Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Nisel
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Ich muss gestehen, ich habe den Roman nur überflogen, mich hat viel mehr interessiert, wie es weitergeht, als mich da mit dem Lückenfüller aufhalten zu wollen... aber so im Nachhinein, wurde jemals erklärt, was aus den Bautoks wurde?
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Baptist Ziergiebel
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Noch zu 848 - Titan - die letzte Bastion.

Ausputz im Solsystem, mit den Überschweren wird abgerechnet. Dass der Zahlmeister allerdings Hotrenor-Taak ist - tja, wer hätte das gedacht. Nicht, dass es ihm Probleme bereiten würde, ein paar überschwere Subalterne zu drangsalieren, aber im Dienst der Terraner.... Zeiten ändern sich. Nun ja, zu der Entwicklung von HT wurde ja oben schon einiges geschrieben.

Ansonsten ein recht solider Roman, mit etwas Einblick in die Hierarchie der Überschweren. Sonderbar fand ich die Roboterrollen. Alle Roboter hatten Namen. Komisch genug, aber wieso nennt Hotrenor-Taak, also ein Lare 8-) , seinen Roboter Messerschmidt??? Ist das spezieller Physikerhumor von Mahr, den ich nicht begreife? :nixweis:

Ahja, der Roman enthält darüberhinaus noch eine Premiere: das erste Auftreten von Payne Hamiller!

Gruß.
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HOT
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Nisel hat geschrieben:Ich muss gestehen, ich habe den Roman nur überflogen, mich hat viel mehr interessiert, wie es weitergeht, als mich da mit dem Lückenfüller aufhalten zu wollen... aber so im Nachhinein, wurde jemals erklärt, was aus den Bautoks wurde?


Deine Frage kann ich nicht beantworten, aber dieser Roman ist auch Teil des Silberbandes 100. Es mag sein, dass er ein "Füllroman" ist, was die Fortführung der Haupthandlung angeht, aber ein Schmankerl in der Darstellung eines Konfliktes und der Gedanken von Außerirdischen in einer schwierigen Situation. Ich hab's gerne gelesen.
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Clark Flipper
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Ich kann mich nicht erinnern, die Perrypedia benennt ebenfalls keine weiter Quelle. :nixweis:
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Baptist Ziergiebel
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Am 27. Dezember 1977 erschien der 853. Roman der Perrx Rhodan Serie, mit dem Titel:

Heimat der Menschen von H.G. Francis.

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Handlung:

Seitdem die Laren aus der Milchstraße abgezogen sind und die Macht der Überschweren gebrochen ist, läuft das Unternehmen Pilgervater an: Von Gäa und aus allen Teilen der Galaxis werden die verstreuten Terraner zur Erde zurückgeführt.

Auf dem Planeten Trao, etwa 12.000 Lichtjahre vom Solsystem entfernt, gab es schon immer ein großes Problem: Als Abwehrmittel gegen die Mikroben wird ein Serum gebraucht, welches nur aus dem Gift der tödlichen Kiiperschlange gewonnen werden kann. Janok Kays ist der einzige, der das gefährliche Raubtier riechen kann, und als einziger erfolgreicher Kiiperjäger ist er der reichste Mann des Planeten geworden. Für ihn ist es eine Katastrophe, als ein Sammlerschiff den Bewohnern von Trao die Umsiedlung nach Terra anbietet und die meisten das Angebot annehmen.

Der Planet Kesskeil war einmal eine ausgesprochen erdähnliche Welt gewesen, doch dann wurde der erst kürzlich besiedelte Planet von einem Ausbruch der Sandpolypen in eine unfruchtbare Wüstenwelt verwandelt. Alle 128 Jahre kommt es zu einem Ausbruch, und diesmal werden die Polypen die gesamte Bevölkerung vernichten, die sich 126 Jahre lang vor den Laren versteckt gehalten hat. Notgedrungen wird mit dem letzten vorhandenen Hypersender ein Notruf abgesetzt. Doch anstatt der Laren und Überschweren kommt ein Sammlerschiff der GAVÖK an, und ein Großteil der Bevölkerung kann gerettet werden.

Auf dem Flug von Trao nach Kesskeil gibt es einen seltsamen Zwischenfall: Eine Korvette unterbricht ihren Linearflug, findet ein havariertes Beiboot und nimmt den einzigen Überlebenden Volther Throynbee an Bord. Für die Flugunterbrechung gibt es keine Erklärung. Kurze Zeit später ist Throynbee unauffindbar.

Auf Gäa hört Julian Tifflor von dem Vorfall mit Throynbee, der schon seit einiger Zeit dringend gesucht wird. Sein Sekretär trifft mit Boyt Margor zusammen. Er berichtet ihm, wo Throynbee aufgetaucht war; anschließend begeht er Selbstmord. Boyt Margor hat eine größere Gruppe von Anhängern um sich geschart. Einer von ihnen hat erfahren, dass Margor auf der GUSTO zur Erde zurückkehren soll, auf dem gleichen Schiff, das auch den PEW-Block mit den Altmutanten zur Erde bringen soll. Margor sorgt dafür, dass seine Gruppe auf ein anderes Schiff verlegt wird. Er lässt den Kommandanten der GUSTO ermorden, weil dieser ihm möglicherweise auf die Spur kommen kann.

Auf der Erde angekommen, nimmt Boyt Margor Kontakt mit Payne Hamiller auf und bittet ihn, sich um das Amt des Terranischen Rates für Wissenschaften zu bewerben. Am nächsten Tag findet Hamiller sein Gesicht auf unzähligen Wahlplakaten und er nimmt an einer Wahlkampfsendung im Fernsehen teil. Er versteht selbst nicht, was mit ihm geschieht. Von Boyt Margor ist keine Spur zu finden.

Inzwischen ist Ronald Tekener auf der Spur von Volther Throynbee. Throynbee ist mit den ehemaligen Bewohnern von Trao und Kesskeil in Marseille angekommen. Dort kann er beinahe gefangen werden, denn Janok Kays und der von Kesskeil stammende Partmann Gogh können ihn trotz seiner Parafähigkeit erkennen. Throynbee wird nach Kairo verfolgt. Doch bevor er gefasst werden kann, stirbt er auf mysteriöse Weise: an extremem Verlust von Körperflüssigkeit. Throynbee soll nicht der einzige bleiben, der auf diese Weise stirbt.

Am 12. Dezember 3585 verlässt Julian Tifflor mit dem letzten Raumschiff den Planeten Gäa, zurück bleiben praktisch nur die ehemaligen Rebellen der Laren unter der Führung von Roctin-Par. Mutoghmann Scerp von der GAVÖK teilt Tifflor mit, dass viele GAVÖK-Mitglieder besorgt sind, welche Rolle die Erde in der Milchstraße spielen will, doch Tifflor macht ihm klar, dass Terra keinerlei Machtansprüche geltend machen will.

...

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Nisel
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Also den Volter und das Ganze außenrum hab ich ehrlich gesagt nicht so wirklich verstanden. Da hatte ich hinterher Fragezeichen in den Augen mit dem Untertitel "was sollte das jetzt?".
Auch die anderen Episoden, Sandpolypen, Mikroben usw. okay, war nett zu lesen, aber mehr als ein Lückenfüller war Roman wirklich nicht, für mich.


Generell hat mich Margor schon zu der Zeit aufgeregt und das wird nicht besser. Der Typ geht mir auf den Wecker, und zwar richtig. Die Romane mit ihm sind eine Qual für mich... ganz schlimm.
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Faktor10
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Der kommt ja noch öfters vor :devil: Ich mochte ihn auch nicht
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Faktor10 hat geschrieben:Der kommt ja noch öfters vor :devil: Ich mochte ihn auch nicht

Das ist ja auch ein Böser, denn sollst du ja nicht mögen :unschuldig:
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Günther Drach
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HOT hat geschrieben:
Faktor10 hat geschrieben:Der kommt ja noch öfters vor :devil: Ich mochte ihn auch nicht

Das ist ja auch ein Böser, denn sollst du ja nicht mögen :unschuldig:

Ich mochte ihn. Der hatte so was schön Sinnliches. Für mich der beste unter den Overhead-Epigonen, ja eigentlich besser als das Original.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

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Günther Drach
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Günther Drach hat geschrieben:
HOT hat geschrieben:
Faktor10 hat geschrieben:Der kommt ja noch öfters vor :devil: Ich mochte ihn auch nicht

Das ist ja auch ein Böser, denn sollst du ja nicht mögen :unschuldig:

Ich mochte ihn. Der hatte so was schön Sinnliches. Für mich der beste unter den Overhead-Epigonen, ja eigentlich besser als das Original.

Ich assoziiere mit Margor eigentlich immer Ernst Vlcek. Ist für mich eine seiner gelungensten Figuren. Vlcek konnte damals mit den Romanen um Boyt Margor, Nikki St. Pidgin und Baya Gheröl bei mir ungemein punkten.
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HOT
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Mein Einwurf war ironisch: Ich mochte Boyt Margor nicht durchgehend immer gerne. Anfangs fand ich den Handlungsstrang bald etwas langgezogen, dann wurd`s mit ihm aber sehr interessant und vielschichtig.
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Nisel
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Dann bin ich momentan anscheinend in der langgezogenen Phase... das Getue nervt unsäglich und daß er Niki endlich heimgebracht hat, find ich sehr erleichternd, der ging mir genauso auf die Nerven.
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Baptist Ziergiebel
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Damals vor 40 Jahren... erschien am 3. Januar 1978 der 854. Roman der Perry Rhodan Serie, mit dem Titel:

Mutanten von Gäa von H.G. Francis.

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Handlung:

Auf dem Planeten Traliopa, 17.803 Lichtjahre von der Erde entfernt, haben die Laren bei ihrem Abzug eine schreckliche Situation hinterlassen: Ein Lager, in dem sich Ertruser, Terraner, Akonen, Blues und Mitglieder anderer Völker befinden, ist von einer tödlichen radioaktiven Zone umgeben und kann nicht verlassen werden. Innerhalb des Lagers haben die Ertruser sämtliche Vorräte an sich gebracht; die anderen Volksgruppen sind dem Verhungern nahe.

Dann landet das Sammlerschiff QUARTOR. Die Lage auf Traliopa ist extrem gespannt, also versucht die Besatzung der QUARTOR mit allen Volksgruppen Kontakt aufzunehmen. Die Kontakter, ein Terraner und ein Ertruser, werden jedoch von den Ertrusern festgenommen. Sie können sich befreien und machen die Lebensmittelvorräte der Ertruser unbrauchbar, um sie zum Einlenken zu zwingen.

Doch den Ertrusern gelingt es, die QUARTOR unter ihre Kontrolle zu bringen. Durch diese Situation einigen sich die anderen Völker nun gegen die Ertruser, anstatt miteinander zu streiten. Es gelingt, einen Notruf zu senden, und Ronald Tekener zwingt die Ertruser mit einem Superschlachtschiff zur Aufgabe. Die Ertruser werden allesamt auf einer Insel auf Traliopa ausgesetzt, während die anderen Völker abreisen können.

Auf der Erde: Payne Hamiller, Kandidat für das Amt des Terranischen Rates für Wissenschaften, führt eine Fernsehdiskussion mit dem Kandidaten Markus Verlenbach. Am nächsten Tag ist Verlenbach tot; er wurde ermordet. Kurz darauf erhält Payne Hamiller einen Besuch von Boyt Margor. Hamiller hat eine ausgesprochen starke PSI-Affinität zu Boyt Margor, und der Mutant bringt ihn vollständig unter seine Kontrolle.

Drei Mutanten sind von Gäa auf der Erde angekommen: Eawy ter Gedan, achtzehn Jahre alt, kann Funksendungen jeder Art ohne jegliches technische Hilfsmittel empfangen. Sie wird auch »Das Relais« genannt. Bran Howatzer ist ein Pastsensor, er kann aus den Gefühlsschwingungen von Menschen und anderen Intelligenzen genau erfassen, was sie in den letzten Stunden getan haben. Dun Vapido ist der »Wettermacher«, er kann das Wetter in seiner Umgebung beliebig beeinflussen. Doch wesentlich wichtiger ist seine Fähigkeit als PSI-Analytiker. Als die drei von den Umständen des Todes von Verlenbach erfahren, ist ihnen klar, dass Boyt Margor nicht in der Provcon-Faust zurückgeblieben ist, sondern dass er sich jetzt auf der Erde befindet.

Am 1. Januar 3586 finden die ersten Wahlen seit Jahren auf Terra statt. Julian Tifflor wird zum Ersten Terraner gewählt, Roi Danton setzt sich gegen Jentho Kanthall für das Amt des Obersten Terranischen Rates durch, und Payne Hamiller wird Terranischer Rat für Wissenschaften. Julian Tifflor ruft die Liga Freier Terraner oder LFT aus. Als eine seiner ersten Amtshandlungen gibt Payne Hamiller die Erlaubnis für Ausgrabungen auf Kreta. Die drei Gäa-Mutanten erfahren, dass Margor eine Verbindung nach Griechenland hat und folgen ihm dorthin, doch sie kommen zu spät, um Margor zu stellen. Sowohl Margor als auch die LFT erhalten erste Hinweise auf die Anwesenheit der drei Mutanten.

Auf Kreta werden Schriftplatten gefunden, die noch älter als die minoische Kultur sind. Als die ersten Schriftplatten übersetzt werden können, erfährt man von einem Wesen oder Ding namens PAN-THAU-RA, das Übel über die präminoische Kultur gebracht haben soll.

...

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Schonmal vorab: irgendwie sehr sonderbares Titelbild. Sonderbar meint dabei, eher schlecht...

Gruß..
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Baptist Ziergiebel
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Bei mir geht`s erstmal weiter mit 849 - Sprung über den Abgrund.

Ordentlicher Teilabschluß eines Zyklus. Die Erde ist wieder da, der Mond ebenso, der Fremdkörper Kobold wird in hohem Bogen rausgeschmissen. Die Nebenhandlung um Bosketch, Bootes und Kauk war zwar nicht unbedingt nötig, aber leidlich spannend. In meinen Augen erfüllt der Roman vor allem einen Zweck: den Aufbau der Superintelligenz ES bzw. die Vermittlung dem Leser dessen, wozu eine Superintelligenz wirklich fähig ist.

Es wurde ja schon thematisiert, dass mit diesem Zyklus eine Veränderung des ESschen Erscheinungsbildes eintritt, weg von dem im Hintergrund bleibenden, Rätsel erstellenden und ominöse Ratschläge erteilendem "Freund", hin zu einer schärfer konturierten, aktiv auftretenden und anscheinend mit ungeheurer Macht ausgestatteten Entität. Es werden ganze Sonnen und Zwergsterne massiv manipuliert und dabei mit Kräften gespielt, die bisher ihres Gleichen suchen, von Handlungsunfällen wie den Koltonen und ähnlichen Faxen mal abgesehen.

Wobei mich bessere Kenner der früheren Serie als ich es bin, da gerne korrigieren dürfen, ob es ähnliche Machtbeweise schon früher gab.

Gruß.
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Kardec
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In meinen Augen wurden beim "Kosmischen Schachspiel" zw. ES u. Anti-ES schon die scheinbare Grenzenlosigkeit der Superintilligenzen aufgezeigt.
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Baptist Ziergiebel
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"Scheinbar" würde ja das genaue Gegenteil bedeuten, also dass es mit der Grenzenlosigkeit nicht allzu weit her ist. :P
Mir geht es aber um konkrete Beispiele für Machtbeweise im größeren Maßstab, also wie eben hier das kurzfristige Verändern ganzer Sterne. Gab es dergleichen während des "Kosmischen Schachpiels"?

Mir ist der Schwarm eingefallen, aber der ist ja wohl über einen langen Zeitraum peu a peu aufgebaut worden, ein Vorgang, oder eine Leistung, wie sie auch normale Intelligenzwesen bzw. -völker bewerkstelligen können... Fällt also aus.

Gruß.
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Kardec
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Hab "scheinbar" schon bewusst geschrieben. Wir wissen ja mittlerweile, neben den ungeheuerlichen Möglichkeiten, auch von der Begrenztheit. einer SI.

Dem frühen PR-Leser wurde, mir jedenfalls, beim "Galaktischen Rätsel" mit dem Spiel von Raum u. Zeit, der Beschreibung von WANDERER und dem Überlassen der beiden Fiktivtransmitter schon die "Allmacht" von ES nahegebracht.
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Clark Flipper
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Also ich empfand ES schon beim Galaktisch Rätsel recht Allmächtig.

Wer so etwas "nur zum Spaß" macht,
wie z. B. die Wega mal eben zu einer Supernova zu verwandeln, bei dem sollte man aufpassen... :rolleyes:
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Baptist Ziergiebel
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Stimmt, Wanderer selbst ist schon ein recht eindrucksvolles Beispiel. Eine Weltenhälfte, komplett autark und gegen Einflüße abgesichert, welche in Windeseile den Standort wechseln kann, ohne erkennbare Antriebsmissionen und dergleichen - das ist schon eine Ansage.
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Tennessee
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Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Damals vor 40 Jahren... erschien am 3. Januar 1978 der 854. Roman der Perry Rhodan Serie, mit dem Titel:

Mutanten von Gäa von H.G. Francis.

[...].


Salut,

zwei Dinge mochte ich an diesem Roman sehr. Zum ersten war dies - ja, und ganz viele werden nun entsetzt die Hände über den Kopf zusammenschlagen - die Figur Boyt Margor. Mal wieder im Gegensatz zu der "allgemeinen Meinung" mochte ich sowohl die Figur Margor, aber auch diese Mutantenfähigkeit der "PSI-Affinität". Zwar war das, zugegeben, eher unmotivierte Machtstreben Margors ein wenig inhaltsleer und, ja, eben unmotiviert, aber ich konnte damit als Leser damals gut umgehen. Die schlussendliche Lösung von Margors Schicksal versöhnte mich aber damit.
Die drei Gäa-Mutanten blieben aber für mich weitgehend farblos und skizzenhaft.

Zum zweiten mochte ich das Spiel mit der griechischen Mythologie und der Pandora-Sage, die hier sehr schön in die SF transferiert wurde. Ähnlich wie zuvor schon mal mit der Figur Nostradamus wurde hier eine Referenz in unsere eigene Leserrealität geschaffen, die nicht einfach nur als "Easteregg" funktionierte, sondern tatsächlich auch die Handlung bereicherte und Lese- und Leserwelt gemeinsam konnotierte. Delektabel.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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thinman
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Tennessee hat geschrieben:
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Damals vor 40 Jahren... erschien am 3. Januar 1978 der 854. Roman der Perry Rhodan Serie, mit dem Titel:

Mutanten von Gäa von H.G. Francis.

[...].


Salut,

zwei Dinge mochte ich an diesem Roman sehr. Zum ersten war dies - ja, und ganz viele werden nun entsetzt die Hände über den Kopf zusammenschlagen - die Figur Boyt Margor. Mal wieder im Gegensatz zu der "allgemeinen Meinung" mochte ich sowohl die Figur Margor, aber auch diese Mutantenfähigkeit der "PSI-Affinität". Zwar war das, zugegeben, eher unmotivierte Machtstreben Margors ein wenig inhaltsleer und, ja, eben unmotiviert, aber ich konnte damit als Leser damals gut umgehen. Die schlussendliche Lösung von Margors Schicksal versöhnte mich aber damit.
Die drei Gäa-Mutanten blieben aber für mich weitgehend farblos und skizzenhaft.

Gut beschrieben - mich hat er immer (auch beim Wiederholten Lesen) immer genervt, dafür war sein Ende einfach kosmisch genial.
Wenn man böse ist, könnte man fast sagen, hier beginnt der Hansezyklus, so wie der MdI-Zyklus in einem Lager der pophosoischem Opposition beginnt.

thinman
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nanograinger
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thinman hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:Salut,
... Die schlussendliche Lösung von Margors Schicksal versöhnte mich aber damit.
Die drei Gäa-Mutanten blieben aber für mich weitgehend farblos und skizzenhaft.

Gut beschrieben - mich hat er immer (auch beim Wiederholten Lesen) immer genervt, dafür war sein Ende einfach kosmisch genial.
Wenn man böse ist, könnte man fast sagen, hier beginnt der Hansezyklus, so wie der MdI-Zyklus in einem Lager der pophosoischem Opposition beginnt.
thinman

Hierzu habe ich zwei Fragen:
1) Inwiefern beginnt der MdI-Zyklus in einem Lager der plophosoischem Opposition? Wg. Kahalo? Das war aber eben gerade kein Lager der plophosischen Opposition.
2) Warum muss man dazu böse sein, um das zu sagen? B-)

Was Margor angeht, so schließe ich mich eurer Einschätzung weitgehend an. Die Gäa-Mutanten sehe ich nicht so negativ. Sie waren eben Nebenfiguren, bei denen mir von vorneherein klar war, dass sie Margor nicht das Handwerk legen würden. Aber immerhin hatten sie ihre eigene Motivation für ihr Tun und waren nicht einfach ausführende Organe. Mit Margor sorgten sie eben für die Action in den entsprechenden Romanen, während sich die Hintergründe und Zusammenhänge des Zyklus langsam Stück für Stück enthüllten.
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Tennessee
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nanograinger hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:Salut,
... Die schlussendliche Lösung von Margors Schicksal versöhnte mich aber damit.
Die drei Gäa-Mutanten blieben aber für mich weitgehend farblos und skizzenhaft.

Gut beschrieben - mich hat er immer (auch beim Wiederholten Lesen) immer genervt, dafür war sein Ende einfach kosmisch genial.
Wenn man böse ist, könnte man fast sagen, hier beginnt der Hansezyklus, so wie der MdI-Zyklus in einem Lager der pophosoischem Opposition beginnt.
thinman

Hierzu habe ich zwei Fragen:
1) Inwiefern beginnt der MdI-Zyklus in einem Lager der plophosoischem Opposition? Wg. Kahalo? Das war aber eben gerade kein Lager der plophosischen Opposition.
2) Warum muss man dazu böse sein, um das zu sagen? [...]


Zu 2) Warum nicht? Einfach weil man es halt kann. :D Du kannst es aber auch im Guten sagen, wenn dir das mehr zusagt.

Zu 1) Kahalo nur durch Flucht von Opposition. Daher das Lager als eine Art Prolog.

LG
Ten.
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thinman
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Tennessee hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:1) Inwiefern beginnt der MdI-Zyklus in einem Lager der plophosoischem Opposition? Wg. Kahalo? Das war aber eben gerade kein Lager der plophosischen Opposition.
2) Warum muss man dazu böse sein, um das zu sagen? [...]


Zu 2) Warum nicht? Einfach weil man es halt kann. :D Du kannst es aber auch im Guten sagen, wenn dir das mehr zusagt.

Zu 1) Kahalo nur durch Flucht von Opposition. Daher das Lager als eine Art Prolog.



Zu 2), weil der allgemeine Konsens ist, daß der Hanse Zyklus mit Band 1001, vielleicht sogar schon mit 1000 beginnt.

thinman
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Tennessee
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thinman hat geschrieben:[...]
Zu 2), weil der allgemeine Konsens ist, daß der Hanse Zyklus mit Band 1001, vielleicht sogar schon mit 1000 beginnt.

thinman


Aber ... dann... ja, wenn der Hanse-Zyklus mit 1001 beginnt, dann... dann... hätten wir ja mit Bd 1000 ein zyklenloses Heft! :o

Also ein zügelloses Heft würde ich mir ja noch gefallen lassen, aber ein zyklenloses Heft... ? :help:

lg
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„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
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