Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

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Klaus N. Frick
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Klaus N. Frick »

nanograinger hat geschrieben: Es sind nicht die "dünnen Sätze" Monkeys. Es ist die neue Situation (im Vergleich zu den 10 Jahren davor), in der sie Versagerin und Verräterin für beide Seiten ist. Es ist recht einfach, aus allen verfügbaren Informationen genau das herauszuziehen, was in die vorgefertigte Weltsicht passt (gibt es auch sehr schöne Beispiele hier im Forum B-) ). Aber wenn diese Weltsicht einem in die Gefangenschaft führte, dann kommt man vielleicht doch eher ins Grübeln, ob das mit der eigenen Überlegenheit soweit her ist....
Ich verweise auf die jüngere deutsche Geschichte: Viele Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs in Gefangenschaft gerieten – ob Ost oder West, ist egal –, verstanden erst in der Gefangenschaft so richtig, welches System sie unterstützt hatten. Das hätten sie zwar auch vorher merken können, taten sie aber offenbar nicht.

(Mein Vater bekam in französischer Gefangenschaft auch haufenweise deutsche Literatur zum Lesen, etwa so »unpolitische« Sachen wie Schiller und so – ich denke, das hat im Denken sehr wohl etwas ausgelöst.)
Wim Vandemaan
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Wim Vandemaan »

Schaut mal, das hier habe ich in einem anderen Bereich des Forums zum 42er gefunden:

"Je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr geht ihr die Luft aus. Es bleiben seitenlanges Kampfspektakel und triviale Erklärungen." :D
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HerbertSeufert
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von HerbertSeufert »

@Wim Vandemaan

Ein sehr gutes Beispiel!
Exakt solche Art von Kritik wirst Du von MIR nie finden! :st:
E=mc²
Wim Vandemaan
Plophoser
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Wim Vandemaan »

War auch nicht so gedacht. ^_^
Bin mir nicht sicher, wer das geschrieben hat, könnte aber nachschauen. Ist eine Kritik zu Heftroman 242, also zu einem Machwerk aus jenen verschollenen, güldenen Tagen.
(Womit ich sachliche, begründete und deswegen sachdienliche Kriitk an aktuellen Romanen nicht herabwürdigen möchte; die lese ich immer sehr gespannt.)
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost »

Für mich war dies der inhaltlich uninteressanteste Roman des bisherigen Zyklus (abgesehen von den beiden Pilzwelt-Romanen). Die Grundstory des Romans war (für mich) nur ermüdend.
Zwei (mir) unsympathische Personen, die indirekt den Tod vieler Unschuldiger auf dem Gewissen haben, ergehen sich jeweils in nicht enden wollenden, unproduktiven Gedankenkreisläufen und versuchen einander zu erreichen, was erst auf den letzten beiden Seiten in persona gelingt.
Sorry, ich fand die Story einfach nur unendlich langweilig.

Wohlweislich sehe ich hier keine Kritik am Autor. HuHae schreibt einen sprachlich sehr guten Roman und gibt sich alle Mühe, die Handlung irgendwie zu füllen. Aber dies gelingt eben nur teilweise. Faolain Settember mümmelt Nüsse, probiert Schokolade, versucht sich unabsichtlich am Vurguzz und sinniert häufiger über die Parkanlagen, die Einrichtungen Quinto-Centers, beobachtet Fledermäuse und begegnet einem merkwürdigen Stuhl. :mellow: .

Noch einmal: HuHae schreibt Spitzenromane. Und sprachlich ist auch dieser Roman gut gelungen.
Den vorliegenden Roman muss man aber aus meiner Sicht nicht gelesen haben.

Meine Wertung (wie so oft mit positiver Gewichtung auf den Autor): 5/2/4.
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ovaron29
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von ovaron29 »

Wim Vandemaan hat geschrieben:Schaut mal, das hier habe ich in einem anderen Bereich des Forums zum 42er gefunden:

"Je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr geht ihr die Luft aus. Es bleiben seitenlanges Kampfspektakel und triviale Erklärungen." :D
Der MdI muß nicht jedem gefallen, so wie mir der aktuelle nicht gefällt. Aber obige Kritik hat sich kein Zyklus verdient und ist ganz einfach ungerecht und Dumm.
Ich habe alle Silberbände als E-Book geschenkt bekommen und habe in den letzten Wochen zwischendurch den MdI gelesen. Vor einer halben Stunde habe ich Atlan`s Speerwurf erlebt und bin fertig. Er hat mir immer noch gut gefallen, zwar nicht so wie in den Sechzigern, aber immerhin.
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Kritikaster
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Kritikaster »

Raktajino hat geschrieben: Hat eigentlich schon jemand einen Zusammenhang zwischen Titelbild und Roman gefunden?! :D
Nein, warum? 8-)
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Raktajino
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Raktajino »

Kritikaster hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben: Hat eigentlich schon jemand einen Zusammenhang zwischen Titelbild und Roman gefunden?! :D
Nein, warum? 8-)
Den gibt es manchmal. 8-)
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Oceanlover
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Oceanlover »

Die vielen Postings vor mir kann und will ich mir garnicht durchlesen. Deshalb, ohne auf irgendetwas, das vorher geschrieben wurde, eingehen zu können, lediglich meine Meinung zum Roman.

Ich finde, der vorliegende Perry Rhodan Band hat etwas von einem Computer- oder Konsolenspiel. Man bewegt sich in einer interessanten Spielumgebung und hat Spass daran (oder kann Spass daran haben), auch wenn man in seinem aktuellen Spielstatus nicht viel weiterkommt.

Er bringt den Leser sicherlich nicht entscheidend in der Handlung voran. Muss er aber auch nicht zwingend, denn dafür ist noch viel Zeit. Trotzdem kann er Interesse wecken. Wichtig nur, dass später auch das Zyklusende mit hoher Qualität und nicht zusammengerafft erzählt wird.

Selbst ohne viel Handlungsfortschritt war es jedenfalls für mich interessant, in den Handlungsort Quinto-Center einzutauchen. Mag vielleicht sein, dass das für die Leser "der ersten Stunde" langweilig ist, die möglicherweise Dutzende Romane die dort spielen, gelesen haben. Für mich war es, glaub ich, der erste. Jedenfalls hatte ich ein ähnliches Feeling wie in meiner Jugendzeit, als ich die Hefte las, in denen die ersten Handlungspersonen OLD MAN erkundeten.

Jetzt nützt dem Leser ein toller Handlungsort noch nichts, wenn der Text dröge, schwer lesbar und langweilig verfasst worden ist. Davor steht aber der Autor Hubert Haensel, der mich in die Geschichte mitnahm und dessen Romane man unbesehen kaufen kann, ohne Angst haben zu müssen, enttäuscht zu werden. Sein routinierter, angenehm zu lesender Schreibstil trug dazu bei, dass ich auch ohne gefühlte Hochspannung und ohne große Handlungsfortschritte mit dem Roman ganz zufrieden bin.
Nette Grüße
Oceanlover
jogo
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von jogo »

Oceanlover hat geschrieben:...Davor steht aber der Autor Hubert Haensel, der mich in die Geschichte mitnahm und dessen Romane man unbesehen kaufen kann, ohne Angst haben zu müssen, enttäuscht zu werden. Sein routinierter, angenehm zu lesender Schreibstil trug dazu bei, dass ich auch ohne gefühlte Hochspannung und ohne große Handlungsfortschritte mit dem Roman ganz zufrieden bin.
Ich habe den Roman noch nicht lesen können. Aber ich gehe davon aus, dass das Geschwisterpaar oder zumindest ein Teil davon, noch eine gewichtige Rolle zukommen wird.. Insofern sind solche Vorbereitungsromane auch sehr wichtig, um einen Grund für das künftige Handeln zu finden. Das kann man durchaus mit Vogel und Lua vergleichen, die bei einigen Foristen auch nicht gut ankamen. Das Problem ist eben nur: Baue ich solche Figuren nicht auf, dann ist es immer Perry, der im Alleingang alles vorbereitet, durchzieht, löst. Oder man hat eine Lösung deus ex machina. Man sollte der Story eine Chance geben. Und solche Protagonisten müssen ja auch nicht unbedingt ein Abbild Mutter Theresas darstellen.
Denke ich zurück an den Zyklus um Thez, dann fällt mir auf, wie viele Kritiken es dazu gab. Zunächst konnte ich diese nicht nachvollziehen. Ich habe aus beruflichen Gründen damals nicht alles sofort lesen können und dann alles am Stück nachgeholt. Der Handlungsfortschritt war im Einzelroman kaum zu merken. Aber am Stück gelesen, sah das völlig anders aus. Ich denke, dass es sich hier nicht viel anders verhält.
Vielleicht mag einer der anderen Foristen, der mehr Zeit als ich hat, mal eine Auflistung der Handlungen hier in einen neuen Thread einstellen. Sowas wie 2900-2950...
Quasi eine Ultrakurzusammenfassung. Das fände ich extrem interessant.
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HerbertSeufert
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von HerbertSeufert »

Hallo jogo!

Es gibt eine vorzügliche Zusammenfassung im Kreis-Archiv von Johannes Kreis!
Er möchte, kann gerne die Seite besuchen und dort nachlesen!

http://www.kreis-archiv.de/zyklus2900/zyklus2900.html
E=mc²
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von AARN MUNRO »

Komme jetzt auch endlich zu einem Kommentar. Ich fand den Band etwas zäh, weil der Bruder zu oft zu Wort kam, die Schwester weniger ...obwohl schon klar war, wie Monkey sie mit der Wahrheit "herumdrehen" wollte. Diesen Tatbestand hätte ich mir noch etwas stärker betont vorgenommen. Auch so war zwar klar, was gemeint war, doch fehlte hier vielleicht noch eine halbe Seite intensiver Text dazu. Am Ende hat der Bruder dann plötzlich etwas zu schnell klein beigegeben. Da war wohl der Roman einfach zuende. Das war zu kurz, zu schnell. Ja, der ganze Band erinnert mich auch sehr an ein Computerspiel. Aber das könnte auch einfach an der technischen Umgebung liegen, die zwar gut ... aber nicht wirklich immer sehr überzeugend geschildert wurde.Immerhin war alles begründet.
Wieso ist Monkey übrigens grün? Habe ich etwas verpasst? Imarter und Siganesen sind grün, Oxtorner nicht.
Dennoch hat HH hier einen m.E. runden, spannnenden Band vorgelegt. Habe ihn (mit den notwendigen Unterbrechungen) in einem Zuge ausgelesen (nicht in einer Bahn!).
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Oceanlover
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Oceanlover »

jogo hat geschrieben:Aber ich gehe davon aus, dass das Geschwisterpaar oder zumindest ein Teil davon, noch eine gewichtige Rolle zukommen wird.. Insofern sind solche Vorbereitungsromane auch sehr wichtig, um einen Grund für das künftige Handeln zu finden.
Richtig, ein guter Aspekt.
Nette Grüße
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Raktajino
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Raktajino »

Zum Roman.

Wenn das spannende Thema gewesen sein sollte, wie die Gute Köchin zur Guten USO-Agentin wird, dann nicht nachvollziehbar. In ein paar Wochen wird niemand mehr über die wundersame Wandlung niemand mehr krähen, sondern akzeptieren. Und das obendrein ohne Mnemo-Schock und ohne wochenlange Gelegenheit , die bei Gi Barr zur Verfügung stand; während dies dem Autor in einem Heft auferlegt wurde.
Andererseits haben wir schon ganz andere Dinge geschluckt.
Sinn sollte das nur machen, wenn den Beiden eine wichtige künftige Rolle/Aufgabe zukommt.
Sollte es die RT schaffen zurückzukommen, dann hätten wir bald wieder auch ein kleines Mutantenkorp zur Verfügung. :o)
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nanograinger
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von nanograinger »

Raktajino hat geschrieben:... kleines Mutantenkorp...
Ja, dieser Aspekt ist sicher nicht zu vernachlässigen. Deshalb gehe ich durchaus davon aus, dass die Settember-Zwillinge uns noch einen Großteil des Zyklus begleiten werden. Als Analogie schaue man sich auch die Geschichte von Toio Zindher an.
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von jogo »

Gibt es eigentlich schon einen Spoiler zu 2942?
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
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Raktajino
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Raktajino »

nanograinger hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:... kleines Mutantenkorp...
Ja, dieser Aspekt ist sicher nicht zu vernachlässigen. Deshalb gehe ich durchaus davon aus, dass die Settember-Zwillinge uns noch einen Großteil des Zyklus begleiten werden. Als Analogie schaue man sich auch die Geschichte von Toio Zindher an.
Wobei - ein Mutantenkorps hat schon das Geschmäckle nach Solarem Imperium und passt nicht so recht in die aktuelle Zeit - irgendwie. Glücklich wäre ich damit nicht.
Also: der Perry hat seine Mutanten, der Bully auch und jetzt der Monkey. Zum Glück muss das jetzt nicht zusammengefasst werden.
:unsure:
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nanograinger
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von nanograinger »

Raktajino hat geschrieben:...
Also: der Perry hat seine Mutanten, der Bully auch und jetzt der Monkey. Zum Glück muss das jetzt nicht zusammengefasst werden.
:unsure:
Vor allem hat Vetris-Molaud seine Mutanten. Und was für welche...

Personen mit PSI-Fähigkeiten sind schon seit einiger Zeit kein Alleinstellungsmerkmal der LFT/LFG mehr.
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R.B.
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von R.B. »

nanograinger hat geschrieben:Personen mit PSI-Fähigkeiten sind schon seit einiger Zeit kein Alleinstellungsmerkmal der LFT/LFG mehr.
Ja, und das ist auch gut so. Ich geh mal davon aus, dass das auch so bleibt. Bei allem Respekt vor früheren Zyklen, aber damals gings zu einfach mit "Problem-Mutant-Lösung".
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Kritikaster
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Kritikaster »

Schmeißen wir doch noch mal ein wenig Provokation ins Forum, vielleicht gelingt es auf dem Wege, den thread wieder Richtung Inhalt zu lenken. Dass ich mit dem Roman nicht klargekommen bin, habe ich ja schon viel weiter oben geschrieben. Ich fand ihn inhaltsleer und langweilig (die Fähigkeiten des Autors, sprachlich sauber zu schreiben, kann ich hier noch mal erwähnen, sie retten den Plot für mich aber nicht).
Zwei Vorschläge, dem Romaninhalt etwas abzugewinnen, habe ich hier aus dem thread aufmerksam zur Kenntnis genommen.
Nanograinger schrieb, bei dem Geschwisterkampf gehe es nicht um ein Gegeneinander sondern um die jeweiligen inneren Kämpfe jedes einzelnen Geschwisterteils. Aber leider habe ich von denen auch nichts erkennen können, so dass ich mit diesem hilfreichen Tipp nichts anfangen kann.
Oceanlover wurde durch den Roman an Computerspiele erinnert. Mag sein, allerdings bin ich kein Computerspieler und habe von daher auch auf diesem Wege keinen Zugang gefunden.
Wenn ich den Roman mit etwas vergleichen sollte, so würde mir ein Schauspiel oder eine Oper aus dem 17. oder 18. Jahrhundert einfallen. Eine Schar schlecht bezahlter Schauspieler bringt sie auf die Bühne und hofft mal wieder auf den großen Durchbruch mit dem neuen Stück. Das tragende Kernstück ist das Duett mit dem Inhalt

"Oh rede, Bruder"
"Nein, sag du's"
"Nur ein Wort"
"Warum nur schweigst du"
"Oh, Bruder"
"Nein, Schwester"
"Wie ist mir"
in diesem Stil ad infinitum

Nach der Premiere flogen schon Stühle, nach der zweiten Vorstellung wurde das Theater demoliert und die Schauspieltruppe reiste mit unbekanntem Ziel ab - sie ist bis heute (zu recht) verschiollen.
Wenn mir in diesem Roman Florian und Agathe September nähergebracht werden sollten, so ist das jedenfalls für meine Person gründlich misslungen. Das Gejammer der Beiden über ihre Kontakte und ihre Beziehung hat mich schon vor diesem Roman genervt, hier war es endgültig zu viel. Und sollten die Beiden wirklich noch eine größere Rolle im weiteren Geschehen spielen, so möchte ich ihnen jetzt schon zurufen: "Ihr seid zwei Monate zu früh." 8-)
jogo
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von jogo »

Kritikaster hat geschrieben:...
Nach der Premiere flogen schon Stühle, nach der zweiten Vorstellung wurde das Theater demoliert...
Du bringst hier etwas gewaltig durcheinander! Was du beschreibst ist ein Heavy Metal Konzert und das Publikum ist begeistert. :lol:
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
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Raktajino
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Raktajino »

Der war nun echt gut. :lol:
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ParaMag
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von ParaMag »

Schätze mal die Geschwister werden
Spoiler:
zum Auffinden eines oder mehrer Thoo auf der IIG benötigt. Evtl. auch für die Erkundung/Eroberung von Stützpunkten. Dafür diesen Roman etwas kürzer werden lassen, so 10 bis 15 Seiten komprimierter Original Heftinhalt und etwas über den Hintergrund der ganzen QC Aktion wäre für mich ein schöner Roman geworden. Etwas schwarzen englischen Humor dazu..... :D
Es ist leicht Entscheidungen zu treffen, die Schwierigkeit und Kunst liegt darin die Folgen zu akzeptieren. B-)
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R.B.
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von R.B. »

Kritikaster hat geschrieben:Schmeißen wir doch noch mal ein wenig Provokation ins Forum, vielleicht gelingt es auf dem Wege, den thread wieder Richtung Inhalt zu lenken. Dass ich mit dem Roman nicht klargekommen bin, habe ich ja schon viel weiter oben geschrieben. Ich fand ihn inhaltsleer und langweilig
Dein Versuch, das Forum auf diesem Wege zu beleben und zu provozieren, ist aller Ehren wert. Leider klappt das bei mir nicht, denn ich fand den Roman inhaltsleer und langweilig.....
Das Einzige, was mich an dieser QC Geschichte aufrecht erhält, ist die Tatsache, dass das alles irgendwann mal für etwas anderes gut ist. Mutantenkorps, Thoos suchen oder sowas. Hoffen wir....
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von AARN MUNRO »

R.B. hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Personen mit PSI-Fähigkeiten sind schon seit einiger Zeit kein Alleinstellungsmerkmal der LFT/LFG mehr.
Ja, und das ist auch gut so. Ich geh mal davon aus, dass das auch so bleibt. Bei allem Respekt vor früheren Zyklen, aber damals gings zu einfach mit "Problem-Mutant-Lösung".

Im damaligen Kontext, als die ansprüche fer Leser an die Autoren/Serie noch etas niedriger waren, war die Sache gar nicht "zu einfach". Sie brachte immerhin die Handlungen rasant voran. Und PSI-Fallen gibt es ja spätestens seit Dabrifa flächendeckend. (Obwohl sie mitunter "ausfielen", oder zu stark auftraten. Je nachdem, ob der jeweilige Autor den Mutanten (meist Guck) verwenden wollte. KM z.B.)
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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