Was passiert beim Linearflug?

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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Gregor Paulmann » 3. Oktober 2017, 15:03

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Gregor Paulmann
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halut hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:1. Man braucht schon mal spezielle Triebwerke: Aus welchen Teilen bestehen die? Kalupkonverter und Projektoren? Noch etwas?

Keine speziellen Triebwerke. Der Kalup und alle seine Nachfolger sind zentrale, kompakte Aggregate, die die Linearabschirmung und gleichzeitig innerhalb ein Feld erzeugen. Der Vortrieb wird durch die Triebwerke erzeugt, deren Impulswellen durch das Konverterfeld gewandelt werden.


Diese Aussage gilt einschließlich des HAWK-I Konverters.
Ab HAWK-II wurden das Vortriebselement der Impuls/Protonenstrahl-Triebwerke durch eine zweite, dynamische Halbraumfeld-Schale ersetzt.
Ab HAWK-III kam dann noch eine 3. Schale hinzu, die für eine stationäres Verweilen im Linearraum gedacht ist. Der Linearflug kann nun jederzeit unter Beibehaltung der höchstmöglichen Beweglichkeit des Schiffes unterbrochen werden. Auch kam der Kompritorm-Lader hinzu (Widerstandsreduktion).
Ab HAWK-IV wurde, aufbauend auf HAWK-III, noch das Conchal-Modul eingebaut (Hypersegeln), das über den Concal-Taster die im Linearraum nutzbaren "Gezeitenkräfte" aufspüren kann.
HAWK-V (letzter derzeitiger Bauzustand) ist integriert in das Librotron-Triebwerk. Dort kommen für den Unterlichtflug Konturfeldprojektoren als Ersatz für Impuls oder Gravotron-Triebwerke hinzu. Nun basieren mit diesem Antrieb erstmals Sub- und ÜL-Komponenten alle auf Halbraumtechnik.
"Ich wusste nicht, dass es unmöglich ist - also habe ich es einfach gemacht." [Jean Cocteau]

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Holger Logemann » 3. Oktober 2017, 21:25

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Holger Logemann
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Ist die 3. Feldschalen nicht identisch mit dem debeer-Lader und senkt lokal die HI um die Leistungsfähigkeit des Hawks beim Linearflug und ansonsten der Gravotrons zu erhöhen und der stationäre Aufenthalt erst ein Feature beim Hawk IV dazu kam?
Beim Hawk III kam glaub ich erst die Möglichkeit im Linearflug Kurskorrekturen vorzunehmen

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Yman » 22. August 2018, 17:46

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Yman
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In Atlan 628 fliegt Atlan mit einer Space-Jet "schnurgerade" auf ein Kugelschiffsegment der Beneterlogen zu und leitet ein Linearmanöver ein. Die Space-Jet taucht für einen Sekundenbruchteil in den Linearraum ein, und es gibt einen furchtbaren Schlag. Metall kreischt auf. Aus dem Unterteil der Space-Jet donnert es. Das Schiffsegment der Beneterlogen ist nun stark beschädigt, eine Ecke völlig abrasiert. Atlan ist durch dieses gegnerische Schiff durchgeflogen. Atlan erklärt darauf hin seinen Begleitern, dass Perry Rhodan einmal mitten durch eine Sonne geflogen ist.

Das Timing scheint wohl eine gewisse Rolle zu spielen. Das mehr oder weniger ungehinderte Durchfliegen eines gegnerischen Schiffes im Linearraum ist ja eine Sache, aber das gegnerische Schiff offenbar beim Austritt aus dem Linearraum noch zu beschädigen ohne selbst ernsthafte Schäden zu erleiden, eine andere.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Langschläfer » 24. August 2018, 13:01

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Langschläfer
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Yman hat geschrieben:In Atlan 628 fliegt Atlan mit einer Space-Jet "schnurgerade" auf ein Kugelschiffsegment der Beneterlogen zu und leitet ein Linearmanöver ein. Die Space-Jet taucht für einen Sekundenbruchteil in den Linearraum ein, und es gibt einen furchtbaren Schlag. Metall kreischt auf. Aus dem Unterteil der Space-Jet donnert es. Das Schiffsegment der Beneterlogen ist nun stark beschädigt, eine Ecke völlig abrasiert. Atlan ist durch dieses gegnerische Schiff durchgeflogen. Atlan erklärt darauf hin seinen Begleitern, dass Perry Rhodan einmal mitten durch eine Sonne geflogen ist.

Das Timing scheint wohl eine gewisse Rolle zu spielen. Das mehr oder weniger ungehinderte Durchfliegen eines gegnerischen Schiffes im Linearraum ist ja eine Sache, aber das gegnerische Schiff offenbar beim Austritt aus dem Linearraum noch zu beschädigen ohne selbst ernsthafte Schäden zu erleiden, eine andere.

Das geht offenbar noch besser - in 572 plant Whisper, die TIMOR eine Millisekunde vor dem Aufschlag auf einen Planeten in den Linearraum zu bringen.
Das Flugprogramm besagte zunächst weiter nichts, als dass die TIMOR sich auf vierdimensional-geradlinigem Kurs mit einer Geschwindigkeit von achtzig Prozent Licht bewegen solle. Dass ihr auf diesem Kurs Portzschest im Weg lag, davon ahnte der Autopilot nichts, weil er die Sensorspeicher und die Speicher mit galaktonautischen Daten ignorierte. Dem Flugprogramm war eine gewisse Laufzeit gesetzt. Nach Ablauf der vorgeschriebenen Zeitspanne hatte der Autopilot das Schiff von neuem in den Linearraum zu überführen und sodann auf weitere Anweisungen vom Kommandostand zu warten. Mavery betrachtete diesen Teil des Programms erst als ein nutzloses Anhängsel – eine Nichtstun-Routine in der Fachsprache der Systemanalytiker –, weil die TIMOR, bis der Autopilot zu diesem Programmteil kam, längst auf Portzschest zerschellt wäre. Dann jedoch untersuchte er die Laufzeit des Hauptprogramms, und als er Distanzen, Geschwindigkeiten und Flugzeiten gegeneinander zu analysieren begann, da fingen ihm die Augen an überzugehen.
Er setzte Mentro Kosum über seine Entdeckung in Kenntnis. Mentro nahm Maverys Rechnungen und zeigte sie Atlan. Der Arkonide war fassungslos.
»Nach diesem Programm«, murmelte er benommen, »wäre die TIMOR eine Millisekunde vor dem Aufprall in den Linearraum gegangen.« Er atmete schwer und starrte auf das graue Stück Rechenfolie. »Wissen Sie, was das bedeutet hätte?«
»Ich weiß«, antwortete Mentro. »Die Energien, die beim Übertritt eines Raumschiffes in den Linearraum freigesetzt werden, hätten auf Portzschest wahrscheinlich beträchtlichen Schaden angerichtet.«
»Schaden angerichtet!«, ereiferte sich der Arkonide. »Portzschest wäre verwüstet, wenn nicht ganz und gar auseinandergerissen worden! Von den Siedlern wäre kein einziger am Leben geblieben, und der Planet wäre, wenn er überhaupt in einem Stück bliebe, für alle Zeiten unbewohnbar.«

(572 Kap. 3)
Das Linearfeld scheint beim Aufbau ganz schön was anrichten zu können...
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Zim » 24. August 2018, 17:08

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Zim
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mir stellt sich die Frage:
warum immer Linearraum?
warum nicht Hyperraum und anderweitig übergeordneter Raum?
Die Technik geht doch weiter und ein paar Jahrtausende hat die Menschheit mittlerweile hinter sich gelassen. warum "dackeln" wir immer noch durch den Linearraum?

(ok... Dakkarraum für Galaxienflüge mal aussen vor)

mal eben gesponnen und rein Hypothetisch:
ich persönlich wäre ja für einen "Nullzeitraum" :unschuldig:
Einen Raum, der nur wenige Millimeter groß, aber überall vorhanden ist (wir sprechen ja von Extradimension)
Wer den Raum öffnet und "durchfliegt" kann überall im Universum herauskommen (weil er ja überall vorhanden ist), ohne eine Wegstrecke zurückzulegen. (könnte man nicht nur auf Schiffe anwenden, sondern auch auf Personen (praktisch wie der "distanzlose Schritt")
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Clark Flipper » 24. August 2018, 18:27

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Clark Flipper
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Nee, warum?
Geht doch alles schon und SF ohne Raumfluggeschichten geht gar nicht.

Deshalb die Idee HI.

Aber ist halt schon schwer immer eine Raumfluggeschichte, quasi als Break, bringen zu müssen. So ist das mit Konstanten.

Und irgendwie sehe ich Perry und Atlan wie Dr. Strange und Thor durch den Raum springen. :D
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Zim » 26. August 2018, 19:40

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Zim
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interessant wäre aber ein Raumschiff oder eine Person das diese Technik beherrscht - so als "Prototyp"

Auf die Dauer nur Linearraum - da muss es doch noch was anderes geben!
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Richard » 26. August 2018, 20:58

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Richard
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Wir hatten ja auch schon mal den Metagrav als Standardtriebwerk ... vor der HI halt....

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Pan Greystat » 27. August 2018, 09:46

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Pan Greystat
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@ Zim

Meine Informationen sind das man mit dem HI Schock dem Größer Weiter Schneller Wahn einhalt gebieten wollte.
Das die Probleme wieder vor der Haustür sind bzw im Fall der Terraner mit einem Rambock durch die Haustür brechen.

Ich finde dieses Ziel wurde so richtig verfehlt . Man hat Kriegsschauplätze die weiter weg sind als vor der HI und bis auf die große Leere hat man die Metagrav Systeme auch eher für Kurzstrecke denn Wirklich zur Intervention weiter weg verwendet.

Nun gut wir haben was wir haben und nicht was wir wollen. Ich fürchte leider das auch ab Band 3000 weiter solch seltsam unnötig Verworrene , In die Vergangenheit zurück verlagerte Storys vorherschen werden.

Wenn man sich auf die Direkte Umgebung also wirklich Lokale Gruppe konzentrieren würde fänd ich das richtig klasse. Quasi in Band 3000 fest stellt das die Sonnentransmitter nicht von den Lemurern erfunden wurden sondern das DIE lediglich ein schon bestehendes System erweitert haben.

Oder ein auf den ZEUT Systemen Basierendes Antriebssystem das ein Schiff bis nach Andromeda schießen kann aber nicht weiter. Reicht doch erstmal so viele Mini Galaxien wie dann in Reichweite sind. So das man mal ein Explorer Zyklus hat . Keine große Böse Gefahr die überall gleichzeitig seine Nase Augen oder Tentakeln drin hat sondern. Ein Dezentrales Geschehen das nicht Terra in seinter Existenz bedroht sondern Lokale Probleme die durchaus nicht weniger Bedrohlich sein können. Ein Krieg der droht Lemurische Flüchtlingsreiche zu zerstören.

Uralte Technologien in unerfreulichen gegenden so das ein mehr oder weniger Friedlicher aber zumindest kein offener Krieg zwischen den großreichen der Milchstraße entprennt. QUasi ein Explorer Wettlauf :D

und wenn man eine große Überschrift braucht dann eben die Erbauer der Sonnentechnik. Sonnentransmitter, Sonnentresore( nicht den aus dem Thoregon Zyklus sondern eher ein Lebensraum IN einer Sonne) , Sonnenbrillen ectra.

Aber das wär wohl alles nicht Abgespacet genug oder wie die alten leute dazu sagen XD
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Clark Flipper » 27. August 2018, 10:36

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Clark Flipper
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Nun, ich höre gerade Andromeda, da fliegt die JOURNEE ein 100 Meter Kreuzer mal eben nach Andromeda, binnen Tagen.

Ich denke das zeigt das Problem der vor HI Zeit. Und das Problem mit dem Antrieb von ZIM, im diesen Fall nicht der Pilot der JOURNEE. ;-)

Wenn dann würde so ein Antrieb nur Sinn machen, wenn er so eingesetzt würde, wie es auch schon mit der Syzzel umgesetzt wurde. Meiner Meinung nach.
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Lothar60 » 19. Oktober 2018, 00:12

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Lothar60
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Ist es aus naturwissenschaftlich-physikalisch Sicht möglich, schneller als das Licht durch das Weltall zu reisen ? Der erste Wissenschaftler, der theoretisch bewiesen hat, dass ein Raumschiff schneller als c, Lichtgeschwindigkeit, durchs All fliegen kann, ist MIGUEL ALCUBIERRE aus Mexiko. Der geniale Mexikaner hat tatsächlich bereits in den 1990ern aus der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins eine Möglichkeit zum überlichtschnellen Flug abgeleitet. Das Raumschiff selbst bewegt sich dabei nicht, weil es sich in einer Art Blase aus Raumzeit befindet. Das Raumschiff bewegt sich durch Krümmung der Raumzeit in Richtung der Flugstrecke des Raumschiffes. Vor dem Raumschiff wird der Raum enorm gekrümmt und hinter dem Raumschiff wieder entfaltet.
Theoretisch ist ein überlichtschneller Raumschiffantrieb nach der Allgemeinen Relativitätstheorie möglich. Es funktioniert nur anders als bei Perry Rhodan. Es gibt keinen Eintritt in einen Hyperraum und das Raumschiff verlässt auch nicht das bekannte Universum.
Ich stelle mir den ALCUBIERRE-Antrieb vor als eine Art Schiffsmotor, Fr das Schiff durch die flüssige Raumschiff treibt. Ähnlich wie eine Schiffschraube das Wasser im Meer verwirbelt.
Praktisch lässt sich der Antrieb von Miguel Alcubierre noch nicht umsetzen. Die NASA hat bereits alles durchgerechnet. Es braucht enorme Energiemengen und sollte lieber ausserhalb der Erde gestartet werden. Vielleicht ist man in 1000 Jahren weiter.

Da die Menschheit gut beraten ist, wenn sie die Erde mit der Zeit verlässt, wenn sie langfristig überleben will, lohnt es sich in Forschungsprojekte zu möglichen Kolonien auf anderen Planeten zu investieren. Derzeit ist einst die Reise zu Proxima Centauri b zu weit weg. Etwa 4 Lichtjahre können wir Menschen derzeit noch nicht überwinden. Die Lichtgeschwindigkeit beträgt etwa 1 Milliarde Stundenkilometer. Bei einer Geschwindigkeit von einer Million Stundenkilometern würden ein Raumschiff der Menschheit etwa 4000 Jahre zu Proxima Centauri benötigen.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Pan Greystat » 19. Oktober 2018, 08:18

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Aber warum glaube so viele Leute das wir Heute schon alle Relevanten Daten unseres Universums haben um Allgemeingültige Aussagen zu treffen ?
Hätte man jemand zum Beginn des Schießpulvers gesagt das Atombomben eines Tages Erfunden werden hätten die sicher auch den Kopf geschüttelt.
da vinci hätte sicher auch große Augen gemacht wenn er an einem Mittelgroßen Flughafen gestanden hätte und das am Besten aus der Kamera sicht einer Drohne.
Auch das vor wenigen Generationen eine Mühle der Stärkste Konventionelle Motor gewesen ist.
Heute haben wir ein geringfügig größern Energie ausstoß.

Will sagen. Nur weil es Heute Energie fehlen würde oder Einstein es nicht vorraus gesehen hat. Bedeutet ja nicht das es nicht doch möglich ist.


Aber selbst wenn die Relativ Langsamen Geschwindigkeiten am Ende doch unüberwindbar sind. Müssen wir vielleicht nur die Vorraussetzungen verändern Lebenserwartung von 80 Jahren ( was ja schonmal eine Verdoppelung zu früher ist) da is die Begeisterung 40 davon in einem Raumschiff zu verbingen nur um ins Nachbar System zu kommen natürlich gering.
Aber bei 180 oder 800 ist das nicht viel mehr als ein langer Ausflug.

Aber die SiFi Geschichten lassen ja sehr gern den Sprung von Planetar zu Intergalaktisch sehr klein erscheinen.
Sicher Möglich aber wahrscheinlicher ist doch das man erstmal sein Sonnensystem verarbeitet bevor man in großen Maß in die Galaxie aufbricht.

Eine Technik bzw ein Antrieb der uns Erlaub Kostengünstig und Sicher von der Erde ins All und am besten Gleichzeitig noch in Angemessener Zeit zum Mars und Jupiter zu reisen. Wär doch schonmal ein erster Schritt. Dafür brauchen wir kein Überlicht.
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Lothar60 » 20. Oktober 2018, 00:16

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Wenn man bedenkt wie enorm sich die Technik in den letzten 500 Jahren entwickelt hat, Menschen von Punkt A nach B zu transportieren, vermute ich, dass man in 500 Jahren, im 26. Jahrhundert interstellar reisen kann. Die nötigen wissenschaftlichen Entdeckungen und Erfindungen müssen nicht von den Menschen selbst erbracht werden, sondern können auch durch eine künstliche Intelligenz erfolgen. In den letzten Jahrhunderten haben die Menschen ein Outsourcing ihrer Körperkraft betrieben und durch Maschinen ihre Muskelkraft enorm verstärkt. Im 21. Jahrhundert geschieht dies mit der menschlichen Intelligenz. Die Menschen lagern ihre Intelligenz aus und verstärken sie durch neuronale Computereinheiten, die in kürzester Zeit selbst ultraschnell Neues lernen. Die künstliche Intelligenz wird die menschliche unvorstellbar übersteigen.
Ein Beispiel ist die künstliche Intelligenz ALPHAGO. Diese Software hat den Europameister im Brettspiel GO fünfmal hintereinander besiegt. GO-Meister zeichnen sich durch hohe Intelligenz aus und werden trotzdem bereits zu Beginn des 21.Jahrhunderts von einer künstlichen Intelligenz besiegt.
Im Jahre 2500 wird es vermutlich Computereinheiten wie NATHAN (bei der PR-Serie auf dem Mond) geben, die der menschlichen Intelligenz extrem überlegen ist. Dies wiederum beschleunigt den naturwissenschaftl-technologischen Fortschritt womöglich exponentiell, so dass überlichtschnelles interstellares Reisen in nicht allzu ferner Zukunft realisierbar ist.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Kardec » 20. Oktober 2018, 09:36

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Aber so wie es ausschaut ist überlichtschnelles Reisen keine Frage der (unausgereiften) Technik, sondern der der Naturgesetze - und die schließen das aus.
Das Höchste der Gefühle ist evtl. zeitverlustfreie (nicht überlichtschnelle!) Informationsübertragung.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Clark Flipper » 20. Oktober 2018, 10:20

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Den Fehler des einfachen extrapolieren in Bezug auf geschichtliche Entwicklungen haben schon viele gemacht.
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 21. Oktober 2018, 13:37

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Kardec hat geschrieben:Aber so wie es ausschaut ist überlichtschnelles Reisen keine Frage der (unausgereiften) Technik, sondern der der Naturgesetze - und die schließen das aus.
Das Höchste der Gefühle ist evtl. zeitverlustfreie (nicht überlichtschnelle!) Informationsübertragung.

Clark Flipper hat geschrieben:Den Fehler des einfachen extrapolieren in Bezug auf geschichtliche Entwicklungen haben schon viele gemacht.

Eben :st:
Um 1900 herum soll der Leiter des Patentamts gesagt haben, dass man sein Amt bald schließen könne, da nun wohl alles erfunden wäre, was man erfinden könne.
Davor war man sich sicher, dass die Lunge in der Eisenbahn ab 40 km/h platzen würde.
Und es war auch physikalisch ausgeschlossen, dass "Objekte schwerer als Luft fliegen könnten".
Davor war die Erde wissenschaftlich erwiesen eine Scheibe und die Sterne in einer Kuppel darüber angeordnet. (Ja, ich weiß, dass schon die alten Griechen die Kugelform kannten und sogar deren Umfang erstaunlich genau berechnet haben. Die Kirche hat es dann wieder verdrängt.)

Ich würde daher auch heute starke Zweifel haben, dass unsere technischen Fähigkeiten und unsere physikalischen Kenntnisse am ihrem Ende angelangt wären.

Die Entdeckung der Relativitätstheorie und der Quantentheorie hatte ja auch zu einem radikalen Umbruch geführt, den sehr viele Physiker entrüstet abgelehnt hatten, bis er experimentell bewiesen wurde. Vielleicht findet man ja doch so etwas wie einen "Hyperraum" oder "natürliche Wurmlöcher" oder was auch immer, die die aktuelle Physik erneut umbrechen und erweitern.
Genau DAS ist das Schicksal der Naturwissenschaften - im allerpositivsten Sinne.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Lothar60 » 21. Oktober 2018, 14:21

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Kardec hat geschrieben:Aber so wie es ausschaut ist überlichtschnelles Reisen keine Frage der (unausgereiften) Technik, sondern der der Naturgesetze - und die schließen das aus.
Das Höchste der Gefühle ist evtl. zeitverlustfreie (nicht überlichtschnelle!) Informationsübertragung.



Wie gesagt:
Bereits in den 1990ern hat der mexikanische theoretische Physiker Professor Miguel Alcubierre bewiesen, dass aus der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins folgt, dass überlichtschnelles Reisen möglich ist. Die Tatsache, dass C, die Lichtgeschwindigkeit im Normalraum nicht erreicht werden kann, ist berücksichtigt. Professor Alcubierre hat einen Warp-Antrieb konstruiert, der das Raumschiff in einer Warp-Blase hält, so dass sich das Raumschiff selbst nicht bewegt. Der Raumschiff-Antrieb arbeitet mit der Krümmung der Raumzeit selbst. Die dahinter stehende komplexe Mathematik widerspruchsfrei. Es kann funktionieren. Die praktische Umsetzung ist der Menschheit derzeit noch nicht möglich. Aber wer hätte im Jahre 1492 gedacht, dass eines Tages ein Überschallflugzeg wie die Concorde durch die Erdatmosphäre rast ? Das hätte sich noch nicht mal Jules Gerne mit seinen "In 80 Tagen um die Welt" träumen lassen.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Lothar60 » 21. Oktober 2018, 14:32

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Ein Bekannter deutscher Wissenschaftler, der mehrfach promovierte Erforscher von Psi-Phänomenen in Deutschland, Walter von Lucadou, der eine parapsychologische Beratungsstelle in Freiburg unterhält, sagte vor nicht allzu langer Zeit, dass man derzeit davon ausgehen kann, dass wir allenfalls 3 bis 4 Prozent der uns umgebenden Realität überhaupt verstanden haben. Den weitaus größten Teil haben wir noch nicht verstanden und muss noch erforscht werden.

Beispielsweise wissen wir wenig über dunkle Materie und dunkle Energie und man ist dabei die Quantenmechanik Werner Heisenbergs mit der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins zu vereinbaren. Gibt es Quantengravitation ? Ist die Stringtheorie richtig usw. ?

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Pan Greystat » 23. Oktober 2018, 02:31

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Menschen sind halt wie Aquariumsfische. Die Versuchen nicht nur das Zimmer in dem das Aquarium steht zu vermessen sondern zu verstehen warum in der Futtermittel Gesetzgebung steht was als Fischfutter verkauft werden darf.

Etwas von Außen zu betrachten ist meist deutlich leichter als zu versuchen es als Betroffener zu erklären.
Genau so mit dem Überlicht flug. Was wurde denn Bewiesen ? Das je schneller ein aus Standard Materie bestehendes Objekt sich bewegt . Je mehr Energie braucht und bei Unendlich halt Feierabend ist.
Soweit so gut wir haben nach gewiesen das dies so bei den Dingen in unserer Küchenschublade so ist.
Aber ist das Naturgesetz dahinter das NICHTS NIEMALS NICHT sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann ?
Denn schon das haben wir keine 100 Jahre später Theoretisch wiederlegt. Warpantrieb oder Teilchen die sich nicht an die Geschwindigkeitsregeln halten.
Das eine ist eine Umgehung . Gleiches Ziel ( schneller als Lichtgeschwindigkeit an einem Ort sein ohne schneller zu fliegen)
Halt durch einen fahrenden Zug laufen und damit aus der warte eines Stehenden Beobachtes Schneller zu laufen als der Zug aus seiner Warte aus fährt.
Also Fragestellung verändern reicht manchmal schon um ein Gesetz zu negieren bzw das zu verneinen was der Nützliche Teil für die Menschen ist.

Mal davon abgesehen das wir noch kein selbst Fliegendes Objekt zusammen gezimmert haben das auch nur ein Bruchteil der LG erreicht.
Vielleicht ändert das schon alles wenn man sich darauf zu bewegt. ( ich weiß es nicht aber wie heißt es so schön .Wer weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der, der nicht weiß, dass er nichts weiß. )

Aber nochmal zur KI.

Wir haben bisher keine von Menschen erschaffene KI. Zumindest NICHT wenn man Menschliche Intelligenz oder Tierische als Intelligenz deffiniert.
Denn ein Programm das einen Menschen in einem Spiel schlägt ist nicht Intelligenter als ein Mensch. Er hat nur ein besseren Überblick.
Die Maschine Rechnet. Sie fragt sich nicht . Wenn ich dies mache, wird er das tun, also muss ich sowas machen, das er dies nicht Blocken kann.
Je nach Programmierung wiegt der Rechner bzw das Programm eine endliche Form von Möglichkeiten ab und handelt ( auch nicht Logisch) sondern in den meisten Fällen wohl nach % Rechnungen.
Es gewinnt also nicht das Programm weil es Besser ist. Sondern weil der Mensch nicht genau genug Kalulieren kann.
Aber nehm ein Spiel wo die Siegesbedingung nicht durch Relativ Simple Regeln digtiert werden. Die Anzahl der Spiele sind begrenzt. Denn das macht sie ja eigentlich aus das man sich unter gleichen Bedingungen misst.

Ich für meinen Teil zweifle auch daran das wir auf dem Aktuellen Weg. Also durch Programmstrukturen wirkliche Biologisch Atequate Intelligenz programmieren könnten.

Das was wir so gern als kreativität bezeichnen ist eine Frage des Ablage Systems.
Irgendwo speichern wir Physisch unsere Daten im Gehirn aber statt sie Fein zu sortieren und jeder Erinnerung ein Kästchen zu geben.
Werfen wir sie einfach auf einen Haufen. Meist auf den Haufen der Dinge beinhaltet die zur selben Zeit relevant sind.
( ein Problem weshalb man Kinder so leicht verkorksen kann. Wer in den Entscheiden Jahren ihres Lebens sie betrunken ins Bett prügelt nur um dann nach noch 2 Korn zu ihn zu schleichen. Zu Heulen und ihn vor zu Jammern das man sie doch so sehr liebt. Da lernen die Kindern dann Aha Liebe und Verdreschen haben einen sich bedingenden Kontext)

Wer kennt es nicht. Man legt eine weile alle Unterlagen auf einen Haufen bis man eine dieser Dinge wieder braucht. Man weiß genau in dem Stapel MUSS das Gesuchte eigentlich sein. Also schauen wir sie durch und auf einmal fällt einem Auf als man die Erinnerung ließt das man doch bitte den Zählerstand durch geben soll das man dies ja noch garnicht getan hat und vielleicht mal damit anfangen sollte.
Oder findet die Werbung in der was Stand was man eigentlich ausprobieren wollte. Dabei war die Aufgaben stellung ja finde die Unterlagen.

Allein durch das Suchen in einem Kontext bereich des Gehirn können wir eine bessere Lösung finden.
Eine Maschine die nicht genial Programmiert gewesen wär. Hätte nie erkannt das Penezilin was cooler ist oder das Fleisch das man ausversehen drausen in der Sonne liegen gelassen hat viel besser schmeckt.

Um eine richtige KI nach Menschenaufbau zu erfinden brauchen wir also ein System das A weniger genau Arbeitet ( und trotzdem noch Arbeiten und Zielgerichtet Erfolge erzielen kann) B es muss aufgebaut werden ( Es braucht also eine richtig geniale Abfrage methode die Multivariabel mit allen Möglichen Daten umgehen kann und dann muss ihn jemand beibringen wie man es anwendet bis es dazu selbst in der Lage ist weiter zu machen)

Es gibt ja ein Programm (ein Botnetz mit 16 000 Prozessoren auf 1000 PCs verteit) das aus Zufälligen Bildern ( 10 Millionen)
20 000 Gegenstände Extrapoliert hat.
Also quasi für sich selbst die Parameter fest gelegt das sich diese 20 000 Gegenstände in unterschiedlicher Form auf den Bildern wieder finden.
[ur=https://winfuture.de/news,70549.htmll]hier der Link[/url]
Katzen und Menschen hat er wohl besonders gut erkennen können. ( wohl nicht zuletzt weil Beide Spezies recht oft in Youtube Videos der Damaligen Zeit vor gekommen sind während das Schnabeltier eher selten auftauchte.)

Aber ist das Jetzt Intelligenz das so ein Botnetz in der Lage ist durch Pixel Scannen Formen zu Extrapolieren die bei genügender Datenlage tatsächlich der Realität nahe kommen ?
Für meine Begriffe nicht. Auch der Jeppedie Rechner wo es darauf ankommt eine Datenbank ab zu rufen und das Schnellstmöglich wieder zu geben ist eher ein Beweis dafür das wir mittlerweile sehr gut darin sind Daten zu lagern und das Abfragen immer besser Deligiert werden im Rechnersystem.

Ich grübel aber schon die ganze Zeit wie man sowas nennen Könnte. KI ist find ich sehr Irreführend. Ist so Klickbait weil dank Hollywood KI mit Dingen wie Skynet aus Terminator verbunden ist in den Menschen. Was bedrohliches.
Wenn wirklich durch Zufall eine KI erzeugt wird mit "Freien Willen" warum sollte diese KI die Menschen vernichten ?
Selbsterhaltung ist kein Produkt der Intelligenz sonder eher umgedreht.
Wir sind Intelligent geworden um unsere Art zu erhalten.
Die KI fängt aber mit reiner Intelligenz an ohne vorher bedürfnisse gehabt zu haben.
Wenn man ihr also nicht vorher einprogrammiert das sie Bedürfnisse haben soll ( und damit den Freien Willen quasi wieder abschafft)
Is der das glaub ich total egal was mit uns oder ihr passiert.
Wenn allerdings irgendso ein Experte den Griffigen Slogen einbaut " Vernichte alle Bedrohungen " dann ist schnell Ende im Gelende.
Dank der schön schwammigen Wortwahl kann sowas alles bedeuten ^^
Ein lustiges Thema. Wenn wir wüssten wie es richtig geht hätten wir es schon gebaut.
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Lothar60 » 13. November 2018, 22:14

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Kennt jemand den Film ORIGIN UNKNOWN von 2018 ? Ist auf jeden Fall bei Google Play Filme und Serien zu sehen. In diesem Film über die Entwicklung künstlicher Intelligenz wird erzählt wie die KI eines Tages herausfindet, ohne Zeitverlust an beliebige Orte im Weltall zu teleportieren. Verwendet wird dazu ein Kubus, der aus mikroskopisch kleinen intelligenten Nanomaschinen besteht und starke Magnetfelder zum Teleportieren verwendet. Der Kubus teleportiert im Film von der Erde blitzschnell zum Mars und umgekehrt. Ob hier die Quantenphysik zum Tragen kommt, wird nicht weiter erläutert.
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