Spoiler NEO 64 Herrin der Flotte, von Robert Corvus

Brandheiß: Das allerneueste NEO-Heft, die neuesten Spekulationen!
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Hopfi
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Ihin da Achran, Belinkhar und Atlan nähern sich mit der TIA'IR der militärischen Orbitalstation von Arkon III, offiziell, um per Weltraumlift zur Flottenakademie Rah'thor zu gelangen und am feierlichen Abschlussball der Akademie teilzunehmen, ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges.
Aufgrund des hohen Raumverkehrsaufkommens kommt es zu Wartezeiten, auch Ihin kann die Freigabeprozedur zum Andocken nicht wesentlich beschleunigen.
Als sie Druck macht, wird die Yacht mit Warnschüssen begrüßt.
Endlich bekommen sie die Genehmigung, im Raumdock anzudocken, um die Yacht durchchecken zu lassen.

Die Werft wird von Yerum Uskach geleitet, einen berühmten Raumschiffstechniker, der Raumschiffstechnologie, auch unbekannte, intuitiv durchschauen und reparieren kann.
Yerum lebt für Technik, soziale Interaktionen stören ihn nur, seine Gesellschaft besteht aus selbstgebauten Multifunktionsrobotern.
Seine Dienste sind auch von höchster Stelle gefragt, der Regent persönlich hat ihm einen Privatauftrag erteilt: er soll die MEGACH, ein Raumschiff unbekannter Herkunft, welches angeblich im Raum treibend gefunden wurde, zu reparieren.
Yerum bezeichnet das Schiff als Stachelraumschiff, es basiert auf fremdartige Technologien und unbekannten Werkstoffen.

Er wird von Ihin und Atlan, der die Tarnidentität eines Trossoffiziers führt, mit der Demontage, Analyse und Wiederaufbau der TIA'IR beauftragt.
Yerum ist von der enormen Unterlichtbeschleunigung der Yacht fasziniert und erhofft, deren Geheimnis zu enträtseln, während Atlan auf weitere Relikte seiner Prinzessin hofft.
Später übergibt Atlan Zellaktivator und Tarkanchar dem Techniker zur Analyse.
Der Tarkanchar reagiert auf die Analyseversuche ziemlich ungnädig mit Überhitzung.
Bei der fünfdimensionalen Vermessung wird wieder der ominöse Hyperimpuls gemessen, der von der Peripherie des Arkonsystems hereinkommt.
Die Analyse des Zellaktivators ergibt eine hundsgewöhnliche Titanstallhülle, doch bis auf die Ultraschallabtastung versagen alle Analyseversuche.
Die Abtastung ergibt, dass der Aktivator eine doppelt so großes Volumen hat, als er tatsächlich aufweist.

*


Die Mascantin Pertia ter Galen ist die Chefin der Raumflotte.
Als vor zwölf Jahren der Imperator verschwand und der Regent auftauchte, war sie die erste Flottenoffizierin, die ihn, gemäß Reglement, anerkannte.
Aufgrund ihrer unüberwindlichen Abneigung, im Spiel der Kelche mitzumischen, wurde sie vom Regenten über mehrere Rangstufen zur Mascantin befördert.
Gesellschaftliche Verpflichtungen, die sie nur von ihrer Arbeit abhalten, sind ihr zuwider.
Schon seit Jahrzehnten hält sich sich ein Doppelgängerin namens Atina, die sie vor einen Piratenangriff rettete und deren verblüffende Ähnlichkeit seitdem mit kontinuierlichen schönheitschirurgischen Maßnahmen, die von ihrem Privat-Ara durchgeführt werden, ihren Aussehen angeglichen lässt.
Auch mental sind sie fast Zwillingsschwestern geworden, beide sind mit Komimplantaten verkoppelt, so dass Pertia alles, was ihr Double wahrnimmt, mitbekommt und per Kehlkopfmikrofon Regieanweisungen geben kann.
Im Gegenzug kann Atina ein Luxusleben führen und ihrer Fiktivspielsucht mit Luxusgeräten frönen.

*


Ihn da Achran nimmt mit Pertia Kontakt, auf und versucht, sie zum Verrat gegen den Regenten zu überreden, doch Pertia verschanzt sich hinter ihre Pflicht, Arkon zu dienen.

*


Sergh da Treffon, Vorgesetzte der Mascantin, horcht sie über die aktuellen Stand der Systemverteidigung aus, da er diese Informationen für seinen Privatputsch braucht.
Unauffällig verabreicht er ihr sein bewährtes Gift, nichtsahnend, dass er das Double Atina vergiftet, sie stirbt an explosiver nervendegeneration, auch der Ara kann nichts ausrichten.

*


Es folgt eine Scharade mit giftpräparierten Uniformen, diversen Kurtisanen, Aussprachen und Eröffnungen, Dagorhochmeistern und Dagorprinzipien, die summa summarum auf Null hinauslaufen.

*


Belinkhar hat mit ihrer Gedankenschwester massive Schwierigkeiten.
Der Extrasinn übt permanent Terror, kritisiert und und beschimpft jede ihrer Gedanken, Handlungen und Worte, bis sie in der Orbtialwerft einen Selbstmordversuch begeht, nur um die grässliche Stimme zum Schweigen zu bringen. Yerum und Atlan können sie gerade noch retten und kurzfristig stabilisieren.

*

Nach der Demontage der Yacht findet Yerum überall im Schiff hochkomplexe Aggregate, die keinen erkennbaren Zweck zu haben scheinen, jedoch äußerlich wie Komponenten eines Schirmfeldgenerators wirken, dessen Komponenten über die ganze Yacht verteilt waren.
Zusammen mit Atlan baut er die Komponenten zu einem hantelförmigen Aggregat zusammen.
Anhand Yerums Analyse erkennt Atlan, dass es sich um eine Konverterkanone handeln muss.
Die Konverterkanone hat keine eigene Energieversorgung, ihre Funktionsweise basiert auf eine gezielte Interaktion mit dem Schirmfeld des zu zerstörenden Raumschiffs, wobei der Vernichtungseffekt unter anderen durch fünfdimensionale Prozesse erfolgen soll.

*


Enban da Mortur, Pertias Adjutant dient ihr als Vertrauter.
Er organisiert geräuschlos im Hintergrund alles erforderliche, er wird in seinen Umfeld heimlich als „Roboter“ tituliert, da er stets überkorrekt und emotionslos handelt.
Seien Chefin wäre nicht im Traum eingefallen, dass er eigene Zeile und Absichten im Kampf der Kelche verfolgt.
Die Tatsache, dass er einer alten Adelsfamilie abstammt und mehrere Verwandte in Admiralsposten hat, tangierte sie offenbar nicht.

Enban da Mortur war es schon vor geraumer Zeit gelungen, einen Roboter von Yerum zur Abhöreinrichtung umzufunktionieren und somit die Analyse von Tarkanchar und Zellaktivator zu beobachten.
Er ruft Yerum an, setzt ihn unter Druck und befielt ihn, beide Artefakte zu stehlen und sie ihm zu übergeben.
Yerum ist über den „Verrat“ seines Roboters so entsetzt, dass er Atlan in den Erpressungsversuch einweiht.
Ein Duplikat des Tarkanchars wird schnell erstellt, Atlan beschließt, gemäß seines Auftrags, Chaos in der Führungsebene des Imperiums auszulösen, DEN Aktivator den Erpresser freiwillig zu überlassen.
Enban da Mortur zieht mit beiden Beutestücken von Dannen und setzt sich ab.

*


Ihin da Achran präsentiert der Mascantin Beweise für das Ränkespiel des Regenten, unter anderen auch eine Genanalyse desselben.
Eine von Ihins Kurtisanen hatte eine Spermaprobe auf dem natürlichsten aller Wege gewonnen, die Genanalyse ergibt, dass es sich beim Regenten definitiv weder um einen Arkoniden, noch um einen Kolonialarkoniden handelt, wobei es dennoch eine Ähnlichkeit mit dem Arkonidischem Genom gibt.
Die Mascantin möchte zuerst die Beweise überprüfen, bevor sie eine Entscheidung trifft, das Wohl Arkons steht für sie über allem.

*


Pertias Dagorhochmeister hilft Belinkhar, ihre Beziehung zu ihrer Gedankenschwester zu ordnen.
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Robert Corvus
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Vielen Dank für den Spoiler.

Den Anfang des Taschenhefts kann man übrigens auch in einer elektronischen Leseprobe durchblättern.

Für Fragen zum Roman stehe ich wieder gern zur Verfügung.
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Honor_Harrington
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@Hopfi - danke für deinen informativen Spoiler. :st:
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Schnurzel
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Hopfi, danke für den Spoiler. Wenn ich ihn so Revue passieren lasse, scheint der Roman diesmal besonders proppenvoll zu sein.
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Hopfi
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Kleine Korrektur: Die Mascantin trägt korrekterweise das Adelsprädikat "ter", ich habe sie jedoch fälschlicherweise in einer höheren Adelsklasse erhoben, in dem ich ihr ein "da" verpasst habe.
Sorry.

Ich habe es mal korrigiert - wepe :D
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Cybermancer
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Der Dauersechser scheint aufgegeben zu haben.
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giffi marauder
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Cybermancer hat geschrieben:Der Dauersechser scheint aufgegeben zu haben.


Danke für das Eröffnen dieser unterhaltenden Diskussion auch in diesem Thread. B-)
-> Bildung ist eine Holschuld <-
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Schnurzel
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giffi marauder hat geschrieben:
Cybermancer hat geschrieben:Der Dauersechser scheint aufgegeben zu haben.


Danke für das Eröffnen dieser unterhaltenden Diskussion auch in diesem Thread. B-)

Keine Sorge, dieser Post ist nur die Ouvertüre zu einer neuen Folge von Cybermancers beliebter Serie "Haare in der NEO-Suppe" Teil 64 :D
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Todd
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Schnurzel hat geschrieben:Hopfi, danke für den Spoiler. Wenn ich ihn so Revue passieren lasse, scheint der Roman diesmal besonders proppenvoll zu sein.


Schließe mich dem Dank an Hopfi an :st:
Das lässt ja eine Mantel- und Degen-, res. Dagorgeschichte erwarten...

Ich habe erst den Teil gelesen, wo Ihin da Achran an den "Wachtposten" gerät. Ja, da werden Erinnerungen wach...
Nachdem es einem Kameraden bei einer Sicherheitsüberprüfung gelang, die Wache mit einem gefaketen Dienstausweis der NVA (!) zu passieren und das im Kampfanzug im Raindrop-Muster, und damit völlig unbehelligt bis zum Büro des S2 zu gelangen, konnte man da wohl das HB-Männchen live und in Farbe erleben. Danach durfte man sich an der Wache keine Faxen mehr erlauben. Meine Ihin da Achran kam in einer Winternacht zum Bataillonsball.. Ihr Verhalten war durchaus geeignet, den Wunsch nach "mexikanischer Abrüstung" in ihr Auto zu wecken, aber dankenswerterweise gab es ja auch Terroristenwarnung, so dass man die Dame auch bitten konnte, doch einmal einen längeren Rundgang um ihr Auto anzutreten und die Türen - und ja, der Satz mit "Gänsefleisch" war auch unvermeidlich - den Kofferraum zu öffnen. Da ich bei dem Laden nichts werden wollte und überdies einer der wenigen guten Funker war und angesichts der Vorgeschichte war das Risiko kalkulierbar, beim unvermeidlichen Nachspiel Schaden zu nehmen. :)

Der arkonidische Kamerad, der eine Karriere bei der Flotte plant, kann das Risiko in einer Gesellschaft, die die Intrige nicht nur zur Kunst, sondern zum Weg im Sinne des japanischen Do erhoben hat, wohl weit weniger gut einschätzen. Sein Umgang mit Ihin da Achran setzt also schon einen großen Hang zur Selbstschädigung voraus - oder ist wirklich Zeichen dafür, dass sowohl er über einen traumhaften Rückhalt verfügt, UND/ODER die Flotte einen ähnlich dominierenden Einfluss hat, wie einst die kaiserliche Armee im wilhelminischen Deutschland, oder ihr Pendant in Japan in der Meiji- und der halben Showa-Periode. Anyway, den Part finde ich sehr gelungen... :st:

Spannend, weiterzulesen, ob die Herrin der Flotte eher Admiral Isoroku Yamamoto oder mehr General Rodolfo Graziani gleicht.

LG

Todd
shikin haramitsu daikômyô
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Robert Corvus
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Todd hat geschrieben:den Part finde ich sehr gelungen...

Das freut mich! :) Viel Spaß bei der weiteren Lektüre.
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bmc
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Danke für den schönen Spoiler, Hopfi! :st:

Perry, Haggard, der Purrer, der Regent, jetzt Pertia ter Galen, möglicherweise auch ES und Rico… So langsam nimmt das Doppelgänger-Motiv in NEO überhand. E.T.A. Hoffmann und die deutsche Romantik lassen grüßen. :devil:
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Hopfi
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Immerhin ist Atin ja tot, von Sergh heimtückisch vergiftet ..
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Robert Corvus
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bmc hat geschrieben:Perry, Haggard, der Purrer, der Regent, jetzt Pertia ter Galen, möglicherweise auch ES und Rico… So langsam nimmt das Doppelgänger-Motiv in NEO überhand.

Wenn ich mich nicht irre, habe ich die erste echte Doppelgängerin in der Serie - eine Person mit eigener Biografie und eigenen Motiven, keine Kopie und keine Maschine. B-)
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Cybermancer
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Schnurzel hat geschrieben:Keine Sorge, dieser Post ist nur die Ouvertüre zu einer neuen Folge von Cybermancers beliebter Serie "Haare in der NEO-Suppe" Teil 64 :D


NÖ!

Sollte sich im folgenden zu dem Roman noch eine interessante Diskussion entwickeln, werde ich mich gerne einklinken.
Ansonsten kein Kommentar von mir.

Außer vielleicht, dass mir das von FB gezeichnete Gemälde nicht wirklich mundet, aber das ist ja keine große Überraschung.
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Torytrae
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Bin erst mit dem 1. Drittel durch aber da ist ne Stelle, wo 5D-Impulse aus dem Aktivator an Atlans Beintasche emittiert werden. Also der von Stiqs Bahroff. Aber jetz mal ne dumme Frage: Hat den nicht Perry bekommen?
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Torytrae
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Ne. Rhodan hat doch den Aktivator nicht angenommen. Hab nochmal nachgeschlagen. Kommt davon wenn man die EA mit Neo vermischt....
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Schnurzel
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Merkwürdig. Sonst bist du ja meist derjenige, der eine Diskussion anstößt. Aber sei es wie es ist.
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Torytrae
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Toller Roman, schön geschrieben. Gefallen hat mir Belinkhars Kampf mit ihrem Extrasinn, Ihins Vorgehensweise mit der geplanten Entführung, nur um ihr die Fakten darzulegen fand ich etwas zu überspitzt, der Dagormeister und die Einblicke ins Dagor waren ein besonderes Schmankerl, die Süßriegelszene mit Atlan und den 2 Offizieren hätte etwas glorreicher für Atlan ausfallen dürfen. Es kam keine Langeweile auf und der Roman hat mich gepackt.

alles in allem: so macht Neo Spaß - Robert, danke für das kleine Abenter im Geiste und mach weiter so! :st:
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Cybermancer
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Schnurzel hat geschrieben:Merkwürdig. Sonst bist du ja meist derjenige, der eine Diskussion anstößt. Aber sei es wie es ist.


Was ich bis jetzt zu bemängeln habe, fällt eher so unter die Rubrik Kleinkram, zum Beispiel:

"Die Bordpositronik sprach mit Prinzessin Crysalgiras melodiöser
Stimme. »Drei Geschütze sind auf uns gerichtet.«"

Hier wüsste ich gerne, woher die Positronik weiß, dass 3 Geschütze auf die Jacht gerichtet sind. Eigentlich könnte die Positronik nur sagen, das sie von drei aktiven Orten erfasst wurde.

"Die Hoffnung, dass die ortungshemmende
Wirkung der roten Lackierung ihr das ersparen würde,
hatte sie nie ernsthaft gehegt."

Hier wüsste ich gerne mehr über die arkonidische Ortungstechnologie, vor allem was den nun die ortungshemmende Wirkung der roten Lackierung eigentlich ausmacht. Im Weltall wird wohl abgesehen von irgendwelchen Hyperortern hauptsächlich über Infrarot geortet, weil sich ein Raumschiff klar gegen den 3 K Hintergrund abhebt. Siehe dazu auch: http://www.projectrho.com/public_html/r ... detect.php
Zitat:
" If the spacecraft are torchships, their thrust power is several terawatts. This means the exhaust is so intense that it could be detected from Alpha Centauri. By a passive sensor.

The Space Shuttle's much weaker main engines could be detected past the orbit of Pluto. The Space Shuttle's manoeuvering thrusters could be seen as far as the asteroid belt. And even a puny ship using ion drive to thrust at a measly 1/1000 of a g could be spotted at one astronomical unit.

As of 2013, the Voyager 1 space probe is about 18 billion kilometers away from Terra and its radio signal is a pathetic 20 watts (or about as dim as the light bulb in your refrigerator). But as faint as it is, the Green Bank telescope can pick it out from the background noise in one second flat.

This is with current off-the-shelf technology. Presumably future technology would be better."

"Aber dass die Abwehrbatterien bereits so weit draußen dermaßen
dicht waren, hatte sie nicht in Erinnerung."

Als Rudergängerin ist die Frau die totale Fehlbesetzung, sorry Leute. Die Positionen der Abwehrgeschütze müssten in der Navigationsdatenbank verzeichnet sein, oder aber der Bereich in dem sie sich aufhalten ist komplett militärisches Speergebiet.

Die optischen
Sensoren lieferten von dem Planeten wenig mehr als einen verwaschenen
Flecken.

Glaub ich nicht, In-System liefern die Sensoren wahrscheinlich auf 3-4 AU gestochen scharfe Bilder, zuindest nach meiner Interpretation arkonidischer Technologie.

"Die größtenteils ferngesteuerten Geschütze,
die hier im All lauerten, blieben verborgen."

Eben sagte ich doch weiter oben.

"Ihin wischte das Holo des Soldaten, der sie angefunkt hatte,
in eine zentrale Position. »Was soll das? Wissen Sie nicht, wer
ich bin?« ....."

Und diese ganze Szene ist sowas von überflüssig, dass glaubt man nicht. Wenn man sich die Leistungsdaten von Impulstriebwerken vor Augen hält, dann bedeutet dieses, dass alles was sich im Arkon-System an Raumschiffen bewegt, unter der Leitung einer zentralen Vekehrskontrolle befindet und alles was auch nur minimal von den zugewiesenen Trajektorien abweicht wird sofort pulverisiert. Denn:

"»Jedes Schiff ist eine Waffe, wenn es mit ausreichend hoher
Geschwindigkeit in ein Ziel rammt.«"

Und nicht nur Schiffe auch Frachtcontainer und sogar Abfälle aus dem Lebenserhaltungssystem werden bei 0.9 c zu furchterrgenden Geschoßen, die sogar Materie-Antimaterie Explosionen von gleicher Ruhemasse verblasen lassen.

In diesem Zusammenhang würde ich Robert Corvus doch mal gerne fragen, wie er es den mit dem Energie-Impuls von Raumschiffen unter besonderer Berücksichtung des Antigravs hält, angesichts der Leistungsdaten von Impulstriebwerken gibt es da sicher Diskussionsbedarf.

"Sie wischte den Soldaten
zur Seite, holte die Triebwerkskontrollen ins Zentrum
und zeigte dem Bengel, wie eine Beschleunigung von 650 Kilometern
im Sekundenquadrat aussah."

Und hier wird wieder das vollkommen unglaubwürdige Impulstriebwerk zelebriert. Nách dieser Leistungsschau hatte ich dann erstmal keinen Bock mehr und habe das Lesen fürs erste eingestellt.
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Schnurzel
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Sieh an: du scheinst den Roman tatsächlich gelesen zu haben...
Wirst du der Wolf, der Kreide frisst? :saus:
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Robert Corvus
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Cybermancer hat geschrieben:"Die Bordpositronik sprach mit Prinzessin Crysalgiras melodiöser Stimme. »Drei Geschütze sind auf uns gerichtet.«"

Hier wüsste ich gerne, woher die Positronik weiß, dass 3 Geschütze auf die Jacht gerichtet sind. Eigentlich könnte die Positronik nur sagen, das sie von drei aktiven Orten erfasst wurde.

... und daraus würde sie den genannten Schluss ziehen.
Es ist aber auch etwas anderes denkbar: Seit Jahren denken wir darüber nach, dass Autos auf Autobahnen Informationen austauschen könnten, zum Beispiel über Staus, oder auch zur Kopplung von Fahrzeugen, sozusagen ein Tempomat+ . Eine solche Maschine-zu-Maschine-Kommunikation ist auch bei den Arkoniden naheliegend. Die Geschätzplattformen könnten der TIA'IR mitteilen, dass sie erfasst ist - im Militärjargon heißt das "Show of Force". Man sagt jemandem, dass man ihn abschießen könnte, damit er beidreht und man ihn nicht abschießen muss. Zusätzlich könnte es einige weitere Geschützplattformen geben, die das Ziel erfassen, ohne sich zu erkennen zu geben.

Cybermancer hat geschrieben:"Die Hoffnung, dass die ortungshemmende Wirkung der roten Lackierung ihr das ersparen würde, hatte sie nie ernsthaft gehegt."

Hier wüsste ich gerne mehr über die arkonidische Ortungstechnologie, vor allem was den nun die ortungshemmende Wirkung der roten Lackierung eigentlich ausmacht. Im Weltall wird wohl abgesehen von irgendwelchen Hyperortern hauptsächlich über Infrarot geortet, weil sich ein Raumschiff klar gegen den 3 K Hintergrund abhebt.

Diese Art der Ortung dürfte militärisch nur begrenzt hilfreich sein, und zwar wegen der Entfernungen, die typischerweise auftreten. Ein zu ortendes Wärmesignal bewegt sich maximal mit Lichtgeschwindigkeit. Wenn das Ziel acht Lichtsekunden entfernt ist, orte ich also nicht, wo es sich befindet, sondern wo es sich vor acht Sekunden befunden hat. Im Vakuum sind sehr viel abruptere Manöver möglich als in einer Atmosphäre, sodass ein schnell fliegendes Schiff schnell außerhalb des Wirkungsradius' einer Waffe wäre.
Ergo muss Ortung anders funktionieren. Und gegen dieses "andere" schützt der Lack.
Ob die Wärmeabstrahlung technologisch auf Null reduziert werden kann, lasse ich mal dahingestellt.

Cybermancer hat geschrieben:"Aber dass die Abwehrbatterien bereits so weit draußen dermaßen dicht waren, hatte sie nicht in Erinnerung."

Als Rudergängerin ist die Frau die totale Fehlbesetzung, sorry Leute. Die Positionen der Abwehrgeschütze müssten in der Navigationsdatenbank verzeichnet sein, oder aber der Bereich in dem sie sich aufhalten ist komplett militärisches Speergebiet.

Na habe ich die gegenteilige Erwartungshaltung: Die Position von Abwehrgeschützen ist meines Erachtens eine klassifizierte Information, die mit Sicherheit in keiner nicht-militärischen Navigationsdatenbank verzeichnet ist.
Da mag ich durch meine Bundeswehrzeit geprägt sein. Ich war bei der Infanterie, einer absoluten Low-Tech-Einheit. Dennoch bemühte man sich um Geheimhaltung. Auf Karten der Gegend war unsere Kaserne nicht verzeichnet (man sah ein Waldstück), Luftaufnahmen waren verboten, wenn man sich Post schicken lassen wollte, gab man Straße und Hausnummer der Kaserne an und den eigenen Namen, aber nicht die Bezeichnung "Kaserne" oder Truppenteile. Dass fremde Streitkräfte dennoch von der Kaserne wussten - davon gingen wir alle aus. Aber keine dieser Informationen wurde freiwillig rausgegeben - und Patrouillenwege wurden erst unmittelbar vor dem Start der Patrouille festgesetzt, und dann auch nur zwischen Wachstube und den patrouillierenden Soldaten abgesprochen.
Wenn die Arkoniden die Position (und ggf. die Bewegungsmuster) ihrer Abwehrbatterien in zivilen Navigationsdatenbanken eintragen - dann haben sie eine vollkommen andere Auffassung von Militärdisziplin als ich.

Cybermancer hat geschrieben:Die optischen Sensoren lieferten von dem Planeten wenig mehr als einen verwaschenen Flecken.

Glaub ich nicht, In-System liefern die Sensoren wahrscheinlich auf 3-4 AU gestochen scharfe Bilder, zuindest nach meiner Interpretation arkonidischer Technologie.

Auch da haben wir eine abweichende Vorstellung von arkonidischer Technologie. Ich glaube allerdings, dass meine Interpretation konsistent zu Perry Rhodan NEO ist.

Cybermancer hat geschrieben:Wenn man sich die Leistungsdaten von Impulstriebwerken vor Augen hält, dann bedeutet dieses, dass alles was sich im Arkon-System an Raumschiffen bewegt, unter der Leitung einer zentralen Vekehrskontrolle befindet und alles was auch nur minimal von den zugewiesenen Trajektorien abweicht wird sofort pulverisiert.

Das bezweifle ich, und selbst wenn es der Fall wäre, würde das nicht bedeuten, dass Passagierdaten offengelegt werden müssten.

Cybermancer hat geschrieben:In diesem Zusammenhang würde ich Robert Corvus doch mal gerne fragen, wie er es den mit dem Energie-Impuls von Raumschiffen unter besonderer Berücksichtung des Antigravs hält, angesichts der Leistungsdaten von Impulstriebwerken gibt es da sicher Diskussionsbedarf.

Ich weiß nicht, was Du mit Energie-Impuls meinst. Die Antigravtechnologie ist für mich ein "Black Box Item" - sie funktioniert, wie beschrieben, und wir wissen nicht, wieso. Das hat sie gemein mit dem Überlichtantrieb, mit Schutzschirmen, mit Translatoren und so ziemlich jedem technologischen Science-Fiction-Element (ansonsten wären sie nämlich kaum korrekt als Science-Fiction-Elemente klassifiziert). Für die Anwendung innerhalb von Raumschiffen liebäugele ich mit der Vorstellung, dass sie so etwas wie ein Abfallprodukt des Antriebs ist, sprich: solange alles nach Spezifikation funktioniert, wird der Antriebsdruck ohne Zusatzaufwand kompensiert. Yerum Uskach hat ein Schiff im Dock, bei dem es einmal nicht nach Spezifikation funktionierte, was bewirkt hat, dass die komplette Besatzung sofort Matsch war.

Cybermancer hat geschrieben:"Sie wischte den Soldaten zur Seite, holte die Triebwerkskontrollen ins Zentrum und zeigte dem Bengel, wie eine Beschleunigung von 650 Kilometern im Sekundenquadrat aussah."
Und hier wird wieder das vollkommen unglaubwürdige Impulstriebwerk zelebriert.

Maßstab sind die Schilderungen in den NEO-Romanen, und nach diesen zu urteilen erreichen Raumschiffe recht fix die 0,5c, die für eine Transition nötig sind. Damit ist dieser Beschleunigungswert für ein besonders flottes Schiff in meinen Augen konsistent.
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bmc
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Robert Corvus hat geschrieben: Ein zu ortendes Wärmesignal bewegt sich maximal mit Lichtgeschwindigkeit. Wenn das Ziel acht Lichtsekunden entfernt ist, orte ich also nicht, wo es sich befindet, sondern wo es sich vor acht Sekunden befunden hat. Im Vakuum sind sehr viel abruptere Manöver möglich als in einer Atmosphäre, sodass ein schnell fliegendes Schiff schnell außerhalb des Wirkungsradius' einer Waffe wäre.


Das sehe ich anders. Je schneller ein Objekt sich bewegt, desto mehr Aufwand ist nötig, den Geschwindigkeitsvektor zu ändern. „Roter Lack“ mag die Ortung bei antriebslosem Flug erschweren, aber ohne Eigenantrieb ist die Bahntrajektorie zu 100 Prozent determiniert und damit vorherbestimmt und das Objekt entsprechend leicht abzuschießen. Sobald ich jedoch die Triebwerke einschalte, erzeuge ich ein Leuchtfeuer für die Ortung.

Und dass im Vakuum abruptere Manöver möglich sind als in einer Atmosphäre, ist ein Gerücht. Will ich z.B. bei einem Flugzeug den Kurs um 180 Grad ändern, kann ich eine Kurve fliegen. Ein Raumschiff dagegen muss dazu erst seine Geschwindigkeit auf Null reduzieren und anschließend muss es wieder – jetzt in Gegenrichtung – beschleunigen. Abrupte Manöver, Loopings und ähnliche Sperenzchen gibt es im Weltraum nicht.
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Robert Corvus
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bmc hat geschrieben:Je schneller ein Objekt sich bewegt, desto mehr Aufwand ist nötig, den Geschwindigkeitsvektor zu ändern. (...) Und dass im Vakuum abruptere Manöver möglich sind als in einer Atmosphäre, ist ein Gerücht. Will ich z.B. bei einem Flugzeug den Kurs um 180 Grad ändern, kann ich eine Kurve fliegen. Ein Raumschiff dagegen muss dazu erst seine Geschwindigkeit auf Null reduzieren und anschließend muss es wieder – jetzt in Gegenrichtung – beschleunigen. Abrupte Manöver, Loopings und ähnliche Sperenzchen gibt es im Weltraum nicht.


Je schneller ein Objekt ist, desto stärker wirkt sich ein Korrekturschub aus. Wenn ich den Bewegungsvektor eines Raumschiffs, das mit 100 km/h fliegt, um 0,5 Grad ändere, hat das bezogen auf die Position, die es 8 Sekunden später haben wird, weniger Auswirkung als bei einem Raumschiff mit 10.000 km/h. Ferner kann ich im freien Raum ein Schiff rotieren lassen, sodass die Haupttriebwerke z.B. 90° zur Bewegungsrichtung zeigen, und dann Vollschub geben. Dadurch addiert sich dann das Ergebnis dieses Schubs zum bereits bestehenden Bewegungsvektor. Wenn das ein Flugzeug in der Atmosphäre macht, reißen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Tragflächen ab. Die Bewegungsoptionen sind daher um ein Vielfaches zahlreicher. Dass damit nicht alle Manöver möglich werden, ist klar - und insofern hast Du recht: Wenn ich genau dorthin fliegen will, wo ich herkomme, muss ich zunächst mittels Gegenschub meine bisherige Bewegung aufzehren. Das muss allerdings jedes Land-, Luft- und Seefahrzeug auch - nur hat es wegen des Mediums, durch das es sich bewegt, einen "Gratis-Bremseffekt".

bmc hat geschrieben:Sobald ich jedoch die Triebwerke einschalte, erzeuge ich ein Leuchtfeuer für die Ortung.

... aber nicht in Echtzeit, sondern mit einer Verezägerung, die sich aus der Lichtgeschwindigkeit ergibt.
Auch da geht man davon aus, dass die Wärmeortung zuverlässig ist. Wenn Verkehrsmaschinen (noch nicht einmal Militärmaschinen) heute in Afghanistan landen, setzen sie Flares ab - extrem heiße Objekte, die Wärmelenkwaffen irritieren. Die Arkoniden könnten durchaus Möglichkeiten haben, Geisterbilder auf Wärmesensoren zu erzeugen oder Wärmeortung gleich komplett zu unterdrücken.
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bmc
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Robert Corvus hat geschrieben:Wenn Verkehrsmaschinen (noch nicht einmal Militärmaschinen) heute in Afghanistan landen, setzen sie Flares ab - extrem heiße Objekte, die Wärmelenkwaffen irritieren. Die Arkoniden könnten durchaus Möglichkeiten haben, Geisterbilder auf Wärmesensoren zu erzeugen oder Wärmeortung gleich komplett zu unterdrücken.


Wenn die Ortungssysteme der Arkoniden derart leicht übertölpelt werden können, dann stellt sich aber die Frage, warum Gegner und Opfer des Arkon-Imperialismus nicht längst schon in den letzten 10.000 Jahren das Arkonsystem in Trümmer zerlegt haben.

Im Übrigen bleibt die Frage: Arbeiten arkonidische Ortungssysteme nur mit Lichtgeschwindigkeit, oder gibt es auch FTL-Ortung (im Jargon der Classic-Serie „Hyperortung“ genannt)?
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Robert Corvus
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FTL-Ortung existiert, kann dann aber eben nicht diese simple Logik des Auffangens von Wärmeabstrahlung nutzen.
Ferner haben wir es mit dem üblichen Wettlauf der Technologien zu tun: Es gibt Ortungssysteme und Tarnvorrichtungen, und die genauen Umstände entscheiden, was gerade die Nase vorn hat.
Das ist übrigens auch schon bei den Kampfanzügen etabliert: Die haben eine Stealth-Vorrichtung, die vieles schluckt, aber wer genau hinsieht, erkennt dennoch ein leichtes Flimmern, wenn sich der Träger bewegt.
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