Spoiler 2949: Die Biophore,von Michael Marcus Thurner

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Yman
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Re: Spoiler 2949: Die Biophore,von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Yman »

Haywood Floyd hat geschrieben:Hier:
Arthur Dent hat geschrieben:
Folgende Überlegungen von mir. Meine Wohnung hat dem eigentlichen Garderobenraum einen Windfang vorgeschaltet. Der soll die Mann-Schleuse sein. Der Raum ist 180 cm breit, 160 cm tief und 254 cm hoch. Macht ca. 7,32 Kubikmeter Luft. Mit drei Leuten wird es darin etwas eng, geht aber. Es soll eine 1-Mann-Schleuse sein.

Ein mittelgroßer und mittelschwerer Terraner (ich) steht in der Mitte des Windfangs, pardon der Schleuse, als die Haustür, äh das Außenschott, schlagartig geöffnet wird.

Welche Kräfte wirken auf den Terraner?
Mit den obigen Formeln und Abschätzungen ergibt sich für eine Position in der Mitte der Schleusenkammer im theoretisch schlimmsten Fall (unter Vernachlässigung etlicher Faktoren) eine Geschwindigkeit von ca. 30 km/h, die praktisch nur unter Laborbedingungen als Spitzenwert erreichbar wären.

Meiner Ansicht nach spürt der Astronaut auf jeden Fall die ausströmende Luft, steht in der Mitte dieser Kammer, die ja nur ein geringes Luftvolumen enthält, aber bereits weit genug von der Öffnung entfernt, um einfach nur gegen den Türrahmen zu knallen, so als ob er mit normaler Schrittgeschwindigkeit dagegen gelaufen wäre. Oder er macht sich klein und segelt durch die Öffnung und treibt mit ca. 6-10 km/h davon.

Diese Schleusenkammer ist wirklich sehr klein. Als nächstes sollte man vielleicht berechnen, was mit einer Person passiert, die in einem luftfdichten Sarg liegt, mit V = 2 Kubikmeter, A = 1 Quadratmeter, wenn der Sargdeckel im Vakuum abrupt gelöst wird. ^_^
jogo
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Re: Spoiler 2949: Die Biophore,von Michael Marcus Thurner

Beitrag von jogo »

Vergesst bitte nicht das Volumen der Luft, die ausströmen kann. Diese steht nicht unendlich zur Verfügung...
Damit auch die Kraft, die pro Zeiteinheit auf die Person wirkt.
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
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Yman
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Re: Spoiler 2949: Die Biophore,von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Yman »

jogo hat geschrieben:Vergesst bitte nicht das Volumen der Luft, die ausströmen kann. Diese steht nicht unendlich zur Verfügung...
Damit auch die Kraft, die pro Zeiteinheit auf die Person wirkt.
Das ist in dieser Formel und in meinen Rechnungen oben bereits berücksichtigt: p(t) = p(0) exp(-(A/V)*t*(200m/s)), wobei V = V(0). Die Kraft ist F(t) = Q p(t). Je kleiner V(0), umso geringer die Kraftwirkung, da F(t) dann schnell gegen 0 geht.

Vielleicht sollte man diese Diskussion doch in einen anderen Forumsbereich auslagern. Es hat zwar mit dem Roman zu tun, aber ...
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Yman
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Re: Spoiler 2949: Die Biophore,von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Yman »

nanograinger hat geschrieben:Steht die Person in der Mitte einer Schleuse der Geometrie von Arthur Dents Windfang, dann mag zwar der Druck "in der Schleuse" (aber wo genau?) nach Ymans Formel abfallen (exponentieller Abfall scheint mir plausibel), aber das ist nicht der Beschleunigungsdruck auf die Person. Denn initial (t=0) erfährt die Person überhaupt keine Kraft, da der Druck vor und hinter der Person (noch) gleich ist. Erst wenn die Strömung in Gang kommt, entwickelt sich ein Druckunterschied (der aber viel kleiner als 1 bar ist) und aufgrund der Strömung auch ein Mitreißeffekt durch Reibung.
Das ist klar, lässt sich aber nicht so leicht quantifizieren und per Hand ausrechnen.

Für die Abschätzung des Extremfalles kann man aber so vorgehen, dass man annimmt, dass in der Hälfte zwischen Person und Schleusenöffnung die Luft bereits entwichen ist und in der anderen Hälfte noch voller Druck besteht, und man rechnet in der Formel p(t) = p(0) exp(-(A/V)*t*(200m/s)) mit dem halben Volumen.

Beim Lösen der Differentialgleichung ergibt sich dann immer das Gleiche, im Wesentlichen hängt das Ergebnis linear vom Verhältnis A/V ab, da man nur eine exp-Funktion integriert und das konstante Zeug aus dem Exponenten als Vorfaktor (im Kehrwert) bekommt.

Der tatsächliche Wert wird deutlich kleiner sein, aber um das rauszukriegen, werde ich mich jetzt nicht hinsetzen und eine Simulation mit Software erstellen. Aber auch ohne Simulation ist klar, dass der exakte Ort in der Schleuse, an dem sich die Person befindet, eine entscheidende Rolle spielt.

Man könnte z.B. überlegen, ob ein Bild, das an der der Schleusenöffnung abgewandten Wand hängt, durch den Luftzug überhaupt von der Wand gerissen wird, wenn es ganz exakt eben aufliegt, so dass praktisch keine Luft zwischen Wand und Bild ist.
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Partoc
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Re: Spoiler 2949: Die Biophore,von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Partoc »

War der Roman von Verena eher gemächlich und stark pseudowissenschaftlich, ist der Roman von MMT ein deutlich rasanterer, meist routinierter - für meinen Geschmack zu routiniert - Spannungsroman. Ich hatte das Gefühl, dass MMT weder Rhodan noch bei Adam gut hingekriegt hatte, jedenfalls nicht so gut wie Huebert (Band 2930) oder Kai Hirdt (Band 2948). Das lag möglicherweise an dem Übermaß an Handlung, denn in dem Roman überschlugen sich die Ereignisse regelrecht. Waren viele der Romane vorher eher gemächlich, passierte hier zu viel auf einmal. Ich persönlich mag so eine rasant abarbeitende Handlungsdichte nicht. Aber immerhin war es ein gut geschriebener, unterhaltsamer Roman :st: .

Meine Wertung: 5,05 Punkte (Note: 2-) -> ( 3 , 2 , 3 )

Oh :o, da steht ja beim Zyklus tatsächlich eine Note. Nach Abschluss eines 50er Ebook-pakets habe ich mir die Mühe gemacht auch den Gesamtwertungsdurchschnitt der Romane zu berechnen. Der liegt bei 4,98 Punkten, ist also eine 3+. Bei den Handlungsthemen die mir überwiegend gefallen haben, schneiden vor allem die Abschnitte mit den Gemeni/Sprossen und dem Handlungsbogen um Adam von Aures am besten ab :st: . Negativ empfinde ich neben den üblichen etwas naiven und unlogisch Handlungen der Hauptprotagonisten (Perry und Co.) die etwas chaotischen Vorgänge im Gondunatsabschnitt und vor allem das Zweite Solares Imperium, das zwar stark die Problematik der realen Welt abbildet (Reichsbürger/AfD/Snowden-Affäre usw.), für mich aber etwas zu simpel konstruiert ist. Nach über tausend Jahren kam nur so etwas heraus :nein: . Die Thematik ist meiner Meinung eher etwas für Nostalgiker, hier schlägt mal wieder das für die moderne Perry Rhodan Serie schon typische Namedropping zu :unschuldig: .
Nach positiven Aufwertungen (+0,1 Punkte) und leider den deutlich höheren Abzügen (-0,4 Punkte), bleiben 4,68 Punkte (also Note: 3 ) übrig.
Also ist die erste Hälfte zwar okay, aber auch nichts Besonderes. Immerhin schneidet diese erste Zyklushälfte besser ab als die erste Hälfte des MDI-Zyklus (3,90 Punkte/Note: 4+) :P . Die zum Teil deutlich bessere Qualität der Autoren macht den Unterschied :fg: .
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