Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

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Kapaun
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Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

Beitrag von Kapaun »

Der interessanteste Aspekt dieser Geschichte ist die Information, dass der Weltenbrand offenbar nicht von einem Moment zum anderen ausgeknipst worden ist, sondern sich über Jahrzehnte hinweg langsam davongeschlichen hat. Ansonsten beginnt das Heft besser als es aufhört. Wenn auch nur mittelspannend, liest sich die erste Hälfte ganz hurtig dahin. Dann aber kommen ein paar Ärgernisse daher. Psychogequatsche, wenig plausible Szenen, Mitleid mit einem potenziellen Massenmörder - und der sieht am Ende natürlich auch noch seine Fehler ein. :muede:

Die umfangreichen Vorlesungen über die Funktionsweise des Gehirns möchte ich mal dahingestellt sein lassen. Keine Lust, die auf Realitätsgehalt oder Handwedelium zu überprüfen.

Wie auch immer. Zunächst hätte ich das Heft nach EL DORADO und noch vor dem Goldenen Frieden auf Platz 2 einsortiert - aber alles in allem ist es doch besser in der unteren Hälfte aufgehoben ...
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Richard
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Re: Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

Beitrag von Richard »

Dass der Weltenbrand nicht auf einen Schlag verschwinden wird haben wir eigentlich schon im Band 2999 erfahren; Homunk hat das so angekuendigt.
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Klaus N. Frick
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Re: Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

Beitrag von Klaus N. Frick »

Hier auch noch offiziell vermeldet ...

Der fünfte Kurzroman der »Verlorenen Jahrhunderte« erscheint offiziell morgen, liegt aber schon heute in den E-Book-Shops vor. Rüdiger Schäfer schreibt darin über die »Admiralin außer Dienst«. Weitere Informationen dazu:
https://perry-rhodan.net/aktuelles/news ... erte%C2%AB
lichtman
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Re: Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

Beitrag von lichtman »

Richard hat geschrieben:Dass der Weltenbrand nicht auf einen Schlag verschwinden wird haben wir eigentlich schon im Band 2999 erfahren; Homunk hat das so angekuendigt.
Ja aber :(

ANASI in 2998:

Ich habe das Datenmaterial aus der ganzen Galaxis ausgewertet, insbesondere die Informationen, die uns übergelaufene Mitglieder des Techno-Mahdi zur Verfügung gestellt haben. Auf dieser Basis bin ich zu der Schätzung gekommen, dass der Weltenbrand in vier Tagen unumkehrbar wird.

Erstaunlich, dass die Techno-Mahdi dazu Informationen hatten.

Homunk in 2999: Die ersten Eiris-Quanten haben Wanderer bereits verlassen und durchqueren das chaotemporale Gezeitenfeld.

Erstaunlich, dass die Proto-Eiris trotz chaotemporale Gezeitenfeld alle Ecken der Milchstrasse erreichte.

Wieviel Prozent sind erst zu einem späteren Zeitpunkt aus dem chaotemporale Gezeitenfeld gekommen?

Gab es überhaupt noch Proto-Eiris für den Rest der Lokalen Gruppe?

Homunk war wie meist vage:

»Die Löschung des Weltenbrands ist eine wichtige Leistung«, präzisierte der Androide seine Worte. »Sie mag eine gewisse Zeit benötigen, Jahre, Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Aber bald sollte das Leben zumindest wieder erträglich sein. Und irgendwann wird von den Auswirkungen nichts mehr zu spüren sein.«

Jedenfalls wissen wir aus Story 5 etwas konkreter:

Nicht, dass das seit dem 25. April 1552 Neuer Galaktischer Zeitrechnung noch eine Rolle gespielt hätte, jenem schicksalhaften Tag, an dem der Weltenbrand ausgelöst worden war. Fast siebzig Jahre später waren die Ursachen der damaligen Katastrophe zwar beseitigt. Doch ihre Folgen hielten nach wie vor an, und nur die Sternengötter mochten wissen, wie lange noch.

manfred
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AushilfsMutant
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Re: Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

Beitrag von AushilfsMutant »

70+ Jahre Weltenbrand. Da dürfte die Reproduktion von Galaktikern&Co gehörig ins bodenlose gefallen sein. Scheinbar ist es ja sogar 70 Jahre später noch richtig unerträglich.
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
lichtman
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Re: Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

Beitrag von lichtman »

AushilfsMutant hat geschrieben:70+ Jahre Weltenbrand. Da dürfte die Reproduktion von Galaktikern&Co gehörig ins bodenlose gefallen sein. Scheinbar ist es ja sogar 70 Jahre später noch richtig unerträglich.
Das Erstaunliche ist dass bei diesen Qualen das Projekt EXODUS nicht mindestens zum Teil umgesetzt wurde.

Warum sind die Leute nicht massenhaft über das Mhargo-Trio nach Sagittarius geflüchtet - siehe Die verlorenen Jahrhunderte: EL DORADO.

Es gab auch noch andere Satellitengalaxien mit Sonnentransmitteranbindung - z.B. Draco mit dem Ecloos-Trio.

Auch nach Andromeda & Co existiert einen Sonnenransmitterverbindung - Anne Haupden in Die verlorenen Jahrhunderte: Die Leben des Blaise O'Donnell war in Andromeda gewesen.

Die Beschreibung der Ausbreitung/Ausdehnung des Weltenbrandes blieb wie so vieles rudimentär.

Aurora und Sagittarius im Halo waren unbetroffen. Galt das auch für die arkonischen Kugelsternhaufen M 13, Cerkol, Dashkon im Halo?

manfred
Plot Overdrive
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Re: Die verlorenen Jahrunderte: Admiralin außer Dienst

Beitrag von Plot Overdrive »

AushilfsMutant hat geschrieben: 1. März 2019, 20:12 70+ Jahre Weltenbrand. Da dürfte die Reproduktion von Galaktikern&Co gehörig ins bodenlose gefallen sein. Scheinbar ist es ja sogar 70 Jahre später noch richtig unerträglich.
Absolut nicht!
Kleiner Tip:
Man geht einfach nicht nur zum Lachen in den Keller.
i'm plotting my life away...
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