Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

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Verkutzon
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Verkutzon »

@marafritsch2705 – Mein Beileid! Ich wünsche deiner Familie und dir viel Kraft und Trost...

Zum Roman: leider hatte ich ziemliche Mühe mit diesem Heft. Gut geschrieben von Michelle, aber die Story war für meinen Geschmack etwas gar zäh und langatmig. Mir ist klar, dass hier die tolerante Milchstrassenmenscheit dem ZSI gegenübergestellt wurde, und Michelle hat das schön herausgearbeitet. Der Schluss war toll geschrieben! Die Freisetzung des Hort‘s der Wahrheit aus Sicht von Sichu war stilistisch grossartig. Aber...bis ich dorthin gelangte war es ein Krampf.
Interessant: die Vanteneuer waren mit ihren Galakttransferern 22000vChr. in der Milchstrasse. Ich glaube mich zu erinnern, dass in einem früheren Heft gesagt wurde, dass die Vanteneuer in unserer Galaxie nachsehen wollten, woher die Thoogondu gekommen sind (stimmt meine Erinnerung überhaupt?). Aber: was machten die Vanteneuer wirklich in der Milchstrasse?
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120
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Arthur Dent
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Arthur Dent »

Verkutzon hat geschrieben: Interessant: die Vanteneuer waren mit ihren Galakttransferern 22000vChr. in der Milchstrasse. Ich glaube mich zu erinnern, dass in einem früheren Heft gesagt wurde, dass die Vanteneuer in unserer Galaxie nachsehen wollten, woher die Thoogondu gekommen sind (stimmt meine Erinnerung überhaupt?). Aber: was machten die Vanteneuer wirklich in der Milchstrasse?
Vor 27.043 Jahren sind die drei Galakt-Transferer in die Milchstraße geflogen. Man wollte dort mehr über die Herkunft der Invasoren, der Thoogondu, erfahren. Man traf aber nur ein Kunstgeschöpf namens Namenlos. Mehr war aus Band 2912 nicht zu erfahren. Ich glaube auch nicht, dass die dort noch was anderes getan haben.
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Laurin
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Laurin »

Ich fand den Roman wirklich gut geschrieben - und auch die politischen Dimensionen interessant, hat mir sehr gut gefallen. :st:


Die Story selbst fand ich nicht so gaaanz schlüssig. Man lässt das mentale Archiv auf ein ganzes Sonnensystem los, ohne die Auswirkungen genau zu kennen oder das mal im kleinen Maßstab vorab zu testen? Was ist mit Kindern, die davon traumatisiert werden, was wäre wenn es viele Tote und eine Katastrophe gegeben hätte? (Und nur ein paar Minuten Vorlaufzeit ... was ist mit Menschen die gerade alle Kommunikationsmittel abgeschaltet haben weil sie nicht gestört werden wollen, die man deshalb nicht erreichen kann? Ok, das sind jetzt vielleicht wirklich Details)

Aber dann sagt Somerset irgendwann richtigerweise, "wir brauchen einen Plan", wie es nach der Öffnung des Archivs weitergeht - aber wo ist der Plan? Ich konnte keinen erkennen, und es macht den Eindruck, als riskiere man um der 'Wahrheit' willen alles: Bürgerkrieg, dass die Gäonen zur Zielscheibe der Thoogondu werden und das gleiche Schicksal wie andere Völker erleiden, einen schweren Angriff auf die RT. Wie will man den vereinten Kräften von Gäonen und Tougondus denn standhalten? Und macht man sich aus dem Staub, hinterlässt man Chaos.

Dazu fand ich den Appell Somersets an das Militär, 'nach Hause zu gehen und abzuwarten' schwach, damit hinterlässt sie ein Machtvakuum was natürlich die Gegenseite nutzt. Sinnvoller wäre gewesen, Dannan offiziell abzusetzen und zu versuchen loyale Militärbefehlshaber zu etablieren. Aber vielleicht kommt das ja noch im Folgeband ...


Trotz dieser Schwächen eine spannende und gut erzählte Geschichte.
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

Grauleben hat geschrieben:War das in der Erstauflage früher wirklich so schlimm, verübten die Terraner da genauso grausame Verbrechen wie die Thoogondu jetzt? Klingt bei dir so, nenn doch mal ein paar konkrete Beispiele zum Vergleich. Würde mich jetzt einfach interessieren da ich die Originalromane aus der Zeit nie gelesen habe, nur die Silberbände und da ist das definitiv nicht so. Weil, wenn deine Aussage so richtig ist müsste man dann der Redaktion ja tatsächlich sowas wie Geschichtsfälschung an der eigenen Serie vorwerfen, also im Prinzip nichts anderes als die Thoogondu praktizieren.
Nein, war es nicht.
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

Roman leer, habe fertig!
Ein kurzweiliger, gut zu lesender Roman.

Soso, man erfand das Pegondit als Mittel zur Unterjochung der Fremdvölker. Mein Verdacht scheint sich zu bestätigen.
Scheinbar sind die goldenen Einlagerungen ein besonderer Anregungs- oder Aufladungszustand der Hooris-Kristalle.
Das passt nun aber so gar nicht zur Mär vom Pedgondit als Abschiedstrostgeschenk des Niemandsohns.

Dannan (erinnert an Dajan ;) ) ist ja ein ganz beinharter Militär. Den wird wohl nichts überzeugen.
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

Ich glaube nicht, dass Dannan sich irgendwie läutert/läutern lässt. Ich tippe auf einen Showdown Dannan/Barr.

900 oder 1000 Jahre brauchten die Thoogondu nach Sevcooris.
Beim Auszug eines ganzen Volks, etliche Milliarden, über so eine weite Strecke ist das nachvollziehbar - aber warum Sevcooris?
Dartwürfe auf eine Sternkarte oder doch Besuch des Gondus von einer dunklen Gestalt?
Gab es genügend viele Schiffe für diese Massen, oder entledigte man sich eines Teils auf dieser langen Reise?
Konnte ein Teil wegen defekter Schiffe nicht weiterziehen?
Es würde mich wundern, wenn doch.
Wie hätten sich die Zurückgelassenen, wohl ohne Dauerindroktination der Gilde, entwickelt?
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nanograinger
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von nanograinger »

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:..
Soso, man erfand das Pegondit als Mittel zur Unterjochung der Fremdvölker. Mein Verdacht scheint sich zu bestätigen.
Scheinbar sind die goldenen Einlagerungen ein besonderer Anregungs- oder Aufladungszustand der Hooris-Kristalle.
....
Ich weiß nicht, wo du so etwas in diesem Roman liest. Pedgondit wurde nicht als "Mittel zur Unterjochung" dargestellt, sondern als ein "Wundermaterial", das den Thoogondu einen technologischen/militärischen Vorsprung gab, den sie auszunutzen wussten.
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Richard
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Richard »

Arthur Dent hat geschrieben:
Verkutzon hat geschrieben: Interessant: die Vanteneuer waren mit ihren Galakttransferern 22000vChr. in der Milchstrasse. Ich glaube mich zu erinnern, dass in einem früheren Heft gesagt wurde, dass die Vanteneuer in unserer Galaxie nachsehen wollten, woher die Thoogondu gekommen sind (stimmt meine Erinnerung überhaupt?). Aber: was machten die Vanteneuer wirklich in der Milchstrasse?
Vor 27.043 Jahren sind die drei Galakt-Transferer in die Milchstraße geflogen. Man wollte dort mehr über die Herkunft der Invasoren, der Thoogondu, erfahren. Man traf aber nur ein Kunstgeschöpf namens Namenlos. Mehr war aus Band 2912 nicht zu erfahren. Ich glaube auch nicht, dass die dort noch was anderes getan haben.
So gesehen fand ich es eigentlich als recht spannend, dass die Vanteneuer gleich mal auf das Faktotumvon ES trafen.
Es wird jetzt nicht ausgesagt wo dieses Treffen stattfand ... eventuell sogar im Wega System bzw. auf Wanderer?
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Grauleben
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Grauleben »

Eigentlich ziemlich ausgeschlossen dass die einfach so aus Sevcooris hier reinrauschen und auch gleich das Faktotum trafen. Ich denke man muss da eigentlich eher davon ausgehen dass ES von sich aus dieses Treffen wollte bzw. initiierte. Und dann stellt sich die Frage aus welchem Grund.
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Arthur Dent
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Arthur Dent »

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:... aber warum Sevcooris?
Dartwürfe auf eine Sternkarte oder doch Besuch des Gondus von einer dunklen Gestalt?
So weit zu fliegen macht m.E. keinen Sinn. Man stelle sich die ersten Europäer vor, die in Amerika anlandeten. Sie durchqueren den Kontinent, nur um auf der anderen Seite erneut Schiffe zu besteigen. Sie segeln weiter zum nächsten Kontinent, durchqueren auch diesen und segeln wieder weiter. Das geschieht noch geschätzte 52 mal. Und erst auf dem 53. Kontinent lassen sie sich nieder.
Das muss noch erzählt werden, warum die 111 Millionen Lichtjahre weit flogen.
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ParaMag
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von ParaMag »

Roman nun endlich gelesen.
Gute Handlung und flott geschrieben, wie auch schon andere hier bemerkt haben.
Rhodan weis es zwar nicht, aber nach allem was (uns) bekannt ist müsste das Heimatsystem der Gäonen (wie auch viele, viele andere in Seevcoris) mit einem Sonnenzünder versehen sein.
Der nächste Punkt ist, was hindert die Thoo das ganze System mit der Ras Tschubai zu beeinflußen? Diese beiden Techniken müßten doch mittlerweile perfektioniert sein! Die Beeinflussung kann, so scheint es, doch von niemandem festgestellt werden. Warum dann militärischen Brimbamborium aufbauen? Diese Satelliten stehen doch garantiert als Leihtechnik im ganzen System.
Nun ja morgen kann ich mir den Folgeband runterladen und in Gemühtsruhe konsumieren.
Es ist leicht Entscheidungen zu treffen, die Schwierigkeit und Kunst liegt darin die Folgen zu akzeptieren. B-)
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Raktajino
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Raktajino »

Das Heft war ne ganz heiße Nummer. To be discussed - sozusagen. Man tut was und hat überhaupt keine Ahnung über die Auswirkungen. Okay. Perry Rhodan hats unterstützt und somit ist es richtig.
Aber in fernen Zukünften dürfte aus der Wahl nicht alle Handlungsvollmachten legitimiert sein, da in diesen fernen Zeiten ganz andere Mittel der Teilnahme an Entscheidungen zugänglich sind. Was wünschenswert ist. Man stelle es sich nur andersherum vor. Das wäre dann nicht wünschenswert.
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Mr Frost »

Das Titelbild erinnert ein bisschen an die großen begrünten Plätze in Bangkok und Shanghai. Es gefälllt mir trotz einer gewissen Einfacheit recht gut.

Im Roman selbst sehr viel und dichter Text. Gute Dialoge. Michelle Stern gibt sich richtig Mühe, alle Personen tief und nachvollziehbar zu beschreiben und zu charakterisieren.

Obwohl mich das Thema (Was ist nun wahr? Innenpolitik, "Sie kennen mich", ZSI, etc) zunehmend immer mehr langweilt, so finde ich, ist dieser Roman doch sehr gut gelungen.
Wenn ich aber darüber nachdenke, dass nun noch zwei weitere Folgebände nachfolgen, bin ich wenig vorfreudig.

Nur um eins bitte ich die Autoren und Expokraten mal nachzudenken. Da wird also ein Gedankenspeicher mit traumatisierenden Erinnungen geöffnet und auf die Gäonen losgelassen. Einfach so. Sorry, das ist grob fahrlässig und dämlich. Hat mal jemand an Kinder, Kleinkinder und Babys gedacht? An psychisch Kranke? An suizidale und labile Personen? Es ist grob fahrllässig und auch praktisch körper- bzw. seelenverletzend. Meint man wirklich, wirklich kein einziges Lebewesen habe die Vorwarnungen nicht gehört? Kann man wirklich jeden Unfall vermeiden?? Wahrheit ist gut, aber weiss man eigentlich was nun wahr ist? Was wissen wir denn über die Nachtherolde wirklich?
Also ne, hier hätte ich mir dann doch mehr Sensibilität und Nachdenken vor dem generellen Einsatz dieser Methode gemacht bzw. hätte mir gewünscht, dass dies genauer durch die Protagonisten abgewägt worden wäre.
Hier schädigt man auch und schadet potentiell.
Schade.

Meine Gesamtwertung dennoch: 3/2/3.
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Harzzach
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Registriert: 19. Juli 2013, 15:59

Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Harzzach »

Mr Frost hat geschrieben:Das Titelbild erinnert ein bisschen an die großen begrünten Plätze in Bangkok und Shanghai. Es gefälllt mir trotz einer gewissen Einfacheit recht gut.
Wie soll die Haupstadt eines Staates aussehen, der dem Solaren Imperium in seiner Blütezeit nacheifert?

Natürlich so, wie die Städte früher im Solaren Imperium aussahen:

Bild
http://www.pr-materiequelle.de/riss/ris ... g/r272.htm

http://www.pr-materiequelle.de/riss/ris ... g/r539.htm
http://www.pr-materiequelle.de/riss/ris ... g/r603.htm

Gratulation an Dirk Schulz für diese Wahl der Inspiration :)
Kritikaster
Superintelligenz
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Registriert: 26. Juni 2012, 08:34

Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Kritikaster »

Harzzach hat geschrieben: Wie soll die Haupstadt eines Staates aussehen, der dem Solaren Imperium in seiner Blütezeit nacheifert?

Natürlich so, wie die Städte früher im Solaren Imperium aussahen:
Danke. Du hast uns die Augen geöffnet. Das ZSI steht gar nicht in der Tradition des SI sondern ist eindeutig fremdbestimmt. Jetzt kann Perry es ihnen endlich auch nachweisen. 8-)
buhrlos
Siganese
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Registriert: 9. September 2016, 22:04

Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von buhrlos »

ihr, die ihr dort draussen seit auch jene die vor ihren comp sitzen frohe weihnachten und ein gesundes neues jahr
Truktan
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Truktan »

In der Erstauflage wurden in den frühen Heften durchaus reihenweise Planeten gearkonbombt, was durchaus als Genozid aufgefasst werden konnte und auch zum damals faschistoiden Ruf der Serie beitrug.
Um Himmels Willen, nein! Die Arkonbombe wurde sehr sparsam und wenn, dann gegen militärische Ziele eingesetzt. Eigentlich ist der einzige Einsatz als strategische Waffe, an den ich mich erinnere, die Vernichtung des Industrieplaneten "Multidon" in Andromeda (Zyklus MdI, Heft 295 "Der verlorene Planet"). Und selbst da konnten sich die Tefroder, Duplos und anderen rechtzeitig in den Weltraum retten, bevor Multidon ganz verglühte ....
Truktan
Oxtorner
Beiträge: 504
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Truktan »

... wo so gut wie keine Zivilisten als Handlungsfiguren vorkamen und wenn Zivilisten in den Handlung vorkamen, dann nur als anonyme, hysterische Schafsherde, die man immer mit milder Strenge lenken, die man von Manipulationen durch Fremdvölker befreien oder in Tiefbunker schicken muss
Da gebe ich Harzzach vollkommen recht! Der Höhepunkt dieser Denkweise war der 300er-Zyklus, in dem Perry ja in M87 verschollen war. Und was machten seine zuhause verbliebenen Getreuen? Sie suchten ein Double und präsentierten es den Massen als angeblich echten Grossadministrator - natürlich, um Panik zu vermeiden, wie es hiess. Das war schon ziemlich kriminell - man stelle sich vor, aus irgendwelchen Gründen würde Angela Merkel plötzlich von der Bühne verschwinden und ihre Regierungskollegen würden mit einer flugs hervorgeholten Doppelgängerin munter weiterregieren, um die "Ruhe zu bewahren" .....
Truktan
Oxtorner
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Truktan »

Einerseits ist Perry nur Beisitzer des Bordrats, andererseits kann er den Freigang Gi Barrs verfügen - eines Mörders eine Besatzungsmitglieds. Ob dieses System so ganz durchdacht ist?
Der Kommandant der Ras Tschubai hat die Befehlsgewalt und kann jederzeit seine Vorstellungen gegenüber Perry durchsetzen (und ich bin mir sicher, Perry würde das klaglos hinnehmen). Aber es ist nunmal so, dass er eine 3000jährige Legende an Bord hat, deren Erfolgsserie unerreicht ist. Darum also: Wenn Perry einen Vorschlag macht, der nicht völlig abstrus ist, wird dieser Vorschlag auch ausgeführt werden ....
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NEX
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von NEX »

Soviel wie mir bekannt ist, ist unser Perry Expeditionsleiter, also der oberste Befehlshaber.
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Mehathor
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Re: Spoiler 2939: Mnemo-Schock, von Michelle Stern

Beitrag von Mehathor »

Der Roman war insgesamt gut. Gefallen hat das geschickte Einflechten zahlreicher Protagonisten in die Handlung. Das Problem ist, dass die Story an sich eigentlich kaum Spannungsmomente enthält. Als Leser weiß man, wo sich die Geschichte hinbewegt und wird folgerichtig auch kaum überrascht, nachdem man zu Ende gelesen hatte. Freilich soll das jetzt kein Vorwurf sein, denn wir brauchen auch Romane, die als Grundlage für einen Spannungsbogen dienen.
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