Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Riesen

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AARN MUNRO
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Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Riesen

Beitrag von AARN MUNRO » 7. Juni 2019, 11:32

So: hier ist der Spoiler zum aktuellen Roman.
Spoiler:
Band 3016, Michael Marcus Thurner
In den Augen des Riesen


Die Hauptpersonen des Romans:
Reginald Bull – Der Resident der Liga Freier Galaktiker nutzt die Gunst des Augenblicks
Perry Rhodan – Der Terraner hält die Augen offen.
Icho Tolot – Der Haluter öffnet seine Augen für einen alten Freund.
Thosen Musay – Der Informationsmediator kann sich auf seine Augen nicht immer verlassen.



Einleitung:

Perry macht eine Art optische Stadtbegehung Neu-Terranias in Begleitung eines kleinen Roboters mit Namen „Olio“. E schaut sich die markanten Gebäude aber nur von einem Rundfenster aus an, geht nicht in der Stadt herum. Sie reden über die großen Häuser dort, etwa das Homer-G-Adams-Handelszentrum. Der Roboter kennt die „Augen des Riesen“, die Station von Icho Tolot.Diese steht als dreifach verbundene Station über dem Planeten im niedrigen Orbit. Wie schon im letzten Band wird die Skyline und die Kulisse von Neu-Terrania noch einmal geschildert. Dazu wird etwas Ambiente kleinteilig sehr schön eingeflochten, um den Rahmen des Eindruckes abzurunden..
Rhodan frühstückt dann mit Bull, der ihn ab nun verstärkt politisch miteinbeziehen will (no comment).Demnächst will er Rhodan seinen engsten Mitarbeitern vorstellen, damit sich diese ein Bild vom Unsterblichen machen können.Der Autor betont auch öfter die für die anderen Menschen langen Zeitdifferenzen, die für Rhodan hingegen kurz waren, um die Befremdung aller Beteiligten miteinander und mit der Situation noch einmal zu betonen.Etwa den „Patoman-Raumhafen“, der nach einer „alten Admiralin“ benannt sei.

Umblendung:

Thosen Musay, ein Informationshändler und Wissens- Beschaffer,ein sogenannter Info-Medi, leidet unter Wahnvorstellungen, Visionen und diversen Ängsten.Er hat Alpträume über Tolots rote Riesenaugen, den Wachsatelliten. Zur Vorbeugung nimmt er laufend ein Medikament, Protazolan. Ihm erscheinen Figuren, die von der Hauspostronik nicht gesehen werden, also wohl nur psychisch sind. Etwa der kleine dicke Mann mit hufartigen Füßen und Hirschgeweih,Saessbekker. Thosen Musay trägt ein Amulett um den Hals …(das ein ehemaliger Gemeni-ZA ist, wie sich später herausstellt).
Musay hat neue Handelsverbindungen mit einer pilzartigen Reduzenten-Spezies,die Alborganer, die ihm einen Auftrag vermitteln. Er soll für ihren Handelspartner von Rudyn, einen der dort lang bereits ansässigen Erstsiedler und global verzweigten Händler, einer Person aus dem Clan der Dawangers einen verlorenen Gegenstand besorgen, eine Ahnenhaube. Dann können sie sich als neue Spezies in Neu-Terrania etablieren, was das Ziel dieser Gruppe ist.Sie drohen, ihn zu infzieren, wenn er das Geschäft nicht durchführt, machen ihn zumindest unsicher.
Hier lässt der Autor richtig seine Phantasie in den Einzelheiten der Verhandlung mit den Myzelwesen spielen, verzettelt sich aber auch in vielen, kleinen, unwichtigen Einzelheiten, die anderseits das Ambiente der Erzählung sehr schön abrunden.

Umblendung:

Perry in der Stahlorchidee, der Solaren Residenz. Er erkennt ihr Alter durch Abnutzung, wandert durch die Korridore (niemand erkennt ihn).Rhodan hält mit Bull und seinen engsten Mitarbeitern eine Konferenz ab.Dazu gehören der Posbi Ganud und Yvonne Omeriga.Perry wird von Bull vorgestellt, es kommt positiveb, emotionalen Reaktionen der Beteiligten, als sie ihn erkennen.. Aber Rhodan kommt in einen kutzen Konflikt mit der Ministerin für Inneres und Sicherheit, Gorm Simonon, die ihm zunächst nicht traut, dann aber einlenkt, als er seine Beweggründe erklärt, nicht gleich öffentlich aufzutreten.Natürlich ist sie zunächst etwas misstrauisch.Rhodan möchte vor dem Parlament der LFG sprechen. Er betont, dass er unbedingt Terra wiederfinden will, denn so schön Rudyn auch sein mag, es (der Planet) ist nicht die Erde.

Umblendung:

Musay verabschiedet sich von den Myzelwesen. Er ist sich unsicher, ob die Verhandlung echt war oder eine Halluzination, denn die Pilzwesen, die Alborganer, haben sich anders verhalten, als vorhergesagt. Musay fürchtet, dass er von den Reduzenten infiziert wurde, er hat Juckreiz und Kratzwahn. Er geht ziellos durch die Straßen der Stadt. Da taucht eine andere seiner Wahnvorstellungen auf, der kleine Saessbekker. Dieser scheint aber keine reine Halluzination zu sein, denn obwohl die Passanten ihn nicht sehen können, weichen sie ihm aus.Saessbekker schlägt ihm vor, sich in einer Klinik durchspülen zu lassen, damit er sicher weiß, dass er nicht infiziert wurde. Musay lässt sich nach einigen Zweifeln überreden und von Nanobots scannen. Er ist sauber.
Musay lässt sich kurz in einem Großraumbüro, einem Multi-Mietbüro nieder, den Krikkit-Büros, die dafür bekannt sind, nie einen Datendiebstahl zuzulassen. Die Positroniken des Gebäudes sind nicht mit der Stadt vernetzt.Die Büros sind nach einem sagenwesen von Rudyn benannt, dem Krikkit, das angeblich alles weiß, dass aber noch nie jemand gesehen hat, jedenfalls kein Terraner.Es gibt aber ein terranisches Krikkit-Programm in dem Büro, , das als Informationsquelle dient. Musay fahndet jetzt online nach der gesuchten Ahnenhaube.
Musay erfährt, dass diese Hauben seit Beginn der Besiedlung Rudyns in Gebrauch waren (also aus der Zeit der ZGU und der 21 Kalfaktoren bereits bekannt). Es handelt sich um eine Mischung aus vereinfachter SERT-Haube,Holoprojektor und positronischem Datenspeicher.Die Ahnenhauben hatten die Informationen und Aufzeichnungen der Vorväter und Vorfahren der alten, eingesessenen Familien gespeichert, so dass die Lebenden von diesem Wissen profitieren können, wenn sie so eine Ahnehaube besitzen.
Musay fahndet weiter und das Programm füttert ihn mit weiren Informationen. Die letzten daten über die Ahnehaube der Familie Dawanger sind über zehn Jahre alt, sie könnte also gestohlen worden sein, auch wenn darüber keine exakten Informationen vorliegen, „sagt Krikkit“.

Die Ahnenhaube ist wichtig, weil der Leumund und die Reichtümer dieser weit verzweigten Familie in Gefahr wären. Die anderen alten Händler würden keine Geschäfte mehr mit den Dawangers machen, wenn bekannt würde, dass deren Ahnenhaube gestohlen wurde.Der Diebstahl könnte also verschleiert worden sein.Dafür hätten die Dawangers bereits mehrere Mitarbeiter ermorden lassen müssen. Das Krikkit weist Musay darauf hin, dass auch er in Gefahr ist.Der Modus operandi, eine fremde Spezies wie die Myzelier erst nach einigen Monaten nach dem Raub zu beauftragen und sie die Sache untersuchen zu lassen, passe zu dem kollektiven, multiplen Psychogramm der Familie.
Musay verlässt das Multibüro.Er mietet einen Gleiter und fliegt zum Backhaus, dem wärmsten teil von Neu-Terrania.Es ist ein Geschäftsviertel.Dort residiert auch die Dawanger-Familie in ihrem Hornring-Gebäude.
Musay will auf den Busch klopfen, denn zumindest die drei wichtigsten Dawanger müssten Bescheid wissen. Musay betritt das wichtigste Haupt-Gebäude , veralngt, Johen Dawanger zu sprechen und infiltriert die draufhin heranschwirrenden Spionsonden der Firmensicherheit mit Nanos aus seinem „Ohrwurm-Gerät“, das normalerweise klassische Musik aus dem 15 Jahrhundert NGZ für ihn abspielt, um ihn geistig gesund zu erhaLten. Er wird grob und brüsk abgewiesen und herausgeworfen (Schutzschirm und Begleitroboter), aber es gelingt ihm, seine Infiltratoren an den Spionsonden, die ihn untersucht haben, anzubringen.Die Dawangers jedenfalls wollen nicht mit ihm reden.


Umblendung:

Rhodan spricht mit Bull und über Kom mit Tolot. Gorm Simonon hat von Tolot eine Planhirnanalyse, ein Persönlichkeitsprotokoll und Sicherheitsanalysen über Perry geordert.Die drei Freunde plaudern kurz in einer emotionalen Szene. Tolot lädt Perry in seinen Wachsatelliten ein.
Perry spricht im Parlament der Liga.Er redet über Terra. Er packt die Parlamentarier. Waren einige zu Beginn vielleicht verhalten oder sogar misstrauisch ihm gegenüber, so holt er sie in seiner Rede zu sich herüber.
Dann greift Bull ein. Er holt sich ein Mandat, das Solsystem besuchen zu dürfen (no comment).61,9% Zustimmung, was viel sei, da das Parlament ein „zerstrittener Haufen“ wäre.Aber immerhin. Die Erlaubnis für den Flug ist da, warum auch immer sie benötigt worden war …
Perry erhält formal die RAS TSCHUBAI ebenso wie die THORA unterstellt. Sein Mandat lautet: finde Terra und Luna. Er bekommt 25 Jahre Zeit für die Erfüllung dieses Mandates und keine weiteren Bedingungen auferlegt.Darauf gibt es einen (dunkelgrünen) Vurguzz.

Umblendung:

Musay hat mal wieder einen Alptraum über die roten Riesenaugen.. Er erwacht und durchforstet seine Verbindungen zu den Infiltratoren.Er erfährt von einer seiner Sonden, dass Annola Dawanger ihn erledigen lassen will. Sie hatte Kontakt mit den Alboganern.Musay lässt seine Hausumgebung von seiner Sicherheitspositronik überprüfen. Er htte dazu die Umgebung etwas „angezapft“.Musay lässt seine Umgebung scannen und wertet die erhaltenen Daten der letzten Stunden aus. Er erkennt zwei Bewacher und Aufpasser, die er nun identifizieren will.Seine Positronik kann auf die Daten der Stadtpolizei und der planetaren Geheimdienste zugreifen (no comment).Er kann die zwei Bewacher identifizeiren und erfährt, dass sie auch gewättätig waren, jedoch die Vorfälle unklar waren. Er macht sich vom Acker, löscht die Positronik (aber mit transportabler Sicherheitskopie natürlich) nach Fluchtplan Vertigo und die Positronik darf ihre Kopie an Fluchtort Drei liefern lassen.Vier Typen nähern sich seinem Haus. Er betritt die leere, gemietete Nachbarwohnung und flüchtet zu und mit seinem Gleiter.Dabei muss er zwei Personen ausweichen, eine davon aus einem berüchtigten Straßenclan für Schmutz-und Fußarbeit. Es wird anschließend etwas Flugambiente mit dem Gleiter eingestreut. Dann erreicht Musay sein Fluchtziel, ein Ausweichquartier.ER versucht, die Alborganer zu kontaktiren. Das misslingt, da diese ihr Quartier aufgelöst haben. Dann kommt doch noch ein Kontakt zustande. Er soll weitersuchen nach der Ahnenhaube. Findet er sie, wird ein Konto auf seinen Namen aktiviert. Saessbekker erscheint ihm und teili ihm mit, dass die Ahnenhaube in einem der Augen des Riesen zu finden sei.

Umblendung:

Rhodan fliegt mit einer Space-Jet zu Tolot. Olio, der kleine Robot, begleitet ihn.Etwas Flugambiente durch die Lufthülle und die Stadt wird eingestreut. Dann nimt die Jet Kurs auf Tolots Station.Der Pilot erzählt ihm ein wenig: Es gibt rund hunderttausend sogenannte Festungsgürtel in der Wachstation. eDas Beiboot wird intrensov überprüft, dann endlich durch eine Strukturlücke im Schirm hindurchgelassen. Das kugelförmige Kernschiff der Tolotschen wachstation heißt AVAN TACROL, sie wird Hirn der Festung genannt.Die beiden anderen Augen heißen Herz der Festung und Faust der Festung.
Aber es gibt noch andere Fahrzeuge um die drei Kugel herum,alle gemeinsam in geoße Schirme gehüllt. Flottentender, Begleitschiffe, Forschungsraumer, Laborschiffe etc.
Rhodan trifft Tolot. Wie schon vom Autor in seinem Blog zum Roman erwähnt, hat Tolot sein Planhirn augeschaltet. Die Begrüßung wird daher typisch halutermäßig stürmisch.
Tolot redet dann über die Haluter. Zehntausned sind in der Seuche umgekommen, fünfhezntausend, die noch nicht die letzte Phase erreicht hatten, wurden wieder geheilt. Die Haluter haben sich nun wieder einmal aus der Galaxis zurückgezogen. Zehntausend befinden sich auf Halut und erforschen das Genom der Haluter weitere zehntausend durchstreifen die Galaxis aber über fünfzigtausend Haluter haben die Milchstraße in kleinen Gruppen verlassen.Die Geburtenraten sind gering.Tolot ist Bürger der LFT, eigentlich kein Staatsbürger von Halut mehr.
Einige Dutzend Haluter dienen als Stillehüter auf Turvonot, wo einst hunderte Haluter in die Unmumkehrbarkeit fielen. Der Planet ist für Lemurabkömmlinge gesperrt, weil Arkoniden an der Haluterpest mitwirkten.Es ist ein Planet der roten Zwergsonne Valhatad.
Diegalaktischen Koordinaten dieser Welt sind geheim.
Tolot schmiedet aber in seiner Festung aus den ehemaligen Einzelkämpfern mit neuen, jungen Halutern ein gemeinsames Korps zusammen. Außerdem gibt es dort einen parabegabten Haluter: Bouner Haad. Er ist ein Parapassant und kann Schutzschirme passieren, auch 5-D-Felder.Tolot zeigt Rhodan die Halut-Truppe.

Umblendung:

Musay erfährt von Saessbekker einen Namen und Daten.Musay muss nun ageblich in die Augen des Riesen eindringen, um die Ahnenhaube der Dawangers zu finden.Auf die Positroniken im Auge kann Musay nicht zugreifen. Aber als Info-Medi hat er viele Quellen: Kontakte und Informanten.Musay arbeitet über sein Black Net, um Infos über die Augen du erhalten. und erhält Teile von ID-Codes. Darüber kann er vielleicht eine Tarnidentität erzeugen und sich so an Bord der Augen schmuggeln. (No comment).Musay ahnt, dass die Informationen, die er bekommt, direkt von einem Bewohner der Festung stammen müssen. Er bezahlt viel Geld dafür. Er vermutet zunächst einen Löckvogel, einen Betrüger oder Konkurrenten. Dann kauft er doch das Datenpaket.Er erhält eine neue Tarnung unter dem Namen Alfalfa Gudhaus und hat somit Zugangsberechtigung zum Hirn der Festung, wo Tolot lebt.
Der gesuchte Mann, der angeblich die Ahnenhaube gestohlen hatte, heißt Dinko Tott und ist als technischer Hydroponiktank-Wächter beschäftigt.Musay schmuggelt sich ins Auge ein.Er hat einen gefälschten Ausweis, sein Amulett und einen unter der Haut implantierten Mikrochio bei sich.Er landet in der SIMAREL, ein fünfhundert-Meter-Ausbildungaquader.Es gelingt ihm, sich einzuschmuggeln, aber er empfindet die Aufgabe als zu leicht. Musay arbeitet als Versorgungsberater für Trainingsparcours.Ein Ertruser der Sicherheitsabteilung will ihn sprechen …

Umblendung:

Rhodan und Tolt betreten die Trainigshalle Tolot möchte das halutische Training aus der Nähe von einer Schwebeplattform aus verfolgen. Perry bekommt dazu einen Schutzanzug. Die Plattform wird durch einen Schirm abgesichert.

Umblendung:

Musay ist aufgeflogen.Der Ertruser verhört ihn ihn seinem Sicherheitsbüro und Musay gesteht alles. Dann gerät er in Starre und als er aufwacht, ist der Ertruser tot.Saessbekker erscheint ihm und mahnt, die Ahnenhaube zu finden.Dazu benötigt er angeblich einen Schutzanzug und eine Waffe. Saessbekker redet ihm das ein.Er ererklärt, dass er keine Halluzination sei, sondern ein parareales Psycho-Phänomen,ein telepathisch induziertes Bild, ein pararealer Schulterreiter, dessen eigentlicher Körper anderswo existiert. Er manipuliert Musay.
Saessbekker übernimmt Musay nun auch körperlich, verändert ihn metabolisch und verleiht ihm Stärke und Tempo eines Ertrusers.

Umblendung:
Tolot und Rhodan beobachten das Training der Haluterkampfgruppe.Diese verschrottet einige Roboter im Übungskampf, dann betritt Musay alias Saessbekker die Halle und eröffnet das Feuer aus einer überschweren Waffe. Die Haluter kitzelt das nur, aber er tötet den terranischen Ausbilder und gefährdet viele Terraner, Ferronenn und Arkoniden, die in der Hlee Ausbesserungsarbeiten leiteten oder durchführten.
Rhodan greift nun ein.Aber er kann nicht viel ausrichten und wird beschossen. Tolots Truppe drängt den Attentäter nun zurück. Die Halle wird in einen Schutzschirm gehüllt. Musay ergibt sich angeblich, doch dann startet er erneut durch und attackiert Rhodan. Rhodan wird trotz Mentalstabilisierung irgendwie beeinflusst.er Hört ein Wort in seinem Kopf. Doch dann kommt Olio, der kleine Robot, rammt den Attentäter und explodiert mit ihm, von halutischen Schüssen getroffen.

Umblendung: Musay alias Saessbekker kämpft gegen die Haluter.Er glaubt, alle, die besonders viel Vitalenergie ausstrahlen, seien Dinko Tott, den er besiegen müss
Saessbekker gibte.Er hält Perry für den wahren Dinko Tott und attackiert ihn.Doch dann muss er Aufgeben, weil die Kraft schwindet, mit der Saessbekker ihn ausgestattet hatte.Dieser gibt zu, dass dieser Versuch fehlschlug, aber dass es weitere geben würde. Er zeiht sich zurück aus Musays Gehirn. Dieser hört in Gedanken Mozarts Requiem, dass nur bruchstückhaft überliefert ist ...(Komponist „Mozé“).Er stirbt.

Umblendung:

Konferenz in der Residenz. Rhodan, Farye, Tolot und Bull sind anwesend. Rhodan erklärt, dass er zwei Bewusstseine gespürt hat, als Musay ihn angegriffen hat. Eine wilde Fremdheit war dabei.Eine Art Überlagerung zweier Brwusstseine. Er hat das Wort Saessbekker gehört.Dieser scheint eine Art von Vampir zu sein, der auf Vitalenergie reagiert und diese aufsaugt.Es stellt sich aber heraus, dass Saessbekker gar nicht hinter Perry her war, sondern hinter dem Halutermutanten, Bouner Haad. Perry hatte ihn nur abgelenkt.Ein Medikerbericht trifft ein. Musays Leiche wurde unersucht. Er ist zweifelsfrei identifiziert, aber eas gab körperliche Veränderungen, die nicht auf Operationen zurückgeführt werden können.Aber in seinem Gehirn wurde ein Organoid entdeckt.Dieses benötigte ganz geringe Mengen an Vitalenergie, um zu funktionieren. Diese Mengen kamen aus dem Amulett, das ein ehemaliger ZA der Gemeni ist. Längst ausgebrannt aber als Taktgeber geeignet, um eine erzwungene, bipolare Bewusstseinsstörung hervorzurufen.Das aber kann es nicht allein sein. Rhodan beharrt darauf, dass er Saesbekker gehört und gesehen hat.Eine ein Meter große Teufelsgestalt.
Die THORA wird als startklar gemeldet. Der Flug zum Solsystem kann beginnen.

Ende des Romans.













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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Harzzach » 7. Juni 2019, 11:45

Danke für den Spoiler!!

Ein halutischer Mutant? Halutische Kommandotruppen? Hehehe ... er tut mir jetzt schon leid, der Teufel in Terras Hallen :devil:

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von MdIHelgoland » 7. Juni 2019, 11:52

Vielen Dank AArn !!

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Askosan » 7. Juni 2019, 12:07

Danke für den Spoiler! :st:

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Askosan » 7. Juni 2019, 12:13

Der Roman von MMT hat mir gut gefallen. Die Protagonisten werden überzeugend geschildert. Das Wiedersehen von Perry und Tolot ist sehr emotional. Was es mit dem Informationsmediator auf sich hat, bleibt lange Zeit unklar. MMT versteht es, die Spannung hochzuhalten. In der finalen Kampfszene geht es ordentlich zur Sache und das am Ende Perrys robotischer Begleiter zum „Helden“ wird, war für mich überraschend. Mit „Saessbeker“ scheint zum ersten Mal ein Vertreter der Hintergrundmacht in Erscheinung getreten zu sein. Zumindest gehe ich davon aus, dass diese Spezies den Cairanern übergeordnet ist.

Folgendes ist mir negativ aufgefallen:

Im letzten Roman wurde ausgesagt, dass das T-Odium dafür sorgt, dass Gedanken an Terra zu Unbehagen und einer mentalen Starre führen. Die Betroffenen wollen sich mit diesem Thema nicht beschäftigen. Die im Roman beschriebene Abstimmung im Parlament hätte daher niemals dieses Ergebnis erzielen können. Bully redet sich seit Jahrhunderten den Mund fuselig, dass er auf Terra geboren wurde und diese Welt kein Mythos ist. Darüber hinaus hat er ein Museum auf Rudyn einrichten lassen, wo sich jeder faktisch über Terra informieren kann, aber aufgrund des T-Odiums interressiert im Ephelegonsystem niemanden Bullys „Terra-Marketing“, wie wir schon in Band 3005 durch die Explorerbesatzung erfahren haben. Aber nun taucht Perry auf, zu dem im Ephelegonsystem, ausser Bully und Tolot, keiner einen Bezug hat und bittet im Parlament um Unterstützung. Ein Großteil der Parlamentarier jubelt und stimmt zu. Das Szenario ist für mich wenig überzeugend. Besser hätte ich es gefunden, wenn das Parlament abgelehnt hätte und Bully daraufhin einen Alleingang gestartet hätte.

Außerdem stellt Perry erneut keine Frage zu Monkey und der USO.

Was langsam wirklich ärgerlich ist, ist die Sache mit dem Organoid in Perrys Schulter. Auch in diesem Roman wird nicht geklärt, ob das Organoid entfernt wurde oder nicht. Die Krönung aber ist, als in einer kleinen Runde das Thema „Organoide“ besprochen wird, fasst sich Perry an den Kopf. Dabei sitzt das Organoid bei ihm in der Schulter. Davon abgesehen, erfahrung wir, dass der NDE seit Jahren über die Organoid-Technologie der Cairaner informiert ist und dass es sowohl biotechnologische als auch rein technologische Varianten gibt. In Band 3014 allerdings wusste Bully praktisch nichts über die Organoide.

Enttäuscht bin ich von Tolots Festung. Bisher klang an, dass es sich dabei um ein gewaltiges Machtinstrument handelt, welches fähig ist, das Ephelegonsystem zu schützen. Dieses Konglomerat, bestehend aus terranischer und evtl. ein wenig halutischer Technik, ist sicherlich wehrhaft, aber kein Machtinstrument, welches den Cairanern Paroli bieten kann. Es wird zumindest nichts erwähnt, was diese Festung technologisch überlegen macht. Sollte den Cairanern der Durchbruch durch den Terranova-Schirm gelingen, würde von der Festung nur eine glühende Partikelwolke übrig bleiben.

Alles in allem gebe ich den Roman eine 2-.

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von MdIHelgoland » 7. Juni 2019, 12:17

Danke Aarn!

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Macca » 7. Juni 2019, 12:38

Prima! :st:
Vielen Dank! :st:
Deinen "no comment" schließe ich mich an.

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Trans-Pluto
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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Trans-Pluto » 7. Juni 2019, 12:51

Hervorragender Spoiler.
Danach freue ich mich richtig auf den Roman.
Wir sind nicht die einzige intelligente Spezies im Weltraum!

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Rotti1961 » 7. Juni 2019, 13:28

Danke für den prima Spoiler.
Elwood: It's 106 miles to Chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it's dark... and we're wearing sunglasses.
Jake: Hit it.

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von astroGK » 7. Juni 2019, 13:32

Askosan hat geschrieben:Im letzten Roman wurde ausgesagt, dass das T-Odium dafür sorgt, dass Gedanken an Terra zu Unbehagen und einer mentalen Starre führen. Die Betroffenen wollen sich mit diesem Thema nicht beschäftigen. Die im Roman beschriebene Abstimmung im Parlament hätte daher niemals dieses Ergebnis erzielen können. Bully redet sich seit Jahrhunderten den Mund fuselig, dass er auf Terra geboren wurde und diese Welt kein Mythos ist. Darüber hinaus hat er ein Museum auf Rudyn einrichten lassen, wo sich jeder faktisch über Terra informieren kann, aber aufgrund des T-Odiums interressiert im Ephelegonsystem niemanden Bullys „Terra-Marketing“, wie wir schon in Band 3005 durch die Explorerbesatzung erfahren haben. Aber nun taucht Perry auf, zu dem im Ephelegonsystem, ausser Bully und Tolot, keiner einen Bezug hat und bittet im Parlament um Unterstützung. Ein Großteil der Parlamentarier jubelt und stimmt zu. Das Szenario ist für mich wenig überzeugend. Besser hätte ich es gefunden, wenn das Parlament abgelehnt hätte und Bully daraufhin einen Alleingang gestartet hätte.
Überzeugend ist es schon, wenn man einbezieht, dass mit dem Erscheinen Rhodans, die Behauptung alles um Terra wäre nur ein Mythos und nicht wahr, Lügen gestraft wurde. So ein Schock kann, denke ich, eine totale Umkehr in den Gedanken, trotz des T-Odium bewirken. Zumindest war das mein Gedanke als ich das las. Bully dagegen ist ein Zeitgenosse all dieser Leute im Parlament. Der kontte sich aufgrund der veränderten Erinnerungen bei anderen, gar nicht vollkommen sicher sein, dass seine eigene stimmt. Deswegen auch die Freude über die Rückkehr Perrys. Erst jetzt hatte er einen Beweis dass er nicht irgendwelchen Hirngespinsten hinterher gejagt war, die er sich, aus welchen Gründen auch immer, nur eingeredet hatte.

RolfK
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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von RolfK » 7. Juni 2019, 13:34

Das Heft hat mir gut gefallen. MMT gelingt es, die beiden Handlungsstränge spannend zu erzählen und zu einem befriedigenden Ende zusammen zu führen.

Eine Irritation ergab sich: Das Solsystem ist seit ca. 400 Jahren durch das Clausum abgeschottet, davon ca. 50 Jahre ohne Störung durch Ladhonen und Cairaner. Da sollte man doch meinen, dass es wahre Datenberge und Berichte über experimentelle Versuche eines Durchbruchs geben sollte, und dass Bully in diesen Jahren nichts ihm Mögliche unterlassen hat, das Solsystem zu überwachen und dahin vorzudringen. Im Heft aber klingt es, als sei Perrys geplante Expedition ein Aufbruch in absolutes Neuland, unbekannt und unerforscht.

Ist das Absicht? Werden wir darauf vorbereitet, dass an Bullys Verhalten während der letzten 400 Jahre etwas oberfaul ist? Oder spielt sich die Informationsvermittlung über die letzten 400 Jahre Beschäftigung mit dem Solsystem außerhalb der Erzählung ab? Oder haben die Macher sich mit der Frage "Was hat Bully eigentlich während der 400 Jahre gemacht?" nicht beschäftigt?

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Kardec
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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Kardec » 7. Juni 2019, 13:51

T-Odium:

Verstehe das nicht als Langzeitbeeinflussung. Hat m. E. seinerzeit Wirkung entfaltet u. die Leute verwirrt. Ist lange her.

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Skaarganis » 7. Juni 2019, 14:03

Moin moin,
Askosan hat geschrieben:Der Roman von MMT hat mir gut gefallen. Die Protagonisten werden überzeugend geschildert. Das Wiedersehen von Perry und Tolot ist sehr emotional. Was es mit dem Informationsmediator auf sich hat, bleibt lange Zeit unklar. MMT versteht es, die Spannung hochzuhalten. In der finalen Kampfszene geht es ordentlich zur Sache und das am Ende Perrys robotischer Begleiter zum „Helden“ wird, war für mich überraschend. Mit „Saessbeker“ scheint zum ersten Mal ein Vertreter der Hintergrundmacht in Erscheinung getreten zu sein. Zumindest gehe ich davon aus, dass diese Spezies den Cairanern übergeordnet ist.
Stimme dir zu, der Roman war gut zu lesen und speziell die Geschichte um den Infomedi hat mir sehr gut gefallen, da man bis kurz vor seinem Ende keine Ahnung von seinem wirklichen Ziel hatte. Bin mal gespannt, was es mit diesem "Saessbeker" auf sich hat.
Folgendes ist mir negativ aufgefallen:

Im letzten Roman wurde ausgesagt, dass das T-Odium dafür sorgt, dass Gedanken an Terra zu Unbehagen und einer mentalen Starre führen. Die Betroffenen wollen sich mit diesem Thema nicht beschäftigen. Die im Roman beschriebene Abstimmung im Parlament hätte daher niemals dieses Ergebnis erzielen können. Bully redet sich seit Jahrhunderten den Mund fuselig, dass er auf Terra geboren wurde und diese Welt kein Mythos ist. Darüber hinaus hat er ein Museum auf Rudyn einrichten lassen, wo sich jeder faktisch über Terra informieren kann, aber aufgrund des T-Odiums interressiert im Ephelegonsystem niemanden Bullys „Terra-Marketing“, wie wir schon in Band 3005 durch die Explorerbesatzung erfahren haben. Aber nun taucht Perry auf, zu dem im Ephelegonsystem, ausser Bully und Tolot, keiner einen Bezug hat und bittet im Parlament um Unterstützung. Ein Großteil der Parlamentarier jubelt und stimmt zu. Das Szenario ist für mich wenig überzeugend. Besser hätte ich es gefunden, wenn das Parlament abgelehnt hätte und Bully daraufhin einen Alleingang gestartet hätte.
Ja, das fand ich auch etwas .... unlogisch. Zumal das T-Odium ja eine Veränderung der ÜBSEF sein soll. Glaube kaum, dass man das durch eine mitreißende Rede "deaktivieren" kann.
Außerdem stellt Perry erneut keine Frage zu Monkey und der USO.
Wundert mich auch, vor allem vor dem Hintergrund, dass die USO zumindest beim Aufbruch der RAS nach Wanderer ein nicht zu unterschätzender Machtfaktor in der Galaxis gewesen ist. Das man bisher noch so gar nichts von der Truppe gehört hat, ist mehr als verwunderlich.
Was langsam wirklich ärgerlich ist, ist die Sache mit dem Organoid in Perrys Schulter. Auch in diesem Roman wird nicht geklärt, ob das Organoid entfernt wurde oder nicht. Die Krönung aber ist, als in einer kleinen Runde das Thema „Organoide“ besprochen wird, fasst sich Perry an den Kopf. Dabei sitzt das Organoid bei ihm in der Schulter. Davon abgesehen, erfahrung wir, dass der NDE seit Jahren über die Organoid-Technologie der Cairaner informiert ist und dass es sowohl biotechnologische als auch rein technologische Varianten gibt. In Band 3014 allerdings wusste Bully praktisch nichts über die Organoide.
Da kommt noch eine Sache dazu. Unser Infomedi war doch in einer Klinik und hat sich dort "durchspülen" lassen ..... und dabei wurde kein Organoid entdeckt???
Enttäuscht bin ich von Tolots Festung. Bisher klang an, dass es sich dabei um ein gewaltiges Machtinstrument handelt, welches fähig ist, das Ephelegonsystem zu schützen. Dieses Konglomerat, bestehend aus terranischer und evtl. ein wenig halutischer Technik, ist sicherlich wehrhaft, aber kein Machtinstrument, welches den Cairanern Paroli bieten kann. Es wird zumindest nichts erwähnt, was diese Festung technologisch überlegen macht. Sollte den Cairanern der Durchbruch durch den Terranova-Schirm gelingen, würde von der Festung nur eine glühende Partikelwolke übrig bleiben.

Alles in allem gebe ich den Roman eine 2-.
Ja, bei der ersten Ankündigung von Ichos Festung hätte ich jetzt eher so ein Machtinstrument wie damals PRAETORIA erwartet....und dann kommt da so eine Ansammlung verschiedenster Raumschiffe. Bisschen enttäuschend.

Bewertung: 2/1/3+

Grüße von Skaarganis

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Askosan » 7. Juni 2019, 14:11

astroGK hat geschrieben:Überzeugend ist es schon, wenn man einbezieht, dass mit dem Erscheinen Rhodans, die Behauptung alles um Terra wäre nur ein Mythos und nicht wahr, Lügen gestraft wurde.
Es gibt im Ephelegonsystem zwei relativ Unsterbliche und ein Museum, die dem Mythos entgegenstehen. Alles völlig umsonst, da die Wirkung des T-Odiums einfach stärker ist.
astroGK hat geschrieben:Bully dagegen ist ein Zeitgenosse all dieser Leute im Parlament.
Es geht nicht darum, ob Bully ein Zeitgenosse und Perry ein Fremder ist. Es geht darum, dass das T-Odium eine mentale Abwehrhaltung erzeugt, die dazu führt, dass Beweise und Zeugenaussagen abgelehnt werden.
astroGK hat geschrieben:Der kontte sich aufgrund der veränderten Erinnerungen bei anderen, gar nicht vollkommen sicher sein, dass seine eigene stimmt.
Wenn selbst Bully seinen Erinnerungen nicht traut, dann wird erst recht kein Bewohner des Ephelegonsystems Terra für real halten.

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Askosan » 7. Juni 2019, 14:15

Kardec hat geschrieben:T-Odium:

Verstehe das nicht als Langzeitbeeinflussung. Hat m. E. seinerzeit Wirkung entfaltet u. die Leute verwirrt. Ist lange her.
Das T-Odium ist eine Reaktion des Geistes auf die permanente sechsdimensionale Beeinflussung. Im letzten Roman wurde nicht geschrieben, dass die sechsdimensionale Prägung wieder zu ihrem alten Ausgangswert zurückgekehrt ist.

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Teumessia » 7. Juni 2019, 14:25

RolfK hat geschrieben:Eine Irritation ergab sich: Das Solsystem ist seit ca. 400 Jahren durch das Clausum abgeschottet, davon ca. 50 Jahre ohne Störung durch Ladhonen und Cairaner. Da sollte man doch meinen, dass es wahre Datenberge und Berichte über experimentelle Versuche eines Durchbruchs geben sollte, und dass Bully in diesen Jahren nichts ihm Mögliche unterlassen hat, das Solsystem zu überwachen und dahin vorzudringen. Im Heft aber klingt es, als sei Perrys geplante Expedition ein Aufbruch in absolutes Neuland, unbekannt und unerforscht.

Ist das Absicht? Werden wir darauf vorbereitet, dass an Bullys Verhalten während der letzten 400 Jahre etwas oberfaul ist? Oder spielt sich die Informationsvermittlung über die letzten 400 Jahre Beschäftigung mit dem Solsystem außerhalb der Erzählung ab? Oder haben die Macher sich mit der Frage "Was hat Bully eigentlich während der 400 Jahre gemacht?" nicht beschäftigt?
Formulieren wir das T-Odium mal um: "Die erste Regel was Terra betrifft it, wir reden nicht über Terra."
Also auch nicht über das Solsystem. Dann kamen die Ladhonischen Scharen, die Cairaner, Posizid usw. usw.
Wenn dann noch Forschungsmissionen an Ladhonen, Cairanern, On-Piraten und anderem scheitern...

In dem Zusammenhang ist es doch interessant, dass gerade als Perry wieder auftaucht ein Volk von Archäologen Terrania auf einem anderen Planeten findet. Mit kleinen Ergänzungen, die Perry in einem schlechten Licht zeigen. Da ist jemand sehr gut vorbereitet.

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Streichholzentität » 7. Juni 2019, 15:02

Mhmm die veränderte ÜBSEF-K lässt mich fragen wer sowas kann, DORIFER.....TRIICLE.....TRIXTA....? :unsure:

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Papageorgiu » 7. Juni 2019, 15:21

Askosan hat geschrieben:Die Krönung aber ist, als in einer kleinen Runde das Thema „Organoide“ besprochen wird, fasst sich Perry an den Kopf. Dabei sitzt das Organoid bei ihm in der Schulter.
Wenn ich ne Verspannung in der Schulter habe, tut mir auch der Kopf weh... :rolleyes:

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von RolfK » 7. Juni 2019, 16:59

@Teumessia
Ist es vorstellbar, dass Perry oder Atlan, so wie wir sie aus der Serie kennen, 400 Jahre Ruhe gegeben hätten?

IMHO nein!

Was sagt der von mir als irritierend bezeichnete Umstand dann über Bully aus?

Dass er ein Agent ist?
Dass er Perry und Atlan - in der Wahrnehmung und Darstellung seiner Person durch die Serienmacher - nicht das Wasser reichen kann?
Dass die Serienmacher es nicht schaffen, dem ältesten Weggefährten Perrys ein Profil zuzuschreiben, dass den ihm zugeschriebenen Funktionen (Staatsmarschall bzw. Imperiumsmarschall des SI, Verteidigungsminister der Liga, Resident) und der damit einhergehenden Kompetenzvermutung entspricht?

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Ce Rhioton » 7. Juni 2019, 17:14

Wäre statt Bull Atlan oder Rhodan im Solsystem der Gegenwart verblieben, wäre die Cairanische Epoche bis zum Eintreffen der RAS TSCHUBAI längst beendet gewesen.
Wir verdanken Bull diesen Zyklus. ^_^
Ich hätte gerne meinen Style zurück. :unsure:

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Fünfte Kolonne » 7. Juni 2019, 17:32

Ach Kinners... Inzwischen haben wir ja von allerhöchster Stelle die Bestätigung, dass Bull ein ganz ein Guter ist.
Spoiler:
...aber Wim hat nicht ausdrücklich bestätigt dass dieser Bull auch der echte Bull ist XD

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Askosan » 7. Juni 2019, 17:47

Streichholzentität hat geschrieben:Mhmm die veränderte ÜBSEF-K lässt mich fragen wer sowas kann, DORIFER.....TRIICLE.....TRIXTA....? :unsure:
Die Manipulation der sechsdimensionalen Prägung innerhalb der Milchstraße ist kosmisch gesehen eher ein lokaler Eingriff und für eine Superzivilisation durchaus machbar.

Der Vorgang ist meiner Meinung nach vergleichbar mit der Manipulation der 5-D-Feldlinien-Gravitationskonstante durch die Karduuhls. Dabei kam Kosmokratentechnologie zum Einsatz, aber diese beruht ja größtenteils auf Erzeugnissen von Superzivilisationen (Porleyter, Algorrian, etc.).

Eine Manipulation des Moralischen Codes halte ich derzeit für unwahrscheinlich, da das eine „Hausnummer“ zu hoch wäre.

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Zukunft1 » 7. Juni 2019, 17:59

Band gelesen und für 2 + befunden was mich in letzter Zeit freut ist das es immer mehr sentimentales gibt :st:

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Askosan » 7. Juni 2019, 18:24

Fünfte Kolonne hat geschrieben:Ach Kinners... Inzwischen haben wir ja von allerhöchster Stelle die Bestätigung, dass Bull ein ganz ein Guter ist.
Spoiler:
...aber Wim hat nicht ausdrücklich bestätigt dass dieser Bull auch der echte Bull ist XD
Ich hoffe, das Bullys unveränderte Persönlichkeit nur ein großer Bluff der Expokraten ist.

Falls nicht, wurde meiner Meinung nach eine große Chance vertan. Was für spannende Konflikte hätte man zwischen Bully und Perry schildern können.

Wobei Bully seine Persönlichkeitsveränderung durchaus hätte zugeben können. Diese aber auf eine harte Zeit, praktisch alleine an der Front, zurückgeführt hätte und nicht auf den Einfluss des Zellaktivators. Nach dem Motto: "Während du selig im Dornröschenschlaf die letzten 500 Jahre verbracht hast, habe ich wie Don Quichotte gegen Windmühlen gekämpft. Also geh mir nicht auf den Keks mit deiner Heiligenmoral."

Diese Story hätte enormes Potenzial gehabt.

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Re: Spoiler 3016:Michael Marcus Thurner-In den Augen des Rie

Beitrag von Klapauzius » 7. Juni 2019, 19:41

Askosan hat geschrieben:"Während du selig im Dornröschenschlaf die letzten 500 Jahre verbracht hast, habe ich wie Don Quichotte gegen Windmühlen gekämpft. Also geh mir nicht auf den Keks mit deiner Heiligenmoral."
Diese Story hätte enormes Potenzial gehabt.
Wenn ich nur diese paar Sätze lese kriege ich schon Puls. Klasse, mehr genau davon!

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