50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

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50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Klaus N. Frick » 4. August 2017, 16:22

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Klaus N. Frick
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Ich habe zum Jubiläum von »SOS aus dem Weltall« einen Text im Redaktionsblog geschrieben. Wen es interessiert ...
http://perry-rhodan.blogspot.de/2017/08 ... e-sos.html


Hier auch gleich der Komplett-Text:

Fünfzig Jahre SOS

Dass die PERRY RHODAN-Serie seit den 60er-Jahren einen unglaubliche Erfolgsgeschichte ist, verblüfft mich selbst immer wieder. Der PERRY RHODAN-Film aus dem Jahr 1967 zählt nicht unbedingt dazu. Und wäre heute kein großer Artikel auf der Internet-Seite »heise.de« erschienen, hätte ich nicht einmal mitbekommen, dass es genau fünfzig Jahre her ist, seit »SOS aus dem Weltall« in Italien angelaufen ist.

Im Verlauf der Jahre und Jahrzehnte habe ich selbst diesen Film mehrfach gesehen; ich fand ihn meist langweilig oder haarsträubend, häufig auch lustig. Am Stück ansehen kann ich ihn tatsächlich nicht, weil er mit dem PERRY RHODAN, den ich seit Jahren kenne, nur wenig zu tun hat. Das aber ist Geschmackssache.

Ich erinnere mich allerdings, dass der Film in den 70er-Jahren im Kino in meiner kleinen Heimatstadt lief. Ich war damals schon Leser der Serie, und einige meiner Freunde gingen ins Kino – sie fanden den Film klasse. Wenn also heute gern gesagt wird, jeder habe damals den Film abgelehnt, kann das so nicht stimmen.

Seien wir ehrlich: Im Vergleich zu manch anderem Science-Fiction-Machwerk der 60er- und 70er-Jahre ist der Film nicht unbedingt schlechter. Wenn man ihn also heute mit einem gewissen Augenzwinkern betrachtet und nach jeweils zehn Minuten eine Pause einlegt, kann man sich gut bei »SOS aus dem Weltall« amüsieren ...
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Klaus N. Frick
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Hier gleich nochmal der Artikel auf heise.de, auf den ich in meinem Blogbeitrag anspiele:

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 91692.html

Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Faktor10 » 4. August 2017, 16:30

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Alle 10 Minuten eine Zigarettenpause? Das wird aber hart :devil:
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Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Wintermute » 4. August 2017, 19:39

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Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon dandelion » 4. August 2017, 22:02

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Der Film ist auch nach 50 Jahren noch für Artikel gut. Ist doch auch was. :D

Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Faktor10 » 4. August 2017, 22:37

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Thora und Crest waren super dargestellt, meine die Schauspieler. Die Musik war gut. Der Rest ist Schweigen.
Mein Bild der Thora wurde da geprägt.
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Klaus N. Frick
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Heute geht's im Redaktionsblog mal wieder um die Vergangenheit, konkret, um das Jahr 1967 und den alten PERRY RHODAN-Film. In der Mediathek finden sich dazu interessante Dokumente. Aber lest selbst:

https://perry-rhodan.blogspot.com/2019/ ... chten.html

Hier ist der direkte Link zur Mediathek, in der auch der Bericht zum PERRY RHODAN-Film enthalten ist:
https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/584752?
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Ce Rhioton
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Die starke Abneigung dürfte tatsächlich erst nach dem Siegeszug der ersten "Krieg der Sterne/Star Wars"-Verfilmung aufgekommen sein (da an diesem Beispiel ersichtlich wurde, was möglich gewesen wäre).
Verglichen mit anderen Genre-B-Movies der Entstehungszeit fällt "SOS aus dem Weltall" nicht wirklich ab (von Großproduktionen einmal abgesehen).
Es muss nicht jede Meinung widerlegt werden, die von der eigenen abweicht.
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Der Vollständigkeit der Sammlung halber hätte ich den Film schon gern auf Blu-Ray.
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Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon astroGK » 5. Mai 2019, 13:09

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Klaus N. Frick hat geschrieben:Heute geht's im Redaktionsblog mal wieder um die Vergangenheit, konkret, um das Jahr 1967 und den alten PERRY RHODAN-Film. In der Mediathek finden sich dazu interessante Dokumente. Aber lest selbst:

https://perry-rhodan.blogspot.com/2019/ ... chten.html

Hier ist der direkte Link zur Mediathek, in der auch der Bericht zum PERRY RHODAN-Film enthalten ist:
https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/584752?

Wenn man sich anschaut wie neutral, in der Ufa Wochenschau 1967 berichtet wurde über den Film und über Perry Rhodan, dann ist nicht ganz verständlich warum 1969 ein derart kritischer abwertender Bericht in der Sendung MONITOR gebracht wurde. Ja die ersten 500 Bände sind eine Art Eroberungsfeldzug im Weltall: Aber wieso wurden die ganzen Elemente die auf Demokratie und Friedlichkeit hindeuteten damals so missachtet in der Beurteilung? Man sieht an diesem Beitrag auch wie manipulativ die Zusehenden beeinflusst wurden. War es die Tatsache dass es Millionen von Jugendlichen gab, die sich "diesen Stoff zuführten".
Mein Vater war auch der Meinung, dass es sich um "totale Schundliteratur" handelt und meine sorgsam selber aus je zehn Heften gemachten und gebundenen Sammelbände (die echten konnte ich mir nicht leisten) , verbrannt hat, Es musste also die Vorstellung vorherrschen, dass so etwas Gift für jeden Jugendlichen ist.
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Ce Rhioton
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astroGK hat geschrieben:Ja die ersten 500 Bände sind eine Art Eroberungsfeldzug im Weltall: Aber wieso wurden die ganzen Elemente die auf Demokratie und Friedlichkeit hindeuteten damals so missachtet in der Beurteilung?

Weil Menschen dazu neigen, nach negativen Aspekten zu suchen (und denen mehr Aufmerksamkeit zu schenken).
Positive Aspekte werden gerne übersehen, verdrängt oder als selbstverständlich registriert.
Der Perry Rhodan-Film ist ja ein gutes Beispiel: Ist er tatsächlich dermaßen schlecht, wie es scheint?
Es muss nicht jede Meinung widerlegt werden, die von der eigenen abweicht.

Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon astroGK » 5. Mai 2019, 13:31

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Ce Rhioton hat geschrieben:.
Der Perry Rhodan-Film ist ja ein gutes Beispiel: Ist er tatsächlich dermaßen schlecht, wie es scheint?
im Vergleich mit dem mehr als 10 Jahre später rausgekommen "Star Wars" ist die Antwort natürlich ein klares JA. Stellt man ihn in die Reihe der damals sonst so erschienenen Science-Fiction-Filme, dann fällt er nicht sehr stark ab.
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Eric Manoli
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Hefte verbrennen zum Schutz der Jugend!?

Traurig, dürfte ein Tiefpunkt in eurem Verhältnis gewesen sein.

Zum Film, da er leider nicht Ironisch gemeint war, sondern schon als ernsthaft angelegt ist, muss man sagen das dieser Film schlecht ist.

Nicht umsonst hat er es zu einem Schlefaz gebracht. Aber das Video von Ben dem PR-YouTuber ist da schon sehr Aussagekräftig.
https://youtu.be/D1uQ8tn7Yjg
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Verkutzon » 17. Mai 2019, 11:21

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Klaus N. Frick hat geschrieben:Ich erinnere mich allerdings, dass der Film in den 70er-Jahren im Kino in meiner kleinen Heimatstadt lief. Ich war damals schon Leser der Serie, und einige meiner Freunde gingen ins Kino – sie fanden den Film klasse. Wenn also heute gern gesagt wird, jeder habe damals den Film abgelehnt, kann das so nicht stimmen.


In den Heften wurden Anzeigen geschaltet, wann und wo der Film lief. So zB im Heft Nr. 324, Im Nichts gestrandet. Auf der LeserKontaktSeite steht:
Soeben erfahren wir vom Constanin-Filmverleih weitere Einsatztermine. Folgende Filmtheater haben den Techniscope-Farbfilm
Am Freitag, den 3. November 1967, eingesetzt:
Castrop-Rauxel, Kurbel,
Pirmasens, Universum,
Warburg, Deli;

... usf.

Als Beiprogramm lief der Kurzfilm Kleine Raketennaturwissenschaft, (mit dem Prädikat „Wertvoll“) Ob es den noch irgendwo gibt? War der Film auch auf den VHS Kassetten?

Im Weiteren gab der Moewig-Verlag ein Buch zum Film heraus, mit 16 Seiten Fotos aus dem Film. Mal sehen ob ich das irgendwo auftreiben kann :lol:
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
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Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Verkutzon » 17. Mai 2019, 12:48

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astroGK hat geschrieben:im Vergleich mit dem mehr als 10 Jahre später rausgekommen "Star Wars" ist die Antwort natürlich ein klares JA. Stellt man ihn in die Reihe der damals sonst so erschienenen Science-Fiction-Filme, dann fällt er nicht sehr stark ab.


Auf der LKS im Heft Nr. 971, schreibt WiVo:
„Es wundert mich eigentlich, dass der Film ALIEN von engagierten SF-Fans durchweg so gute Kritiken bekommt, während man von gleicher Seite vorher STAR WARS so heruntergeputzt hat.“

Star Wars war demzufolge auch nicht unumstritten. WiVo äussert hier wahrscheinlich sein Unverständnis (vielleicht auch Unbehagen), weil Star Wars und die PR-Serie doch sehr verwandte Produkte sind. Wer also waren für Willi die „engagierten Fans“...?
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
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Klaus N. Frick
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Verkutzon hat geschrieben:Star Wars war demzufolge auch nicht unumstritten.


Nur so viel: Ich fand »Star Wars« grausig.
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"Star Wars" ist ein Fantasy-Märchen.
PERRY RHODAN ist Science Fiction mit Fantasy-Elementen.
Und PR spielt in einem realistischen (weil denkbaren) Universum.
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Ce Rhioton hat geschrieben:"Star Wars" ist ein Fantasy-Märchen.
PERRY RHODAN ist Science Fiction mit Fantasy-Elementen.
Und PR spielt in einem realistischen (weil denkbaren) Universum.


Exakt. Und weil ich ein glühender PERRY RHODAN-Fan war, empfand ich »Star Wars« als beleidigend schlicht. (Ich war echt sauer.)

Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon old man » 17. Mai 2019, 17:38

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astroGK hat geschrieben:Wenn man sich anschaut wie neutral, in der Ufa Wochenschau 1967 berichtet wurde über den Film und über Perry Rhodan, dann ist nicht ganz verständlich warum 1969 ein derart kritischer abwertender Bericht in der Sendung MONITOR gebracht wurde.

Nicht lachen jetzt, aber es lag einfach 1968 dazwischen. Das politische Klima ist in dem Jahr gekippt.
Zu den Sternen !

Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Faktor10 » 17. Mai 2019, 20:30

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Gibt es den Film irgendwo auch in guter Qualität zu sehen oder zu kaufen?
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Bei Amazon kann man ihn in HD für 6,99€ erwerben oder für 3,99€ leihen.
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Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Faktor10 » 17. Mai 2019, 20:56

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Bei Amazon Prime sehe ich den Film auch. Aber in schlechter Qualität. Ist die HD Version wirklich besser?
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Das kann ich dir leider nicht sagen, ich bin das letzte Mal bei Tele 5 vorbei gezappt und eine weile hängen geblieben.
Das hat besser als auf VHS ausgesehen, aber es wird davon abhängen wieviel Mühe man sich bei der HD Bearbeitung gemacht hat. :nixweis:
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Faktor10 » 17. Mai 2019, 21:00

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Danke für dein Info.
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Re: 50 Jahre »SOS aus dem Weltall«

Beitragvon Thoromir » 20. Mai 2019, 11:17

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astroGK hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:.
Der Perry Rhodan-Film ist ja ein gutes Beispiel: Ist er tatsächlich dermaßen schlecht, wie es scheint?
im Vergleich mit dem mehr als 10 Jahre später rausgekommen "Star Wars" ist die Antwort natürlich ein klares JA. Stellt man ihn in die Reihe der damals sonst so erschienenen Science-Fiction-Filme, dann fällt er nicht sehr stark ab.


Also als ich das las, musste ich dann doch mal über einen Kommentar laut lachen.
Schaut euch mal die SF Filme an, die im Jahr vor und im Jahr nach SOS aus dem Weltall in die Kinos kamen.
Hier mal ein paar Beispiele mit Filmen, die Tricktechnisch gesehen eine ähnliche Thematik hatten wie der Perry Rhodan Film:


Die phantastische Reise (1966)
Menschen werden verkleinert, um im Körper eines Menschen eine meidizinische Operation durchzu führen.
trickteschnisch aufwendig, aber schauspielerisch eher Mittelmaß.

Countdown - Start zum Mond (1967)
Der Wettlauf zum Mond scheint für die NASA verloren. Deshalb bricht man Apollo ab, und schickt stattessen einen einzelnen Menschen zum Mond. Er muss rechtzeitig auf dem Mond die Sonde mit der Lebenserhaltung finden.
Dies ist wohl der Film, dem der Perry Rhodan Film optisch am nächsten kommen könnte, wenn man mehr Geld in die Produktion hätte stecken können. Und wohlgemerkt: Countdown war kein A-Picture.

2001 - Odyssee im Weltraum (1968)

Der Referenzfilm für die SF bis zum Star Wars schlechthin.
Aber auch so hätte ein Perry Rhodan Film in den Endsechzigern aussehen können.

Planet der Affen (1968)
Taylors Weltraumreise findet ein frühes Ende, als er auf einem Planeten abstürzt, wo Menschen von Affen beherrscht werden.
Ein erstes A-Picture mit Staraufgebot, aber die Weltraumszenen sind weit weg von 2001 oder Countdown.

Schließlich möchte ich auch noch die deutsche Raumpatroullie von 1966 nennen, die ich sowohl trickteschnisch und schauspielerisch für deutlich besser halte, als den Perry Rhodan Film. Und das war nur eine billige Fernsehserie!

Ich bin kein Feind des Perry Rhodan Films. Ich hätte ihn auch gern auf Blu-Ray. Er ist ein wichtiger Meilenstein für die Perry Rhodan Serie.
Aber verglichen mit Science Fiction Filmen aus jener Zeit - auch mit den billigen - ist er ein schlechter Film.
Da musste auch nicht erst Krieg der Sterne kommen, um das deutlich zu machen. Das war schon 1967 klar :-)

Faktor10 hat geschrieben:Bei Amazon Prime sehe ich den Film auch. Aber in schlechter Qualität. Ist die HD Version wirklich besser?

Da der Film nie für HD abgetastet wurde, kann er natürlich auch nicht in HD ausgestrahlt werden. Die Bildqualität kann sich ja nicht selbst aufwerten.
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