Klassiker - Die Meister der Insel

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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon GECP » 14. Juni 2018, 13:42

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GECP
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Richard hat geschrieben:Nachdem ich sie selber nicht kenne ... Aber es gibt Leser der alten Atlan Serie, die diese Teilweise als relativ fantasylastig beschrieben haben und letztlich wurde die alte Atlanserie - wie auch die Atlan Minizyklen - eingestellt.


Was du meinst, ist der 3. Zyklus "König von Atlantis" (Band 300 bis 499). Das mit der Fantasy war hauptsächlich im ersten Teil und mir hat es sehr gut gefallen. Aber dann hat man versucht, die Kurve zurück zur Science Fiction zu kriegen, und da ist es richtig verworren geworden. Das mit den Kriminalromanen war der 1. Zyklus "Im Auftrag der Menschheit" (Kampf gegen die Verbrecherorganisation CONDOS VASAC usw.). Dazwischen waren dann noch die Jugendabenteuer (2. Zyklus "Der Held von Arkon").

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon dandelion » 14. Juni 2018, 20:05

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dandelion
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Ich kenne die Atlan-Hefte nur bis zur Nr. 500 + einige Hefte der SOL-Abenteuer. In diesem Bereich sagten mir die USO-Abenteuer und die verschiedenen Kurzzyklen bis zur NR. 175 am meisten zu. Die vermittelten mir am ehesten das von Rhodan gewohnte Lesegefühl.

Es gab da ja auch den Unterzyklus "Der letzte der MdI" um den Grauen. Hat mir gut gefallen.
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Das mit dem Unterzyklus "Der letzte der MdI" schließt dann wieder den Bogen zu diesem Thread ... :st: :D

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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon zephydia » 15. Juni 2018, 09:30

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zephydia
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cc-zeitlos hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben:
Cybermancer hat geschrieben:
Die Geschichte der MDI ist noch lange nicht auserzählt!


Das denke ich auch. In der arkonidischen Geschichte werden immer wieder Lücken gefüllt, also sollte das auch hier möglich sein. Ansatzpunkte gibt es genügend, wie in den interessanten Beiträgen weiter oben zu lesen ist. Könnte durchaus stückweise in Nebenhandlungen der EA abgearbeitet werden oder aber natürlich auch im Rahmen einer MdI-Miniserie.


Genau dieser Meinung bin ich auch. Bei den MdI ist noch einiges offen, was sich der Fan gerne als Handlungsfortführung wünschen würde. Warum also nicht als Mini-Serie, die sich inzwischen ja etabliert hat mit Themen, die gut in Lücken der Hauptserie passen.
Ansätze gab es ja schon genügend in den alten PR-TB's, auch wenn viele nur halbherzig waren. Ein gut durchdachter Power-12er hätte da schon eher das Potenzial erfolgreich zu sein. Ob die Redaktion jetzt "mithört"? :D


Einerseits würde ich mich über eine Miniserie zum Thema MDI freuen (besonders wenn es ein paar Rückblenden in die Zeit des Solaren Imperiums gäbe) aber wäre es wirklich eine gute Idee der damaligen Handlung einen Retcon zu verpassen? Man hat dass ja schon früher versucht
Spoiler:
mit der Enthüllung dass die Zellaktivatoren der MDI in Wirklichkeit von ES stammten
nur um den Retcon anscheinenend (siehe Eintrag in der Perrypedia) wieder zu re-retconen. Natürlich könnte man die Dinge die damals unlogisch waren nachträglich erklären aber was käme dabei raus?

Ehrlich gesagt wäre es mir lieber wenn man sich erstmal um die offenen Fragen der neueren Zyklen kümmern würde, da gibt es nämlich so einige...

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon idaho » 15. Juni 2018, 19:29

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idaho
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Eine gute Gelegenheit, mal wieder auf die MdI Extended-Reihe des TCE hinzuweisen. Das sind zwar "nur" Fanromane und damit nicht Kanon, aber sehr gut und spannend gemachte Geschichten im Umfeld des MdI-Zyklus. Michael Pfrommer und Kurt Kobler spinnen hier in inzwischen bereits sechs je etwa 200 Seiten dicken Taschenbüchern ein Garn, das dieser Altleser auch wegen der zahlreichen Anspielungen auf liegengebliebenes und offenes sowie neuer Rätsel außerordentlich goutiert :st:

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Ich lese gerade: Samuel R. Delany: Nova
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idaho hat geschrieben:Eine gute Gelegenheit, mal wieder auf die MdI Extended-Reihe des TCE hinzuweisen. Das sind zwar "nur" Fanromane und damit nicht Kanon, aber sehr gut und spannend gemachte Geschichten im Umfeld des MdI-Zyklus. Michael Pfrommer und Kurt Kobler spinnen hier in inzwischen bereits sechs je etwa 200 Seiten dicken Taschenbüchern ein Garn, das dieser Altleser auch wegen der zahlreichen Anspielungen auf liegengebliebenes und offenes sowie neuer Rätsel außerordentlich goutiert :st:

http://www.terranischer-club-eden.com/s ... backup.htm


Das kann ich in vollem Umfang nur bestätigen. Auch ich bin ein großer Fan dieser Extended-Serie, welche das MdI-Thema einesteils neu bzw. zusätzlich beleuchtet und unerwartet fortführt. :st:

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Muss ich mir mal zulegen.
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.
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https://www.youtube.com/watch?v=WiMwVlpD-GU
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Ja, mach mal. Lohnt sich ...

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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon GruftiHH » 3. September 2018, 11:17

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Also in den Silberbänden kommt man gut über Horror hinweg. Sooo schlimm finde ich das gar nicht. Besonders die Bunkerköpfe in der verkleinerten Station erinnern mich an die Cybermen bei Dr. Who. Wobei die ja ehr auf Erobern aus sind und die Roboter ums Überleben kämpfen. Bin aber erst in der Station mit Redhorse und seinem Team, die die Roboter bei der "Nahrungsaufnahme" sehen. Bin echt gespannt wie es weiter geht. :)
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cc-zeitlos » 3. September 2018, 23:08

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Du hattest noch nicht das Vergnügen in der EA? Dann sei gespannt ... :D

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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Spheres » 2. Oktober 2018, 13:08

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So, ich gebe hier auch mal meinen Senf dazu, nachdem ich den Zyklus gerade (in Form der SiBa-Hörbücher) abgeschlossen habe. Alles in allem ein recht durchwachsener Zyklus – ich kann aber gut verstehen, dass das damals beim ursprünglichen Erscheinen und mit jüngeren Leseraugen viel bombastischer gewirkt haben muss, nicht zuletzt aufgrund des schieren bis dahin ungekannten Umfangs.

Die im Thread viel gescholtene Horror-Episode fand ich überraschend unterhaltsam, aber wie einer meine Vorposter schon meinte, liegt das wohl auch an der SiBa-Überarbeitung. Wesentlich negativer sind mir dagegen die unzähligen „Lückenfüllerromane“ aufgefallen, besonders in der zweiten Hälfte. Da will man endlich wissen, wie die eigentliche Geschichte weiter und zu Ende geht, doch wieder geht irgendein Depp auf irgendeinem beliebigen Planeten verloren, auf dem sich natürlich passenderweise natürlicher wieder ein ebenso beliebiges (gern auch degeneriertes und/oder mutiertes) Völkchen tummelt, mit dem man sich dann erstmal zwei Romane lang arrangieren muss, bis es endlich wieder um wichtige, größeren Themen geht, gähn… Im Falle von Voltz gibt es dann immerhin noch Charaktere mit erkundenswertem Innenleben und bei Ewers knackige und lebhafte Beschreibungen, aber dennoch hab ich dann oft nur mit halbem Ohr zugehört. Im Nachhinein kam es mir, als hätten die Autoren irgendwann nicht mehr genug Story für 100 Hefte gehabt und mussten ordentlich strecken.

Ewers war für mich übrigens eines der Highlights des Zyklus (sein eigentlicher Einstiegsroman im Zyklus davor findet sich ja nicht in den SiBas). Zwar hatte ich das Gefühl, dass seine Qualität schwankte und gerade manche Zwischenromane etwas lustlos hingeschludert rüberkamen (wie auch manchmal bei Voltz). Dafür wirkte es aber wiederum, als könnte er so richtig aus dem Vollen schöpfen, wenn er sein Ding machen konnte oder durfte. Bestes Beispiel ist für mich die Einführung von Omar Hawk mit seinem Okril. Das war das erste Mal in der Serie, dass ich mich halb schief gelacht habe bei diesen ganzen bunten Beschreibungen. Zumal mir Hawk generell als angenehm eigenwilliger und dabei eher zurückgenommener Charakter vorkam, verglichen z.B. mit dem etwas platteren Redhorse. Aber natürlich geht nichts über Icho Tolot, das war einer der größten Glücksgriffe der Serie bisher :) In Erinnerung bleiben wird mir davon abgesehen auch die ganze Episode um das Kommando der Todkranken, das zu den Maahks geschickt wird und dort dupliziert wird.

Die MDI selbst büßten in der zweiten Hälfte leider ganz schön an Faszination (was aber sicher ein Grundproblem solcher auf Geheimnisse aufbauende Storykonstruktionen ist) und wirkten am Ende dann doch eher wie eine verbohrte und etwas hilflose Verbrecherclique, die zu lange keinen echten Gegner gehabt hatte, um wirksam zu bleiben. Anders war es jedenfalls nicht zu erklären, warum die Herren (bzw. Damen) nicht ihr enormes Machtpotential beim ersten Anzeichen einer Gefahr einsetzten. Aber statt die Milchstraße mit rasch produzierten Duplo-Armeen zu überfluten, versuchte man es lieber mit Bombenattentaten auf politische Großveranstaltungen, Killerinsektenrobotern (!) oder Falschgeld (!!!). Trotz allen Kitsches des Abschlussromans muss ich dennoch sagen, dass Voltz den Zyklus auf eine ganz eigene und angenehm antiklimaktische Weise zu Ende geführt hat.

Von alledem abgesehen bietet bietet die Geschichte im Hintergrund doch einiges an spannenden, lesenswerten Wendungen, schon allein die ganze Lemurer-Thematik, die die gesamte Story der Serie in ein anderes Licht stellt – sowas liebe ich und ich es hoffe es kommt noch mehr davon :)

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Faktor10 » 15. Oktober 2018, 20:47

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Der M87 Zyklus wird dir wohl gefallen. Er ist etwas besser
struk­tu­riert.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cc-zeitlos » 15. Oktober 2018, 22:46

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Dem stimme ich zu, aber man bedenke, der MdI-Zyklus war der erste 100er Zyklus und noch organisatorisches Neuland.

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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Faktor10 » 16. Oktober 2018, 17:24

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Da stimme ich zu :D
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Spheres » 16. Oktober 2018, 18:05

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Na ich bin gespannt :) Bin schon mittendrin im M87-Zyklus und bisher sehr angetan!

Was ich oben eigentlich noch schreiben wollte: Aus dem Zyklus wird mir wohl Band 267 dauerhaft in Erinnerung bleiben – vielleicht umso mehr, weil mich der Schreibstil und die Kompromisslosigkeit um die ganze Korpel-Geschichte herum gepackt hatte und ich dann beim Nachschauen im Wiki (die Autoreninfo bekommt man ja in den Silberbänden bzw. den Hörspielversionen davon ja nicht auf dem Silbertablett serviert) überrascht feststellte, dass der Autor Mahr war, dem ich bisher eher indifferent gegenüber gestanden hatte. Sicherlich trug aber auch die genial-fiese Vertonung Korpels durch Tratnik dazu bei ;) Wobei ich neulich mit Band 311 auch wieder so ein richtig packendes Mahr-Erlebnis hatte…!

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cc-zeitlos » 16. Oktober 2018, 22:43

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Mahr konnte auch packend und fesselnd schreiben, auch wenn seine Stärken eher in anderen Bereichen lagen.

Band 267 war in der Tat einer der mitreißenden Sorte. Mich nahm damals das Schicksal von Regnal-Orton sehr gefangen.

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