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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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Alexandra
Kosmokrat
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Sie begegnen einander, endlich: Adam von Aures, der Adaurest, der Tamaron Vetris-Molaud und Zeno Kortin, die lebende Statue. Ihr Umfeld? Der Weltenbrand, der gerade die Milchstraße unbewohnbar macht, scheint ein Nebeneffekt des Genesis-Projekts zu sein, das dem Zyklus den Namen gibt, eine postbiologische Lebensform soll entstehen.
Die schöne Familie von ES’ einstigem Boten Lotho Keraete ist hingebungsvoll beteiligt, und der tefrodische Supermutant Assan-Assoul ist stärker beteiligt, als ihm lieb sein kann.

Mindestens so viel Raum wie die Auseinandersetzung der Großkopferten nimmt der verborgene Kampf des Agenten Mirash Lato ein, der bei den Tefrodern für den TLD arbeitet und letztendlich beiden Lagern dient gegen den neuen Feind.

Ein geradezu enzyklopädischer Roman, in dem ungeheure Mengen an Hintergrundwissen in Figurenrede, Hintergedanken und Asides verwoben wurde. Zugleich der leichtfüßig erzählte existenzielle Kampf eines alltäglichen Helden, und ein Vabanquestück auf galaktopolitischer Ebene.

Hier ausführlich:
-
Spoiler:
Am 26. Juli 1552 NGZ stehen Matthon Paik und Mirash Lato im Feuer: Die VOH-7, ein Schwerer Kreuzer der ZAON-Klasse von 230 Metern Durchmesser, wird von Explosionen geschüttelt. Aus Kostengründen wurden keine Prallschirme eingebaut, sondern Sprinkleranlagen, und das Wasser folgt der sich verlagernden Schwerkraft. Ebenso wie die Körper der Männer.
*
Damit beginnt der Rückblick. Stunden vorher hatte sich Mirash Lato in der Funkzentrale der VOH-7 aufgehalten, einem Beiboot der VOHRATA, des 2000 Meter durchmessenden Flaggschiffs von Tamaron Vetris-Molaud. Niemand achtet auf ihn. Das ist wichtig, denn er ruft den Wellenreiter auf, ein vom Terranischen Liga-Dienst entwickeltes positronisches Programm, das er in der Hyperfunkanlage der VOHRATA installiert hat. So kann der TLD mithören.
Lato muss warten, hat durch Stress und Weltenbrand bedingte Kopfschmerzen und denkt über die Dunkelwolke Barnard nach, bei der das Schiff steht, um die 68.500 Lichtjahre vom Solsystem in Richtung galaktisches Zentrum entfernt. Lato dechiffriert den aufgefangenen, weitergeleiteten Funkspruch. Auch sein Kollege Cano Zarman ist ein Spion, doch er meldet nichts mehr, und Lato fürchtet seine Nähe – Zarman könnte wissen, dass auch er ein Spion ist, und ihn verraten.

Die dechiffrierte Nachricht kündigt ein Lotsenschiff des Tamaniums an, das einen Gast zur Eisnacht (das ist der tefrodische Name von Barnard) geführt hat und jetzt zurückfliegt. Lato betrachtet die Aufzeichnung eines 60 Meter durchmessenden Kugelraumers mit abgeflachtem unterem Pol, an dem vier Antriebszylinder sitzen. Er erkennt die FLORENCE LAMAR, Lotho Keraetes Schiff, von Bildern.
*
In seinem mit unsichtbaren Waffen ausgestopften und von Technoskorpionen bewohnten Besprechungsraum an Bord der VOHRATA trifft Vetris-Molaud seine beiden Leibwächter, den Posbi Ganud und den Anti Elessid, einen starken Psi-Reflektor. Sie diskutieren die Dekadenz der Terraner mit besonderem Augenmerk auf ihrer Kritik an der Obrigkeit. Ein Treffen mit Adam von Aures steht an. Der tefrodische Diktator hat sich unabhängig denkende Leibwächter gewählt, die ihre Kritik äußern.

Adam von Aures enttarnte auf Last Hope einen Agenten der Gläsernen Insel namens Chao Dorodena und der machte den Kontakt. Er wollte ein persönliches Gespräch mit dem Tamaron bzw. Maghan und mit Zeno Kortin. Vetris-Molaud möchte von Aures’ Pläne kennen und das Tamanium schützen. Immerhin hat von Aures gerade den Weltenbrand entfacht. So kann man davon ausgehen, dass er ihn auch beenden kann.
Adams erste Worte an den tefrodischen Diktator zeigen, dass er sich für mindestens gleichrangig hält. Und er hat die technisch uneinschätzbare FLORENCE LAMAR. Der Maghan ordert den Multimutanten Assan-Assoul zum Hangar, einen Para-Konfigurator und -Dysfaktor. Weder von Aures noch seine sieben Begleiter – eine ätherisch schöne Frau, dazu Muirden und Lucaparn – tragen beim Übersetzen im All Raumanzüge.

Agaia Perenno, die Sicherheitschefin der VOHRATA, soll ihnen zuerst begegnen. Adam hebt beide Hände und spreizt die Finger, Agaia tut es ihm nach und berührt seine Fingerspitzen. Der Erstgruß! Adam wirkt gut vorbereitet. Er stellt das Aggregat Baizz vor, die die Geste wiederholt. Die Lukaparn und Muirden verzichten auf den Erstgruß. Wegen Psi-Potenzial und Technohüten sollen das Aggregat und die Lukaparn im Hangar bleiben. Die vier Muirden dürfen mit.
*
Mirash Lato fällt die Konzentration auf den Wellenreiter immer schwerer. Doch er bekommt Zugriff auf das Sicherheitssystem der VOHRATA und somit auf die Beobachtung der seltsamen Gäste. Die Übertragung wird gespeichert. Lato muss herausfinden, was mit TLD-Kollegen Cano Zarman geschehen ist. Er bricht in seine Kabine ein. Nervös bedenkt er seine unzureichende Ausbildung, und dass TLD-Direktor Maurits Vingaden ihn hier nicht schützen kann. Er stellt das Licht auf die niedrigste Stufe und geht an Zarmans Konsole. Da legt sich ein kräftiger Arm wie ein Schraubstock um seinen Hals.
Doch der Angreifer dirigiert ihn in eine andere Kabine und offenbart sich dort als sein Führungsoffizier: Matthon Paik, offiziell Ingenieur für Energiekupplungen. Cano Zarman, der die Entwicklung bestimmter Waffen ausspionierte, sei aufgeflogen, die Gläserne Insel habe ihn enttarnt und verschwinden lassen. Lato informiert ihn, dass sie nicht von der VOHRATA verschwinden können, weil hier gerade viel Wichtigeres geschieht.
*
Als Adam von Aures in Vetris-Molauds Privaträumlichkeiten eintrifft, machen sie den Erstgruß und Adam möchte ein Butterbier. Dann kommen sie zur Sache. Ein Langsames Haus wird genannt, dann outet sich der Besucher als der neue Kristallisationspunkt der Mächtigkeitsballung von ES, der Initiator der neuen Genesis. Vetris-Molaud soll als Verbündeter gewonnen werden, doch er empfindet dieses Auftreten als Hybris.

Die Genesis, erklärt Adam, bahne einer postbiologischen Kultur den Weg, mit Veränderungen, die durch den Weltenbrand auf den Weg gebracht werden. Diese postbiologische Kultur werde in wenigen Millionen Jahren mit derselben heiteren Gelassenheit auf ihre Vorgeschichte blicken wie ein heutiger Mensch auf die bizarren Lebensformen des Kambriums. Das Leben werde sich von der planetaren Existenz und von den biologisch-organischen Ausgangsstoffen abwenden, die Milchstraße werde zum Ort der Erstgeburt einer postbiologisch-emotionalen Existenzform werden. Er selbst sei die erste postbiologische Existenz, ergo kein Mensch. Der Maghan als Träger eines Zellaktivators müsse ihn verstehen können.

Will Adam von Aures sich etwa einen Zellaktivator sichern? Er lacht über die Idee. Stattdessen will er einen sehen, der bereits so etwas wie eine metabiologische Gestalt erreicht hat: Zeno Kortin. Die vier Muirden kommen mit und Assan-Assoul, worüber Adam sich zu freuen scheint. Kortin war ein Meister der Insel. Um dem Tod zu entgehen, verteilte er sein Bewusstsein auf Statuen aus PEW-Metall, fünf hat Vetris-Molaud gefunden und mit Hilfe von Mutanten wiedervereint. Seitdem ist Zeno Kortin sein Berater.

Die Statue steht aufrecht auf einem niedrigen Sockel, ist fast zwei Meter groß und von einem intensiven Dunkelgrün. Sie wirkt, als habe man sie aus einem einzigen mannshohen Smaragd herausgeschnitzt. Auf dem Kopf trägt sie eine Art Imkerhut mit einem Schleier, der das Gesicht verschattet. Als die Besucher der Raum betreten, dreht sie den Kopf.

Kortin beachtet nur Adam von Aures, begrüßt ihn als Mann von Wichtigkeit, fordert ihn auf zu sprechen. Von Aures stellt sich und sein Zukunftskonzept vor. Die Meister-Statue reagiert mit großem Enthusiasmus auf die Vorstellung der Genesis und der postbiologischen Zivilisation, wendet allerdings ein, dass er derzeit eine Ausnahmeerscheinung ist und meldet Bedenken an. Adam kontert mit dem Gang der Evolution. Und er bietet Kortin unverhüllte, unverdünnte, kristallin reine Macht an, wenn er ihm folgt. Vetris-Molaud versteht, dass Adam nicht wegen ihm, sondern wegen Kortin gekommen ist. Er fühlt sich als Mittel zum Zweck.

Mirash Lato versucht, sich zu orientieren, durchdenkt das Gespräch mit seinem Führungsoffizier, grübelt. Was er über seine Instrumente mitbekommt, zeugt von Chaos. Er versteht, dass keine Reaktion erfolgt, weil seine Vorgesetzten auch nicht durchblicken. Dann bemerkt er Tasterimpulse, die nach der VOH-7 greifen. Sie gehen von der Schleuse aus, in der die drei Begleiter Adams festgehalten werden! Via Holo sieht er, wie das Aggregat Baizz in einem Hyperblitz explodiert, der in der Wirkung einem Aagenfelt-Blitz gleicht, und wie die beiden gnomenhaften Lukaparn rotieren, Kabel auswerfen, sich in Myriaden winziger Komponenten auflösen und in der Maschinerie der VOHRATA verschwinden.

Von nun an spielt das Raumschiff verrückt, und über kurz oder lang erreichen wir die Eingangsszene: Explosionen, Feuer überall. Prallfelder und Sprinkleranlagen. Lato, halb betäubt vom Geschehen und von einem süßlich riechenden Gas, sucht einen Ausweg. Immerhin aktiviert er die Funkanlage, und als alles zu Ende ist, informiert er die Galaxis von dem, was mit Zeno Kortin und Assan-Assoul geschah.
*
Was geschah … Vetris-Molaud fordert Adam von Aures auf, das Schiff zu verlassen. Da erlischt das Licht. Ein kalter Hauch scheint seinen Zellaktivator aus dem Körper zerren zu wollen. Dann schrillt der Alarm, grelles Licht flammt auf, Ganud hat ihn gerettet. Von Aures bleibt ungerührt. Als tefrodische Sicherheitskräfte mit Kampfrobotern hereinstürmen, geschieht – gar nichts. Alle stehen herum, inklusive Assan-Assoul. Dann feuern die Kampfroboter auf die Soldaten. Die vier Muirden positionieren sich um die Statue. Als Adam auf den Para-Dysfaktor deutet, bricht er bewusstlos zusammen. Adam von Aures tritt in den Kreis der Muirden und sie verschwinden. Zeno Kortin nehmen sie mit. Die VOH-7 dient als Fluchtfahrzeug, deshalb wurde sie von der allgemeinen Verwüstung ausgespart.

Im Gespräch mit Ganud, Elessid und seiner Sicherheitschefin fasst Vetris-Molaud zusammen: Adam von Aures’ Arme haben einen sechsdimensionalen Impuls ausgesendet, der Assan-Assoul für einen Augenblick gelähmt hat. Sie besprechen die Lage.

Währenddessen finden Paik und Lato in einem Lagerraum mit Lebensmittelcontainern den bewusstlosen Assan-Assoul. Der Mutant kommt zu sich, berichtet von seinem Versuch, per Para-Konfiguration den Muirden mit Adam von Aures und der Statue zu folgen. Schon während der Teleportation hatte das Psi-Quartett der Muirden reagiert und ihn abgestoßen. Trotzdem bleibt das Selbstbewusstsein des Supermutanten unerschüttert.

Als Adam ihm anbietet, sich ihm freiwillig anzuschließen, ohne dass er erst seinen Willen übernehmen muss, lacht der Tefroder und macht sich auf zu kämpfen. Es ist das Letzte, was man von ihm zu sehen und zu hören bekommt. Plötzlich versteht Lato: Falls Assan-Assoul an Bord der VOH-7 stirbt, bleibt seinem Bewusstsein nur eine Möglichkeit, sich zu retten: Indem es in Zeno Kortins Statue wechselt. Damit ist es in den Händen von Adam von Aures, der spätestens jetzt zum gefährlichsten Mann der Galaxis avanciert ist.

Durch Latos Funkspruch werden sowohl das Neue Tamanium wie auch der TLD informiert. Vetris-Molaud, Maurits Vingaden, Hekéner Sharoun und Perry Rhodan beraten in ihren jeweiligen Hauptquartieren das weitere Vorgehen.
DORGON http://www.dorgon.net/

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Alexandra
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OMG Countdown von 11!
2989 - 11
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2991 - 9
2992 - 8
usw.
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Müllmann
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WOW!

Bin baff und sprachlos.

DAS Heft muss ich haben!
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R.B.
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Toller Spoiler, vielen Dank dafür.

Da scheint sich in der Handlung ja wirklich mal was zu bewegen!!! :st: :st:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Richard
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Ja, ein durchaus lesenswerter Band. Für mich kommt da wieder mal der eigentlich "dunkle" Charakter des AvA klar zum Vorschein. Letztlich agiert AvA selbst wie hochrangige Vertreter der KK oder CT: Wesen auf der Zivilisationsstufe der Galaktiker (zb die uns bekannten Lemurerabkömmlinge der Milchstrasse oder beispielsweise auch Swoons, Jülzish, ....) sind ihm letztlich egal, können problemlos als Kanonenfutter herhalten bzw. als Kolateralschaden völlig egal.
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ParaMag
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Danke für den guten Spoiler.

Kann mich meinem 'Vorredner' nur anschließen, ein absolut Lesenswertes Teil.

Was mich zu AvA momentan umtreibt ist sein Selbstverständniss als Kristalisationskeim einer "Postbiologischen" Existenz.
Das ist m. M. ein Projekt das in seinen Ausmaßen Zeitlich und Räumlich viel zu groß ist für ein Einzelwesen. Obwohl er, so scheint es mehrere hoch Befähigte Unterstützer hat. Sind es natürliche Lebewesen oder doch eher Kunstwesen?
Es ist meiner Meinung eine Geschichte die im Umfeld von ES entstanden ist, ob ES involviert ist/war düfte fraglich sein.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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Kardec
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"Adam von Aures" - Klingt sicher seltsam - aber mich hat (schon mehrmals) der Gedanke beschlichen, dass die Autoren ein Kind beschreiben.
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jogo
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Nun... die Genese... ein Adam... fehlt doch nur noch eine Eva...
Wer mit den Wölfen heult, kommt nicht so schnell auf den Hund.
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Haywood Floyd
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<schluck...!> Das ist - großartig! :respect:

kaufenmuss... :clap:

lesenmuss... :kaffee:

(R)Evolution zu einer postbiologischen Lebensform: wie geil ist das denn? :wub:

Frei von den ewiglästigen Beschränkungen der proteinklebrigen, sterblichen Biologie hin zur kristallklaren, ewigen Physik: glasklar und stahlhart - Life at its best? :mellow:

Statt wuselndem 'Leben an sich' nun konzentriertes 'Leben als solches'... :unsure:

Wenn das so kommt, könnte das ein interessanter Zyklus werden anorganische Chemie vs. physikalische Chemie oder DNA vs. Qubits - eine gute Grndlage für phantastische Ent-(und Ver-)wicklungen... :pfeif:

BRAVO! :clap:

Dies ist das erste Mal, seitdem ich von Atopischen Tribunal gehört habe, dass mich ein Plot wirklich begeistert. :P

>>> Hoffentlich wird er konsequenter, stringenter und schlüssiger umgesetzt - wenn überhaupt... :unsure:
Zuletzt geändert von Haywood Floyd am 30. November 2018, 10:22, insgesamt 2-mal geändert.
"We starve, look at one another short of breath, walking proudly in our winter coats
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Listening for the new told lies with supreme visions of lonely tunes."


The Flesh failiures - G. MacDermot, G. Ragni, J. Rado
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ParaMag
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jogo hat geschrieben:Nun... die Genese... ein Adam... fehlt doch nur noch eine Eva...


Da kommt mir ein anderer Gedanke. Aures als Miniatur Insharam = 'Kristallalisationskern', die Postbiologische Zivilisation = EIRIS Ersatz ergibt zusammen = eine neue SI. Ein Notfallplan, wie die Silos, der etwas aus dem Ruder gelaufen ist da GESHOD am pennen ist?

Zugegeben hoch spekulativ.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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AushilfsMutant
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Wobei ja eigentlich Postbiologisches Leben ja eh nix anderes wie eine SI (oder höher) ist. Scheint zumindest so. Die meisten SIs werden ja aus biologischen Rassen geboren - AvA scheint diesen Schritt überspringen zu wollen, wenn ich seine Aussagen richtig interpretiere. Friedlicher dürfte das auch nicht werden, man denke nur mal an die HMs - so weit oben und man prügelt sich immer noch wegen Ideologien.

Je mehr ich nachdenke umso unsicherer werde ich ob Perry&Co den Weltenbrand und die Folgen wirklich abwenden kann/können.
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Macca
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Prima Spoiler :st:
Mittlerweile vergeht kein Roman ohne Aha-Effekt.
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Kardec
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Haywood Floyd hat geschrieben:..........................- wenn überhaupt... :unsure:

Das wirds wohl sein :P
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Ce Rhioton
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Man kann ja sagen, was man darf, aber Uwe Anton hat schon ein Näschen für spannende Schlüsselromane.
Solche Hefte entschädigen dann doch für andere, eher bescheidene Handlungsebenen (Thoogondu). :st:

2/2/(noch)3
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Sternenkaiser
Siganese
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AushilfsMutant hat geschrieben:Wobei ja eigentlich Postbiologisches Leben ja eh nix anderes wie eine SI (oder höher) ist. Scheint zumindest so. Die meisten SIs werden ja aus biologischen Rassen geboren - AvA scheint diesen Schritt überspringen zu wollen, wenn ich seine Aussagen richtig interpretiere.

Ich sehe SI eig. als post-Leben generell an. Sobald eine SI geboren ist geht es szs nur noch nach oben (MQ) oder unten (Devolution) aber nicht nach vorne da die Bewusstseine bis zu einem gewissen Grad in den Matrizen der SI 'eingefroren' sind. Was AvA vorhat klingt eher wie ein Plan eine Art spiritueller Posbis zu erschaffen;Eine Dasseineform welche zwar extrem langlebig bis so gut wie unsterblich ist aber A) Immer noch individuell und B) Entwicklungsfähig bleibt.

Was ja eigentlich nichts schlechtes ist wenn man von den konkret in diesem Fall genutzen Methoden absieht.
Vormals Sakoda/Sternenvater.
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Haywood Floyd
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Postbiologisches Leben ist IMHO was anderes, als SI's oder KI's. B-)

Ersteres ist immer noch Leben, wenn auch nicht mehr auf biologischem Substrat, aber jedenfalls individuelle Bewusstseine; letzteres ist eigentlich kein Leben im eigentlichen Sinn - nie gewesen - sondern mehr kollektives Bewusstsein, das aber kein Leben (mehr) ist. Die Grenzen können da allerdings wohl unscharf bis fließend sein... :unsure:

Ich kann das nicht quantifizieren, aber rein qualitativ stelle ich mir das jedenfalls so - oder ähnlich :rolleyes: - vor. :unschuldig:

Vielleicht müsste man begrifflich trennen zwischen postbiologischem Leben und Post-Leben? :gruebel: :???: :ciao:
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Carrasco
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Haywood Floyd hat geschrieben:<schluck...!> Das ist - großartig! :respect:

kaufenmuss... :clap:

lesenmuss... :kaffee:

(R)Evolution zu einer postbiologischen Lebensform: wie geil ist das denn? :wub:
...


Ich teile deine Begeisterung über diesen Plot und hoffe, dass er auch nach 3000 noch eine wichtige Rolle spielt.

Neu ist das aber nicht: davon war schon in 2974 die Rede (oder war es 2975?)

Letztlich entwickelt sich aus diesem postbiologischen Leben wohl die INSTANZ, die von Wim Vandemaan in Band 2716 eingeführt wurde. Man sollte sich diesen Roman noch mal durchlesen, vielleicht ist er im Nachhinein doch ein Schlüsselroman. Und WV beschreibt das postbiologische "Leben" absolut faszinierend. :st:
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buhrlos
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jetzt ist zu erahnen wie diese ,,entwicklung,, enden könnte . irgent ein vieleich ,, keim ,, nimt die gesamte energie wb , eiris , in sich auf und wirt zur vorstufe eier si . ach so letho geht natürlich mit familie auf und verhilft damit zu einen glorioßen start . und alle sind glücklich .
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AushilfsMutant
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Das Mutanten Corps von VM wird auch immer dünner. Der Arme, Supermutant und Meister der Insel Statuen Typ futsch. Wenigstens hat er Perry sympathischer als AvA gefunden. Zumindest könnte es jetzt sein das die Tefroder nun lieber mit der Liga zusammen arbeiten werden. Im Verlauf dieses Romans dachte ich mir teilweise das unser tefrodische ZACi Träger abzact. Ob es bei einem Atopen ZACi auch eine Spiralgalaxie gibt? Oder ist VMs ZA noch so ein Eidings?
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Richard
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VM hat ein "Ei" - keinen ZAC.
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erzkoenig
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Ich glaube nach wie vor, das AvA aus der Viren bzw. Nanoagententenwolke von diesem Wüstenfuchs entstanden ist, die ja immer mehr Eigenbewußtsein entwickelt hatte. Die Stadt Aures, wasauchimmer das ist, ich denke, wir werden es in nächster Zukunft erfahren, hat er dann ausgenützt um zu wachsen. Man bedenke seine angebliche Mutter und ihr Umfeld. Damit ist er auch Teil einer nichtbiologischen Umgebung. Das würde so einiges erklären. Äh, schließlich waren diese terranische Mutantin und ihr Wüstengalan zuletzt auch dem Weg eben nach Aures. Naja, wie ich mir das zurechtreime... man wird sehen. Letztlich weiß man ja auch bis heute nicht genau, was Aures eigentlich darstellt bzw. darstellte, da dort doch einiges passiert zu sein scheint.

Spekulatius mag ich nicht, aber Spekulationen nehme ich mir heraus.
Es sollte uns nachdenklich stimmen, dass "jemanden anführen" im Deutschen auch heißen kann jemanden zu betrügen
Lichtenberg
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Kardec
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So ähnlich stell ich mir es auch vor.
Mal schauen ob AvA Akteur oder Werkzeug ist.
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AARN MUNRO
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Bin fertig mit dem Heft. Hat mir sehr gut gefallen ... witzig, das Butterbier! Vetris wirkt etwas naiv.
Nur Eines: Warum trägt die Kortin-Statue keinen Antigrav? Dann wäre sie doch beweglich. Wenn Zeno die Arme bewegen kann, kann er auch einen Antigrav schalten ... außerdem gibt es Mentokontakte ... man kann nicht jede Fehlfunktion auf das PEW-Metall schieben, denke ich.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
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Kardec
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Registriert: 14. August 2013, 18:18
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AARN MUNRO hat geschrieben:.......Nur Eines: Warum trägt die Kortin-Statue keinen Antigrav? Dann wäre sie doch beweglich......

Das hab ich mich auch schon gefragt.
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nanograinger
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Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:.......Nur Eines: Warum trägt die Kortin-Statue keinen Antigrav? Dann wäre sie doch beweglich......

Das hab ich mich auch schon gefragt.

Ist doch ganz klar: Es kann nicht in VMs Interesse sein, dass Zeno Kortin als Statue durch die Gänger der VOHRATA geistert.
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