Spoiler neo 58 Das Gift des Rings, von Robert Corvus

Brandheiß: Das allerneueste NEO-Heft, die neuesten Spekulationen!
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Hopfi
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Der Xisrape Danurion ringt an Bord von Charron da Gonozals Raumyacht mit dem Tode.
Das mittels der Robotspinne verabreichte Gift zeigt Spätfolgen.
Charron landet auf dem Naatmond Peshteer und übergibt ihn in die Hände eines Arztes, bei dem es sich zu seiner Überraschung um einen Naat handelt.
Bei seinem Dienst in der Arkonflotte hatte er ein Auge und ein Bein verloren, nach erfolgreicher Behandlung durch Aras hatte er bei ihnen Medizin studiert, Parleen, so sein Name, wird von den Naats als Außenseiter behandelt.da er es versäumt hatte, nach der Verwundung ehrenvoll zu sterben.

Es gelingt ihm, durch das Auftragen von verschiedenen Pasten auf der Haut die Giftstoffe herauszuziehen.
Charron und seine Ex-Geliebte Ihin da Achran, die mittlerweile zu ihm dazugestoßen war, hören sie, wie der Xisrape vom Imperator erzählt:

Danurion war der offizielle Hof-Parfümeur am Hofe des Imperators Orcast XXII. und gleichzeitig engster Freund des Imperators.
Aufgrund seiner Biologie kann er mit der ganzen Körperoberfläche Gerüche aller Art aufnehmen und analysieren und mit seinen Drüsen Parfüms herstellen.
Herak da Masgar, der spätere Regent, stieß zum Imperialen Tross, um den Imperator eine wichtige Botschaft zu überbringen.
Er berichtete dem Imperator vertraulich, nur im Beisein des Xisrapen, dass er den Planeten des Ewigen Lebens entdeckt hatte und ihn dorthin führen möchte.
Der Imperator verbietet Herak da Masgar, seinen Schlachtkreuzer zu benutzen und beordert ihn auf seinen Flaggschiff, das Flaggschiff verlässt den Tross, nur in Begleitung zweiter weiterer
800m-Raumer und machen sich auf den Weg.
Nach einer Gewalttransition über einer ungewöhnlich großen Strecke und einer kürzeren Anschlusstransition erreichen sie da System einer roten Sonne, die neben einen Asteroidengürtel einen Halbplaneten ohne Atmosphäre aufzuweisen hat.
Auf der Schnittfläche befindet sich eine Stadt, bestehend aus Turmbauten.
Herak drängt darauf , mit einem Raumjäger Erkundung zu fliegen, bevor ein Landekommando mit dem Imperator die Stadt aufsucht, doch der Vorschlag wird abgelehnt.
Später versucht er, den Xisrapen zu vergiften, was jedoch folgenlos bleibt.
Er riecht, dass da Herak kein echter Arkonide ist.
Der Imperator, Herak da Masgar und Danurion nähren sich mit der Fähre dem Planeten,
als ein fremdes Raumschiff auftaucht.
Es hat die Form einer Münze, einem Durchmesser von 130m und sich drehende blauweiß leuchtende Kugeln an der Kante, und greift die Arkonschlachtschiffe mit einem extrem energiereichen Strahl an, der die Raumschiffe zerschneidet.
Auch die Fähre wird getroffen, es gelingt jedoch eine Notlandung, da Masgar trägt eine Bauchverletzung davon.
Der Versuch, das Schirmfeld, welches die Stadt abriegelt, im Sturm zu überrennen misslingt, sie werden abgestoßen, erst als da Masgar es mit geringer Geschwindigkeit versucht, kann das Schirmfeld überwunden werden.
Er führt den Imperator und Danurion in einer Kaverne mit einer fremdartigen Medostation
(jener Station, derer sich auch die Mausbiber bedienten) wo da Masgar verarztet wird.
Danurion hat Hunger und nimmt in einem anderen Raum mit dem von den Orghs installiertem Servosystem auf, welches in Form eines Holo-Arkoniden mit ihm kommuniziert.
Das Holo berichtet, die Orghs hätten für die Arkoniden einen Weltenspalter bauen müssen.
Der erste Weltenspalter existiere nicht mehr, die Orghs hätten jedoch aus Rache weitere gebaut.

Als der Xisrape wieder zu den beiden Arkoniden zurückkehrt, stellt er fest, dass es zwischen den beiden Männern zu einem Kampf gekommen war, bei dem da Masgar den Imperator mit einem Thermotreffer im Bein verwundet und ihn die Waffe der Imperatoren abgenommen hatte.
Da Masgar deutet an, dass es die Unsterblichkeit sehr wohl gäbe und fasst sich an die Brust.
Er erzählt, dass es beim Ringen um mehr als nur dem Arkon-Imperium gehen würde, und dass es ihm leid tue, was er hatte tun müssen.
Er, der Imperator, wäre ein guter Herrscher gewesen, und erwünschte sich, er hätte ihn in sein Dienste nehmen können.
Doch manchmal sei es erforderlich, dass Imperatoren für ihr Reich sterben müssten, er würde jetzt das Reich als Regent beherrschen.
Er setzt sich ab.
Der Imperator versucht, mithilfe des Servosystems seinen Nachfolger aufzuhalten, doch als Arkonide ist er nicht bezugsberechtigt, Danurion wird akzeptiert, er kann ihn am Bildschirm verfolgen.
Die Servoautomatik bezeichnet Herak da Masgar jedoch als autorisiert und lehnt es ab, ihn zu bekämpfen.
Da Masgar setzt sich mit einem fremdartigen, länglichen, rostroten, mit Auswüchsen und Türmchen besetzten Raumschiff ab, nicht ohne zuvor den Turm, der die Medostation beherbergt, mit Bordwaffen zu beschießen.

Danurion streift alleine durch die Station und äußert den Wunsch, den Halbplaneten zu verlassen.
Die Automatik schickt ihn durch einen Torbogentransmitter …

*

Sergh da Treffon war vor seiner Ernennung zur Hand Gouverneur der Naatwelt, einen Posten, denen die Hochadligen Arkoniden als Bestrafung auffassten.
Sergh wollte sich damals in der Wüste umbringen, als er einen metallisch wirkenden Humanoiden traf, der ihm den Weg zur Macht wies und ihm einen Ring schenkte, der den Eindruck erweckt,
aus Flüssigmetall zu bestehen.
Sergh schlägt bei Ghorn ter Marisol, seinen Nachfolger auf und spannt ihn in seine Pläne ein.
Sergh will die Naats als Krieger für seine persönlichen Umsturzpläne gewinnen.
Er packt die Naats bei ihrer Ehre, es gelingt ihm, als Arkonide an den Tasbur, den Ausscheidungskämpfen teilzunehmen.
Mithilfe eines Kampfes erringen die Naats das Recht, in die Paarungsgrube zu steigen und sich fortzupflanzen.
Jeder Teilnehmer trägt ein band als Abzeichen, wird einem Kämpfer das Band entrissen, hat er verloren und muss ausscheiden.
Das Ansinnen des Arkoniden, an diesem heiligen Kampf teilnehmen zu wollen, ist einfach unerhört, doch der Rat der Triumphatoren, ehemalige Sieger, muss da Treffon zulassen, da er sie an ihre eher gepackt hatte.
Mehr durch Glück als Verstand gewinnt Sergh, in dem er abwartet und den siegreichen Naat das Band entreißen kann.
Sergh nimmt den Naat als Lehnsmann in seine Dienste und sie steigen in die Grube.
Sergh stößt auf einem mit einem Schirmfeld abgeriegelten Stollen, mit seinem Ring kann er eine Strukturlücke schalten.
Dort trifft er auf seinen Gönner von vor 12 Jahren, Pranav Ketar.
Er hat eine Hautfarbe, die zwischen Bronze und Gold liegt und schwarze Haare.
Er fragt Sergh, was er denn wolle und welche Ziel er denn habe und bestärkt ihn in seiner Absicht, den Regenten zu stürzen.

Sergh da Treffon schwört seine Naats auf die Maahks als Gegner und dem Verräter Novaal als Feind ein.

Beim Abschied vom Gouverneur Ghorn ter Marisol bietet er diesem an, als Adjutant in seien Dienste zu treten.
Als dieser ablehnt, sticht er ihn beiläufig mit dem Ring.
Stunden später stirbt der Gouverneur unter Schmerzen.

Sergh lässt im Orbit ein Raumschiffswrack von seinen Naatgarde stürmen ...

Charron und Ihin beschließen, dem Imperator zu suchen ...
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Schnurzel
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Welche Superlative fallen mir zu Hopfis Spoiler noch ein? Vielleicht dies: früh - früher - hopfi. :D

Anyway, scheint ein sehr interessanter Roman zu sein. Ich sollte meine Aufholjagd mal intensivieren (z.Zt. mitten in # 53)
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Kapaun
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Schnurzel hat geschrieben:Welche Superlative fallen mir zu Hopfis Spoiler noch ein? Vielleicht dies: früh - früher - hopfi. :D

Anyway, scheint ein sehr interessanter Roman zu sein. Ich sollte meine Aufholjagd mal intensivieren (z.Zt. mitten in # 53)

Ich kapier die Handlung nicht - aber das kann daran liegen, dass ich schon eine Weile raus bin ...
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Honor_Harrington
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@Hopfi - danke für den informativen ausführlichen Spoiler. :st:
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Robert Corvus
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Wow, Hopfi, Du bist wirklich flott & ausführlich ... Respekt! :st:

Nur eine minimale Korrektur, weil sie für's Rätselraten einen Puzzlestein beitragen kann:
Hopfi hat geschrieben:Auf der Schnittfläche befindet sich eine Stadt, bestehend aus Turmbauten.

Die Stadt steht auf der Wölbung.
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Honor_Harrington
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:gruebel: ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich von den Xisrape Denurion lese muss ich immer an einen modifizierten Matten-Willy denken. :rolleyes:
Tja, und das Alexander diesen gastlichen Wohnort gut kennt, ist nun auch geklärt. Ich freue mich, dass die Orghs wieder und immer noch im Spiel sind. :D
Allerdings, dass die nun aus "Rache" weitere Weltspalter produzieren - so einfach aus sich heraus ohne Auftrag? Liegt das dafür nötwendige Material unerschöpflich einfach auf den halbplaneten herum und wenn ja, wo werden die gestapelt oder gar - von wem - eingesetzt? Für diese Aliens sind ja auch paar jahrtausende (?) vergangen und mir war als wäre der damalige "Abschluss" der Erzählung doch relativ offen (war da nicht irgendwo ein wütender Arkonide-Admiral). Egal.
Herak da Masgar, der Regent handelt also direkt im Auftrag eines Ringenden (ES?)
Sergh da Treffon, seine - zukünftige - Hand ebenfalls, wobei dort die Partei scheints die "Goldenen" sind.
Wenn also der Imperator Orcast XXII außer Verkehr gezogen worden ist, weil ein Imperator auch mal (selten genug) für sein Volk "Opfer" bringen muss, so scheint es mir das er eher stört, als das er ein Gegner im großen Spiel ist.
Ist das Game aus wird er vielleicht gefunden - abgeholt und wieder inthroniert...?
Besser als wenn Weißhaar sich auf den Arkon-Thron fläzt.
Jedenfalls eine Story wo endlich mal begonnen wird, das Rätsel-Gestrüp zu jätet.
Und damit erweisst sich der Autor - wie sein Shirt-Bild zeigte - als ein wahre Sensemann. -_-
Hat von FB gut Futter bekommen.
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Robert Corvus
Oxtorner
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Lasst mich die Gelegenheit nutzen, darauf hinzuweisen, dass ich nächste Woche das Erscheinen meines Seriendebüts mit einer Lesung feiern werde.
Sie findet statt im

Hiveworld, Mauritiussteinweg 96, Köln (Nähe Neumarkt)
am Mittwoch, 11. Dezember, ab 20:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei und es gibt ein paar kleine Geschenke: Infohefte zu Perry Rhodan und Perry Rhodan NEO, ein Postkartenset mit NEO-Titelbildmotiven und Perry-Rhodan-Kugelschreiber (mit Anti-Abrutsch-Gummi - also kein billiger Nippes ;) ).
Wenn Ihr Euch anhören wollt, wie der Roman entstanden ist, mit mir live diskutieren oder einfach mal meine Stimme beim Vorlesen hören wollt - eilt herbei. Natürlich werde ich auch alles signieren, wo Robert Corvus oder Bernard Craw auf dem Umschlag steht.


Außerdem habe ich auf meiner Homepage http://www.robertcorvus.net eine kleine NEO-Sektion eingerichtet. Dort erfahrt Ihr, wie Klaus N. Frick und ich uns kennenlernten (1988 ...) und könnt an einer Schatzjagd durch die NEO-Serie teilnehmen, um ein signiertes Exemplar meines nächten NEO-Beitrags zu gewinnen.
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Robert Corvus
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Honor_Harrington hat geschrieben:Hat von FB gut Futter bekommen.

In der Tat. Im Vorfeld habe ich mit Klaus N. Frick, vor allem aber mit Frank Borsch, lange Telefonate geführt und bin gut versorgt worden, sowohl zum Hintergrund der Serie als auch dazu, welche Funktion Das Gift des Rings im Gesamtgefüge einnimmt. Rüdiger Schäfer hat mir eine Datei geschickt, die er selbst von Rainer Castor geangelt hatte, damit ich das Prunkwappen des Großen Imperiums korrekt beschreiben konnte. Und zu den Schauplätzen, Figuren, Technologien ... gibt es auf Dropbox ein Repository mit Datenblättern, die mir sehr geholfen haben. Und am Exposé habe ich wesentlich mitgestaltet (z.B., dass Denurion überhaupt im Arkon-System "vernommen" wird und es damit eine räumliche Verbindung und Interaktion zwischen den Handlungsebenen gibt, habe ich gemeinsam mit Frank Borsch entwickelt).
Da wurde mir der Einstieg wirklich so leicht wie möglich gemacht ... :)

Honor_Harrington hat geschrieben:Und damit erweisst sich der Autor - wie sein Shirt-Bild zeigte - als ein wahre Sensemann.

Alles ist relativ ... Das Gift des Rings ist vermutlich derjenige meiner Romane mit dem geringsten Bodycount ... ;)
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ganerc
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Hallo Hopfi, das ist wieder ein erstklassiger Spoiler! :st:

Tja, ein Roman der wohl pickepacke voll ist mit Action und Infos. Freu mich schon drauf ihn zu lesen.
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Hopfi
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Ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen, dass der Xisrape am Ende seines Reports wieder einmal -- gestorben war -- mit Option auf Auferstehung ...
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Klaus N. Frick
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Einige weitere Mini-Informationen zu PERRY RHODAN NEO 58 von Robert Corvus; der Roman erscheint noch in dieser Woche.

http://www.perry-rhodan.net/newsreader/ ... rings.html
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Kaowen
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Robert Corvus hat geschrieben:Lasst mich die Gelegenheit nutzen, darauf hinzuweisen, dass ich nächste Woche das Erscheinen meines Seriendebüts mit einer Lesung feiern werde.
Sie findet statt im

Hiveworld, Mauritiussteinweg 96, Köln (Nähe Neumarkt)
am Mittwoch, 11. Dezember, ab 20:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei und es gibt ein paar kleine Geschenke: Infohefte zu Perry Rhodan und Perry Rhodan NEO, ein Postkartenset mit NEO-Titelbildmotiven und Perry-Rhodan-Kugelschreiber (mit Anti-Abrutsch-Gummi - also kein billiger Nippes ;) ).
Wenn Ihr Euch anhören wollt, wie der Roman entstanden ist, mit mir live diskutieren oder einfach mal meine Stimme beim Vorlesen hören wollt - eilt herbei. Natürlich werde ich auch alles signieren, wo Robert Corvus oder Bernard Craw auf dem Umschlag steht.


Ich komme zur Lesung, habe es nicht weit bis zum Mauritiussteinweg, ein paar Minuten mit der Straßenbahn. Mein Signierexemplar habe ich heute gekauft. Freue mich schon.
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TT55
Siganese
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Hopfi hat geschrieben:Dort trifft er auf seinen Gönner von vor 12 Jahren, Pranav Ketar.


Pranav Ketar? Müsste ich den kennen? Grübel, grübel :gruebel:

Hier die Auflösung: Band 43 und Band 54

P.S. Dank für den Spoiler!!!
Gedankenaustausch: Ihr kommt mit eurer Meinung und geht mit meiner.
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Casaloki
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Ich will ja keine schlafenden Hunde wecken, aber wollte Cy nicht diesen speziellen Roman lesen? Bin mal gespannt, was er zu sagen hat. :st:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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Rainer1803
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Casaloki hat geschrieben:Ich will ja keine schlafenden Hunde wecken, aber wollte Cy nicht diesen speziellen Roman lesen? Bin mal gespannt, was er zu sagen hat. :st:

Das wird dauern, der wird jede einzelne Zeile auf Fehler durchsezieren :devil:
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ssdctm
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Bin noch beim lesen. Aber schon lustig, dass die Arkoniden ihre Ultraleichtkreuzer jetzt auch Korvette nennen. Ob sie die Leka-Disk wohl auch in Space-Jet umbenannt haben. Irgendwann haben die Terraner sowieso ihr Imperium kassiert. Da können sie ihnen schon mal entgegenkommen. Also liebe Arkis: das heißt "Schlachtschiff der STARDUST-Klasse" in Zukunft. Und bitte in Stunden rechnen und nicht mehr in Tontas.
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Robert Corvus
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ssdctm hat geschrieben:Aber schon lustig, dass die Arkoniden ihre Ultraleichtkreuzer jetzt auch Korvette nennen.

Das tun sie schon seit NEO 34 ... ;)
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ssdctm
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War mit damals gar nicht aufgefallen.

Aber meine Theorie wird dadurch nicht erschüttert:

Als die Naats die eingefangenen Terraner der TOSOMA befragten:

"Liebe Terraner, bevor wir Euch massakrieren, machen wir mit Euch noch eine Umfrage", und die letzte Frage war:

14. Ihre Wünsche und Anregungen:

Als eine Antwort kam "Wenn wir in der guten alten TOSOMA Beiboote gehabt hätten, (hatten wir leider nicht, die haben keine 10000 Jahre gehalten) dann hätten wir sie Korvetten genannt."

Und das wurde Sergh da Teffron hinterbracht. Der sagte: Das ist eine prima Idee, Korvette spricht sich viel besser und hat nur 8 Buchstaben, statt Ultraleichtkreuzer (18 Buchstaben). Das können die Naats viel besser verstehen. das führen wir sofort ein. Und die Terraner lassen wir erstmal leben, vielleicht haben die noch mehr solche Ideen.
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Robert Corvus
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... und wir geben unserem Herrscher den Titel, den man auch im römischen Weltreich führte ... ;)

Was wir tatsächlich diskutiert haben, waren die Längenmaße. Wir haben uns dann aber doch dafür entschieden, bei Meter/ Kilometer/ ... zu bleiben, weil die arkonidischen Längenmaße (und Gewichts-, Holhl-, etc-Maße) bislang nicht verwendet wurden und die Sache etwas holprig gemacht hätten. Die 800-Meter-Schlachtschiffe wären nicht mehr 800-Meter-Schlachtschiffe, sondern 720-Quars-Raumer gewesen etc. Nur bei den Zeiteinheiten sind wir auf Tontas/ Zentitontas gegangen, um dem Leser etwas von dem "Geschmack" des arkonidischen Umfelds zu geben und auch ohne expliziten Hinweis daran zu erinnern, dass wir nicht auf der Erde sind.

Letztlich ist ein Text, den man vollständig durch personale Erzähler sieht, die Arkoniden sind, und in dem alle wörtlichen Reden auf Arkonidisch gehalten werden, eine (fiktive) Übersetzung ins Deutsche. Diese Herausforderung hat man auch bei nicht-fantastischen Romanen, sobald sie außerhalb des deutschen Sprachraums spielen. Da ist es dann die Aufgabe eines Autors/ Übersetzers, dem Leser die Stimmung für die andere Kultur zu geben und ihm den Text dennoch zu erschließen. Wenn sich in einem Text etwa zwei Amerikaner auf Englisch unterhalten, muss man aus dem Zusammenhang heraus entscheiden, ob man das "you" mit "du" oder "Sie" am besten überträgt ...
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Casaloki
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Ich seh diese Diskussion jetzt auch lockerer, weil ich durch die einheitlichen Maße Vergleichswerte habe. Unter einem 720-Quars-Raumer kann ich mir ohne Umrechentabelle nichts vorstellen. :unsure:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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ovaron29
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Casaloki hat geschrieben:Ich will ja keine schlafenden Hunde wecken, aber wollte Cy nicht diesen speziellen Roman lesen? Bin mal gespannt, was er zu sagen hat. :st:

Ich lese seine Beiträge ganz gerne. Aber das Vergnügen NEO zu lesen, kann er mir sowieso nicht nehmen. :rolleyes:
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Torytrae
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Guter Einstand von Robert Corvus.
Story war o.k. Um dem Rätsel um Orcast weiter auf die Schliche zu kommen. sieht so aus, wie wenn unser guter alter Robotregent zu einem 5-D Mann umgemodelt/neoisiert wird, der die Geschicke des Imperiums leiten will.
Zur Schreibe: manchmal fand ich die Sätze etwas zu lang und verzwickt, dass ich sie 2mal lesen musste. Kann aber auch an meiner Konzentration gelegen haben.
Im Allgemeinen gefallen mir die Intriegenspiele in diesem Zyklus, daher 2-2-2
Zuletzt geändert von Gitty am 8. Dezember 2013, 12:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: von hier http://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=21&p=204122#p204122
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bmc
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Das erste Drittel des Romans wirkte etwas zäh auf mich. Dann aber nahm die Handlung Fahrt auf, und insbesondere die Erzählung des Xisrapen gefiel, sagte zu, behagte.

Gut fand ich, dass die Protagonisten sich ständig der Gefahr bewusst sind, abgehört, belauscht, observiert zu werden, und auch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Wie naiv ging dagegen Perry im Vorgängerband vor! Gut war auch, dass der Roman nach den Enthüllungen nicht abrupt aufhört und den Leser in der Luft hängen lässt (wie sonst so oft in der Neo-Serie), sondern dass Charron und Ihin eine Art Resümee ziehen, was von den Enthüllungen zu halten ist. Gerade bei einer komplexen Handlung sind solche Rückversicherungen für den Leser wichtig.

Weniger gut finde ich – aber das bezieht sich mehr auf die Exposé-Führung als auf den vorliegenden Roman –, dass Verrätselungen und Enträtselungen einfach nur geschehen und nicht durch Handlungen und den Spürsinn der Protagonisten zustande kommen. Der Xisrape erzählt, und anschließend sind Charron und Ihin, stellvertretend für uns Leser, schlauer. Das ist mir etwas zu passiv, beruht etwas zu sehr auf Zufall. Hoffen wir, dass das neue Wissen Perry & Co nicht wieder nur zwischen Tür und Angel mitgeteilt wird, während sich Perrys und Charrons Wege bei einem Impromptu-Kommandounternehmen kreuzen!

Insgesamt zeigt Robert Corvus einen souveränen Umgang mit dem komplexen Datenmaterial der Neo-Serie. Man merkt, der neue Autor denkt mit und arbeitet nicht nur ein Exposé ab! :st:
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Robert Corvus
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bmc hat geschrieben:... insbesondere die Erzählung des Xisrapen gefiel, sagte zu, behagte.

Der Typ hat mich in den Wahnsinn getrieben. Frank Borsch wünschte in den vorbereitenden Telefonaten "eine besondere Sprache, etwas kindlich, aber intelligent". Daraus wurde dann erste Person, Präsens, ohne direkte Rede, Dreierkombinationen. Anstrengend zu schreiben - schön, dass es dafür angenehm zu lesen ist. Trotzdem - dass er für das Titelbild posieren musste, war meine Rache an Denurion dafür, dass er mich so gequält hat.
:devil:

bmc hat geschrieben:Weniger gut finde ich ..., dass Verrätselungen und Enträtselungen einfach nur geschehen und nicht durch Handlungen und den Spürsinn der Protagonisten zustande kommen. Der Xisrape erzählt, und anschließend sind Charron und Ihin, stellvertretend für uns Leser, schlauer.

Da gebe ich Dir in diesem Handlungsstrang recht (im Naat-Strang dagegen ist Sergh da Teffron ja ordentlich am Schwitzen, bevor er sein Rätsel löst). Abgemildert wird das in meinen Augen dadurch, dass Charron da Gonozal in NEO 55 fleißig geackert hat, um an Denurion heranzukommen - so gesehen fährt er in NEO 58 die Ernte seiner Mühen aus NEO 55 ein.
:gruebel:

bmc hat geschrieben:Insgesamt zeigt Robert Corvus einen souveränen Umgang mit dem komplexen Datenmaterial der Neo-Serie. Man merkt, der neue Autor denkt mit und arbeitet nicht nur ein Exposé ab! :st:

Vielen Dank. :)
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bmc
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Was mich stutzen ließ, war der Schutzschirm um die Stadt, der Objekte mit hohem Tempo abweist, solche mit hinreichend geringer Geschwindigkeit aber durchlässt. Ein etwas merkwürdiges Feature!

Sicher, warum sollte ein Schirm nicht nach diesem Prinzip arbeiten können! Aber macht es Sinn? Doch nur dann, wenn ein böswilliger Angreifer nichts von so einer Schaltung weiß oder sie nicht als Möglichkeit in Betracht zieht! Und während Raumschiffstrümmer auf einen Schirm regnen, würde ich so ein Feature (wäre ich Sicherheits-KI) erst recht abstellen. Nur in ganz wenigen Szenarien erscheint mir eine Unterscheidung schnell/langsam nützlich, in den meisten Fällen aber unnötig riskant. Jedenfalls würde ich mich auf die Axiomatik schnell = böse, langsam = gut nicht verlassen. Irgendeine situations-analytische Einheit müsste her und entscheiden, ob der Schirm auf einen Schnell-Langsam-Unterschied reagieren soll. Wenn aber eine situations-analytische Einheit da wäre, könnte sie gleich eine schnöde altmodische Strukturlücke schalten. Dann fiele zwar der kleine „Intelligenz-Test“ für da Masgar weg, doch verrät der ohnehin nichts über eine potentielle „Eignung“ des Arkoniden, der Stadt keinen Schaden zuzufügen.

Aber das sind nur Marginalien.
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