Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandemaan

Antworten

Wie gefällt

die Story des Romans? - Note 1
19
11%
Note 2
14
8%
Note 3
11
6%
Note 4
7
4%
Note 5
3
2%
Note 6
3
2%
Keine Bewertung
0
Keine Stimmen
der Schreibstil des Autors? - Note 1
26
15%
Note 2
13
8%
Note 3
9
5%
Note 4
2
1%
Note 5
4
2%
Note 6
3
2%
Keine Bewertung
0
Keine Stimmen
die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
12
7%
Note 2
20
12%
Note 3
6
4%
Note 4
3
2%
Note 5
7
4%
Note 6
7
4%
Keine Bewertung
2
1%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 171

Kritikaster
Superintelligenz
Beiträge: 2617
Registriert: 26. Juni 2012, 08:34

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Kritikaster »

Grauleben hat geschrieben:Öh, nein, mit auslöst meinte ich eigentlich den eingebauten Gendefekt, die Sollbruchstelle. Die löst die Krankheit aus. Das war bisher ja nicht bekannt. Wer nun gerdade jetzt den Auslöser drückte ist allerdings weiter unklar, da hast du recht.
Kann jemand sich erinnern, zu welchem Zeitpunkt etwa die Krankheit ausgebrochen ist? Vielleicht gäbe das einen Hinweis auf den Auslöseimpuls. Oder ist das als Ansatz für Spekulationen zu unkonkret? 8-)
Benutzeravatar
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 7090
Registriert: 5. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Donnersbergkreis

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Alexandra »

Macht ja auch nichts, wenn man jetzt noch nicht weiß, wer den Auslöser gedrückt hat. Der Zyklus hat noch paar Bände.
@Kritikaster
Ich krieg's nicht genau hin ohne Nachschauen - war das nicht dieser Kai Hirdt-Roman?
zephydia
Ertruser
Beiträge: 804
Registriert: 22. Dezember 2015, 11:23

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von zephydia »

Ce Rhioton hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben: Ich habe mir überlegt, was ist eigentlich das Thema dieses Zyklus dass immer wieder in jedem Handlungsstrang aufzutauchen scheint? Ich denke dass wären Lügen und Fälschungen.
Ich stimme ausdrücklich zu.
Erzählerisch ist diese Herangehensweise durchaus spannend, doch halte ich das mittlerweile für ein nicht ungefährliches Spiel mit dem Feuer:
Was können wir noch glauben - und was nicht?
WEM können wir noch glauben?

Intuitiv beschleicht mich die Sorge, GENESIS könnte als "Fake-Zyklus" in die Serienhistorie eingehen.
Und würde womöglich jede Scherung toppen.

Die Geister, die ich rief ... :unsure:
Ich bin wirklich neugierig wie es weiter geht. Wenn es gelingt die einzelnen Puzzelteile am Ende zu einem Bild zusammenzusetzen und aufzulösen was Wahrheit und was Lüge ist könnte es funktionieren. Wenn nicht...

Jedenfalls wäre es mir viel lieber dass die Infos aus diesen Heft sich als Fake-History erweisen als wenn sie den Tatsachen entsprechen würden!
Benutzeravatar
Grauleben
Plophoser
Beiträge: 469
Registriert: 9. Oktober 2013, 12:16

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Grauleben »

IIRC war das in 2917 "Reginald Bulls Rückkehr", in dem ein Haluterschiff abstürzt und ein Überlebender noch irgendwas von einer Unumkehrbarkeit berichtet, in die er stürzen würde. Alles aus der Erinnerung, müsste ich selbst erst nochmal nachlesen. Hilft uns in dem Sinne aber vermutlich auch nicht weiter.

Die ominöse "Q-Zündung" der Gäonen wäre vom Wort her eine schöne Möglichkeit gewesen, wurde inzwischen ja aber als schnöder Angriff auf QC geoutet.
Benutzeravatar
Mr Frost
Superintelligenz
Beiträge: 2772
Registriert: 29. Juni 2012, 14:15

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Mr Frost »

zephydia hat geschrieben:(...) Wenn es gelingt die einzelnen Puzzelteile am Ende zu einem Bild zusammenzusetzen und aufzulösen was Wahrheit und was Lüge ist könnte es funktionieren. Wenn nicht...
WENN es gelänge, wäre es eine große Freude.
Und ich hoffe darauf.
Wenn es nicht gelingt, dann wäre dies gelinde gesagt, die nächste große Enttäuschung...
Benutzeravatar
M13
Oxtorner
Beiträge: 654
Registriert: 22. Juli 2013, 20:29

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von M13 »

Hallo Alexandra,
bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass die erste Schilderung der Krankheit in Band 2917 geschieht. Absturz eines Haluterschiffs auf Krynn. Bull mit Familie bekommen das knallhart mit. Schließlich die Versteinerung des einzigen Überlebenden des Absturzes, Fagur Ord.

Wir könnten jetzt spekulieren wie lange es vom "Impuls" bis zum Ausbruch der Krankheit dauert.
Möglich also, dass das kosmische Leuchtfeuer von Band 2900 der auslösende "Impuls" war.
Aber das ist reine Spekulation.

Gruß,
Uwe
Benutzeravatar
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 7090
Registriert: 5. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Donnersbergkreis

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Alexandra »

@M13
Das Leuchtfeuer! Das gäbe allerdings was her.
Eine zweite Spur führt über Bostischs Transformation zurück in die Jenzeitigen Lande.
Benutzeravatar
Oceanlover
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1837
Registriert: 29. Juni 2012, 17:05
Wohnort: Terra

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Oceanlover »

Diesmal war es wohl kein typischer Wim Vandemaan Roman. Kaum enthalten sind seine markanten fantasievollen Formulierungen und Wortspiele, die den Leser in andere Welten entführen können. Hinzu kommt, das Konzept von Rückblicken in die Vergangenheit und Lebensgeschichten, das für meinen Geschmack in der Serie zu oft vorkommt, ist nicht so meins. Liegt aber vielleicht an mir, wenn der große Teil der Leser sowas sehr gerne liest, ist es ja okay. Jedenfalls hab ich mich nicht nur deshalb, sondern auch mit dem meiner Meinung nach wenig spannenden Roman, den einsamen Entscheidungen des Arkonidenanführers und der Einfachheit, mit der man DIE Haluter überrumpelt, etwas schwergetan. Diese Info hätte man bei Gelegenheit kurz und prägnant ohne das Rückblickbrimborium abhandeln können. Aber die Geschmäcker sind halt verschieden. Vielleicht auch deshalb hab ich den Roman nicht in einem Stück, sondern unterteilt in viele Segmente gelesen, was für den Lesegenuss sicherlich auch nicht optimal ist. Aber das liegt ja an den Autoren. Schreibt so, dass man einmal angefangen, mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann, dann gibts auch gute Kritiken. :D
Zuletzt geändert von Oceanlover am 1. Mai 2018, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
Nette Grüße
Oceanlover
zephydia
Ertruser
Beiträge: 804
Registriert: 22. Dezember 2015, 11:23

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von zephydia »

Oceanlover hat geschrieben: Schreibt so, dass man einmal angefangen, mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann, dann gibts auch gute Kritiken. :D
Leider stimmt dass meiner Meinung nach nicht. Ich habe den Eindruck (wenn ich mir die jeweilgen Threads anschaue) dass zu Romanen die eher schlecht ankommen sehr viel mehr geschrieben wird als zu Romanen die gut anzukommen scheinen. Da gibt es oft nur ein knappes "ja, hat gefallen" (ohne näher darauf einzugehen was gefallen hat). Oder von vielen Foristen gar keine Reaktionen.

Mir geht es allerdings auch so, dass es mir viel leichter fällt zu benennen was mir nicht gefallen hat als was mir gefallen hat (und warum). Manchmal weil ich es nicht zu fassen kriege manchmal weil ich ehrlich gesagt Angst habe dass es doof klingt. :o(

Aber natürlich weckt dass bei den Autoren und Expokraten das Gefühl dass egal was sie machen es bei den Lesern nicht ankommt.

Ich versuche zwar mich zu ändern seit ich wieder im Forum bin und vermehrt auch positive Kritik zu posten aber es ist nicht einfach.

Was ich schade finde ist, das es eine Reihe von Foristen gibt die sehr gute Heftrezensionen schreiben (positiv aber teils auch kritisch) aber die nur in Blogs oder Ähnlichen veröffentlichen. Gerade solche Rezensionen könnten mehr Gleichgewicht in die Forumsdiskussion bringen. Aber man kann die Leute natürlich nicht zwingen.

Ich fand zum Beispiel die Textanalysen die @Alexandra früher hier im Forum veröffentlicht hat sehr interessant. Ich will nicht behaupten das ich immer alles davon verstanden habe aber es war faszinierend zu lesen wie jemand der professionell mit Sprache arbeitet an das Lesen der Serie rangeht. Und es hat mich auf Dinge aufmerksam gemacht die mir nie und nimmer aufgefallen wären.

Jetzt ist es eigentlich so das gefühlt 50 Prozent der Posts von einem einzelnen Foristen stammen.
Benutzeravatar
M13
Oxtorner
Beiträge: 654
Registriert: 22. Juli 2013, 20:29

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von M13 »

Alexandra hat geschrieben:…Eine zweite Spur führt über Bostischs Transformation zurück in die Jenzeitigen Lande.
Weshalb in die Jenzeitigen Lande?
Eher doch nach "Larenhausen" wo Bostichs Transformation begann.
Aber wenn ich's genau betrachte, sehe ich da keinerlei Spur.

Gruß,
Uwe
Benutzeravatar
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 7090
Registriert: 5. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Donnersbergkreis

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Alexandra »

@Zephydia
Danke für das Lob! Ich habe die Textanalysen ruhen lassen, weil ich sie alle schrieb, ohne die Autoren persönlich zu kennen. Und mir fehlten Einblicke in die Vernetzung zwischen Individualstil und Teamanteil. Das wird auch ziemlich geheimgehalten.
Nun, in der Zwischenzeit begann ich Rezensionen und meine Kolumne, machte die Interviewreihen, lernte Leute kennen.
Die Analysen habe ich nicht vergessen, ich will die allerdings umschreiben un der Art meiner Kolumne, also mit anschaulicheren ubd leichter zugänglichen Passagen zwischendrin und megr Einordnung in den Kontext.
Dann mache ich die mit unserem DORGON-Team als PROC-Projekt, so wie die "Gespräche über TERMINUS", die wir im Herbst online auf proc.org veröffentlich haben und denen bald die "Gespräche über OLYMP" folgen werden. Technisch sind wir ja Selbstversorger. Nur die Zeit fehlt. Aber das wird schon.
Benutzeravatar
HerbertSeufert
Terraner
Beiträge: 1414
Registriert: 4. September 2016, 01:39

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von HerbertSeufert »

@zephydia

Jede(r) hier kann diese von Dir »gefühlte 50%-Relation« zu »eigenen Gunsten« verschieben!
Jederzeit!
Also mehr posten! Ich würde mich freuen. :)

Mir persönlich liegt an Zahlen oder Forenstatus absolut nichts!

Was Lob angeht:
Ja, diese Erfahrung macht Jede(r) von uns im Leben:
Privat und beruflich. Kritik ist viel häufiger als Anerkennung.

Das ist schade, aber es ist heute sozusagen »Standard«!

Ich z.B. habe Michelle Stern für ihre »Atlan in Sashpanu«-Romane vielfach hier im Forum gelobt!
Auch Wim Vandemaan, Kai Hirdt und Robert Corvus, um Namen der letzten Zeit zu nennen.
E=mc²
Benutzeravatar
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 7090
Registriert: 5. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Donnersbergkreis

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Alexandra »

M13 hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:…Eine zweite Spur führt über Bostischs Transformation zurück in die Jenzeitigen Lande.
Weshalb in die Jenzeitigen Lande?
Eher doch nach "Larenhausen" wo Bostichs Transformation begann.
Aber wenn ich's genau betrachte, sehe ich da keinerlei Spur.

Gruß,
Uwe
Deswegen sage ich ja, ich kriege das im Kopf nicht hin. Zu lange her.
Die Verurteilten des Atopischn Tribunals kamen nach Larenhausen.
Bostich bekam den Arm aus Matrrial von Tolots totem Kind.
Er kehrt zurück als transformierter Quasi-Haluter, von einem echten bewacht und getutort.
Die Haluter führen diesen eindrucksvollen Angriff, bei dem es um Mittel gegen ihre Krankheit geht.
Und jetzt sind wir wieder in diesem Erzählstrang um Homunk, den armlosen Besserwisser, und der Fund aus ferner Zeit auf einem entfernten Planeten geht um Haluter.
Das habe ich im Kopf.
Benutzeravatar
HerbertSeufert
Terraner
Beiträge: 1414
Registriert: 4. September 2016, 01:39

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von HerbertSeufert »

Der Armverlust Bostichs ereignete sich auf der Flucht vom atopischen Gefängnisplaneten Bootasha nach Larhatoon.
Auf dem Planeten Volterhagen in der Larengalaxis wurde der Arm mit Genmaterial von Icho Tolots totem Kind nachrekonstruiert.

Wenn bei der »protrahierten Entgleisung« von Bostichs Arm mit Veränderung von Physiognomie und Wesen des Arkonidenimperators die Hooris-Dotierung eine Rolle spielen sollte, müsste logischerweise auch der Elter Icho Tolot Hooris-verseucht sein.

Wer weiß wie sich das mit der Zellaktivatorwirkung kombiniert?!

Nachdem Tolots Kind am 23. Februar 3581 geboren worden war, wurde es kurz nach der Geburt in Larhatoon in einem Kampf erschossen und auf dem larischen Planeten Volterhagen bestattet. (PR 731)
E=mc²
Benutzeravatar
Arthur Dent
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1692
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Kontaktdaten:

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Arthur Dent »

@Zephydia,

Du schreibst,
Zephydia hat geschrieben:… Ich habe den Eindruck (wenn ich mir die jeweilgen Threads anschaue) dass zu Romanen die eher schlecht ankommen sehr viel mehr geschrieben wird als zu Romanen die gut anzukommen scheinen …
Ja, das ist auch mein Eindruck. Persönlich habe ich mir vorgenommen, wieder mehr in den EA-Spoiler-Threads zu schreiben, weil mir die Serie zu wichtig ist, um die Besprechungen dazu den Destruktiven zu überlassen. Und ich versuche, meine Meinung gut zu begründen. Phrasendrescher gibt’s hier genug. Und andere, die die Kunst beherrschen, nichtssagende Inhalte in wohlklingende Worthülsen zu packen.
Zephydia hat geschrieben:… Mir geht es allerdings auch so, dass es mir viel leichter fällt zu benennen was mir nicht gefallen hat als was mir gefallen hat (und warum). Manchmal weil ich es nicht zu fassen kriege manchmal weil ich ehrlich gesagt Angst habe dass es doof klingt …
Wenn mir bestimmte Textstellen ins Auge fallen, egal ob positiv oder negativ, dann mache ich mir eine Notiz. Das hilft mir später. Einerseits, weil ich aussortiere, ob der Autor zu der Stelle, die ich notiert habe, nochmal zurückkommt. Und andererseits weil ich das was mir auffällt leichter zu packen bekomme. Und warum soll es doof klingen? Wenn es ehrlich ist, wird es verstanden werden.
Benutzeravatar
Grauleben
Plophoser
Beiträge: 469
Registriert: 9. Oktober 2013, 12:16

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Grauleben »

Naja. Sicher weiss man es nicht. Aber am wahrscheinlichsten sind schon die Thoogondu am Abzug. Die Kampfflotte der Thoogondu befindet sich seit 1538 NGZ in der Milchstrasse, bereit loszuschlagen. Samt Hooris-Irgendwas Spezialschiffen. Und die Haluter haben irgendwas Hooris-ähnliches im Genom, vermutlich alle von ihnen. Das wird wohl der Link sein, über den man den Auslöseimpuls überträgt. Gondels bereit loszuschlagen und die alte Heimat wieder in Besitz zu nehmen, was liegt da näher als die Haluter als Störfaktor genau jetzt zu beseitigen wenn man schon die Möglichkeit dazu hat.
Benutzeravatar
Tennessee
Ertruser
Beiträge: 755
Registriert: 12. Juli 2012, 00:32
Wohnort: vlakbij

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Tennessee »

Arthur Dent hat geschrieben:[...]
Zephydia hat geschrieben:… Ich habe den Eindruck (wenn ich mir die jeweilgen Threads anschaue) dass zu Romanen die eher schlecht ankommen sehr viel mehr geschrieben wird als zu Romanen die gut anzukommen scheinen …[...]… Mir geht es allerdings auch so, dass es mir viel leichter fällt zu benennen was mir nicht gefallen hat als was mir gefallen hat (und warum). Manchmal weil ich es nicht zu fassen kriege manchmal weil ich ehrlich gesagt Angst habe dass es doof klingt …
Ich packe das mal in Spoiler-tags, weil ich nicht weiß wie relevant das ist und ob sich das nicht - ich kann ja nicht in die Zukunft gucken - zu einem OT entwickelt. Wer die folgenden Gedanken nicht mag, mag sie gerne ignorieren, ich nehm's nicht übel. *zwinker*
Spoiler:
Salut Zephydia,

ich schließe mal an Arthurs Zitat an, mit den Worten, dass ich manches sehr ähnlich erlebe.

Ich lese ja, bekanntermaßen, die EA nicht regelmäßig, sondern punktuell, wenn ich mal wieder reinschnuppern will oder mir irgendein Heft irgendwie interessant erscheint. Letztendlich ende ich aber doch immer wieder beim Nichtlesen der EA.
Wenn ich dann andere frage, was sie denn so begeistert bei der EA, dann erfolgen meist Antworten wie, es habe einen gut unterhalten, die Geschichte sei spannend, der Autor schreibe gut, man könne gut entspannen oder mal den Alltag abschalten ... und ich denke mir dann: Ja, das sind doch schöne und gute Gründe, warum einen das gefällt, obwohl es doch auch erstmal ein bisschen inhaltsleer klingt. Aber wenn es für Leser spannend, unterhaltsam oder vergnüglich ist - bitte, wer bin ich, ihnen das madig zu machen. :st:
Werde ich dann gefragt, warum mir die EA nicht gefällt, dann versuche ich meine Gründe anhand von Beispielen, Überlegungen, Gedanken, Ideen oder auch Zweifeln und Unverständnis zu erklären. Diese wirken auf mich selbst (!!) immer sehr viel konkreter und greifbarer, als das was die Begeisterten anführen, um ihre Meinung zu verdeutlichen. Und ich erwarte gar nicht, dass sie das in dieser Weise tun: Es hat mich unterhalten ist ein schöner Grund etwas zu mögen!

Ich glaube aber, dass es in den immer wieder (natürlich!!) aufkommenden Ge- und Missfallensdiskussionen gut wäre, wenn z.B. du deine Angst vor "es könnte doof klingen" überwindest und einfach mit Beispielen oder Gedanken kommst, was dir gefällt. Das Forum wird nun auch bereichert durch die Gedanken, die wir zu einem Roman oder der Gesamtserie haben. Und es wäre, finde ich, taktisch unklug und m.E. auch ein bisschen schade, nur den Kritikern des Feld der "konkreten Beispiele und Überlegungen" zu überlassen.

Und wenn dann noch beide Seiten damit leben können, dass sie sich von nichts überzeugen, aber alles anerkennen können, auch andere Sichtweisen und Gedanken, dann muss es nicht immer so kämpferisch sein. Ich glaube, auch das hat mal "Perry Rhodan Leser Sein" definiert.
lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
Benutzeravatar
Oceanlover
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1837
Registriert: 29. Juni 2012, 17:05
Wohnort: Terra

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Oceanlover »

zephydia hat geschrieben:
Oceanlover hat geschrieben: Schreibt so, dass man einmal angefangen, mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann, dann gibts auch gute Kritiken. :D
Leider stimmt dass meiner Meinung nach nicht. Ich habe den Eindruck (wenn ich mir die jeweilgen Threads anschaue) dass zu Romanen die eher schlecht ankommen sehr viel mehr geschrieben wird als zu Romanen die gut anzukommen scheinen. Da gibt es oft nur ein knappes "ja, hat gefallen" (ohne näher darauf einzugehen was gefallen hat). Oder von vielen Foristen gar keine Reaktionen.
Okay. Daran sollten wir tatsächlich noch arbeiten und da muss ich mich auch an die eigene Nase fassen. :) Zwar sind wahrscheinlich die meisten von uns keine professionellen Literaturkritiker. Aber man kann sich ja trotzdem Mühe geben und die Bedeutung der Leserkritik, also auch unserer, nimmt durch das Internet immer mehr zu.
Heutzutage spielt die Laienkritik eine immer wichtigere Rolle. Mit Hilfe des Internets kann jeder ohne großen Aufwand seine Meinung veröffentlichen und potenziell eine große Masse damit erreichen.

Mit dem Internet gewinnt also der Leser als Kritiker immer mehr Gewicht. Die Leser sind nicht mehr nur passive Literaturkonsumenten, sondern sie beteiligen sich aktiv an der Literaturbewertung. „Es scheint, als wäre das Laienurteil seit der Aufklärung nie mehr so entscheidend gewesen wie jetzt in den zahlreichen Foren des Internets.
Wen's interessiert, hier mehr: https://literaturadospuntocero.wordpres ... ik/#_ftn10
Nette Grüße
Oceanlover
Tiberius
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1706
Registriert: 25. Juli 2017, 14:35

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Tiberius »

Carrasco hat geschrieben:WV lässt Opiter Quint im Roman darüber spekulieren, ob die Entrücktheit des Arkonsystems eine Folge der Scherung ist.
Hier geht es um das Thema Scherung, Spoileröffnung auf eigene Gefahr.
Spoiler:
Carrasco hat geschrieben:WV lässt Opiter Quint im Roman darüber spekulieren, ob die Entrücktheit des Arkonsystems eine Folge der Scherung ist.

Man kann nun annehmen, dass das eine falsche Fährte ist. Aber falls sie richtig ist, dann befinden wir uns nicht nur in einem gescherten, sondern (infolge der Scherung und/oder der Drift) auch veränderten Universum.
Können sich diese Veränderungen auch auf die Vergangenheit beziehen? Ja, wie man an Nos Gaimor gesehen hat. Und vielleicht sind wir schon mitten drin. Vielleicht gab es die Thoogondu und alles was sich daraus ergibt im ungescherten Universum gar nicht, jedenfalls nicht in der Milchstraße.
Resultiert daraus die Gefahr einer gewissen Beliebigkeit? Sind die geschichtlichen Fundamente von PR damit in Gefahr? Könnte sein. Ich sehe das allerdings gar nicht so negativ. Spannung entsteht durch Ungewissheit. Wenn die Zukunft der PR-Serie vor uns läge wie ein offenes Buch, wer würde dann noch mitfiebern? Wenn nun also zusätzlich auch noch die Vergangenheit ungewiss ist, dann verdoppelt das die Spannung! Was will der Leser mehr? :devil:
Ich glaube nicht, dass sich die Vergangenheit der Serie durch die Scherung verändert hat. Das Erscheinen von Nos Gaimor und dessen alternativer Zeitlinie war eben nur genau das: Eine Erscheinung. Die nur gezeigt hat, dass es auch anders hätte laufen können. Sie bedeutet jedoch nicht, dass sie nun in der Vergangenheit Wirklichkeit geworden ist und Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Die Enklaven auf Wanderer sind auch nur solche Erscheinungen, die jedoch in einem kleinen Raum- und Zeitbereich stabilisiert worden sind.
Die Thoogondu sind nicht aufgrund der Scherung neu aufgetaucht, sondern sie existierten auch schon davor. Nur wußte man nichts von ihnen. Dass man keine Hinterlassenschaften von ihnen gefunden hat, resultiert aus ihrren Aufräumarbeiten, die sie während und nach ihrem Abzug aus der Milchstraße veranstaltet haben. Und möglicherweise in einer Agententätigkeit, die zum Ziel hatte, Aufzeichnungen von fremden Völkern über sie zu manipulieren oder gar zu vernichten.
Die Vergangenheit ist also bombenfest. Dass es neue Erkenntnisse gibt, die die Geschehnisse in der Vergangenheit neu beleuchten und ergänzen, hat es schon immer gegeben (Oldtimer, Querionen).
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

Tiberius hat geschrieben:
Carrasco hat geschrieben:WV lässt Opiter Quint im Roman darüber spekulieren, ob die Entrücktheit des Arkonsystems eine Folge der Scherung ist.
Hier geht es um das Thema Scherung, Spoileröffnung auf eigene Gefahr.
Spoiler:
Carrasco hat geschrieben:WV lässt Opiter Quint im Roman darüber spekulieren, ob die Entrücktheit des Arkonsystems eine Folge der Scherung ist.

Man kann nun annehmen, dass das eine falsche Fährte ist. Aber falls sie richtig ist, dann befinden wir uns nicht nur in einem gescherten, sondern (infolge der Scherung und/oder der Drift) auch veränderten Universum.
Können sich diese Veränderungen auch auf die Vergangenheit beziehen? Ja, wie man an Nos Gaimor gesehen hat. Und vielleicht sind wir schon mitten drin. Vielleicht gab es die Thoogondu und alles was sich daraus ergibt im ungescherten Universum gar nicht, jedenfalls nicht in der Milchstraße.
Resultiert daraus die Gefahr einer gewissen Beliebigkeit? Sind die geschichtlichen Fundamente von PR damit in Gefahr? Könnte sein. Ich sehe das allerdings gar nicht so negativ. Spannung entsteht durch Ungewissheit. Wenn die Zukunft der PR-Serie vor uns läge wie ein offenes Buch, wer würde dann noch mitfiebern? Wenn nun also zusätzlich auch noch die Vergangenheit ungewiss ist, dann verdoppelt das die Spannung! Was will der Leser mehr? :devil:
Ich glaube nicht, dass sich die Vergangenheit der Serie durch die Scherung verändert hat. Das Erscheinen von Nos Gaimor und dessen alternativer Zeitlinie war eben nur genau das: Eine Erscheinung. Die nur gezeigt hat, dass es auch anders hätte laufen können. Sie bedeutet jedoch nicht, dass sie nun in der Vergangenheit Wirklichkeit geworden ist und Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Die Enklaven auf Wanderer sind auch nur solche Erscheinungen, die jedoch in einem kleinen Raum- und Zeitbereich stabilisiert worden sind.
Die Thoogondu sind nicht aufgrund der Scherung neu aufgetaucht, sondern sie existierten auch schon davor. Nur wußte man nichts von ihnen. Dass man keine Hinterlassenschaften von ihnen gefunden hat, resultiert aus ihrren Aufräumarbeiten, die sie während und nach ihrem Abzug aus der Milchstraße veranstaltet haben. Und möglicherweise in einer Agententätigkeit, die zum Ziel hatte, Aufzeichnungen von fremden Völkern über sie zu manipulieren oder gar zu vernichten.
Die Vergangenheit ist also bombenfest. Dass es neue Erkenntnisse gibt, die die Geschehnisse in der Vergangenheit neu beleuchten und ergänzen, hat es schon immer gegeben (Oldtimer, Querionen).
Spoiler:
Es ist unmöglich, jegliche Spuren einer Großzivilisation verschwinden zu lassen.
Niemand weiß, was alles im Laufe der Zeit weggeworfen und von Kindern wo verbuddelt wurde.
Gebäude, Großbauwerke, Bunkeranlagen bewirken Veränderungen im Bodenaufbau und in der Bodenstruktur, wie man heute bei viel geringeren Baumassen von vor 10.000 Jahren ersehen kann. Falschfarbenaufnahmen des Geländes lassen alte Siedlungen erkennen, die allerhöchstens 30 cm tief ins Erdreich gründen.
Man hat auch schon alte, erhaltene Saurier-DNA identifiziert, also sollten auch zurückgebliebene Körperplatten der Thoogondu erhalten sein.
Benutzeravatar
Arthur Dent
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1692
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Kontaktdaten:

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Arthur Dent »

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Spoiler:
Es ist unmöglich, jegliche Spuren einer Großzivilisation verschwinden zu lassen.
Niemand weiß, was alles im Laufe der Zeit weggeworfen und von Kindern wo verbuddelt wurde.
Gebäude, Großbauwerke, Bunkeranlagen bewirken Veränderungen im Bodenaufbau und in der Bodenstruktur, wie man heute bei viel geringeren Baumassen von vor 10.000 Jahren ersehen kann. Falschfarbenaufnahmen des Geländes lassen alte Siedlungen erkennen, die allerhöchstens 30 cm tief ins Erdreich gründen.
Man hat auch schon alte, erhaltene Saurier-DNA identifiziert, also sollten auch zurückgebliebene Körperplatten der Thoogondu erhalten sein.
Eigentlich brauchts den Spoiler hier nicht. Das wurde auch schon zum betreffenden Roman geschrieben. Und ja, Du hast recht. M.E. würden ein, zwei Sätze in den Romanen die Plausibilität des geschilderten Umstandes erhöhen. Etwa in der Art: In den Archiven der Explorer-Flotte finden sich zahlreiche Hinweise auf eine fortschrittliche Zivilisation vor xxxxxx Jahren. Merkwürdig ist, dass kaum Spuren zurückblieben. So, als hätte jemand gewollt, dass nichts zu finden sein sollte. DNA-Analysen gefundener Kochenfragmente konnten keiner bekannten Spezies der Milchstraße zugeordnet werden.
Oder man denkt sich als Leser das.
Benutzeravatar
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 7090
Registriert: 5. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Donnersbergkreis

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Alexandra »

Arthur Dent hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Spoiler:
Es ist unmöglich, jegliche Spuren einer Großzivilisation verschwinden zu lassen.
Niemand weiß, was alles im Laufe der Zeit weggeworfen und von Kindern wo verbuddelt wurde.
Gebäude, Großbauwerke, Bunkeranlagen bewirken Veränderungen im Bodenaufbau und in der Bodenstruktur, wie man heute bei viel geringeren Baumassen von vor 10.000 Jahren ersehen kann. Falschfarbenaufnahmen des Geländes lassen alte Siedlungen erkennen, die allerhöchstens 30 cm tief ins Erdreich gründen.
Man hat auch schon alte, erhaltene Saurier-DNA identifiziert, also sollten auch zurückgebliebene Körperplatten der Thoogondu erhalten sein.
Eigentlich brauchts den Spoiler hier nicht. Das wurde auch schon zum betreffenden Roman geschrieben. Und ja, Du hast recht. M.E. würden ein, zwei Sätze in den Romanen die Plausibilität des geschilderten Umstandes erhöhen. Etwa in der Art: In den Archiven der Explorer-Flotte finden sich zahlreiche Hinweise auf eine fortschrittliche Zivilisation vor xxxxxx Jahren. Merkwürdig ist, dass kaum Spuren zurückblieben. So, als hätte jemand gewollt, dass nichts zu finden sein sollte. DNA-Analysen gefundener Kochenfragmente konnten keiner bekannten Spezies der Milchstraße zugeordnet werden.
Oder man denkt sich als Leser das.
Definitiv. Wobei die Frage wäre, in welchem Ausmaß die Scherung bei so was greift.
Ich habe Hörbook und E-Book (Probleme mit dem grauen Papier - auf welcher Seite im Heft steht die Ausgangsbemerkung?
Benutzeravatar
Arthur Dent
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1692
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Kontaktdaten:

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Arthur Dent »

Alexandra hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Spoiler:
Es ist unmöglich, jegliche Spuren einer Großzivilisation verschwinden zu lassen.
Niemand weiß, was alles im Laufe der Zeit weggeworfen und von Kindern wo verbuddelt wurde.
Gebäude, Großbauwerke, Bunkeranlagen bewirken Veränderungen im Bodenaufbau und in der Bodenstruktur, wie man heute bei viel geringeren Baumassen von vor 10.000 Jahren ersehen kann. Falschfarbenaufnahmen des Geländes lassen alte Siedlungen erkennen, die allerhöchstens 30 cm tief ins Erdreich gründen.
Man hat auch schon alte, erhaltene Saurier-DNA identifiziert, also sollten auch zurückgebliebene Körperplatten der Thoogondu erhalten sein.
Eigentlich brauchts den Spoiler hier nicht. Das wurde auch schon zum betreffenden Roman geschrieben. Und ja, Du hast recht. M.E. würden ein, zwei Sätze in den Romanen die Plausibilität des geschilderten Umstandes erhöhen. Etwa in der Art: In den Archiven der Explorer-Flotte finden sich zahlreiche Hinweise auf eine fortschrittliche Zivilisation vor xxxxxx Jahren. Merkwürdig ist, dass kaum Spuren zurückblieben. So, als hätte jemand gewollt, dass nichts zu finden sein sollte. DNA-Analysen gefundener Kochenfragmente konnten keiner bekannten Spezies der Milchstraße zugeordnet werden.
Oder man denkt sich als Leser das.
Definitiv. Wobei die Frage wäre, in welchem Ausmaß die Scherung bei so was greift.
Ich habe Hörbook und E-Book (Probleme mit dem grauen Papier - auf welcher Seite im Heft steht die Ausgangsbemerkung?
Ich glaube nicht, dass wir uns darum sorgen müssen, dass die Scherung ein solches Ausmaß erreicht. Andere sehen das kritischer. Ich denke/hoffe, dass es, wenn überhaupt, ein lokales Problem Arkons ist. Und bislang gibt es ja nur die Spekulation einer Figur. Man kann Indizien finden, die Quints These unterstützen. Etwa, dass im Arkonsystem der Zugang zur Synchronie lag oder noch liegt. Andererseits ist Luna von dort zurückgekehrt. Die Entrücktheit scheint dann wohl nach Lunas Auszug eingetreten zu sein.
Benutzeravatar
Clark Flipper
Postingquelle
Beiträge: 3059
Registriert: 29. Juni 2012, 23:34
Wohnort: Nordlicht

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von Clark Flipper »

Es ist nicht nur in den aktuellen Romanen so, das die Realität scheinbar Relativ ist.

Ich betrachte die neuen Fakten immer noch als Teil der Scherung.

Das ist wie in diesen Forum, jeder kann lesen was hier passiert und warum.

Aber die Geschichte die sich daraus erzählt, ist eine persönliche was an sich nicht das Problem ist.

Das Dilemma kennt nur eine Lösung wie es scheint, aber vielleicht gelingt es den Autoren zumindest für das PR-Universum eine interessantere Lösung zu finden.

Auch wenn es heute so ist, das die Meinung weniger häufig durch massive Meinungsäußerung überhöht wird, so bleibt zu hoffen das steter Tropfen den Stein schleift.

Das hat es hier schon häufiger gegeben,
das wird auch nicht zum letzten Mal passieren.

Es ist nur eine Frage der Zeit, letztendlich kann es diesen Bereich nur geben wenn es aktive Personen gibt.

Einer allein reicht nicht für eine Diskussion.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
Bild
Bild
Benutzeravatar
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 8115
Registriert: 16. September 2013, 12:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos

Re: Spoiler 2958: Jede Zeit hat ihre Drachen,von Wim Vandema

Beitrag von AARN MUNRO »

Wim Vandemaan hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Ich habe jetzt nicht alle Postings oben gelesen. Der Stil ist wieder sehr gut, wie von Wim gewöhnt ... aber warum haben die Haluter das Depot nicht durch einen Paratron gechützt?Kein bekanntes Volk der MS kann den zu dieser zeit anmessen. Selbst im Falle einer gewollten Tarnung läßt er sich in sekundenbruchteilen hochfahren. Warum ist das Depot nicht auf Halut, tief unterplantar verborgen, wenn es doch so wichtig ist. Selbst eine Auslagerung in den Hyperraum wäre den Halutern technisch möglich. Irgendwie erscheint mir die Logik, entschuldige : verzerrt, hahnebüchen, an den Haaren herbeigezogen. Sind wir in einem anderen Universum? Etwa in dem von Vetris-Molaud? Ich hoffe, diese Frage wird noch aufgeklärt.Danke.
Wird im Roman geklärt, siehe S. 46. :D

Danke. Dann habe ich wohl diese Zeilen nicht genau genug gelesen. Also nochmal. :D
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
AARNs PR- Artikel auf https://www.zauberspiegel-online.de
Sense of Wonder allein, ist Fantasy. Bei SF erwarte ich logische Zusammenhänge.
"Es wird Zeit, deine Maske aufzusetzen!" sagte Atlan.

And you always see the heroes retreat before defeat. They talk a big fire, but in action they are cheap! (Praying Mantiss).
Antworten

Zurück zu „Spoiler“