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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon thinman » 7. Juni 2018, 11:59

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thinman
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piehdschäij hat geschrieben:Aus PR 120 "Der Planet Mechanica":
»Das hätte ein Wikingerfürst sagen können«, behauptete Bully.
»Ich war einmal einer«, erklärte ich. »Terranische Fachleute wollen heute noch nicht glauben, dass ein norwegischer Wikingerstamm schon zur Zeit Karls des Großen einwandfrei segeln und gegen den Wind ankreuzen konnte. Im Schlamm eines Nordfjordes liegt sogar ein Dampfschiff begraben, Baujahr 802 nach Christus. Was wisst ihr von eurer Geschichte?«


Ich mag die Ebook-Bände :st:

Danke.

thinman

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 7. Juni 2018, 23:00

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dandelion
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Der Hinweis auf das Dampfschiff stammt also schon aus dem Jahr 1963. Da hat sich der gute Hans Kneifel aber Zeit gelassen, bis er das Thema aufgegriffen hat. Wäre noch interessant, ob tatsächlich alle in den Romanen versteckten Anmerkungen zu Atlans Aktivitäten in der terranischen Frühgeschichte in den Zeitabenteuern abgearbeitet wurden. Das ist aber eine Frage, die wohl nur wirkliche Rhodangelehrte beantworten können.
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Heiko Langhans
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Nein, nicht alle B-).

In Atlan 32 schildert unser Held z.B. eine kurze Begegnung mit Carl Hagenbeck (1907?); die hat es nicht in Band 13 geschafft.

Zwischenzeitlich hatte Peter Terrid sich parallel zum Erscheinen des zweiten Zeitabenteuer-Schubes den Spaß gemacht, immer wieder Andeutungen in seine ATLAN-Beiträge einfließen zu lassen. Das ging solange, bis Kneifel um Gnade flehte. So erzählte Rainer Castor einmal.

Arndt Ellmer hat in "Rico" noch ein Zeitabenteuerchen eingeflochten. Der Roman ist aber viel später erschienen.

Ansonsten verweise ich gerne hierauf:

http://www.old.sfcu.de/html/jahrmillionen-chroniksb02.html

Bestellen kann man das Teil (etwas umständlich ...) über http://www.old.sfcu.de/html/publikationen.html
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Homer G Adams
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dandelion hat geschrieben:Der Hinweis auf das Dampfschiff stammt also schon aus dem Jahr 1963. Da hat sich der gute Hans Kneifel aber Zeit gelassen, bis er das Thema aufgegriffen hat. Wäre noch interessant, ob tatsächlich alle in den Romanen versteckten Anmerkungen zu Atlans Aktivitäten in der terranischen Frühgeschichte in den Zeitabenteuern abgearbeitet wurden. Das ist aber eine Frage, die wohl nur wirkliche Rhodangelehrte beantworten können.



Vielleicht eine Zeitverschiebung ala Kaiserkrieger :unschuldig: :devil:
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

Atlan, PR 470

"Wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen ist, werden alle Sterne erlöschen." Alte kosmische Weisheit über die RdT

"Ohne ES ist PR NICHTS!" HGA

https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... &start=325

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 12. Juni 2018, 10:47

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GruftiHH
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Etwas ermündend ist beim Lesen der Blaubände ja, dass - zumindest bei den ersten 3 Bänden (die ich gelesen habe) - Atlan immer wieder das gleiche Schema durchzieht: Aufbau einer neuen Zivilisation. Gefühlt hat er jetzt schon alle Königreiche des alten Ägyptens durch. ;)

Aber jetzt muss er gegen einen Haluter in der Zeit von Stonehenge kämpfen.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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Klaus N. Frick
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GruftiHH hat geschrieben:Etwas ermündend ist beim Lesen der Blaubände ja, dass - zumindest bei den ersten 3 Bänden (die ich gelesen habe) - Atlan immer wieder das gleiche Schema durchzieht: Aufbau einer neuen Zivilisation. Gefühlt hat er jetzt schon alle Königreiche des alten Ägyptens durch. ;)

Aber jetzt muss er gegen einen Haluter in der Zeit von Stonehenge kämpfen.


Man merkt bei den ersten drei Bänden in gewisser Weise ja auch, dass die Planetenromane halt in zwei Etappen geschrieben worden sind. In der ersten Runde hat der Autor sich nicht wiederholt, glaube ich – die Wiederholungen kamen vor allem durch die zweite Runde, als er neue Ägypten-Romane geschrieben hat.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 13. Juni 2018, 10:35

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GruftiHH
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Man merkt bei den ersten drei Bänden in gewisser Weise ja auch, dass die Planetenromane halt in zwei Etappen geschrieben worden sind. In der ersten Runde hat der Autor sich nicht wiederholt, glaube ich – die Wiederholungen kamen vor allem durch die zweite Runde, als er neue Ägypten-Romane geschrieben hat.


Keine Frage. Wenn man die Taschenbücher damals beim Erscheinen gelesen hätte, dann wären ja auch schon Wochen zwischen den Storys vergangen. Aber so kommt es halt geballt.

Was ich mich nur gerade Frage: Hat ES damals wirklich Angst gehabt, die Haluter könnten sich auf der Erde ansiedeln oder hat er Angst, dass Atlan sich mit dem gestrandeten Haluter verbündet und sich nach Arkon verdünnisiert?

Schließlich ist Atlan der Wächter der Menschheit, aber trotzdem will er immer noch die Erde verlassen.

Mich erinnert die Storyline an das (wesentlich) später erschienene PC Spiel "Civilisation", wo man ja auch sein Volk auf die nächst höhere Ebene helfen muss von der Steinzeit bis in die Zukunft.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 13. Juni 2018, 20:56

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dandelion
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Atlan hat ja immer wieder Impulse gegeben um die Entwicklung zu beschleunigen. Das Dampfschiff im 9. Jahrhundert irritiert mich aber trotzdem. Es weicht für mein Empfinden einfach zu weit von den damaligen nord- und mitteleuropäischen Techniken ab. Wurde im Roman eigentlich über das Ende des Schiffes berichtet?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 13. Juni 2018, 21:21

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dandelion hat geschrieben:Wurde im Roman eigentlich über das Ende des Schiffes berichtet?


Kann ich noch nicht sagen. Bin erst bei Band 3.... aber dort hat er auch schon aus seiner Unterwasserkuppel Gleiter und Robotertiere.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Klaus 1802 » 13. Juni 2018, 22:11

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Klaus 1802
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dandelion hat geschrieben: Wurde im Roman eigentlich über das Ende des Schiffes berichtet?



Nach meiner Erinnerung sank das Schiff Jahre später in einem Norwegischen
Fjord nach dem das Katapult ausgefallen war. Ein Teil der Besatzung war
mittlerweile ausgetauscht worden.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 14. Juni 2018, 15:05

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Also. Ich weiß ja, das Atlan kein Kostverächter ist, aber sooooooo....

In seiner Unterwasserkuppel hat ES eine seiner Lebensabschnittsgefährtinnen mit in den Tiefschlaf versetzt. Atlan wacht auf, wird von
ES alleine ins alte Ägypten geschickt. Dort lebt er zuerst mit einer jungen hübschen(!) Sklavin zusammen. Als ES dann seine Verflossene
zu ihm schickt, ist die Sklavin vergessen, wird in einen anderen Hausstand verfrachtet, und Atlan lebt mit seiner "EX" wieder glücklich zusammen.

So das Frauenbild hat sich irgendwie seit dem erscheinen der Planetenromanen in den 70ern und 1993, wo die Blaubände erschienen sind, nicht so geändert?
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 14. Juni 2018, 22:18

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dandelion
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Atlan lebte zwar lange auf der Erde, aber er war Arkonide und verlebte die prägenden jungen Jahre inmitten der arkonidischen Kultur. Vielleicht nahm er von dort eine Einstellung zu partnerschaftlicher Treue mit, die mit unseren allgemeinen Moralvorstellungen nicht übereinstimmt. Weiß nicht, wie die Arkoniden das gemeinhin handhabten.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Clark Flipper » 14. Juni 2018, 22:32

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Clark Flipper
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Ich denke ja eher, es entsprach dem damalige Umgang mit Sklavinnen. :unsure;
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 17. Juni 2018, 09:39

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Im Juni es Jahres 1971 erschien das chronologisch 30te Zeitabenteuer (der Reihe der Planetenromane als Nr.89):

Das Goldene Raumschiff

von Hanns Kneifel

Bild

Handlung:

Bei einem Urlaub auf Cordoba Omikron mit Ghislaine Cordelier findet Atlan auf Big Dragon Island eine Kulisse vor, die direkt der mittelalterlichen spanisch-maurischen Kultur entstammen könnte. Inmitten dieser Umgebung wird er in einem Gasthof unvermittelt mit altnordischer Dichtung konfrontiert. Die ungewöhnliche Kombination der Eindrücke weckt Erinnerungen ...

Hundert Jahre sind vergangen, seit Atlan dem Frankenkönig Karl und dem Kalifen Harun als Berater gedient hat, als Rico ihn erneut mit der Nachricht weckt, dass ein Raumschiff auf Larsaf III gelandet ist. Es war mehr ein Zufall, der es ihm ermöglichte, die Existenz des Schiffes festzustellen. Einer der Raumfahrer ist bei dem Versuch, den anderen Gestrandeten die für die Rückreise benötigten Koordinatenscheiben zu bringen, abgestürzt und schwer verletzt worden. Bevor er starb, gab er die Scheiben noch an eine Gruppe Wikinger weiter, mit der Auflage, sie dorthin zu bringen, wo seine Gefährten warten. Diese informierte er mit einem Funkspruch, den Rico auffing. Doch trotz des Funkkontaktes ist es dem Roboter nicht gelungen, den genauen Aufenthaltsort der Raumfahrer festzustellen. Sicher ist lediglich, dass der Ort sich an oder nahe der Mittelmeerküste im nördlichen Afrika befinden muss. Atlan beschließt, bei Gibraltar auf die Wikingerschiffe zu warten und ihnen zu folgen. Um diesen Plan ausführen zu können, muss er jedoch entweder auf die Schiffe gelangen oder aber ein eigenes Schiff zur Verfügung haben. Das Glück kommt ihm zu Hilfe: Ein anderes Schiff der Nordmänner, das versucht hat, in das Mittelmeer einzufahren, wurde von maurischen Seglern aufgebracht und zur Küste gebracht. Atlan befreit die Gefangenen und flieht mit ihnen auf ihrem Schiff ins Mittelmeer hinein. Danach verspricht er dem Kapitän Tore Skallagrimsson und seinen Männern Gold und Abenteuer, wenn sie für ihn fahren, und sie schlagen ein.

Zunächst ist jedoch eine Zeit des Wartens auf die Schiffe mit den Koordinatenscheiben angesagt. Atlan macht in dieser Zeit das Schiff mittels einiger Verbesserungen in Rumpf und Takelage schneller, und die Mannschaft nutzt die Zeit, um sich mit den veränderten Segeleigenschaften des Schiffes vertraut zu machen. Als sie schließlich das erste der drei Botenschiffe sichten, werden sie zugleich von einem maurischen Schnellsegler gesehen, der anscheinend auf Rache für seine Kameraden sinnt. Das andere Schiff weigert sich, ihnen zu helfen, und während Tore und Atlan mit Kettengeschossen die Segel des Schnellseglers zerstören und die Verfolgung dadurch beenden, erhält der andere Wikinger zu viel Vorsprung und gerät außer Sichtweite. Atlan folgt seinem Kurs mit Hilfe seines Robot-Vogels. Als sie aber in der Nacht unerwartet zu dem Schiff aufschließen können, hält dieses sie für einen maurischen Verfolger und greift an. Ehe Atlan eine Verständigung aufbauen kann, ist eines der Segel Brandpfeilen zum Opfer gefallen, und sie sind gezwungen, einen Hafen aufzusuchen.

Im Hafen ist schnell ein neues Segel besorgt und an Bord gebracht. Während die Wikinger noch im Gasthof feiern, kommt aber das böse Erwachen: Zwei Fremde, die sich am Tag recht interessiert gezeigt hatten am Schiff und seiner Mannschaft, haben es geschafft, die Schiffswache zu betäuben und das Schiff zu stehlen. Atlan vermutet, dass es zwei der fremden Raumfahrer waren, die glaubten, ihr Schiff sei eines der Botenschiffe. Schnell »requirieren« die Wikinger ein maurisches Schiff und folgen den Dieben. Zunächst finden sie keine Spur von ihrem eigenen Boot, doch als sie einen Hafen anlaufen, finden sie es am Kai vor. Die Fremden haben alles durchsucht und das Schiff dann zurückgelassen. Erleichtert ergreifen die Wikinger wieder Besitz von ihm und feiern ein Fest. Dieses zieht die Aufmerksamkeit des örtlichen Fürsten auf sich, und er will herausfinden, wer die fremden Seefahrer sind. Nach einem kurzen Gespräch mit Atlan lädt er ihn und seine Mannschaft für den Abend in seinen Palast ein. Sie werden dort gemeinsam mit zwei anderen Gästen, hinter denen Atlan ebenfalls zwei der Fremden vermutet, reichlich bewirtet und beschenkt. Die anderen Gäste sprechen darüber, weiter nach Osten entlang der Küste reisen zu wollen, und fragen, ob sie mitsegeln könnten. Atlan sagt zu.

Auf dem Rückweg zum Schiff werden die Wikinger und ihre Anführer überraschend Ziel eines Überfalls. Doch die kampfgewohnten Nordmänner können die Angreifer abwehren, und schließlich kommt auch eine Gruppe der Palastwache zu Hilfe. Es scheint sich um einen gewöhnlichen Raubversuch zu handeln, doch Atlan vermutet mehr dahinter und äußert dies auch am nächsten Tag im Palast des Fürsten. Er wirft den Fremden vor, den Überfall inszeniert zu haben, und vom Fürsten glaubt er, dass dieser es auf Atlans zur Schau getragenen Edelsteine abgesehen hatte. Dass die Palastwache zu ihren Gunsten eingegriffen hatte, anstatt sie zu überfallen, habe nur daran gelegen, dass sie die Kampfstärke der Wikinger erkannten und sich daher umentschieden. Beide Parteien geben zu, dass Atlans Vermutungen nicht völlig ins Leere gehen. Nun fordert Atlan von den beiden Fremden, auf seinem Schiff zu fahren und mit harter Münze zu bezahlen. Dem Fürsten verzeiht er seine Absichten, nachdem dieser zusichert, Atlan werde in Zukunft stets seine uneingeschränkte Gastfreundschaft in Sicherheit genießen können.

Wenige Tage später steuern Atlan und seine Wikinger mit den beiden Fremden die Siedlung an, in der die Gestrandeten sich vorerst niedergelassen haben. Auch zwei der Botenschiffe mit den Koordinatenplatten sind inzwischen angekommen, und lediglich die Abwesenheit der beiden Männer, die Atlans Schiff gestohlen hatten, scheint die Raumfahrer noch von der Rückkehr abzuhalten. Sie nutzen ihre Zeit, um sanfte Eingriffe in den zivilisatorischen Fortschritt vorzunehmen, und Atlan empfindet schon fast Freundschaft für sie. Dennoch kann er ihnen nicht trauen, denn er weiß noch immer nicht, wer sie sind und woher sie kommen, oder in welchem Verhältnis ihre Heimat zu Arkon steht. Er bleibt mit seinen Leuten in der Siedlung und versucht, das Vertrauen der Fremden zu gewinnen. Schließlich findet sein Robotfalke das Raumschiff. Doch auch die Rückkehr der beiden fehlenden Männer steht kurz bevor, und dann könnte es zu spät sein.

Noch immer weiß Atlan nicht, ob er den anderen trauen kann, und er will kein Risiko eingehen. Bei einem Fest sorgt er dafür, dass alle Anwesenden durch eine Tanzvorführung abgelenkt werden, und schleicht sich davon. Lediglich Tore Skallagrimsson bemerkt sein Verschwinden, doch auch ihm gelingt es nicht, ihn aufzuhalten. Der Kampf zwischen den beiden Männern erregt jedoch auch die Aufmerksamkeit der anderen, und im selben Moment kehren auch die beiden Bootsdiebe zurück. Knapp kann Atlan der Verfolgung entkommen und das Raumschiff erreichen. Er startet es, verlässt die Atmosphäre und ist bereits auf einem Kurs, der aus dem Sonnensystem hinausführt, als die Bordpositronik aufgrund seiner fehlenden Autorisierung die Selbstzerstörung einleitet. Atlan lässt das Schiff mit deaktivierter Energieversorgung zur Erde zurückfallen und schaltet die Systeme nur für den Landeanflug wieder ein, der ihn mehr durch Glück als Berechnung wieder dahin zurückführt, wo er gestartet ist. Kaum hat das Schiff den Boden berührt, schaltet er erneut alle Systeme ab, um die Zerstörung des Schiffes zu verhindern. Beim Verlassen des Raumschiffs wird er bereits erwartet, und für ihn kommt die Stunde der Wahrheit. Die Fremden, die sich selbst die »Stellaren Gäste« nennen, äußern Verständnis für sein Vorgehen und versuchen, die Selbstzerstörung aufzuhalten. Doch es ist bereits zu spät, und die Zeit ist gerade noch ausreichend, um sich vor der Explosion in Sicherheit zu bringen. Nun sind außer Atlan auch noch die Stellaren Gäste endgültig auf der Erde gestrandet. Sie haben aber noch immer Hoffnung, dass jemand ihren ursprünglichen Notruf aufgefangen hat und sie abholen wird. Für diesen Fall versprechen sie, auch Atlan mitzunehmen. Während sie sich weiter nach Afrika hinein zurückziehen, kehrt Atlan schließlich in die Kuppel zurück.

Es scheint jedoch, dass entweder die Stellaren Gäste Atlan sein Handeln doch übel genommen haben, oder ES ihre Erinnerungen manipulierte, um seinen Paladin nicht zu verlieren – zwei Jahre später werden die Gäste abgeholt, und ehe Rico reagieren kann, ist das Rettungsschiff bereits verschwunden.

Anmerkung

Im Roman selbst gibt es keine direkte Zeitangabe. In der Archiv-CD1 ist 902–904 und für die Rahmenhandlung 3436 angegeben.


Personenregister


Ghislaine Cordelier Hochbezahlte und -qualifizierte Designerin auf Olymp und Terra und gelegentlich Atlans Urlaubsgefährtin
Atlan Bei einem Urlaub erinnert sich der Lordadmiral an die Zeit, als er mit Wikingern segelte
Rico Atlans Roboter
Tore Skallagrimsson Genannt »Der Walrossbulle«; Kapitän des dänischen Wikingerschiffes, auf dem Atlan das Mittelmeer durchreist

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon M13 » 18. Juni 2018, 10:00

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Danke für's Einstellen, Lumpazie!

Ich mache mir gerade darüber Gedanken, ob im Erscheinungsjahr 1971 die Schreibweise "Wickinger" mit "ck" ihre Berechtigung hatte.
Oder hatte der Setzer zuviele Pastillen gelutscht und zu oft auf die Verpackung geschaut?

Gruß,
Uwe

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 18. Juni 2018, 10:21

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M13 hat geschrieben:Danke für's Einstellen, Lumpazie!

Ich mache mir gerade darüber Gedanken, ob im Erscheinungsjahr 1971 die Schreibweise "Wickinger" mit "ck" ihre Berechtigung hatte.
Oder hatte der Setzer zuviele Pastillen gelutscht und zu oft auf die Verpackung geschaut?

Gruß,
Uwe


Mein erster Gedanke dazu war, das der Setzer vielleicht ein Fan von
Spoiler:
Bild
gewesen ist :P

Die Zeichentrickserie kam zwar erst 1974 raus - aber das Buch gab es ja schon seit 1963!

Interessanterweise wird dies auch als Vermutung zur falschen Schreibweise auf https://www.korrekturen.de aufgeführt.

Klickst Du: Wikinger
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 18. Juni 2018, 16:00

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dandelion
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Die ungewöhnliche Schreibweise mit "ck" wurde auch bei den Titelbildern der 2. und 3. Auflage der Taschenbücher beibehalten. Im Romantext wurde aber das vertraute "Wikinger" verwendet.

Interessant ist die Darstellung des goldenen Raumschiffes als Rakete. Hans Kneifel hat sich um eine genaue Beschreibung gedrückt. Er schreibt von "aufstrebenden Linien" und drei Stummelflügeln mit runden Auflagetellern. Woher die Stellaren Gäste kommen, wird nicht klar. Atlan hält sie für Akonen, die Raumschiffsform deutet aber nicht darauf hin.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Soulprayer » 19. Juni 2018, 17:38

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Hallo,

da in der nächsten Zeit keine Miniserie kommt und ich (fast) meine jährliche Anzahl an "Fremd-Büchern" erreicht habe,
kann ich sogar dementsprechend relativ früh parallel mit ATLAN anfangen.

Für einen "perfekten" Start stell ich mir vor, zuerst PR-TB 169 "Der purpurne Drache" und PR-TB 192 "Der brennende Arkonide" zu lesen.
Dann die Atlan-Zeitabenteuer von Band 1 ab, die dann mit Band 17 in die ATLAN-Heftserie mündet.
(ab da würd ich erst die Hefte aufholen und dann mit den Unterzyklen zwischen Blauband und Heftserie wechseln)

So von der Reihenfolge her doch ein guter Plan, oder?
Habt ihr hier noch Tipps für mich?

Danke :)
VG
Soulprayer

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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 21. Juni 2018, 11:41

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Oha. der Haluter Ternal Malat hat aber auch kein schönes Ende..... "an gut zwanzig Stellen kochte und brodelte seine Haut." Nachdem Atlan und Co eine volle Breitseite abgefeuert haben. :rolleyes:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 23. Juni 2018, 12:20

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Der lange Todeskampf des Haluters war keine leicht verdauliche Lesekost. Die Schilderung wurde von Hans Kneifel für meine Begriffe viel zu sehr in die Länge gezogen. Unerfreulich auch deshalb, weil es dabei um das Mitglied eines Volkes ging, das in der Lesergunst seit Icho Tolots Auftreten ziemlich weit oben angesiedelt war.

Klar, ein Haluter ist nicht im Handumdrehen zu besiegen und das es Atlan gelungen ist, grenzt ohnehin an ein kleines Wunder.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 25. Juni 2018, 09:46

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Was mich bis jetzt an den Zeitabenteuern stört: Atlan ist der Auftragskiller von ES. Das ist mir so in geballter Form noch nicht bewusst geworden.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 25. Juni 2018, 23:31

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Wie weit war Atlan Herr seiner Entscheidungen? Vielleicht war es manchmal ganz gut, daß ES immer wieder mal eingegriffen hat. Atlans Verhalten im Abenteuer um das Goldene Raumschiff läßt sich diesbezüglich aber schwer einordnen. Hat ES dazu beigetragen, daß er in einem Anfall von geistiger Umnachtung das ersehnte Transportmittel entführt und dadurch zerstört hat, ohne sich mit der ihm nicht feindlich gesinnten Besatzung abzusprechen? Ein irrationales Verhalten.

Auch seine immer noch bestehende Absicht, mit einer arkonidischen Flotte zur Erde zurückzukehren, um die "wahre Kultur" zu bringen, klingt eher seltsam. Die derart Beglückten würden selbstverständlich nicht gefragt, ob sie das auch haben wollen. Klingt sehr nach lupenreinem Kolonialismus. Die Arkoniden waren ja wohl diesbezüglich nicht gerade zimperlich.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 27. Juni 2018, 22:13

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Soulprayer hat geschrieben:Hallo,

da in der nächsten Zeit keine Miniserie kommt und ich (fast) meine jährliche Anzahl an "Fremd-Büchern" erreicht habe,
kann ich sogar dementsprechend relativ früh parallel mit ATLAN anfangen.

Für einen "perfekten" Start stell ich mir vor, zuerst PR-TB 169 "Der purpurne Drache" und PR-TB 192 "Der brennende Arkonide" zu lesen.
Dann die Atlan-Zeitabenteuer von Band 1 ab, die dann mit Band 17 in die ATLAN-Heftserie mündet.
(ab da würd ich erst die Hefte aufholen und dann mit den Unterzyklen zwischen Blauband und Heftserie wechseln)

So von der Reihenfolge her doch ein guter Plan, oder?
Habt ihr hier noch Tipps für mich?

Danke :)


Ist halt die Frage, wie man sich Atlan annähert. Bei chronologischem Vorgehen müßte man wohl mit Atlan-exklusiv (oder Blauband 17) beginnen, dann die PR-Hefte aus dem Arkon-Zyklus einschieben und erst dann mit den Zeitabenteuern weitermachen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Soulprayer » 27. Juni 2018, 23:01

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Hmm, valider Punkt.
Das ist auch eine gute Idee.

Zumal der purpurne Drache an PR 761 anschließt, wo ich in der EA noch gar nicht bin!
(Ich frag mich gerade, wie ich auf die Idee gekommen bin...xD)

Dein Vorschlag ist gut, und auf PP gibt es eine tolle chronologische Auflistung der TBs.
Dann mal auf ins Getümmel!

Und danke sehr für deinen Input!
VG
Soulprayer

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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 1. Juli 2018, 08:10

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Am 15. September 1981 erschien der 2. Perry Rhodan Jubiläumsband (zum 20-jährigen Bestehen der größten Weltraumserie) mit 11 Kurzgeschichten aus dem Perry Rhodan Universum. Eine davon ist "Ein Roboter auf Urlaub" von Hanns Kneifel. Sie wird in der Chronologischen Zählung der Zeitabenteuer als Nr. 34a geführt und ist im Blauband Nr. 9 enthalten.

Ein Roboter auf Urlaub

von Hanns Kneifel

Bild

Handlung:

Atlan und Rico haben beschlossen, sich beide einen Urlaub zu gönnen, ganz ohne Zivilisationsversuche und Abenteuer. Als Ort der Entspannung haben sie Spanien ausgewählt. Während Rico sich bei einem Schwertfeger als Geselle verdingt und in seiner Werkstatt im obersten Geschoss von dessen Wohnturm liebevoll an allerlei Mechanik arbeitet, will Atlan eine nahe Stadt aufsuchen. In Gedanken schon ganz bei den Freuden der Freizeit, achtet er nicht auf die Gefahren seines Weges und gerät prompt in den Hinterhalt einer Räuberbande. Es gelingt diesen, ihn bewusstlos zu schlagen, und als er wieder erwacht, ist er nahezu nackt. Weder hat er das Funkarmband, mit dem er Rico zu Hilfe rufen könnte, noch den als Amulett getarnten Zellaktivator. Letzterer Verlust macht es für ihn unabdingbar, sich sofort um die Rückgewinnung seines Besitzes zu kümmern. Dazu muss er jedoch zunächst Ersatz an Kleidung und Waffen bekommen. Da er natürlich auch keinerlei Geld oder Wertsachen mehr mit sich führt, versucht er sich nun seinerseits als Räuber. Doch er wird überwältigt, und so muss er auf diplomatischem Wege versuchen zu erreichen, dass man ihm hilft. Er wird in die Stadt und vor den Fürsten gebracht, dem er erzählt, er sei ein Bote, der dem König von seinem Fürsten eilig ein Pülverchen mit gewissen stärkenden Kräften hätte bringen sollen und dabei überfallen wurde. Der Räuberhauptmann, dessen Namen Atlan nennt, ist dem Fürsten nicht unbekannt, und dieser ist geneigt, nicht den Zorn des Königs zu riskieren, sondern Atlan zu unterstützen. Er hofft, auf diesem Weg zugleich des Räubers habhaft zu werden, der nämlich niemand anderes als sein eigener missratener Sohn ist.

Mit dem Wächter Migual an seiner Seite und dem nötigsten an Kleidung und Waffen ausgestattet, macht Atlan sich auf, den Räuber zu finden. Sein Begleiter weiß von einer Kneipe, in der Einige aus dieser Bande sich oft aufhalten. Tatsächlich sieht Atlan einen der Diebe. Der Arkonide nimmt ihm seinen Lähmdolch ab, und in der darauf folgenden Befragung durch Migual erfahren sie zudem, in welcher anderen Schenke sich noch mehr aus der Bande aufhalten. Auch diese sucht das ungleiche Paar nun heim, und dabei kann Atlan den Lähmdolch auch gleich zu effektivem Einsatz bringen. Nachdem zunächst ihre Beine ihnen auf rätselhafte Weise den Dienst versagen und dann der Erste von ihnen wie tot zusammensinkt, finden sich die restlichen Räuber ohne Zögern zur Zusammenarbeit bereit. Sie geben alles zurück, was sie Atlan abgenommen hatten, doch weder das Amulett noch das Armband ist dabei. Die Räuber berichten, dass ihr Anführer diese Dinge hat und damit vermutlich zu seiner Geliebten gegangen ist. Sie lassen sich von einem der Diebe zu einem Stall nahe der Stadtmauer führen. Dort finden sich Atlans Pferd und Sattel sowie ein alter Wächter, der sich schnell dazu überreden lässt, den Aufenthaltsort seines Herrn und dessen Geliebter zu verraten. Während Atlans sonstiger Besitz auf das Pferd geladen und zum Palast geschickt wird, folgen Migual und Atlan dem neuen Hinweis zu einem Platz außerhalb der Stadt. Tatsächlich finden sie die Turteltauben gemeinsam in einem Zelt. Der Hauptmann schläft, und auch auf seine Geliebte trifft das Sekunden später zu. Atlan findet an ihrem Hals sein Zellaktivator-Amulett, und auch sein Armband ist da. Der Fürstensohn und seine Geliebte werden von Migual mit zurück in den Palast gebracht, wo der Fürst sich äußerst zufrieden über den Ausgang der Sache zeigt. Der Sohn erhält seine Strafe, und die Geliebte wird kurzerhand in den Harem des Fürsten einverleibt. Auf Fragen des Fürsten gesteht Atlan ein, dass die Sache mit dem Pulver nur eine Notlüge war, woraufhin dieser herzlich lacht und Atlan einlädt, einige Zeit in seinem Haus zu verbringen.

Rico hat inzwischen eine Uhr gefertigt, die der Zeit weit voraus ist, und seinem Arbeitgeber eine Wasserpumpe gebaut. Die Bewunderung der im Haushalt ansässigen Sklavin schlägt allmählich in eine Zuneigung um, die Ricos Studien zu menschlichem Verhalten viel Nahrung gibt. Nur mit der Behauptung, ein Keuschheitsgelübde geleistet zu haben, kann er ihre Annäherungsversuche bremsen. Nach einigen Tagen ruft er Atlan an, um zu sehen, ob es seinem Gebieter ebenso gut geht. Die Bilder, die dieser ihm von seiner Umgebung übermittelt, und das weibliche Gelächter im Hintergrund lassen bei ihm keine Zweifel offen ...

Anmerkung

Laut Blauband 9 spielt die Geschichte nach Atlans Begegnung mit Leif Eriksson und um die Jahrtausendwende.

Personenregister

Errot Ob'Orci Abdullah Corteges' neuer rätselhafter Geselle: Rico in Maske.
Abdullah Corteges Schwertfeger, Erfinder und “Vater der Stunden”
Rebahja Sklavin des Schwertfegers Corteges
El-saqr Aufsässiger Sohn des Fürsten Abu l'Firadsch, der sich dem Räuberhandwerk widmet
Atlan al-Asra Der Arkonide in maurischem Gewand
Abu l'Firadsch Fürst einer südspanischen Stadt, vor deren Toren Atlan überfallen wird
Migual Diener und Leibwächter des Abu l'Firadsch
Xarmina El-saqrs Geliebte


Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
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