Perry - der Einsame der Zeit

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Perry - der Einsame der Zeit

Beitragvon Loborien » 9. Januar 2019, 12:51

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Loborien
Oxtorner
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Ich muss gestehen ich hänge zur Zeit noch ein wenig hinter der aktuellen Handlung (gerade mit dem Blues Zyklus angefangen), aber ich habe mir mal ein paar Gedanken zum Thema "Unsterblichkeit" gemacht.

Die EA hat ihre ZA Träger und somit einen Pool von Charakteren der quasi beständig in der Handlung aktiv ist. Auch ich war einst ein Fan dieser Variante, da man Figuren ins Herz schließt und diese auch eine Bindung zur Serie ermöglichen... jetzt kommt das ABER.

Aber ist dies wirklich notwendig ? Wir haben derzeit mit Perry, Atlan, Tuire, den MDI einige ZA Träger in der Serie. Eventuell sollte man gerade bei unseren Terranern einen anderen Weg gehen. Bull könnte irgendwann von seinem Kind abgelöst werden als Hauptperson. Die drei Rhodan Sprößlinge sind auch noch da. Mutanten könnten kommen und gehen und auch auf Tolot oder Gucky könnte ich theoretisch verzichten.. vor allem wenn Gucky endlich seinen Lebensabend bei anderen Ilts verbringen darf und dafür ein junger Ilt in die Fußstapfen seines großen Vorbildes steigen kann.

Der Vorteil bei "sterblichen" Charakteren wäre, das sie keine Karteileichen werden. Oftmals ist die Geschichte eines Charakters einfach zu Ende erzählt und der zwanghafte Versuch ihn durch Wendungen in der Handlung zu behalten beschädigt den Charakter irreparabel und er verkommt zu einer Karikatur seines vorherigen selbst.
Die Autoren könnten auch beständig ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Charaktere entwickeln und präsentieren die sich "echt" anfühlen und somit den Serienkosmos bereichern statt ihn durch ihre zwanghafte Anwesenheit/Abwesenheit lähmen.
Außerdem sollte man auch einfach mal akzeptieren das der Tod zum Leben dazu gehört und somit auch zur Realistischen Darstellung von tollen Charakteren... und ganz nebenbei gefällt mir der Gedanke das Perry langfristig zu dem wird, was Atlan in der EA war.. : der Einsame der Zeit.
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Es ist leider leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil. - Albert Einstein

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