Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppressor

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AARN MUNRO
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Christian Montillon
Der Vital-Suppressor
Im Straflager der Cairaner – sie sind Pilger der Ausweglosen Straße


Die Hauptpersonen des Romans:
Perry Rhodan – Der Terraner verlässt sich auf den Schutz seines Zellaktivators.
Tsaras – Der Sliwaner hat kaum Überlebenschancen auf einer Welt ohne Sonne.
Giuna Linh – Die junge Frau weigert sich aufzugeben.
Doktor Spand – Der Arzt benennt eine Krankheit.



Der Roman beginnt irgendwo auf der ausweglosen Straße der Cairaner. Das Echsenwesen Tsaras befindet sich dort, hungrig, krank, unterkühlt und ausgemergelt, kämpft es mit zwei menschlichen, terranischen Partnern gegen die Raubtiere dieses Gefängnisses. Tsairas ist ein Kaltblüter (wechselwarm), deshalb hat er Mühe, sich bei der herrschenden Temperatur zu bewegen. Aber er ist olfaktorisch aktiver als die Terraner, und kann Raubtiere auch dann riechen, wenn er sie nicht sieht. Es gelingt den Dreien mühsam, einen cairanischen Yiru-Löwen, von denen es offensichtlich viele auf der ausweglosen Straße gibt, abzuwehren und Tsaras schafft es sogar, das Biest zu töten, als er in einen heißen Kratersee fällt und vorübergehend körperlich geschmeidiger und kräftiger wird.Die drei haben nun Nahrung und schöpfen ein wenig Hoffnung.

Dann wird umgeblendet auf das Schiff TREU&GLAUBEN des Barnitischen Agenten:
Giuna Lhin, die Terranerin, die bei den Akonen gearbeitet hatte, ist an Bord und ht helfenlangweilt sich. Ihr Mann Lanko Wor, den sie mit den Agenten zusammen von der ausweglosen Straße gerettet hatte, liegt noch immer im Koma. Sie ist unzufrieden und bittet deshalb Cyprian Okri, den angeblichen Assistenten des barnitischen Händlers um Rat und Hilfe.Dieser kann ihr jedoch im Falle ihres Mannes. helfen, und bittet um Geduld, denn auch der terranische Dienst kann die Cairanische Epoche nicht von einem Tag auf den anderen umkempeln.
Da kommt ihr eine Idee: Weil ihr Mann die erste Person war, die von der ausweglosen Straße gerettet wurde, er aber noch im Koma liegt, scheinen die herkömmlichen Methoden zur Heilungn nicht anwendbar zu sein. Ihm fehlt offensichtlich irgendetwas, die Situation ähnelt der eines Drogensüchtigen auf Entzug. Sie wendet sich an den behandelnden Mediziner, den Ara Spand. Dieser stimmt zu. Lanko Wor muss wegen der Kalibrierung von dem gleichen Vitalenergie-Entzugsgerät behandelt werden; ein anderes Gerät erzeugt wegen der mangelnden Abstimmung angeblich Störungen. Also müssen sie zur gleichen ausweglosen Straße zurückkehren, wo sie ihn befreit hatten.

Umblendung: Rhodan redet mit Zemina Paath in ihrer Kabine, aber er will eigentlich den Paau sprechen.Dieser erklärt, dass die Nachrichtenlage in der Milchstraße nach wie vor unübersichtlich ist, weil sich die Informationen anscheinend widersprechen. Auf seine, Rhodans, Bitte hin projiziert der Paau eine aktuelle Karte der heimischen Galaxis, die von OXFORD als Holo in Zeminas Kabine aufgespannt wird. Hier entdeckt Perry merkwürdige Dinge.

Umblendung: Die ausweglose Straße. Die beiden Terraner, Lirach, Desach und die Echse Tsaras treffen einen weiteren Gefangenen, der ein schwacher Telekinet ist, einen Aankhpanali.
Der Sliwaner Tsaras hat beschlossen, irgendwie Widerstand gegen die Cairaner zu leisten.

Umblendung: Giuna Lhin und der Ara kommen zu dem Schluss, dass durch das Absaugen der Mentalenergie ein Prozess vorliegt, der nur durch erneuten Kontakt mit dem ÜBSEF-Kompressor zu lindern oder zu heilen ist.Die heilung dieer sogenannten Spandschen Krankheit, (die der Ara-Arzt natürlich nach sich benennt), könnte entscheidend sein, da der Rückfall ins Koma sicher auch bei anderen geretteten Sträflingen auftreten würde.Cyprisan Oki, der lokale Kommandeur des NDE lässt sich überzeugen. Sie gehen zu fünft in den Einsatz. Die Frau, der Patient, der Ara-Arzt und die beiden Geheimagenten. Alle tragen Seruns, auch der Kranke, der außerdem an ein portables, medizinisches Regelgerät angeschlossen wird, dazu kommen noch zwei Kampfroboter. So zwängen sich sich in ein mickriges Beiboot und fliegen los.
Sie planen, dass die beiden Roboter das Schutzfeld um das Gefängnis von innen her im Kamikaze-Angriff aufsprengen sollen, damit ihnen eine Flucht ermöglicht wird. Im Weltall wollen sie dann das Beiboot sprengen um ihren Tod vorzutäuschen und in den Seruns flüchten. Soweit der Plan und der geplante Rückzug.

Giuna erinnert sich an ihren Mann als Lebenden: Er war eine Art „Posizidist“, geanuer: Posizider. Dieser Begriff trat zuerst im frühen 17. Jahrhundert NGZ bei den Blues auf und bezeichnet einen Hacker, eine Person, die sich eigennützig Zugang zu fremden Positroniken verschafft und sie dann im eigenen Sinne manipuliert.
Ein letztes Gespräch. Der Einsatzplan wird geändert: nun soll das Beiboot bereits beim Eindringen als Ablenkung explodieren. Sie wollen mit Deflektoren in voller Tarnung der SERUNS durch eine Mannschleuse in das Gefängnis der Ausweglosen Straße `reingehen.Das Hauptziel der Mission ist es, den Vital-Suppessor zu finden.

Umblendung: Perry erkennt einige Merkwürdigkeiten in dem Holo.Es gibt besondere, hellere Gebiete, die seltsam erscheinen und die er nun „Highlights“ nennt. Auf Nachfrage erfährt er vom Paau, dass das gezeigte Abbild der Milchtraße nicht rein optisch ist, sondern auf der Erfassung von Sextadim-Modulparstrahlung beruht, also die Dichte der Lebewesen mit höheren Bewusstseinen anzeigt.Der Paau gibt zu, dass die Darstellung nicht aktuell ist, aber regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht wird. Er rechnet auf Bitte von Perry die Intensität der besonders hellen Gebiete zeitlich ungefähr zurück. Es ergibt sich eine Zeit von etwa 200-300 Jahren. In dieser Spanne konzentrierte sich die Zahl der ÜBSEF-Konstanten in den hellen Gebieten. Perry berücksichtigt aber bereits eventuelle Völkerwanderungen wegen des Weltenbrandes, die er von dem erkannten Effekt subtrahiert.Das stimmt etwa überein mit dem Beginn der Cairanischen Epoche.
Im Zentrum der Milchstraßen-Karte wechseln sich die hellen mit strahlend blauen Gebiten ab. Dort befinden sich laut Aussage des Paau mit Vitalenergie angereicherte ÜBSEF-Konstanten. Perry vermutet, dass dort Zellaktivatorträger leben. ... möglicherweise neben Bull auch Tolot oder Adams. Er erkennt die kosmischen Daten des Ephelegonsystems, in dem er ja ohnehin Bull vermutet. Aber bevor er sich dorthin auf den Weg macht, will er eines der „Highlights“ erkunden, dass nur 5000 Lichtjahre vom aktuellen Standort der BJO BREISKOLL entfernt liegt. (Bemerkung des Spoileristen: das ist der alte Perry … immer mit der Nase akut ins Wespennest).Rhodan erkennt das Afallachsystem in der Nähe vom Jamondi-Sternhaufen. Von Zemina erfährt er, dass die Cairaner dort eine ausweglose Straße errichtet haben. Paath weiß nichts Besonderes darüber, nur eben, dass es mehrere dieser Cairaner-Kerker gibt und einer davon eben Im Afallch-System ist.

Die BJO erreicht das System und ortet, filtert die eingehenden Hyperfunk-Nachrichten aus. Perry erfährt von dem Vital-Suppessor und ebenso, dass ein akonischer Transmitter-Hof im selben System liegt. Er nimmt an, dass die entzogene Vitalenergie von den Cairanern gesammelt und konzentriert wird.
Perry beschließt, die Ausweglose Straße zu erkunden, die als Ring-Station über dem Eisplaneten Pelorius schwebt.Der Planet hat atembare Luft, ist aber un bewohnt bis auf wenige Stationen. Nur ein einziges Cairanisches Schiff steht im System, in der Nähe der akonischen Etappenbasis.

Umblendung. Die Straße der Verdammten. Eine plötzliche Explosion betäubt beinahe die vier Gefangenen, die essend an ihrem Lagerfeuer sitzen durch Giftgase, die aus dem See freigesetzt werden, der in ihrer Nähe liegt. Die Kälte des aufstäubenden Wassers kommt hinzu und lähmt Tsaras.
Die sliwanische Echse, erwacht und erfährt den Namen des Aankhpanali.Er heißt Korelasimata, genannt Relas. Durch körperliche Wärmeübertragung hat er den Echsenmann gerettet.Sie beobachten eine Explosion am matten Himmelmdes Gefängnisses.

Umblendung:
Das Beiboot der NDE-Agenten nähert sich der Ringwelt. Trotz Deflektortarnung werden sie in 750 km Entfernung von einer automatischen Station geortet und gewarnt. Sie steigen zu fünft aus plus die beiden Kampfroboter. Das Beiboot wird angeschossen und die Station hüllt sich in einen Schirm, aber sie sind bereits drin.Nebenbei erfährt man, dass der Vital-Suppressor auch auf Cairaner wirken würde. In einem Gang hämmern nun in die Wände eingebaute Waffen auf sie ein, aber sie zerstören das System und können ins Innere des Ringes eindringen.Dort werden sie allerdings von mindestens zehn Cairanischen Kampfrobotern umzingelt, eine Übermacht.

Umblendung: die Kavallerie trifft ein, wahrscheinlich ausnahmsweise noch nicht zu spät.
Perry Rhodan ist mit Hilfe einer getartnten LAURIN-Jet in die Nähe der Station geflogen. Der Schutzschirm wird durch Punktbeschuss lokal aufgebrochen und Rhodan begibt sich mit einem TARA-INSIDE und drei anderen Robotern zur Gefangenen-Basis. Der INSIDE schafft es aber nicht mehr durch die Strukturlücke.Rhodan gelingt der Einbruch durch die Glaskuppel mit Holfe einer energetischen schleusenkuppel, die einer TARAS aufbaut.

Umblendung: Die Gefangenen streiten sich, bekommen aber den Kampf von außerhalb der Kuppel und in einem Wald mit.Sie treffen auf Doktor Spand und Giuna, die von den NDE-Agenten getrennt wurden, weil diese die gegnerischen Kampfroboter aufhalten wollen.

Rhodan trifft inzwischen auf zwei weitere Ankhpanali mit unmöglichen Namen, die er aus einer Raubtierfalle befreit.Sie erklären, dass es wohl drei bis fünf der Suppessoren gibt, welche die ganze ausweglose Straße mit je einem sogenannten Sextadim-Selektfeld abdecken.
Die Suppressoren sind unsichtbar, da von deinem Deflektor getarnt und mit Kampfmschinen gexchützt. Rhodan macht sich auf die Suche und vertraut dabei seiner Wahrnehmung von körpereigenen Vitalenergie oder Müdigkeit.

Umblendung: Der Ara Spand erkennt, dass er die Symptome des Kranken als Kompass nutzen kann, um den Otrt des Suppressors zu finden.

Rhodan entdeckt derweil einen der getarnten Suppressoren und wird von Cairanischen Robotern angegriffen.Auch die Einsatzgruppe des NDE entdeckt einen der Vitalenergie sauger und muss nun Roboter bekämpfen. Es stellt sich heraus, dass alle Parteien mit den selben Gegnern am selben Ort streiten. Verwirrung entsteht. Die NDE-Leute beschießen auch die TARAS, einer der TARAS feuert auf die medizinische Notkapsel, die explodiert, aber der SERUN rettet den Patienten.
Die Parteien vereinigen sich.Rhodan dringt in den Bereich des Suppressors ein. Dort erkennt er, wie die Vitalenergie abgesaugt wird in Form energetsicher Tropfen. Er trifft einen Cairaner,Patphan Dasdoid, der sich Vital—Navigator nennt.Auch ihm wird Energie abgesaugt. Deshalb lösen sich die VN alle 248 Stunden ab, das ist viermal 62 Stunden.Er hat bereits Verstärkung gerufen.Als diese eintrifft, nimmt Perry einen superschweren Hyperkristall (Masse: 25 kg, Größe: 2cm) aus dem Suppressor und die Terraner ziehen sich zurück. Alle Verbündeten entkommen auf die BJO und Rhodan schickt TARAS zurück ins Cairan-Gefängnis, um die Gefangegen zu zwei unbemannten Beibooten zu führen
Der überschwere Hyperkristall wird von den Cairanern Macairun genannt, soviel weiß der NDE, auch wenn die Agenten noch nie einen solchen Kristall sahen.
Rhodan kommt an Bord des Barniterschiffes TREU & GLAUBEN und tauscht sich mit den agenten aus. Diese senden Resident Bull eine Botschaft. In zwei Wochen ist mit Antwort zu rechnen.Bis dahin will er in Solnähe warten, bei der Wega.
Die Gefangenen der Gefängnis-Straße hingegen, auch die Echse Tsaras, versuchen, dem Kerker zu entkommen.

Ende des Romans


"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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Kapaun
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Wie? Rhodan hat die Gefangenen sitzen lassen? Auch die vier, die mit ihm gekämpft haben? Hm ...

Was anderes: Die Motivation zu diesem Einsatz erscheint mir kariös, das ist mir schon beim Selbstlesen aufgefallen. Die beiden NDE-Agenten - okay, die erhoffen sich Erkenntnisse, wenn sie Giunas Mann dazu bringen können, aufzuwachen. Der Ara hofft offenbar auch auf neue medizinische Erkenntnisse, mit denen er seine spätere Karriere fördern will - aber das hat er sich nicht wirklich gut überlegt. Denn in dem Moment, wo er etwas über die Spand-Krankheit veröffentlicht, verrät er auch, dass er in den Angriff auf das Straflager verwickelt war. Ähm ...
Und Giuna, die das Ganze ja erst ins Rollen gebracht hat: Ihre Motivation verstehe ich überhaupt nicht. Wenn sie sich irrt, setzt sie ihren Mann erneut der Suppressor-Strahlung aus, mit womöglich tödlichem Ende. Und dass sie sich irrt, ist jetzt nicht sooo unwahrscheinlich, denn immerhin zeigt niemand sonst ähnliche Nachwirkungen. Gut, man kann annehmen, dass kurzzeitige Aufenthalte keine dauerhaften Schäden anrichten, aber das ist halt nur eine Vermutung. Wenn sie andererseits recht hat - was wäre für ihn dann wirklich gewonnen? Oder für sie, was das angeht? Kann mir nicht helfen, Giunas Handlungsweise kommt mir ziemlich grausam vor. Wenn man schon die Situation mit einem Entzugsschock vergleicht, würde ich doch eher zu weiterem Abwarten raten, bis der Körper die "Abhängigkeit" überwindet und sich selbst regeneriert ...
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Comden Partan
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Diese Informationen stehen nicht zur Verfügung. :D
Der Paau gefällt mir. :st:

Gruß Faktor XIII
Ich zeig dir deine Angst in einer Handvoll Staub.

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Christian Montillon
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Kapaun hat geschrieben:Wie? Rhodan hat die Gefangenen sitzen lassen? Auch die vier, die mit ihm gekämpft haben? Hm ...


Hat er ja gar nicht.
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AARN MUNRO
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Kapaun hat geschrieben:Wie? Rhodan hat die Gefangenen sitzen lassen? Auch die vier, die mit ihm gekämpft haben? Hm ..


Er schickt ihnen ja immerhin Taras und zwei unbemannte Beiboote.
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Kapaun
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:Wie? Rhodan hat die Gefangenen sitzen lassen? Auch die vier, die mit ihm gekämpft haben? Hm ..


Er schickt ihnen ja immerhin Taras und zwei unbemannte Beiboote.

Ah, sorry, das hatte ich tatsächlich überlesen.Wäre allerdings lustig zu erfahren, ob die dann auch ins Koma fallen.
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Macca
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Vielen Dank für den Spoiler :st:
Die Bewertungsmöglichkeit fehlt allerdings.
PS: Bei Sliwaner lese ich automatisch Silvaner.
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Askosan
Siganese
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Der Roman ist nicht ganz so schlecht wie die vorherigen. Der Auto ist sehr bemüht, aus der mageren Vorlage etwas Brauchbares zu machen.

Völlig unrealistisch sind die schwachen Schutzvorkehrungen der Station. Wäre die „Ausweglose Straße“ nur eine Strafkolonie ohne Vital-Suppressoren, dann wären die Mittel, die die Cairaner dort einsetzen, angemessen. Aber die Vital-Suppressoren, und das Ernten von Vitalenergie, spielt in den Plänen der Cairaner offensichtlich eine große Rolle.

Ein getarntes vollautomatisches Kriegsschiff, in direkter Nähe der Station, wäre eigentlich angemessen. Das getarnte Kriegsschiff hätte dann mit Hilfe der überlegenen Technologie des Paau angemessen werden können und durch einen Blitzangriff seitens der „Bjo Breiskoll“ vernichtet werden können, um danach mit einer großen Einsatztruppe in die Station einzudringen. Ein solches Szenario wäre noch halbwegs realistisch gewesen.

Stattdessen wirkt die Station der Cairaner wie ein Taubenschlag, zweimal dringt der NDE ein und dann auch noch Perry Rhodan. Die TARAS sind den cairanischen Kampfrobotern natürlich überlegen, obwohl die Technologie der Cairaner beeindruckend ist, wie man an den Vital-Suppressoren sieht. Eine (mindestens) Ebenbürtigkeit der Kampfroboter wäre daher realistisch.

Fazit: ein akzeptabler Roman aber mit relativ vielen Schwächen.
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M13
Oxtorner
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Macca hat geschrieben:…PS: Bei Sliwaner lese ich automatisch Silvaner.

Yep. :D
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Plot Overdrive
Siganese
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Also, bis jetzt: Mal wieder eine unüberwindliche Macht, die in die MS eingefallen ist. Diesmal geht es um "Vitalenergie". (Spekulation: Eiris ist alle - ansonsten wären die Cairaner bis jetzt nicht aufgefallen, weil sie das Zeug heimlich abzapfen konnten?)
Strafkolonie - immer gut. Passt zur düsteren Atmosphäre bis jetzt.
Was mit der Erde wirklich los ist, muss erst erforscht werden. Hat wohl noch Zeit. Der Zyklus ist auch erst am Anfang, da will man nicht gleich alles auf den Tisch legen.
Bully bekommt eine Nachricht, die 2 Wochen braucht, bis sie beim Empfänger ist (also bis zum übernächsten Heft!). OK, aber bis zum 10er-Band will ich wissen, was los ist. Muss ja nicht gleich die Wahrheit sein ("Oblivion" lässt grüßen, und ich hoffe mal wieder, dass ich mich irre.)
i'm plotting my life away...
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Rainer1803
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Also ich hab das Gefühl die Spoiler werden immer länger, das sind ja inzwischen reine Inhaltsangaben - eigentlich nur für Nichtleser interessant.

Zum Roman - der war gut geschrieben und spannend. Für den Leser sind auch sämtliche Handlungsmotivationen der Protagonisten ersichtlich. Was mich stört sind hier schon wieder Nörgeleien im Forum: wir wissen weder etwas über die Stärke noch über die Technik der Cairaner, wie viele Raumschiffe sie haben u.s.w. Sind diese Suppressoren ihre eigene Technik oder von jemand anderem? Ihre Roboter machen ja mal nicht den stärksten Eindruck. Und die Nachricht an Bully wird man kaum auf offenen Kanälen senden, so "Hy Bully, Perry ist das wann und wo treffen wir uns?"
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Rainer1803
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Macca hat geschrieben:Vielen Dank für den Spoiler :st:
Die Bewertungsmöglichkeit fehlt allerdings.
PS: Bei Sliwaner lese ich automatisch Silvaner.

Ja schade, hätte gern mal meine erste gute Bewertung für den Zyklus rausgehauen :o
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Kardec
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Askosan hat geschrieben:Der Roman ist nicht ganz so schlecht wie die vorherigen. Der Auto ist sehr bemüht, aus der mageren Vorlage etwas Brauchbares zu machen...................

Wie heißt es so schön "Der Ton macht die Musik" - so gesehen hast du in meinen Augen eine Beleidigung und keine Kritik verfasst.
Der zweite, sachbezogene Teil der Kritik, kommt halt dann zu spät.
Die "Askosane" dieser Welt sollten sich mal überlegen, ob sie auch so angesprochen werden wollen.
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LaLe
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Na, da zeigst du dich IMO aber arg dünnhäutig, wenn du das schon als beleidigend empfindest.

Wäre es so besser?
Der Roman gefiel mir besser als die vorherigen. Die Kraftfahrzeug zeigte sich erkennbar bemüht aus der übersichtlichen Handlungsvorgabe einen lesbaren Roman zu machen...
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland
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old man
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LaLe hat geschrieben:Na, da zeigst du dich IMO aber arg dünnhäutig, wenn du das schon als beleidigend empfindest.

Wäre es so besser?
Der Roman gefiel mir besser als die vorherigen. Die Kraftfahrzeug zeigte sich erkennbar bemüht aus der übersichtlichen Handlungsvorgabe einen lesbaren Roman zu machen...

:rofl:
Trotzdem gemein vom Exposeautor, vielleicht mag keine Autos?
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Tiberius
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Macca hat geschrieben:Die Bewertungsmöglichkeit fehlt allerdings.

Poll ist eingefügt.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Hopfi
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Auffällig ist, dass Perry so gut wie jede Möglichkeit, das Zusammentreffen mit Bully hinauszuzögern nutzt, ständig lässt er sich aufhalten. Wenn das so weitergeht, kommt es frühestens bei Heft 3050 zum Treffen.
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Kardec
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LaLe hat geschrieben:Na, da zeigst du dich IMO aber arg dünnhäutig, wenn du das schon als beleidigend empfindest.

Wäre es so besser?
Der Roman gefiel mir besser als die vorherigen. Die Kraftfahrzeug zeigte sich erkennbar bemüht aus der übersichtlichen Handlungsvorgabe einen lesbaren Roman zu machen...

:D Der erste Satz ist TipTop.
Danach hätte es "Das KfZ hätte den Überholvorgang deutlich schneller abschließen müssen" :P

.

Ich bin das Gegentum von dünnhäutig. Kritisieren kann man ja auf verschiedenen Weise. Rein sachlich, ironisch, sarkastisch, meinetwegen auch zynisch. Aber so unüberlegt beleidigend zu posten - und ich geh von Unüberlegtheit aus, dies zu lesen nervt mich zusehend.
Gestehe zu, ist mir auch schon unterlaufen. Schlichter Tipp - erst denken, dann posten.
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Yman
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Rainer1803 hat geschrieben:wir wissen weder etwas über die Stärke noch über die Technik der Cairaner, wie viele Raumschiffe sie haben u.s.w. Sind diese Suppressoren ihre eigene Technik oder von jemand anderem? Ihre Roboter machen ja mal nicht den stärksten Eindruck. Und die Nachricht an Bully wird man kaum auf offenen Kanälen senden, so "Hy Bully, Perry ist das wann und wo treffen wir uns?"


Es stimmt, die Roboter der Cairaner waren nicht die stärksten. Die Vital-Suppressoren machen den Eindruck einer Leihgabe einer Superintelligenz. Vielleicht sind es auch Gemini-Hinterlassenschaften. Das wird sich alles noch klären. Auch das Treffen mit Bully wird sicher noch stattfinden.

Ich frage mich aber, ob das jetzt schon alles sein wird: Treffen mit Bully, Cairaner in die Schranken verweisen, Vitalsuppressoren abschalten, Terra wiederfinden, Zyklus Ende. Es wäre schade, wenn sich der ganze Zyklus nur darum drehen und nicht noch eine weitere Handlungsebene außerhalb der Milchstraße aufgemacht werden würde.
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Askosan
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Kardec hat geschrieben:
Askosan hat geschrieben:Der Roman ist nicht ganz so schlecht wie die vorherigen. Der Auto ist sehr bemüht, aus der mageren Vorlage etwas Brauchbares zu machen...................

Wie heißt es so schön "Der Ton macht die Musik" - so gesehen hast du in meinen Augen eine Beleidigung und keine Kritik verfasst.
Der zweite, sachbezogene Teil der Kritik, kommt halt dann zu spät.
Die "Askosane" dieser Welt sollten sich mal überlegen, ob sie auch so angesprochen werden wollen.


Das Du eine so harmlose Formulierung als beleidigend empfindest, konnte ich wirklich nicht ahnen. Hätte ich gewusst, dass ich mit meinem Kommentar Deine Gemütslage so negativ beeinflusse, hätte ich selbstverständlich eine andere Formulierung gewählt.

Sollte sich der betreffende Autor beleidigt fühlen, hindert ihn nichts daran, sich hier im Forum zu Wort zu melden. Einen Fürsprecher braucht er bestimmt nicht.
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Kardec
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Wegen solcher Formulierungen meiden die Autoren neuerdings eher das Forum - und mit meiner Gemütslage hat mein Posting nun gar nix zu tun.
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ovaron29
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Kardec hat geschrieben:
Askosan hat geschrieben:Der Roman ist nicht ganz so schlecht wie die vorherigen. Der Auto ist sehr bemüht, aus der mageren Vorlage etwas Brauchbares zu machen...................

Wie heißt es so schön "Der Ton macht die Musik" - so gesehen hast du in meinen Augen eine Beleidigung und keine Kritik verfasst.
Der zweite, sachbezogene Teil der Kritik, kommt halt dann zu spät.
Die "Askosane" dieser Welt sollten sich mal überlegen, ob sie auch so angesprochen werden wollen.

Mir gefällt der Roman bis jetzt gut und ich verstehe manches an Askosane`s Kritik nicht. Aber was war unhöflich an seiner Kritik? Er hat sie doch ausführlich argumentiert und ist auch dem Autor gegenüber nicht persönlich geworden. Sein letzter Satz war auch OK."Fazit: ein akzeptabler Roman aber mit relativ vielen Schwächen." Es gibt schlimmere Kritk im Forum.
Aus seiner Sicht hat der Roman halt viele Schwächen, aus manch anderer eben nicht.


PS: Ich glaube nicht einmal CM würde sich beschweren. Er weiß, dass seine Romane nicht jedem gefallen können.
Zuletzt geändert von ovaron29 am 15. März 2019, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
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gejotha
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Kardec hat geschrieben:Wegen solcher Formulierungen meiden die Autoren neuerdings eher das Forum


Dann wären sie, im Gegensatz zu nach eigenen Bekunden Dir, tatsächlich dünnhäutig B-) :unschuldig:
"Die Mikrobe der menschlichen Dummheit ist unausrottbar." (Curt Goetz)
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ovaron29
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Hopfi hat geschrieben:Auffällig ist, dass Perry so gut wie jede Möglichkeit, das Zusammentreffen mit Bully hinauszuzögern nutzt, ständig lässt er sich aufhalten. Wenn das so weitergeht, kommt es frühestens bei Heft 3050 zum Treffen.
Das steht so im Expose. :rolleyes:
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Mr Frost
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Bei anderen Dingen hier war man deutlich weniger sensibel (Singemäßes Zitat: "Ihr regt euch künstilich auf" (wenn jemand den Begriff "Menschenwürde" sehr individuell auslegte und dabei praktisch abwertete bzw. meinte, dass nur wenige Menschen in Kriegen traumatisiert würden und alle anderen nur Jammerer seien (-alles inzwischen verlagert oder gelöscht- Habe keine Lust, das noch mal herauszusuchen, falls noch vorhanden. Die Betreffenden werden sich erinnern...).

Aber hier wird nun nur sanfteste Kritik an einem Roman (!) geäußert. Nun wiederum scheinen andere Maßstäbe zu gelten und es wird von "Beleidigung" geschrieben. Ich finde das befremdend. Ganz gleich, ob dies ein Moderator oder ein Forist schreibt. Mir beweist dies, dass es genau richtig war, mich bis auf wenige, vereinzelte Postings aus dem Forum zurückzuziehen. "Erst denken, dann posten" (Zitat)- Ein guter Hinweis! Und dabei belasse ich es.
Zuletzt geändert von Mr Frost am 15. März 2019, 20:51, insgesamt 9-mal geändert.
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