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AARN MUNRO
Kosmokrat
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Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
Nr. 2998

Kai Hirdt
Drei Tage zum Weltuntergang


Die Hauptpersonen des Romans:
Perry Rhodan – der Terraner bereitet sich auf den Vorstoß nach Wanderer vor
Athasia Ebelde – die Kommandantin steuert ihren Schlachtkreuzer in eine seltsame Konfrontation
Reginald Bull – der alte Freund entscheidet sich für die Erde
Gucky – der Ilt erweist sich wieder einmal als Retter in der Not
Atlan – der Arkonide erkennt den Plan im Plan im Plan



Der Roman beginnt mit Hekener Sharoun, dem ersten Terraner, der sehr stark am Weltenbrand-Syndrom leidet. Er hat sich in der Dunkelheit verkrochen, auf krummen Wegen ein Medikament besorgt und beobachtet Terrania-City. Die Menschen verlassen Terra. Sie hoffen, eine andere Galaxie erreichen zu können.
Dann: Wechsel zu Atlan, den beiden Rhodans und dem Ilt. Sie stehen vor dem Shod-Spiegel und versuchen, die Ritteraura einzufangen, die benötigt wird um die Proto-Eiris auf Wanderer in der Maschinenstadt freizusetzen. Die Perspektive ist die persönliche Sicht des fremden Rhodan. Der echte Perry versucht, durch den Shodspiegel zu gehen, um an die Aura zu gelangen. Das klappt nicht. Dann möchte Gucky mit ihm hindurchteleportieren, weil die Teleportation ein fünfdimensionaler Vorgang ist, der Durchgang zu Fuß aber nur vierdimensional. Die Aura immerhin ist ja sechsdimensional. Der Teleportersprung klappt nicht, sie werden zurückgeschleudert. Der echte Perry bricht zusammen, erwacht aber kurz darauf. Er behauptet, längere Zeit bei Roi Danton auf der SOL gewesen zu sein, aber Atlan und der Mausbiber halten das für eine Halluzination, ein Traumgespinst. Dennoch ist der echte Rhodan etwas verwirrt. Der falsche Perry überlegt, ob er die Aura übernehmen könnte.

Er versucht es, mit Guckys Teleporthilfe. Es klappt, weil er über keine abstoßende Restaura verfügt, die das verhindern könnte.
Derweil taucht ein über tausend Jahre altes Schiff der STAR-Klasse beim Neptun auf, in nur achthundert Millionen Kilometer Entfernung von Wanderer. Es handelt sich um die PADGASTS HAMMER, ein als Fluchtschiff eingesetzter, 200m durchmessender Frachter. Der heruntergekommene Kommandant Xaver Goran transportiert Triebwerke als Fracht, die er aber stehlen, mit deren Hilfe er die Galaxis verlassen will und eine schmucke Fracht, die wohl hauptsächlich aus Frauen zu bestehen scheint.
Der vorübergehenden Kommandantin des Wachschiffes EXCALIBUR über Neptun, Athasias Ebelde, kommt dieses Verhalten verdächtig vor und sie will mit einer Entergruppe an Bord gehen.
Inzwischen befragen Atlan, Guck und die beiden Rhodans das Aggregat Etain, da es den Weg durch die sechsdimensionalen Störfelder kennen muss, die Wanderer umgeben. Das Aggregat verweigert aber die Zusammenarbeit, da diese Informationen geheim seien und die Terraner sie ohnehin nicht verstehen würden.
Dafür hat Sichu Dorksteiger inzwischen eine Menge Spürsonden entwickelt, die zumindest eine Teil-Ortung der sechsdimensionalen Sperrfelder ermöglichen sollen und so für eine sichere Passage nach Wanderer sorgen könnten.Diese Sonden muss sie in sehr hoher Zahl einsetzen, um an genügend Messpunkte für die Auswertung zu gelangen.Die Sonden nehmen auch spontane Veränderungen der variablen Felder wahr. Obwohl die Sonden sich auch selbst schützen sollen, geht der Versuch jedoch schief und der Großteil der Spürer wird vernichtet und geht so verloren. Auf diese Weise kommen die Terraner also nicht durch die Störfelder.

Inzwischen geht Ebelde an Bord des verdächtigen Frachters mit drei Mann Entertruppe und acht TARAS als rückwärtiger Eingreifreserve an Bord einer Space-Jet.Sie dringen durch eine Personenschleuse ein, weil kein Hangar für die SJ frei ist. Sie will den Fracht, die Zentrale und die Antriebssektion inspizieren. Sie findet heraus, das der alte Frachter Librationsstabilisierer für HAWK-Konverter geladen hat. Modernere Geräte, als ihr eigenes Schiff, die EXCALIBUR, besitzt. Ebelde bleibt aber misstrauisch. Weitere Durchsuchungen ergeben nur seltsam aussehende Kunstgegenstände (aber welche sind das nicht …) und ein wirklich schrottreifes Triebwerk.
Dann wendet sie sich den Passagieren zu. Sie findet heraus, dass es vierundzwanzig Frauen an Bord gibt, alle sind Aggregate wie Etain von Lotho Keraetes schöner Familie.
Rhodans versuchen inzwischen, dennoch nach Wanderer zu gelangen. Anansi, der Bordcomputer der RT, findet heraus, dass sich die zweite Ritteraura in drei Tagen verabschieden wird und der Weltenbrand in vier Tagen unumkehrbar wird. Also noch drei Tage bis zum Weltuntergang, wie ja der Titel heißt. Niemand weiß Rat. Eventuell wollen sie einfach so losfliegen und hoffen, nach Wanderer durchzukommen. Doch die Chance ist gering. Über 35000 Leute an Bord er RT und die Proto-Eiris wären in Gefahr. Ein Wunder muss her.
Die beiden aktuellen Piloten der RT in der zweiten Schicht, Vogel Ziellos und Lua Virtanen, erklären aber plötzlich, dass sie einen Lockruf vom halben ES-Planeten verspüren, und so das Schiff durch die Lücken lotsen können, da sie vor dreißig Jahren einst als Geniferen an Bord der ATLANC bereits Kontakte zu höherdimensionalen Phänomenen gepflegt hatten.Dadurch sind sie sensitiv für derlei Erscheinungen, weil sie ja bereits einst das Schiff durch die Synchronie von Thez gesteuert hatten.Es wird beschlossen, einen Testflug mit einer SJ zu wagen, damit die RT noch nicht in Gefahr gerät. Sichus Sonden arbeiten in einem zweiten Versuch etwas besser und unterstützen den Vorgang des Durchganges. Alle gehen mit an Bord. Der zweite Rhodan, Atlan, Sichu und die beiden Piloten Vogel und Lua. Binnen zehn Minuten stoßen sie durch die Störfelder hindurch, auf dem Kurs der beiden Piloten und sogar eine Strukturlücke im Schutzschirm von Wanderer öffnet sich ihnen.Doch sie müssen wieder zurückkehren, denn die Proto-Eiris an Bord der RT wartet auf den Transport.

Inzwischen wird Kommandanten Ebelde an Bord der PADGASTS HAMMER von vier mit Impulsstrahlern und Desintegratoren bewaffneten Robotern bedroht, weil Goran, der schmuddlige Schiffsführer, nicht will, dass man ihm die Aggregate wegnimmt. Sie hat bereits Verstärkung geordert, hundert TARAS und einen Trupp Raumsoldaten, aber diese sind noch nicht an Bord des Frachters.Der Kommandant des Frachters Goran, wurde zu oft von den aggregaten geküsst, so dass er nun an schwe rem Mangel von Serotonin und Melanun leidet. Dadurch werden Depressionen bis zu Paranoia und Psychosen ausgelöst. Die beiden Kollegen von Ebelde im Maschinenraum der HAMMER werden überwältigt und ebenfalls mit Waffen bedroht. Goran stellt ein Ultimatum, das Schiff sofort ziehen zu lassen, aber die Kommandantin braucht noch elf Minuten, bis der Entsatz da ist. Sie muss Zeit gewinnen.


Die Space-Jet mit Doppel-Rhodan, Vogel und Kompanie fliegt zurück zur RT. Vogel und Lua sind erst einmal erschöpft und müssen für den zweiten Flug aufgepäppelt werden.
Inzwischen ist der Dolan JASON aus der Galaxis Ecloos im Solsystem angekommen. Gucky holt Ellert und Homunk per Teleportersprung an Bord der RT, weil ihnen die Zeit zwischen den Fingern dahinrinnt.
Das Aggegat Etain zerfällt erneut, aber der Schutzschirm um dessen Gefängnis flackert. Rhodan lässt denn Schirm abschalten, de Paratron des Schiffes auf Strukturlücke schalten und Gucky teleportiert das Aggegat aus der RT in die Neptunatmosphäre, wo es explodiert.

Inzwischen wird Ebelde an Bord des Frachters entwaffnet und Goran schließt einen Schirm um das Schiff.Doch Ebelde konnnte genug Zeit gewinnen und die Einsatztruppe der acht TARAS aus der SJ ist da, weil sie schnell genug war und innerhalb der Schutzschirme und befreit sie und ihre Leute. Goran wird an den Knien paralysiert, kann aber noch sabbeln.
Ebelde lässt den Schirm abschalten und erhält ihren Nachschub an Kampfrobotern, um die Aggregate zu sichern. Die Aggregate werden nach hartem Kampf gefangengenommen und in sichere Zellen an Bord der Wachflotte überführt. Sechsundvierzig Taras werden dabei zerstört.
Die Aggregate entkommen aber und beeinflussen die Bordtransmitter der Neptun-Wachflotte.Sie verteilen sich über die ganze Flotte. Auch hier besteht die Gefahr, dass sie Paratronenergie abziehen und dann explodieren können.

Kaum wagt die RT ihren Einflug, geschieht genau dies. Ein Wachkreuzer in der Nähe der RAS explodiert und die TSCHUBAI muss ihren Anflug abbrechen.Die hyperenergetischen Felder über Wanderer beschleunigen daraufhin ihr Bewegungstempo und blähen sich auf.

DIE RT will es erneut mit einem scheinanflug versuchen und sich im Paros-schattenmodus wieer zurückziehen. Daraufhin explodiert ein Posbischiff. Die Felder um Wanderer blähen sich weiter auf und die Wirkungen schaukeln sich zeitmäßig auf. Explodieren noch mehr Schiffe, dann ist der Einflug tagelang blockiert. Ein versuchter Abzug der Wachflotte von Neptun lässt noch einige Schiffe explodieren.
Rhodan findet heraus, dass nicht die Aggregate der Gegner sind, sondern Assan-Assoul, der tefrodische Mutant in Form der Statue, in der er gefangen ist, der sich als Gegner erweist, weil Adam von Auees dreifach verschachtele Pläne bildet.

Ebelde findet heraus, dass die Statue mit Assoul im Frachtraum der HAMMER ist, als Kunstgegenstand getarnt.Sie gibt Alarm, informiert Perry und darf den Frachter abschießen. Hurra! Doch das Schiff entkommt mit überstarkem Paratron und Sprung in den Überraum.

Die Untersuchung von Goran ergibt noch nachträglich, dass er gesund war, also Adam von Aures in Tarnung war.
Die RT will nun nach Wanderer einfliegen aber die HAMMER taucht auf und stört sie durch Beschuss. Die Schirme der RT halten aber auch Gegenbeschuss nützt den Terranern nichts, da der PT-Schirm der HAMMER zu stark ist. Rhodan will die Flotte zu Hilfe rufen, um Adams Schirm zu überlasten. Eine Psage öffnet sich nach wanderer. Adam telportiert mit Karaetes schöner Familie und der Statue von Zeno Kortin mit Assoul nach Wanderer. Die RT muss versuchen, auf herkömmlichem Wege hinzugelangen. Sie gelangt durch die Energeifelder aber diesmal tut sich keine Lücke im Schirm des Kunstplaneten auf. Die Halbwelt bewegt sich, nimmt Fahrt auf.Der Planet geht in den Hyperraum. Zuerst finden die Terraner ihn nicht, doch Vogel Ziellos ortet ihn und lässt den Hypertrans-Progressor anlaufen.
Wanderer begibt sich in die Nortside der Galaxis, 12010 Lichtjahre vom Solsystem entfernt, 4000 Lichtjahre oberhalb der Hauptebene der Milchstraße. Die RT kann Schritt halten aber der Flug dauert eineinhalb Tage.Messungen von ANANSI ergeben aber, dass Wanderer in ein Temporalfeld gehüllt ist, der ihn teilweise aus der Gegenwart entfernt. Die genaue Zeitlage kann nicht lokalisiert werden. Vergangenheit oder Zukunft. Wanderer verwendet ein chaotemporales Gezeitenfeld, (wie einst das pendelnde Solsystem, bis dieses von den larischen Zeittauchern aufgebrochen wurde). Die Proto-Eiris ist aber auf den Kunstplaneten zu bringen.Wie also sollen sie das in einem Tag Realzeit schaffen? Homunk, der bisher schwieg, fängt an zu schreien.
Ende des Romans

"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
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Macca
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Prima!! Vielen Dank!! :st:
Nächste Woche also Showtime. Ich freu mich drauf.
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jemo
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Besten Dank für den Spoiler!

Den Roman fand ich spitze und Adam führt wieder mal alle an der Nase herum. Absolut lesenswert.
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ParaMag
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Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
Danke für den tollen Spoiler. :st:

Wie schon an anderer Stelle geschrieben ein absolut lesenswerter Roman!
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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astroGK
Marsianer
Beiträge: 239
Registriert: 29. Juni 2012, 20:45
Zuerst einmal Gratulation an Kai zu diesem grandiosen Kopfkino. :st: Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Meist schlafe ich sonst mittendrin ein, weil lesen aufgrund meiner Sehbehinderung so anstrengend ist. Aber hier konnte ich das Lesegerät ( ich lese Ebooks) nicht mehr aus der Hand legen. Ein würdiger vorletzter Band eines wirklich guten Zyklus. Danke an die Redaktion und an die Autoren&innen für diese beiden Jahre voll schönem Lesestoff .

Jetzt zum Wermutstropfen, zur kleinen Kritik wie angekündigt. Diese betrifft die inkompetent agierende Figur der Kommandantin der EXCALIBUR. Perry Rhodan entschuldigt sich bei ihr, weil sie keinen Fehler gemacht hat? Rehabilitiert sie vor der versammelten Mannschaft?
"Das Holo des Terraners baute sich vor ihr auf. »Major Ebelde«, sagte Rhodan. »Ich muss dich um Entschuldigung bitten.«
"Rhodan sah die Bewegung und lächelte. »Schon in Ordnung, das ist nicht geheim. Mir bricht dabei kein Zacken aus der Krone. Ich habe dich voreilig für die Anschläge mitverantwortlich gemacht. Wenn du eine Mitschuld trägst, dann ich auch. Wir sind beide auf denselben Trick hereingefallen.«!

Bitte wie? Auf denselben Trick reingefallen? :o Nicht im Mindesten.
Denn was ist denn geschehen? Mitten im militärischen Sperrgebiet über Neptun taucht eine angeblich havariertes Handelsschiff auf. Aber anstatt dass sie dies jetzt sofort hinaufmeldet und weitere Anweisungen abwartet, weil so etwas im höchsten Grad verdächtig ist, beschließt sie das Schiff zu durchsuchen. Die Motivation zu dieser dummen Vorgangsweise erhält sie dadurch, dass scheinbar dieser Goran Frauen genötigt hat, mit ihm mitzufliegen. Goran tut alles um diesen Eindruck zu verstärken und sie fällt drauf rein. Ein schleimiger alter Mann, ungepflegt und widerlich sexistisch, der sich an Frauen ran macht die ihm ausgeliefert sind. Und weil er alle Vorurteile von ihr bedient, die sie von Männern hat, geht sie ahnungslos in die Falle. Genau das wollte Adam von Aures erreichen. Sie sollte ohne viel nachzudenken auf sein Schiff kommen, die Aggregate entdecken, die sie davor noch für sexuell ausgebeutete Frauen hielt. Aufgrund der damit entdecken Gefährlichkeit dieser Wesen, sofort eine Festnahme veranlassen und eine Überstellung in "sicherem" Gewahrsam. Was daraus folgte, war vollkommen logisch und ausgesprochen gut geschildert von Kai bis fast zum Ende des Romans.
Aber dann entschuldigt sich Rhodan bei ihr. Für was bitte? Weil sie zu blöd war und ihre Vorurteile über Männer zum Maßstab des Handelns gemacht hat? Und damit die Kette diese gesamten Ereignisse ausgelöst hat? Perry aufgrund der fehlenden Kenntnisse über die Vorgeschichte gar nicht anders konnte als auf in die Falle zu tappen?

Meine Vermutung ist, dass Kai Hirdt hier, so wie viele junge Männer (ich bin 60) die geprägt sind durch die tägliche Propaganda der Geschlechterideologie, gar nicht anders konnte als dies so zu schreiben. Diese redet ihnen ein, dass sie, die Männer, an allem schuld sind, dass Männer eine gefährliche, triebgesteuerte, eigene Spezies darstellen, die man durch Sondergesetze möglichst im Zaum halten muss. Selber natürlich ist man einer der Mehrheit "guter Männer" und daher muss man sich auch umso mehr von der Minderheit der "toxisch männlichen" Exemplaren abgrenzen. Frauen dagegen sind von Natur aus friedlicher, gesetzestreuer und selbst als Täterinnen nur Opfer böser Männer, zur Tat verführt und getrieben.
Mit dieser Gehirnwäsche kann ein (junger) Mann unserer Tage, der mit dieser Indoktrination aufgewachsen ist. natürlich nicht anders, als einer weiblichen Figur in seinem Roman die Absolution zu erteilen, für Fehler die sie gemacht hat. Eine Frau hat sich schuldig gemacht und wäre abzusetzen vom Posten aufgrund dieser schweren Verfehlung, aber rettet den Tag durch eine andere Tat? Geht gar nicht. Natürlich war sie auch beim ersten Fehler nur wieder Opfer eines bösen Mannes und wurde danach noch von einem anderen mächtigen Mann voreilig ins schlechte Licht gerückt. Die arme Frau. Da war klarerweise eine öffentliche Entschuldigung bei ihr fällig, oder?
Schade. Das wäre der perfekte Abschluss des Romans gewesen, wenn diese völlig unnötige Kniefallszene nicht vorgekommen wäre und sie nur durch ihr letzlich kluges Handeln die Situation gerettet hätte. Damit hätte die Figur völlig konsistent ihrer erste Schuld wieder abgetragen und wäre zwar als leicht rufgeschädigte Kommandantin, aber auch Heldin dagestanden. Aber ideologisch durch unsere Zeit geprägt, muss in Dichtungen heutzutage selbst der mächtigste Mann, sich bei irgendeiner seiner Mitarbeiterinnen sofort entschuldigen, wenn er sie für irgendetwas öffentlich zur Verantwortung zieht. Ich kann mir schon vorstellen dass Kai gar nicht aufgefallen ist, dass er seine Figur anfangs tatsächlich schuldig werden hat lassen, weil er diese Vorurteile, diese sexistische Haltung der Frau gegenüber Männer, die er geschildert hat, gar nicht als solche wahrnimmt.

(Ein langer Text war das, für einen eher sehr kleinen Kritikpunkt den ich an diesem Band, der mich wirklich ansonsten nur begeistert hat, gefunden habe)
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Kai Hirdt
Plophoser
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Oh, da darf ich direkt mal antworten. Ich hab für Chefs und Chefinnen gearbeitet. Manche davon waren fähig sich zu entschuldigen, andere nicht – und zwar völlig unabhängig vom Geschlecht. Die, die das konnten, haben immer die besseren Ergebnisse erzielt als die, die immer recht haben wollten. Und die Leute unter ihrem Kommando haben sich immer mehr reingehängt.

Wenn ich da also etwas propagiere, dann eher die Infragestellung von Hierarchien, sicher aber keine genderbezogenen Dinge. Die Story wäre mit einem männlichen Kommandanten der EXCALIBUR ganz genauso gelaufen.

Ansonsten ist eigenständiges Handeln durchaus Standard in der terranischen Flotte, und die PADGASTS HAMMER ist in ziemlich Distanz zum Neptun aufgetaucht, ziemlich im Außenbereich des überwachten Gebiets. Da finde ich es schon plausibel, dass man den Vorfall nicht erst die Befehlskette hochmeldet, sondern im Rahmen seiner Befugnisse eigenständig agiert.
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astroGK
Marsianer
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Registriert: 29. Juni 2012, 20:45
Kai Hirdt hat geschrieben:Wenn ich da also etwas propagiere, dann eher die Infragestellung von Hierarchien, sicher aber keine genderbezogenen Dinge. Die Story wäre mit einem männlichen Kommandanten der EXCALIBUR ganz genauso gelaufen.
Tatsächlich? Ein Mann hätte ebenso scharf und unüberlegt auf "schmucke Fracht" reagiert?
»Terranerinnen?«, hakte Ebelde nach. Sie ahnte, worauf das hinauslaufen würde. Ihr Magen zog sich zusammen, und das hatte nichts mit irgendwelchen Quintronen zu tun, die auf ihr Nervensystem einwirkten.
»Natürlich.« Wieder keckerte der Mann. »Man kann ja nicht jeden retten. Also muss ich eine Auswahl treffen. Ich bin der ausgewiesene Spezialist für die Evakuierung hübscher Frauen aus dem Sonnensystem. Und die Reise nach Andromeda ist lang. Da wird der einen oder anderen zwischendurch schon etwas langweilig werden. Ich bin dann gern zu Diensten.« Er zog den Mund so sehr in die Breite, dass sein Fransenschnurrbart auch die blutige Unterlippe verbarg.

Das jemand dann so unüberlegt reagiert wie sie, ergibt nur dann Sinn, wenn man sich diese Frau so vorstellt wie viele ideologisch indoktrinierte Frauen heutzutage, die in jedem Mann einen potentiellen Vergewaltiger sehen.
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Teumessia
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Registriert: 4. Juli 2013, 03:28
Ich möchte da noch drei Punkte hinzufügen.

Erstens ist dank dem Weltenbrand niemand voll einsatzfähig. Selbst Hekener Sharoun, der erste Terraner, den wir als verantwortungsbewusste Person kennengelernt haben, wartet nur darauf bis er keinen Grund mehr hat den Selbstmord hinauszuzögern.

Und zweitens, es war nicht irgendein Vorgesetzter, der sie zurechtgestutzt hat, es war Perry Rhodan vor versammelter Brückencrew. So etwas kann die Karriere kosten und sei es nur, dass ihre Untergebenen nicht mit der Verliererin zusammenarbeiten wollen. Davon abgesehen ist er auf den selben Trick hereingefallen, oder zumindest Adam von Aures' Planung. Perry und Co. hätten darauf kommen können, dass bei einem solchen Gegner mit diesen Möglichkeiten mit weit mehr zu rechnen ist, und alle entsprechend vorwarnt.

Drittens wissen wir, dass Adam Wesen in seiner Umgebung sehr subtil beeinflussen kann.
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astroGK
Marsianer
Beiträge: 239
Registriert: 29. Juni 2012, 20:45
Teumessia hat geschrieben:Ich möchte da noch drei Punkte hinzufügen.

Erstens ist dank dem Weltenbrand niemand voll einsatzfähig. Selbst Hekener Sharoun, der erste Terraner, den wir als verantwortungsbewu8den Plan im Plan)sste Person kennengelernt haben, wartet nur darauf bis er keinen Grund mehr hat den Selbstmord hinauszuzögern.

Und zweitens, es war nicht irgendein Vorgesetzter, der sie zurechtgestutzt hat, es war Perry Rhodan vor versammelter Brückencrew. So etwas kann die Karriere kosten und sei es nur, dass ihre Untergebenen nicht mit der Verliererin zusammenarbeiten wollen. Davon abgesehen ist er auf den selben Trick hereingefallen, oder zumindest Adam von Aures' Planung. Perry und Co. hätten darauf kommen können, dass bei einem solchen Gegner mit diesen Möglichkeiten mit weit mehr zu rechnen ist, und alle entsprechend vorwarnt.

Ja das stimmt eine Vorwarnung hätte das alles verhindert. Aber auf dem gleichen Trick ist er nicht reingefallen, nur auf die Nachfolgetricks (der Plan im Plan im Plan) weil er nicht wusste was davor passiert war und wieso die Aggregate gefangen genommen wurden. Hätte er diese Vorgeschichte gekannt so wäre recht schnell auf die Idee gekommen dass hier alles von Anfang an dieser Geschichte, faul ist, denke ich. Warum sollte der Händler Goran die Majorin so provozieren, dass sie sich gezwungen sah das Schiff nach den "armen, wahrscheinlich sexuell genötigten Terannerinnen" abzusuchen? Nur im Kontext mit entsprechendem Gedankengut im Kopf der Frau, ergibt das Sinn. Nur wenn Adam darauf bauen konnte das vermutetes #meeto auch drei Jahrtausend in der Zukunft noch immer spontane unüberlegte Reaktionen bei weiblichen Menschen hervorruft, gelingt der Trick. Nur durch diese Reihe von gezielten Provokationen konnte Adam die erste Hürde überwinden und die Aggregate über die Flotte verteilen und damit die Ablenkung schaffen die er brauchte
»Nichts von dem, was er vorhat, ist illegal«, erinnerte ihr Funker sie. »Also, der Diebstahl natürlich, aber den hat er noch nicht begangen. Und selbst wenn, wäre das nichts, was uns etwas angeht.«
»Völlig egal«, beharrte sie. »Wir überprüfen dieses Schiff auf Herz und Nieren. Wenn irgendwelche armen Seelen sich diesem Widerling ausliefern wollen, können wir nichts dagegen tun. nicht unterwegs stranden. Und falls wir einen Grund finden, die PATTGASTS HAMMER ein für alle Mal aus dem Verkehr zu ziehen, habe ich auch nichts dagegen.«
Nach ihrem ersten Kommando folgte nun also ihr erster Außeneinsatz. Sie begann ihn mit Wut im Bauch.

Daher ist sie schuld und die Entschuldigung von Rhodan völlig unangebracht.
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Kai Hirdt
Plophoser
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Uh, wenn ich die Position mal zusammenfasse: "Wenn Männer was gegen Frauendiskriminierung haben, sind sie indoktriniert, und wenn Frauen was dagegen haben, sind sie paranoid." Von dem Standpunkt aus lässt sich natürlich trefflich argumentieren, weil der Gegner immer von vornherein im Unrecht ist.
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astroGK
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Kai Hirdt hat geschrieben:Uh, wenn ich die Position mal zusammenfasse: "Wenn Männer was gegen Frauendiskriminierung haben, sind sie indoktriniert, und wenn Frauen was dagegen haben, sind sie paranoid." Von dem Standpunkt aus lässt sich natürlich trefflich argumentieren, weil der Gegner immer von vornherein im Unrecht ist.

Nein. Mir geht es um die Folgerichtigkeit die hier am Ende unterbrochen wurde. Die Geschichte wäre wahrscheinlich noch spannender zu Ende gegangen wenn die zu Recht in Ungnade gefallenen Majorin versuchen hätte müssen irgendwie zu Rhodan durchdringen, weil sie ihm ihre Entdeckung melden will über die Statue. Das hätte eine recht interessante konsistente Schilderung sein können . Und wäre völlig ohne dieser unnötigen, unplausiblen Entschuldigung ausgekommen.
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Kritikaster
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Es gibt Romane, da schaue ich etwa bei Seite 45 nach, ob ich mir Hoffnungen auf ein Ende bei 58 1/2 machen kann. Hier habe ich nachgeschaut, ob vielleicht eine Überlänge zu erwarten sein dürfte. Der ganze Roman hatte Schwung und Esprit und dort, wo ich das Gefühl von Langsamkeit hatte, kam gleich darauf die nächste vergnügliche Volte. Ein wirklicher Lesegenuss.
Nach wie vor bleibt unklar, ob der Zyklus zu einem akzeptablen Ende oder Zwischenergebnis gebracht werden wird. Nun gut, warten wir noch eine Woche und Hoffen das Beste.
Mit Xaver hatte ich meinen Spaß und genoss es, wie er die Kommandantin triezte. Vielleicht etwas überzogen - okay - aber wir sind im Romanbereich. Die Abwehr der gegenwärtig in Mode befindlichen metoo-Gegenbewegung spare ich mir für's reale Leben auf.
Allerdings hat mich im Roman verwundert, dass der Verbleib der vierundzwanzig Nanogentenklumpen plötzlich gar nicht mehr thematisiert wurde. Die waren doch durch A-A nicht auf einen Schlag ungefährlich geworden, oder? Aber vielleicht war die Ignoranz ja dem Handlungstempo geschuldet.
Alles in allem, großes Lob. 8-)
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Axo
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Kritikaster hat geschrieben:... Nach wie vor bleibt unklar, ob der Zyklus zu einem akzeptablen Ende oder Zwischenergebnis gebracht werden wird. Nun gut, warten wir noch eine Woche und Hoffen das Beste.

So ist das. Nun also das große Finale: eine einsame Gegend irgendwo in der Northside der Milchstraße ... und Wanderer. Und auf der Bühne: Adam von Aures (voraussichtlich im letzten Band gesprächiger als in diesem), zwei Perry Rhodans :D , Homunk, Ellert, Atlan (und zahlreiche Nebendarsteller). Ich bin gespannt.
Bis jetzt bin ich mit diesem Zyklus sehr zufrieden (ich erinnere mich, das habe ich vor dem Erscheinen von "Ahandaba" auch gesagt :o ). Wenn's nun auch mit der Nummer 2999 klappt, dann bleibe ich als Käufer dabei (die 3000 erwerbe ich in jedem Fall noch) ...
Ich habe ein paar Theorien, wie der Zyklus endet, und warte nägelkauend (nicht wirklich ... ^_^ ) darauf, ob sie zutreffen werden. Vielleicht überraschen mich ja der Autor und die Expokraten mit einer besseren Lösung. Zunächst aber: :st:
Zuletzt geändert von Axo am 1. Februar 2019, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
Erasmus von Rotterdam
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lichtman
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AARN MUNRO hat geschrieben:...
Der echte Perry versucht, durch den Shodspiegel zu gehen, um an die Aura zu gelangen. Das klappt nicht. Dann möchte Gucky mit ihm hindurchteleportieren, weil die Teleportation ein fünfdimensionaler Vorgang ist, der Durchgang zu Fuß aber nur vierdimensional. Die Aura immerhin ist ja sechsdimensional. Der Teleportersprung klappt nicht, sie werden zurückgeschleudert. Der echte Perry bricht zusammen, erwacht aber kurz darauf. Er behauptet, längere Zeit bei Roi Danton auf der SOL gewesen zu sein, aber Atlan und der Mausbiber halten das für eine Halluzination, ein Traumgespinst.


Ein Ausflug Perrys in Raum und Zeit während einer Teleportation mit Gucky (in Nullzeit?)

Das wäre kein überzeugendes setting für eine SOL-Miniserie.

Meinetwegen könnten blockierte Erinnerungen zugänglich werden.

Wanderer ist nicht mehr im Solsysten.
Adam ist mit Zeno und Super-Assan-Assoul, der eine Posbi-Box aus der Ferne einfach mal so explodieren lässt, et al auf Wanderer.

Generell hat der gutgeschriebene Roman die Handlung nicht wirklich vorangetrieben - ein eher retardierendes Heft.

manfred
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Kai Hirdt
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astroGK hat geschrieben:
Kai Hirdt hat geschrieben:Uh, wenn ich die Position mal zusammenfasse: "Wenn Männer was gegen Frauendiskriminierung haben, sind sie indoktriniert, und wenn Frauen was dagegen haben, sind sie paranoid." Von dem Standpunkt aus lässt sich natürlich trefflich argumentieren, weil der Gegner immer von vornherein im Unrecht ist.

Nein. Mir geht es um die Folgerichtigkeit die hier am Ende unterbrochen wurde. Die Geschichte wäre wahrscheinlich noch spannender zu Ende gegangen wenn die zu Recht in Ungnade gefallenen Majorin versuchen hätte müssen irgendwie zu Rhodan durchdringen, weil sie ihm ihre Entdeckung melden will über die Statue. Das hätte eine recht interessante konsistente Schilderung sein können . Und wäre völlig ohne dieser unnötigen, unplausiblen Entschuldigung ausgekommen.

Äh, nee. Wenn jemand aus der Flotte meldet "Ich habe Assan-Assoul gefunden", kommt er mit der Nachricht sofort durch – da ist keine Spannung draus zu ziehen. Und während ich zugebe, dass Rhodan sich nicht hätte entschuldigen *müssen*, bleibe ich dabei, dass er es an dieser Stelle kann. Also meinetwegen: Unnötig ja, unplausibel nein.
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Ce Rhioton
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Sehr flüssig geschrieben, unterhaltsame Story und sehr spannend.
War es eine gute Entscheidung, Kai Hirdt die letzten Puzzleteile des Zyklus setzen zu lassen? Nein - es war eine sehr gute Entscheidung. :st:

Nebenbei bemerkt gehe ich davon aus, dass sich Perry Rhodan bei einem männlichen Kommandanten genauso entschuldigt hätte - denn im Gegensatz zu uns Menschen des 21. Jahrhunderts sieht der ehemalige Großadministrator die Stärken eines jeden Lebewesens - und sucht nicht nach deren Schwächen.

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Haywood Floyd
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Ich las im Spoiler fälschlich, dass Frau Eberle mit einer Entengruppe an Bord gehen will... - bei der bildlichen Vorstellung war ich doch sehr erstaunt...
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Haywood Floyd
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Kai Hirdt hat geschrieben:Uh, wenn ich die Position mal zusammenfasse: "Wenn Männer was gegen Frauendiskriminierung haben, sind sie indoktriniert, und wenn Frauen was dagegen haben, sind sie paranoid." Von dem Standpunkt aus lässt sich natürlich trefflich argumentieren, weil der Gegner immer von vornherein im Unrecht ist.

Und was ist mit Männerdiskriminierung? Und Mausbiberdiskriminierung? Und Diskriminantendiskriminierung? :devil:

Aber im Ernst: ich fand den Roman wirklich spannend und freue mich auf den letzten Zylusband! :P :wub:

ich wünsche und hoffe, das ES dort wenigstens einmal wieder einen persönlichen, aktiven Aufritt haben wird und nicht schon wieder (oder immer noch) den dauerkranken Absentisten gibt... :(
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Kardec
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Ich fand den Roman sehr unterhaltsam zu lesen - und darüber, werter Kai, dass so kurz vorm Weltuntergang über jede Besonderheit im Sperrgebiet selbsverfreilicht unbedingt und unverzüglich Meldung gemacht werden müsste, seh ich großzügig :D weg.
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astroGK
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Kai Hirdt hat geschrieben:Äh, nee. Wenn jemand aus der Flotte meldet "Ich habe Assan-Assoul gefunden", kommt er mit der Nachricht sofort durch – da ist keine Spannung draus zu ziehen. Und während ich zugebe, dass Rhodan sich nicht hätte entschuldigen *müssen*, bleibe ich dabei, dass er es an dieser Stelle kann. Also meinetwegen: Unnötig ja, unplausibel nein.

Stimmt. Zumindest käme sie sehr schnell bei der nächsthöheren Hierachie durch. Ob sie sofort zu Rhodan durchgestellt würde? Noch dazu wo sie sich vorher so einen Fauxpas geleistet hat? Naja. Aber okay. Danke jedenfalls für deine Antworten.
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Kai Hirdt
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Kardec hat geschrieben:Ich fand den Roman sehr unterhaltsam zu lesen - und darüber, werter Kai, dass so kurz vorm Weltuntergang über jede Besonderheit im Sperrgebiet selbsverfreilicht unbedingt und unverzüglich Meldung gemacht werden müsste, seh ich großzügig :D weg.


Geh davon aus, dass die Routineuntersuchung eines Frachtschiffs weit vom Neptun entfernt gemeldet worden ist, aber als nicht relevant eingestuft wurde. ;)
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Rainer1803
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astroGK hat geschrieben:
Kai Hirdt hat geschrieben:Äh, nee. Wenn jemand aus der Flotte meldet "Ich habe Assan-Assoul gefunden", kommt er mit der Nachricht sofort durch – da ist keine Spannung draus zu ziehen. Und während ich zugebe, dass Rhodan sich nicht hätte entschuldigen *müssen*, bleibe ich dabei, dass er es an dieser Stelle kann. Also meinetwegen: Unnötig ja, unplausibel nein.

Stimmt. Zumindest käme sie sehr schnell bei der nächsthöheren Hierachie durch. Ob sie sofort zu Rhodan durchgestellt würde? Noch dazu wo sie sich vorher so einen Fauxpas geleistet hat? Naja. Aber okay. Danke jedenfalls für deine Antworten.

Finde diese Einschätzung der heutigen Jugend ziemlich fragwürdig :o
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RolfK
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Bin sehr zufrieden mit dem Heft - Der Autor hat seine Sache gut gemacht. Fast alles okay.

Aber: Wieder einmal begegnet uns die schröckliche Mär von großen, massereichen Schiff, dass deshalb träger auf die Steuerung reagiert, als die kleine wendige Jet.
Bitte innehalten und nachdenken: Über die RT wurde bei der Vorstellung dieses Non-Plus-Ultra terranischer Raumfahrttechnologie gesagt, dass sie trotz Hyperimpedanz über ein Beschleunigungsvermögen von 350 km/sec zum Quadrat verfügt, und damit stärker beschleunigen kann, als "normale" Ligaschiffe, wie z.B. die eigenen Beiboote. Wie kann sie dann weniger wendig sein als die langsamer beschleunigende Space-Jat?!
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Kardec
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Kai Hirdt hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:............


Geh davon aus.........

......dass ich ein berufliches Engagement deinerseits beim SHAPE in Mons, gelegen im schönen Belgien, nicht befürworte :P
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Atlantis
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Wo ist Lotho Keraete ?
Auf Terra , oder in der RAS TSCHUBAI ?
Oder ist Er auf Aures in Gefangenschaft !
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