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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 31. Dezember 2018, 01:52

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 31. Dezember 2018, 09:44

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Alles Gute! Bis bald!


Danke für die Guten Wünsche, Elena.

Im Übrigen wünsche ich allen Lesern und Mitmacher in diesem Thread:

Ein Glückliches, Gesundes und Erfolgreiches


Jahr 2019.

Bleibt cool.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Meiner Einer » 31. Dezember 2018, 11:37

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Auch dir und allen anderen hier im Forum einen Rutsch freien Kalenderwechsel. ;)

Alles Gute im neuen Jahr.

Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 1. Januar 2019, 01:24

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Ich wünsche auch Allen ein frohes und gesundes und erfolgreiches Neues Jahr! :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 5. Januar 2019, 10:00

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Homer G Adams
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Moin,

Zwischendurch, das belastet mich ni cht, weil ich ab jetzt zumindest am Hintergrund wieder arbeite. Wann die nächsten Folgen kommen, kann ich noch nicht sagen. Immerhin, ich arbeite nach einer zehntägigen Pause, wieder am Hintergrund..

Intermezzo

Spoiler:
„Seit dem schweren Gleiterunfall des vormaligen 1. Administrator der TFU Homer G. Adams am 20.4.2040 auf der Rückseite des Monds und sein dortiges einjähriges Verschwinden, wissen wir, dass auf diesem Teil von Luna etwas Rätselhaftes vorgeht, zumal in diesem Gebiet, das etwa die halbe Rückseite des Monds ausmacht, weitere Menschen und komplette Expeditionen auf mysteriöse Weise verschwanden.
Auch Homer G.Adams zog sich von der Politik zurück und widmete sich nur noch dem weiteren Ausbau seiner GCC und verlegte seinen Stammsitz nach Ares City auf den Mars.

Am 20.3.2041 verhängte die TFU deshalb eine Quarantäne über dieses Mondgebiet. Die menschlichen Siedlungen auf Luna wurden allesamt auf der Vorderseite des Monds mit einer Blickmöglichkeit auf die Erde errichtet.

Vor fünf Stunden meldete sich aus dem Quarantänegebiet eine Entität, die sich NATHAN nennt und von sich behauptet, eine ‚Biokybernetik mit einem Zellplasma- Anteil’ zu sein.
Sie sei eine Entität der kybernetischen Spezi die sich ‚Syno’ nennt. Die Spezi sei im Kampf der Allianz gegen die Humanoiden neutral. Aber er NATHAN sei mit all seinen Möglichkeiten ein treuer Anhänger der terranischen Menschheit.

Als Antrittgeschenk stellt NATHAN der TFU einen sogenannten ‚Raumkrümmungsantrieb’ (RKA) zur Verfügung und ein Aggregat, das ein Kompensationsfeld erzeugt, welches bis zu eintausend Gravo adsorbiert. Ferner einen neuen Sublichtantrieb, der bis zu eintausend Gravo beschleunigen könne. Das Raumkrümmungstriebwerk konnte bis zu vierhundert Überlicht erreichen. Alle diese Technologien funktionieren auch im Zeitalter der galaxisweiten Hyperstürme.

Damit könnten die Schiffe der TFU, falls all die Versprechungen stimmen, zumindest die Lokale Wolke mit ihren Hunderttausenden von Sternen in Tagen bis zu einem Jahr erreichen. Der Interstellare Raum öffnet sich jetzt wirklich der Menschheit.

Ein neues Zeitalter bricht an!“


(Artikel der Martian News, Ares City, 11.11..2066)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 5. Januar 2019, 23:00

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Elena
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Wow, Nathan, das wird ja richtig spannend! :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 6. Januar 2019, 10:07

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Wow, Nathan, das wird ja richtig spannend! :st:



Moin Elena. Die Grundidee stammt aus Neo, dessen 'Kosmologische Romane' ich immer noch lese. B-)


Wow, eben in Ares City zwanzig Zentimeter Schnee von den Zugängen und im Innenhof weggeschippt. War schwer wie Beton. Der Süden und auch die Mitte von Süddeutschland versinken im Schnee. Also zumindest im Allemanischen und Bajuarischen Bereich. Wie es im Fränkischen Norden von Süddeutschland aussieht, keine Ahnung.

Wandern ist ohne Schneeschuhe nicht mehr möglich. :lol:

Offensichtlich steht ein schneereicher und vielleicht bald auch kalter Winter vor uns. Der Nordrand der Alpen hat seit gestern einen Meter Neuschnee bekommen.

Sieht so die Klimaerwärmung aus? :o

Machts gut
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 6. Januar 2019, 21:23

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Elena
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Tja, kommt halt immer darauf an, in welcher Gegend man wohnt. ;)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 7. Januar 2019, 10:01

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Tja, kommt halt immer darauf an, in welcher Gegend man wohnt. ;)


Eine schöne Schneelandschaft hat was, wenn die Sonne drauf scheint und du gebahnte Wege entlangläufst. Da schmeckt der Cappu oder der heiße Grog danach dreifach so gut. Ein Tag nachdem ersten Schneechaos sind die wichtigsten Wanderwege oder von der Stadt aus die Langlaufpisten bereit. Der Skisportverein leistet immer tolle Arbeit. Früher habe ich sogar geholfen, die Wege zu spuren. Leider kann ich nicht mehr Ski langlaufen, aber das Wandern reicht auch.

Am Wanderparkplatz gibt es am Supermarktkiosk tollen Cappu und zu Hause Grog im Winter. :lol: Leider schien heute Morgen noch keine Sonne, aber der Hauptwanderweg war bereits gebahnt. Was will man mehr. Wenn du danach als Rentner am Frühstückskiosk sitzt und die anderen zur Arbeit müssen, hat das auch etwas. :devil:

Ach ja, Elena. Meine Wandertouren mache ich oft sehr früh, um danach am PC zu sitzen. Es tut gut zu ohne selbstauferlegten 'Druck' zu schreiben. Wie es aussieht, könnte es am Ende des Monats weitergehen mit der Story posten. Schaun wir maal.

In diesem Sinne

Ad Astra

Homer vom verschneiten Ares City. :)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 7. Januar 2019, 10:29

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Elena
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Ja, das kann ich mir vorstellen, dass Dir das Spaß macht, Anderen zuzusehen, wie sie zur Arbeit müssen, während Du das schon hinter Dir hast. :lol:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 7. Januar 2019, 12:16

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Ja, das kann ich mir vorstellen, dass Dir das Spaß macht, Anderen zuzusehen, wie sie zur Arbeit müssen, während Du das schon hinter Dir hast. :lol:


Eben, dafür ist der Rentner älter und hat überall langsam Probleme. Beispielsweise mit dem weiten wandern, nur noch maximal eine Stunde Arbeit am PC pro Sitzung und und. Du weißst schon. :unschuldig:

Aber seien wir zufrieden, mit dem was wir haben. Es könnte schlimmer sein. Selbst ein Winter gehört dazu und hat wirklich seine Freuden, wenn du nicht bei jeden Straßenverhältnissen zur Arbeit mußt. :o

Die Heimat ist immer dort wo dein Herz sich heimisch fühlt. Für viele Alemannen bedeutet dies: du lebst in einer Dorfgemeinschaft, bist Teil eines Klans und bleibst trotzdem Individualist. Dann lebst du trotz der Landluft in der Nähe einer Stadt, um jederzeit ein Teil auch derselben zu sein. Viele dich ich persönlich kenne, empfinden so und leben gleichzeitig in beiden Welten.


In diesem Sinne

Ad Astra

Homer
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 17. Januar 2019, 09:28

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Homer G Adams
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Moin, moin,

Da ich immer noch in der Pause am Hintergrund der Longstory arbeite, möchte ich die Zeit bis Ende Januar nutzen, um hier eine kleine Zusammenfassung zu geben, was wir von Seiten der TFU im Jahre 2070 wissen. Auf den kosmologischen Hintergrund soll hier an dieser Stelle aus Storygründen nicht eingegangen werden.


Die Annalen der Menschheit
Zusammenfassung: Zeitraum 2036-2070

(von Cyr Aescunnar, Kosmohistoriker)

Spoiler:
Die TOSOMA flog noch 2036 nicht nur zum Mars und ins Wegasystem, sondern auch einmal nach Centauri Prime, dem erdähnlichen dritten Planeten des Alpha Centauri-Systems und gründete dort mit einigen Tausend Erstsiedler die Kolonie ‚Birdtown’. Der Name wurde nach jenem Konzernchef benannt, der zu einem erheblichen Teil diese menschliche Erstsiedlung finanzierte und mit seiner Firma inklusive den meisten Mitarbeiter auf den Planeten umsiedelte. Er brachte alle Anlagen und die Mitarbeiter seiner Firma mit einem riesigen eiförmigen lichtschnellen Schiff der Ferronen nach fünf Jahren Flug nach Birdtown.

Die Kolonie wurde immer wieder von einem Klan räuberischer Raumnomaden (krimineller Klan der Mehandor) der dort ebenfalls wegen den ab 2037 aufkommenden Hyperstürmen strandete, heimgesucht. Auch einige lichtschnelle TFU- Großfrachter und Kolonistenschiffe erreichten jeweils nach fünf Jahren Flug das Solsystem oder umgekehrt das Centauri-Triple System.

Dann am 20.12. 2066 erreichte die FANTASIA im Erstflug mit dem neuen Raumkrümmungsantrieb (RKA) das Centauri-Triple-System. Den Raumkrümmungsantrieb der Synos nannte die Flotte jetzt ‚Warpantrieb’. Zuerst als Witz gedacht, setzte sich der Name „Warpantrieb“ im Flottenjargon durch, während die Ingenieure und Wissenschaftler diesen Begriff hassten.

Bereits Anfang Januar 2037, als der Richtstrahl- Hyperfunk in der Lokalen Flocke noch funktionierte, schloss die TU und Ferrol die Terranisch-Ferronische Union (TFU). Die Ferronen stellten den Terranern sämtliche Blaupausen ihrer Hightech zur Verfügung. Umgekehrt die Terraner ihre bereits entschlüsselte arkonidisch- topsidische Hightech. Bis zum Beginn der ‚Zweiten Archaischen Perioden’ (ab März 2037) flogen die TOSOMA und die NESBITT insgesamt ein Dutzend Mal zwischen dem Wegasystem hin und her und brachten Menschen und Güter nach Rofus ins Wegasystem. Im Gegenzug brachten sie Ferronen und Güter zurück ins Solsystem. Die Gefahr aufgrund der Strukturerschütterungen der Transitionen geortet zu werden, sahen die Verantwortlichen wegen den beginnenden galaxisweiten Hyperstürmen und dem damit verbundenen Nichtfunktionieren der 5D-Technik nicht.

Das stimmte allerdings nicht, wie wir noch sehen werden…

2064 erreichten folgende drei gigantische ferronische eiförmige lichtschnelle Schiffe das Solsystem, nach 27 Jahren Flug: eine Raumarche mit dreihunderttausend ausgesuchten und in der Arche schlafenden ferronischen Koloniefachleute, zwei riesige fünf Kilometer lange Raumfrachter mit einer Bestückung aus ferronischer Hightech, zerlegten Raumfähren, Ionentriebwerken, Kaltfusionsmeiler aller Größen und automatisch arbeitende Fabriken bzw. 3 D-Drucker, welche terranische Produkte noch immer ‚alt’ aussehen ließen. Die Kolonisten und Frachten galten für dass marsianische Areal, New Thorta und Ares City auf dem Mars und auch den ferronischen Stadtteil in Terrania.

Auch terranische lichtschnelle Riesenfrachter und Archen reisten wie bereits oben erwähnt in fünf Jahren zum Centauri Triplesystem, um die dortige Kolonie im Alpha-System auf Centauri Prime auszubauen. 2066 lebten auf Centauri Prime in Birdtown und auf dem Planeten insgesamt bereits zwanzig Millionen Terraner und Tausende Ferronen. Ihre Technologie und Wissenschaft besaß den normalen terranisch-ferronischen Standard. Da die Terraner auf die astronomischen Daten der Venuszuflucht zugreifen konnten, kannten sie im Umkreis von zehn Lichtjahren rund um das Solsystem die Koordinaten von drei weiteren Klasse M oder N-Planeten, die für Terraner leicht zu besiedeln waren. Ein Klasse N-Planet im Siriussystem konnte durch ein leichtes Terraforming erschlossen werden. Alle drei Planeten wurden das Ziel von lichtschnellen Raumarchen, deren Konstruktionspläne natürlich von den Ferronen stammten
Auch viele individualistisch veranlagte Menschen aller Länder schlossen sich in ‚Interstellar Adventures’ Gesellschaften zusammen, um in den stellaren Weiten, Siedlungsplaneten zu finden. Koordinaten von erdähnlichen Planeten hatten sie alle erworben, um im Umkreis von dreißig Lichtjahren rund um das Solsystem eine neue Heimat zu finden. Die Koordinaten stammten von der Venuszuflucht, nachdem Hacker diese zuvor verheimlichten Daten aus den Servern der TFU gehackt hatten. Also starteten in den dreißig Jahren zwischen anfangs 2037 bis 2067 etwa zwei Dutzend große private lichtschnelle Siedlungsschiffe ins Lokale Umfeld des Solsystems. Sie hatten keine Ahnung wie es auf den erdähnlichen Zielplaneten nach zehntausend Jahren aussah, denn so alt waren die Planetenkoordinaten. Immerhin wussten sie, dass diese Planeten zumindest erdähnliche Bedingungen boten.

Am 11.11.2066 meldete sich aus dem Quarantänegebiet auf der Rückseite von Luna eine Entität, die sich NATHAN nennt und von sich behauptet, eine ‚Biokybernetik mit einem Zellplasma- Anteil’ zu sein.
Sie sei eine Entität der kybernetischen Spezi die sich ‚Syno’ nennt. Die Spezi sei im Kampf der Allianz gegen die Humanoiden neutral. Aber er NATHAN sei mit all seinen Möglichkeiten ein treuer Anhänger der terranischen Menschheit.
Als Antrittgeschenk stellte NATHAN der TFU einen sogenannten ‚Raumkrümmungsantrieb’ (RKA) zur Verfügung und ein Aggregat, das ein Kompensationsfeld erzeugt, welches bis zu eintausend Gravo adsorbiert. Ferner einen neuen Sublichtantrieb, der bis zu eintausend Gravo beschleunigen konnte. Das Raumkrümmungstriebwerk konnte bis zu vierhundert Überlicht erreichen. Alle diese Technologien funktionieren auch im Zeitalter der galaxisweiten Hyperstürme, weil sie auf der Basis des ‚Subraum’, einer Zwischendimension basieren.
Damit können die Schiffe der TFU seit 2067 zumindest die Lokale Wolke mit ihren Hunderttausenden von Sternen in Tagen bis zu einem Jahr erreichen. Der Interstellare Raum öffnet sich jetzt wirklich der Menschheit.

Im Sektor Alpha Centaurus sind wir bekanntlich bereits 2036 auf fremde Humanoiden, u.a. auch sogenannte ‚Galaktische Händler’, die sich Mehandor nennen, gestoßen. Sie verkaufen ab 2067 jetzt die ‚Warptechnologie’ mit ihren vierhundertfachen Überlichtfaktor, an Alle, die bezahlen können. Wir wissen nicht, ob die Syno auch den Mehandor diese ÜL- Technologie zur Verfügung stellten oder sie von den kriminellen Raumnomaden, welche die FANTASIA kaperten, erworben haben. In jedem Falle hat sich innerhalb dem Raumsektor der Lokalen Flocke diese Technologie bereits seit 2067 wie ein Virus ausgebreitet und bereitet der TFU- Flotte unter Solarmarschall Bull immer mehr Probleme, weil er den Raum der Solaren Flocke als ureigenes TFU- Gebiet betrachtet und mit seinen nunmehr dreihundert überlichtschnellen Schiffen, die NATHAN zur Verfügung stellte, kontrolliert.

Zudem sind wir auf eine geheime mächtige Organisation, die ‚Akonos’, gestoßen, die jetzt ebenfalls über diese Technologie verfügt, weil sie unser erstes Warpschiff, die FANTASIA von verbrecherischen Raumnomaden entern ließ und deren Technik kopierte. Jetzt haben wir zur Überlichtraumfahrt fähige Raumpiraten, die seit 2068 unser Solares System als ‚Riders’ heimsuchen. Zum Glück legen sie sich mit Solarmarschall Reginald Bull an. Er wird sie mit seinen Spezialeinheiten der TFUF in die Hölle schicken. Außerdem soll die Akonos schon mindestens seit 2061 im Solsystem tätig sein. Verfügte diese bereits unabhängig von der Entwicklung der Synos über eine Subraum-Technologie und den Raumkrümmungsantrieb? Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Akonos, wie die Condos Vasac, das Astral Porter-Netzwerk der Memeter nutzen könnte.

Offenbar nutzten die Memeter und ihre Nachfolger die Liduuri sogenannte ‚Faltpunkt’-Portale oder Astrale Porter, die nur an bestimmten ‚verdichteten’ Stellen im Psionischen Netz funktionierten, d.h. an den ‚Faltpunkten’ des hiesigen Psionischen Netzes. So existiert zumindest im Bereich der ‚Lokalen Wolke’, also im Dreihundertlichtjahreraumsektor, dessen Mittelpunkt das Solsystem und das Triple Centaurus System bilden, dieses Netzwerk aus Fern- Transmittern, die auch im Zeitalter der ‚Zweiten Archaischen Perioden’ funktionieren. Inzwischen ist uns bekannt, dass diese Fern-Transmitter, welche Sonnensysteme miteinander verbinden, deshalb funktionieren, weil sie die höchststufigen Hyperfrequenzen und dort das sogenannte ‚Psionische Netz’ nutzen.

Stichwort: Galaktische Mediziner oder Aras:

Seit die TOSOMA vor dreißig Jahren erstmals das Centauri-Triple- System angeflogen war, kurz vor dem Einsetzen der permanenten Hyperstürme auch in der Lokalen Flocke, und dorthin einige Tausend Erstsiedler verbrachte, waren sie dort unter anderem auf ein gestrandetes Klinikschiff der Galaktischen Mediziner, der Aras gestoßen. Einige Hundert von Galaktischen Mediziner flogen mit der TOSOMA noch vor dem Einsetzen der Ersten Hyperstürme ins Solsystem mit. In Terrania errichteten sie eine große Ara-Klinik und eine Ausbildungsstätte für terranische und ferronische Mediziner und Genetikern.


(Cyr Aescunnar, Kosmohistoriker, Ares City, 2070)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 23. Januar 2019, 10:22

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Homer G Adams
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Perry Rhodan 3000

Bekanntlich lese ich seit 1966 PR und habe seit dem Atopen-Zyklus aufgehört die EA zu lesen. Der Grund ist in diesem Thread bekannt: Abkehr vom Zwiebelschalenmodell von Voltz und Mahr. Auch der Tod von Ronald Tekener war ein Anlass. In meinen Augen eine Figur, die zu PR gehört.

Nun liegt Band 3000 in greifbarer Nähe. Ab diesem Band gebe ich trotz allen Vorbehalten, des momentanen Kurses der EA noch eine Chance, nur um des SF-Abenteuer und meiner großer Neugier auf den neuen Zyklus willen.

Der PR-Autor Leo Lukas soll in einem CORONA-NEWSLETTER Artikel gesagt haben, dass wenn Atlan, Bully, Gucky oder Tolot eines Tages vor der Tür stehen würden und uns einladen würden mit ihnen zu den Sternen zu fliegen, so würden wir vielleicht zögern ihnen auf die Große Reise zu folgen.

Stünde Perry Rhodan vor dieser Tür würden wir ihm folgen.

Nun, das mag für viele Leser gelten, weil Perry für sie das Nonplusultra darstellt.

Für mich galt das seit Jahrzehnten allerdings nicht mehr. Mir sind diese ‚Nebenfiguren’ wichtiger und natürlich die Mission der Menschheit.

Atlan und Bully würde ich in jedem Falle sofort folgen zu den Sternen: Ad Astra
:devil: :unschuldig:
:
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Re: Requien für ES

Beitragvon sonnenwind » 23. Januar 2019, 11:23

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sonnenwind
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@ Homer
Ich würde mich, obwohl ich PR & Co. sehr mag, Perry auf einer Weltraummission nicht anschließen wollen. Da würde ich mich eher mit den 'autoritären" Starfleet- Strukturen aus dem StarTrek-Kosmos anfreunden, obwohl die dortigen Protagonisten ja auch oft ihre Probleme damit haben. Jedenfalls würde ich eher mit Kirk, Picard, Janeway & Co. ins Universum aufbrechen.-
Was PR angeht, sind mir die "Nebenfiguren" wichtiger als PR selbst. Atlan, Homer, Gucky besonders. Für die "große Idee", die dahinter steht, würde ich mich begeistern... es muß ja auch "Bodenpersonal" geben.- :devil:
Ich lese bevorzugt NEO, EA mittels Hörbüchern ( die ersten Zyklen ), werde mir aber auf jeden Fall die Nr. 3000 holen und zwar nicht wegen dem "schönen" ( ähem! ) TiBi, :devil:, sondern weil mich der Titel neugierig gemacht hat.-
Ich kann verstehen, dass jahrzehntelange Fans wie Du bestimmte Wünsche den Inhalt der Serie betreffend haben. Aber alles verändert sich, was dem Zeitgeist geschuldet ist. Und die Schreibe der Autoren ändert sich auch; Autoren von heute kann man nicht mit ihren Vorgängern vergleichen, die vor 50 Jahren durchaus fesselnd geschrieben haben. Alles ist im Wandel... junge Männer von heute ( und natürlich auch junge Frauen wie ich ) wollen oft anders unterhalten werden als Altleser. Setzen oft andere Prioritäten. Und die Autoren haben eben das Problem, ältere und jüngere Leser/innen unter einen Hut zu bringen, damit allen die Serie gefällt. Das ist nicht leicht und dieses Bemühen der Autoren verdient Respekt. Deshalb müssen sie oft von althergebrachten Dingen Abschied nehmen und Neues bringen, ohne die "Altfans" zu vergraulen. Was einigen Fans dann nicht paßt. Bei Star Trek sieht es doch genauso aus. Zwischen den alten und neuen Serien liegen Welten. Nun müssen die Fans mitziehen oder es bleiben lassen; grundsätzlich sollten sie aber mMn eine Entwicklung, die sie selbst für nicht gut halten, durchweg schlecht reden, denn anderen gefällt sie gerade so wie sie ist.-
Ich wünsche Dir jedenfalls gute Unterhaltung mit PR3000 und dass Dir Dein Wiedereinstieg in die Serie auf längere Zeit gefallen wird.
Es geht weiter...
... auch wenn es manchmal nicht so scheint.
Das Leben findet immer einen Weg und blüht plötzlich da wieder auf, wo man es am wenigsten erwartet.

Re: Requien für ES

Beitragvon Ce Rhioton » 23. Januar 2019, 11:39

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Ce Rhioton
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@ sonnenwind: Deiner Analyse stimme ich in weiten Teilen zu.
Aber für jüngere Leser/innen wurde doch bereits NEO ins Leben gerufen.
Wenn nun auch noch die EA verjüngt wird, wird es zwei Young Adult-Serien geben - und was bleibt dann uns, die dem Lebensziel näher sind als uns lieb sein kann? :unsure:

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 23. Januar 2019, 12:40

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Homer G Adams
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sonnenwind hat geschrieben:@ Homer
Ich würde mich, obwohl ich PR & Co. sehr mag, Perry auf einer Weltraummission nicht anschließen wollen. Da würde ich mich eher mit den 'autoritären" Starfleet- Strukturen aus dem StarTrek-Kosmos anfreunden, obwohl die dortigen Protagonisten ja auch oft ihre Probleme damit haben. Jedenfalls würde ich eher mit Kirk, Picard, Janeway & Co. ins Universum aufbrechen.-
Was PR angeht, sind mir die "Nebenfiguren" wichtiger als PR selbst. Atlan, Homer, Gucky besonders. Für die "große Idee", die dahinter steht, würde ich mich begeistern... es muß ja auch "Bodenpersonal" geben.- :devil:
Ich lese bevorzugt NEO, EA mittels Hörbüchern ( die ersten Zyklen ), werde mir aber auf jeden Fall die Nr. 3000 holen und zwar nicht wegen dem "schönen" ( ähem! ) TiBi, :devil:, sondern weil mich der Titel neugierig gemacht hat.-
Ich kann verstehen, dass jahrzehntelange Fans wie Du bestimmte Wünsche den Inhalt der Serie betreffend haben. Aber alles verändert sich, was dem Zeitgeist geschuldet ist. Und die Schreibe der Autoren ändert sich auch; Autoren von heute kann man nicht mit ihren Vorgängern vergleichen, die vor 50 Jahren durchaus fesselnd geschrieben haben. Alles ist im Wandel... junge Männer von heute ( und natürlich auch junge Frauen wie ich ) wollen oft anders unterhalten werden als Altleser. Setzen oft andere Prioritäten. Und die Autoren haben eben das Problem, ältere und jüngere Leser/innen unter einen Hut zu bringen, damit allen die Serie gefällt. Das ist nicht leicht und dieses Bemühen der Autoren verdient Respekt. Deshalb müssen sie oft von althergebrachten Dingen Abschied nehmen und Neues bringen, ohne die "Altfans" zu vergraulen. Was einigen Fans dann nicht paßt. Bei Star Trek sieht es doch genauso aus. Zwischen den alten und neuen Serien liegen Welten. Nun müssen die Fans mitziehen oder es bleiben lassen; grundsätzlich sollten sie aber mMn eine Entwicklung, die sie selbst für nicht gut halten, durchweg schlecht reden, denn anderen gefällt sie gerade so wie sie ist.-
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Hallo Sonnenwind,

Ich freue mich sehr, dass du dich wieder an diesem Thread beteiligst.

Auch deine Argumentation kenne ich natürlich von vielen wohl jüngeren Lesern.

Aber ich glaube halt immer noch bis zum Beweis des Gegenteils, das die meisten PR-Leser, die Serie seit Jahrzehnten lesen und die ‚Jungleser’ klar in der Minderheit sind.


Wirklich möchte ich NICHT einen Gegensatz zwischen Alt- und Jungleser aufmachen, weil die Serie b e i d e Gruppen zur weiteren Existenz benötigt.

Sicherlich ist es für die ‚Jüngeren’ Autoren nicht leicht die umfangreiche Kosmologie der Serie und die vielen Figuren weiter mit Leben zu erfüllen.

Aber alle Alt-Leser, die wie ich denkt, hängen halt an der Voltz und Mahr-Kosmologie oder an Topfiguren wie Ronald Tekener.
Du kannst das nicht nachempfinden, wie es in den Sechziger, den Siebziger oder Achtziger war und die Kosmologie von Voltz und Kurt Mahr eingeführt wurde.

Zumindest für mich war es für eine SF-Serie wie eine Offenbarung.

Darauf zu verzichten fällt all jenen Leser, die daran hängen, nicht leicht. Auf sie einfach zu verzichten, ich weiß nicht, ob die Serie dann noch meine ist.

Aber ich gebe der EA ja ab Band 3000 noch eine Chance. Neo kommt für mich nicht infrage.

Trotzdem wage ich in diesem Thread ein kosmologischer Vergleich zwischen der EA-Kosmologie, wie ich sie mag und Neo, weil zumindest die Neo-Kosmologie interessant ist.

In diesem Sinne Sonnenwind: Jedem das Seine!

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 23. Januar 2019, 12:45

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Ce Rhioton hat geschrieben:@ sonnenwind: Deiner Analyse stimme ich in weiten Teilen zu.
Aber für jüngere Leser/innen wurde doch bereits NEO ins Leben gerufen.
Wenn nun auch noch die EA verjüngt wird, wird es zwei Young Adult-Serien geben - und was bleibt dann uns, die dem Lebensziel näher sind als uns lieb sein kann? :unsure:


[quote]

Stimmt, zwei Adult-Serien, ala Neo wäre für die EA auch für mich 'zuviel'.

:-=
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 23. Januar 2019, 12:51

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Homer G Adams
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Übrigens Sonnenwind

Mit Perry würde ich auch wie mit Atlan und Bully aber NIEMALS mit Picard in die Kosmische Weiten aufbrechen. Das wäre für einen Rhodanisten ein No Go. B-) :devil:

Wenn schon, dann könnte ich mir das noch mit Archer und seinem Beagle vorstellen, aber niemals Picard.. :lol:

Trotzdem er liebt Earl Grey wie Homer G. Adams. Atlan bevorzugt zumindest bei mir Cappuccino. Bei Perry habe ich das vergessen. :-=
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Re: Requien für ES

Beitragvon Clark Flipper » 23. Januar 2019, 13:07

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Clark Flipper
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sonnenwind hat geschrieben:@ Homer

Ich stimme dir hier vollkommen zu.
Als Mitbringsel der 80ziger bin ich ja angeblich kein Altleser, aber ich ziehe mir solch einen Schuh nicht an.

Leider ist es so, daß bei PR viele meinen ihre Meinung entspricht der Mehrheit.

Allerdings reicht ein objektiver Blick ins Forum um zu erkennen das die Fans so vielschichtig sind wie die Serie.

Das macht es Spannend und Unterhaltsam und ist definitiv einer der Gründe für den Erfolg.

Manchmal erinnert mich das an die Partnervermittlungen im TV. Aber
wenn jeder nur das aussucht, was er meint zu wollen, weshalb gab es so viele Beziehungen wo die Menschen gesagt haben, daß sie niemals gedacht hätten das es passen könnte.

Und so ist es doch erst recht in der Serie.
Ich kann mir ein ewiges Solares Imperium nicht vorstellen.

Aber da man die Möglichkeit hat, jeden Zyklus wieder zu lesen oder es Fans wie Homer und andere gibt, die ihre Lieblingsgeschichten weiter erzählen ist es doch perfekt. ;)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Ce Rhioton » 23. Januar 2019, 15:06

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Ce Rhioton
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Clark Flipper hat geschrieben:
sonnenwind hat geschrieben:@ Homer

Ich stimme dir hier vollkommen zu.
Als Mitbringsel der 80ziger bin ich ja angeblich kein Altleser


Das geht schon in Ordnung - 50plus ist alt. :st:
Zwar ist jeder Erstleser ein Altleser, jedoch nicht jeder Altleser zwingend Erstleser.

Aber da man die Möglichkeit hat, jeden Zyklus wieder zu lesen.


Na ja, sooo alt, dass wir die alten Zyklen vergessen hätten, sind wir dann auch wieder nicht. :P

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 23. Januar 2019, 15:48

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Homer G Adams
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Clark Flipper hat geschrieben:
sonnenwind hat geschrieben:@ Homer


Leider ist es so, daß bei PR viele meinen ihre Meinung entspricht der Mehrheit.

Allerdings reicht ein objektiver Blick ins Forum um zu erkennen das die Fans so vielschichtig sind wie die Serie.

Das macht es Spannend und Unterhaltsam und ist definitiv einer der Gründe für den Erfolg.
Aber da man die Möglichkeit hat, jeden Zyklus wieder zu lesen oder es Fans wie Homer und andere gibt, die ihre Lieblingsgeschichten weiter erzählen ist es doch perfekt. ;)


Hallo Clark.

Keine Ahnung, ob ich mit meiner Meinung viele Altleser vertrete. Ehrlich gesagt interessiert mich das auch nicht. Jeder kann doch lesen was ihm gefällt. Und gefällt einem eine Serie nicht mehr, dann ist halt Schluss damit.

Zum Glück gibt es beispielsweise im Perryversum unendlich viel Lesematerial, dass einem gefällt und das man gerne ein zweites oder xtes Mal liest. ;)

Und stimmt, ich erzähle meine Lieblingsgeschichten, Ideen und Kosmologien weiter, solange meine Gesundheit es noch erlaubt. Und alle die mir dabei lesetechnisch oder auch in Threadposts folgen, herzlich Willkommen, dabei. :st:

Als Hobbyautor, der zwar hauptsächlich nur zu seinem eigenen Vergnügen schreibt, sehe ich allerdings genau auf die Klicks. Dies ist mein einziger Wertmesser, ob es sich noch ‚lohnt’ weiter zu posten.
Im Moment stimmen noch die Klicks. :unschuldig:

In diesem Sinne

Ad Astra
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 23. Januar 2019, 15:56

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Homer G Adams
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Ce Rhioton hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:
sonnenwind hat geschrieben:@ Homer

Ich stimme dir hier vollkommen zu.
Als Mitbringsel der 80ziger bin ich ja angeblich kein Altleser


Das geht schon in Ordnung - 50plus ist alt. :st:
Zwar ist jeder Erstleser ein Altleser, jedoch nicht jeder Altleser zwingend Erstleser.

Aber da man die Möglichkeit hat, jeden Zyklus wieder zu lesen.


Na ja, sooo alt, dass wir die alten Zyklen vergessen hätten, sind wir dann auch wieder nicht. :P


Und was ist mit 65 plus :unschuldig:

Nein wichtig ist doch nur die geistige Fitheit und Frische. Sie belebt auch das Schreiben.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Clark Flipper » 23. Januar 2019, 16:00

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Clark Flipper
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Bitte nicht als Vorwurf und schon gar nicht an dich interpretieren, man neigt dazu zu sich sprachlich zu verallgemeinern, auch ich. ;)

Wir sind, wenn ich dich hier lese ganz nah beieinander und um deine Klicks mach ich mir keine Gedanken, Qualität setzt sich durch. :D
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 23. Januar 2019, 17:01

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Homer G Adams
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Eine kleine Uralt PR-Historie in Erwartung von PR Band 3000

Spoiler:
Die sechziger Jahre
Waren bis etwa Band 500 geprägt durch KHS und CD. KHS wurde mit ‚Handgranatenherbert’ und PR als ‚Hitler des Weltraumzeitalters’ beschimpft.

Aber damit tut man KHS sicherlich unrecht. Die 60er Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs. Eine Zeit in der Träume geträumt wurden von einer besseren Menschheit, die sich schlussendlich vereinigt und zu den Sternen aufbricht.
Auch gesellschaftspolitisch wurden solche Träume geträumt, um erstarrte Strukturen aufzubrechen und auf vielen Ebenen Neu zu denken.

Natürlich war auch PR immer ein Spiegelbild seiner Zeit.

In den Siebzigern hatte Voltz die Idee eines harmonischen Universums, in dem die Menschen in eine ‚höhere Ordnung’ eingebunden waren.

Hier ein kleiner kosmologischer Überblick, den Voltz und Mahr aufwarfen.

Aus der PR-Kosmologie wissen wir seit etwa Band 1271 – Finale in der Tiefe, erschienen im Dezember 1985, dass jedes Universum Teil eines größeren Ganzen, des Multiversums ist. Die einzelnen parallelen Universen unterscheiden sich untereinander durch eine physikalische Konstante, der „Strangeness“ sowie durch unterschiedliche Naturkonstanten. So wissen wir nicht nur von der Existenz diverser Paralleluniversen, sondern beispielsweise von einem Antimaterieuniversum oder dem Arresum einem Spiegelbilduniversum. Alle Universen werden durch die Dimension der ‚Tiefe’ voneinander getrennt.

Dann existiert ein kosmisches Schöpfungsprogramm in Form des „Moralischen Codes“, welcher in der Gestalt einer langen Kette von psionischen Feldern, den „Kosmonukleotiden“
das Universum umspannt. Sie haben die Form einer Doppelhelix. Wie der genetische Code die materielle Evolution des Körpers bestimmt, determiniert der „Moralische Code“ die biologische Evolution und physikalische Struktur des Multiversums.

Die Evolution des Lebens im Universum wird durch das Zwiebelschalenmodell beschrieben. Im Innern der Zwiebel sind unbelebte Strukturen. In den Schichten darüber Viren und Bakterien, Einzeller, Vielzeller, Pflanzen, Tiere, planetare Intelligenzen, raumfahrende Völker und auf der äußersten Schalen schließlich die Entitäten wie Superintelligenzen, Geistwesen, Materiequellen, Kosmokraten und Chaotarchen ihr Gegenpol.

Die Kosmokraten und ihre Helfer, wie einst die Sieben Mächtigen, dann die Porleyter und schließlich die Ritter der Tiefe kämpfen gegen ihre Gegenpole die chaotarchische Grundordnung für die Kosmische Ordnung, durch die erst Leben möglich ist, wie wir es kennen und vom Moralischen Kode repräsentiert und gesteuert wird. So gesehen sind die kosmokratischen Helfer nur Wächter des Moralischen Kodes.

Einst beschleunigten die Kosmokraten die Entwicklung des Lebens und der Intelligenz im Universum durch die Sporenschiffe und Sternenschwärme.
Ihre wichtigsten Hilfsmittel waren dabei, die Lebensspore, Biophore in Form von ON- und NOON-Quanten.

Wichtig für die Höherentwicklung von multidimensionaler Energie ist die ÜBSEF-Konstante, die von vielen Intelligenzen auch die ‚Seele’ genannt wird.
Jedes höherentwickelte vernunftfähige Lebewesen spiegelt sich in einem sechsdimensionalen Kontinuum wider, das mit unseren vierdimensionalen Sinnen naturgemäß nicht erfassbar ist. Erst in der Wechselwirkung zwischen den Dimensionen können wir Intelligenz und Individualbewusstsein entwickeln.

In der Nach-Voltz-Ära, auf die ich nur ansatzweise eingehen möchte, erstarrte die Serie. Alles was die Großen Kosmologen der Serie Voltz und Mahr erschufen galt plötzlich nicht mehr oder wurde in Frage gestellt. Eine Umbewertung der Serie erfolgte. Vor allem die Kosmokraten wurden beschuldigt, durch ihre langen Pläne, das Leben von Völkern und Einzelnen aufs Spiel zu setzen.
Spiegelbildlich wurde die Chaostheorie damals breiten Schichten der Bevölkerung bekannt und eigentlich nicht negativer beurteilt, als das Wirken der Kosmokraten. Ohne ein gewisses Chaos gäbe es ja keine Fortentwicklung.
Gewalt und Krieg gehören eben dazu. Das Universum wurde ein brutaler Ort, ein Haifischbecken ohne Harmonie, in der wie in der Natur jedes Lebewesen, um sein Überleben kämpft. Jene die an ein harmonisches Universum glaubten waren Traumtänzer.

Spiegelbildlich führte der Zusammenbruch des Kommunismus eben nicht zu einer besseren Welt. Im Gegenteil: Neoliberalismus, überall aufbrechende Kriege, Terrorismus, rücksichtslose Globalisierung und die Trennung von Arm und Reich wurde größer.

Spiegelbildlich erlebten wir in der PR-Serie, wie in kosmologischer Sicht, die Menschen sich aus der Abhängigkeit von den Hohen Mächten, den Kosmokraten und Chaotarchen zu befreien suchten. Eine Inflation von Superintelligenzen wurden in den Geschichten spannend beschrieben und gar ein Zusammenschluss von SI’s um einen ‚Dritten Weg’ zu beschreiten. Man flog in Rekordgeschwindigkeit von einem Punkt des Universums zum Anderen. Dieser Inflation der Supertechnik wurde mit der Hyperimpedanz ein Riegel vorgeschoben.

Eigentlich interessante Geschichten, aber eigentlich kosmologisch gesehen, nichts Neues.

Kosmologisch gesehen, war die PR-Serie theoretisch mit Band 1271 fertig erzählt.

Sicherlich, jetzt wurde alles beliebig. Kosmologisch ein Abklatsch der glorreichen Siebziger Jahre bis 1984, als diese Kosmologie entwickelt wurde.

Trotzdem las der Leser gerne weiter. Es waren farbige Geschichten, tolle Planetenabenteuer, Expeditionen in unbekannte Weiten des Universums und und und

Kosmologisch sehnten sich viele kosmologisch orientierte Altleser sich nach den Glorreichen Zeiten zurück, als Voltz und Mahr erst die Kosmologie erarbeiteten und uns Leser von Zyklus zu Zyklus bis Band 1271 langsam entschleierten. Mit Spannung erwarteten wir das Weiterspinnen der Kosmologie. Ich persönlich wurde bitter enttäuscht, als die ‚Ritter der Tiefe’, kaum ernannt, sofort gegen die Kosmokraten rebellierten.

Als kleine Replik auf die RdT behielten Perry und Atlan ihre ‚Ritterauren’. Man wollte die kosmologisch orientierten Altleser nicht noch mehr vergraulen.
Auch der Schreiber dieser Zeilen sagte sich: Immerhin haben Perry und Atlan ja noch die Ritterauren. Ergo besännen sich die beiden doch noch irgendwann auf ihre Kosmische Aufgabe. Pustekuchen.

Irgendwann, spätestens beim Zyklus des Neuroversums, war beim Verfasser Schluss


Gespannt können wir jetzt die ‚Vision 3000’ erwarten. Ob es wieder eine Enttäuschung wird.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 23. Januar 2019, 17:05

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Clark Flipper hat geschrieben:Bitte nicht als Vorwurf und schon gar nicht an dich interpretieren, man neigt dazu zu sich sprachlich zu verallgemeinern, auch ich. ;)

Wir sind, wenn ich dich hier lese ganz nah beieinander und um deine Klicks mach ich mir keine Gedanken, Qualität setzt sich durch. :D



Dem kann ich nur zustimmen.

Lies aber meine letzte kleine Zusammenfassung einer Kurz-PR-Historie. Liegen wir da immer noch ziemlich nah beeinander? :devil:

Nein, Spaß und Vielfalt muss halt sein. :rolleyes:
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