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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Klaus N. Frick
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:[
Das ist löblich, doch wenn es wieder Geschichten sind, in denen eine Geistesmacht ihren geheimen Plan durchführt, dann sehe ich da keine Änderung.
Ihr wollt offenbar von diesen Wesen als essentiellen Bestandteil und Verursacher diverser Miseren nicht lassen, dabei gab es hier im Forum schon Vorschläge, andere Wege zu gehen.


Ich fürchte ja, dass schon der Versuch zum Scheitern verurteilt wäre, alle Wünsche, die im Forum geäußert worden sind, auch nur ansatzweise umzusetzen. Also sollten wir das eher lassen.

Nein, ernsthaft: Ich halte nichts davon, als Redakteur den Autoren vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. PERRY RHODAN ist eine Gemeinschaftsarbeit, und das funktioniert nur mit der Kreativität der Autoren. Ich bin sicher, dass es eine Reihe von Ideen geben wird, bei denen die Hohen Mächte keine Rolle spielen werden ...
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kingfisher
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Papageorgiu hat geschrieben:Da bin ich mir nicht so sicher. Das Problem ist, dass viele Geschichten schon erzählt sind und dass die Autoren - vielleicht aufgrund ihrer "Routine" - die Aufbruchsstimmung und das Staunen von damals nicht mehr - oder nur noch selten - hinbekommen.

Wobei wir ja heute ein ganz anderes Autorenteam haben; die haben die damalige Goldgräberstimmung sicherlich
nicht so erlebt, wie wir Älteren. Was sie natürlich nicht daran hindern soll, selbst nach neuen Goldadern zu suchen ;)
...immer noch möglich. Marc A. Herren hat das (zumindest für mich) mal ganz toll hinbekommen: Mit einer kleinen Szene, ganz nebensächlich, die mich aber in ihren Bann zog...

Glaub mir, ich würde mich über solch einen Bann freuen!
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Papageorgiu
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kingfisher hat geschrieben:Wobei wir ja heute ein ganz anderes Autorenteam haben; die haben die damalige Goldgräberstimmung sicherlich
nicht so erlebt, wie wir Älteren. Was sie natürlich nicht daran hindern soll, selbst nach neuen Goldadern zu suchen ;)

Ich meinte vor allem die Aufbruchsstimmung und das Staunen bei den Protagonisten, aber das hängt natürlich damit zusammen, was die Autoren bei ihren Schilderungen fühlen... Und ich meine: Das Weltall ist so groß und (in unserer realen Zeit) noch so unerforscht: Warum sollte da ein Staunen nicht mehr möglich sein? Wenn ich mich daran erinnere, wie gebannt ich den Tönen der ersten landenden Titan-Sonde gelauscht habe und wie ich die ersten "Schritte" der Marsroboter verfolgte! MdI war damals vor allem deshalb ein Meilenstein, weil es klassische "Entdeckerromane" waren. Und Utopie pur: Ein Häufchen Menschen, verschollen in einer fremden Umgebung. Das ist für mich (nach wie vor) der Stoff, aus dem die Träume sind!
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kingfisher
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Papageorgiu hat geschrieben:...Das Weltall ist so groß und (in unserer realen Zeit) noch so unerforscht: Warum sollte da ein Staunen nicht mehr möglich sein? Wenn ich mich daran erinnere, wie gebannt ich den Tönen der ersten landenden Titan-Sonde gelauscht habe und wie ich die ersten "Schritte" der Marsroboter verfolgte! MdI war damals vor allem deshalb ein Meilenstein, weil es klassische "Entdeckerromane" waren. Und Utopie pur: Ein Häufchen Menschen, verschollen in einer fremden Umgebung. Das ist für mich (nach wie vor) der Stoff, aus dem die Träume sind!

Ein Philosoph würde fragen: wie viel erste Male gibt es im Leben? Aber das ist eben SF - so sollte es sein.

Mir persönlich liegt das Entdecken sehr! Die ganzen James-Cook-Geschichten "hatten was" und
das (mehr oder weniger) ohne kriegerische Auseinandersetzungen *seufz*
Oder das Erforschen irgendwelcher Artefakte... *doppelseufz*
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AARN MUNRO
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Papageorgiu hat geschrieben:
kingfisher hat geschrieben:Der viel zitierte MdI-Zyklus geschah zum richtigen Zeit-Geist-Punkt.
Heute würde er eher deplaziert wirken.

Da bin ich mir nicht so sicher. Das Problem ist, dass viele Geschichten schon erzählt sind und dass die Autoren - vielleicht aufgrund ihrer "Routine" - die Aufbruchsstimmung und das Staunen von damals nicht mehr - oder nur noch selten - hinbekommen. Dabei wäre das m. E. nach immer noch möglich. Marc A. Herren hat das (zumindest für mich) mal ganz toll hinbekommen: Mit einer kleinen Szene, ganz nebensächlich, die mich aber in ihren Bann zog...




...wobei man auch nicht vergessen darf, dass bereits die frühen Autoren sich recht oft wiederholten...was mir bei den Späteren nicht mehr so auffiel...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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AARN MUNRO
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Papageorgiu hat geschrieben:
kingfisher hat geschrieben:Wobei wir ja heute ein ganz anderes Autorenteam haben; die haben die damalige Goldgräberstimmung sicherlich
nicht so erlebt, wie wir Älteren. Was sie natürlich nicht daran hindern soll, selbst nach neuen Goldadern zu suchen ;)

Ich meinte vor allem die Aufbruchsstimmung und das Staunen bei den Protagonisten, aber das hängt natürlich damit zusammen, was die Autoren bei ihren Schilderungen fühlen... Und ich meine: Das Weltall ist so groß und (in unserer realen Zeit) noch so unerforscht: Warum sollte da ein Staunen nicht mehr möglich sein? Wenn ich mich daran erinnere, wie gebannt ich den Tönen der ersten landenden Titan-Sonde gelauscht habe und wie ich die ersten "Schritte" der Marsroboter verfolgte! MdI war damals vor allem deshalb ein Meilenstein, weil es klassische "Entdeckerromane" waren. Und Utopie pur: Ein Häufchen Menschen, verschollen in einer fremden Umgebung. Das ist für mich (nach wie vor) der Stoff, aus dem die Träume sind!




...das ist richtig...deshalb mag ich Explorerromane und Prospektorengeschichten so gerne...to boldly go...
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Re: Spoiler 2868: Der Fall Janus, von Chr.Montillon

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 15. August 2016, 17:10

Frank Chmorl Pamo
kingfisher hat geschrieben:Mir persönlich liegt das Entdecken sehr! Die ganzen James-Cook-Geschichten "hatten was" und
das (mehr oder weniger) ohne kriegerische Auseinandersetzungen *seufz*
Oder das Erforschen irgendwelcher Artefakte... *doppelseufz*


Mir auch.
Bis noch Tradom war dieses Element eigentlich markant für die Serie, ja sogar noch Atlans Reise mit dem KombiTrans-Geschwader.
Je mehr aber das Augenmerk auf die große kosmische Bedrohung des Solsystems gelegt wird, umso weniger kann man davon lesen.
Dabei muss es nichtmal eine Galaxie in unmessbaren Weiten sein, auch das Halo der Milchstraße oder eine der vielen Kleingalaxien der Lokalen Gruppe tuns auch, z.B. in einer Korvette mit nicht ausreichend Sendeleistung zum nächsten Stützpunkt. Man muss nur das Setting entsprechend wählen. Ein Außenposten der einen dringenden Notruf erhält, und es gibt nur ein Raumschiff. Man hinterlässt einen Postit am Hangarschott: trefft uns an Koordinate FuchsundHaseGutenacht.
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Papageorgiu
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Um kurz noch ein bisschen off-topicer zu werden - und dann wieder zu verstummen: Die oben geschilderte Neugier und das Staunen hatte ich mir von den PR-NEO-Protagonisten erhofft! WELCH EINE ENTTÄUSCHUNG, welch eine verpasste Chance! :( (Nur meine Meinung, natürlich...)
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AARN MUNRO
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
kingfisher hat geschrieben:Mir persönlich liegt das Entdecken sehr! Die ganzen James-Cook-Geschichten "hatten was" und
das (mehr oder weniger) ohne kriegerische Auseinandersetzungen *seufz*
Oder das Erforschen irgendwelcher Artefakte... *doppelseufz*


Mir auch.
Bis noch Tradom war dieses Element eigentlich markant für die Serie, ja sogar noch Atlans Reise mit dem KombiTrans-Geschwader.
Je mehr aber das Augenmerk auf die große kosmische Bedrohung des Solsystems gelegt wird, umso weniger kann man davon lesen.
Dabei muss es nichtmal eine Galaxie in unmessbaren Weiten sein, auch das Halo der Milchstraße oder eine der vielen Kleingalaxien der Lokalen Gruppe tuns auch, z.B. in einer Korvette mit nicht ausreichend Sendeleistung zum nächsten Stützpunkt. Man muss nur das Setting entsprechend wählen. Ein Außenposten der einen dringenden Notruf erhält, und es gibt nur ein Raumschiff. Man hinterlässt einen Postit am Hangarschott: trefft uns an Koordinate FuchsundHaseGutenacht.




...das ist sogar wirklich ein perfektes Setting...solche Romane könnte man mal wieder einbauen; sicher nicht ausschließlich, aber einige eingestreute, auch gekoppelte Doppel-oder Dreierbänder mit solchen klassischen Abenteuern schon...das Prospektorendorf auf dem toten Planeten zwischen den Spiralarmen etc.
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kingfisher
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Spontan fällt mir bei „Artefaktenforschung“ das Heechee-Universum ein – also die
Gateway-Romane von Frederik Pohl; der Asteroid mit den Flugkapseln, deren Flugziele
vorher nicht bekannt waren usw.
Oder Rendezvous mit RAMA von A. Clarke.
Oder das Ringwelt-Universum.
Zumeist ohne kriegerische Auseinandersetzungen und dennoch hochspannende Geschichten!
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AARN MUNRO
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kingfisher hat geschrieben:Spontan fällt mir bei „Artefaktenforschung“ das Heechee-Universum ein – also die
Gateway-Romane von Frederik Pohl; der Asteroid mit den Flugkapseln, deren Flugziele
vorher nicht bekannt waren usw.
Oder Rendezvous mit RAMA von A. Clarke.
Oder das Ringwelt-Universum.
Zumeist ohne kriegerische Auseinandersetzungen und dennoch hochspannende Geschichten!




...völlig richtig...Heechee fand ich so spannend...der ganze Gateway-Kram...Rama I war ebenfalls gut, die späteren enttäuschten mich dann...Ringwelt hat schon seine Kriege...Kzinti, Menschen und Peerson Puppeteers...
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Ce Rhioton
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Papageorgiu hat geschrieben:Das Problem ist, dass viele Geschichten schon erzählt sind und dass die Autoren - vielleicht aufgrund ihrer "Routine" - die Aufbruchsstimmung und das Staunen von damals nicht mehr - oder nur noch selten - hinbekommen.


Routine statt Staunen - das trifft es. :)
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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:Das Problem ist, dass viele Geschichten schon erzählt sind und dass die Autoren - vielleicht aufgrund ihrer "Routine" - die Aufbruchsstimmung und das Staunen von damals nicht mehr - oder nur noch selten - hinbekommen.


Routine statt Staunen - das trifft es. :)



Staunen ist mit SoW im Perry schon ganz gut verterten, aber es fehlt einfach die optimistische Aufbruchsstimmung eines Kah Hah Scheer. Empfinde ich so.
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Ce Rhioton
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AARN MUNRO hat geschrieben:Staunen ist mit SoW im Perry schon ganz gut verterten, aber es fehlt einfach die optimistische Aufbruchsstimmung eines Kah Hah Scheer. Empfinde ich so.

An deren Stelle ist die optimistische Abbruchsstimmung getreten - so gleicht sich alles aus.
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