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Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 27. April 2019, 18:06
von Copperblade
Copperblade hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben:Die Serie spielt zeitlich VOR dem Genesis Zyklus oder?
Ich habe das Buch heute bei Weltbild bekommen. Sobald ich mal reinlesen kann, kann ich die Frage beantworten :rolleyes:
Auf Seite 25 ist ein Hinweis zu finden, dass die Onryonen vor ca. 20 Jahren offen in Erscheinung getreten wären. Dann wäre die Handlungszeit
ca. 1534 NGZ, also vor dem Genesis-Zyklus.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 29. April 2019, 21:31
von AushilfsMutant
Mir hat der Roman ganz gut gefallen. Adams durfte auch mal wieder an die frische Luft. :P

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 5. Mai 2019, 15:53
von nanograinger
Copperblade hat geschrieben:
Copperblade hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben:Die Serie spielt zeitlich VOR dem Genesis Zyklus oder?
Ich habe das Buch heute bei Weltbild bekommen. Sobald ich mal reinlesen kann, kann ich die Frage beantworten :rolleyes:
Auf Seite 25 ist ein Hinweis zu finden, dass die Onryonen vor ca. 20 Jahren offen in Erscheinung getreten wären. Dann wäre die Handlungszeit
ca. 1534 NGZ, also vor dem Genesis-Zyklus.
Diese Bemerkung verstehe ich nicht. Die Onryonen sind mit Band 2700, also 1514 NGZ erstmals offen in Erscheinung getreten. Auf was bezieht sich das "in Erscheinung treten" ca. 1534 NGZ?

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 5. Mai 2019, 20:03
von Wintermute
nanograinger hat geschrieben:
Copperblade hat geschrieben:
Copperblade hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben:Die Serie spielt zeitlich VOR dem Genesis Zyklus oder?
Ich habe das Buch heute bei Weltbild bekommen. Sobald ich mal reinlesen kann, kann ich die Frage beantworten :rolleyes:
Auf Seite 25 ist ein Hinweis zu finden, dass die Onryonen vor ca. 20 Jahren offen in Erscheinung getreten wären. Dann wäre die Handlungszeit
ca. 1534 NGZ, also vor dem Genesis-Zyklus.
Diese Bemerkung verstehe ich nicht. Die Onryonen sind mit Band 2700, also 1514 NGZ erstmals offen in Erscheinung getreten. Auf was bezieht sich das "in Erscheinung treten" ca. 1534 NGZ?
Das dürfte genau der Punkt sein. Ich nehme an, das im Roman zumindest anfangs keine Jahreszahlen genannt sind, die einzige Aussage ist, das die Onyronen seit 20 Jahren bekannt sind. Daraus (d.h. 1514 + 20) ergibt sich dann die Handlungszeit von 1534.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 5. Mai 2019, 21:41
von Yman
AushilfsMutant hat geschrieben:Mir hat der Roman ganz gut gefallen. Adams durfte auch mal wieder an die frische Luft. :P
Bin auf Seite 195, wo ich auf das Wort "Geschwafel" gestoßen bin. ;) Musste mich bis dahin ziemlich schlimm durchquälen, weil einfach so gut wie nichts passiert. Die 400 Seiten eines Taschenbuch müssen irgendwie gefüllt werden, aber muss es denn so langweilig sein? :(
Spoiler:
Perry Rhodan fährt auf der Dunkelwelt ein paar Mal U-Bahn, trifft eine Archäologin, Adams führt Verhandlungen, trifft seine Freundin Thersa, der Anuupi-Hirten-Lehrling Kahoyte schleppt sich so durchs Buch, die Seiten füllen sich mit schier endlosem Geschwafel, irgendwann stürzt Perry Rhodan bei diesem Lamanto-Blau-Ereignis zusammen mit diesem Kahoyte in die Tiefe, und ein undurchdringlicher 5D-Schirm schließt alles ein, damit Adams außerhalb des Schirms zu tun bekommt.
Vielleicht kommt noch etwas, aber diese Dunkelwelt ist bis jetzt extrem langweilig.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 5. Mai 2019, 23:29
von nanograinger
Wintermute hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Copperblade hat geschrieben:
Copperblade hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben:Die Serie spielt zeitlich VOR dem Genesis Zyklus oder?
Ich habe das Buch heute bei Weltbild bekommen. Sobald ich mal reinlesen kann, kann ich die Frage beantworten :rolleyes:
Auf Seite 25 ist ein Hinweis zu finden, dass die Onryonen vor ca. 20 Jahren offen in Erscheinung getreten wären. Dann wäre die Handlungszeit
ca. 1534 NGZ, also vor dem Genesis-Zyklus.
Diese Bemerkung verstehe ich nicht. Die Onryonen sind mit Band 2700, also 1514 NGZ erstmals offen in Erscheinung getreten. Auf was bezieht sich das "in Erscheinung treten" ca. 1534 NGZ?
Das dürfte genau der Punkt sein. Ich nehme an, das im Roman zumindest anfangs keine Jahreszahlen genannt sind, die einzige Aussage ist, das die Onyronen seit 20 Jahren bekannt sind. Daraus (d.h. 1514 + 20) ergibt sich dann die Handlungszeit von 1534.
Okay, ein Missverständnis. Ich las Copperblades Posting so, als wäre aus Sicht der Zeit des Genesis.Zyklus geschrieben. Nun macht das Sinn.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 6. Mai 2019, 11:30
von Soulprayer
Also ich hab es zusammen mit NSA von Andreas Eschbach am 23.4. vorbestellt.
Weil "Dunkle Saat" nicht mehr vorrätig war, bekomme ich es leider etwas später. :D

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 7. Mai 2019, 09:04
von Rainer Nagel
Wintermute hat geschrieben:Das dürfte genau der Punkt sein. Ich nehme an, das im Roman zumindest anfangs keine Jahreszahlen genannt sind, die einzige Aussage ist, das die Onyronen seit 20 Jahren bekannt sind. Daraus (d.h. 1514 + 20) ergibt sich dann die Handlungszeit von 1534.
Ja,, das kommt so grob hin. Laut Exposé ist das Handlungsjahr 1336, aber das haben wir, glaube ich, nirgends konkret ausgesagt.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 7. Mai 2019, 09:56
von Ce Rhioton
Rainer Nagel hat geschrieben: Ja, das kommt so grob hin. Laut Exposé ist das Handlungsjahr 1336, aber das haben wir, glaube ich, nirgends konkret ausgesagt.
1336 NGZ? :???:

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 9. Mai 2019, 14:44
von Rainer Nagel
Ce Rhioton hat geschrieben:
Rainer Nagel hat geschrieben: Ja, das kommt so grob hin. Laut Exposé ist das Handlungsjahr 1336, aber das haben wir, glaube ich, nirgends konkret ausgesagt.
1336 NGZ? :???:
Quatsch. Natürlich 1536.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 9. Mai 2019, 14:54
von Ce Rhioton
Rainer Nagel hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben: 1336 NGZ? :???:
Quatsch. Natürlich 1536.
Guter Lektor! :st:

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 9. Mai 2019, 19:51
von Goshkan
Ich habs jetzt endlich auch erhalten und les heut abend los. :D

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 10. Mai 2019, 11:28
von Goshkan
Der Einstieg versucht, ein Bild der Situation zu zeichnen und einem Neuleser ein paar Pfeiler des Perryversums zu skizzieren. Gerade die Einbindung im Anschluss an das atopische Tribunal ist schwierig und für Neuleser wohl sehr abstrakt. Deshalb ist es schön zu lesen, wie Michael innerhalb der ersten hundert Seiten mehr und mehr in das substanzielle Geschehen eintaucht. Diese Präsenz in Kursiv wird vorerst sehr diffus gehalten.
Auffälligste Redewendung bisher: Beim Anflug auf die Dunkelwelt "ging alles plötzlich blitzschnell [...] und Hastdunichtgesehen" war man schon gelandet :lol:

Die Aufmachung des Buchs gefällt mir. Ein handliches Taschenbuch mit angenehmem Schriftbild und ohne Platzverschwendung. Sehr schön.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 10. Mai 2019, 16:17
von Yman
Goshkan hat geschrieben:Die Aufmachung des Buchs gefällt mir.
Deswegen hatte ich es mir auch gekauft, aber ich fand das Buch mit über 400 Seiten viel zu lang (und langweilig). Perry Rhodan läuft einfach nur rum, reagiert hier und da auf ein paar Problemchen und lässt sich Geschichten erzählen. Das ist nicht das, was ich von guter SF erwarte.

"Die Phantome von Epsal", auch von MMT, als Heftroman wesentlich kürzer, fand ich auch schon nicht sehr gut, aber da kam mir das Heftromanformat entgegen. Als straff (um mindestens die Hälfte) gekürztes PR-Extra wäre mir der Roman lieber gewesen.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 10. Mai 2019, 22:08
von Goshkan
Hm da bin ich ja jetzt gespannt. Die "Phantome" haben mir richtig gut gefallen :D

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 12. Mai 2019, 13:32
von MMThurner
Ich hab auf meinem Blog ein bißl was über die Entstehung des ersten Bandes der "Dunkelwelten"-Trilogie geschrieben. Viel Spaß beim Lesen!

https://mmthurner.wordpress.com/2019/05 ... arze-saat/

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 17. Mai 2019, 13:28
von Goshkan
Ich habe den Band jetzt fast durch, noch etwa hundert Seiten ;)
Ich denke, Michael versucht jetzt, die Dinge zu beschleunigen und zusammen zu führen, nachdem es bisher weitgehend unabhängige Stränge zu sein schienen. Eines weiß ich schon: Ganz schön viel Serienhintergrund, ich weiß nicht, wie das ein unbedarfter Leser auffassen würde. Das würde ich gern am eigenen Geist erfahren, geht aber nicht.
Nette Redewendungen jedenfalls gibt es. Aber das zugrunde liegende Konzept überzeugt mich bisher nicht ganz, muss ich sagen. Mal sehen, nach der letzten Seite wirds eine ausführlichere Stellungnahme meinerseits :devil:

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 19. Mai 2019, 22:08
von Yman
MMThurner hat geschrieben:Ich hab auf meinem Blog ein bißl was über die Entstehung des ersten Bandes der "Dunkelwelten"-Trilogie geschrieben. Viel Spaß beim Lesen!
Sehr interessant! Das erklärt natürlich einiges, für mich, warum wir als Autor und Leser da nicht immer zusammenkamen. Mich hat diese Anuupi-Kultur, die Symbiose zwischen Hüter und Tieren, usw. nicht wirklich interessiert. Ich wollte einfach nur eine spannende Handlung. Das Liebesleben von Homer G. Adams, gerne, wenn es der Spannung dient. Ein guter SF-Thriller, mit Action, das war es, was ich gerne gelesen hätte. Zum Thema Dunkelwelten fällt mir noch der Film "Pitch Black" ein, der war spannend! Schwarze Saat hatte für mich eher etwas von Jugendroman. Es wäre einfacher für mich, wenn ich vorher wüsste, was mich erwartet.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 21. Mai 2019, 15:35
von Goshkan
Ich denke, man sollte den Leserinnen der Taschenbücher die komplexe Einbettung in das Perryversum ersparen - oder höchstens im Verlauf eines umfangreicheren Taschenbuchzyklus immer mal wieder ein paar Zusammenhänge anreißen, ohne sie zu detailiert erklären zu wollen. Das Abenteuer hier zum Beispiel hätte auch funktioniert, wenn der Fokus deutlicher auf dieser Szenerie und ihrer Geschehnisse gelegen hätte. Weniger Seriengeschichte, mehr Abenteuer. Nur Adams, oder nur Rhodan. Ein Brocken dieses Kalibers genügt doch für 400 Seiten. Oder gar nur Kahoyte und seine "Freundin" auf der einen Seite und Thersa und die beiden Cousins auf der anderen.
Mir war der Roman zu zerfasert in zuviele Ansprüche. Vertraut auf die Suspension of disbelief der Leser!

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 22. Mai 2019, 12:04
von Goshkan
Ich hab mich mal an einer Rezension zum Roman versucht.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 2. Juni 2019, 18:53
von Trans-Pluto
Deine Rezension gefällt mir.

Besonders der junge Hirte in dem Roman hat mir sehr gut gefallen.
In einem teile ich Deine Ansicht: Das Format von 400 Seiten ist einfach zu gering, um alles das schildern zu können, was der Autor sicher wollte.
Aber auch so gefiel mir der Roman ausgesprochen gut.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 17. Juni 2019, 19:45
von ZEUT-42
So, hatte mir das Taschenbuch auch gekauft und gelesen.

Die Haupthandlung rund um Perry Rhodan und den jungen Hüter war sehr gut, exzellent sogar. Ganz toll.

Komplett anders die Nebenhandlung rund um Homer G. Adams und die beiden Gefangenen - die war vollkommen überflüssig, die hätte man komplett weglassen können, ohne den Roman zu schädigen.

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 18. Juni 2019, 17:07
von klagefall
Das las sich gut weg, tatsächlich besser und eingängiger als manche Erstauflage mit der Hälfte der Zeichen. Ich denke, genau das sollte ein Taschenbuch leisten. Ich mag es, dass die Onryonen im Perryversum zunehmend differenzierter geschildert werden. Mal sehen, wie der übergreifende Handlungsbogen über alle drei Teile aussehen wird, ein paar Fäden sind schon angelegt. Vorher lässt sich schlecht ein Fazit ziehen. Teil 2 und 3 sind jedenfalls schon geordert.

Sehr unglaubwürdig allerdings, dass Perry jetzt jedes Terrajahr auf diesem dunklen Klumpen nach dem Rechten sehen muss. Das werden wir genau kontrollieren :)

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 14. Juli 2019, 18:55
von Tostan
Hier einige Antworten von MMT zu Band 1.
Unter anderem beantwortet Michael, ob Perry Rhodan für ihn eine Art Indiana Jones ist.
https://www.proc.org/dunkelwelten-trilo ... s-thurner/

:aa:

-O- Tostan -O-

Re: Michael Marcus Thurner und »Schwarze Saat«

Verfasst: 24. Juli 2019, 22:35
von 2008
Klaus N. Frick hat geschrieben:
Verkutzon hat geschrieben:
Danke! Dafür gibts den Nebula-Award :D
Dazu muss man wissen, dass der Satz im Original etwa acht mal so lang war. Der Lektor hat einfach alle Füllwörter und Adjektive herausgestrichen, die der Autor davor hineingeschrieben hat.

:D
Au.