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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 4. Dezember 2018, 23:04

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dandelion
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Hat dieser Untertitel einen Bezug zur Romanhandlung?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 15. Dezember 2018, 13:56

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Da ich morgen auf einen Tagesausflug in Regensburg bin, schon heute die Einstellung des nächsten Zeitabenteuer:

Im Jahr 1988 erschien das chronologisch 48te Zeitabenteuer (in der Reihe der Planetenromane als Nr.308).

Die unsichtbaren Pforten

von Hanns Kneifel

Bild

Handlung:

Rico, der treue Roboter von Atlan da Gonozal, hat heimlich Ullana zu einer Dagorkämpferin ausgebildet, die sich jetzt Amiralis Thornerose nennt. Er hofft, dass sie Atlan im Kampf gegen dessen Gegner Nahith Nonfarmale helfen kann.

Während Atlan im Tiefschlaf liegt, suchen Rico – genannt Riancor – und Amiralis die Reste der Oase in Nordafrika auf, einst ein von Atlan und Rico angelegtes Zentrum der Kultur und Rückzugsort. Dort bergen sie die versteckte LARSAF ZWEI:DREI, demontieren das eingemottete Raumschiff und transportieren die Einzelteile per Transmitter in die Tiefseekuppel zur Überprüfung und Reparatur, falls erforderlich.

Als Atlan circa 1670 geweckt wird, erinnert er sich an seine Erlebnisse in England um 1650 zusammen mit Oliver Cromwell, dem er in einer Schlacht das Leben rettete und der ein guter Freund wurde. Beide verbrachten angenehme Zeiten auf dem Anwesen Carundel Court, Atlans lokaler Basis, in Gesellschaft der alleinstehenden Damen Catherine Sheborne und Virginia Hanley. Atlan erinnert sich auch, wie er in Saint Cloud nahe Paris während der Fronde zu einem Kampf eines Einzelnen gegen elf Gegner hinzustieß. Der Mann war Cyrano de Bergerac, und beide wurden Freunde. Außerdem erinnert sich Atlan, wie er bei einer Schlacht in Schottland auf Nonfarmale traf, diesen mit einer Explosivwaffe angriff, aber ihn abermals nicht töten konnte.

Atlan erfährt vom Schicksal Cromwells und Cyranos, die beide schon tot sind, und ist sehr erstaunt, als ihm Amiralis vorgestellt wird. Beide verbringen leidenschaftliche Nächte. Sie begeben sich nach Le Sagittaire und Beauvallon, wo vieles im Argen liegt, und kümmern sich aktiv um die Missstände. Hugenottische Flüchtlinge werden angesiedelt und aufgenommen. Rico hat detaillierte Analysen über Nonfarmale vorbereitet, von dem immer noch nicht feststeht, wer er ist. Vielleicht abermals ein Wanderer-Androide?

Eine Sonde wird Zeuge, wie Nonfarmale im Wald nahe Paris bei einer Jagd den König Ludwig XIV. trifft und diesen in seiner Kriegspolitik bestärkt. Atlan reist nach England weiter, wo der alte Müller David Fletcher, jetzt geadelt und Herr von Carundel Court, sich freut, ihn wiederzusehen. Er trifft auch Virginia Hanley, ebenfalls eine alte Dame geworden, wieder.

Der weitere Weg führt Atlan und Amiralis nach Paris. Der Arkonide gewinnt die Freundschaft von Vauban, dem großen Festungsbaumeister Ludwigs XIV., und berät diesen bei seinen neuen Entwürfen. Durch leichtsinniges Verhalten – er benutzt ein Feuerzeug in einer Gaststätte – wird Atlan beinahe von der Inquisition als Hexer verhaftet, kann sich aber gerade noch mit Ausflüchten herauswinden.

Die Zeit vergeht. Nonfarmale wird auf einer Pferdelibelle über Paris gesichtet. Atlan und Amiralis greifen ihn überraschend an, wobei Atlan einen Gleiter und Amiralis eine kleine Schwebekapsel benutzt. Nonfarmale flieht in die Jenseitswelt, wobei er Amiralis mitreißt. Diese stirbt in der Jenseitslandschaft, da Nonfarmale ihre Seele regelrecht aussaugt, und kehrt nur noch sterbend auf die Erde zurück, wo Rico sie birgt. Atlan ist in tiefer Trauer. Indizien sprechen dafür, dass die Zeit in der Jenseitswelt Nonfarmales erheblich schneller abläuft als auf der Erde.

Atlan besucht die Baustelle von Versailles, wo er Vauban wieder trifft und auch eine Begegnung mit Ludwig XIV. und dem Architekten Le Nôtre hat, dem er Tipps für die Gartengestaltung gibt. Dann geht er abermals nach Beauvallon. Rico weckt Monique de Beauvallon und schickt sie zu Atlan, was diesen auf andere Gedanken bringen soll. Das Vorhaben gelingt. Beide verbringen schöne gemeinsame Tage.

Rico beschließt außerdem, die LARSAF ZWEI:DREI umzubauen. Sie soll ein neues Segment mit einem Transitionstriebwerk erhalten. Schließlich, Monique schläft wieder, sehen Rico und Atlan abermals das Wirken Nonfarmales, diesmal über dem östlichen Europa.

Anmerkung

Die Datierung stammt aus der Archiv-CD1.

Personenregister

Rico alias Riancor Atlans treuer Roboter
Atlan da Gonozal Der Einsame der Zeit
Ullana alias Amiralis Thornerose Atlans Gefährtin
Nahith Nonfarmale Atlans Langzeitgegner
Oliver Cromwell Atlan rettet ihm das Leben
Catherine Sheborne Eine alleinstehende Engländerin
Virginia Hanley Eine weitere von Atlans Gefährtinnen
Cyrano de Bergerac Atlans Freund
Ludwig XIV. König von Frankreich
David Fletcher Ein Müller
Vauban Baumeister des französischen Königs
Le Nôtre Architekt von Versailles
Monique de Beauvallon Eine weitere von Atlans Gefährtinnen

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 30. Dezember 2018, 11:20

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Ich wünsche allen Beteiligten an diesem Thread einen guten Rutsch ins neue Jahr und bedanke mich, für Eure Mitarbeit :st:

Im April des Jahres 1989 erschien das chronologisch 51te Zeitabenteuer (in der Reihe der Planetenromane als Nr.313).

Atlan und die Selbstmörder

von Hanns Kneifel

Bild

Handlung:

Atlan da Gonozal wird 1696 von Rico, seinem treuen Roboter, geweckt. Nahith Nonfarmale, Atlans Gegner, wurde mehrfach gesehen. Rico zeigt Bilder, auf denen zu sehen ist, wie im Jahre 1674 außerirdische Raumfahrer eine Reihe von Menschen, darunter Graf Rodrigo de Berceo entführen. Es gelang Rico damals aber nicht, Atlan schnell genug zu wecken, bevor die Raumfahrer wieder abflogen.

Atlan lässt eine Insel in der Südsee als neuen Stützpunkt vorbereiten. Er plant, dort Samurai und Ninja aus Japan anzusiedeln und für den Kampf gegen Nonfarmale auszubilden. Die Insel wird mit einem einfachen Schutzschirm und Deflektor gegen zufällige Entdeckung geschützt, Felder und Gebäude angelegt. Rico zeigt Atlan die LARSAF ZWEI:DREI, die er erfolgreich umgebaut hat. Um sie aus der Tiefseekuppel schaffen zu können, wird aber eine erneute Demontage erforderlich sein.

Monique de Beauvallon und Atlan gehen nach Le Sagittaire, wo sie eine schöne Zeit verbringen. Im Spätherbst trifft sich Atlan in Wien mit Prinz Eugen von Savoyen, Heerführer Österreichs. Atlan, der sich Graf D'Arcoyne de Fraconnard nennt, verspielt viel Geld und kann die Freundschaft des Prinzen erringen. Rico begleitet ihn als Graf Cari Nacra-Beauvallon. Nach einem Zwischenaufenthalt auf der Inselbasis treffen Atlan und Rico nahe Esseg an der Drau auf Prinz Eugens Heer, das gegen die Türken kämpfen soll. Der Zustand des Heeres ist schlecht, bessert sich aber zusehends. Prinz Eugens Eskorte erhält Geschenke in Form mehrschüssiger, gut getarnter Pistolen. Auch der Prinz wird mit einem getarnten, fernsteuerbaren Schutzfeld und einer Pistole ausgestattet.

Im September erlebt Atlan die Schlacht an der Theiß mit. Nonfarmale erscheint, auf einem riesigen Doppelkopfadler reitend, am Himmel, während das kaiserliche Heer die Türken besiegt. Es folgt ein riesiges Massaker, bei dem Tausende von Türken erschlagen werden und große Beute gemacht wird. Der Großwesir und viele Würdenträger sterben, während dem Sultan knapp die Flucht gelingt. Prinz Eugen genießt im eroberten Harem die Privilegien des Siegers, während Atlan, der an Monique denkt, anders als sonst zurückhaltend bleibt.

Ende Oktober helfen Rico und Atlan dem Prinzen bei der Belagerung und Eroberung von Sarajewo. Im Winter verabschieden sie sich. Atlan verbringt diese Zeit mit Monique zusammen in Beauvallon und auf der Insel, deren Ausbau weitergeht. Rico arbeitet an einer Anlage, um Nonfarmales Tore zu orten. Anschließend ziehen sich Atlan und Monique für die nächste Schlafperiode zurück.

Anmerkung: Der folgende Teil des Buches ist chronologisch nach PR-TB 104 »Samurai von den Sternen« angesiedelt.

Atlan hat Tairi in die Kuppel mitgenommen. Der alte Samurai Yodoya Mootori hat sich auf der Insel niedergelassen und seine Familie mitgebracht. Er fungiert als Hüter der Insel.

1704 wird Atlan geweckt, denn Prinz Eugen hat mehrfach laut ausgerufen, er wünsche, Atlan wäre bei ihm. In Europa tobt der Spanische Erbfolgekrieg. Rico richtet am Lech in Deutschland einen neuen Stützpunkt in einem alten Steinturm ein. Ein Transmitter wird installiert und die Wände einer Kristallfeldintensivierung unterzogen. Außerdem ist ein neuer Kampfgleiter im Bau.

Als Bayern Österreich angreift und aus der Allianz austritt, trifft sich Atlan in Wien mit Prinz Eugen. Dieser bittet ihn, Verhandlungen mit England zu führen. Atlan trifft den englischen Oberbefehlshaber, Marlborough, und hat Erfolg. Beide sind zusammen in den Niederlanden, ehe Atlan nach Wien zurückkehrt. Am 10. Juni sind Atlan und Rico nahe Mündelsheim im Hauptquartier Marlboroughs. Sie erleben die siegreiche Schlacht bei Blindheim (Blenheim) mit, in der sie mit fortgeschrittener Technik auf Seiten der Allianz eingreifen. Dann zieht sich Atlan mit Rico in den Lechturm zurück.

Als nächstes sind Atlan und Rico in Japan, um Kämpfer zu rekrutieren. Es gelingt ihnen, drei Ninja und sechs Samurai anzuwerben und auf die Insel zu bringen. Die Ninja heißen Matsudaira, Toyotomi und Akizane. Unter den Samurai ist ein Mann namens Yamazaki Anzai. Atlan nennt sich Ataya Arcohata, Rico hat sich als Doppelgänger Atlans ausstaffiert und benutzt das Alias Hikcayo Sagitaya. Während die Inselanlagen wachsen und die Kämpfer sich mit ihren Frauen ansiedeln und ausgebildet werden, hat Rico die LARSAF ZWEI:DREI zerlegt und für den Transport dorthin vorbereitet.

Am 13. August 1705 wird Nonfarmale in Oberitalien geortet. Er reitet auf einer Riesenlibelle, während der Kampf um Turin tobt. Rico öffnet ein Tor in die Jenseitswelt, und Atlan stößt mit seinen Kampfgefährten vor. Die Ninja haben Deflektoren erhalten, die Samurai sind mit Schutzfeldern versehen worden. Ihre Waffen bestehen in der Regel aus Arkonstahl.

In der Jenseitswelt erreicht die Gruppe nach einiger Zeit den Stützpunkt Nonfarmales, ein riesiges Bauwerk in einem Krater. Auf Atlans Anweisung werden die Anlagen zerstört. Riesige Monstertiere greifen an, und der Ninja Toyotomi stirbt. Auch der Samurai Atsutare verliert sein Leben im Kampf gegen eine Übermacht von Bestien, die wie Kreuzungen aus Hunden und Kaimanen wirken.

Am nächsten Tag trifft Nonfarmale ein, und der Kampf entbrennt mit neuer Härte. Auch der Gegner hat einen Schutzschirm. Zudem muss Atlan feststellen, dass seine Gefährten einem wahren Kampfrausch unterliegen und zum Beispiel ihre Schirme einfach ausgeschaltet lassen. Dennoch gelingt es, Nonfarmale zu verwunden, aber die meisten Ninja und Samurai verlieren ihr Leben. Mitsukuni Koda und Azumamaru Kada fallen, dann Maruyama. Schließlich befiehlt Atlan den Rückzug. Der Ninja Matsudaira bleibt eigenmächtig zurück, um seinen letzten Kampf zu führen.

In Begleitung von Akizane, Yamazaki und Tawaraya kehrt Atlan auf die Erde zurück, wo ihm Rico mitteilen muss, dass man inzwischen den Sommer des Jahres 1708 schreibt. Atlan verbringt einige Erholungsmonate mit Tairi auf der Insel, ehe er noch einmal bei Malplaquet Prinz Eugen unterstützt und das Leben rettet. Dann kehrt der Arkonide in die Kuppel zurück.

Anmerkungen

Der Roman spielt vor und nach dem Roman Samurai von den Sternen.
In der Archiv-CD1 sind abweichend die Handlungsjahre 1696–1698, 1701 und 1704–1709 angegeben.


Personenregister

Atlan da Gonozal alias D'Arcoyne de Fraconnard alias Ataya Arcohata Der Arkonide kämpft weiter gegen Nahith Nonfarmale.
Rico alias Cari Nacra-Beauvallon alias Hikcayo Sagitaya Chefroboter von Atlans Fluchtkuppel.
Nahith Nonfarmale Der Seelensauger schürt erneut Kriege und Konflikte.
Rodrigo de Berceo Der junge Graf wird entführt.
Monique de Beauvallon Atlans Gefährtin.
Prinz Eugen von Savoyen Heerführer Österreichs.
Tairi Verbringt mit Atlan einige Zeit auf der Insel.
Yodoya Mootori Ein alter Samurai
Marlborough Englischer Heerführer
Matsudaira Ein Ninja
Toyotomi Ein Ninja
Akizane Ein Ninja
Yamazaki Anzai Ein Samurai
Atsutare Ein Samurai
Mitsukuni Koda Ein Samurai
Azumamaru Kada Ein Samurai
Maruyama Ein Samurai
Tawaraya Ein Samurai

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 5. Januar 2019, 10:24

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Bin gerade beim Blauband 6 "Die Wolken des Todes"...... Wau. Für mich bis jetzt das beste Zeitabenteuer.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 9. Januar 2019, 22:22

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Yman hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben:Atlan verteilt fleißig Seekarten und verleiht damit dem Erkundungsdrang der Europäer Flügel. Was die nachfolgende Expansion für die "entdeckten" Völker bedeuten würde, kam ihm anscheinend nicht in den Sinn. Er hatte es ja gut gemeint.

Der Atlan auf dem Titelbild gefällt mir im Übrigen recht gut. Würde auch in die Atlan-Galerie der PP passen.


Ja, ist mal eine interessante Abwechslung. Die letzten beiden Abenteuer "Herrscher der Zeiten" und "Das Genie und die Weltentdecker" habe ich noch nicht gelesen, aber ich will das Buch, in dem beide drin sind, noch dieses Jahr fertig lesen und auch mit dem nächsten dann anfangen.


Leider habe ich das nicht mehr geschafft, zu viel Arbeit, zu viele Erkältungen, zu viel Stress, zu wenig Zeit. Aber für 2019 habe ich gute Vorsätze: Mehr PR und Atlan lesen. :D

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 11. Januar 2019, 12:33

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Die Frage wird kommt bestimmt jetzt auch zum 10000 x von meiner Seite aus hoch:
Wenn ES immer im Kontakt mit Atlan war (und ihn ja quasi zuerst als Kopfgeldjäger und Erschießungskommando eingesetzt hat, danach als Helfer der Menschheit), warum hat er ihm nicht einfach ein Raumschiff geschickt und in nach Arkon geschickt?

Oder wurde die Geschichte erst später aufgebracht. So im Rückblick?
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Clark Flipper » 11. Januar 2019, 12:43

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:gruebel: In der Hoffnung deine Frage richtig verstanden zu haben.
Eigentlich ist das ganze Thema erst im Nachhinein entstanden. Durch die Festlegungen im ersten Erscheinen von Atlan ist klar definiert gewesen, dass er die Erde eben in dieser Zeit nicht verlassen hat.
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 11. Januar 2019, 13:21

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Clark Flipper hat geschrieben::gruebel: In der Hoffnung deine Frage richtig verstanden zu haben.
Eigentlich ist das ganze Thema erst im Nachhinein entstanden. Durch die Festlegungen im ersten Erscheinen von Atlan ist klar definiert gewesen, dass er die Erde eben in dieser Zeit nicht verlassen hat.


Genau das war meine Frage.

Im Nachhinein kann man sagen, dass ES Atlan "auf den Arm genommen hat"... und ihn eigentlich immer wieder mit der späteren Möglichkeit
des Rückfluges bei Laune gehalten hat.

Auch, dass ES immer wieder die alten Eindrücke und Gedanken gelöscht hat, spricht nicht gerade für die Superintelligenz.

Da ist für mich jetzt ein Fleck auf der Weißen Weste. Von wegen: Die Menschheit liegt ES am Herzen. ;) Das war purer Eigennutz.
Der wollte hat einen Deppen haben, der die Androiden von Wanderer zur Strecke bringt. Genau. Weil ES zu doof ist um seinen Planeten
zu schützen. Genau. ;)
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Clark Flipper » 11. Januar 2019, 15:17

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Axo, da hast du recht und je mehr Bände die Geschichte hat, umso deutlicher wird, dass es ES vorrangig um seinen Hintern geht.

Das kann man schon in den Bänden <1000
erkennen, aber in den Romanen spätestens ab ca. 1800 und danach, da zeigt der Kollege doch sehr deutlich sein Gesicht.

Ich vermute, das ist auch einer der Gründe, warum er in der Beliebtheit so gefallen ist.
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 11. Januar 2019, 17:48

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GruftiHH hat geschrieben:Da ist für mich jetzt ein Fleck auf der Weißen Weste. Von wegen: Die Menschheit liegt ES am Herzen. ;) Das war purer Eigennutz.
Der wollte hat einen Deppen haben, der die Androiden von Wanderer zur Strecke bringt. Genau. Weil ES zu doof ist um seinen Planeten
zu schützen. Genau. ;)


Aus den Zeitabenteuern geht eigentlich hervor, dass ES Atlan nicht unbedingt gebraucht hat, um ein paar Androiden zur Strecke zu bringen. Und was wäre schon passiert, wenn ES Atlan nicht den Auftrag gegeben hätte, die Androiden auszuschalten?

Und warum überhaupt sind die Androiden von Wanderer ausgerechnet zur Erde geflohen und nicht auf einen der Zigtausend anderen von Lemurerabkömmlingen bevölkerten Planeten? Oder auf sonst einen Planeten?

Ich glaube, die Androiden sollten entkommen und zur Erde gelangen als eine Herausforderung bzw. Charaktertest für Atlan. Vielleicht wollte ES Atlans Loyalität testen. Ich denke, dass ES auch verhindern wollte, dass die Erde eine arkonidische Kolonie wird.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 11. Januar 2019, 22:20

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dandelion
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Yman hat geschrieben:Ich denke, dass ES auch verhindern wollte, dass die Erde eine arkonidische Kolonie wird.


Die Arkoniden waren ja, wenn ich richtig verstanden habe, in der Zeit von Atlans Aufenthalt auf der Erde das auserwählte Volk von ES. Aber nachdem sich der Niedergang Arkons abzuzeichnen begann, suchte ES nach Ersatz und fand ihn in der sich entwickelnden Menschheit. Eine arkonidische Präsenz auf der Erde hätte da nur gestört.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 13. Januar 2019, 12:30

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1972 erschien das chronologisch 52te Zeitabenteuer (in der Reihe der Planetenromane als Nr.104).

Samurai von den Sternen

von Hanns Kneifel

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Handlung:

Atlan da Gonozal trifft abermals auf die Archäologin Dr. Ayala D'Antonelli, und die Präsenz japanischer Artefakte löst bei dem Arkoniden den Zwang aus, ein weiteres Erlebnis aus der Vergangenheit der Erde zu berichten.

Der Roboter Rico weckt den Arkoniden im Jahre 1701, denn erneut ist ein fremdes Raumschiff auf dem Planeten gelandet. Es handelt sich um ein sehr kleines Fahrzeug mit nur einem Insassen, einem Humanoiden, der sich Nectrion Munenaga nennt, und es wurde im Gebiet der Insel Japan verborgen. Spionsonden und robotische Vögel beobachten den Fremden, verlieren ihn aber aus den Augen. Atlan bricht in die besondere Kultur Japans der Shogun-Ära auf, gekleidet als Samurai. Er sieht sich das getarnte Schiff an, kann aber keinen Zugang bekommen. Außerdem wird ihm klar, dass er viel über Japan und die Samurai wird lernen müssen, wenn er Erfolg haben will.

Der Arkonide trifft Yodoya Mootori, einen wandernden Samurai, auch Ronin genannt, und beide wollen zusammen weiterreisen. Gemeinsam wehren sie einen Banditenangriff ab und Atlan erkennt verblüfft, wie gefährlich die Kampftechniken der Samurai sind, und dass er sie dringend erlernen muss. Yodoya will ihm helfen. Die beiden treten in den Dienst eines kleinen Fürsten namens Shokokuyij, der eine auffallend große Tochter hat, die Tairi no Chiyu heißt. In der Nähe hat sich der Lehrer Wakadoshiyori, Experte für das Zen-Bogenschießen, niedergelassen, und Atlan lässt sich von ihm in dieser ausgefallenen Kunst unterrichten. Er bringt es schnell zur Meisterschaft.

Da Atlan und Yodoya erkennen, dass ihr Herr nicht ehrenhaft ist, sondern die Bauern ausbeutet und widerrechtlich versucht, einem Nachbarfürsten, Tawaraya, dessen Besitz zu stehlen, quittieren sie den Dienst. Tairi übermittelt Atlan vor dessen Aufbruch einen Liebesbrief. Atlan weiß, dass der fremde Raumfahrer in Diensten Tawarayas steht, und gemeinsam mit Yodoya brechen beide zu diesem Fürsten auf und werden als Samurai in dessen Dienst aufgenommen. Der Arkonide besucht die nahegelegene Kampfschule des Katsura Kaishu, wo er den Schwertkampf in der Art der Samurai erlernt und am Ende sogar den Meister im Zweikampf besiegt.

Atlan kommt mit Nectrion, der sich jetzt Nemuro nennt, vorsichtig ins Gespräch. Er macht Andeutungen über seine Herkunft, aber es ist ein langwieriger Prozess. Offenbar ist der Fremde auf der Erde, um Kampf und Krieg zu studieren, denn er übermittelt regelmäßig Funksendungen per Hyperfunk. Schließlich zeichnet sich der offene Konflikt der beiden Fürsten ab. Atlan und Nemuro kämpfen Seite an Seite. Sie wehren Überfälle auf Karawanen ab, befestigen die fürstliche Burg neu und können einen Großangriff zurückschlagen. Der Shogun teilt nach längerer Zeit mit, dass Tawaraya im Recht ist, und er entzieht Shokokuyij alle Privilegien. Eine Armee wird angekündigt, die dies durchsetzen soll.

Atlan kann endlich mit Nectrion offen sprechen. Dieser ist einverstanden, ihn nach Arkon zu bringen, und berichtet, dass er vom 70.000 Lichtjahre entfernten Planeten Drocer Usnea stammt. Seine Kultur wäre erstarrt und brauche dringend neue Impulse.

Es kommt zur letzten Schlacht. Die Armee des Shogun, Atlan, Yodoya und Nectrion erstürmen die Burg des Fürsten Shokokuyij. Atlan gelingt es, Tairi no Chiyu zu retten. Dann dreht aber Nectrion angesichts der Gewalttaten der Sieger durch. Er greift Atlan an. Verzweifelt versucht dieser, an seine Lähmwaffe zu gelangen, doch Yodoya erschießt Nectrion mit einem Pfeil. Der Fremde stirbt in Atlans Armen. Sein Codegeber, getarnt als Ahnenrolle, zerstört sich selbst, und wenig später meldet Rico, dass auch das Schiff des Fremden sich selbst vernichtet hat. Abermals ist Atlan gescheitert.

Der Arkonide bringt Yodoya zu einer paradiesischen Südseeinsel, wo dieser sein weiteres Leben verbringen will. Tairi no Chiyu verbringt mit Atlan einige Zeit auf der Insel, wo sie ein Paar werden. Dann begleitet sie ihn in die Tiefseekuppel.

Anmerkung

Gemäß der (nur bedingt kanonischen) Archiv-CD1 spielt die Rahmenhandlung 2425, als Handlungsjahr ist nur 1701 angegeben.

Personenregister

Atlan Der Arkonide in Japan
Ayala D'Antonelli Archäologin
Rico Atlans treuer Roboter
Nectrion Munenaga alias Nemuro Raumfahrer
Yodoya Mootori Ein wandernder Samurai
Shokokuyij Ein Regionalfürst mit wenig Ehre
Tairi no Chiyu Seine Tochter
Wakadoshiyori Lehrer für Zen-Bogenschießen
Tawaraya Regionalfürst
Katsura Kaishu Schwertmeister und Lehrer

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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lion » 15. Januar 2019, 21:50

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Yman hat geschrieben:...

Ich glaube, die Androiden sollten entkommen und zur Erde gelangen als eine Herausforderung bzw. Charaktertest für Atlan. Vielleicht wollte ES Atlans Loyalität testen. Ich denke, dass ES auch verhindern wollte, dass die Erde eine arkonidische Kolonie wird.


Ja, die Androiden sollten entkommen! (siehe Zitat aus PR-147 & Blauband-1). Sie waren neben Atlan genauso Bestandteil beim Aufbau der Zivilisation!

Der Auftrag von ES Atlan lautete:
Ich habe ein Problem, Arkonide Atlan. Meine Geschöpfe haben sich selbständig gemacht. Sie flüchteten vom Planeten Wanderer. Dort habe ich Modelle vieler Welten, an denen ich Entwicklungen studiere und mich entspanne. Rund ein Dutzend Androiden sind entkommen und haben sich hier versteckt. Es wäre leicht, sie zu vernichten. Aber sie bringen Anregungen, neue Verfahren, sie werden die Zivilisation beschleunigen. Sie werden Götter dieser Welt werden, sie können nicht zurück und müssen sich mit Menschen dieser Welt paaren. Sie werden größenwahnsinnig werden und Schaden anrichten. Es ist deine Pflicht, dies zu verhindern. Du bist Richter und Henker gleichzeitig. Wenn deine Aufgabe beendet ist, wirst du alles vergessen und wieder schlafen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 17. Januar 2019, 11:31

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Lion hat geschrieben:
Ja, die Androiden sollten entkommen! (siehe Zitat aus PR-147 & Blauband-1). Sie waren neben Atlan genauso Bestandteil beim Aufbau der Zivilisation!


Siehste, das hatte ich schon wieder vergessen, obwohl ich die Blaubände lese. Danke. :)
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