Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

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Rainer1803
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Rainer1803 »

jogo hat geschrieben:Hm... wie wäre es denn, wenn wir mal zur Abwechslung und auch in Respekt vor Hubert Hänsel über dessen Roman diskutieren?
Im Forum gibt es genügend unterschiedliche Themenbereiche, die sich für diverse Beiträge besser eignen würden.
Da gibt es halt nicht viel zu diskutieren.
Wie immer super geschrieben von Hubert, der es schafft eine belanglose Handlung lesenswert zu machen.
Mehr fällt mir dazu leider nicht ein, die Handlung langweilt eher.
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Augustus
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Augustus »

Oh-oh, das böse "L" Wort... Das ist aber garnicht PC. Wie wäre es mit "Die Handlung befindet sich momentan immer noch in einer Phase der intensiven Vorbereitung auf die Fahrtaufnahme"? :lol:
Taufik Shahab
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Taufik Shahab »

Wäre die Handlung ein wenig flotter,würden sich die Foristen natürlich eher über diese anstatt über sich selbst unterhalten.Liegt aber auch sicher an diesen 50er Blocks,dann muss halt mal gefüllt werden.
Übrigens dachte ich,in so einem Forum könnten Vermutungen geäussert werden,ohne dass man gefressen wird.Für Vermutungen oder Diskussionen ist doch so ein Forum da.
Ich lese Euch gerne,egal welche Meinung Ihr vertretet.Ist ja auch derzeit spannender als unser gemeinsames Objekt
Ich lese daher nur noch in den 50er Blocks,um mich nicht über Längen und weiteres aufzuregen.
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HerbertSeufert
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von HerbertSeufert »

Ich hatte eingangs schon geschrieben, dass Hubert Haensels Roman unter denen mit wenig Haupthandlungsrelevanz für mich einer derjenigen ist, die sich zumindest flott lasen. Mit »flott« meine ich »straff und angenehm«!

Im Roman nicht weiter ausgeführt und wahrscheinlich erst im Folgeband erklärt, stellt sich jetzt die Situation ein, dass demnächst die daheimgebliebenen Galaktiker in Kombination der Ergebnisse der Thoo-Expedition und der Erkenntnisse an Bord der IIG zum Themenkomplex »Goldenes Reich« ähnlich viel wissen wie die Protagonisten an Bord der RT.
In mancher Beziehung vielleicht sogar mehr.

Da ich nicht einfach von einer redundanten Handlungsplanung ausgehe, denke ich mir, dass man zwar plottechnisch für den weiteren Fortgang der Geschehnisse
in den Handlungsebenen Milchstraße und RT ähnliche Kenntnisstände benötigt, aber eine unmittelbare Heimreise der Tschubai mit traditioneller Infovermittlung eben nicht zustandekommt.

Diese beiden Haupthandlungsstränge werden sich vermutlich noch nicht vereinen.
Für die RT oder PR geht die Reise zunächst weiter.
In eine neue Szenerie, auf eine neue Bühne.

So meine Spekulation.
Ob dies gar eine Reise in ein anderes Universum sein wird?
Wer weiß!
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Kritikaster
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Kritikaster »

HerbertSeufert hat geschrieben: So meine Spekulation.
Ob dies gar eine Reise in ein anderes Universum sein wird?
Wer weiß!
Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Aber ich lese bekanntlich keine Vorschauen und vielleicht kann man da so etwas ableiten. Wenn ich denn noch ganz schnell einen Wunsch ans Exposéteam loswerden könnte: Das Universum, das mich im Moment am meisten interessiert ist das Universum + 0. Könnten wir da mal hin? 8-)
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Axo
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Axo »

Mal tatsächlich eine Frage zum Roman: die telepathische Verbindung zwischen den Geschwistern war doch zunächst als anstrengend und somit äußerst limitiert geschildert. In diesem Roman nun wird mehrmals kommuniziert (etwas, das eigentlich eine Ruhepause verlangen würde), ohne dass es belastend wäre. Täusche ich mich hier (ich habe die anderen Romane gerade nicht zur Hand und kann die "Regel" der Kommunikation nicht nachschlagen)?
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
Erasmus von Rotterdam
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Raktajino
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Raktajino »

Carrasco hat geschrieben:
jogo hat geschrieben: in Respekt vor Hubert Hänsel
... der war gut :D
Darf ich noch. :D
Voellig richtig, joegoe. :D
marafritsch2705
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von marafritsch2705 »

Tennessee hat geschrieben:
ovaron29 hat geschrieben:
Rainer1803 hat geschrieben:@ Herbert Seufert
Dann mal ganz einfach ausgedrückt: es nervt einfach
Bis jetzt wurde in 6 von 11 Beiträgen (Herbert's ausgenommen) nur Kritik an Herbert's drei Wörtern "wohl gemäß Exposevorgabe" geübt. Das nervt wirklich und ist lächerlich.
Und noch keiner (Stand: mein Posting) hat den Roman beurteilt. (Im Poll.)

Das kann nur Zufall sein, nicht wahr?

lg
Ten.
Ich hab ihn nichtmal gekauft oder gehört.... hier wird ein total unwichtiges und langweiliges geschwisterduo ähnlich wie vogel und lua bis zum suizid von person b getrieben bis ein happy end am ende kommt....

Man wurde ja vorher nur belogen(wird man zwar auch hier in der lft..von nathan..von ES..usw...aber das sind ja die guten) und verrät die komandostruktur((((dabei seien die gäonen ja von kleinauf an als militärs gedrillt..und da gilt nicht wahrheit oder lüge..sondern befehlen und befehle befolgen...die eigene meinung hat gar keine rolle zu spielen....zumindest wenn man von kleinauf an gedrillt wird))). Und ist jetzt happy von der uso die wahrheit zu erfahren...soso... wo die uso die ganzen infos her hat...

Naja..vor dem höhepunkt 2949 kommt wohl erstmal der absolute tiefpunkt was logik und handlungsfortschritt bedeutet
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost »

marafritsch2705 hat geschrieben:(...)
Naja..vor dem höhepunkt 2949 kommt wohl erstmal der absolute tiefpunkt was logik und handlungsfortschritt bedeutet
Zumindest langweilt (mich) die Kernstory kolossal...Super Ansätze, aber das Timing...gähn...
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost »

idaho hat geschrieben:(...)
Du musst genauer lesen. Da steht nicht, dass der Zyklus noch einmal Fahrt aufnimmt, sondern das Klaus das Gefùhl hat, dass er dies tut :o)
(...)
:rolleyes: :lol:
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost »

Ce Rhioton hat geschrieben:(...)
Allerdings halte ich diese Zwillinge für wenig interessante Charaktere, darüber hinaus Monkey nicht minder.
Die Handung scheint auf der Stelle zu treten.
(...)
Genau mein Empfinden! :st: :st:
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost »

Ce Rhioton hat geschrieben:
Hathorian hat geschrieben: Ich denke eher, es ist ein Vorbereitungsroman. So wie die Meisten, wenn wir eine Handlungsebene neu betreten. Es kann nicht immer nur Romane wie die mit Opiter Quint geben, wo es jeden Roman mit ihm neue Enthüllungen gibt.
Unbestritten.
Solche Vorbereitungsromane gab es zu allen Zeiten der Serie.
Womöglich ist ein Punkt der Unzufriedenheit der, dass wir (älteren) Leser in hektischen Zeiten ein wenig verlernt haben, Geduld zu üben.
Ein Zyklus, der sich über 100 Romane (also rund zwei Realjahre) erstreckt, ist auch nicht länger als früher.
Gefühlt (bisweilen) allerdings schon.
Und es kommen eben noch unsere Erfahrungen aus den vergangenen knapp 250 Romanen hinzu. Es wurde immer viel angekündigt. Man wartet halt auf das Feuerwerk.
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Richard
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Richard »

Rein vom handwerklichen her ist der Band sicher gut gemacht. Inhaltlich fand ich ihn eher mal "gestreckt" - ich hege für beide Geschwister keine sonderliche Sympathie und auch die Ausschnitte aus deren Lebensgeschichten haben mir die beiden nicht sympathischer gemacht.
Beide waren massgeblich am Angriff auf das USO Hauptquartier beteiligt und nicht bloss irgendwelche "Befehlsempfänger" und tragen damit einen wesentlichen Anteil am Tod vieler USO bzw. natuerlich auch ZSI Leute.
Es kann schon sein, dass beide davon überzeugt waren das "richtige" zu tun aber man darf eines nicht übersehen: das ZSI hat hier angegriffen ohne dass die USO vorher auch nur irgendeinen agressiven Akt gegen das ZSI gesetzt hat.
Nach meinem Empfinden gehoeren beide mal laengere Zeit hinter Gitter.
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Del Hayer
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Del Hayer »

Richard hat geschrieben:Rein vom handwerklichen her ist der Band sicher gut gemacht. Inhaltlich fand ich ihn eher mal "gestreckt" - ich hege für beide Geschwister keine sonderliche Sympathie und auch die Ausschnitte aus deren Lebensgeschichten haben mir die beiden nicht sympathischer gemacht.
Beide waren massgeblich am Angriff auf das USO Hauptquartier beteiligt und nicht bloss irgendwelche "Befehlsempfänger" und tragen damit einen wesentlichen Anteil am Tod vieler USO bzw. natuerlich auch ZSI Leute.
Es kann schon sein, dass beide davon überzeugt waren das "richtige" zu tun aber man darf eines nicht übersehen: das ZSI hat hier angegriffen ohne dass die USO vorher auch nur irgendeinen agressiven Akt gegen das ZSI gesetzt hat.
Nach meinem Empfinden gehoeren beide mal laengere Zeit hinter Gitter.
Ich denke das ist so oft wie bei anderen Romanen, leider gehen oftmals die Meinungen auseinander...
Wer vorwärts kommen will, muss auch rückwärts gehen können
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Del Hayer
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Del Hayer »

Was keine negative oder positive Kritik ist, sondern nur eine feststellung.
Wer vorwärts kommen will, muss auch rückwärts gehen können
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Verkutzon
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Verkutzon »

Gut geschriebenes Heft von Hubert. Die Story jedoch, na ja. Mir kommt dazu eine Szene von „Eine schrecklich nette Familie“ in den Sinn: Peggy Bundy fordert ihren Mann Al auf, über seine Gefühle zu sprechen. Al lässt seinen Kopf auf die Brust sacken und stöhnt... Diese beiden Charaktere interessieren mich einfach zu wenig; ebenso ihre Gefühlswelt. Der Zyklus tritt auf der Stelle. Das grosse Ganze um Quinto Center herum wäre viel interessanter gewesen! Wo ist der ausgeschleuste Posbi Raumer? Was hat er während dem Angriff gemacht? Wo sind die anderen 50 Gäonen Schiffe? Wo sind die Stützpunkte der Gäonen in der Milchstrasse? Ich will SciFi lesen und nicht die „Innenansichten eines Artgenossen“ (Hoimar v. Ditfurth).
Bin ich zu ungeduldig?? Jaaaaaaa...!!! :lol:
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120
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HerbertSeufert
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von HerbertSeufert »

@Verkutzon

Ich denke, dass die Bände bis Heftnr. 2950 schon geschrieben sind oder sich kurz vor der Fertigstellung befinden.
Zumindest für seinen Roman 2947 hat das Kai Hirdt bestätigt!

Insofern wird der überschaubare Handlungsfortschritt wohl exakt so sein wie er ursprünglich vorgesehen wurde und jetzt sogar schon physikalisch, zumindest verlagsintern, existent ist.
Da ändert sich nichts mehr!
Wahrscheinlich bräuchten echte nachträgliche konzeptionelle Änderungen im Serienablauf mindestens 20 bis 25 Romane Vorlauf, da ja Vieles angepasst werden muss.

Einfach ist so etwas bestimmt nicht und dürfte deshalb auch nicht sehr häufig zum Einsatz kommen!

Also, es heißt wohl oder übel »Geduld bewahren«!

Mir persönlich war der Haensel-Roman nicht unangenehm, eher im Gegenteil.
Mal sehen wie der Nachfolgeband endet!?

Eine okkulte Neuengrammierung Monkeys durch die Thoogondu ist immer noch denkbar.
Dann hätte sich die Geschichte im Gesamtergebnis wieder umgedreht!
Ich will‘s mal nicht hoffen!
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Kardec
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Kardec »

In der Tat hab mich auch gefragt wo bei einem Angriff auf HQ eigentlich die restliche USO bleibt, whd. Monkey allein, allein über Tage seine Spielchen treiben muss.
Befürchte das Manko war exposébedingt :P
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Harzzach
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Harzzach »

Kardec hat geschrieben:In der Tat hab mich auch gefragt wo bei einem Angriff auf HQ eigentlich die restliche USO bleibt, whd. Monkey allein, allein über Tage seine Spielchen treiben muss.
Wie bei so vielen Fragen, lohnt es sich auch hier die Romane gelesen, bzw. sich gemerkt zu haben, was da drin stand :P

2931 - Kampf um Quinto-Center:

»Lordadmiral, ich wollte Sie eben anrufen. Wir haben etwas Beunruhigendes aufgefangen. Diese Eindringlinge haben direkt nach ihrer Ankunft starke Hyperfunkpulse in mehrere Richtungen abgestrahlt.«
Monkey schürzte die Lippen. »KENNON, steht die Hyperfunkabschirmung?«
»Sie wurde gleichzeitig mit dem Verschlusszustandaktiviert. Allerdings unterlag sie derselben Schaltungsverzögerung wie die Desaktivierung der Großtransmitter.«
Pomeroy hatte das Gefühl, einen kalten Finger an seinem Herzen zu spüren. Ortungssignale. Sie haben mit den Hyperfunksendungen unsere Position an ihre wartenden Kameraden verraten. Quinto-Center ist endgültig kompromittiert.
Monkey sah Pomeroy an. »Ich schätze, jetzt kommt die Stunde der Wahrheit. Was sind Ihre neuen Gravotron-Projektoren wert, Pomeroy?«
»Ihr Geld und mehr, hoffe ich. KENNON, aktivier die Triebwerke! Zufällige Kursentnahme aus Fluchtpunkttabelle, maximale Beschleunigung. Automatisches Hyperfunksignal an Zielstation ...« Fragend sah er Monkey an.
»Eine Viertelstunde vor Erreichen der Eintauchgeschwindigkeit«, ergänzte der Lordadmiral. »Das sollte jeder USO-Außenstation reichen, um während unseres Linearflugs eine ausreichende Hilfsflotte zu unserem Schutz zusammenzuziehen.«
»Schwarzschild-Reaktoren sind auf volle Kapazität hochgefahren und Triebwerke aktiviert«, meldete KENNON. »Voraussichtliches Erreichen der Eintauchgeschwindigkeit in sechs Stunden.«
Pomeroy straffte sich. »Sechs Stunden. Das ist eine kleine Ewigkeit, wenn man bereits unter Angriff liegt und jederzeit eine Flotte auftauchen kann.«
»Bei der letzten Verlegung waren es fast siebzehn Stunden«, sagte Monkey. »Seien Sie also froh, dass wir in so modernenZeiten leben.«
»Wäre es nicht trotzdem zu empfehlen, auch für unsere aktuelle Position Entsatz anzufordern? Oder vielleicht sogar die LFG um Unterstützung zu bitten? Schiffe der Liga-Flotte könnten innerhalb relativ kurzer Zeit hier sein.«
Allard Schneider räusperte sich. Die Verbindung zu ihm war nach wie vor offen.
»Damit käme der Liga unsere Position zur Kenntnis«, gab er zu bedenken. »Sie wäre damit auf immer und ewig verbrannt. Noch können wir hoffen, dass unsere Gegner die Peilsendungen wegen der herrschenden Bedingungen in dieser Umgebung nicht oder nur verfälscht empfangen haben und gar nicht hier ankommen. Falls das zutrifft und wir nicht selbst unsere Position verraten, können wir nach Klärung der Situation hierher zurückkehren.«
Monkey schwieg einen Moment und nickte dann. »Sie haben recht. Gerade, weil die Liga-Flotte innerhalb von Minuten hier sein kann, lohnt es sich nicht, sie jetzt schon zu rufen. Wir schieben die Entscheidung bis zu dem Moment auf, die uns keine anderen Optionen mehr lässt.«
»Das werden wir zu verhindern wissen«, sagte Allard und hob einen Mundwinkel. »Wir sind immer noch die Herren von Quinto-Center. Das hier ist unser Heimspiel, das wir mit mehreren Zehntausend Leuten gegen vielleicht ein paar Hundert spielen. Meine Leute überwachen bereits die kritischen Sektorgrenzen. Sobald die Notfalltrupps zu ihnen gestoßen sind, werden die Fremden es schwer haben, irgendwo auch nur ihre Zehen herauszustrecken. Und damit verabschiede ich mich für den Moment.«


Hilfe holen wurde erwogen, aber weil Monkey den Eindruck hatte die Lage NOCH im Griff zu haben, ist die Geheimhaltung höher eingestuft worden als die Position von QC preiszugeben. Dann war es aber zu spät, die Gäonen hatten die Rechnersysteme im Griff, QC flog zu einer anderen Position.
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HerbertSeufert
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von HerbertSeufert »

Es ist für mich relativ schwer vorstellbar, dass hinter diesem ganzen USO-Plot, dem jetzt das vierte Heft gewidmet ist, nicht noch mehr oder eine andere Entwicklung steckt.

Wenn da nichts Unerwartetes mehr kommt, wäre die vertrickste Attacke der Thoogondu auf die Milchstraße schon im ersten Ansatz und ziemlich banal gescheitert.
An einer einzigen Person namens Monkey.
Die gäonische Flotte ohne vorgesehene Kommandostruktur, das Flaggschiff IIG bei der USO einkassiert und die Ziele und Mittel des Gondunats einschließlich Lügenengrammierung bekannt, einzelne Gäonen bereits umgedreht, die thoogondischen Invasionsberater »enthauptet«!

War‘s das?
Ich fürchte: Nein!

Wenn es so wäre, hätte das Ganze nur den Sinn einer Informationsvermittlung
über die Ziele und Techniken des Goldenen Reichs für unsere Milchstraßen-Protagonisten gehabt.
Hätte einen gescheiterten Invasionsversuch geschildert ... und uns wieder einmal die USO mit Monkey aufs Tableau gebracht.

Relativ unwahrscheinlich, zumal man sich für die Gesamtstory des Zyklus den Flug der RT fast hätte sparen können.
Die gewonnenen Einsichten der beiden großen Handlungsschauplätze Milchstraße/Cooris und Sevcooris sind ja durchaus sehr ähnlich.

Bestimmt kommt da noch was und es wird z.B. die HaLem-Armee aktiv und engrammiert das SOL-System im Sinne des Gondunats neu.
Meines Erachtens eh ein schwerer strategischer Fehler der Terraner, diese Armee nicht auszuschaffen. Halt storytechnisch gewollt!

Dass die Planungen der Thoogondu bzw. der Gondu-Gilde quasi schon im Erstversuch komplett den Bach runtergehen, glaube ich nicht.

Wenn es so wäre, wäre es enttäuschend!
Alternativ braucht man die gescheiterten Invasoren einfach zum Kampf gegen GESHOD.
Das wäre aber reichlich skurril.

Und der sog. Techno-Mahdi muss ja auch noch irgendwie an der »Heimatfront« mitmischen.
Vielleicht als psychogen nicht beeinflussbare Widerstandsorganisation unter den gondisch engrammierten Terranern?

»Schwer zu sehen, in ständiger Bewegung die Zukunft ist.« ~ Meister Yoda
Zuletzt geändert von HerbertSeufert am 6. Januar 2018, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Verkutzon
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Verkutzon »

HerbertSeufert hat geschrieben:@Verkutzon

Ich denke, dass die Bände bis Heftnr. 2950 schon geschrieben sind oder sich kurz vor der Fertigstellung befinden.
Zumindest für seinen Roman 2947 hat das Kai Hirdt bestätigt!

Insofern wird der überschaubare Handlungsfortschritt wohl exakt so sein wie er ursprünglich vorgesehen wurde und jetzt sogar schon physikalisch, zumindest verlagsintern, existent ist.
Da ändert sich nichts mehr!
Wahrscheinlich bräuchten echte nachträgliche konzeptionelle Änderungen im Serienablauf mindestens 20 bis 25 Romane Vorlauf, da ja Vieles angepasst werden muss.

Einfach ist so etwas bestimmt nicht und dürfte deshalb auch nicht sehr häufig zum Einsatz kommen!

Also, es heißt wohl oder übel »Geduld bewahren«!

Mir persönlich war der Haensel-Roman nicht unangenehm, eher im Gegenteil.
Mal sehen wie der Nachfolgeband endet!?

Ene okkulte Neuengrammierung Monkeys durch die Thoogondu ist immer noch denkbar.
Dann hätte sich die Geschichte im Gesamtergebnis wieder umgedreht!
Ich will‘s mal nicht hoffen!
Hallo Herbert!
Hubert Haensel hat die Geschichte ohne Zweifel gut umgesetzt. Mir hat einfach das Thema nicht gefallen. Aber das hat mit mir und meinen Vorlieben zu tun.
Der Nachfolgeband könnte tatsächlich interessant werden. Bin gespannt auf das Aufeinandertreffen von Monkey und dem Gondu-Berater.
Ganz allgemein stört mich, dass unsere Helden zwar in die Zwickmühle geraten, kurzum aber wieder befreit sind, oder das Problem lösen können. So kann doch keine Spannung aufgebaut werden, die über mehrere Wochen anhält.
Noch ein Gedanke: über die sechs Betschiden-Hefte am Anfang des Hanse-Zyklus wurde heftig geschimpft, auch W. Voltz kriegte da sein Fett weg. Aber aktuell haben wir gerade neun(!) Hefte über die Thoogondu hinter uns... also das nenn ich nun mal eine Überdosis!
Wie schon an anderem Ort gesagt: grundsätzlich gefällt mir dieser Zyklus. Ein bisschen Jammern soll ja befreiend wirken...
Gruss Frank
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120
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Verkutzon
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Verkutzon »

Muss noch präzisieren: es sind neun Hefte über den Thoogondu/Gäonen Zweig... Sagt mir ja nix mehr über meine Betschiden! :lol:
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120
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Kardec
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von Kardec »

Harzzach hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:In der Tat hab mich auch gefragt wo bei einem Angriff auf HQ eigentlich die restliche USO bleibt, whd. Monkey allein, allein über Tage seine Spielchen treiben muss.
Wie bei so vielen Fragen, lohnt es sich auch hier die Romane gelesen, bzw. sich gemerkt zu haben, was da drin stand :P
......................

Hilfe holen wurde erwogen, aber weil Monkey den Eindruck hatte die Lage NOCH im Griff zu haben, ist die Geheimhaltung höher eingestuft worden als die Position von QC preiszugeben. Dann war es aber zu spät, die Gäonen hatten die Rechnersysteme im Griff, QC flog zu einer anderen Position.
Ich hab den Roman gelesen - und ich merk mir auch ganz gut, wie du sicher schon bemerkt hast :D - aber auch ohne die Positionsdaten rumzuposaunen, hätte die USO-Flotte gerufen werden müssen. Dann ist halt eine Position verbrannt - na und?
KielFM
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von KielFM »

Für mich ganz persönlich bleibt nach der Lektüre folgende Frage: Was sollte dieser inhaltslose, unfassbar langweilige M***?
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nanograinger
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Re: Spoiler 2942: Geschwisterkampf, von Hubert Haensel

Beitrag von nanograinger »

Axo hat geschrieben:Mal tatsächlich eine Frage zum Roman: die telepathische Verbindung zwischen den Geschwistern war doch zunächst als anstrengend und somit äußerst limitiert geschildert. In diesem Roman nun wird mehrmals kommuniziert (etwas, das eigentlich eine Ruhepause verlangen würde), ohne dass es belastend wäre. Täusche ich mich hier (ich habe die anderen Romane gerade nicht zur Hand und kann die "Regel" der Kommunikation nicht nachschlagen)?
Nun, es ist ja auch in diesem Roman belastend. Als Agostino am Ende des Romans den telepathischen Kontakt aufnimmt, sinkt Faolain wie bei einem Schwächeanfall zu Boden, was dann zu seiner Entlarvung führt.

In den früheren Romanen hatte sich Faolain immer alleine in einen Raum zurückgezogen, um nicht unerwünschte Aufmerksamkeit anderer Gäonen zu erregen. Vermutlich hängt die Anstrengung auch vom Abstand der Geschwister ab. Hier in diesem Roman war Agostino bereits sehr nahe.
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