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Alexandra
Kosmokrat
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Registriert: 5. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Die uneinnehmbare Festung, das ist das Geshodrom, zu dem Atlan zurückkehrt. Der Ort, an dem die Superintelligenz GESCHOD erwachen soll. Seine Begleiter sind Tamareil, die Cappin im Robotkörper, und der krötenähnliche Tryzom-Mann Zau, seit Monaten ein unzertrennliches Gespann. Myra Wynter kommt auch mit.
Im Geshodrom treffen sie auf den Bhal Haddhunis und auf Bhal Drush, das ist der Ruhende Bhal. Natürlich geht es um den Anbruch der Phase Shod: Das Erwachen von GESCHOD.
Die Anfangsszene führt in die Irre – und dann doch nicht, weil sie die Fähigkeiten zweier Expeditionsteilnehmer demonstriert und von vornherein das dichte Geflecht aus menschlichen Interaktionen und aufmerksamen Beobachtungen etabliert, das den Roman in hohem Maße ausmacht, dazu das Laufen und Kämpfen, den Abenteurer, der Atlan auch in technischer Umgebung bleibt, und die Ehrfurcht vor etwas Herannahendem, das die Grenzen der Normalität aus den Angeln hebt. Hoffen wir mal, das die Entsprechung der wertlos gewordenen Goldkäfer, die sich in einem Folgeroman finden müsste, nicht allzu sehr aufs Serieninventar geht.

Mein Lieblingssatz im Roman: »Die Wut wich sofort wieder dem kalten Kalkül, das uns Arkoniden angeblich auszeichnete.« Das ist wunderbar ironisch.

(Spätestens ab hier überarbeitet, Dank an die Mods fürs Reinsetzen)
Aufgrund der laufenden Diskussion habe ich mich entschieden, die wichtigen Erkenntnisse und Fortschritte des Romans aufzunehmen. Also, damit weniger oft gejammert wird, dass da nichts zusammengeführt wurde. Wegen dieses Anteils ist der Spoiler sehr lang, und ich habe bei der Überarbeitung Unterüberschriften gesetzt.

Für die Chronik (und zum Verständnis der Threadiskussion): Ich bat die Mods, diesen Spoiler nicht wieder, wie beim 2992, mit einem im Vorfeld anderweitig gestarteten Thread zusammenzuschieben. Ich denke, wir haben das jetzt durch.



Spoiler:
Auftakt
Wir finden uns in einem Atlan-Abenteuer, das spannend wirkt und zugleich eigenartig schräg, weil es so gar nicht in die aktuelle Handlung passt. Ein Kampf gegen die Thoogondu? Wer ist Baria? Kam die in einem der früheren Hefte vor?
Der Feinstaub von Desintegratorstrahlen vernebelt die Sicht, beißender Rauch dringt in Mund und Nase. Aber die Thoogondu sehen im Infrarotbereich! Es kommt zum Nahkampf, Arlan ringt mit dem Gegner. Barias Dolch rettet ihn.
Glücklich umarmt sie seinen wohlduftenden Körper mit drei Armpaaren. Sein Geruch regt ihre Hormondrüsen an. Aber er erschrickt, denn etwas, das wie eine riesige dunkle Wolke aussieht, zieht über den Himmel langsam auf sie zu. Es ist kein Sandsturm, es ist ein Wunder! Arlan kniet nieder. Als alles vorbei ist, finden sie massenweise Sandkäfer, ein Zahlungsmittel, das leider wertlos geworden ist, weil der Wanderer sie angelockt hat.
Damit hat Tamareil den Pedotransfer-Wettbewerb gewonnen. Die Olkonorin und Zau sitzen im Restaurant Marco Polo in der Solare Residenz, wo sie ein Pärchen an einem Nebentisch beeinflusst haben. Die beiden brauchen Sanitäter, und Mahnaz Wynter schimpft die sexy Roboterdame und den großfüßigen Krötenmenschen aus, die Spaß haben wollten.
Noch zorniger wird die USO-Spezialistin, als sich Atlan meldet und Tamareil ihn zu sich zitiert. Immerhin ist er unsterblich, war Imperator und USO-Chef. Aber Atlan kommt, er berichtet, dass sich Perry Rhodan um den Spross OCCNATTAR kümmern wird, während er ins Konglomerat zurückkehrt, in die Festung der Superintelligenz GESHOD im Dakkarraum. Dazu brauchen sie einen Shod-Spiegel. Zu dem müsste man sich auf den Weg machen. Die Überrumpelungstaktik der beiden macht Wynter zum Teammitglied.
Auf zur Beratung! Reginald Bull ist aus seinem Haus in Terrania in die Solare Residenz gekommen und wartet in einem Konferenzraum. Eine Besprechung in den Zeiten des Weltenbrands. Thema ist der Shod-Spiegel im Spross YETO und die geforderte Herausgabe von Shinae an ihren Spross, der Bull erbitterten Widerstand entgegensetzt. Was der kleine Yeto mit seinem Spross macht oder der mit ihm, das hat ihm gar nichts zu sagen.

Absprache
Sobald Plan und Vorbereitung stehen, ruft Atlan bei der YETO an und bietet Hilfe bei der Aufklärung der aktuellen Probleme an, wenn im Gegenzug der Shod-Spiegel benutzt werden darf. Der Bhal der YETO ist überrascht, dass der Galaktiker von den Problemen im Konglomerat weiß: Es gibt dort zwei Bhale, Bhal Adburn und den sogenannten Ruhenden Bhal Drush, der sich nicht mehr meldet. Keiner weiß, was los ist, denn das Librationsgewölbe des Ruhenden Bhals ist unzugänglich.
Atlans Vorschlag interessiert den Bhal Haddhunis, denn es gibt Anzeichen dafür, dass die Zeitliche Eskorte nicht mehr synthosymbiotisch agiert, dass ein Riss durch die Zeitliche Eskorte geht, was eine Quelle der Irritation darstellt. Der Arkonide verspricht herauszufinden, warum die Gemeni nicht mehr alle symbiotisch und geschlossen in einem Sinn agieren . Er möchte dadurch die drohende Gefahr für die Sprosse und die Gemeni beseitigen.
Bhal Haddhunis erlaubt ihm, mit einem Begleiter in den Spross YETO zu kommen. Über Atlans Nachforderung von vier Personen muss er nachdenken. Schließlich stimmt er zu. Der Unsterbliche bedankt sich und fragt, ob sie die Gruppe mit dem Shod-Spiegel direkt in die Shod-Zitadelle des Konglomerats, also in ihr Zentrum, schicken können. Da sich dort einige Shod-Spiegel sowie zwei Librationsgewölbe für die beiden Bhale befinden, sinniert Haddhunis, wird das wohl klappen.

Zielort
Die Shod-Zitadelle! Tamareil beschreibt Wynter die gewaltige Halle im Zentrumsbereich des Konglomerats, die von einer Kunstsonne im Zentrum der Decke erleuchtet wird. Sie besteht aus einer mineralisch-organisch anmutenden Struktur ähnlich einer Felseninsel, ist unregelmäßig geformt, maximal zwei Kilometer lang und einen Kilometer hoch, aber nur etwa hundert Meter dick. Ihre schrundige Struktur lässt wohl über Spalten und Schlote Lichteinfall in jeden Raum im Inneren zu.
Noch etwas ist Wynter neu: Die Passage zum Konglomerat ist temporal inkongruent: Der Transport kann in Nullzeit geschehen, aber auch mit einem gewissen Zeitverlust oder -gewinn einhergehen. Man kann das Datum nicht abgleichen. Die Uhren laufen weiter, das Team wird aber erst nach ihrer Rückkehr erfahren, ob das Datum aktuell ist.
Und dann kann man sich im Konglomerat nicht auf höhere Technologie verlassen. Obwohl die Festung im Dakkarraum außerordentlich fortschrittliche Hightech ist, funktionieren viele auf fünfdimensionaler Basis arbeitenden Maschinen dort nicht richtig. Was bedeutet: kein Antigrav, keine höherwertigen Schutzschirme, keine Deflektorschirme. Und damit fangen die Schwierigkeiten erst an.

Ankunft
Das Team sammelt sich vor dem Shod-Spiegel, einer Art Transmitter und zugleich das Produkt einer völlig fremdartigen Technologie. Mit parallel geschalteten SERUNS machen sie sich auf den Weg in den silbernen Regen, der von der Mitte des Shod-Spiegels aus in beide Richtungen fällt. Der Transport fühlt sich an, als würde man mehrfach umgestülpt.
Stimmt der Zielort? Atlan sieht Gestalten in Monturen aus einem schwarzen halborganischen Kunststoff, der durch Chitin flexibel gehalten wird. Trutzkleider! Die tragen nur Ghatus, also jene Gemeni, die als Polizisten oder bewaffnete Streitkräfte fungierten und als Jäger bezeichnet werden. Hat Haddhunis sie reingelegt?

Zau
Atlans drei Begleiter sind noch vom Transport verwirrt. Atlan mustert die Spiegelwache, schätzt ihre Kampfkraft. Dann beginnt die Schießerei. Durch die Parallelschaltung der SERUNS kann Atlan seine hilflosen Begleiter bewegen. Dann gibt Zau erste Lebenszeichen von sich. Er ist ein Tryzom-Tänzer, kann also zweigleisig und überaus schnell denken. Sobald er wach ist, greift er in seinen Gürtel und schleudert etwas, das ihnen einige Sekunden Zeit verschafft.
Dann wacht Tamareil auf. Sie kann, genau wie Zau, andere Lebewesen »umorientieren«, also deren Geist beeinflussen, wählt sich einen Ghatu. Zaus Körper wird unscharf. Er begleitet sie. Dann flieht die Gruppe.
Der Raum, in den Tamareil sie bringt, ist eine gewaltige Lagerhalle mit riesigen Reihen großer Container, ähnlich dem, in den der Paslaimone Mollikord sie seinerzeit geführt hatte. Hinter der Halle befindet sich eine kleine Steuerzentrale, das bestmögliche Versteck.
Der erste Moment der Ruhe! Die Gruppe bemerkt erleichtert, dass der Einfluss des Weltenbrandes nicht mehr da ist. Doch Tamareil ist zornig. Schließlich haben sie in der Solaren Residenz genau das geübt, was sie jetzt gerettet hat – und wie sind sie dafür zusammengefaltet worden!

Zitadelle
Auf in die Zitadelle! Sie liegt im Zentrumsbereich des Konglomerats, dessen Gesamtlänge und -höhe jeweils etwa zwanzig Kilometer beträgt. Sie haben eine beträchtliche Distanz zurückzulegen, da der Shod-Spiegel sie keineswegs direkt ins Zentrum versetzt hat. Ein interessanter Weg: 1,1 Gravos, Wände, Decken und Böden blau und durchsichtig, jedoch mit etwas wie feiner Farn oder haarfeine Korallen bewachsen, das die Sicht auf die dahinterliegenden Bereiche verdeckt. Wände und Böden strahlen Licht aus, das Federn des Bodens vermittelt den Eindruck, auf einer Wiese zu gehen.
Die Deflektorschirme machen sie unsichtbar. Dann fallen sie aus. Allerdings fällt die Technik überall aus, so dass die Gemeni genug mit sich selbst zu tun haben. Sie fliehen unbemerkt.
Der Ausfall kam von etwas, das Tamareil und Zau wie einen fernen Hauch spüren. Irgendein Einfluss, eine vagabundierende Störzone. Ihre Pedofähigkeit zieht sie an. Der Extrasinn versucht eine Erklärung: Die Störzonen sind ein Phänomen, das mit dem Dakkarraum im Zusammenhang steht, und als Pedotransferer sind Tamareil und Zau ebenfalls in der Sextadimhalbspur aktiv, weshalb sich die hyperenergetische Affinität als Anziehungskraft ausdrückt. Atlan schlägt den beiden vor, die Zone zu beeinflussen. Nach einer gewissen Übungszeit gelingt es ihnen.
Dann stehen sie vor der Shod-Zitadelle. Wie kommen sie da nun rein? Gleich beim ersten Kontrollposten am Fuß einer der vielen bevölkerten Rampen, die zur Zitadelle hinaufführen, fallen sie auf. Ihr Anführer fragt, was sie in der Shod-Zitadelle wollen. Atlan spricht vom Auftrag von Bhal Haddhunis, dem Oberbefehlshaber des Sprosses YETO. Der Ghatu will Beglaubigungen sehen. Atlan fragt nach dem Namen für spätere Beschwerden. Aber er hat den Chef der Garde getroffen. Immerhin lässt man sie laufen. Sypardh und seine Untergebenen wirken lethargisch und desorientiert, sicher eine Auswirkung der bevorstehenden Phase Shod.

Auftrag
In einem leerstehenden Gebäude machen Tamareil und Zau sich ans Werk. Schließlich finden sie eine Störzone, die sie unter Kontrolle bekommen könnten. Atlan will zurück zur Zitadelle, dort einen anderen Aufgang wählen und Sypardh dann zu ihnen bitten, um ihren Vorschlag zu unterbreiten. Denn sie haben Informationen über die Störzone, die sich der Zitadelle nähert. Nun hat Sypardh Zeit für sie.
Schnell fällt auf, dass der Gemen ein durchtriebener, raffinierter Geselle, wenn nicht sogar ein Krimineller ist. Damit hat er im Vergleich zu seinem Volk eine erstaunliche Individualität. Laut seiner Auskunft ist die gesamte Phase Shod gefährdet, sollte die Störzone den Resonanzraum in der Zitadelle erreichen. Der Resonanzraum kann stummblind sein, dann ist GESHOD nicht bei Bewusstsein. Wenn GESHOD aufwacht, wird der Resonanzraum weisungsluzide. Der Begriff »Resonanzraum« besagt, dass es in diesem Raum zum Mitschwingen oder Mittönen kommt.

Zeitliche Eskorte
Mit der Phase Shod würde die Zeitliche Eskorte der Gemeni neue Instruktionen erhalten. Wer nimmt die entgegen? In der Shod-Zitadelle gibt es Librationsgewölbe für Bhal Adburn und für dessen Stellvertreter Bhal Drush. Der ist der Ruhende Bhal und damit gewissermaßen das Backup-System des Konglomerats, sagt der Extrasinn. Bhal Adburn kann das Gebilde nur verlassen, wenn Bhal Drush seine Funktion übernimmt. Er müsste aber dringend in die Milchstraße, weil ein erwachter GESHOD seinen Bewusstseinsgegenstand in der Milchstraße haben wird, sagt der Extrasinn.
Also gibt Atlan vor, nach Bhal Drush sehen zu wollen. Der Chef der Garde glaubt, der Arkonide kenne gewisse Interna. Er spricht an, dass es im Resonanzraum zu Schwingungen zwischen dem planetengebundenen Teil der Superintelligenz GESHOD kommt, also der symbiotischen Gemeinschaftsintelligenz auf dem Planeten Gem, und ihrem Äquivalent im Dakkarraum. Durch diese kommt GESHOD zu Bewusstsein.
Eine symbiotische planetengebundene Gemeinschaftsintelligenz? Das ist Atlan neu. Aber er lässt sich nichts anmerken. Er erfährt, dass die Superintelligenz zum Erwachen zwei Taktgeber braucht. Nun versteht Atlan, weshalb das Konglomerat zwei Bhale hat. Sie müssen sich mit den beiden GESHOD-Segmenten synchronisieren und bestimmen damit den Takt von GESHODS Schlaf- und Wachrhythmus. Nach einer weiteren Diskussion ist der Weg in den Resonanzraum frei. Der Chef der Garde bringt sie sogar persönlich hin.

Im Resonanzraum
Es ist ein beispielloser, kosmischer Ort, der den Innenräumen der Sprosse ähnelt. In der Mitte des Raums steht eine meterhohe, technisch anmutende Plattform, links und rechts davon schweben zwei Shod-Spiegel. Auf der Plattform verbindet eine Säule aus reinem Licht Boden und Decke. Tamareil spürt, wie sie sich fortsetzt und verästelt. Hier verschmelzen myriadenfach Entitäten, die zum Gemoshom gehören. Zahllose Gemeni, Sprosse und Keime verbinden sich an diesem Ort mit einem Etwas, das aus dem Dakkarraum herausragt.
Auf diese Weise wird GESHOD erscheinen. Wenn der Resonanzraum weisungsluzide ist, erstrahlt GESHOD in ganzer Pracht und kann seiner Mächtigkeitsballung Weisung erteilen. Aber irgendetwas stimmt nicht.

Im Interregnum
Ein Shod-Spiegel aktiviert sich, der Ankommende muss der Ruhende Bhal Drush sein. Ohne ein Wort zu sagen, ruft er Soldaten herbei, die sie umzingeln. Wieder sind Tamareil und Zau dran.
Die beiden beeinflussen die beiden Ghatus, die ihnen am nächsten stehen, lenken sie ab. Lang genug für Gegenwehr. Das reicht aber nicht aus.
Als Bhal Drush spricht, wirkt er hochmütig, scheint aber auch erfreut über das bevorstehende Gespräch zu sein. Er weiß, dass er einen Zellaktivatorträger aus der Milchstraße vor sich hat, einen Agenten und Handlanger der dortigen Superintelligenz. Er spricht amüsiert, stellt sich vor als genetisch identischer Ableger eines uralten Bhals, der seinerzeit als Botschafter GESHODS in der Milchstraße weilte, um Kontakt zu ES zu halten, etwa um 28.400 vor Christus. Atlan packt ihn bei seiner offensichtlichen Geltungssucht, erfährt mehr über den Kontakt mit den Thoogondu, der dem damaligen Drush half, die dunkle und gefährliche Seite von ES zu erkennen.
Die Lichterscheinung GESHODS verändert sich.
Bhal Drush erklärt, dass ES eigensüchtig die junge Superintelligenz als Stellvertreter heranzog, um sich die junge und unerfahrene Entität botmäßig zu machen. Sie war manipulierbar. Aber Drush! Er kennt die Gefahr, er weiß, wie ES auf Ansätze von Insubordination reagiert, nämlich mit einer Verweisung ins kosmische Exil. Dies droht GESHOD.
Deshalb soll die Wachphase möglichst kurz bleiben, könnte GESHOD doch falsche Anweisungen geben, sagt der Bhal. Es macht Sinn, GESHOD bei einer Phase Shod in eine Art Koma zu legen, um ihn dem Zugriff durch ES zu entziehen. Es gibt Jahrzehntausende an Vorgeschichte, viele Betroffene: Lemuroiden, Mheriren und Haluter, um nur einige zu nennen.

Mheriren
Wer waren die Mheriren? Keine Antwort. Aber: Ein Ableger des Ur-Drush ging gemeinsam mit den Thoogondu gegen die Haluter vor. Sie schufen ein genetisches Instrument, das vom Konglomerat aus initiiert werden kann. Der Neogen-Appellator, ein Sextadim-Impulsgeber, aktiviert ein Neogen, das die Haluter paralysiert und in dieses Volk implantiert worden ist. So also entstand die Haluterpest!
Nächste Frage: Haben er und sein Teil der Zeitlichen Eskorte den Weltenbrand initiiert? Drush wirkt verblüfft. Ein Knecht von ES sollte wissen, dass der Weltenbrand von der Heimatwelt des derzeitigen Lieblingsvolks von ES ausgegangen ist! Das hat er aus den Nachrichten. Er findet den Weltenbrand toll. Denn er bewirkt mehr Freiraum für seinen Teil der Zeitlichen Eskorte und seine eigentliche Aufgabe.
Will der Bhal Macht über GESHOD gewinnen? Aber nein! Er will GESHOD in Ruhe wachsen und gedeihen lassen. Das läuft optimal, wenn GESHOD schläft, denn noch ist GESHOD nicht stark genug, um als Superintelligenz über eine Mächtigkeitsballung zu herrschen. Deshalb will er das selbst tun.
Atlan und seine Begleiter will er mit dem Shod-Spiegel auf den sich zersetzenden Spross H’NDOTO bringen lassen, der in der Kleinstgalaxie Kuzimm operiert. Das ist ganz, ganz weit weg, und dort lebt auch niemand mehr. Es wird auch keiner in das dortige Letalfeld einfliegen. Dort können sie einfach … bleiben.

Shod
Tamareil lässt den Ghatu andere Koordinaten als die aufgetragenen eingeben. Sie kommen in einem Raum heraus, in dem sich außer dem Shod-Spiegel allerlei technisches Gerät befindet. Ein reptiloides Wesen, zwei Meter groß, mit nackten, kräftigen Hühnerbeinen und blauen, handtellergroßen Schuppen ist da. Dann schreien Tamareil und Zau gleichzeitig auf, in einer Mischung aus Angst und Freude, Überraschung, Erstaunen und Entzücken. Atlan spürt es ebenfalls, Wynter auch. Der Einfluss flutet das gesamte Konglomerat. GESHOD erwacht, die Phase Shod beginnt.
Zuletzt geändert von Tiberius am 13. Januar 2019, 17:46, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: korrigierter Text von Alexandra
DORGON http://www.dorgon.net/

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http://www.geisterspiegel.de/?author=197
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Macca
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:st:
Vielen Dank, Alexandra, für Deine Mühen!!
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AARN MUNRO
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Vielen Dank für den ausführlichen Spoiler.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
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Troll Incorporation
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Bei dem Roman reichen auch 3 Sätze als Spoiler :devil:
http://www.dieterbohn.eu - bohn to be wild
Die 2. Storysammlung: sefer chajim - und andere böse Geschichten (als Buch & eBook) von Dieter Bohn
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R.B.
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Troll Incorporation hat geschrieben:Bei dem Roman reichen auch 3 Sätze als Spoiler :devil:


Um so positiver bewerte ich die Arbeit, die Alexandra sich hier mit diesem ausführlichen und guten Spoiler gemacht hat. Respekt!

Leider kann auch der Spoiler nichts an meiner Meinung über den Roman ändern. Ja, es gab die eine oder andere Info, aber insgesamt hat das Teil mich ziemlich enttäuscht. 300 Bände bzw. 6 Jahre stehen kurz vor dem Abschluss - da erwarte ich einfach mehr. Atlans Gespräch mit Bull war eines Kosmopsychologen nicht würdig, es ist total aus dem Ruder gelaufen - o.k., ja, von beiden Seiten aus. Aber Atlan hätte sich vorher ausrechnen können, dass er bei Bull keine Schnitte kriegt. Es gibt nicht viel, dass Eltern wichtiger ist, als das Leben ihrer kleinen Kinder.

Nein, der Band wars nicht. Ich hoffe auf Besserung nächste Woche. Die Chancen stehen gut.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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AushilfsMutant
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Atlan hatte Bull aber auch nur deshalb gefragt weil er es versprochen hatte, jedenfalls hab ich das so verstanden.
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Richard
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Jep, den Eindruck hatte ich auch, dass Atlan hier "nur" seinem Versprchen nachkam.
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ucdfo
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Vielen Dank aus Bochum an Alexandra für den sehr ausführlichen Spoiler.
Heinz
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Oceanlover
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R.B. hat geschrieben:Leider kann auch der Spoiler nichts an meiner Meinung über den Roman ändern. Ja, es gab die eine oder andere Info, aber insgesamt hat das Teil mich ziemlich enttäuscht. 300 Bände bzw. 6 Jahre stehen kurz vor dem Abschluss - da erwarte ich einfach mehr.

Richtig. :)

Wir befinden uns in den letzten Kapiteln eines langen Zyklus, in denen die Fäden zusammenlaufen und die Entscheidungen anstehen. Durch die Lektüre des Romans müßte beim Leser eine solche Hochspannung geschaffen werden, dass man das Heft nicht mehr aus der Hand legen kann und auf die Fortsetzung fiebert. Das war bei mir leider nicht der Fall. Der Roman war jetzt nicht schlecht geschrieben, aber alles plätscherte so dahin und plötzlich war man schon auf der letzten Seite.

Ursache ist wohl, dass die Bände 2995 und 2996 ein "Doppelband" mit Schwerpunkt auf 2996 sein sollen, aber unterschiedliche Autoren haben. Ich weiß nicht, ob ausgewürfelt wird, wer dann welchen Band schreibt :D , aber Uwe Anton hatte dann die etwas undankbare Aufgabe quasi die Einleitung zu einem atemberaubenden Feuerwerk zu schreiben, dass für uns Leser nächste Woche mit Band 2996 abgebrannt wird (hoffentlich). Wenig Handlung und wenig Nervenkitzel in den Vorgaben, kein Kick - das könnte die Ursache gewesen sein, dass Uwe auf die nette Idee kam, wenigstens die ersten Kapitel etwas spezieller zu gestalten. Die hatten mich schon etwas überrascht. :) - In ein paar Tagen geht es weiter.
Nette Grüße
Oceanlover
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nanograinger
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Richard hat geschrieben:Jep, den Eindruck hatte ich auch, dass Atlan hier "nur" seinem Versprchen nachkam.

Was heißt hier "Eindruck"? Es wird doch im Roman explizit geschrieben, dass Atlan nur versprochen hatte, das Thema bei Bull anzusprechen, obwohl er genau weiß, dass es keine Aussicht auf Erfolg hat. Und typisch für diesen Roman ist, dass es sogar mehrmals angesprochen wird, einmal "erzählt" es Atlan sich selbst, dann nochmal Bhal Haddounis und Yeto.

Uwe Anton hat im PRFZ-Interview mit Alexandra diesen und seinen Roman 2997 ja als "Doppelroman" bezeichnet. Das merkt man dem Roman an, denn er ist nahezu von Anfang bis Ende Vorbereitung kommender Dinge. Überrascht hat mich das relativ frühe Auftauchen des Bhals Drush, ich hatte eher Scharmützel mit Bhal Adburn bzw. eine Suche nach Drush erwartet. Aber nein, Drush ist inzwischen "gefunden" und übernimmt sofort das Kommando über das Geshodrom

Ansonsten wird viel Bekanntes (teilweise mehrfach) rekapituliert, wie die Geschichte Zaus, Tamarails, ihrer Fähigkeiten etc. Manches davon war sicher hilfreich (die Anfangskapitel gaben schön Einblick, wie verwirrend sich eine Übernahme durch Zau oder Tamareil auf einen Person auswirken muss), etliches in der Redundanz übertrieben. Ja , wir haben begriffen, dass Drush etwas eitel ist. Darin unterscheidet er sich eher wenig von Atlan, der ja auch nicht gerade von Bescheidenheit sprüht. Wenn uns Uwe Anton pgefühlt jeden Satz Drushs gleich erklären muss, was der denn wohl bedeutet und wie das auf Atlan wirkt, macht das diesen Dialog auch nicht interessanter.

Angesichts der Tatsache, dass in diesem Roman nahezu alles Bekannte der Gemeni-Geschichte in die richtige Perspektive setzen soll, verstehe ich nicht wirklich, warum UA scheinbar Schwierigkeiten hatte, den Roman mit Text zu füllen. Denn wir erfahren im Roman, dass die Teilung der "Zetlichen Eskorte", sozusagen die Bildung der "Bhal-Rispe" (siehe PR 2971) auf die Zeit der Verbannung der Thoogondu aus der Milchstraße zurückgeht. Wir lesen, dass nicht Puoshoor die Haluter-Pest ausgelöst hat, (wie er in PR 2988 behauptet hat) sondern dass Drush am Impulsgeber sitzt (womit klar ist, dass die Ursache der Haluter-Pest bald Geschichte sein wird). Und dass GESHOD es wohl schwierig haben wird, wenn einer der zwei Taktgeber-Bhalen Störfeuer funkt.

Gut fand ich, dass die Besonderheit Drushs als "Individual-Gemeni" durch den Bezug zu Strymer (PR 2962/63) nicht als Einzigartigkeit gestaltet wurde. Nicht so toll fand ich dagegen, dass die Stimmen der Gemeni bisher als "Rascheln" wie trockenes Laub oder heiseres Raspeln beschrieben wurde, dass die Emotionen und Gesichtsausdrücke der Gemeni als fremd und schwer zu lesen beschrieben wurde. Hier aber weiß Atlan, sofort, dass Drush ihn "amüsiert" oder "herablassend" betrachtet. Schließlich lacht er "laut auf" (S. 55). Drush mag zwar durch seine Individualität menschlicher als die meisten Gemeni sein, aber dass sich damit seine Stimmorgane so veränderten, dass er laut lachen kann, finde ich doch eher unwahrscheinlich.
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Yman
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R.B. hat geschrieben:Leider kann auch der Spoiler nichts an meiner Meinung über den Roman ändern. Ja, es gab die eine oder andere Info, aber insgesamt hat das Teil mich ziemlich enttäuscht. 300 Bände bzw. 6 Jahre stehen kurz vor dem Abschluss - da erwarte ich einfach mehr. Atlans Gespräch mit Bull war eines Kosmopsychologen nicht würdig, es ist total aus dem Ruder gelaufen - o.k., ja, von beiden Seiten aus. Aber Atlan hätte sich vorher ausrechnen können, dass er bei Bull keine Schnitte kriegt.


Das Gespräch Atlans mit Bully hat mich auch etwas irritiert. Es war klar, dass Atlan ein Versprechen erfüllen wollte, aber die Art der Gesprächsführung fand ich trotzdem katastrophal. Auch dass wir hier kurz vor Band 3000 stehen, was ja so etwas wie einen Meilenstein in der PR-Historie darstellt, und ich kaum etwas davon spüren konnte, hat mich irritiert.

Davon abgesehen war es durchschnittliches gutes Atlan-Abenteuer, bei dem Atlan mit seinem passend zusammengesetzten Team, darunter die Pedotransferin Tamareil, in den Einsatz geht. Cappins mag ich sehr, und ich wollte ja auch im Cappinzyklus weiterlesen.

Atlan dringt bis in diese Resonanzkammer vor, bis dahin fand ich die Handlung ganz okay, aber dieses Gespräch wiederum mit dem Ruhenden Bhal Drush hat mich auch etwas irritiert. Drush wirkte sehr menschlich, und das Ganze, der ganze Einsatz alles nur, damit Atlan sich dann mit diesem Typen unterhält. Der war ja auskunftsfreudiger als die Touristeninformation.

Ein spannendes Kommandounternehmen hätte ich gerne anders zum Abschluss gebracht gesehen als durch ein solches Gespräch auslaufen zu lassen, aber es ist ja nur Teil 1 eines Doppelromans. Nebenbei war es noch interessant, dass diese Station im Dakkarraum lag und dort der Weltenbrand nicht zu spüren war.
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nanograinger
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Yman hat geschrieben:... Nebenbei war es noch interessant, dass diese Station im Dakkarraum lag und dort der Weltenbrand nicht zu spüren war.

Ähh, das war doch wohl klar. Wie sollte denn das Hyperlicht in den Dakkarraum kommen?
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Yman
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nanograinger hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:... Nebenbei war es noch interessant, dass diese Station im Dakkarraum lag und dort der Weltenbrand nicht zu spüren war.

Ähh, das war doch wohl klar. Wie sollte denn das Hyperlicht in den Dakkarraum kommen?


Das Interessante ist, ob daraus vielleicht noch etwas gemacht wird. Z.B. irgendwelche Milchstraßenvölker in den Dakkarraum evakuieren. Vielleicht wurde es im Roman aber auch einfach nur beiläufig erwähnt.
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Fünfte Kolonne
Siganese
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Ich gehe eigentlich eher davon aus dass es das Ding nicht mehr lange geben wird.
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Julian
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Danke für den Spoiler.

So umfangreich und daher von mir nur überflogen.

Man merkt das hier ein Autor schreibt, der schon lange dem Team angehört.

Diesmal werde ich alle Romane abwarten bis 2999 und dann in einem Rutsch lesen.

Es gibt ja noch einige Zusammenhänge für mich zu verstehen.

Vor allem da ich nun wieder lese das nicht dieser Thogo als Vatermoerder Schuld ist an der Haluter Schikane.

Für mich wäre es gerade an dem Beispiel mal wünschenswert das eine Aussage in einem Roman auch Bestandskraft hat. Ich brauche keine verwirrende Abhandlungen wie in einem Kriminalroman.

Gr J

Das die Spoiler Schreiber sich nun gegenseitig irgendwie anscheinend nicht verstehen, wer was wann schreibt, find ich persönlich sehr schade.
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
Rüdiger Schäfer-zu Neo125:
Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut - auch unter den bekannteren Figuren.
Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.
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Macca
Oxtorner
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Julian hat geschrieben:Das die Spoiler Schreiber sich nun gegenseitig irgendwie anscheinend nicht verstehen, wer was wann schreibt, find ich persönlich sehr schade.


Es gibt eine Liste (https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=4&t=9082&start=200, welcher Spoilerist welchen Band spoilert - reicht aktuell bis PR 3014. Der jeweilige Wochentag und die Uhrzeit variieren und hängen viel von unserer Zeit ab, auch davon, wann dem Spoilerschreiber der Band vorliegt. Von "nicht verstehen" kann keine Rede sein.
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Alexandra
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Julian hat geschrieben: Das die Spoiler Schreiber sich nun gegenseitig irgendwie anscheinend nicht verstehen, wer was wann schreibt, find ich persönlich sehr schade.

Maccas Bemerkung ist korrekt. Wie da dazu kommst, eine Missstimmung zwischen uns Spoileranten abzuleiten, ist mir nicht klar.
Ich sprach das Zusammenführen von Threads an. Dabei fallen die Posts beider Threads in ihre chronologische Folge, siehe den Spoilerthread zur 2992. Da kommt mein Spoiler plötzlich in Position sieben oder so, das halte ich für wenig sinnvoll, und da jeder Spoilerant die Spoiler in seiner eigenen Art gestaltet, finde ich es halt hochgradig seltsam, wenn dann durch Zusammenführung plötzlich ein anderer Name druntersteht.
Dies hat aber nichts mit den Spoileranten zu tun. Allerdings kann es den einen oder anderen verärgern.

Vor allem, wenn die betreffende Spoilerantin den Spoiler so spät einstellte, weil sie neben Erkältung und beruflicher Topbelastung dieser Tage noch Energie in Wrrbeaktionen zu PRFZ/PROC stecken musste, weil was nicht rund lief.
(Nur für den Fall, dass du die auch überflogen hast und noch nie gehört, was ich keinem verdenken kann: PROC betreibt unter anderem die Perrypedia und die PRFZ macht z.B. die SOL und die Perry Rhodan Tage Osnabrück im Mai ... mehr auf proc.org, Werbeblock Ende).
Dann nervt es halt extra. Es bringt Unruhe in die Spoilerantengruppe.

Was den Roman angeht: Sicherlich könnte er ein paar kräftiger gezeichnete Striche zur Spannungserzeugung vertragen, und paar mehr Emotionen. Beispielsweise ist die Atmosphäre bei den Kämpfen quer durchs Koglomerat statisch. Als würden die Protagonisten zwar rennen und kämpfen, zugleich aber irgendwo im Sofa sitzen und nur darüber nachdenken.
Die Bilder wurden erst Stunden nach dem Lesen wach. Dafür sehe ich sie imner noch mit großer Genauigkeit. Zusätzlich versöhnte mich die exakte Abbildungsebene, durch die der bisschen belanglos wirkende Einstieg sich dann halt doch als voll eingebunden entpuppt.
Und es sind unheimlich viele feine Interaktionen ubd Beobachtungen drin, zum Teil hochgradig ironisch. Auf diese Ebene muss man sich einlassen, um den Roman wirklich genießen zu können.
Das sind Bausteine mit einer Brechung, bei der IMHO die Dick-Obsession des Autors oder sein eigener Sinn fürs Ergründen komplexer, auch widersprüchlicher Konstellationen vielleicht stärker durchschlägt, als es ein "normal" gebauter RHODAN-Roman verträgt und umgekehrt, so dass diese Feinarbeit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle rutscht.
Andererseits sind es Phänomene, die auch im realen Leben meist unterhalb der Wahrnehmungsschwelle bleiben.
Schwer zu sagen. Würde mehr Emotionalisierung sie überdecken?
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Julian
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Mea culpa
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"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
Rüdiger Schäfer-zu Neo125:
Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut - auch unter den bekannteren Figuren.
Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.
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Alexandra
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Julian hat geschrieben:Mea culpa

Luxusproblem.

Davon abgesehen habe ich bemerkt, dass ich mit einem von Erkältung besetzten Kopp viele kleine Fehler nicht bemerkt habe. Klingt jetzt scheiße arrogant, aber: ich bitte grad unseren Layouter, mir das Korrektur zu lesen, und schicke dann die Neuversion an paar Mods. Die können in den Feldern den Text austauschen.
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Ce Rhioton
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Alexandra hat geschrieben:Klingt jetzt scheiße arrogant, aber: ich bitte grad unseren Layouter, mir das Korrektur zu lesen, und schicke dann die Neuversion an paar Mods. Die können in den Feldern den Text austauschen.


Die Spoilerschreiber beschäftigen Layouter? :???:

Den Feinarbeiten des vorliegenden Romans ist es nicht gelungen, meine Spannungswahrnehmungsschwelle zu überschreiten.

5/3/3
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Alexandra
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Ce Rhioton hat geschrieben: Die Spoilerschreiber beschäftigen Layouter? :???:

Manche Spoilerschreiber machen nebenher der Newsletter der Perry Rhodan Fanzentrale. Der wird naturgemäß auch layoutet. Das ist, wie auch Perrypedia-Mitarbeit, der Helferjob bei Cons oder Moderatorentätigkeit, eine jener ehrenamtlichen Tätigkeiten, die das Fandom am Laufen halten.
Ein Spoilerant beschäftigt einen Layouter in dem Sinne, dass er so freundlich ist sich noch bisschen mehr unbezahlte Arbeit aufdrücken zu lassen.
Wir sind eh alle gaga.
Willst du das konkret anschauen, geh mal auf proc.org oder die Website des PRFZ, wir haben so ein Extradings zum Gucken gemacht.
Link hier. Passt sogar zum 2995 und ebenso zum 2997. :)
https://www.proc.org/prfz-newsletter-27-vorschau/
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Yman
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Fünfte Kolonne hat geschrieben:Ich gehe eigentlich eher davon aus dass es das Ding nicht mehr lange geben wird.


Wahrscheinlich. Aber theoretisch könnte auch diese Superintelligenz GESHOD aufwachen (ist sie ja bereits), sich umschauen - hoppla, was ist denn hier los? :gruebel: - und das Ruder noch einmal herumreißen. Die von GESHOD Geretteten jubeln ihr zu,

:feuerwerk:

und die SI legt sich wieder schlafen. (Alles in allem wäre das nicht das schlechteste Ende für einen solchen Zyklus.)
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Troll Incorporation
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Yman hat geschrieben:und die SI legt sich wieder schlafen. (Alles in allem wäre das nicht das schlechteste Ende für einen solchen Zyklus.)

Ich stelle mir das gerade bildlich vor:

Atlan: "Geh! Leg dich wieder hin!" :P
GESHOD: [achselzuck] "Vor mir aus!" [schaltet Wecker aus, und dreht sich wieder rum]
http://www.dieterbohn.eu - bohn to be wild
Die 2. Storysammlung: sefer chajim - und andere böse Geschichten (als Buch & eBook) von Dieter Bohn
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Oomph Amber
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Ich finde es sehr Schade, dass hier die Spoilerschreiber angemeckert werden. Insbesondere Alexandra mit ihrem extrem hohen
Einsatz für die gesamte Fanszene gebührt eigentlich unser aller Dank. Da sollte nicht an Kleinigkeiten rumgemäkelt werden.
Von mir vielen Dank für den ausführlichen Spoiler.
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Andi47
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Troll Incorporation hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:und die SI legt sich wieder schlafen. (Alles in allem wäre das nicht das schlechteste Ende für einen solchen Zyklus.)

Ich stelle mir das gerade bildlich vor:

Atlan: "Geh! Leg dich wieder hin!" :P
GESHOD: [achselzuck] "Vor mir aus!" [schaltet Wecker aus, und dreht sich wieder rum]


:rofl:
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