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AARN MUNRO
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Perry Rhodan Band 2994

Wim Vandemaan - Engel und Maschinen

Ernst Ellert und Opiter Quint suchen die Stadt Aures – und erkennen die vierte Losung des Techno-Mahdi

Die Hauptpersonen des Romans:
Opiter Quint – Der Agent sucht die Achillesferse eines gefährlichen Mannes
Ernst Ellert - Ein Mensch fühlt sich einer facettenreichen Stadt verbunden
Yemaya Shango – Ein Bewusstsien duldet kein Feuer auf seinem Dolan
Curd Lincoln – Der Wiedergeborene betätigt sich als Fremdenführer
Usher Lightfoot – Ein Halbbruder kümmert sich um ein Doppelgrab










Ernst Ellert und Opiter Quint erreichen das Sonnensystem, in dem die Stadt Aures auf dem Planeten Sanhaba liegt,das System Khayd, mit dem Dolan JASON, dem Ultraschlachtschiff LUGIA SCINAGRA und dem ferronischen Frachter NEÈFOR.

Auf Hyperfunk antwortet niemand, obwohl sie drei Sonden zur Erkundung ausgeschickt haben. Doch der normale, elektromagnetische, vierdimensionale Sender funktioniert und sie werden zur Landung aufgefordert. Der Planet ist der vierte seines Systems und besitzt sieben Kontinente, die allerdings als Landmasse nur ein Viertel der Oberfläche ausmachen. Der Rest ist Wasser. Die Stadt Aures befindet sich auf einem sichelförmigem Erdteil, an dessen „Griff“. Sie besitzt einen Raumhafen mit Turm. Per Sonnentransmitter hatten sich die drei Schiffe nach Draco begeben, einer Kleingalaxis zwischen Milchstraße und Andromeda, durch das Trio von Ecloos.

Endlich also wurde dieses System erreicht, das die Olkonorin Tamareil, damals noch im Kopfe Atlans, aus den Gedanken des Aggregates Etain ausgelesen , und dessen Daten Atlan dann in seinem photographischen Gedächtnis gespeichert hatte. NATHAN hatte dann nach längerer Kalkulation, die kosmonavigatorischen Daten des Systems ermitteln können. Das Alter des Planeten wird mit 5,3 Milliareden Jahren festgestellt. Das Leben hätte sich also weiter entwickeln können, als auf der Erde (Allerdings nur bei gleicher oder höherer Evolutionsgeschwindigkeit, was der Autor vergleichend nicht erwähnt.)

Quint und Ellert steigen aus (Homunk will erst einmal an Bord bleiben) und treffen einen „General“ mit dem Namen Curd Lincoln, der als Raumhafenmeister fungiert.. Natürlich funktionieren die Gravopaks ihrer SERUNS auf Sanhaba nicht und sie müssen die 22 km, die den Raumhafen von der Stadt Aures trennen, zu Fuß gehen.
Dabei unterhalten sie sich über Delorian. Außerdem lernen Ellert und Quint die Umgebung der Stadt an der Straße kennen. Die Stadt besitzt drei „Liegenschaften“ dort. Einen Wald der Werkzeugmacher, indem die „Klicker“ wohnen, einen Ort der „Späher“, wo Statuen mit leeren Augen gen Himmel starren und einen sichelförmigen Strand, an dem unbekannte, kaputte, technische Gegenstände angespült werden, die eine unsichtbare Macht im Laufe der Zeit repariert und fortbringt, wohin, weiß niemand.
Ellert und Quint fragen Lincoln über die „Zeitgefährten“ aus, die angeblich die Stadt Aures repräsentieren. Dieser ist denen aber nie begegnet und auch den Angehörigen der anachronistischen Patrouille nicht, die eventuell von den ursprünglichen Zeitgefährten abstammen. Eine Gruppe von Wesen irgendwo in den tieferen Schichten der Stadt, die mit der Zeit entstanden und vergangen sein soll.

Sie wollen einen Vertrag mit der Stadt abschließen, um mehr über Adam von Aures zu erfahren. Dazu wollen sie ein Archiv aufsuchen, das in der Stadt existiert. Vorher will Lincoln sie aber in ein Café bringen, weil der Halbertruser Quint Hunger verspürt und die Stadt Aures laut Angaben von Lincoln angeblich will, dass sie sich mit ihr vertrauter machen. Auf dem Weg zum Café treffen die beiden auf eine Statue mit Flügeln. Sie besteht aus Roentgenium, einem radioaktiven Material mit kurzer Halbwertszeit und wird hyperphysikalisch stabil gehalten.Die Statue trägt eine Tafel, auf der sie die Motti des Techno-Mahdi ablesen können, die Adam von Aures bereits öfter zitiert hatte. Eventuell aber sind diese Slogans der Stadt Aures zugehörig und wurden vom Techno-Mahdi nur zweckentfremdet.

Im Speiselokal zeigt sich die Stadt kurzzeitig verwandelt, als Quint auf die leere Umgebung unwillig rufend reagiert, dann tritt das Ambiente des Lokals wieder auf. Aber die Nanogenten, aus denen die Stadt besteht, haben sich sozusagen offenbart.
Quint lässt sich zum Meer bringen zum Strand, der dritten Obliegenheit der Stadt. Er erkennt, dass der Ozean selbst aus Nanogenten besteht und vermutet, dass diese sogar die Lithosphäre des Planeten durchsetzen oder bilden. (Ob der ganze Planet eventuell aus den Mikroteilchen besteht, wird bis hier jedenfalls nicht thematisiert).
Es stellt sich heraus, dass auch Lincoln, der von Delorian einst aus einer Unfallkatastrophe der Eisenbahn auf der Erde des 20 Jahrhunderts gerettet worden war, eigentlich tot ist, aber einige seiner Organe sind durch Nanogenten nachgebildet worden.>Deshalb ist er sozusagen innerhalb der Stadt von dieser neugeboren. Die Stadt programmiert sich auch selbst in ihrem Äußeren nach den gerade vorhandenen Bewohnern. Im Augenblick sieht sie irdisch aus, genügt etwa menschlichen Bedürfnissen, weil Delorian einst Menschen hier hin gebracht hatte, in dem Vertrag, den er mit der stadt damals abgeschlossen hatte, weil diese neue Bewohner brauchte..
Quint überlegt deshalb, ob Adam eigentlich ein Agent der Stadt ist und diese eventuell für den Weltenbrand verantwortlich, aber nichts genaues weiß er darüber, er spekuliert nur.
Lincoln widerspricht aber. Obwohl Aures nur eine Maschine ist, seien ja auch die Menschen organische, biologische Maschinen und Aures steht für die Vielfalt ein und für das Leben.

Die drei gelangen zu einem Friedhof.Hier finden sie das Grab von Toufec und Shanda Sarmotte. Pazuzu, der Dschinn, sei ja bekanntlich verschwunden.(Vielleicht trägt Adam ihn ja …)
Sie treffen auf einen Grabpfleger, mit dem sie reden. Er heißt Usher Lightfoot, sieht aus wie Adam (bis auf einen Bart) und ist dessen Halbbruder.Pazuzu, der Dschinn, ist sein Vater.
Es kommt also heraus, dass Adam von Aures aus der DNA von Shanda Sarmotte stammt, versetzt mit einer künstlichen DNA, von Pazuzu synthetisiert und mit Einsprengseln von Toufecs DNA durchdrungen.Außerdem verfügt er, wie schon bekannt, über einen Nanogentenschwarm.

Die Stadt Aures kann solche personalen Gestalten künstlich erzeugen,da sie auch über Baupläne für Körper von Lebwesen verfügt, nicht nur für tote Gegenstände stellt sie aber nur selten zur Verfügung als Träger für Bewusstseine bzw. Bedürftige als biomorphe Überlebensmasse.Als Taylwit, was nur hochkomplexe Prothesen sind.. Die Stadt Aures tut dies, weil sie eine Rettungsinsel im Kosmos sein will, ein Zufluchtsort.

Es stellt sich weiter heraus, dass Adam ein sehr schwacher Permanenttelepath und Permanentsuggestor ist, der sich also nicht wie Gucky etwa fokusssieren muss auf die Gedanken anderer Menschen, sondern ständig im Strom der Gedanken der Menschen lebt.
Shanda starb bei der Geburt von Adam am 02. Februar 1528 NGZ.
Außerdem gehörte das Sonnensystem von Aures zwar räumlich zur Mächtigkeitsballung von ES, hatte aber exterritorialen Status.

Sie gelangen zum Archiv, dass angeblich immer offen sein soll (und nach Verinbarung …). Es ist aber geschlossen, Quints Strahlergewalt hilft hier nicht, da die Tür von nachrückenden Nanogenten geschützt wird. Also müssen sie in den Wald gehen und einen Schlüssel suchen bei den Werkzeugmachern … eine weitere Liegenschaft der Stadt Aures.
Im Wald wird ein Gegenstand von Lincoln im Tausch gegen eine Blutspende von Ellert von einem dortigen Naogentenschwarm so modifiziert, dass er als Schlüssel für das Archiv dienen kann.Diesen Gegenstand hatte Lincoln ursprünglich im Wald gefunden, wovon er in der Anfangsszene der Einleitung des Romans erzählt, die in der Sichtweise der ersten Person gehalten ist.
Sie öffnen damit das semitelepathische Archiv und ebenso die Datei, in der die Informationen über Adam gespeichert sind.

Es stellt sich heraus, dass Delorians Schiff, die TOLBA, in der Vergangenheit der Erde landete. 49221 Jahre vor der Jetztzeit. Dabei löste sich ein Nogentenschwarm mehrmals von der Oberfläche des Schiffes. Die vereinigten Schwärme erkundeten die Erde, indem sie eine Leiche fanden und quasilebendig machten.Die Nanogenten waren zu Bewusstsein gekommen. Sie empfanden sich als und als menschlich.Sie nennen sich „Lightfoot“. Die Pseudo-Person wandert durch die Zeiten und erlebt die Menschheit wie Atlan, Ahasverus oder Lazarus Long. Sie trifft Ernst Ellert und übersteht die Gründung der Dritten Macht und des Solaren Imperiums. Der Mann sieht auch aus wie Ellert oder umgekehrt … ?

So befindet sich diese Wolke aus Nanogenten birs zur aktuellen Gegenwart auf der Erde und erlebte die gesamte Geschichte Terras im Perryversum der letzten dreitausnd Jahre.
Er begreift das Leben als Leiden und will der Befreier vom Leid, vom Tod werden. Technik dient dieser Befreiung. Also will er der Techno-Mahdi werden, um das Leben zu befreien.

Er gründet also die Organisation und durchstzt ganz Terra so mit seinen realen, lebenden Agenten. Techniker und Wissenschaftler werden von ihm manipuliert oder folgen ihren eigenen Wunschvorstellungen, von ihm bestärkt. So lange, bis die Gruppe des Techno-Mahdi fest steht, wie sie bis heute bekannt wurde.

Ein anderer Nanogentenschwarm taucht mit einem Schiff der Vanen auf der Erde auf.Er bildet eine Person aus. Diese ist Adam von Aures. Er sucht den anderen Nanogentenschwarm. Damit erkennt er, dass er der Techno-Mahdi ist, findet seine Identität als Mensch, als neuer Maschinen-Mensch. Er findet also Lightfoot, verschmilzt mit ihm und generiert dadurch ein neues Wesen. Er glaubt, das dem Leben keine weitere, große Bedeutung in der kosmischen Entwicklung zukommt.Das werden hingegen die bewussten Maschinen sein.

Die beiden Wolken trennen sich, nun gemischt, wieder voneinander und bilden ihre Personen aus. Lightfoot wird mit dem Vanenschiff nach Ecloos gebracht, verlässt also die Erde.
Ellert und Quint verlassen das Archiv und reden noch einmal mit der gemsichten Komponente Lightfoot-Adam.
Sie erfahren, dass die Nanogenten von Aures, aus denen auch Adam besteht, nicht gut kompatibel sind mit Vitalerngie des Lebendigen. Die Stadt Aures hatte einst auch die Vitalenergie von Delorian nicht gut vertragen, deshalb kam einst der Vertrag zwischen diesen Beiden zustande. Das Bewusstsein, das aus Nanogenten generiert wird, wird durch echte Vitalenergie versehrt. So könnte man also eine Waffe gegen Adam finden.
Sie gehen zurück zum Schiff, das Homunk kurz vorher verlassen hatte. Er hat möglicherweise einen Austausch von Informationen mit der Stadt, da er am Rande des Raumhafens von einem Nanoschwarm kurz eingehüllt wird. Dann kehrt er an Bord zurück. Aures hatte ihm wohl angeboten, die fehlenden Gliedmaßen durch Nanoagenten zu ersetzen, aber nur gegen ein Angebot, das Homunk zu hoch erschien, und das nur eine bestimmte Superintelligenz umsetzen könne. Darum musste er ablehnen.
Adam hingegen ist wohl empfindlich gegen einen Vitalenergiespender, vulgo einen Zellschwingungsaktivator oder -chip. Damit hätte man eine Waffe gegen ihn, da die Menge der Energie das Gift ausmacht, nicht die Tatsache an sich.Kurz überlegen sie, dem Tamaron, Vetris-Molaud, seinen ZA abzunehmen, aber dann entscheiden sie sich dagegen, weil die Völker der Milchstraße den Tefroder noch benötigen. Auch wissen sie nicht, ob die ZAs der Gemeni den gewünschten Zweck erfüllen würden.
Zuletzt geändert von AARN MUNRO am 4. Januar 2019, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
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AARN MUNRO
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So, das waren jetzt dreieinhalb Stunden intensive Lesearbeit ...uff!


Die zweimal im Roman erwähnte "Nullzeit" gefällt mir immer noch nicht. Natürlich kann man mit erfundener Hyperphysik die Planckzeit als kleinste, reale, vierdimensionale Zeiteinheit umgehen, aber gut finde ich das immer noch nicht.

Fazit: Der Band ist sehr episch geschrieben, beinahe elegisch. Sehr philosophisch mitunter, auch mit einer traurigen Unternote, fast schon depressiv derweil. Diese getragenen Gedanken des Autors musste ich natürlich im Spoiler herauslassen. Chapeau für diese Heft. Es hat mir sehr gut gefallen Ein schönes Stück (Perry)- Literatur.

PS: Ich lese immer noch "Optiker" Quint ... :D
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nanograinger
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Danke für den Spoiler (den ich aber noch nicht gelesen habe). Ich würde dich aber bitten zu lernen, wie man die dazu übliche Poll erstellt.
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AARN MUNRO
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nanograinger hat geschrieben:Danke für den Spoiler (den ich aber noch nicht gelesen habe). Ich würde dich aber bitten zu lernen, wie man die dazu übliche Poll erstellt.


Wenn ich dazu mal Zeit habe, mache ich das.Jetzt muss ich arbeiten. Melde mich dann morgen nachmittag wieder, nach dem Büro ...
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Macca
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Danke für den Spoiler :st:
Interessante Infos.
Ich persönlich habe es immer bedauert, dass Toufec und Shanda so sang- und klanglos verschwanden. Mögen sie in Frieden ruhen.
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Haywood Floyd
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AushilfsMutant
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Zumindest ist jetzt ein bisl mehr in bezug auf AvA und Techno-Mahdi klar. Lustig find ich ja die Schwachstelle von den Naniten, ist wohl der Grund warum AvA die ganzen ZACis nicht mag.
Zwischen ES und Aures gab es also einen Vertrag, der Aures Unabhängigkeit garantierte. Sehr interessant. Interessieren würde mich ja wie alt Aures ist, ob schon ARCHETIM mit Aures zu tun hatte? Wegen Sonnensiegel in Sol würde ich das mit Ja beantworten. Was meint ihr?
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Kardec
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AushilfsMutant hat geschrieben:................. Was meint ihr?

Von der Erzähllogik her würde es sich anbieten. Als Serienmacher würde ich wg. Aures kryptisch herummurmeln :D aus tiefster Vergangenheit, vielleicht aus einem anderen Universum.....wäsch, wäsch valera, 3 x schwarzer Kater.

Aber letztlich kommt es drauf an, wozu die Serienmacher Aures grad benutzen können.
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Troll Incorporation
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Hmmm ... :gruebel:
  • Habe ich irgendwo die Antwort auf die Frage verpasst: Warum hat AvA den Weltenbrand überhaupt ausgelöst? Was hat er davon, wenn er quasi alle Lebewesen aus(sch)merzt.
  • Wenn AvA "getötet" würde, könnten Lightfoot/Aures doch sofort seine Stelle einnehmen.
  • Es gibt doch bestimmt irgendwo auf der Welt einen "übrig gebliebener" Nanogent. Laut Roman reicht ja ein einzelner, um AvA neu entstehen zu lassen. Ich an AvAs Stelle hätte jedenfalls irgendwo so einen Notnagel hinterlassen.
  • Wenn die Nanogenten Vitalenergiestrahlung nicht verknusen, müsste sich Ava doch doch bereits früher in der Nähe von ZA-Trägern unwohl gefühlt haben. Kann mich nicht dran erinnern.
  • Der Dolan könnte nanogentenverseucht sein. Alles könnte verseucht sein! HILFE! PANIK!! ^_^
  • Ist Aures damit ein Beispiel für jene Superzivilisationen die es möglicherweise da draußen gibt?
    (Ich kann mich erinnern mal darüber gelesen zu haben, dass das (reale) Universum möglicherweise von solche post-menschlichen Robot-/Computerzivilisationen bevölkert ist. War es im Zusammenhang mit der Drake-Formel?)

Wie schon nebenan notiert: Eine - in meinen Augen - recht ermüdende Standrundreise. Ich bevorzuge leichtere Kost. :unschuldig:
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Haywood Floyd
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Ich versteh' das nach einigem Grübeln und Nachdenken so:

- Nanogenten-Maschinenleben vs. biologisches Leben und die Vitalenergie des letzteren ist die Schwachstelle der ersteren, weshalb AvA es ausrotten will.

- Hierzu bedient er sich der durch den Weltenbrand induzierten Hyperempfindsamkeit : sie ist die Achillesferse des Biolebens.

- Das von THEZ geschaffene und von ES unterstützte Atopische Tribunal wollte genau diesen Weltenbrand verhindern, steht also offenbar auf Seiten des Biolebens - alle drei sind aber nun weggeschert und hier nicht operativ.

- ZA/ZAC's sind leztlich nichts anderes als hochkomprimierte, langanhaltende Vitalenergiespeicher.

Dann ist ja eigentlich klar, was zu geschehen hat! :wub: :wub: :wub: Aber der Preis ist hoch: entsetzlich hoch! :troest:

[Irgendwie war mir Sandra Schamotte schon immer unsympathisch - als Mutter des Mörders alles Lebendigen noch viel mehr: hätte sie sich doch nur nicht schwängern lassen oder abgetrieben...]
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Ce Rhioton
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Haywood Floyd hat geschrieben:- Das von THEZ geschaffene und von ES unterstützte Atopische Tribunal wollte genau diesen Weltenbrand verhindern, steht also offenbar auf Seiten des Biolebens - alle drei sind aber nun weggeschert und hier nicht operativ..


Schönen Dank auch, Beuteterraner...
Vom Regen in die Sintflut. :(

Dann ist ja eigentlich klar, was zu geschehen hat! :wub: :wub: :wub: Aber der Preis ist hoch: entsetzlich hoch! :troest:


Opfergang der Unsterblichen - und Wiedergeburt.
Das würde erklären, weshalb sie nach dem Zeitsprung zu Band 3000 noch vergleichsweise jung erscheinen.
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LaLe
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Als Ergebnis einer Terminalen Symmeixis, die wir dann mit ... Augenblick ... gut 30 Jahren Verspätung doch noch bekommen?
Die Katze grinste.
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"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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AushilfsMutant
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Für mich scheint Thez eine HM im Spektrum des „Lebens an sich“ zu sein. Jedenfalls konnte man einige Aussagen von ihm so interpretieren (als er mit Atlan gesprochen hat). Wobei natürlich für viele Wesen das gute Ende nicht umbedingt super ist.

Wenn ich den Roman richtig verstanden habe sind bereits normale Lebewesen (zmb Menschen) „giftig“ für die Naniten, da die Dosis aber gering ist, ist es nicht so „schlimm“. Haben eigentlich SIs auch Vitalenergie?
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LaLe
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Das würde ich vorsichtig verneinen. Superintelligenzen sind ja in der Regel ein Bewusstseinspool und damit nichtmateriell während die Vitalenergie üblicherweise materiellen Lebewesen (oder materiellen Gegenständen wie Zellaktivatoren) innewohnt. Jedenfalls habe ich das immer so verstanden.
Die Katze grinste.
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ParaMag
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AushilfsMutant hat geschrieben:Für mich scheint Thez eine HM im Spektrum des „Lebens an sich“ zu sein. Jedenfalls konnte man einige Aussagen von ihm so interpretieren (als er mit Atlan gesprochen hat). Wobei natürlich für viele Wesen das gute Ende nicht umbedingt super ist.

Wenn ich den Roman richtig verstanden habe sind bereits normale Lebewesen (zmb Menschen) „giftig“ für die Naniten, da die Dosis aber gering ist, ist es nicht so „schlimm“. Haben eigentlich SIs auch Vitalenergie?


Im Roman wurde doch geschrieben das Bewusstsein keinen Bio-Anteil/Ursprung haben muss.
Ich bin ebenfalls noch am grübeln über den Roman, sehe es aber ähnlich wie Haywood. Der Preis? die Gemmen haben doch 1000 Vitalenergiespeicher und Anlagen noch mehr herzustellen (wobei sich die Frage stellt woher die Vitalenergie kommen soll).
Die Menge an Aussagen und Schlupflöchern die sich die Expokraturgelassen hat ist schon relativ groß.
Was mir Missfällt sind diese Eierlegenden Wollmilchsäue, genannt Nanogenten. Alles ist möglich und erklärbar. Macht es natürlich zum Schreiben einfach nur aus den Konsequenzen ergibt sich ein Wollknäuel bei dem nur noch der alte Alexander helfen kann. Was noch fehlt wie wird man Aures los, totschweigen?

Ehe ich es vergesse, Danke an den Spoilerschreiber! :st:
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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Trucksaree
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Genialer epischer Roman. Vergleichbar mit dem ersten Mal auf Wanderer, wenn nicht besser. Sense of wonder, intensive Bilder. Und im Epilog eine feine Rückspiegelung "Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles, was die Besucher mir gesagt haben, verstanden habe"

Trucksaree, seit 380 EA
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AushilfsMutant
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Man könnte ja Aures wegscheren :unschuldig: - *duck und weg
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Stalker
Marsianer
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Macca hat geschrieben:Ich persönlich habe es immer bedauert, dass Toufec und Shanda so sang- und klanglos verschwanden. Mögen sie in Frieden ruhen.


Das finde ich auch. :( Sehr schade.

Der Roman war allerdings super :st:
Ein Roman den so wohl nur Wim Vandemaan schreiben kann. Die ganze Stadt wird dabei so unglaublich lebendig und mit so vielen kleinen Details versetzt... Wahnsinn :st:
Ich hoffe die Handlung wird eines fernen Bandes wieder nach Sanhaba zurückkehren.

Ich vermute das der benötigte Zellaktivator momentan in der Schulter eines bestimmten "Doppelgängers" seinen Dienst tut.
Damit hätte AvA sich zumindest selbst die Schlinge um den Hals gelegt...

Vielen Dank für diesen grandiosen Band :st:
Endlich wieder bei der EA aufgeholt
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ByOtherMeans
Marsianer
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Trucksaree hat geschrieben:Snip/quote]
Stalker hat geschrieben:snip


Kann ich nur zustimmen, Vandemaan schafft es mal wieder.

Zu Adam:
Gott, er ist so eine Bitch. Sogar seinem eigenen Bruder tut er weh :(

Und dann diese Aussage das das "Leben sich nicht als Bewusstseinsträger taugt"...wieso führt das jetzt dazu alles Organische töten zu wollen? Wieso bitte können nicht verschiedene Bewusstseinsformen koexistieren oder zumindest paralel? Idiot.
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Ce Rhioton
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Schwere, schöne, traurige, wunderbare Kost.
Das sind so kleine Sternstunden der Serie, wo der Zyniker in uns sich hinter dem Sofa versteckt und den verloren geglaubten Sense of Wonder zulässt.
Bisweilen stellt man sich selbst die Frage, weshalb man der Serie über solch einen langen Zeitraum treu bleibt.
An Tagen wie diesen wird einem das wieder bewusst.

1/1/2
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Stalker
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Ce Rhioton hat geschrieben:Bisweilen stellt man sich selbst die Frage, weshalb man der Serie über solch einen langen Zeitraum treu bleibt.
An Tagen wie diesen wird einem das wieder bewusst.


Besser kann man es nicht ausdrücken :st:
Endlich wieder bei der EA aufgeholt
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Richard
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So, habe mal den Poll erstellt ....

Wie mit einem Grossteil der Romane von Wim spricht mich der Stil nicht so an.
Aber immerhin bekommen wir einige Neuigkeiten genannt, die für den Zyklusverlauf wohl noch wichtig werden.
Dass jetzt Toufec und Shanda so sang- und klanglos den Serientod starben fand ich jetzt auch nicht so toll, ich hätte mir von beiden noch mehr erwartet.
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Atlantis
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Mr Frost
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ParaMag hat geschrieben:(...) Macht es natürlich zum Schreiben einfach nur aus den Konsequenzen ergibt sich ein Wollknäuel bei dem nur noch der alte Alexander helfen kann.

Au weh. Das kommt mir bekannt vor...
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Mr Frost
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Trucksaree hat geschrieben:Genialer epischer Roman. (...) Sense of wonder, intensive Bilder.

Genau das erwarte ich von WiVa. Weil er es einfach kann! Seine Romane gehören ohnehin zu den besten, die ich (neben Werken von William Voltz, Thomas Ziegler, Peter Terrid, Robert Feldhoff und MMT) je in PR gelesen habe (-jedenfalls viele-). Schade, dass er nur noch so selten schreibt. Schade, dass ich mit manchen Teilen der Gesamtkonzeption nicht warm werde (Bezug THEZ/ Atopen). Bin sehr gespannt und freue mich auf den Roman!

P.S. @Trucksaree: Dein Avatarbild gefällt mir! :). Ich bin erst seit ca. Band 650 in der EA dabei...
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