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AARN MUNRO
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Band 2988
Michelle Stern – Die HARUURID-Mission


Sie jagen Puoshoor – in einer Galaxis voller Überraschungen

Perry Rhodan - Der Unsterbliche fragt sich, was Puoshoor plant
Monkey - Der Oxtorner nutzt fragwürdige Mittel
Abelone Jochanson - die Gäonin hat eine Menge Fragen
Puoshoor - der Thronräuber duldet keine unangenehmen Fragen





Perry Rhodan, Monkey,Orla Trant und Spartakus Galouye gehen durch den Hooris-Transmitter. Sie kommen auf einer Leerraumfähre der Thoogondu an, der AJATTI. Hier werden sie zunächst von sehr vielen Balkenrobotern verschiedener Größenordnung umzingelt und von der Sicherheitschefin des Schiffes, einer Gäonin mit dem Namen Abelone Jochanson gefangengenommen.Doch Puoshoor weiß nicht wirklich, dass sie an Bord sind, denn die Gäonin schwankt bereits, ihm die Treue aufzukündigen.Sie hält daher Rhodans Anwesenheit geheim und gibt die Nachricht seiner Gefangennahme nicht weiter. Die Fähre ist nach Sagittarius unterwegs, der Kleingalaxie im Süden der Milchstraße, wo ein Blue-Volk wohnt, das mit rund fünftausend besiedelten Welten bereits eine galaktische Mittelmacht darstellt, die Gursüy.

Der vermeintliche Gondu, Puoshoor, ist auch zunächst an Bord der Leeraumfähre gewesen. Er will nach wie vor Rhodan töten und die Milchstraße gewaltsam übernehmen. Dazu hat er einen, zunächst noch unbekannten, Plan ausgeheckt. Rhodan versucht in seiner Zelle zunächst, die gäonische Sicherheitschefin zu überzeugen, sich von dem falschen Gondu vollständig loszusagen. Die Gäonin erzählt Rhodan, dass in Sagittarius und in der Milchstraße auch Großraumer der Gäonen agieren. In der Kleingalaxie führt der Thoogondu Zatholon das Kommando von seinem Schiff, der HARUURID aus.Offensichtlich haben die dort lebenden Blues, die Gursüy, sich mit den Thoogondu verbündet. Puoshoor ist inzwischen auf eine Pentasphäre gewechselt, wo er eine seiner Freundinnen trifft.Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die HARUURID:
Rhodan überredet die Gäonin Jochanson, ihn an Bord eines der gäonischen Schiffe, der KORS DANTUR zu bringen, dessen Kommandant Joel Moore wohl geistig von den Thoogondu in seiner Erinnerung manipuliert wurde, wie die Sicherheitschefin annimmt.Die DANTUR ist das Flaggschiff der gäonischen Mission.

Angeblich hat die Kleingalaxis Sagittarius eine besondere Bewandtnis im System des Weltenbrandes.Welche, ist zunächst nicht bekannt. Puoshoor, der falsche Gondu, tritt zunächst mit den Gurüy-Blues in konkrete Abschlussverhandlungen. Er will ihre militärische Unterstützung zur Eroberung der Milchstraße.Diese Hilfe ist bereits geplant, vorbereitet und die Flotten sollen in drei Tagen gemeinsam starten.Dazu wurden Gäonenschiffe, als Terraner getarnt, ausgeschickt, um die Randwelten der Blues zu überfallen. Dadurch will Puoshoor sie gegen die LFG aufhetzen.Das ist ihm gelungen.
Inzwischen bringt Jochanson Rhodan und seine drei Begleiter in einem Container auf die KORS DANTUR.Rhodan wird hier von Moore, dem Kommandanten,erneut gefangengenommen, lässt sich also wieder herumschubsen, was auch Monkey kritisiert.
Der Kommandant redet nun mit Rhodan in seiner Zelle. Trotz seiner falschen Erinnerungen verrät er, dass sich der Weltenbrand in Sagittarius nicht so stark auswirkt wie in der Hauptgalaxis Milchstraße. Der Kommandant arumentiert mit Rhodan, ist noch nicht überzeugt, lässt aber zu, dass die gefangenenen Terraner sich endlich befreien,damit sie heimlich Untersuchungen anstellen können, ob die Gäonen beeinflusst werden und um zu beweisen, dass sie die Blueswelten überfallen und nicht die Terraner. Rhodan beschließt, Monkeys Plan umzusetzen, einen Thoogondu zu fangen, um von ihm mehr über deren Pläne gegenüber den Blues zu erfahren. Drei Decks tiefer finden sie einen gondischen Kugelraumer, die GURRANIR.
Puoshor hat inzwischen beschlossen, sich die Blues aus der Milchstraße zu Verbündeten zu machen, indem er ihnen Siedlungsplaneten in der Kleingalaxis Sagittarius verspricht.

Rhodan ändert den Plan kurzfristig und will mit Monkey und den wartenden Gäonen an Bord des gondischen Raumers gehen.Er erfährt von einer dazu nötigen „Impfung“, angeblich um die gäonischen Soldaten vor fremder Infektion zu schützen. Daraus schließt er, dass sie auf diese Weise beeinflusst werden.
Monkey vernichtet einen der „Impfroboter“, kleine schwebende Kugeln, dann versuchen die vier Terraner die Beeinflussungsgeräte an Bord des thoogondischen Kleinraumers zu finden.

Inzwischen kann auch Jochanson aus ihrer geöffneten Zelle entkommen. Sie weiß, dass es einen Bereich an Bord gibt, zu dem die Gäonen keinen Zugang haben, angeblich, um die verletzten Blues dort zu behandeln. Galouye und Trant begleiten die Sicherheitschefin zu diesem Trakt.
Rhodan und Monkey trennen sich an Bord des Gonduraumers. Rhodan sucht die Maschinen zur Beeinflussung und Monkey versucht, zur Zentrale zu gelangen, um den Kurs zurück zum Schiff zu setzen. Rhodan findet die Kabinen der Beeinflussung und betäubt dabei einen Thoogondu, der ihn hierbei erwischt. Monkey „überredet“ inzwischen die Neurotronik der Zentrale durch eine kleine Erpressung, das Schiff zur KORS DANTUR zurückzusteuern. Hier treffen die hilflosen und leicht betäubten Gäonen auf Thoogondu, die sie wieder einfangen wollen. Doch Rhodan kann, von den Thoogondu unerkannt, den Kommandanten benachrichtigen.
Dieser leitet also endlich eine Untersuchung ein und lässt erst einmal alle Thoogondu an Bord der KORS DANTUR festnehmen.Außerdem erfährt Moore von Rhodan Tatsachen über die Krankenstation, in der sich die Jülziish aufhalten. Rhodan lässt sich auf Moores Plan ein, einen der Terraner als angeblichen Gefangenen an Puoshoor zu überstellen. Die übrigen Terraner tarnen sich als Gäonen oder mit ihrem Deflektor.
Puoshoor erfährt inzwischen, dass er das gondische Privileg nur lange genug am Körper tragen muss, dann eicht es sich auf die Person um.

Ein Thoogondu hat sich aber an Bord der GURRANIR vor der Verhaftung versteckt. Nun benachrichtigt er Puoshoor. Dieser weiß also Becheid, was an Bord des kleinen Gonduschiffes passierte. Inzwischen bereiten die Terraner ihre Mission vor. Galouye spielt den gefangegenen USO-Agenten. Die anderen drei Terraner tarnen sich. Monkey ist misstrauisch, weil der falsche Gondu sich persönlich am Kom gemeldet hatte. Er wittert Unrat.
Die Terraner geraten, wie erwartet in eine Falle. Sie landen in einer nichtigen Vitrine. Explosionen, Hitze und Desintegratoren machen ihnen zu schaffen. Monkey sprengt sie heraus, aber Galouye, der Epsaler, stirbt, da er als angeblicher Gefangener nur einen Schutzschirm hatte, keinen SERUN.
Die Terraner springen durch einen schiffinternen Transmitter weiter ins Innere der HARUURID.

Sie finden Puoshoor noch nicht, aber die Blues an Bord. Rhodan zeigt dem Minister der neunzehnten Vorsicht (Block der Wachsamkeit) die von den Terranern gemachten Aufnahmen.Dabei gibt er sich zu erkennen, aber als Mitglieder der von der LFG geschickten Untersuchungskommission aus.Der Minister erkennt die Wahrheit, will das Schiff der Thoogondu verlassen und den Angriff auf die LFG abblasen lassen.
Puoshoor wartet auf Rhodan in seinem TrainingSareal für körperliche Übungen, um ihn zum Kampf aufzufordern. Mazuurah kämpft mit Monkey in einer Schwerkraftfalle. Puoshoor will Rhodan umbringen. Als er ihr nicht hilft, wird sie wütend auf ihn und schießt ihn in den Rücken, bevor er Rhodan töten kann.Der falsche Gondu tötet sie mit seinen Waffen und verwundet Monkey, doch Rhodan erschießt ihn endgültig.Trant war während des Kampfes in einen Tümpel gefallen und bewusstlos, lebt aber. Monkey nimmt das Gonidische Privileg an sich.Die Terraner entkommen nun über einen Hooris-Transmitter.
Puorengir, nun die Gondu des Goldenen Reiches, lässt die gondischen Flotten aus der Milchstraße abziehen.Auch die Gäonen ziehen sich zurück.
Zuletzt geändert von Tiberius am 23. November 2018, 22:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Um Poll erweitert
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Ce Rhioton
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Spannende Actionstory, unterhaltsam geschrieben.
Andererseits geschieht, was zu geschehen hat: Die Gäonen erweisen sich als beeinflusst, die Bad Aliens büßen für ihre Schandtaten, die Good Aliens lassen sich pünktlich zum Zyklusende überzeugen und ziehen sich zurück.
Ich will nun nicht behaupten, dies sei explizit so vorhersehbar gewesen, doch wirkliche Überraschungen blieben aus. Alles geht mehr oder minder den erwarteten Weg.
Vielleicht überrascht uns GESHOD ja noch.

3/2/3
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Macca
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Prima Spoiler :st:
War schon sehr gespannt darauf, weil ich ja den Vorgänger gespoilert habe. Heftkauf scheint sich zu lohnen.
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AARN MUNRO
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Macca hat geschrieben:Prima Spoiler :st:
War schon sehr gespannt darauf, weil ich ja den Vorgänger gespoilert habe. Heftkauf scheint sich zu lohnen.


Danke.
Ja.Heftkauf lohnt. Nicht nur ein tolles Titelbild. Die Haupthandlung ist gut erzählt. Dazwischen gibt es immer persönliche Inneneinschübe des falschen Gondus Puoshor, die ich im Spoiler der Schilderung der Handlung zuliebe überspringen musste.Außerdem ist "innerspace" nicht so mein Ding. Ich lese den Band jetzt noch einmal etwas langsamer. Ein einziger, inhaltlicher Fehler fiel mir auf (muss ihn nur erst suchen ...). Allerdings gab es mindestens zwei Fehldruckzeilen mit fehlenden oder vertauschten Wörtern.
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Grauleben
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Und das war nun die geheimnisvolle letzte "Geheimwaffe" des Puoshoor, das Bündnis mit den Sagittarius Blues?

LOL.

Vielen Dank für den Spoiler.
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ParaMag
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Danke für den Spoiler.

Ob es wirklich das Thoo Ebenen Ende ist? Monkey gefällt mir immer besser.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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Richard
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Es gab auch mal so eine Andeutung, dass man vielleicht wieder zu den Thoogondu reisen wird (in diesem Zyklus). Vielleicht wird ja noch was daraus oder man hat den Zyklusteil umgeplant.
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nanograinger
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Sehr gelungen fand ich, wie Mchelle Stern das Thema des Helden "der allein geht", im Roman umgesetzt hat. Puoshoor "vereinzelt" sich bewusst und wird davon eingeholt, Perry arbeitet mit seinen Leuten zusammen und holt Gäonen und Jülziish ins Boot, und erreicht dadurch sein Ziel.

Der Roman macht übrigens auch klar, warum Perry zumindest in manchen Fällen selbst in den EInsatz gehen muss. Monkey und ein Team aus reinen Kämpfern/Technikern hätte es sicher nicht geschafft, Gäonen und Jülziish zu überzeugen.

Teilweise fand ich, dass Michelle zu viel erklärt, bzw. redundant erklärt. Nachdem Spartakus Galoye umkommt, muss man dem Leser nicht erklären, dass jeder auf seine Weise um ihn trauert, und dass die restlichen Teammitglieder weitermachen. Da hätte der Satz gereicht, dass Monkey "überraschend sanft" die Leiche von Galouye aufhob, "als trüge er ein Kind". Das drückt mehr und klarer das Wesentliche aus, als die Erklärsätze davor.
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Carrasco
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Nicht schlecht geschrieben, aber (was die großen Linien angeht) total vorhersehbar und daher: laaaangweilig!

Die guten Thoogondu haben gewonnen und fliegen wieder heim. Wieviele Hefte gingen für die Thoogondu-Schiene drauf - und dieses erwartbare, überaschungsfreie Ende ist jetzt das Outcome? Wer denkt sich denn sowas aus?

Sicherlich war in dieser Handlungsebene nicht alles für die Katz, es bleibt ja (noch) die Haluterpest und der Bezug zu ES und GESHOD. Enttäuscht bin ich trotzdem.
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Richard
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Enttaeuscht vom Heft oder vom Zyklusverlauf?
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R.B.
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Richard hat geschrieben:Enttaeuscht vom Heft oder vom Zyklusverlauf?


Bei mir ist es das Heft. Nicht wirklich schlecht geschrieben, hat mich die Story nicht vom Hocker gehauen. Der Zyklus gehört für mich nach wie vor zu den besseren, keine Frage. Und die Thoogondu waren großes Thema darin und dieser Teil der Handlung musste abgeschlossen werden. Das ist hiermit passiert. Aber nachdem MMT mich vorige Woche total in seinen Bann gezogen hatte, passierte hier...nichts dergleichen. Das einzig Überraschende war, dass Perry höchstdaselbst dem Bösewicht den Garaus machte.

Der Rest hat mich einfach nicht mitgenommen. Schade.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Richard
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Stimmt, es ist eher selten, dass Perry direkt "Hand anlegt". Aber das soll wohl auch aufzeigen, dass Perry trotz aller moralischer Reife bereit ist für seine Werte einzustehen und auch bereit ist, diese mit allen Konsequenzen zu verteidigen.
Davon abgesehen war es letztlich wohl auch sowas wie Notwehr.
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Oceanlover
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Mein Fazit, Michelle kann auch Action. Find ich gut. :st:

Der Roman war für meinen Geschmack ordentlich spannend und ein würdiges Finale für Puoshor. Da haben ihm letztlich auch die vorbereiteten doppelten Böden nichts mehr genutzt.

Perry Rhodan lesende Schönheitschirurgen konnten wertvolle Anregungen aus dem Roman ziehen. Hatte doch Mazuurah durch Blutbahnimplantate Adern in Mustern von perfekter Schönheit im Gesicht. Na, das wäre doch mal was. ;)

Prima fand ich auch, dass im Roman die Vernichtung der Bewohner von Mandaam durch das kosmische Leuchtfeuer durch Perry Rhodan nochmals angeprangert (und damit etwas aufgearbeitet) wurde. Das ursprünglich leichte Darüberweggehen über dieses Verbrechen war ja hier durch viele Member kritisiert worden. Vermutlich sollten damals Details aus handlungsstrategischen Gründen erstmal offen bleiben.

Ich fand den Roman gut geschrieben, mit interessanten "Gedankensplittern", spannend und reich an Action. Monkey lässt es mal wieder krachen. :D Doch, hat mir Spaß gemacht. So, und jetzt freue ich mich auf den Meister der Insel im nächsten Heft. :)
Nette Grüße
Oceanlover
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AARN MUNRO
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Habe jetzt auch abgestimmt:2/3/2. Die Beurteilung der 3 für den Schreibstil liegt natürlich an den inner-space- Einschüben, die mir selten in Romanen gefallen. (Ganz allgemein).Außerhalb dieser Einschübe fand ich den Stil besser und das Heft recht flott, wenn auch zu emotionell.
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Arthur Dent
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nanograinger hat geschrieben:Sehr gelungen fand ich, wie Mchelle Stern das Thema des Helden "der allein geht", im Roman umgesetzt hat. Puoshoor "vereinzelt" sich bewusst und wird davon eingeholt, Perry arbeitet mit seinen Leuten zusammen und holt Gäonen und Jülziish ins Boot, und erreicht dadurch sein Ziel...

Ja, das war sehr auffällig und eigentlich honoriere ich solche Ideen. Dass ich dennoch diesmal damit nicht ganz zufrieden bin, liegt daran, dass die Geschichte zum Showdown zwei bislang gar nicht oder nur kaum in Erscheinung getretene Elemente für meinen Geschmack zu offensiv in den Vordergrund rückt. Das Blues-Volk und die Gespielin. Die Motive der Thoogondu, auch wenn ich sie nicht teile, waren stark. Das Zerwürfnis mit ES und den ganzen Begleiterscheinungen wie der Versuch, die SI zu manipulieren etc. hätte m.E. ausreichen müssen, daran anzuschließen, das Ende zu schildern. Die Neue Gilde, in der möglicherweiese ein nicht-thoogondisches Element enthalten ist, und das nun von Perry aufgedeckt wird. Stattdessen werden ein paar Jülziish aufgewiegelt, die sofort nicht besseres zu tun haben, als gegen einen ganze Galaxis in den Krieg zu ziehen. Und auch der fallengelassenen Gespielin kommt für meinen Geschmack eine zu große Bedeutung hinzu. Sicher, Monkey bringt sie sozusagen in Position für den Schuss und Perry beendet es. Dennoch wäre an der Stelle ein langjähriger enger Vertrauter, der im Laufe des Zyklus auch mehrmals in Erscheinung hätte treten müssen, und nun die Seiten wechselt, ein Stück weit überzeugender gewesen.
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nanograinger
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Arthur Dent hat geschrieben:Dass ich dennoch diesmal damit nicht ganz zufrieden bin, liegt daran, dass die Geschichte zum Showdown zwei bislang gar nicht oder nur kaum in Erscheinung getretene Elemente für meinen Geschmack zu offensiv in den Vordergrund rückt. Das Blues-Volk und die Gespielin. Die Motive der Thoogondu, auch wenn ich sie nicht teile, waren stark. Das Zerwürfnis mit ES und den ganzen Begleiterscheinungen wie der Versuch, die SI zu manipulieren etc. hätte m.E. ausreichen müssen, daran anzuschließen, das Ende zu schildern. Die Neue Gilde, in der möglicherweiese ein nicht-thoogondisches Element enthalten ist, und das nun von Perry aufgedeckt wird. Stattdessen werden ein paar Jülziish aufgewiegelt, die sofort nicht besseres zu tun haben, als gegen einen ganze Galaxis in den Krieg zu ziehen.

Die Jülziish waren sicher eine Überraschung, aber ich fand das besser als nun in diesem Roman eine neue Monsterwaffe aufzufahren (bspw. ein galaxisweiter Gedächtnismanipulator, denn dann stellt sich sofort die Frage, warum man diese nicht früher einsetzt). In Anbetracht des nun 10 Wochen alten Weltenbrands finde ich die Jülziish-Story durchaus glaubwürdig, insbesondere weil auch hier die persönliche Seite des Jülziish-Chefs Ziish angesprochen wurde (Frau und Kinder). Und der Plan mit den Jülziish passt perfekt sowohl zu Puoshoors Charakter, als auch zur Improvisationslage, in der er sich nach Sperrung des Hooris-Transmitters und Ausbruch des Weltenbrands befindet.
Arthur Dent hat geschrieben:...Und auch der fallengelassenen Gespielin kommt für meinen Geschmack eine zu große Bedeutung hinzu. Sicher, Monkey bringt sie sozusagen in Position für den Schuss und Perry beendet es. Dennoch wäre an der Stelle ein langjähriger enger Vertrauter, der im Laufe des Zyklus auch mehrmals in Erscheinung hätte treten müssen, und nun die Seiten wechselt, ein Stück weit überzeugender gewesen.

Das finde ich nicht. Das Element des Seitenwechselns aus politischen Gründen hat man ja schon so ähnlich bei Puorengir verwendet, da hätte ich das gleiche Szenario bei Zhotalor (oder wie der Kommandant der HARUURID jetzt genau heißt) nicht für gut gefunden. Dann lieber die persönliche Seite einer enttäuschten Partnerin, der man gerade gezeigt hat, dass alles Gesagte eben nur Worte waren.

Die Gemeni-Seite der Geschichte erfahren wir vermutlich erst in PR 2995 oder ff.
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Arthur Dent
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@nanograinger
Möglicherweise wurde seitens der Exposes die "Monsterwaffe" zugunsten der Blues zu den Akten gelegt. Aber da im Vorgängerroman von einer Waffe die Rede war, dachte ich, es ging um den Gravitationssuspensor, der von der Neuen Gilde wiederbelebt und eingesetzt wird (PR 2937). Insofern empfand ich die Hereinnnahme der Blues als ein stellvertretendes Element, das für mich nicht ganz so zündete, wie für Dich.
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nanograinger
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Arthur Dent hat geschrieben:@nanograinger
Möglicherweise wurde seitens der Exposes die "Monsterwaffe" zugunsten der Blues zu den Akten gelegt. Aber da im Vorgängerroman von einer Waffe die Rede war, dachte ich, es ging um den Gravitationssuspensor, der von der Neuen Gilde wiederbelebt und eingesetzt wird (PR 2937). Insofern empfand ich die Hereinnnahme der Blues als ein stellvertretendes Element, das für mich nicht ganz so zündete, wie für Dich.

Die Gravitationssuspensoren sind ja nicht unbekannt, insofern konnten sie an sich schon keine "Geheim"-Waffe sein. Außerdem müssen die Gravitationssuspensoren ja vor Ort in die Sonne eingebracht werden. Das klappt vielleicht bei Taltaan, aber nicht bei Systemen mit einer Systemverteidigung. Und wenn es eine Form der Suspensoren als Fernwaffe gäbe, dann würde sich auch hier die Frage stellen, warum man sie nicht schon früher einsetzt, bspw. als der Hooris-Transmitter blockiert wird.

Der Thoogondu-Handlungsstrang zeichnet sich ja u.a. dadurch aus, dass hier keine überlegene Gegner am Werk sind, sondern Gegner auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen in manchen Aspekten, die aber vor allem mit langer Vorbereitung und manipulativen Eingriffen arbeiten. Eine "Monsterwaffe" hätte dieses Konzept vollkommen auf den Kopf gestellt. Mit Hilfe des Weltenbrands zu versuchen die Jülziish aufzuwiegeln, passt dagegen perfekt ins Bild. Dass der Leser mit dem Wort "Geheimwaffe" für einen halben Roman hinters Licht geführt wird, ist genauso stimmig.
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Arthur Dent
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lichtman
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Ce Rhioton hat geschrieben:...
Andererseits geschieht, was zu geschehen hat: Die Gäonen erweisen sich als beeinflusst, die Bad Aliens büßen für ihre Schandtaten, die Good Aliens lassen sich pünktlich zum Zyklusende überzeugen und ziehen sich zurück.

Ein reset - wie wenn es die Thoogondu nie gegeben hätte :(

Puorengirs glaubt sich gegen die Neue(???) Gilde, die alles infiltriert hat, durchsetzen zu können. Bei Galaktikern wäre die Wahrscheinlichkeit, dass sie für die Gilde arbeiten, geringer.

Das Hooris-Stern-Transmitter wird nach der Rückkehr unnötigerweise geschlossen.

Die Galaktiker müssen den Hooris-Stern trotzdem absichern.

Die Leerraumfähren müssen wohl die 111 Mio LJ zurückfliegen.

Wird die Hooris-Station evakuiert? Das könnte schwierig sein.

Was passiert mit der unglaubliche 111 Mio LJ langen Hyperfunkrelaiskette?

Keine Frage nach der von Puorengir ausgelösten Haluterpest???

manfred
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Kardec
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Keine Frage nach der von Puorengir ausgelösten Haluterpest???

Bin schockiert! Das hab ich übersehen :o( - ich glaub ich werd alt.
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ParaMag
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Kardec hat geschrieben:
Keine Frage nach der von Puorengir ausgelösten Haluterpest???

Bin schockiert! Das hab ich übersehen :o( - ich glaub ich werd alt.


Ja die Haluter, ein Grund weshalb ich glaube das die Thoo Ebene noch nicht geschlossen ist. Dann. Die Thoo's "nur für den Augenblick" eingeführt und ex und hopp weg? Mit der Hintergrundgeschichte? Kann natürlich sein das Sie kein Gegenmittel haben, im Hintergrund wartet ja noch ein gewisser Calurier und was hatte der Gemeni dabei verloren? Das Mittel kam doch vom Calurier oder war dieser nur der Bote von GESHOD und die junge SI hat ein Gegenmittel oder etwas ganz anderes vor. Die Zeit wird knapp, hoffentlich wird es noch vor dem Wechsel in den Zeitsprung aufgeklärt.
Ob GESHOD im Sinne von ES aggiert oder auf eigene Rechnung ist ja auch noch offen.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
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lichtman
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Glossar zu Epsaler:

Ihr Planet ist eine selbstständige Republik; im Umfeld von Epsal gibt es einige Dutzend sogenannter Hinterwäldlerplaneten, teilweise mit Epsalern besiedelt, die sich nach Epsal ausrichten.

Perrypedia:

14. Jahrhundert NGZ
...
Die mit der LFT assoziierte Republik Epsal umfasste 1344 NGZ 852 Welten in 761 Sonnensystemen in einem Raumgebiet von 1000 Lichtjahren Durchmesser.
...

15. Jahrhundert NGZ

Die Republik Epsal war mit knapp 1200 Welten eines der größten Staatengebilde innerhalb der LFT. (PR 2625)


Die Republik Epsal kann also durchaus mit dem Solaren Imperium des MdI-Zyklus konkurrieren.

manfred
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lichtman
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AARN MUNRO hat geschrieben:Band 2988
Michelle Stern – Die HARUURID-Mission


Sie jagen Puoshoor – in einer Galaxis voller Überraschungen

...

Angeblich hat die Kleingalaxis Sagittarius eine besondere Bewandtnis im System des Weltenbrandes.Welche, ist zunächst nicht bekannt.
...
Der Kommandant redet nun mit Rhodan in seiner Zelle. Trotz seiner falschen Erinnerungen verrät er, dass sich der Weltenbrand in Sagittarius nicht so stark auswirkt wie in der Hauptgalaxis Milchstraße.


Die Aussagen sind recht schwankend :(

Perry: Sagittarius ist vor den Auswirkungen des Weltenbrands geschützt! Warum auch immer.

Ist das gemeint mit einer Galaxis voller Überraschungen?

Ist die Bostich-Spirale in Sagittarius - weil eigene Galaxis(*) - nicht aufgetreten? Dann wohl auch nicht in Canis Major/Cooris und Draco/Ecloos usw? Magellan?

Oder steckt mehr dahinter?

manfred

(*) Wie unterscheiden sich Kugelsternhaufen von Satellitengalaxien? Omega Centauri ist vermutlich der Kern einer Satellitengalaxie gewesen.

PS: Der Roman enhält Gedankensplitter von Puoshoor, zum Schluß einen von Puorengir. Eine Lesart wäre dass das Gondische Privileg die Gedankensplitter aufgezeichnet hat.
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nanograinger
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lichtman hat geschrieben:PS: Der Roman enhält Gedankensplitter von Puoshoor, zum Schluß einen von Puorengir. Eine Lesart wäre dass das Gondische Privileg die Gedankensplitter aufgezeichnet hat.

Nicht wirklich, denn Puoshoor hat das Gondische Privileg bis zur Mitte des Romans gar nicht angelegt. Und wie sollte Perry und Co. an die evtl. Aufzeichungen des Privilegs herankommen?

Meines Erachtens kennen nur die Leser und jeweilig Puoshoor und Puorengir die "Gedankensplitter" in seiner beschriebenen Form. Perry ist bspw. bis zuletzt unsicher, ibwiefern Puoshoor tatsächlich auch Opfer der Gilde war, oder ob er tatsächlich bewusst seine eigenen Erinnerungen manipulieren ließ. Ich vermute Letzeres, aber wissen kann das keiner der Protagonisten.
Kardec hat geschrieben:
Keine Frage nach der von Puorengir ausgelösten Haluterpest???

Bin schockiert! Das hab ich übersehen :o( - ich glaub ich werd alt.

Was meinst du hier? Puoshoor hat die Haluterpest ausgelöst, nicht Puorengir. Puorengir weiß darüber vermutlich nur, was Ellert, Quint und Co. herausgefunden haben. Und das weiß Perry auch.
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