Liest hier denn keiner Jupiter?

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN - Jupiter
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Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon AARN MUNRO » 15. Dezember 2016, 14:32

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AARN MUNRO
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Lord Helmchen hat geschrieben:Band 11 habe ich jetzt auch durch, der hat mich mal wieder echt genervt. Knall-puff-Action mit Splattereffekten und wenig echter Handlung. Kein Sense of wonder, kein Mitfiebern.

Jetzt habe ich Nummer 12 angefangen. Völlig andere Welt, aber deutlich besser. Teilweise arg strange, aber das war ja nach #9 abzusehen. Scheint auf ein versöhnliches Ende einer insgesamt missratenen Serie herauszulaufen. Übrigens: Welche Teile kommen denn jetzt nach
Spoiler:
Chaytons Ende
noch von Kai Hirdt? Na gut, wahrscheinlich bin beim Lesen noch nicht weit genug.

Insgesamt: Irgendwie fehlt mir gerade in den letzten Nummer auch der innere Zusammenhalt. Irgendwie hat da jeder sein Ding geschrieben. Irgendwie wirkt eine solche strikte Trennung der Handlungsebenen, die jetzt durch die Aufteilung in Einzelhefte noch klarer herauskommt, kontraproduktiv. Das passiert doch mehr oder weniger gleichzeitig, man ist aber in Realzeit 4-6 Wochen von den Ereignissen getrennt. Heftübergreifender Lesefluß sieht anders aus. Sehr anstrengend das ganze. Mal sehen, ob der Abschlußband die ganze Chose noch in einen vernünftigen gemeinsamen Kontext kriegt.




...ich fand ihn ganz amüsant...nur das Ende zu kitschig...wirst Du ja sehen...(oder hast schon...)
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Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon Kai Hirdt » 15. Dezember 2016, 16:59

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Kai Hirdt
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AARN MUNRO hat geschrieben:nur das Ende zu kitschig...


Na dann lest den Epilog noch mal etwas aufmerksamer! :-D Ja: Es geht nichts aktiv schief. Ja: Es besteht die *Chance* auf ein kitschiges Ende.

Es besteht allerdings auch die Chance auf mehrere ausgewachsene Katastrophen. So isses ja gar nicht.

Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon Lion » 15. Dezember 2016, 23:26

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Lion
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Lord Helmchen hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:So, es ist vorbei. Der letzte Roman traf bereits gestern ein und gerade eben habe ich eine Rezension dazu geschrieben, die, wer mag, hier lesen kann:
https://uwebaetz.de/2016/12/08/ansichte ... r-heft-12/

Sehr schöne Rezensionen übrigens. Wollte ich nur mal gesagt haben.


Ich habe sowohl den Taschenbuch-"Ziegel" erstmals als auch die Heftromane parallel gelesen und den Vergleich teilweise festgehalten.

Mein Fazit: Hervorheben möchte ich die tolle Arbeit von Kai, zum einen für die "Glättungen" in den vorhanden Handlungssträngen zum anderen für den neuen und gelungenen Handlungsstrang. Der von Kai komplett neu geschriebene Epilog des Schlussbandes war allerdings meiner Meinung nach komplett daneben - wie in obiger Rezension auch erwähnt. Sorry Kai.

Was ich allerdings ebenso nicht unerwähnt lassen möchte ist:

- Die Handlungsebene um Mondra/MERLIN empfand ich einfach trotz der zwanghaft wirkenden und seitenfüllenden Action einfach nur noch austauschbar und ermüdend. Sorry für sowas ist mir mittlerweile meine Zeit zu schade. War schon bei PR-Action so und übrigens auch neuerdings bei Trivid. Sorry Monti. (Übrigens mag ich deshalb auch keine Military-SF, Hardcore-Krimis/Thriller, Horror usw.)

- Die Handlungsebene von Hubert war solide und somit keine Enttäuschung aber sie riss leider das TB bzw. die Serie auch nicht heraus.

- Die Handlungsebene von Perry insbesondere die Kapitel/Hefte von Wim fand ich schon im Taschenbuch teilweise einfach nur "lieblos so dahingeklatscht"; keine Strukturen erkennbar, teilweise nur stichworthafte Dialoge (offensichtlich Zeitdruck?).. Nochmals vielen Dank an Kai, der einige von Wims Passagen wirklich P.R(hodan)-gerecht ausgebügelt hat. (meine persönliche Meinung). Aber trotz Überarbeitung blieben die Kapitel auch in der Serie ein Fremdkörper. Insbesondere das Finale war eine richtige Enttäuschung! Ich fühlte mich nach dem Lesen irgendwie so leer und überrascht dass tatsächlich nichts inhaltvolles mehr nachkommt (Einfach am Ende auf ein paar wenigen Seiten eine Wundertüte aufgeblasen und platzen gelassen. Und dann Full-Stop; Ein wahrhafter Coitus-Interuptus!) Alles vorher gelesenes verpufft und nichts erfreuliches bleibt in der Erinnerung. Ich finde diese nun mehrfach bemerkte Entwicklung einfach nur noch schade. (Paralellen und Erinnerungen an das jüngste (mißglückte) Zyklusende lassen sich leider beim besten Willen nicht unterdrücken! So nun ist es raus!)
Oder hatte ich in all den Jahren eine viel zu verklärte Vorstellung von der PR-Serie und sehe nun endlich die schleichend fortschreitende Realität, die ich die letzten 4-5 Jahre zwar hin und wieder beobachtet habe aber eigentlich nie aktzeptieren wollte?

Ich entschuldige mich hiermit schon allen Autoren und der Redaktion für meine undiplomatischen und direkten Worte. Ich will niemand verletzen, aber ... irgendwie schmeckt das Vorgesetzte nicht mehr, weil es nichts liebevolles und besonderes mehr ist und nur noch aus "Sättigungsbeilagen" besteht ...

Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon AARN MUNRO » 16. Dezember 2016, 09:08

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AARN MUNRO
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Lieber Lion, ich muss Dir zustimmen. Die Handlung entwickelte sich für mich, der ich nur die Hefte las und den "Ziegel" nicht kennt, einigermaßen gut, erzähltechnisch überzeugend...aber die letzten vier oder fünf Bände preßten dann eine Handlung, die in einen ganzen Hunderter-Zyklus gepaßt hätte, derart eng zusammen, dass mir die Tiefendichte viel zu hoch und zu schnell war. Aus dieser Erzählung hätte man wirklich fünfzig Hefte machen können, jedenfalls die Beschreibung des psionischen Projektors, der Konflikte in den Galaxien usw. So sehe ich das.Für einen reinen zwölfer-Zyklus war die Tiefendichte der Handlungsebenen einfach zu hoch, um damit schon komplett abgeschlossen sein zu dürfen...es muss noch mehr her, denn dieses Thema gibt noch weitaus mehr an Erzählmöglichkeiten her...es bestehen also hier Optionen für einen weiteren Zwölferzyklus, der thematisch hier ankoppelt und die erzählte handlung noch etwas weiter vertieft und ausweitet. das würde ich gern lesen...(oder schreiben... ^_^ ). Nach dem von UA geplanten Kurzzyklus für nächstes Jahr 2017 können die verantwortlichen ja einmal darüber nachdenken, ob hier, in dieser Richtung, noch etwas machbar ist...
Wie stehts Du dazu, Kai? Würdest Du grundsätzlich einen weiteren Zwölfer zum gleichen Thema entwerfen wollen? Die Geschichte der Handlung in den fernen Galaxien ist, so finde ich, nämlich noch nicht ganz auserzählt...
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Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon AARN MUNRO » 16. Dezember 2016, 09:12

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AARN MUNRO
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Kai Hirdt hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:nur das Ende zu kitschig...


Na dann lest den Epilog noch mal etwas aufmerksamer! :-D Ja: Es geht nichts aktiv schief. Ja: Es besteht die *Chance* auf ein kitschiges Ende.

Es besteht allerdings auch die Chance auf mehrere ausgewachsene Katastrophen. So isses ja gar nicht.



Gut! Werde ich noch einmal lesen, etwas aufmerksamer...hast Du denn dort noch mehr "angedacht"?
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Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon Lord Helmchen » 16. Dezember 2016, 09:51

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Lord Helmchen
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Lord Helmchen hat geschrieben:Band 11 habe ich jetzt auch durch, der hat mich mal wieder echt genervt. Knall-puff-Action mit Splattereffekten und wenig echter Handlung. Kein Sense of wonder, kein Mitfiebern.

Jetzt habe ich Nummer 12 angefangen. Völlig andere Welt, aber deutlich besser. Teilweise arg strange, aber das war ja nach #9 abzusehen. Scheint auf ein versöhnliches Ende einer insgesamt missratenen Serie herauszulaufen. Übrigens: Welche Teile kommen denn jetzt nach
Spoiler:
Chaytons Ende
noch von Kai Hirdt? Na gut, wahrscheinlich bin beim Lesen noch nicht weit genug.

Insgesamt: Irgendwie fehlt mir gerade in den letzten Nummer auch der innere Zusammenhalt. Irgendwie hat da jeder sein Ding geschrieben. Irgendwie wirkt eine solche strikte Trennung der Handlungsebenen, die jetzt durch die Aufteilung in Einzelhefte noch klarer herauskommt, kontraproduktiv. Das passiert doch mehr oder weniger gleichzeitig, man ist aber in Realzeit 4-6 Wochen von den Ereignissen getrennt. Heftübergreifender Lesefluß sieht anders aus. Sehr anstrengend das ganze. Mal sehen, ob der Abschlußband die ganze Chose noch in einen vernünftigen gemeinsamen Kontext kriegt.




...ich fand ihn ganz amüsant...nur das Ende zu kitschig...wirst Du ja sehen...(oder hast schon...)

Ganz zu Ende gekommen bin ich noch nicht, den Epilog habe ich vorhin im Bus nicht mehr geschafft. Aber: Ich muss meine Meinung zum Abschlußband revidieren. Fing ja recht solide an, dann wurde es aber nur noch abstrakt und chaotisch. Mein Kopfkino hat sich völlig abgestellt, irgendwie habe ich völlig den Faden verloren und, das Schlimmste, es hat mich noch nicht mal interessiert. Ja, die Parallelen zu den Jenzeitigen Laden stellten sich mir auch, da haben einige Autoren es aber dann irgendwie noch geschafft, diese verkopfte Fantasien (nein, keine Fantasy, das ist in meinen Augen immer noch was völlig anderes) noch irgendwie zu erden, mit Leben und Handlung zu füllen, aber hier: Irgendwelche exotischen Ideen und Darstellungen auf Teufel komm raus, wobei die Geschichte irgendwie völlig in der Luft hängt und man als Leser gar nicht mehr weiß, was da eigentlich Sache ist.

Sorry, aber ganz ehrlich: Ich ärgere mich über das Geld, das ich für die Serie ausgegeben habe. Drei Handlungsstränge, die irgendwie kaum zueinander gefunden haben. Der eine action- und gamergetrimmt (Mondra), der eine in der Luft hängend und irgendwie langweilig (Bull) und der dritte abgehoben bis zur völligen Verwirrung (Perry). Wer kam nur auf die Idee, diesen unsäglichen Ziegel noch einmal zu recyclen?

(Tut mir leid, wenn es etwas hart rüberkommt, aber ich bin da echt enttäuscht.)

Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon Kai Hirdt » 16. Dezember 2016, 10:03

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Kai Hirdt
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@AARN MUNRO: Tatsächlich gibt es noch Aufhänger für weitere Geschichten, die man machen könnte. Die Geschichte von Caruu Rhodan kann weitererzählt werden, es gibt noch ein paar Schiqalaya auf der Erde, und YNTRIM und der Psionen-Born schreien eigentlich auch danach, da noch einige Rätsel aufzulösen.

Ich wüsste nur nicht so recht, in welchem Format das geschehen könnte. Noch mal eine Zwölfer-Miniserie als Spin-off eines Spin-Offs? Das wird wohl wirtschaftlich nicht funktionieren.

Während ich hier tippsle, entsteht aber eine andere vage Idee. Mal schauen, was der Chef davon hält …

Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon Klaus N. Frick » 16. Dezember 2016, 10:54

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Klaus N. Frick
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Kai Hirdt hat geschrieben:
Ich wüsste nur nicht so recht, in welchem Format das geschehen könnte. Noch mal eine Zwölfer-Miniserie als Spin-off eines Spin-Offs? Das wird wohl wirtschaftlich nicht funktionieren.


Das glaube ich auch nicht. Wir dürfen den Zeitschriftenhandel ja auch nicht »zustopfen« ...

Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon AARN MUNRO » 16. Dezember 2016, 11:32

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AARN MUNRO
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Kai Hirdt hat geschrieben:
Ich wüsste nur nicht so recht, in welchem Format das geschehen könnte. Noch mal eine Zwölfer-Miniserie als Spin-off eines Spin-Offs? Das wird wohl wirtschaftlich nicht funktionieren.


Das glaube ich auch nicht. Wir dürfen den Zeitschriftenhandel ja auch nicht »zustopfen« ...




...solange diese Ideen aber fortschreitend irgenwie/irgendwann erneut berücksichtigt werden in irgendeiner Art von Publikation, die sich dann auch rechnet, wäre ich schon zufrieden...denn auserzählt ist dieses Thema noch lange nicht...finde ich...
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Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon zephydia » 16. Dezember 2016, 11:44

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zephydia
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AARN MUNRO hat geschrieben:


...solange diese Ideen aber fortschreitend irgenwie/irgendwann erneut berücksichtigt werden in irgendeiner Art von Publikation, die sich dann auch rechnet, wäre ich schon zufrieden...denn auserzählt ist dieses Thema noch lange nicht...finde ich...


Würden sich nicht E-Book Miniserien für so etwas gut eignen? Da wäre man dann ja eigentlich auch nicht auf 12 Hefte festgelegt, sondern könnte auch eine mit 3 Episoden machen oder mit 20, je nachdem was die Idee hergibt und wie groß das mögliche Publikum dafür ist.

Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon AARN MUNRO » 16. Dezember 2016, 12:33

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zephydia hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:


...solange diese Ideen aber fortschreitend irgenwie/irgendwann erneut berücksichtigt werden in irgendeiner Art von Publikation, die sich dann auch rechnet, wäre ich schon zufrieden...denn auserzählt ist dieses Thema noch lange nicht...finde ich...


Würden sich nicht E-Book Miniserien für so etwas gut eignen? Da wäre man dann ja eigentlich auch nicht auf 12 Hefte festgelegt, sondern könnte auch eine mit 3 Episoden machen oder mit 20, je nachdem was die Idee hergibt und wie groß das mögliche Publikum dafür ist.




Das müssen die Finanz-Fachleute ausrechnen...die Kosten könnten recht niedrig sein...die Käufer-und Preis=Verkauf muss kalkuliert werden ..etc. Dann müsstest Du, Zepydia, aber drei sehr große oder 20 eher kurze Episoden ( Länge etwa wie bei Trivid) machen. Wenn die Zielgruppe groß genug wäre und der VP entsprechend kalkulierbar...würde mich schon reizen, so etwas zu lesen...(oder dran mitzuarbeiten...) Besser wären allerdings 20 Kurzepisoden als drei überlange...finde ich. Das müssen ohnehin die Verantwortlichen entscheiden...nicht wir als Nur-Leser... ^_^
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Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon zephydia » 16. Dezember 2016, 13:12

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AARN MUNRO hat geschrieben:
Das müssen die Finanz-Fachleute ausrechnen...die Kosten könnten recht niedrig sein...die Käufer-und Preis=Verkauf muss kalkuliert werden ..etc. Dann müsstest Du, Zepydia, aber drei sehr große oder 20 eher kurze Episoden ( Länge etwa wie bei Trivid) machen. Wenn die Zielgruppe groß genug wäre und der VP entsprechend kalkulierbar...würde mich schon reizen, so etwas zu lesen...(oder dran mitzuarbeiten...) Besser wären allerdings 20 Kurzepisoden als drei überlange...finde ich. Das müssen ohnehin die Verantwortlichen entscheiden...nicht wir als Nur-Leser... ^_^


Ich dachte jetzt schon an die selbe Länge der Einzelepisoden wie bei Trivid, nur halt eine wechselnde Anzahl an Episoden. Wenn z. B. ein Autor eine Idee für eine kleinere Geschichte hat müsste sie dann nicht mit Nebenhandlungen auf einen größeren Umfang gebracht werden, und wenn jemand eine Idee für ein umfangreiches Epos hat müsste dann andererseits auch nicht notwendigerweise gekürzt werden. Bei E-Books ist alles möglich.
Aber natürlich hängt so etwas davon ab ob es sich finanziell rechnen würde, denke aber dass, das Risiko eher kleiner ist als bei gedruckten Sachen (zumindest fallen keine Kosten für Druck, Vertrieb und Lagerhaltung an - andere Kosten aber eben doch). Aber genau sagen können das, da hast Du natürlich recht, nur die Finanz-Fachleute. Und die Entscheidung liegt letztlich bei Redaktion und Verlag.

Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon Lion » 16. Dezember 2016, 19:03

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AARN MUNRO hat geschrieben:Lieber Lion, ich muss Dir zustimmen. Die Handlung entwickelte sich für mich, der ich nur die Hefte las und den "Ziegel" nicht kennt, einigermaßen gut, erzähltechnisch überzeugend...aber die letzten vier oder fünf Bände preßten dann eine Handlung, die in einen ganzen Hunderter-Zyklus gepaßt hätte, derart eng zusammen, dass mir die Tiefendichte viel zu hoch und zu schnell war. Aus dieser Erzählung hätte man wirklich fünfzig Hefte machen können, jedenfalls die Beschreibung des psionischen Projektors, der Konflikte in den Galaxien usw. So sehe ich das.

...

Hallo Aarn, deine Aufassung, aus dieser Handlung 50 oder gar 100 Hefte machen zu können, teile ich keinesfalls!
Es wurde eine sehr langjährige Historie eines Sternenvolkes kurz und kompakt beschrieben, denn wer liest denn schon gerne ein Geschichtsbuch in 50 Folgen? Nein, ich glaube Du wärst mit bei denen, die sich dann über den viel zu langgezogenen Handlungsfaden beschweren würden. :D :devil: So was hatten wir doch gerade (z.B. Reise ATLANC) :devil:
Ich fand diesen Historien-Part übrigens gut gemacht, mir mißfiel mehr die Problemauflösung an sich.
Bei der Beschreibung des psionischen Projektors fehlte meiner Meinung der "Science"-Aspekt (nenn es auch Techno-Gebabbel). Die fantasyartigen Wundertüten und Wortakrobatiken können das nicht mehr ersetzen. Zu oft kam am Ende nur ein Vakuum. Stringente und logisch nachvollziehbaren (Zyklen-)Problem-lösungen, die sich nach und nach entwickeln, würde ich stattdessen begrüssen.
Ich glaube nicht nur mir fehlen - mehr wissenschaftliche Aspekte bei den PR Romanen. Auch wenn es schon lange nicht mehr dem Zeitgeist entspricht; dies war für mich ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der PR-Romane.

Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon AARN MUNRO » 17. Dezember 2016, 09:46

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Das ist richtig. Der technische Aspekt bzw. der physikalisch-nautrwissenschaftliche, der früher durch Kurt Mahr und später durch Rainer Castor hineinkam, fehlt jetzt doch recht stark. Bis jetzt konnte das nicht kompensiert werden.Die Serie entwickelt sich für mich von SF zu nicht gerade Fantasy aber doch unbestimmten, anderen Begriffen.Der SoW mag recht hoch sein, aber die Tech-Erklärungen fehlen (mir)...
Andererseits kann ich Di, Lion,r in deiner Auffassung der Kürze nicht zustimmen. Ich finde, die Handlungsdichte hätte sehr wohl für 50 Hefte gereicht, wenn man sie ausreichend entwickelt hätte...na schön, keine 100 Hefte aber 50 allemal.
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Re: Liest hier denn keiner Jupiter?

Beitragvon Richard » 17. Dezember 2016, 16:44

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Richard
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Wobei ... das muss mal gesagt werden ... Jupiter in seiner urspruenglichen Form entstand, als RC zumindest als theoretischer Technikberater zur Verfuegung haette stehen koennen (klar, Aarn: du hast das jetzt nicht auf Jupiter bezogen aber ich ziehe mal das Technikthema auf Jupiter rueber).
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