellenangaben aus den Sturm- und Drangjahren: Systematisches Aufarbeiten können wir nicht leisten (jetzt kommt wieder die Leier mit Aufwand vs. Personal), ist außerdem langweilig und unattraktiv; folglich werden Fehler nur dort korrigiert, wo wir zufällig mit der Nase darauf stoßen/gestoßen werden und dann auch zufällig jemand Lust hat. Zweitens, selbst bei den neueren Beiträgen gibt es keine vollumfängliche Qualitätssicherung, einfach weil es trotz der vielzitierten dünnen Personaldecke dennoch zuviel Input ist, als dass jede Änderung nach dem Vier-Augen-Prinzip abgesichert werden könnte. Das bedeutet, Stichproben oder zufällige Hot-Spots werden genauer kontrolliert, der Rest ist Vertrauenssache. Damit können wiederum neue Fehler entstehen, die erst in Jahren entdeckt werden ... Ich erkenne also schon ein gewisses Hinterherhinken, da widerspreche ich Johannes.

Ja, die Perrypedia hat viele Lücken und Fehler. Die wichtigste Maßnahme gegen Fehler sind die gegenüber früher weitaus detaillierteren Quellenangaben für Informationen - soweit ich das einschätzen kann, unser herausragendes Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen PR-Nachschlagewerken. Gerade dadurch können wir heute sehr exakt auf Fehler und Unstimmigkeiten im Perryversum eingehen und dokumentieren jeweils in Anmerkungen und Fußnoten, was uns auffällt. Ob und wie der Kanon dann fortgeschrieben wird, ist die Sache der Autoren; wir dokumentieren nur (wenn wir denn alles richtig machen); dummerweise gibt es da tatsächlich ab und zu negative Rückkopplungen zwischen Perrypedia und Autoren. Eine weitere wichtige Hilfestellung für uns wäre, wenn ihr LaLes Vorschlag folgtet:

LaLe hat geschrieben:Wenn man Fehler/Unstimmigkeiten, die einem auffallen nicht selbst bereinigt, sollte man solche Sachverhalte zumindest auf der jeweiligen Diskussionsseite des Artikels vermerken. So geht das nicht unter und andere Bearbeiter stolpern dann drüber.


Mir ist schon klar, dass nicht jeder, der kritisiert oder Fehler findet, die nötige Zeit oder Geduld mitbringt, um selbst in der Perrypedia mitzuarbeiten. Jeder Fan hat schließlich seine eigenen bevorzugten Hobbys und, ja, es gibt ein Leben außerhalb des Perryversums. Aber zumindest eine kurze Meldung an uns auf der betreffenden Diskussionsseite, wie wär's? Auch wenn das dort Jahre herumstünde, bevor sich jemand kümmert: Wäre den anderen Lesern und Nutzern der Perrypedia damit nicht auch gedient?

Aufgrund von Vandalismus und Spambots müssen wir weiterhin darauf bestehen, dass nur angemeldete Benutzer mitarbeiten dürfen (dazu gehört auch, Beiträge auf die Diskussionsseiten zu schreiben). Ein Benutzerkonto zu bekommen, ist aber wirklich ganz einfach, siehe https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=62&t=1609&start=175#p489250 (und hier der Grund: https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=62&t=1609&start=175#p487082).

Was das zweite angesprochene Problem des Wachstums, der Kompliziertheit und der Widersprüche betrifft, sind wir nach meiner Meinung zumindest bei den Fehlern auf einem guten Weg - und im Hinblick auf die Lücken benötigen wir einfach mehr Mitarbeiter, die mit der nötigen Professionalität Beiträge liefern und/oder die Qualität der alten und neuen Beiträge verbessern helfen.

Zuletzt ein paar Worte zu Ymans Vorschlag.

Yman hat geschrieben:Gegebenfalls wäre es auch eine Neustrukturierung überlegenswert.


Es ehrt dich, neben der Kritik auch einen Vorschlag abzuliefern; danke. Ein paar Überlegungen dazu: Die Romanzusammenfassungen würden dann sehr viel zusätzliche Informationen enthalten (müssen). Fraglich, ob dann diese 4500 Artikel noch so gut lesbar wären wie die heutigen Zusammenfassungen. Ein weiterer Aspekt: Wie und wo findet der Fan dann den neuesten Stand zur Paratrontechnologie, zur Geschichte der Haluter? Ich müsste "von hinten" zu suchen anfangen, bis ich fündig werde. Ist das, was ich dann in PR2900 über ein Paratronverlies finde, nun der neueste Stand? Aktuell? Vollständig? Widerspruchsfrei? Lesefreundlich? Machbar wäre das wahrscheinlich, ein Lexikon wäre das nicht mehr.

tl;dr
Das mit dem "wuchern", dem "hinterherlaufen" und dem "Teufelskreis" mag in Teilen stimmen. Die ursprünglich aufgestellte steile These, "bei PP ist nichts mehr zu retten", kann ich so nicht gelten lassen.

Schade, dass sich trotz des provokanten Threadtitels nur eine Handvoll Foristen gemeldet haben.
Mach langsam! Das Leben ist zu kurz, um sich zu beeilen.

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Tiberius » 8. Oktober 2018, 20:52

Benutzeravatar
Offline
Tiberius
Ertruser
Beiträge: 961
Registriert: 25. Juli 2017, 13:35
Die meisten (registrierten) Foristen lesen nur.
Und viele fühlen sich auch nicht berufen, ihren Senf dazuzugeben.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon NAN » 8. Dezember 2018, 08:43

Benutzeravatar
Offline
NAN
Oxtorner
Beiträge: 504
Registriert: 29. Juni 2012, 13:37
War eine ganze Weile lang (2007 bis 2015) als Schreiber und teils als Admin in der PP unterwegs. Ich lehne mich mal aus dem Fenster: Alles in diesem Zeitfenster von den aktiven geschriebene hatte bezüglich Richtigkeit eine hohe Qualität.
Gelegentliche Irrtümer (auch wenn man die Quelle gerade gelesen hat, kann sich ein Missverständnis einschleichen) wurden meist schnell von anderen entdeckt und bereinigt. Zu beginn des Zeitraums gab es noch Leute, die mir aktiv vorwarfen, zu viele Quellen zu vergeben (wenn eh alles aus einer Quelle stammt, dann muss man das nicht an Absätzen angeben). Während des Zeitraums setzte sich endlich durch, dass man ab der ersten Quelle an jedem Absatz die Quelle angibt (Grund: im Nachhinein kann niemand unterscheiden, ob keine Quelle an Absätzen, weil alles aus gleicher Quelle oder weil Quellen vergessen / Sachen erfunden wurden).
Was als Quelle zulässig ist, wurde mehrfach ausdiskutiert. Was für unsere Artikel Kanon ist und was nicht wurde festgezurrt. Wie mit Widersprüchen in den Quellen via Anmerkungen umgegangen wird, wurde verfeinert.
Ebenfalls in diesem Zeitraum wurden Schlussfolgerungen verstärkt argwöhnisch beäugt. Das Mittel der Anmerkung (vom Fließtext abgesetzt Zusatztext) erlebte einen Aufschwung. Im Fließtext wurde nur noch geduldet, was wirklich so in der Quelle stand. Alles andere wurde in Anmerkungen verpackt. Und bei späteren Edits - Jahr drauf oder so – kam es dann auch immer wieder vor, dass die klar und transparent als Schlussfolgerungen erkennbaren Sachen gelöscht wurden.
Gerade im Bereich der Artikel wurde das massiv nachgezogen und ich vermute mal, dass auch 3 Jahre nach meiner aktiven Zeit immer noch gilt: Es ist klar erkennbar, was belegt ist (Quellen an Absätzen) und was im Zweifelsfall mit Vorbehalt zu bewerten ist.
Bezüglich Qualität durchwachsen blieben die Romanzusammenfassungen.
Vielleicht vorweg: Wenn ein ganzer Roman auf 1 bis 3 Din-A-4 Seiten zusammengefasst wird, schleichen sich automatisch Mehrdeutigkeiten ein. Genauer gesagt: Was für den Schreiber eindeutig erscheint, findet bestimmt jemanden, der die Sache ganz anders versteht. Das ist, wie wir Menschen funktionieren. Im die gleiche Kerbe schlägt, das was der Artikel-Schreiber ehrlich gelesen zu haben glaubt, nicht immer ist, was der Autor im Roman zum Ausdruck bringen wollte. Wir Menschen sind bezüglich Objektivität nicht wirklich zuverlässig. Siehe confirmation bias und ähnliche Sachen.
Was im oben genannten Zeitraum an Romanzusammenfassungen neu für die PP geschrieben wurden, hat meiner Meinung nach aber größtmögliche Qualität. Selbst ging ich ja sogar soweit, dass ich Begriffe über mehrere Romane nicht im Fließtext, sondern nur in der Anmerkung verwendete, da sie im Roman noch nicht genannt wurden. Und falls sich jemand fragt, wo da der Spaß am Schreiben bleibt: Kann absolut auch Spaß machen, einfach mal zu versuchen, so präzise / sachlich wie möglich zu bleiben. :-)
Die Textspenden gerade aus der Anfangszeit wurden aber nicht für diesen Kontext geschrieben. Sie wurden offensichtlich oft für einen Kontext geschrieben, in dem etwas fabuliert erlaubt war (alle Textspender hatten die Sachen glaube ich auf eigenen Seiten: Natürlich cool, dass sie nach eigenen Maßstäben schrieben).
Das Problem bei den Textspenden wie auch evtl. ungenau von PP-Schreibern geschriebenen Zusammenfassungen: Wenn man die wirklich korrekt verbessern will, dann muss man die Quelle lesen und unmittelbar darauf den Text korrigieren. Dabei muss man darauf achten, nicht selbst neue Fehler reinzubringen.
Es genügt nicht, sich an was zu erinnern (Erinnerungen sind vage). Es genügt nicht, etwas in Artikeln mit Quellenangabe stehendes zu übernehmen (auch der Artikel könnte fehlerhaft sein). Man muss sich - wenn man den wirklich diese Qualität will, dazu mehr gleich – durch den Roman arbeiten. Abgleichen, ob eigene abweichende Auffassung wirklich stimmt, oder nicht doch der ursprüngliche Zusammenfassungsschreiber recht hatte. Und dann kann man verbessern. Hab das oft genug gemacht. Selbst bei mir hörte dass irgendwann mal auf, Spaß zu machen. ;-)

Artikel zu verbessern oder neu zu schreiben ist im Vergleich sooooo viel weniger anstrengend/zeitraubend. Weswegen ich persönlich überzeugt bin: Die Artikel sind top, die Zusammenfassungen durchwachsen.
Und zumindest aus meiner Warte betrachtet ist das zwar verbesserungswürdig, aber nicht schlecht: Die (Lexikon-)Artikel sind das Herzblut eines Wikis. Wenn man schon nicht Kapazität hat, beide Schienen zu optimieren, dann sollte man die Arbeit an den Artikeln optimieren.

Damit möchte ich noch kurz zur menschlichen Seite schwenken.
Mal ehrlich, Fans sind nicht unbedingt Menschen, die sich allzu viel Gedanken über confirmation bias und ähnliches machen. Unsereins weis, was es weis. Die besten Stammtisch-Erinnerungen sind Diskussionen darüber, was wirklich im Roman stand und warum man selbst recht hat und sich die andere Person ganz klar täuscht. (Übrigens: Spock verhielt sich in „The Galileo Sven“ absolut logisch und wer das anders sieht liegt falsch ;-) )
Ohne Zweifel hat der gestiegene Qualitätsanspruch der PP so manchen Schreiber vergrault. Nicht, weil sie schlechte Qualität liefern wollten. Sondern weil die ganze Extra-Arbeit, die damit verbunden ist, das Freizeitvergnügen drübte. Wir alle haben nur begrenzt Freizeit. Jeder ist dafür selbst verantwortlich, mit dieser Zeit das für einen selbst beste anzufangen. Mit jemanden auszudiskutieren, warum das von einem geschriebene doch richtig war (oder zur Erkenntnis kommen: Lag doch falsch): Liegt einem vielleicht nicht so. Akzeptiert man vielleicht auf Arbeit, aber will in Freizeit seine Ruhe von haben.
Selbst hatte ich da leider auch so meinen Anteil dran: Immer bereit zu diskutieren und damit meine eigene Meinung auch in Frage zu stellen, habe ich das gemacht. Na ja, egal wie man schriftlich formuliert (und insbesondere, wenn man den wirklich überzeugt ist, die Fakten richtig auf die Reihe bekommen zu haben), die gute Absicht und Bereitschaft sich überzeugen zu lassen, kommt nicht unbedingt rüber. Erbsenzähler war wohl noch eine der positiveren Begriffe, die meine KollegInnen in der PP für mich hatten. Und absolut verständlich: In der schriftlichen Kommunikation ist es einfach verflixt schwierig, Graustufen einzubringen. In meiner Erfahrung ist es noch am besten, klar eine Sache zu vertreten auch wenn man tatsächlich mehrere Aspekte sieht. Im Zusammenspiel mit der Gemeinschaft kommt dann am Ende was gutes raus.

Der springende Punkt ist die Gemeinschaft unterschiedlicher Menschen mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Einzelfall ist das wichtiger als der Qualitätsanspruch, den wenn die PP-Schreiber so eine Gemeinschaft bilden, dann wird die ohnehin bereits gute Gesamtqualität des Wikis weiter steigen. Das ist nämlich die Natur eines Wikis: Iterativ inkl. lokalen Rückschritten insgesamt zu einer besseren Qualität kommen.

Das heißt einerseits, dass das Wiki Leute braucht. Ohne Leute keine Gemeinschaft.

Andererseits braucht das Wiki Leute, die prinzipiell - wir alle werden auch mal emotional - auf sachlichem Niveau (im Gegensatz zum oben erwähnten Fan-Stammtisch-Niveau) ihre unterschiedlichen Blickwinkel abgleichen können.

Und last but not least braucht es ein gesundes Gleichgewicht zwischen Qualitätsanspruch (was letztlich automatisch bedeutet, dass einen KollegInnen auf tatsächliche wie auch vermeintliche Fehler hinweisen) sowie „leben und leben lassen“, damit die Leute bei der Mitarbeit am Wiki auch gemeinsam Spaß haben können. :-)

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Johannes Kreis » 12. Dezember 2018, 14:01

Benutzeravatar
Offline
Johannes Kreis
Siganese
Beiträge: 60
Registriert: 12. September 2017, 11:21
NAN hat geschrieben: Und falls sich jemand fragt, wo da der Spaß am Schreiben bleibt: Kann absolut auch Spaß machen, einfach mal zu versuchen, so präzise / sachlich wie möglich zu bleiben.

Tatsächlich hat sich meine Vorgehensweise beim Schreiben von HZF drastisch geändert, seit ich nicht mehr ausschließlich für meine eigene Page schreibe, sondern die Texte anschließend in die PP einbaue. Ich würde sogar sagen, dass sich durch die Arbeit für die PP meine Denkweise geändert hat. Ich achte mehr darauf, Verallgemeinerungen zu vermeiden, Hörensagen niemals als Faktum darzustellen, Sachverhalte so zu präzise zu formulieren, dass keine Missverständnisse auftreten können und so weiter. Was natürlich nicht heißt, dass mir das immer gelingt! :)
@NAN: Sag mal, ich habe dir aber nie Erbsenzählerei oder Schlimmeres vorgeworfen, oder?

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon LaLe » 12. Dezember 2018, 15:28

Online
LaLe
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1721
Registriert: 26. Juni 2012, 11:42
Wohnort: Lübeck
Ich bestimmt nicht. Von mir wäre ein Pennschieter oder Korinthenkacker gekommen. :D
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Pisanelli » 12. Dezember 2018, 16:29

Offline
Pisanelli
Marsianer
Beiträge: 102
Registriert: 12. April 2014, 09:37
Muss die PP gerettet werden?! Ich finde diese Frage schon recht provokativ. Wir haben, seit ich bei der PP mitarbeite (etwa fünf Jahre), unglaublich daran gearbeitet, Qualitätstandards auszubauen, von inhaltlicher als auch formaler Seite (das ist vor allem eine meiner Baustellen). Wir haben sehr viele Hilfe-Texte geschrieben, um diesen Aspekt zu verbessern und klarzustellen, wie wichtig er uns ist. Wir haben wahnsinning viel Müll entsorgt. Da muss man vor allem Klenzys Einsatz sehr würdigen, der niemals müde wird, Artikel reihenweise zu überarbeiten und sehr kritische Fragen zu stellen oder selbst gleich Hand anzulegen. Wir haben sogar einigen Exzellenz-Artikeln ihr Exzellenz-Prädikat entzogen, weil sie nicht mehr den Standards entsprechen. Also: den Perrypedianauten irgendwie vorzuwerfen, die Qualität zu vernachlässigen und immer schlampiger zu arbeiten, ist völlig an der Realität vorbei.

Gibt es noch viele Lücken? Eindeutig ja. Gibt es noch viele Fehler? Auch eindeutig ja.

Aber wir haben ein großes Problem: wir haben zuviel Material und zuwenig Leute, die sich konstruktiv und nach unseren Kriterien einbringen.

Viele fühlen sich sofort auf den Schlips getreten, wenn man sie verbessert oder gar korrigierend in den Text eingreift. Das aber ist die Natur einer Wiki. Das Problem hat aber - und in noch viel größerem Ausmaße - die Original-Wiki auch. Ich schätze, das ist das Spannungsfeld zwischen Freizeitvergnügen und dem Wunsch, richtig Qualität abzuliefern. Wenn man "nur" als Fan an die Sache geht, geht es mit der PP meist schief. Zuviele Interpretationen, zuviel unreflektierte Übernahme von Sachverhalten, die vielleicht fehlerhaft sind (wenn man mit der Serienhistorie vergleicht), zuviele Eitelkeiten, das man selbst es doch am besten verstanden hat und zuviel Emotion für eine doch recht trockene und sehr sachliche Vorgehensweise. Wenn die Diskussionen hitzig werden, kann man auf jeden Fall davon ausgehen, dass meist irgendsowas dahinter steckt.

Kann man es jemanden verdenken, wenn er/sie so wenig Lust auf diese Art der Arbeit hat? Überhaupt nicht! Können wir uns deshalb beschweren, dass nur so wenige mitmachen und wir nur langsam vorwärts kommen? Gar nicht.

Eigentlich kann man nur jedem gratulieren, der nicht diesem Hobby verfällt. Da geht soviel Zeit drauf.

Andererseits - macht das Spaß, wenn man so richtig saugute Arbeit abgeliefert hat, einen schönen Artikel zusammengeschrieben hat. Wenn man plötzlich in einer Diskussion merkt, dass man das gleiche erreichen will und man gemeinsam zum Ziel kommt. Wenn man erleben darf, welch coole Ideen manche haben und entwickeln. Wie man sich selbst noch verbessern kann.

Aber rumzunörgeln, ohne selbst auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was in der PP wirklich läuft und von außen Giftpfeile zu verschießen, obwohl man ja jede Gelegenheit hätte, zu beweisen, dass man es besser kann oder was Konstruktives beitragen könnte, wenn man wollte, das empfinde ich schon als leicht überheblich. Ich kann nur sagen: komm dazu, Yman, und zeig mal, was Du kannst. Schreib mal zehn qualitative Artikel und zeig uns, wie schlecht wir dabei abschneiden und warum wir so versagen. Dann lass ich mich gerne eines besseren belehren.

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Yman » 12. Dezember 2018, 18:28

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 946
Registriert: 6. März 2016, 08:48
Pisanelli hat geschrieben:Wir haben, seit ich bei der PP mitarbeite (etwa fünf Jahre), unglaublich daran gearbeitet, Qualitätstandards auszubauen, von inhaltlicher als auch formaler Seite (das ist vor allem eine meiner Baustellen). Wir haben sehr viele Hilfe-Texte geschrieben, um diesen Aspekt zu verbessern und klarzustellen, wie wichtig er uns ist. Wir haben wahnsinning viel Müll entsorgt. Da muss man vor allem Klenzys Einsatz sehr würdigen, der niemals müde wird, Artikel reihenweise zu überarbeiten und sehr kritische Fragen zu stellen oder selbst gleich Hand anzulegen. Wir haben sogar einigen Exzellenz-Artikeln ihr Exzellenz-Prädikat entzogen, weil sie nicht mehr den Standards entsprechen.


Niemand will die Verdienste derer, die sich um die Perrypedia bemühen schmälern. Tatsache ist, wie du selbst bemerkst, dass es diese Qualitätsprobleme gegeben hat, und beim Lesen der Atlan-Heftzusammenfassungen ist mir aufgefallen, dass es diese Probleme dort vor nicht allzu langer Zeit immer noch gegeben hat.

Pisanelli hat geschrieben:Aber wir haben ein großes Problem: wir haben zuviel Material und zuwenig Leute, die sich konstruktiv und nach unseren Kriterien einbringen.


Das scheint wohl so zu sein, und im Prinzip ist dies auch genau das, was ich etwas anders formuliert, gemeint habe. (Und natürlich habe ich jetzt erst recht keine Lust mehr, an der Perrypedia mitzuarbeiten.)

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon LaLe » 12. Dezember 2018, 19:32

Online
LaLe
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1721
Registriert: 26. Juni 2012, 11:42
Wohnort: Lübeck
Wie gesagt, es würde schon helfen wenn du Fehler, die dir auffallen, festhältst. Kein Spruch. ;)
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Re: Ist die Perrypedia noch zu retten?

Beitragvon Lion » 15. Dezember 2018, 10:29

Benutzeravatar
Offline
Lion
Marsianer
Beiträge: 137
Registriert: 30. Juni 2012, 05:47
Yman hat geschrieben:...
(Und natürlich habe ich jetzt erst recht keine Lust mehr, an der Perrypedia mitzuarbeiten.)


@Yman: Das ist leider typisch für die heutige Zeit! Gefundene Einzelfehler als generelles Problem aufbauschen - und daraufhin ALLES in Frage stellen.

Niemand ist perfekt! Auch die PP wird niemals fehlerfrei sein! Zwangläufig hinkt die PP immer der Entwicklung, die mit den wöchentlich neuen Romanen einhergeht hinterher.

Aber mit jeder kleinen Fehlerkorrektur und mit jeder noch so kleinen Überarbeitung (Quellenangaben und Anmerkungen hinzu), nähert sich die PP an einen konsistenten Zustand an. Es ist allerdings noch viel Arbeit und jeder Hinweis ist wertvoll; so auch Deine.

Dein Vorschlag, die Struktur der PP radikal zu ändern, ist noch viel mehr Arbeit und auch dabei würde es kein Ende geben!

Also versuchen wir weiterhin das bestehenden Werk nach und nach zu perfektionieren! Die von Dir bisher nur skizzierten Vorschläge könnte man ggfs. zusätzlich mit berücksichten. Dazu müssten die Einwände allerdings von Dir beispielhaft sowie detailierter dargestellt werden, damit man eine gemeinsame Diskussionsbasis hätte.

Zurück zu Clubnachrichten, Infos, Homepages und sonstiges

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste