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GruftiHH
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Autor: H.G. Ewers

Dieses ist das dritte Lester Velie Abenteuer

Inhalt

Spoiler:
Lester Velie wird über einem Planeten von einem Raumschiff angegriffen und zur Landung gezwungen.Er ist ein Scout, ein Raumfahrer, der fremde Welte entdecken soll, die die Menschheit besiedeln kann.

Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Planeten um dem von ihm entdeckten Planeten Roger handelt. Auf der einen hälfte des Planeten leben Terraner. Auf der anderen seite Glooms, die den Planeten zur gleichen Zeit entdeckt haben. Lester konnte damals einen Vertrag aushandeln und so die Co-Existenz beider Rassen gewährleisten.

Doch jetzt ist alles anders. Roboter haben Roger übernommen. Das Unglaubliche daran ist, dass sie dadurch den Asimovschen Robotergesetzte zuwider handeln.

Der Roboterfürst Cabanet schickt seine Roboter aus. Ursprünglich hatte er diese mal konstruiert und programmiert. Als nun der Scout auftaucht fängt er an seine Züge, wie ein Schachspiel zu planen und zu machen.

Lester wird gejagt und versucht die Drahtzieher zu finden. Sein Trumpf. Die Roboter nicht wissen, dass sein Assistent, Daniel, ebenfalls ein Roboter ist.

Mehrmals wird Lester gefangen genommen und kann in den Bereich der Gloom entkommen. Dort trifft er auf seinen alten Freund, dem Gloom Scout Ghorga, beide hatten die Verhandlungen damals geführt. Er kann jedoch nicht richtig unterstützen und nur einen Gleiter bereit stellen.

Als Lester zurückfliegt wird er per Autosteuerung in ein U-Boot geschleust. Zu seinem Erstaunen trifft er dort seinen Assitenten Daniel wieder - zusammen mit dem Präsidenten und dem Sicherheitschef von Roger. Die vier beschließen, die Zentrale des Roboterfürsten zu infiltrieren. Daniel lenkt die Roboter ab während Lester eine Bombe zündet. Doch es wird nicht alles zerstört.

Lester wacht auf und neben ihm steht Daniel. Dieser führt ihn zum Kontrolleur der Roboter, der ebenfalls gegen den Roboterfürst agiert. Zusammen greifen sie dessen Basis auf dem Planeten Tantar an. Lester greift statt mit Waffen lieber mit Worten an und läßt über Funk immer wieder die Asimovschen Robotergesetze über den Äther senden. Erst ergibt sich die Flotte des Robterfürsten und dann der Fürst selbst.

Zum Schluss fliegen Lester und Daniel weiteren Abenteuern entgegen.


persönliche Meinung

Mir hat der Roman gut gefallen, da er besonders mti den Asimovschen Gesetze spielt. H.G: Ewers baut den Spannungsbogen der Geschichte geschickt und gut auf. Auch der Roboterfürst wird als nicht stur BÖSE (also Schwarz) dargestellt. Er hat seine Gründe und Ewers läßt sogar Lester zum Schluss sagen: "Nein, Alter, Cabanet ist keine Verbrechernatur. Er hat nur geirrt, und dieser Irrtum kostete kein einziges Menschenleben..."

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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GruftiHH
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Autor: Hans Kneifel

Inhalt:

Spoiler:
Ein Team von Wissenschaftlern entschlüsseln Aufzeichnungen aus dem Mittelalter. Dort steht, dass einst ein Raumschiff auf der Erde gelandet ist, und der Mensch sich aus der künstlichen Aussaat entwickelt hat. Es gibt neben den Terranern noch 3 andere Völker in der Galaxie, die, wenn der Zeitpunkt
gekommen ist, gemeinsam gegen einen Gegner antreten müssen, um die Galaxie zu retten. Die Terraner fliegen zu erst den Planeten Norcai, dann Dodoyna und Kelaber an. Auf jeden der Planeten finden sie ihre "Brüder"-Völker. In einem gemeinsamen Raumschiff wird der Planet der Urväter, Shosan gesucht. Als das Team dort eintrifft werden sie von einem Wächter, der über 3.000 Jahre gewartet hat, erwartet. Die von ihm ausgelegten Fallen können überwunden werden. Dann stehen die Raumfahrer den aufgewachten 12 Urvätern gegenüber. Sie erhalten deren komplettes Wissen und den Auftrag, gegen lebendes Gas, das ist der Feind, zu kämpfen. 100 Jahre später ist der Kampf weit fortgeschritten und 1/3 der Galaxie vom Gas befreit. Die Enkelgeneration der Entdecker hat das Ruder übernommen.


persönliche Meinung:

Ich habe doch ein paar Paralelen zu Perry Rhodan gefunden. Besonders, wenn man den Pan-Thau-Ra-Zyklus gelesen hat. So ähnlich wie die Sporenschiffe die Lebenskeime verbreitet haben, so war wohl auch das Raumschiff des Aliens untwegs, der auf der Erde gestrandet ist.

Mich hat die Geschichte wirklich berührt. Ich hätte noch gerne mehr erfahren. Eine Heftlänge ist einfach zu kurz. Die Reise zu den Planeten ging auch sehr schnell. Da hätte man noch mehr Konflikte einbauen können - und dann wäre es ein Buch geworden.

Trotzdem. Mir hat der Roman sehr gut gefallen.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: TERRA SF

Beitragvon HOT » 18. August 2016, 22:01

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HOT
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Sehr cooler Roman von 1965 und ein echter Kneifel, typische Wortwahl, typische Charaktere.

Die Story war auch sehr stark, fast philosphisch, regte mich jedenfalls zum Nachdenken über den Sinn von Evolution, etc. an. Tatsächlich ein Thema, was auch mehr Platz hätte haben können. Ich versuche mir diese Themen immer im Zusammenhang mit der damaligen Zeit vorzustellen. Wie wirkte so eine Story vor der Mondlandung? Gab es nicht noch Schwarz-Weiß-Fernsehen? Frauen im Weltall? Schwarze als Vertreter der Menschheit?

In den sechziger Jahren war ich einfach ein kleiner Junge und las Donald Duck, keine SF. Ich glaube, dass ich diese Hefte im Zeitschriftenhandel garnicht wahrgenommen habe, Western und Krimis schon.

Da ich diesen Roman als Entspannung von den "Brüdern Karamasow" von Fjodor Dostojewski gelesen habe, wollte ich ein kleines Zitat von ihm - passend zur "Saat der Ewigkeit" - zum besten geben:

"Auch die Wurzeln unserer Gedanken und Gefühle liegen nicht hier, sondern in anderen Welten. Das ist auch der Grund, weshalb die Philosophen sagen, daß wir das Wesen der Dinge auf Erden nicht begreifen können. Gott nahm Samenkörner aus anderen Welten und säte sie auf dieser Erde, und es erwuchs sein Garten, und es ging alles auf, was aufgehen konnte. Leben und lebendig sein kann das Aufgegangene aber nur durch das Gefühl seiner Berührung mit anderen geheimnisvollen Welten."

Re: TERRA SF

Beitragvon dandelion » 30. Mai 2017, 21:45

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dandelion
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Wie heute zu lesen war, ist der Initiator dieses Threads, Alfred Kruse, verstorben. Obwohl ich ihn nicht persönlich kannte, habe ich das Gefühl einen vertrauten Menschen verloren zu haben. In den letzten Jahren war ich täglicher Gast auf seiner Internetseite "SF-Dinosaurier" und habe mich immer wieder über seine Rezensionen der alten TERRA-Publikationen gefreut. Der letzte Eintrag dort stammt vom 23. April.

Nun wird es keine Fortsetzung geben, aber das von ihm Geschriebene bleibt als Beitrag zur Bewertung der deutschen SF-Literatur erhalten.

Re: TERRA SF

Beitragvon Haywood Floyd » 31. Mai 2017, 12:57

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Hier im Forum war 'SF-Dinosaurier' zuletzt am 8. Mai - recht einsilbg - online. :mellow:

Ich habe seine Beiträge über die alten TERRA Hefte auch verschlungen und mir schon so meine Gedanken gemacht, als die Beiträge auf seiner Internet-Seite seit Anfang 2017 immer sporadischer wurden. :(

Sein Tod macht mich traurig und ich möchte seinen Angehörigen mein herzliches Beileid ausdrücken - wieder ein Goßer, der von uns gegangen ist und jetzt unter den Sternen wandelt - AD ASTRA! :ciao:
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Dylan Thomas

Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!
Volksmund

Re: TERRA SF

Beitragvon GruftiHH » 18. Juni 2018, 15:08

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GruftiHH
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Gerade gesehen und sofort gekauft. "Die Mysterien von Garal" von Harvey Patton gibt es gerade bei Thalia als E-Book für 0,00 Euro.

Harvey Patton verfasste diese Trilogie für die Reihe TERRA ASTRA, diese Ausgabe fasst alle Teile in einem Roman zusammen. Der vorliegende Band beinhaltet die drei TERRA ASTRA-Romane # 255 - ›Die Zwerge von Garal‹, # 257 - ›Labyrinth des Schreckens‹ und # 260 - ›Berg der Götter‹, alle erschienen 1976.

Also für Sammler und Fans.......
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: TERRA SF

Beitragvon GruftiHH » 18. Juni 2018, 16:02

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GruftiHH
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dandelion hat geschrieben:Wie heute zu lesen war, ist der Initiator dieses Threads, Alfred Kruse, verstorben. Obwohl ich ihn nicht persönlich kannte, habe ich das Gefühl einen vertrauten Menschen verloren zu haben. In den letzten Jahren war ich täglicher Gast auf seiner Internetseite "SF-Dinosaurier" und habe mich immer wieder über seine Rezensionen der alten TERRA-Publikationen gefreut. Der letzte Eintrag dort stammt vom 23. April.

Nun wird es keine Fortsetzung geben, aber das von ihm Geschriebene bleibt als Beitrag zur Bewertung der deutschen SF-Literatur erhalten.


Oha. Das habe ich schon wieder verdrängt.

Darf ich dann hier trotzdem schreiben, wenn ich ein Terra Heft gelesen habe? Oder wäre das pietätlos?
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: TERRA SF

Beitragvon Arthur Dent » 18. Juni 2018, 17:11

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Arthur Dent
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GruftiHH hat geschrieben:...

Darf ich dann hier trotzdem schreiben, wenn ich ein Terra Heft gelesen habe? Oder wäre das pietätlos?

Das ist ganz gewiss nicht pietätlos. Es ist vielmehr eine anerkennende Geste.

Re: TERRA SF

Beitragvon dandelion » 18. Juni 2018, 23:10

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dandelion
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GruftiHH hat geschrieben: Oder wäre das pietätlos?


Ich denke nicht. Wäre schön, wenn es hier ab und zu wieder etwas über die TERRA-Hefte zu lesen gäbe.

Re: TERRA SF

Beitragvon GruftiHH » 19. Juni 2018, 08:52

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GruftiHH
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OK. Dann widmen wir diesen Thread jetzt Alfred Kruse.

Ich habe auf meiner Leseliste 6 Terrahefte, die ich jetzt mal neben NEO rein schieben möchte.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: TERRA SF

Beitragvon Klaus N. Frick » 19. Juni 2018, 09:17

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Klaus N. Frick
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GruftiHH hat geschrieben:OK. Dann widmen wir diesen Thread jetzt Alfred Kruse.

Ich habe auf meiner Leseliste 6 Terrahefte, die ich jetzt mal neben NEO rein schieben möchte.


... finde ich beides gut. Ich bin sicher, dass Alfred Kruse das begrüßen würde.
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