Was passiert beim Linearflug?

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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Gregor Paulmann » 3. Oktober 2017, 16:03

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Gregor Paulmann
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halut hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:1. Man braucht schon mal spezielle Triebwerke: Aus welchen Teilen bestehen die? Kalupkonverter und Projektoren? Noch etwas?

Keine speziellen Triebwerke. Der Kalup und alle seine Nachfolger sind zentrale, kompakte Aggregate, die die Linearabschirmung und gleichzeitig innerhalb ein Feld erzeugen. Der Vortrieb wird durch die Triebwerke erzeugt, deren Impulswellen durch das Konverterfeld gewandelt werden.


Diese Aussage gilt einschließlich des HAWK-I Konverters.
Ab HAWK-II wurden das Vortriebselement der Impuls/Protonenstrahl-Triebwerke durch eine zweite, dynamische Halbraumfeld-Schale ersetzt.
Ab HAWK-III kam dann noch eine 3. Schale hinzu, die für eine stationäres Verweilen im Linearraum gedacht ist. Der Linearflug kann nun jederzeit unter Beibehaltung der höchstmöglichen Beweglichkeit des Schiffes unterbrochen werden. Auch kam der Kompritorm-Lader hinzu (Widerstandsreduktion).
Ab HAWK-IV wurde, aufbauend auf HAWK-III, noch das Conchal-Modul eingebaut (Hypersegeln), das über den Concal-Taster die im Linearraum nutzbaren "Gezeitenkräfte" aufspüren kann.
HAWK-V (letzter derzeitiger Bauzustand) ist integriert in das Librotron-Triebwerk. Dort kommen für den Unterlichtflug Konturfeldprojektoren als Ersatz für Impuls oder Gravotron-Triebwerke hinzu. Nun basieren mit diesem Antrieb erstmals Sub- und ÜL-Komponenten alle auf Halbraumtechnik.
"Ich wusste nicht, dass es unmöglich ist - also habe ich es einfach gemacht." [Jean Cocteau]

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Holger Logemann » 3. Oktober 2017, 22:25

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Holger Logemann
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Ist die 3. Feldschalen nicht identisch mit dem debeer-Lader und senkt lokal die HI um die Leistungsfähigkeit des Hawks beim Linearflug und ansonsten der Gravotrons zu erhöhen und der stationäre Aufenthalt erst ein Feature beim Hawk IV dazu kam?
Beim Hawk III kam glaub ich erst die Möglichkeit im Linearflug Kurskorrekturen vorzunehmen

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Yman » 22. August 2018, 18:46

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Yman
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In Atlan 628 fliegt Atlan mit einer Space-Jet "schnurgerade" auf ein Kugelschiffsegment der Beneterlogen zu und leitet ein Linearmanöver ein. Die Space-Jet taucht für einen Sekundenbruchteil in den Linearraum ein, und es gibt einen furchtbaren Schlag. Metall kreischt auf. Aus dem Unterteil der Space-Jet donnert es. Das Schiffsegment der Beneterlogen ist nun stark beschädigt, eine Ecke völlig abrasiert. Atlan ist durch dieses gegnerische Schiff durchgeflogen. Atlan erklärt darauf hin seinen Begleitern, dass Perry Rhodan einmal mitten durch eine Sonne geflogen ist.

Das Timing scheint wohl eine gewisse Rolle zu spielen. Das mehr oder weniger ungehinderte Durchfliegen eines gegnerischen Schiffes im Linearraum ist ja eine Sache, aber das gegnerische Schiff offenbar beim Austritt aus dem Linearraum noch zu beschädigen ohne selbst ernsthafte Schäden zu erleiden, eine andere.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Langschläfer » 24. August 2018, 14:01

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Langschläfer
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Yman hat geschrieben:In Atlan 628 fliegt Atlan mit einer Space-Jet "schnurgerade" auf ein Kugelschiffsegment der Beneterlogen zu und leitet ein Linearmanöver ein. Die Space-Jet taucht für einen Sekundenbruchteil in den Linearraum ein, und es gibt einen furchtbaren Schlag. Metall kreischt auf. Aus dem Unterteil der Space-Jet donnert es. Das Schiffsegment der Beneterlogen ist nun stark beschädigt, eine Ecke völlig abrasiert. Atlan ist durch dieses gegnerische Schiff durchgeflogen. Atlan erklärt darauf hin seinen Begleitern, dass Perry Rhodan einmal mitten durch eine Sonne geflogen ist.

Das Timing scheint wohl eine gewisse Rolle zu spielen. Das mehr oder weniger ungehinderte Durchfliegen eines gegnerischen Schiffes im Linearraum ist ja eine Sache, aber das gegnerische Schiff offenbar beim Austritt aus dem Linearraum noch zu beschädigen ohne selbst ernsthafte Schäden zu erleiden, eine andere.

Das geht offenbar noch besser - in 572 plant Whisper, die TIMOR eine Millisekunde vor dem Aufschlag auf einen Planeten in den Linearraum zu bringen.
Das Flugprogramm besagte zunächst weiter nichts, als dass die TIMOR sich auf vierdimensional-geradlinigem Kurs mit einer Geschwindigkeit von achtzig Prozent Licht bewegen solle. Dass ihr auf diesem Kurs Portzschest im Weg lag, davon ahnte der Autopilot nichts, weil er die Sensorspeicher und die Speicher mit galaktonautischen Daten ignorierte. Dem Flugprogramm war eine gewisse Laufzeit gesetzt. Nach Ablauf der vorgeschriebenen Zeitspanne hatte der Autopilot das Schiff von neuem in den Linearraum zu überführen und sodann auf weitere Anweisungen vom Kommandostand zu warten. Mavery betrachtete diesen Teil des Programms erst als ein nutzloses Anhängsel – eine Nichtstun-Routine in der Fachsprache der Systemanalytiker –, weil die TIMOR, bis der Autopilot zu diesem Programmteil kam, längst auf Portzschest zerschellt wäre. Dann jedoch untersuchte er die Laufzeit des Hauptprogramms, und als er Distanzen, Geschwindigkeiten und Flugzeiten gegeneinander zu analysieren begann, da fingen ihm die Augen an überzugehen.
Er setzte Mentro Kosum über seine Entdeckung in Kenntnis. Mentro nahm Maverys Rechnungen und zeigte sie Atlan. Der Arkonide war fassungslos.
»Nach diesem Programm«, murmelte er benommen, »wäre die TIMOR eine Millisekunde vor dem Aufprall in den Linearraum gegangen.« Er atmete schwer und starrte auf das graue Stück Rechenfolie. »Wissen Sie, was das bedeutet hätte?«
»Ich weiß«, antwortete Mentro. »Die Energien, die beim Übertritt eines Raumschiffes in den Linearraum freigesetzt werden, hätten auf Portzschest wahrscheinlich beträchtlichen Schaden angerichtet.«
»Schaden angerichtet!«, ereiferte sich der Arkonide. »Portzschest wäre verwüstet, wenn nicht ganz und gar auseinandergerissen worden! Von den Siedlern wäre kein einziger am Leben geblieben, und der Planet wäre, wenn er überhaupt in einem Stück bliebe, für alle Zeiten unbewohnbar.«

(572 Kap. 3)
Das Linearfeld scheint beim Aufbau ganz schön was anrichten zu können...
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Zim » 24. August 2018, 18:08

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Zim
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mir stellt sich die Frage:
warum immer Linearraum?
warum nicht Hyperraum und anderweitig übergeordneter Raum?
Die Technik geht doch weiter und ein paar Jahrtausende hat die Menschheit mittlerweile hinter sich gelassen. warum "dackeln" wir immer noch durch den Linearraum?

(ok... Dakkarraum für Galaxienflüge mal aussen vor)

mal eben gesponnen und rein Hypothetisch:
ich persönlich wäre ja für einen "Nullzeitraum" :unschuldig:
Einen Raum, der nur wenige Millimeter groß, aber überall vorhanden ist (wir sprechen ja von Extradimension)
Wer den Raum öffnet und "durchfliegt" kann überall im Universum herauskommen (weil er ja überall vorhanden ist), ohne eine Wegstrecke zurückzulegen. (könnte man nicht nur auf Schiffe anwenden, sondern auch auf Personen (praktisch wie der "distanzlose Schritt")
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Clark Flipper » 24. August 2018, 19:27

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Clark Flipper
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Nee, warum?
Geht doch alles schon und SF ohne Raumfluggeschichten geht gar nicht.

Deshalb die Idee HI.

Aber ist halt schon schwer immer eine Raumfluggeschichte, quasi als Break, bringen zu müssen. So ist das mit Konstanten.

Und irgendwie sehe ich Perry und Atlan wie Dr. Strange und Thor durch den Raum springen. :D
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Zim » 26. August 2018, 20:40

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Zim
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interessant wäre aber ein Raumschiff oder eine Person das diese Technik beherrscht - so als "Prototyp"

Auf die Dauer nur Linearraum - da muss es doch noch was anderes geben!
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Richard » 26. August 2018, 21:58

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Richard
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Wir hatten ja auch schon mal den Metagrav als Standardtriebwerk ... vor der HI halt....

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Pan Greystat » 27. August 2018, 10:46

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Pan Greystat
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@ Zim

Meine Informationen sind das man mit dem HI Schock dem Größer Weiter Schneller Wahn einhalt gebieten wollte.
Das die Probleme wieder vor der Haustür sind bzw im Fall der Terraner mit einem Rambock durch die Haustür brechen.

Ich finde dieses Ziel wurde so richtig verfehlt . Man hat Kriegsschauplätze die weiter weg sind als vor der HI und bis auf die große Leere hat man die Metagrav Systeme auch eher für Kurzstrecke denn Wirklich zur Intervention weiter weg verwendet.

Nun gut wir haben was wir haben und nicht was wir wollen. Ich fürchte leider das auch ab Band 3000 weiter solch seltsam unnötig Verworrene , In die Vergangenheit zurück verlagerte Storys vorherschen werden.

Wenn man sich auf die Direkte Umgebung also wirklich Lokale Gruppe konzentrieren würde fänd ich das richtig klasse. Quasi in Band 3000 fest stellt das die Sonnentransmitter nicht von den Lemurern erfunden wurden sondern das DIE lediglich ein schon bestehendes System erweitert haben.

Oder ein auf den ZEUT Systemen Basierendes Antriebssystem das ein Schiff bis nach Andromeda schießen kann aber nicht weiter. Reicht doch erstmal so viele Mini Galaxien wie dann in Reichweite sind. So das man mal ein Explorer Zyklus hat . Keine große Böse Gefahr die überall gleichzeitig seine Nase Augen oder Tentakeln drin hat sondern. Ein Dezentrales Geschehen das nicht Terra in seinter Existenz bedroht sondern Lokale Probleme die durchaus nicht weniger Bedrohlich sein können. Ein Krieg der droht Lemurische Flüchtlingsreiche zu zerstören.

Uralte Technologien in unerfreulichen gegenden so das ein mehr oder weniger Friedlicher aber zumindest kein offener Krieg zwischen den großreichen der Milchstraße entprennt. QUasi ein Explorer Wettlauf :D

und wenn man eine große Überschrift braucht dann eben die Erbauer der Sonnentechnik. Sonnentransmitter, Sonnentresore( nicht den aus dem Thoregon Zyklus sondern eher ein Lebensraum IN einer Sonne) , Sonnenbrillen ectra.

Aber das wär wohl alles nicht Abgespacet genug oder wie die alten leute dazu sagen XD
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.

Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Clark Flipper » 27. August 2018, 11:36

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Clark Flipper
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Nun, ich höre gerade Andromeda, da fliegt die JOURNEE ein 100 Meter Kreuzer mal eben nach Andromeda, binnen Tagen.

Ich denke das zeigt das Problem der vor HI Zeit. Und das Problem mit dem Antrieb von ZIM, im diesen Fall nicht der Pilot der JOURNEE. ;-)

Wenn dann würde so ein Antrieb nur Sinn machen, wenn er so eingesetzt würde, wie es auch schon mit der Syzzel umgesetzt wurde. Meiner Meinung nach.
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