Spoiler 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

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Alexandra
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Spoiler 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 18. Mai 2019, 09:39

Der Untertitel des Romans ist Programm: Der Terraner Rhodan trifft einen alten Freund und erfährt mehr über die neuen Machtkontellationen der Galaxis. Reginald Bull ist mittlerweile Resident der Liga Freier Galaktiker. Eine weitere Hauptrolle spielt der Chef von Gongolis, Buatier Mulholland. Für Perry sind nur ein paar Wochen vergangen, für Bully fünfhundert Jahre. Werden die beiden über die Ereignisse und veränderten Rollen wieder zueinander finden? Sie bewegen sich über Zwischenstationen vom Habitiat zum Treffpunkt mit der BJO BREISKOLL und machen sich auf den Weg nach Ephelegon.

»Zielpunkt Ephelegon« ist ein enzyklopädischer Roman, dessen zügig getakteten Handlungsabläufe und sensiblel geschilderten menschlichen Interaktionen über das massive Ausmaß an Informationsvergabe hinwegtäuschen (bis man den Spoiler schreibt).
Interessant die den Kapiteln vorangestellten Sprichwörter, ist diese Technik doch ein von Leo Lukas regelmäßig verwendetes Aufbauprinzip. Eine differenziertere Quellenangabe als »voratomares Zeitalter« hätte Raum für viele kleine Wortspiele geboten, die Uwe Anton eigentlich liegen, und hätte die ausgiebigen intertextuellen Referenzen beispielsweise zu Eschbach und Mézières/ Christin um eine zusätzliche Ebene bereichern können, echt schade drum.
Rhodan in Ich-Perspektive kanonisiert seine von Eschbach eingebrachte Vergangenheit und schreibt sie endgültig in die Serie, was den klaren Konturen des schwer zu Gestaltenden gut tut. In anderen Worten: Ein schöner, gehaltvoller Roman, hat Spaß gemacht.

Darüber hinaus kann man auf den Perry Rhodan Tagen in Osnabrück Uwe Anton auch ersteigern (zumindest teil- und zeitweise): https://www.proc.org/perry-rhodan-autor ... ersteigern

Und wer das Interview von Roman zum Roman lesen will: viel Spaß! Das Foto habe ich auf dem ColoniaCon gemacht. Bei dieser Gelegenheit Glückwünsche an Rüdiger Schäfer zum NEO 200. https://www.proc.org/zehn-fragen-an-uwe ... band-3013/
Spoiler:
Am 15. Oktober 2045 NGZ ist es so weit – Perry und Bully fallen sich in die Arme. Die Zeit drängt: Augenraumer der Cairaner nähern sich, zugleich ist Bullys Flaggschiff THORA im Anflug. Das Personal der bisherigen Abenteuer wird verstaut, dann vereinbart man ein Treffen des Sicherheitschefs der TREU & GLAUBEN, nämlich Leo Tibo, wie Perry nach dem zur Tarnung verwendeten Familiennamen seiner Mutter heißt, mit dem als unanhängig geltenden Hôte von Gongolis Mulholland. Alsdann ziehen sich die Freunde zum Warten zurück – und zum Reden.

Bull ist immer noch als epsalischer Leibwächter Shijar Himayatan verkleidet. Darüber hinaus hat sich sein Charakter verändert, er ist zum taktierenden Politiker geworden. Und er erinnert sich nicht an alles, betont er. Aber es reicht, um Rhodan über die Grundzüge der Veränderungen aufzuklären: der Weltenbrand wurde mit der Eiris gelöscht, schwelte an manchen Orten aber noch jahrhundertelang. Dann kam es zum Raptus-Ereignis: Terra und Luna verschwanden, stattdessen erschien der Planet Iya mit dem Mond Vira. Bull schaudert immer noch ob der Erinnerung.

Die Quadratur der Tage, das Clausum werden erwähnt. Im 17. Jahrhundert NGZ tauchten die Ladhonischen Scharen auf, später die Cairaner. Posizid und Datensintflut kommen zur Sprache. Auch dies muss furchtbar gewesen sein. Angeblich ist das Volk der Aarus schuld, deren Wurme kurz danach die Milchstraße verließen. Andere Völker reagierten nicht nur Bedauern, ist mit Terra doch auch ein Unsicherheitsfaktor aus der Galaxis verschwunden, ein Magnet für Problemfälle, und ein wirtschaftlicher Konkurrent.

Sie treffen Buatier Mulholland in der Komturei, das ist der Sitz des Hôtes. Über Interntransmitter kommen sie schnell zum vereinbarten Konferenzrraum. Der Hôte ist der Hausherr oder Gastgeber, eine Mischung aus Inhaber, Besitzer und Regent von Gongolis. Der heftige Kontrast von hellen Hauttönen und dunklem Haar lässt ihn wie einen stark geschminkten Stummfilmstar erscheinen.

Bull lüftet sein Inkognito. Es folgt die Frage, wer das Ephelegonsystem schützt – etwa der Schwarze Gigant? Bull bittet, das Habitat um einige Lichtjahre zu versetzen, es nähern sich Schiffe der Cairaner. Ohne Versetzung kämen die THORA und die Cairaner nahezu zeitgleich an. Für sein Entgegenkommen erhält der Hôte einzulösende Dankbarkeit und ein Kilogramm Hyperkristalle.

Auch die beiden vorgeblichen Arkoniden Pethora da Gavvhad und Guulem da Gavvhad aka Dancer und Schlafner kommen zur Sprache. Eventuell kennt der Hôte ihre echten Identitäten. Er rekapituliert den Fall Petru Larromar. Der Maler Venno Ziora hat von ihnen ein überaus lebensechtes Portrait gefertigt – mit echtem Genmaterial. Außerdem weiß der Hôte um ihre namensgebenden Fähigkeiten, ihre Dagor-Kampfkunst und ihre Zeremonialwaffen inklusive diverser eingebauter Hilfsmittel.

Mulhollands Mutter Cecilia taucht auf, erinnert ihn an Budentoj und Iwán. Das ist wohl ihre Geheimsprache. Mulholland führt sie in den Weißen Raum. Perry hat den Eindruck, in ein Glas Milch zu stürzen: alles ist weiß, und es gibt Kunstwerke verschiedener Völker. Der Hôte zeigt das Bild von Dancer, Schlafner und ihrer Mutter. Dann dürfen sie mit dem Hôte die synchronisierten Lineartriebwerke des Habitats besuchen, in Gongolis-4, dem Magazin des Habitats.

Auf dem Weg sprechen sie über den Schwarzen Giganten. Wie erwartet, ist es Icho Tolot. Er ist jetzt der Stellvertretende Resident der Liga für den militärischen Aspekt, hat sich einbürgern lassen. Eine Residentin, die Terranerin Yvonne Omeriga, ist für die zivilen Aufgabenbereiche zuständig. Das Amt des Solaren Premiers wurde abgeschafft.

Die Haluter-Pest ist übrigens vorbei, mit etwa fünfzehntausend Toten. Von ES hat man nichts mehr gehört. Ob Cairaner, Ladhonen und Shenpadri gemeinsame Sache machen? Unklar. Es gibt die Lemurische Allianz, Tamaron Vetris-Molaud lebt noch, Bully nennt ihn Caer. Seit dem Andromeda-Desaster hat sich als verlässlicher Partner erwiesen, ebenso wie die Akonin Rheelona tan Thanor, Priorrätin des Hochrates der Akonischen Räterepublik. Und das Projekt von San, ein intergalaktischer Pakt zur Abwehr kosmischer Bedrohungen, bei der Milchstraße, Andromeda sowie die Magellanschen Wolken und ursprünglich auch die inzwischen unerreichbare Galaxis Anthuresta, erweitert um die Larengalaxis, ein überregionales Verteidigungsbollwerk bilden sollte? Perrys Herzblutprojekt?

Nun, die Laren haben sich aus der Milchstraße zurückgezogen, das Sternenportal CUUCOY, das erste auf dem Weg von der Milchstraße zur Larengalaxis, wurde zerstört, Hyperfunkkontakt mit KHOYLEFTER dem zweite Sternenportal, 5,3 Millionen Lichtjahre von CUUCOY entfernt, ist selten. Rhodan ist enttäuscht. Endlich fragt er nach Toio und Shinae, die nach 500 Jahren kaum am Leben sein können, und erfährt in einem kurzen Satz, das sie weg sind.

Als Kaya Yolcu, der Navigator des Habitats Gongolis, sie begrüßt, erinnert Rhodan sich an Frankreich, an Veronique, Essen und vieles mehr. Sie nehmen in den Sesseln Platz, zu denen Mulholland sie führt, lauschen der Marseillaise und bestaunen den Showeffekt, der das Anlassen der Triebwerke begleite: der Kugelsternhaufen Marala erstrahlt in der Steuerzentrale.

Später treffen sie den Concierge Jeroom Cartwright, der die Loge für Gastbürger leitet, also der faktische Geheimdienstchef von Gongolis ist und erfahren, dass jemand versucht hat, eines der Triebwerke zu beschädigen. Jeller Budentoj steht ihnen bei der Suche zur Seite. Der geniale Robot- und Automatenkonstrukteur genießt Mulhollands Vertrauen, hat ein Exoskelett, trägt einen aushebrannten gemenischen Zellaktivator und bringt sie zu dem Triebwerk, das beschädigt wurde. Rhodan fällt ein kleines, würfelförmiges Gerät von vielleicht fünf Zentimetern Kantenlänge an Budentojs Hinterkopf auf, das direkt mit der Haut verbunden zu sein scheint.

Im Kernbereich der Triebwerkssektion treffen sie abstrus antiquiert aussehende Kampfmaschinen, die den ersten arkonidischen Modellen nachempfunden sind. Sie erfahren: Die Beschädigungen an der Kupplung wurden mit einem Thermostrahler verursacht. Dann klappt eine der Maschinen drohend ein Schweißgerät aus. Als nächstes erfolgt der echte Angriff durch TARA-Abkömmlinge. Einer zieht Rhodan per Fesselfeld zu sich, dann schießt er auf den anderen Roboter. Unvermittelt verändert sich die Situation, alles explodiert und das Fesselfeld ist weg. Budentoj öffnet eine mitgebrachte Packung Nüsse. Die kleine, würfelförmige Apparatur ist eine von ihm konstruierte Positronik, eine Weiterentwicklung der SERT-Haube, die mit seinem Gehirn verbunden ist und mit der er Positroniken manipulieren kann. Die Anstrengung macht ihn hungrig.Wegen eines unheilbaren Muskelschwunds braucht er die Exoprothese.
Den Anschlag deutet Rhodan als Zeichen, dass die Cairaner in Gongolis ein ziemlich engmaschiges Netz errichtet haben. Der Hôte holt Jeroom Cartwright und Budentoj zu einer Besprechung. Rhodan muss draußen bleiben. Sie finden heraus, dass ein enger Mitarbeiter die beiden Kampfroboter umprogrammiert hat, ein gewisser Kodax Moti. Er hat eine cairanische Frequenz benutzt. Der erste Impuls hat wohl Dancer und Schlafner hergelotst, der zweite ging dem Angriff auf das Triebwerk voran. Kennt er Rhodans Identität? Diplomatisch gibt der Zurückgekehrte sie den Anwesenden preis.

Bull informiert die THORA, dass man sie abholen kann. In der Zwischenzeit suchen sie nach Moti und jagen ihn quer durch das Habitat bis in die Faktorei, das ist Gongolis-2, wo sich die Basare und Casinos befinden, außerdem Einrichtungen, die für das leibliche Wohl der Bevölkerung sorgen, Fabriken, Hydroponiken und andere Produktionsanlangen. In einem riesigen Einkaufszentrum holt der über seiner Tibo-Maske eine zweite Maske tragende Rhodan ihn ein. Als harmloser Einkaufshektiker verwickelt er Moti in ein Gespräch.

Für den Zugriff wartet Rhodan auf Budentojs Leute. Die Annäherung ist zu auffällig. Der Verräter nimmt sich eine Geisel, er packt eine neugierig gaffende Kundin und hält ihr ein Vibratormesser am den Hals. Dann fällt die Energieversorgung aus. Rhodan trägt keinen SERUN, kann im Dunkeln nichts sehen. Es kracht und scheppert. Kunden aktivieren Geräte, die Licht spenden. In deren Schein sieht Rhodan, dass Kodax Moti verschwunden ist. Mit ungelenk wirkenden Schritten stapft ein´Roboter einher, legt auf ihn an. Rhodan versteht: Kodax Moti hat ihn an der Nase herumgeführt! Er ist Positronikexperte! Also hat er Budentoj ausgeschaltet und den Roboter kommen lassen.
Gerade als es gefährlich wird, flammt das Licht wieder auf. Cartwrights Fürsorger – seine Agenten – rasen heran und erledigen das Gerät. Budentoj trifft ein, erklärt die Vorgehensweise des Verräters und führt Rhodan zu seiner Leiche.

Zeit, das Habitat zu verlassen. Bully wartet nur auf einen Funkspruch der THORA. In der Zwischenzeit überreicht er Rhodan einen Vitalimpuls-Tarner, der ihn für die Ortungsinstrumente der Cairaner unsichtbar macht. Rhodan fragt, ob er derart abgeschirmt ins Solsystem kann. Das befindet sich allerdings unter Verschluss, im Clausum, und das seit über 400 Jahren. Erneut flammt das Ungeklärte zwischen den uralten Freunden auf. Rhodan hat den Raptus nicht erlebt, er war nicht da, er kann die Situation nicht einschätzen.

Damit das Habitat nicht durch die THORA kompromittiert wird, fliegen sie mit der TREU & GLAUBEN zum Rendezvouspunkt. Dann zeigt das Holo einen fünfzig oder sechzig Jahre alten Terraner, blond und braunäugig: Kommandant Bendisson. Die THORA ist da. Kondayk-A1 versucht ein letztes Gespräch über Transportaufträge, wird wieder NDE-Agent, dann trennen sich erst mal die Wege.

Als sie das Nervenzentrum der TREU & GLAUBEN erreichen, befindet sich das Schiff schon im Überlichtflug. Es sind nur 39 Lichtjahre zu überwinden zum Zielgebiet: Jocelyn Bells Stern, kurz Jocelyn, ist ein recycelter Pulsar genau in der Mitte von M 28.
Dort verschlägt es Rhodan die Sprache: die THORA ist eine Wucht! Der erhaben wirkende Kugelraumerhat einen Durchmessers von 2200 Metern und einem ovalen Ringwulst, der sich 260 Meter weit in den Raum erstreckt und eine maximale Höhe von 190 Metern hatte. Sie schimmert silbern. Vier Landebuchten im Wulst tragen Fregatten der OLYMP-Klasse, extrem schnelle 240-Meter-Raumer. In ihr steckt das Beste, das die Technik des Jahres 2045 NGZ zu bieten hat. Sie ist ein Ultraschlachtschiff der PATOMAN-Klasse. Die Bordpositronik heißt TOIO.

Den Nachrichtendienst Ephelegon, den NDE leitet übrigens Opiter Quint. Den kennnt Rhodan. Der TARA-Psi, den Bull erwähnt, ist ihm unbekannt. Doch vor der Aufklärung steht seine Rede an die Besatzung der THORA, die Bull als historischen Moment kommentiert. Erneut fragt sich Rhodan, ob sein Freund Angst hat, wieder in die Rolle des Ewigen Zweiten zu rutschen. Doch als Bull ihn durchs Schiff führt, fühlt sich Rhodan zuhause und schläft in seiner Kabine zufrieden ein.

Ein Intermezzo mit den Ladhonen informiert über deren technischen Stand und ihre Abgrenzung zu den On-Piraten: die einen beherrschen den Linearraum, die anderen bleiben ihm fern. Außerdem scheinen sich Dancer und Schlafner an Bord zu schmuggeln. Dann taucht die BJO BREISKOLL auf und wird anstelle eines OLYMP-Kreuzers Huckepack genommen. Bull freut sich sehr über das Treffen mit Farye. Er ist fassungslos, als er Zemina Path sieht, denn erst jetzt weiß er, dass es die Thesanit wirklich gibt. .Sie waren angeblich am Raptus-Ereignis beteiligt.
Zuletzt geändert von Alexandra am 18. Mai 2019, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan » 18. Mai 2019, 09:43

Danke für den Spoiler. :st:

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan » 18. Mai 2019, 09:44

Der Roman hat mich sehr enttäuscht. Es werden keine wirklich relevanten Informationen geliefert und die gesamte Handlung hat mich Null angesprochen.

Das Gespräch zwischen Perry und Bully ist völlig unrealistisch. Perry fragt ihn, was es mit dem Verschwinden von Terra und Luna auf sich hat und Bully antwortet: keine Ahnung. Welche nächste Frage wäre nun folgerichtig? Was ist aus den restlichen Bewohnern des Solsystems geworden und wie konnten die Cairaner unser Heimatsystem erobern? Diese Frage stellt Perry aber nicht.

Stattdessen geht es mit anderem Stumpfsinn weiter. Perry fragt ihn, wer die galaxisweite Datenkatastrophe verursacht hat. Bully antwortet: keine Ahnung, vielleicht die Aarus. Es ist doch klar, dass sowohl Posizid als auch Datensintflut nicht von galaktischer Technologie verursacht worden sein können. Weder Terraner, Arkoniden und auch nicht die Aarus hätten so etwas bewerkstelligen können. Dass Bully der Geschichte glaubt, die die Cairaner in Umlauf gebracht haben, ist doch völlig abwegig

Der Riese mit dem unzerstörbaren Leib entpuppt sich als Icho Tolot. Ist der Haluter zwischenzeitlich in eine voltagoähnliche Kreatur transformiert worden oder wieso kann er das gesamte Ephelegonsystem vor der geballten Macht der Cairaner schützen? Wieso sein Leib unzerstörbar sein soll, auf die Erklärung bin ich gespannt.

Auf diesem Niveau geht es dann munter weiter. Perry versucht sich als Detektiv und jagt einen Saboteur, statt sich mit Bully an einem sicheren Ort zurückzuziehen und die letzten Jahrhunderte zu besprechen.

Der negative Höhepunkt ist dann, dass Perry mal wieder persönlich in einen Einsatz geht und das auch noch ohne seinen Slender. Er wurde in diesem Zyklus ja schon öfter als totaler Vollidiot geschildert, also macht das auch nichts mehr.

Was es ist mit dem Positionswechsel des Habitats auf sich hat, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Am Ende fliegen sie mit der „Treu & Glauben“ weg und treffen sich mit der „Thora“ an einem geheimen Rendevouspunkt. Warum haben sie das nicht gleich so gemacht? Folgerichtig wäre es gewesen, nach dem Attentat noch die Untersuchung des Organoids durch den Ara-Mediziner abzuwarten und dann per Transmitter auf die „Treu & Glauben“ überzusetzen. An Bord hätte Yaradua versuchen können, dass Organoid zu zerstören. Perry und Bully hätten sich, bis zum Treffen mit der „Thora“, in Ruhe unterhalten können. Übrigens wird in dem Roman das Organoid überhaupt nicht thematisiert, obwohl es Hyperfunksignale mit unbekannter Reichweite aussendet.

Das Intermezzo mit dem Ladhonen wirkt arg an den Haaren herbeigezogen.

Die Gesamtbewertung des Romans ist knapp an der 5 vorbeigeschrammt.

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Macca » 18. Mai 2019, 10:08

Danke für den Spoiler :st:
Eigentlich habe ich mich ja auf den Roman gefreut...

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Alexandra
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 18. Mai 2019, 10:11

Macca hat geschrieben:Danke für den Spoiler :st:
Eigentlich habe ich mich ja auf den Roman gefreut...
Also, mir hat er gefallen.
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von LaLe » 18. Mai 2019, 10:12

Und ich hatte gedacht, der Roman würde meine Entscheidung mit 3011 auszusteigen zu einer verfrühten Überreaktion machen. Typischer Fall von "Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur du denkst..."
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von jemo » 18. Mai 2019, 10:12

Nach dem Roman glaube ich auch so langsam, Perry ist in einer alternativen Realität gelandet oder in einem Paralleluniversum. Warum sollte Bully sein Flagschiff „Thora“ nennen, wenn da nicht ein persönlicher Bezug wäre, also z.B. er mit ihr verheiratet gewesen wäre und nicht Perry.
Dazu passt auch Bullys seltsames Verhalten, irgendwas ist da im Busch.
Es könnte ja durchaus sein, dass das gefundene Terrania echt ist, also in dieser Realität die Terraner die Bösen sind und die Cairaner wirklich als Befreier der Milchstraße gekommen sind.

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 18. Mai 2019, 10:12

Askosan hat geschrieben:Es werden keine wirklich relevanten Informationen geliefert ...
Das Gespräch zwischen Perry und Bully ist völlig unrealistisch. Perry fragt ihn, was es mit dem Verschwinden von Terra und Luna auf sich hat und Bully antwortet: keine Ahnung. Welche nächste Frage wäre nun folgerichtig? Was ist aus den restlichen Bewohnern des Solsystems geworden und wie konnten die Cairaner unser Heimatsystem erobern? Diese Frage stellt Perry aber nicht.
Das ist eigentlich in der Befangenheit zwischen den beiden begründet und ihren unterschwellligen Platzhirschängsten.
Na gut, warum Perry selbst ins Einkaufszentrum geht, habe ich auch nicht verstanden. Die Vorstellung war aber superwitzig, fand ich.

Die fangen den Zyklus halt superlangsam an. Wie oft habe ich mich über zu schnelle Handlungsführung am Anfang und das zügige Verschrotten schöner Schauplätze geärgert, über zu wenig ungewohnte Milchstaßenvölker. Das holen sie jetzt alles ausgiebig nach.

Und Bully mit dem chaotarchischen Zellaktivator! Ich hätte doch irgendwie ein Ausfllippen oder etwas Dramatisches erwartet. Stattdessen ist er ein versierter Diplomat geworden. Wie bösartig.
Zuletzt geändert von Alexandra am 18. Mai 2019, 10:22, insgesamt 9-mal geändert.
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Rainer1803 » 18. Mai 2019, 10:12

Danke für den Spoiler. Erst jetzt kann ich ermessen welch hervorragendes Werk ich gelesen habe.
Immer geht es um Terra und Luna. Sollte sich Rhodan nicht auch mal für anderes interessieren ? Wo sind die Flotten der Terraner, Arkoniden, Blues etc. ? Was ist mit den gewaltigen Handelsflotten der Vergangenheit ? Was macht Homer G. Adams ? Gibt es die USO noch, was macht Monkey? Welches Staatssystem haben die Cairaner, wo liegt ihr zentraler Stützpunkt, wie konnten sie die MS übernehmen, welche Truppenstärke besitzen sie ? All diese Fragen gehen Rhodan nicht mal durch den Kopf, stattdessen wird er hier wirklich wie der letzte Depp geschildert der sich ohne Schutz in ein Kaufhaus stürzt um einen Saboteur zu fangen.
Mit zwei Tagen Abstand kann ich sagen für mich war das unterstes Niveau, genau das was man früher als Groschen- bzw. Schundroman bezeichnete.

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von ovaron29 » 18. Mai 2019, 10:16

War Opiter Quint nicht schon im vorigen Zyklus? Dann müßte er ja schon über 500 Jahre alt sein.
Sorry, ich habe von den 2900ern nicht viele Romane gelesen.
Seit 1961 Fan.

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von ParaMag » 18. Mai 2019, 10:22

Danke für den Spoiler. :st:

Hier nun mein Senf zum Roman 3013,
Zu Anfang die Beschreibung wie Bull und Perry sich begegnen war gut beschrieben und nachvollziehbar. laut Bull drängt die Zeit, da sich Cairaner nähern. Trotzdem will er noch den Hôte treffen um diesen zu motivieren der Liga zu helfen (& lt. Perry zu helfen Dancer und Schlafner zu distanzieren).
Selbst Bully kann sich nicht an alles erinnern, normal wird aber einiges wohl haften geblieben sein. Zum Raptus-Ereignis, 1614 NGZ, Terra mit Luna verschwunden, stattdessen der Planet Iya mit seinem Mond. Trokan und Onryonen lassen grüßen.

Was nun „Die Quadratur der Tage“ und „das Klausum“ sind wirdvllt. irgendwann erklärt.

Was mir immer noch als äußerst fragwürdig vorkommt und eigentlich so gar nicht sein kann, Posizid und Datensintflut. Der Posizid wird erklärt mit alle Positroniken beschädigt und alle Daten weg. Gut mit der richtigen Technik durchaus vorstellbar, nur so eine Technik die sich auf eine ganze Galaxis auswirkt und ALLE Positroniken befällt und beschädigt ob autark oder vernetzt ist Technik die zumindest SI Ebene ist. Dann die Datensintflut ebenso, wie sollen in der ganzen Galaxis alle BESCHÄDIGTEN Positroniken mit Datenversehen werden die sich wiedersprechen. Dieses Szenario ist mir von Anfang an so was von Unglaubhaft, aber was soll’s. Die Aarus sollen es gewesen sein und weg sind Sie.
Was noch erschwerend hinzukommt, nach dem Weltenbrand haben doch mindest 99% der MS Bevölkerung überlebt. Diese Wesen dürften alle in Ihrer Entwicklung Zeiten durchgemacht haben in denen die Informations weitergabe und Lernen auf Geschichten und Erzählungen beruhen. Da hilft kein Posizid oder Sintflut, diese Wesen haben Erinnerungen, Wissen usw. Spätestens nachdem feststeht das die Daten korrupt sind fängt man an und setzt alles auf 0 und beginnt von neuem!

Mulholland und Bull kommen ins Geschäft, so weit so gut. Dancer und Schlafner noch besprochen auch gut und nachvollziehbar. Was die Geschichte mit der Mutter von Mulholland sollte, keine Ahnung, Vorstellung oder Zeilen füllen? Dann die Seitenlange Beschreibung mit dem weißen Raum, nur um Hautzellen von den beiden Agenten vorzuweisen, skurril.

Positiv anzumerken ist die Haluter leben noch als Volk, was wieder den Posizid … ach was soll’s.

Die Geschichte mit den Lineartriebwerken, da haben sich die Augenbrauen (meine) gehoben! Will das gar nicht kommentieren, das ist mir zu flach.
Laut Bull ist das Solsystem seit 400 Jahren von den Cairanern abgeschlossen, die Cairaner sind seit 1692 NGZ in der MS wir schreiben das Jahr 2045 NGZ da fehlen 47 Jahre!

Zwischendurch die Szene mit Bull und Perry als Perry fragte und er hätte zugelassen das das Solsystem abgesperrt wird, gut und passend.

Zum Schluss erkennt Bull Zemina Paath als Thesan und kennt das Volk nicht! Also wirklich! und noch dazu als Nebensatz die beiden Killer Geschwister sind an Bord der Thora. Ob Sie von Perry einen Freifahrschein bekommen haben?

Was das Fass bei mir jetzt aber überlaufen lässt ist die Rede die Perry an Bord der THORA hält (nachdem Bull in dazu animiert hatte, was mir vorkommt als ob es nachträglich eingefügt wurde). Trotz seiner angeblichen vorherigen Bedenken, kaum ist der Held zurück verlangt er selbstverständlich das alles nur Ihm folgen muss und alles wird gut. Dieses Szenario hat mich immer schon gestört, kaum ist Perry da verblöden alle anderen bzw. treten in den Schatten.

Das und die Erzählweise/Erzähltempo seit dem Triple-Nuller (wurde schon von anderen an anderer Stelle angemerkt) lassen mich zu dem Entschluss kommen die nächsten 3 Monate mal auszusetzen. Dann sind wir bei etwa Nummer 25 und vllt. melde ich mich dann nochmal. Damit ich mit meiner „Meckerei“ den Leuten denen dieses Szenario, das m.M.n. auf Kinder bzw. Jugendserien Ebene schon keine Chance hätte, gefällt nicht vermiese.

Das hier ist nicht mehr die Serie die kennen und lieben gelernt habe.
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von jemo » 18. Mai 2019, 10:25

Was mich an Posizid und Datensintflut stört: Gibt es keine Bücher? Die dürften davon nicht betroffen sein. Zumindest antiquarisch sollte es die eigentlich noch geben.

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LaLe
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von LaLe » 18. Mai 2019, 10:29

Beim Posizid verstehe ich eine Sache immer nicht. Gibt es keine anderen Speichertechnologien in der MS, dass der einen solch durchschlagenden Erfolg hatte?

Also andere noch als Bücher und mündliche Überlieferungen.
Die Katze grinste.
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"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan » 18. Mai 2019, 10:33

ovaron29 hat geschrieben:War Opiter Quint nicht schon im vorigen Zyklus? Dann müßte er ja schon über 500 Jahre alt sein.
Sorry, ich habe von den 2900ern nicht viele Romane gelesen.
Quint ist ein Protagonist aus dem letzten Zyklus. Es scheint bei ihm zu einer Verlängerung seiner natürlichen Lebenszeit gekommen zu sein. Mehr ist bisher nicht bekannt.

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von RolfK » 18. Mai 2019, 10:43

"Wenn Du ein totes Pferd reitest, steig ab!" sagt man.
Hier passiert das Gegenteil: Die von Anfang an überflüssige Gongolis-Episode wird fortgesetzt.
(Von Anfang an überflüssig, weil nicht nachvollziehbar dargelegt ist, warum Bull überhaupt eine -zumindest potentiell- von Cairaner-Agenten wimmelnde Lokalität als Treffpunkt auswhlt, statt eines Ortes - Schiff, Basis oder Ephelegon-System - den er zweifelsfrei kontrolliert.)

Die im Verlauf der Hefthandlung erkennbar werdende Charakterisierung der Protagonisten Bully und Perry fand ich zu keinem Zeitpunkt überzeugend.

Bully ist gewählter Verantwortungsträger der Rest-LFG, Perry hat keine Ahnung, ist letztlich Privatmann; da sollte man doch meinen, dass Bully freundlich, aber bestimmt klarstellt, dass er entscheidet, wie die Sache läuft, und Perry ihm nicht vorgibt, wann sie sich vom Acker machen.

Perry wiederum, der trotz allem so menschlich gebliebene Terraner, fragt nicht einmal nach seinem zweitältesten Weggefährten Hommer G. Adams, der große Stratege und Weltenlenker stellt zwar die angesichts der Umstände ziemlich unpassende Frage nach San, vergisst darüber aber die neue USO und Monkey, und für die Posbis interessiert er sich auch nicht mehr. Wenn das das Geheimnis der Expokraten bleiben soll, hätte Bully ihn ja vertrösten können.
Und der menschliche Perry, seit 3000 Jahren in wertschätzender Kommunikation bewandert, entblödet sich nicht, Bully zu frageen, wie er das alles zulassen konnte. (Ich hätte dazu eine passende Gegenfrage: Was bildet sich dieser Blödmannsgehilfe eigentlich ein, dessen Fehlentscheidungen die Galaxis immerhin die Heimsuchung durch die Tiuphoren zu verdanken hat)

Und dann noch Perry im Aldi: Gibt es auf Gongolis keine Deflektoren, kein SEK, oder was sonst noch? Eine unsinnige Szene, die nur die Seiten füllt.

Und am Ende noch: Donn Varadua entsteigt der BJO BREISKOLL. Wie hat er das wohl hingekriegt?

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan » 18. Mai 2019, 11:04

RolfK hat geschrieben:Und am Ende noch: Donn Varadua entsteigt der BJO BREISKOLL. Wie hat er das wohl hingekriegt?
Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass UA die langweilige Gongolishandlung nicht verfolgt hat und daher annahm, dass Yaradua an Bord der „Bjo“ ist. :D

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von AushilfsMutant » 18. Mai 2019, 11:25

Askosan hat geschrieben:
RolfK hat geschrieben:Und am Ende noch: Donn Varadua entsteigt der BJO BREISKOLL. Wie hat er das wohl hingekriegt?
Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass UA die langweilige Gongolishandlung nicht verfolgt hat und daher annahm, dass Yaradua an Bord der „Bjo“ ist. :D
Das wird es sein. :P

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Ronald Tekener » 18. Mai 2019, 12:15

Ich war enttäuscht von dem Roman. Perry benimmt sich mal wieder wie der letzte Depp. Ja klar die Serie heisst Perry Rhodan, Aber muss er daher wirklich jeden einfachen Kaufhausdieb selbst suchen???

Ich hatte wir mir wirklich deutlich mehr Infos über die letzten 500 Jahre erwartet. Man erfährt im Prinzip nichts neues. Was ist mit Homer und Monkey? War Homer vielleicht auf Terra? Existiert die USO noch? Wie gestaltet sich die galaktische Ordnung? Wenn man etwas neues erfährt ist es total unwichtig, wie hieß jetzt nochmal die neue Stellvertreterin von Bully? (total unwichtige Info, zu diesem Zeitpunkt). Ok die Sache mit Opiter Quint wird interessant.

Der nächste Roman wird sicherlich ein Psycho-Spiel an Bord der Thora werden. Dancer und Schlafner gegen den Rest. Ich hoffe jetzt auf 3015 "Raptus Terrae", hoffentlich kommen da mehr Infos. Bis jetzt wieß ich echt nicht wohin der neue Zyklus steuert.

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von ovaron29 » 18. Mai 2019, 12:19

Askosan hat geschrieben:
ovaron29 hat geschrieben:War Opiter Quint nicht schon im vorigen Zyklus? Dann müßte er ja schon über 500 Jahre alt sein.
Sorry, ich habe von den 2900ern nicht viele Romane gelesen.
Quint ist ein Protagonist aus dem letzten Zyklus. Es scheint bei ihm zu einer Verlängerung seiner natürlichen Lebenszeit gekommen zu sein. Mehr ist bisher nicht bekannt.
Danke :st: Hoffentlich wissen die Exposéautoren das jetzt auch. Eine kurze Bemerkung warum der noch lebt, wäre ja zuviel verlangt.
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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von NEX » 18. Mai 2019, 12:51

Warum wieder ein Angriff auf die Exposeeautoren?
Hättest du den Roman gelesen, wüsstest du, dass es angesprochen wird.
Immer drauf auf die Autoren. Kein Wunder dass sie sich hier nicht mehr blicken lassen.

Du disqualifizierst dich doch so nur selbst.

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von HARNO » 18. Mai 2019, 13:23

Nach langer Zeit mal wieder einen gelesen und gleich reingetappt.

Das Exposee hat wahrscheinlich gelautet:
Bully trifft Perry und erzählt ihm Bisslwas, aber nicht alles (das würdee ihn nur unnötig besorgen).
Ansonsten hast Du freie Hand zum Füllen der Seiten. Lass Dir was einfallen.

Die Bewerbung eines breiten Warenangebotes ließ mich dann eher kalt.
Bis auf den Slender SERUN. Macht der wirklich schlank und gibts den schon bei Amazon?

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan » 18. Mai 2019, 13:27

HARNO hat geschrieben:Macht der wirklich schlank und gibts den schon bei Amazon?
Na klar, sogar mit integrierter Fettverbrennungsfunktion und kostet nur 7.999,00 Euronen. :D

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von astroGK » 18. Mai 2019, 13:29

LaLe hat geschrieben:Und ich hatte gedacht, der Roman würde meine Entscheidung mit 3011 auszusteigen zu einer verfrühten Überreaktion machen. Typischer Fall von "Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur du denkst..."
Mit anderen Worten du hast den Roman gelesen?? Oder urteilst du nur aufgrund des Spoilers?

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von astroGK » 18. Mai 2019, 13:50

Ronald Tekener hat geschrieben:Ich war enttäuscht von dem Roman. Perry benimmt sich mal wieder wie der letzte Depp. Ja klar die Serie heisst Perry Rhodan, Aber muss er daher wirklich jeden einfachen Kaufhausdieb selbst suchen???[
Siehst du so sind die Geschmäcker verschieden. Mir hat der Roman recht gut gefallen, da ich inzwischen den Charakter von Rhodan so annehme wie in Eschbachs Buch geschildert wird. Daher hat mich Perrys Vorgangsweise überhaupt nicht überrascht oder verwundert. Er ist nun mal von Anfang an ein Mensch gewesen der das Abenteuer sucht und es sich auch nicht nehmen lässt an der Front zu stehen. Für mich war das ein wirklich guter Neubeginn mit Band 3000 und dem Eschbach Roman. . Seitdem kann ich die Romane wieder genießen
Ronald Tekener hat geschrieben:Der nächste Roman wird sicherlich ein Psycho-Spiel an Bord der THORA werden. Dancer und Schlafner gegen den Rest. Ich hoffe jetzt auf 3015 "Raptus Terrae", hoffentlich kommen da mehr Infos. Bis jetzt wieß ich echt nicht wohin der neue Zyklus steuert.
Ganz sicher sogar wird das wieder ein Spannungsroman mit Einzelabenteuer der Woche. Was sonst. Dazu vielleicht noch ein Infohäppchen. Was erwartest du? Das alles aufgeklärt wird? Hallo, es ist der Band 3013, nicht 3098. Wir werden auch weiterhin Informationen in homöopathischen Dosen bekommen über das große Ganze über Raptus Terrae sehr bald mehr, über Posizid sicher auch, aber die Herkunft der Cairaner und Ladhonen werden mit einiger Sicherheit noch deutlich länger ungeklährt bleiben.
Also wozu dann noch die Romane weiterlesen? Spoiler reinziehen und gut ist, oder? Ich weis aber, warum ich weiter lese. Weil ich jeden Roman für sich mich unterhalten lasse. Das übergreifende Thema ist die Begleitmusik, aber nicht mehr.
Zuletzt geändert von astroGK am 18. Mai 2019, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spolier 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Beitrag von Ce Rhioton » 18. Mai 2019, 14:01

astroGK hat geschrieben: Mir hat der Roman recht gut gefallen, da ich inzwischen den Charakter von Roman so annehme wir in Eschbachs Buch geschildert wird. Daher hat mich Perrys Vorgangsweise überhaupt nicht überrascht oder verwundert. Für mich war das ein wirklich guter Neubeginn mit Band 3000 und dem Eschbach Roman. . Seitdem kann ich die Romane wieder genießen.
Dann ist Perry Rhodan (die Figur) nicht mehr der Perry Rhodan von Scheer, Darlton oder Voltz, sondern der von Andreas Eschbach?
Was meinst du mit "Neubeginn"? Ist die Serie, die wir bis Band 2999 kannten, abgeschlossen? :unsure:
Ich hätte gerne meinen Style zurück. :unsure:

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