Spoiler Band 3003: Das Triumvirat der Ewigen, M. M. Thurner

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Hopfi
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Die BJO BREISKOLL macht sich auf dem Weg, um Reginald Bull in seiner Zentralgalaktischen Festung einen Besuch abzustatten. Auf dem Weg nach Rudyn empfangen sie einen permanent wiederholenden Notruf auf LFT-Frequenz, (nicht der der LFG!). Die GANARM HONAMS HEROLD meldet das Ausfallen aller Systeme, bittet dringend um Hilfe.
Perry Rhodan wäre nicht Perry Rhodan, wenn er seinen Besuch bei Bully nicht hätte sausen lassen und dem Notruf einfach ignoriert hätte.

*


Die Quelle des Notrufs ist schnell lokalisiert: ein ca. 2000 Jahre alter Kreuzer der Planetenklasse, ein ziemlich heruntergekommener Kübel, der auf keinerlei Funksprüche reagiert.
Ein Einsatzteam aus 3 Mann und 4 TARA INSIDE entert den Kahn. Das Schiff ist mit einer einigermaßen atembarer Atmosphäre gefüllt, es herrscht jedoch 0°C. Das Schiff ist leer, die Bordpositronik ist porentief rein gelöscht und in einem Laderaum steht ein Transmitter, der akonische, terranische und fremde Bauteile enthält und eine Art Hybrid aus Käfig- und Torbogentransmitter darstellt. Die Reichweite wird auf ca. 5 Lichtjahre geschätzt.
Dann begegnet dem Einsatzkommando einen Geist: ein bläulich leuchtender, alter terranischer Mann mit langen Bart und zotteliger Kleidung schlurft durch dem Laderaum und versickert in der Wand, ohne sich um das Enterteam zu kümmern.

*


Das Enterteam kehrt zur BJO zurück.
Wenig später gibt die Oxtornerin, die sich um Zemina Paath kümmern soll: der Geist aus dem Geisterschiff ist in Zeminas Kabine aufgetaucht und hat sie entführt, es handelt sich jedoch nicht um eine typische Teleportation; Entführer und Opfer blendeten sich langsam aus.
Farye schickt eine größere Einsatztruppe mit Shifts zur GANARM HONAMS HEROLD als diese davon transitiert. Eine Auswertung der Ortung ergibt, dass die Transition der energetischen Maskierung eines Transmittersprungs dienen sollte.
Perry Rhodan spricht Zeminas Baau an und fordert ihn auf, bei der Suche nach seinen "Frauchen" zu helfen. Der Baau spricht mit grollender Stimme und erklärt ein Einverständnis, dass er perry Rhodan bei der Suche helfen möchte. Mit Unterstützung eines Ortungstechnikers wird das Sonnensystem, in der Zemina verschleppt wurde, lokalisiert.
Das System ist in den Datenbanken als Bannerhee-System verzeichnet, der 5. Planet, auf dem die Verschleppte sich befinden soll, heißt Copperworld. Das System selbst ist sehr jung, der Planet wird von Metoriten und Asteroiden bedroht. In der Post-Weltenbrand-Ära gab es auf Copperworld terranische Siedler, die in Kuppelbauten lebten, da die vorherrschende Strahlung Leben an der Oberfläche unmöglich macht.
Der Baau öffnet sich und fordert Perry Rhodan auf, einzusteigen, er wird ihn zu Zemina bringen, weitere Personen will er nicht transportieren. vorerst soll ihnen niemand folgen, da der Baau (der jeden Satz mit den stereotypen "Ich bin der Bauu .." einleitet um das Leben seiner Besitzerin fürchtet.

*


Perrys ungewöhnliches Transportvehikel (in dem es nach Pfefferminz duftet) landet auf einen Felsenplateau. Der Bauu ortet Zemina 8000m tiefer, Perry soll alleine gehen und Zemina befreien.
Perry findet einen Metallschott, welches in einer Schleusenkammer mündet, die dem Anschein nach von hominiden Wesen, die größer als Menschen sind und mehr als 5 Finger haben, errichtet wurde. Ein Antigravschacht führt in die Tiefe.

Unten befindet sich ein künstliches Habitat mit Kunstsonne, Beregnung und spärlicher Ökologie, mit Wohnhäusern, Farmen und Fabriken. In diesem Habitat leben ca. 3500 Terraner, einige Arkoniden und Ferronen. Beherrscht wird die Siedlung, die den Namen "Honans Verborgenheit" heißt, von 3 Terranern, die mittels Gemeni-Zellaktivatoren so einigermaßen unsterblich sind.
Ganarm Honam gilt als der Begründer der Zuflucht, auch die Gemeni hatten irgendwie die Finger im Spiel.
Die 3 Triumvirn halten ihre Untertanen in den Irrglauben, der Weltenbrand würde immer noch herrschen und sie, die in Honans Verborgenheit leben, seien die letzten Milchstraßenbewohner.
Perry Rhodan, Adam von Aures und Bostich, so lernen die Bewohner von klein auf, seien die furchtbaren Triumvirn, die den Weltenbrand verursacht haben, auch ansonsten für alles Übel der Welt verantwortlich sind und die Menschen in Honans Verborgenheit verderben wollen. Die EK-Agenten (EK = Ekpyrosis) sind die Spione und Handlanger der furchtbaren Triumvirn, als dessen guten Gegenpol somit die 3 Triumvirn auftreten.
Die drei unsterblichen Dikatotoren haben einen perfiden Überwachungsstaat aufgezogen: jeder Familie wird ein sogenannter Ü-Freund zugeordnet, eine Spitzel des Geheimdiensts, den die Familien als Familienmitglied akzeptieren müssen. Des weiteren gibt überall Wanzen, Kameras und frei laufende Katzen, Ratten und Bekkars, die mit Spionageelektronik aufgerüstet worden sind.
Die Menschen sind unterernährt, das technische Niveau sinkt kontinuierlich, alles wirkt heruntergekommen.

*


Die 3 Triumvirn, Blaise O'Donnell, Spartakus Schmitt und Cappleshort (er hat die Fähigkeit der Schleich-Teleportation, vermutlich von den Gemeni) sind jeweils im Besitz von mehreren Gemeni-Zellaktivatoren, die so langsam den Geist aufgeben, sie müssen 3 Stück auf einmal tragen, um am Leben zu bleiben. Zanosh, der Leib-Ara des Triumvats, hat trotzdem alle Hände voll zu tun, die 3 am Leben zu halten, wobei sich fest vorgenommen hat, bei Gelegenheit seine Herren als Kaiser von Honans Verborgenheit zu beerben.
Cappleshort setzt seine Fähigkeit und den 100m-Kreuzer als Köder ein, um ab und zu neue Untertanen zu rekrutieren, um die Blutlinien aufzufrischen. So ist er überhaupt nicht erfreut, als der Ara nach der Eingangsuntersuchung von Zemina zu berichten weiß, dass sie genetisch mit den Untertanen nicht kompatibel ist. Cappleshort möchte Zemina als EK-Agentin auftreten und die Bevölkerung Hetzjagd auf sie machen lassen. er Ara soll sie mit diversen Gerätschaften konditionieren.

*


Perry Rhodan nimmt mit 2 Revoluzzern Kontakt auf und informiert sich über die Verhältnisse und macht sich, in der Unsichtbarkeit des Deflektors eines SERUNS auf zum Palast der Triumvirn.
Er kann keine Ortungsgeräte und Alarmanlagen orten, dringt ein und wird von Cappleshort per Elektroschocker ausgeknockt.
Als er wieder aufwacht, steht er als Hauptangeklagter vor einem Tribunal.
Man will ihm, den Verderber und Einflüsterer den Prozess machen.
Perry Rhodan bearbeitet Cappleshort und Blaise O'Donnell psychologisch, arbeitet mit deren Angst vor deren baldigen Tod und versucht, den Ara zu instrumentalisieren, Zemina und ihm gelingt es zwischendurch die beiden Triumvirn zu überwältigen, als der dritte Triumvirn mit seiner Leibgarde auftaucht.

Währenddessen hatte Climba Ossy-Benk, die verhaftete Revoluzzerin, die Chance genutzt um zu türmen und entdeckt ihre Fähigkeit als Revolutionsführerin. Sie versammelt die unterdrückten Massen und führt zum Sturm auf den Palast - wo schon die Leibgarde wartet.

Die Oxtornerin Siad Tan, mitsamt Okrill und einigen TARAS deaktivieren ihre Deflektoren und klären die Lage.
Nachdem Climba freie Wahlen und einen fairen Prozess für die Triumvirn zugesagt hat. verabschiedet sich Perry Rhodan und kündigt an, ihnen die GANARM HONAMS HEROLD da zu lassen, da wegen der Asteroiden die Welt nicht sicher ist.

*


Zemina lädt Perry ein, mit dem Baau zur BJO zurückzukehren, dies geschieht in Nullzeit.
Zemina erklärt, dass der Baau als Fiktivtransmitter fungiert - mit der Einschränkung, dass nur zu Örtlichkeiten transmittieren werden kann, an denen der Baau schon mal war. Das Durchdringen von Paratrons sei kein Problem, nur Schirme mit 6D-Komponenten machen Probleme, da der Baau mit 6D-Technik arbeitet.
Zuletzt geändert von Richard am 9. März 2019, 20:41, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Betreff korrigiert
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Richard
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Hm, der ca. 2000 Jahre alte Raumer muss aus der Anfangszeit der LFT stammen und sollte - dank HI Erhöhung - eigentlich so gut wie gar nicht mehr einsatzfähig sein (habe den Roman noch nicht gelesen aber das fällt mir zu den ersten Zeilen des Spoilers ein).
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Hopfi
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Nachtrag: der Roman enthält weder Innen-Illu noch LKS, weist jedoch eine überdurchschnittliche Seitenanzahl auf (ebook)
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Lion
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Hopfi hat geschrieben:Nachtrag: der Roman enthält weder Innen-Illu noch LKS, weist jedoch eine überdurchschnittliche Seitenanzahl auf (ebook)


Das Hörbuch hat eine Länge von 4 Std. 43 Min.; ist also fast eine Stunde länger als sonst.

PS. Ich dachte der Koffer wird "Paau" und nicht "Baau" genannt! Absicht? oder Hopfi bist du Franke? :rolleyes:
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Hopfi
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Antwort: Tippfehler ja
Franke: Genauer gesagt, Hohenloher.
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Ronald Tekener
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Danke für den Spoiler.

Drei Diktatoren mit ZA, hatten wir das nicht schon mal ?

Ich glaube aber nicht das der Roman die Handlung voran treibt.
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Hopfi
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Hier gibt es bedeutende Qualitätsunterschiede. Das ZGU-Ertruser-Triumvirat hielt sich Jahrhunderte und prägte die galaktische Politik, während die Triumvirn im vorliegenden Roman temporäre Herrscher über ein Mini-Reich darstellen. Ich stufe den Roman als Mittel zur Atmosphären-Darstellung ein, um uns Leser ein Gefühl für die Verhältnisse in der Milchstraße zu vermitteln. Die Handlungsebene dürfte abgeschlossen sein.
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Askosan
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Ein Roman, den man sich getrost sparen kann.

Nach dem schlechtesten Jubiläumsband folgt der langweiligste Zyklusstart ever. Das ist zumindest meine Einschätzung nach 30 Jahren PR.

Das einzige, was noch halbwegs amüsant ist, sind die Bemühungen des Exposéteams, die einzig logische Handlung, seitens Perry Rhodan, nämlich den Aufbruch zum Ephelegonsystem, um dort Reginald Bull zu kontaktieren, hinauszuzögern. Die völlig wirren schriftstellerischen Verrenkungen, die in den letzten drei Romanen vollzogen worden sind, um das zu erreichen, sind zumindest ein müdes Lächeln wert.

Der negative Höhepunkt dieses Romans war der geisterhafte Triumvir. Eine so gefährliche Fähigkeit, einem der drei Triumvire anzudichten, ist schon starker Tobak. Aber wirklich schwere Kost ist die Begründung für die Entführung von Zemina Paath. Die kleine Kolonie von Terranern sollte genetisch aufgefrischt werden. Da es auf der „Bjo Breiskoll“ nur so von Topsidern, Blues und Cheboparnern wimmelt, fiel dann die Wahl auf ein Entführungsopfer, dass auch nicht wirklich terranisch aussieht. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - Sarkasmus Ende - wenn man sowieso schon außerhalb jeglicher Logik agiert, dann kann man auch noch so einen Quark in die Handlung mit einbauen.

Nachdem ich die Vorschau zum nächsten Roman gelesen habe, gehe ich fest von einem neuen Highligt der Langeweile und Unlogik aus.
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Faktor10
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Klingt nach einer netten kleinen Geschichte ich werde ihn mit Freuden lesen
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Hopfi
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Wie schon geschrieben, dient der Roman dem Vermitteln von Atmosphäre.
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RolfK
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Na ja, Neues zur Milchstrasse gibt es nicht. Es werden allerdings einige Informationen und Spekulationsanreize zu Zemina und ihrem Koffer präsentiert.

Ansonsten gefiel mir das Heft nicht: Die x-te Auflage selbstsüchtiger Tyrannen, der y-te böse Ara, und eine Oxtornerin mit schmalem (!) Gesicht.

Und MMT setzt eine traurige Tradition fort: Er ließ weiland Tekener vor seinem Tod und Bull vor dem Verlust der JV als Volltrottel agieren, und lässt jetzt Perry himself vom Bauchgefühl dazu führen, sich trotz eines voll funktionsfähigen SERUNS mit einem Elektroschocker außer Gefecht setzen zu lassen.
Hochkompetente Handlungsträger in angemessener und überzeugender Weise in Gefahr zu schreiben, ist seine Sache nicht.
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Dr. Sheldon Cooper
Marsianer
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Danke für den Spoiler! :st:

Mit einem Wort: Langweilig. Vorhersehbare Handlung, jedenfalls ab der Entführung der „nichtkompatiblen“, völlig unnötig. Das es drei sind kann man sich durch den Titel schon denken, dass diese nichts Gutes im Schilde führen durch die Entführung und „ewig“ deutet ja schon die Langlebigkeit an. Ich habe seit Band 3000 irgendwie das Gefühl das alles schonmal so oder so ähnlich in früheren Zyklen gelesen zu haben. Quasi eine Vermischung und Nacherzählung vorheriger Zyklen. :unschuldig:

Sorry, aber noch kann mich der Zyklus überhaupt nicht begeistern. Band 3003 und nach einem langweiligen Start treibt man sich lieber auf Hinterwäldlerplaneten und Piratenschiffen herum und hat noch nicht ein interessantes Volk (von früher) besucht. Wenigstens einen schnellen Kreuzer (welcher z.B. unbemannte Sonden aussendet) hätte man losschicken können um im Solsystem nachzusehen, was an dem Mythos dran ist. Quasi als Cliffhanger auf der letzten Seite: Erde da ja/nein, Solsystem erreichbar ja/nein, Solsystem verschwunden ja/nein,…
Irgendetwas zielführendes, z.B. Raumschiffe oder Sonden nach Ertrus, Halut, Gatas, Olymp oder von mir aus auch nach Tefor schicken.

Nö, (noch) nicht mein Fall die Handlung :unsure:
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Monostos
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Ich empfand den Roman als gute Kost. Thx to MMT :st:
Ein Triumvirat von Gemen-ZA-Trägern wurde dem Triumvirat von Weltenbrand-Helden gegenüberstellt (Perry, Bostl und Adam).
Das Thema Fluch und Segen der Unsterblichkeit wurde anschaulich dargestellt und die beiden Triumvirate waren dann die Beispiele dafür, wie man damit umgehen kann.
Nach der Entführung Zeminas folgte ein "Ich packe meinen Koffer"-Spiel.
Mal sehen was Paau noch so alles kann. Ein paar seiner Limitationen sind ja schon im Roman erwähnt worden.

PS: Baau hat Perry auf Coppershort alleine weiter geschickt, weil es ihm nicht möglich sei, weiterzugehen. Wurde das geklärt im Roman, warum das nicht ging? Hab ich ja möglicherweise überlesen.

ps2: Soweit ich die Beschreibung verstanden habe, schaut Zemina auf den ersten Blick schon terranisch/menschlich aus. Es gibt ja sehr wohl unzählige Völker menschlicher Abstammung , die noch genetisch kompatibel sind, aber etwas verändert aussehen. Daher, @Askosan, ist dein Problem mit diesem Part mMn unangebracht.
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Hopfi
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Die Eingangsschleuse zum Habitat war zu eng für den Koffer.
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lichtman
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Hopfi hat geschrieben:...

Die 3 Triumvirn, Blaise O'Donnell, Spartakus Schmitt und Cappleshort (er hat die Fähigkeit der Schleich-Teleportation, vermutlich von den Gemeni) sind jeweils im Besitz von mehreren Gemeni-Zellaktivatoren, die so langsam den Geist aufgeben, sie müssen 3 Stück auf einmal tragen, um am Leben zu bleiben.


Die PERRY RHODAN-Story Die Leben des Blaise O'Donnell aus den verlorenen Jahrhunderten erzählt etwas zur Vorgeschichte von Blaise O'Donnell:

https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 34&t=11141

Sie spielt ungefähr auf Tondonar im Jahr 1851 NGZ - ungefähr 300 Jahre nachdem Blaise auf der YETO seinen ZA bekommen hat - und wir erfahren wie auf er dort zu 2 weiteren ZA gekommen ist.

Im letzten Absatz taucht Spartakus Schmitt auf. Das heisst das Triumvirat herrschte auf Copperworld nur die letzten 200 Jahre?

Interessanterweise tauchen weder weder Weltenbrand noch Cairaner noch Ladhonen auf und Terra scheint noch kein Mythos zu sein:

»Bist du auf Terra an Bord des Gemeni-Sprosses gegangen?«

D.h. der Weltenbrand ist 1851 NGZ überwunden und Cairaner und Ladhonen erschienen nach 1851 NGZ?

manfred
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lichtman
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lichtman hat geschrieben:...
Interessanterweise tauchen weder weder Weltenbrand noch Cairaner noch Ladhonen auf und Terra scheint noch kein Mythos zu sein:

»Bist du auf Terra an Bord des Gemeni-Sprosses gegangen?«

D.h. der Weltenbrand ist 1851 NGZ überwunden und Cairaner und Ladhonen erschienen nach 1851 NGZ?


Aus Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 23#p648923

wissen wir dass rund 70 Jahre nach der Auslösung des Weltenbrandes also um 1622 NGZ die Auswirkungen noch recht qualvoll waren.

Zeit genug Projekt EXODUS zumindestens zum Teil zu implementieren.

Aurora und Sagittarius im Halo waren vom Weltenbrand nicht betroffen.(*)

Mit dem Mhargo-Trio wären Massenevakuierungen nach Sagittarius möglich gewesen. In Die verlorenen Jahrhunderte: EL DORADO wurde das aber nicht deutlich.

Es hätte auch noch andere Satellitengalaxien mit Sonnentransmitteranbindung gegeben - z.B. Draco mit dem Ecloos-Trio:)

Nicht zu vergessen Andromeda!

Vielleicht sind Terra&Luna diesen Weg gegangen?

Pessimistisch

manfred

(*) Galt das auch für die arkonischen Kugelsternhaufen M 13, Cerkol, Dashkon im Halo?
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lichtman
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Hopfi hat geschrieben:...
Perrys ungewöhnliches Transportvehikel (in dem es nach Pfefferminz duftet) landet auf einen Felsenplateau. Der Bauu ortet Zemina 8000m tiefer, Perry soll alleine gehen und Zemina befreien.


Ja Honam war wohl auf den Spuren anderer:

Um die Geräte zu bedienen, braucht man sechs bis sieben Finger, vermutlich sogar mit zwei Daumen. Und wenn sie die gleichen Proportionen wie Menschen hätten, wären sie im Schnitt mindestens zwanzig Zentimeter größer als wir.

Bluestechnologie hätte Perry wohl erkannt.

Aber ich fürchte wir werden nie etwas über diese ETs erfahren - genausowenig wie über die Erbauer der Anlagen auf Kamaad (2709,2710,2711).

manfred
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halut
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PR 3003 hat geschrieben:Der Platz des Kommandanten war nackt und aufgeräumt, wirkte aber, wie die meisten, abgenutzt. Jemand hatte mit nervösen Fingern an der Plastikabdeckung herumgekratzt und dabei Spuren im Material hinterlassen.

Also meine Tastatur ist fingernagelresistent. Vermutlich sind das alle, die auf Schiffen verbaut werden. Schließlich sollen sie ein paar Jahrzehnte halten.

Ansonsten: LFT⇒LFG

Perry wird durch die Vereinzelungsanlage gezwungen, allein im Feindesland zu agieren. Dort läuft er zur Entspannung in Unterwäsche rum. Er sieht nicht mal auf die Anzeigen des Seruns, der auch keinerlei akustische Signale von sich gibt, weil sein Herr und Meister außerhalb weilt. Prompt bekommt Perry auch Probleme, die er nicht hätte, wenn er mit der Erfahrung eines Unsterblichen gehandelt hätte. Wie bei Tekeners Tod.

Als nächstes begibt er sich in die Zentrale. Kein Schutzschirm, Helm offen, sodass ein einfacher Stromstoß ausreicht, ihn außer Gefecht zu setzen.

Spannung durch dumm agierende Figuren. Mangelhaft.
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Tolo
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Hallo
Ich lese Perry schon ab 1969 und hab mich schon durch so vieles Durchkämpfen müssen.
Jetzt haben sie wie in Neo eine Figur mit Gedächtnisverlust eingebaut.
Ob das wohl sein musste??
Die ersten 3 Romane waren mehr als mäßig.
Beim letzten bin ich schon beim Lesen Agro geworden weil man doch nicht so Blöde voran gehen kann wenn man sich sich in einer Feindlichen Galaxys aufhält und Aufklären möchte
Denn Feindlich scheint sie ja zu sein.
Und Perry läßt sich auch noch überwältigen mit seiner Kampferfahrung von 3000 Jahren
Da bin ich doch mal gespannt wie das dann mit Bully weiter geht.
Der scheint ja nun endlich mal das nächste Ziel zu sein.
Hoffentlich nicht genauso Langatmig und Umständlich
gruß
Tolo
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AARN MUNRO
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Also, ich habe wegen unseres neuen Genderfeiertages das Heft gerade erst bekommen. Deshalb lese ich auch nicht alle Postings oben. Excusion also für eventuelles Doppeltes.
1.Manche Begriffe sind nicht austrozentrisch, sondern schlicht sprachlich falsch
"Sie trug ihre eigene Last. Und nahm ihm etwas davon weg". Gemeint war wohl "etwas davon ab".Sichu nimmt Perry nichts weg, höchstens ab.
2. Dann: "...die durchaus als Mensch durchgehen würde ..." Zemina Paarh ist ja allem Anschein nach menschlich-humanoid, nur eben nicht terranisch.Dann folgt ein Satz, der mit "Und" beginnt, was auch nicht so schön ist.
3- "Ihr wurde mental und körperlich etwas weggenommen". Hier kann ich mich irrren, weil ich vielleicht Band 3000 ungenau gelesen habe (obwohl zweimal). Ich kann mich nur an mentalen Raub erinnern, nicht an körperlichen. Korrigiert mich hier bitte, falls ich falsch liege.

Ich lese weiter.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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AARN MUNRO
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Hopfi hat geschrieben:Hier gibt es bedeutende Qualitätsunterschiede. Das ZGU-Ertruser-Triumvirat hielt sich Jahrhunderte und prägte die galaktische Politik, während die Triumvirn im vorliegenden Roman temporäre Herrscher über ein Mini-Reich darstellen. Ich stufe den Roman als Mittel zur Atmosphären-Darstellung ein, um uns Leser ein Gefühl für die Verhältnisse in der Milchstraße zu vermitteln. Die Handlungsebene dürfte abgeschlossen sein.



Kleine Korrektur: :D

Es war der Carsualsche Bund mit den drei Ertrusern, nicht die ZGU. Diese war von zwölf Kalfaktoren beherrscht, alle sterblich.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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AARN MUNRO
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halut hat geschrieben:
PR 3003 hat geschrieben:Der Platz des Kommandanten war nackt und aufgeräumt, wirkte aber, wie die meisten, abgenutzt. Jemand hatte mit nervösen Fingern an der Plastikabdeckung herumgekratzt und dabei Spuren im Material hinterlassen.

Also meine Tastatur ist fingernagelresistent. Vermutlich sind das alle, die auf Schiffen verbaut werden. Schließlich sollen sie ein paar Jahrzehnte halten.

Ansonsten: LFT⇒LFG

Perry wird durch die Vereinzelungsanlage gezwungen, allein im Feindesland zu agieren. Dort läuft er zur Entspannung in Unterwäsche rum. Er sieht nicht mal auf die Anzeigen des Seruns, der auch keinerlei akustische Signale von sich gibt, weil sein Herr und Meister außerhalb weilt. Prompt bekommt Perry auch Probleme, die er nicht hätte, wenn er mit der Erfahrung eines Unsterblichen gehandelt hätte. Wie bei Tekeners Tod.

Als nächstes begibt er sich in die Zentrale. Kein Schutzschirm, Helm offen, sodass ein einfacher Stromstoß ausreicht, ihn außer Gefecht zu setzen.

Spannung durch dumm agierende Figuren. Mangelhaft.


Stimme hier zu. Das hat Hopfi ja auch schon im Spoiler kritisiert. Diesen Plot hätte MMT anders (=intelligenter) lösen können.Aber ich will ja kein ganzes Fass aufmachen ... B-)
Das ist eben m.E. Jack Vance in Reinkultur.Ist ja auch eine Sorte SF.
Zuletzt geändert von AARN MUNRO am 9. März 2019, 10:27, insgesamt 1-mal geändert.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
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RolfK
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Unser Perry ist auf seine alten Tage ja ein ziemliches Ferkel geworden:
Da geht er mit einem raumtauglichen Serun in den Einsatz, folglich ausgestattet mit allen Vorkehrungen für längere Vakuumaufenthalte, also auch Einrichtungen zur Ver- und Entsorgung, und dann präsentiert er die zugehörige "Funktionsunterwäsche" (mit geschmackvolle gestalteten "Entsorgungsbeutelchen"?) seiner weiblichen Kontaktperson. Was würde Sichu dazu sagen?
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Heu
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Für welche Zielgruppe PR geschrieben wird und ob die Autoren gebührend auf diese Zielgruppe eingehen, wie auch die Frage, ob Paratronschirme 5- oder 6-dimensional sind, kann man gerne und ausführlich diskutieren, aber nicht unter dem Spoiler für Band 3003.

Hier möchte ich Kritiken (positive und gegebenenfalls negative) zum Roman als solchen lesen und austauschen. Wie sollen die Autoren denn auf Kritik reagieren, wenn diese in einem großen Wust von Allgemeinplätzen und Nebensächlichkeiten ertrinken!

Zum Roman selbst: Der Schreibstil war gut und das Heft ließ sich flüssig lesen. Die Beschreibung der Folgen des Weltenbrandes und seine langfristigen Auswirkungen wurden exemplarisch an Hand der Zuflucht stimmig und glaubwürdig dargestellt.

Weniger glaubwürdig war Rhodans Handeln gegen Ende des Romans. Viel dümmer kann man sich nicht gefangen nehmen lassen. Mehrtausendjährige Kampferfahrung dürfte anders aussehen. Nun ja, die Kavallerie in Gestalt eines Okrills hat es noch gerettet.
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AARN MUNRO
Kosmokrat
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Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
Der psychologisch-soziologische Terminus "Geist" passt nicht: Man würde wohl annehmen, dass im Perryversum zuerst nach einer technischen Lösung/Erklärung des aufgetauchten Phänomens bzw. des Kidnappings gesucht wird ... und nicht gleich zweimal von zwei verschiedenen ausgebildeten Raumfahrern von einem "Geist" geredet wird. Ich meine, das ist keine Ghost novel aus dem viktorianischen Zeitalter. Der Begriff erscheint nicht nur überantiquiert ... sondern passt überhaupt nicht in die philosophische Denke des Perryversums.Ich halte das für einfach unschön (und unlogisch auch) als Verwendung und Begriffsbildung in einer SF-Serie ...sogar in Österreich.Hier hat der Autor einfach nicht genug intern extrapoliert. Immerhin erwähnt Perry sofort Leute wie die Paddler,die durch Wände gehen, ohne sie direkt zu erwähnen, drückt das "Unwort" also wieder auf die Realität mit einer rationalen Erklärung herab.

Persönlicher Eindruck:sehr viele elliptische Sätze. Der Autor gibt sich Mühe ... aber er lässt nach gegenüber früheren Romanen.Die Zwischensequenzen hingegen gefallen.Kurz und prägnant auch das Problem von Perry& Co als Unsterbliche beschrieben.
Zuletzt geändert von AARN MUNRO am 9. März 2019, 15:48, insgesamt 3-mal geändert.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
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