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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 31. Dezember 2018, 00:52

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 31. Dezember 2018, 08:44

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Elena hat geschrieben:Alles Gute! Bis bald!


Danke für die Guten Wünsche, Elena.

Im Übrigen wünsche ich allen Lesern und Mitmacher in diesem Thread:

Ein Glückliches, Gesundes und Erfolgreiches


Jahr 2019.

Bleibt cool.
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Meiner Einer » 31. Dezember 2018, 10:37

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Auch dir und allen anderen hier im Forum einen Rutsch freien Kalenderwechsel. ;)

Alles Gute im neuen Jahr.

Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 1. Januar 2019, 00:24

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Ich wünsche auch Allen ein frohes und gesundes und erfolgreiches Neues Jahr! :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 5. Januar 2019, 09:00

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Homer G Adams
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Moin,

Zwischendurch, das belastet mich ni cht, weil ich ab jetzt zumindest am Hintergrund wieder arbeite. Wann die nächsten Folgen kommen, kann ich noch nicht sagen. Immerhin, ich arbeite nach einer zehntägigen Pause, wieder am Hintergrund..

Intermezzo

Spoiler:
„Seit dem schweren Gleiterunfall des vormaligen 1. Administrator der TFU Homer G. Adams am 20.4.2040 auf der Rückseite des Monds und sein dortiges einjähriges Verschwinden, wissen wir, dass auf diesem Teil von Luna etwas Rätselhaftes vorgeht, zumal in diesem Gebiet, das etwa die halbe Rückseite des Monds ausmacht, weitere Menschen und komplette Expeditionen auf mysteriöse Weise verschwanden.
Auch Homer G.Adams zog sich von der Politik zurück und widmete sich nur noch dem weiteren Ausbau seiner GCC und verlegte seinen Stammsitz nach Ares City auf den Mars.

Am 20.3.2041 verhängte die TFU deshalb eine Quarantäne über dieses Mondgebiet. Die menschlichen Siedlungen auf Luna wurden allesamt auf der Vorderseite des Monds mit einer Blickmöglichkeit auf die Erde errichtet.

Vor fünf Stunden meldete sich aus dem Quarantänegebiet eine Entität, die sich NATHAN nennt und von sich behauptet, eine ‚Biokybernetik mit einem Zellplasma- Anteil’ zu sein.
Sie sei eine Entität der kybernetischen Spezi die sich ‚Syno’ nennt. Die Spezi sei im Kampf der Allianz gegen die Humanoiden neutral. Aber er NATHAN sei mit all seinen Möglichkeiten ein treuer Anhänger der terranischen Menschheit.

Als Antrittgeschenk stellt NATHAN der TFU einen sogenannten ‚Raumkrümmungsantrieb’ (RKA) zur Verfügung und ein Aggregat, das ein Kompensationsfeld erzeugt, welches bis zu eintausend Gravo adsorbiert. Ferner einen neuen Sublichtantrieb, der bis zu eintausend Gravo beschleunigen könne. Das Raumkrümmungstriebwerk konnte bis zu vierhundert Überlicht erreichen. Alle diese Technologien funktionieren auch im Zeitalter der galaxisweiten Hyperstürme.

Damit könnten die Schiffe der TFU, falls all die Versprechungen stimmen, zumindest die Lokale Wolke mit ihren Hunderttausenden von Sternen in Tagen bis zu einem Jahr erreichen. Der Interstellare Raum öffnet sich jetzt wirklich der Menschheit.

Ein neues Zeitalter bricht an!“


(Artikel der Martian News, Ares City, 11.11..2066)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 5. Januar 2019, 22:00

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Wow, Nathan, das wird ja richtig spannend! :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 6. Januar 2019, 09:07

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Wow, Nathan, das wird ja richtig spannend! :st:



Moin Elena. Die Grundidee stammt aus Neo, dessen 'Kosmologische Romane' ich immer noch lese. B-)


Wow, eben in Ares City zwanzig Zentimeter Schnee von den Zugängen und im Innenhof weggeschippt. War schwer wie Beton. Der Süden und auch die Mitte von Süddeutschland versinken im Schnee. Also zumindest im Allemanischen und Bajuarischen Bereich. Wie es im Fränkischen Norden von Süddeutschland aussieht, keine Ahnung.

Wandern ist ohne Schneeschuhe nicht mehr möglich. :lol:

Offensichtlich steht ein schneereicher und vielleicht bald auch kalter Winter vor uns. Der Nordrand der Alpen hat seit gestern einen Meter Neuschnee bekommen.

Sieht so die Klimaerwärmung aus? :o

Machts gut
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 6. Januar 2019, 20:23

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Tja, kommt halt immer darauf an, in welcher Gegend man wohnt. ;)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 7. Januar 2019, 09:01

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Tja, kommt halt immer darauf an, in welcher Gegend man wohnt. ;)


Eine schöne Schneelandschaft hat was, wenn die Sonne drauf scheint und du gebahnte Wege entlangläufst. Da schmeckt der Cappu oder der heiße Grog danach dreifach so gut. Ein Tag nachdem ersten Schneechaos sind die wichtigsten Wanderwege oder von der Stadt aus die Langlaufpisten bereit. Der Skisportverein leistet immer tolle Arbeit. Früher habe ich sogar geholfen, die Wege zu spuren. Leider kann ich nicht mehr Ski langlaufen, aber das Wandern reicht auch.

Am Wanderparkplatz gibt es am Supermarktkiosk tollen Cappu und zu Hause Grog im Winter. :lol: Leider schien heute Morgen noch keine Sonne, aber der Hauptwanderweg war bereits gebahnt. Was will man mehr. Wenn du danach als Rentner am Frühstückskiosk sitzt und die anderen zur Arbeit müssen, hat das auch etwas. :devil:

Ach ja, Elena. Meine Wandertouren mache ich oft sehr früh, um danach am PC zu sitzen. Es tut gut zu ohne selbstauferlegten 'Druck' zu schreiben. Wie es aussieht, könnte es am Ende des Monats weitergehen mit der Story posten. Schaun wir maal.

In diesem Sinne

Ad Astra

Homer vom verschneiten Ares City. :)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 7. Januar 2019, 09:29

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Ja, das kann ich mir vorstellen, dass Dir das Spaß macht, Anderen zuzusehen, wie sie zur Arbeit müssen, während Du das schon hinter Dir hast. :lol:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 7. Januar 2019, 11:16

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Elena hat geschrieben:Ja, das kann ich mir vorstellen, dass Dir das Spaß macht, Anderen zuzusehen, wie sie zur Arbeit müssen, während Du das schon hinter Dir hast. :lol:


Eben, dafür ist der Rentner älter und hat überall langsam Probleme. Beispielsweise mit dem weiten wandern, nur noch maximal eine Stunde Arbeit am PC pro Sitzung und und. Du weißst schon. :unschuldig:

Aber seien wir zufrieden, mit dem was wir haben. Es könnte schlimmer sein. Selbst ein Winter gehört dazu und hat wirklich seine Freuden, wenn du nicht bei jeden Straßenverhältnissen zur Arbeit mußt. :o

Die Heimat ist immer dort wo dein Herz sich heimisch fühlt. Für viele Alemannen bedeutet dies: du lebst in einer Dorfgemeinschaft, bist Teil eines Klans und bleibst trotzdem Individualist. Dann lebst du trotz der Landluft in der Nähe einer Stadt, um jederzeit ein Teil auch derselben zu sein. Viele dich ich persönlich kenne, empfinden so und leben gleichzeitig in beiden Welten.


In diesem Sinne

Ad Astra

Homer
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 17. Januar 2019, 08:28

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Moin, moin,

Da ich immer noch in der Pause am Hintergrund der Longstory arbeite, möchte ich die Zeit bis Ende Januar nutzen, um hier eine kleine Zusammenfassung zu geben, was wir von Seiten der TFU im Jahre 2070 wissen. Auf den kosmologischen Hintergrund soll hier an dieser Stelle aus Storygründen nicht eingegangen werden.


Die Annalen der Menschheit
Zusammenfassung: Zeitraum 2036-2070

(von Cyr Aescunnar, Kosmohistoriker)

Spoiler:
Die TOSOMA flog noch 2036 nicht nur zum Mars und ins Wegasystem, sondern auch einmal nach Centauri Prime, dem erdähnlichen dritten Planeten des Alpha Centauri-Systems und gründete dort mit einigen Tausend Erstsiedler die Kolonie ‚Birdtown’. Der Name wurde nach jenem Konzernchef benannt, der zu einem erheblichen Teil diese menschliche Erstsiedlung finanzierte und mit seiner Firma inklusive den meisten Mitarbeiter auf den Planeten umsiedelte. Er brachte alle Anlagen und die Mitarbeiter seiner Firma mit einem riesigen eiförmigen lichtschnellen Schiff der Ferronen nach fünf Jahren Flug nach Birdtown.

Die Kolonie wurde immer wieder von einem Klan räuberischer Raumnomaden (krimineller Klan der Mehandor) der dort ebenfalls wegen den ab 2037 aufkommenden Hyperstürmen strandete, heimgesucht. Auch einige lichtschnelle TFU- Großfrachter und Kolonistenschiffe erreichten jeweils nach fünf Jahren Flug das Solsystem oder umgekehrt das Centauri-Triple System.

Dann am 20.12. 2066 erreichte die FANTASIA im Erstflug mit dem neuen Raumkrümmungsantrieb (RKA) das Centauri-Triple-System. Den Raumkrümmungsantrieb der Synos nannte die Flotte jetzt ‚Warpantrieb’. Zuerst als Witz gedacht, setzte sich der Name „Warpantrieb“ im Flottenjargon durch, während die Ingenieure und Wissenschaftler diesen Begriff hassten.

Bereits Anfang Januar 2037, als der Richtstrahl- Hyperfunk in der Lokalen Flocke noch funktionierte, schloss die TU und Ferrol die Terranisch-Ferronische Union (TFU). Die Ferronen stellten den Terranern sämtliche Blaupausen ihrer Hightech zur Verfügung. Umgekehrt die Terraner ihre bereits entschlüsselte arkonidisch- topsidische Hightech. Bis zum Beginn der ‚Zweiten Archaischen Perioden’ (ab März 2037) flogen die TOSOMA und die NESBITT insgesamt ein Dutzend Mal zwischen dem Wegasystem hin und her und brachten Menschen und Güter nach Rofus ins Wegasystem. Im Gegenzug brachten sie Ferronen und Güter zurück ins Solsystem. Die Gefahr aufgrund der Strukturerschütterungen der Transitionen geortet zu werden, sahen die Verantwortlichen wegen den beginnenden galaxisweiten Hyperstürmen und dem damit verbundenen Nichtfunktionieren der 5D-Technik nicht.

Das stimmte allerdings nicht, wie wir noch sehen werden…

2064 erreichten folgende drei gigantische ferronische eiförmige lichtschnelle Schiffe das Solsystem, nach 27 Jahren Flug: eine Raumarche mit dreihunderttausend ausgesuchten und in der Arche schlafenden ferronischen Koloniefachleute, zwei riesige fünf Kilometer lange Raumfrachter mit einer Bestückung aus ferronischer Hightech, zerlegten Raumfähren, Ionentriebwerken, Kaltfusionsmeiler aller Größen und automatisch arbeitende Fabriken bzw. 3 D-Drucker, welche terranische Produkte noch immer ‚alt’ aussehen ließen. Die Kolonisten und Frachten galten für dass marsianische Areal, New Thorta und Ares City auf dem Mars und auch den ferronischen Stadtteil in Terrania.

Auch terranische lichtschnelle Riesenfrachter und Archen reisten wie bereits oben erwähnt in fünf Jahren zum Centauri Triplesystem, um die dortige Kolonie im Alpha-System auf Centauri Prime auszubauen. 2066 lebten auf Centauri Prime in Birdtown und auf dem Planeten insgesamt bereits zwanzig Millionen Terraner und Tausende Ferronen. Ihre Technologie und Wissenschaft besaß den normalen terranisch-ferronischen Standard. Da die Terraner auf die astronomischen Daten der Venuszuflucht zugreifen konnten, kannten sie im Umkreis von zehn Lichtjahren rund um das Solsystem die Koordinaten von drei weiteren Klasse M oder N-Planeten, die für Terraner leicht zu besiedeln waren. Ein Klasse N-Planet im Siriussystem konnte durch ein leichtes Terraforming erschlossen werden. Alle drei Planeten wurden das Ziel von lichtschnellen Raumarchen, deren Konstruktionspläne natürlich von den Ferronen stammten
Auch viele individualistisch veranlagte Menschen aller Länder schlossen sich in ‚Interstellar Adventures’ Gesellschaften zusammen, um in den stellaren Weiten, Siedlungsplaneten zu finden. Koordinaten von erdähnlichen Planeten hatten sie alle erworben, um im Umkreis von dreißig Lichtjahren rund um das Solsystem eine neue Heimat zu finden. Die Koordinaten stammten von der Venuszuflucht, nachdem Hacker diese zuvor verheimlichten Daten aus den Servern der TFU gehackt hatten. Also starteten in den dreißig Jahren zwischen anfangs 2037 bis 2067 etwa zwei Dutzend große private lichtschnelle Siedlungsschiffe ins Lokale Umfeld des Solsystems. Sie hatten keine Ahnung wie es auf den erdähnlichen Zielplaneten nach zehntausend Jahren aussah, denn so alt waren die Planetenkoordinaten. Immerhin wussten sie, dass diese Planeten zumindest erdähnliche Bedingungen boten.

Am 11.11.2066 meldete sich aus dem Quarantänegebiet auf der Rückseite von Luna eine Entität, die sich NATHAN nennt und von sich behauptet, eine ‚Biokybernetik mit einem Zellplasma- Anteil’ zu sein.
Sie sei eine Entität der kybernetischen Spezi die sich ‚Syno’ nennt. Die Spezi sei im Kampf der Allianz gegen die Humanoiden neutral. Aber er NATHAN sei mit all seinen Möglichkeiten ein treuer Anhänger der terranischen Menschheit.
Als Antrittgeschenk stellte NATHAN der TFU einen sogenannten ‚Raumkrümmungsantrieb’ (RKA) zur Verfügung und ein Aggregat, das ein Kompensationsfeld erzeugt, welches bis zu eintausend Gravo adsorbiert. Ferner einen neuen Sublichtantrieb, der bis zu eintausend Gravo beschleunigen konnte. Das Raumkrümmungstriebwerk konnte bis zu vierhundert Überlicht erreichen. Alle diese Technologien funktionieren auch im Zeitalter der galaxisweiten Hyperstürme, weil sie auf der Basis des ‚Subraum’, einer Zwischendimension basieren.
Damit können die Schiffe der TFU seit 2067 zumindest die Lokale Wolke mit ihren Hunderttausenden von Sternen in Tagen bis zu einem Jahr erreichen. Der Interstellare Raum öffnet sich jetzt wirklich der Menschheit.

Im Sektor Alpha Centaurus sind wir bekanntlich bereits 2036 auf fremde Humanoiden, u.a. auch sogenannte ‚Galaktische Händler’, die sich Mehandor nennen, gestoßen. Sie verkaufen ab 2067 jetzt die ‚Warptechnologie’ mit ihren vierhundertfachen Überlichtfaktor, an Alle, die bezahlen können. Wir wissen nicht, ob die Syno auch den Mehandor diese ÜL- Technologie zur Verfügung stellten oder sie von den kriminellen Raumnomaden, welche die FANTASIA kaperten, erworben haben. In jedem Falle hat sich innerhalb dem Raumsektor der Lokalen Flocke diese Technologie bereits seit 2067 wie ein Virus ausgebreitet und bereitet der TFU- Flotte unter Solarmarschall Bull immer mehr Probleme, weil er den Raum der Solaren Flocke als ureigenes TFU- Gebiet betrachtet und mit seinen nunmehr dreihundert überlichtschnellen Schiffen, die NATHAN zur Verfügung stellte, kontrolliert.

Zudem sind wir auf eine geheime mächtige Organisation, die ‚Akonos’, gestoßen, die jetzt ebenfalls über diese Technologie verfügt, weil sie unser erstes Warpschiff, die FANTASIA von verbrecherischen Raumnomaden entern ließ und deren Technik kopierte. Jetzt haben wir zur Überlichtraumfahrt fähige Raumpiraten, die seit 2068 unser Solares System als ‚Riders’ heimsuchen. Zum Glück legen sie sich mit Solarmarschall Reginald Bull an. Er wird sie mit seinen Spezialeinheiten der TFUF in die Hölle schicken. Außerdem soll die Akonos schon mindestens seit 2061 im Solsystem tätig sein. Verfügte diese bereits unabhängig von der Entwicklung der Synos über eine Subraum-Technologie und den Raumkrümmungsantrieb? Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Akonos, wie die Condos Vasac, das Astral Porter-Netzwerk der Memeter nutzen könnte.

Offenbar nutzten die Memeter und ihre Nachfolger die Liduuri sogenannte ‚Faltpunkt’-Portale oder Astrale Porter, die nur an bestimmten ‚verdichteten’ Stellen im Psionischen Netz funktionierten, d.h. an den ‚Faltpunkten’ des hiesigen Psionischen Netzes. So existiert zumindest im Bereich der ‚Lokalen Wolke’, also im Dreihundertlichtjahreraumsektor, dessen Mittelpunkt das Solsystem und das Triple Centaurus System bilden, dieses Netzwerk aus Fern- Transmittern, die auch im Zeitalter der ‚Zweiten Archaischen Perioden’ funktionieren. Inzwischen ist uns bekannt, dass diese Fern-Transmitter, welche Sonnensysteme miteinander verbinden, deshalb funktionieren, weil sie die höchststufigen Hyperfrequenzen und dort das sogenannte ‚Psionische Netz’ nutzen.

Stichwort: Galaktische Mediziner oder Aras:

Seit die TOSOMA vor dreißig Jahren erstmals das Centauri-Triple- System angeflogen war, kurz vor dem Einsetzen der permanenten Hyperstürme auch in der Lokalen Flocke, und dorthin einige Tausend Erstsiedler verbrachte, waren sie dort unter anderem auf ein gestrandetes Klinikschiff der Galaktischen Mediziner, der Aras gestoßen. Einige Hundert von Galaktischen Mediziner flogen mit der TOSOMA noch vor dem Einsetzen der Ersten Hyperstürme ins Solsystem mit. In Terrania errichteten sie eine große Ara-Klinik und eine Ausbildungsstätte für terranische und ferronische Mediziner und Genetikern.


(Cyr Aescunnar, Kosmohistoriker, Ares City, 2070)
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