Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

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jemo
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von jemo » 23. Dezember 2018, 22:22

Lion hat geschrieben:
Meiner Meinung nach liegt hier keine von Marketing getriebene Aktivität vor. Arndt Drechsler hat schon früher derartig umstrittene Interpretationrn von Gucky dargestellt und auch begründet (auf Cons und in Beiträgen)! Nicht nur für ihn ist Gucky von seinem Potential her ein höchst gefährliches Wesen, das bisher nur fast kindlich dargestellt wurde. Ein "Überall-zugleich-Töter" im wörtlichsten Sinne eben! Es stellt sich hier die Frage, ob sich nicht doch andere der Gestalt von Gucky bedienten! :)
Könnte auch daran liegen, das so ein Gucky schnell und billig zu machen ist. Einfach einen Waschbären einscannen, etwas verfremden und der Gucky ist fertig. Da hatte Bruck etwas mehr zu tun ...

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Richard
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Richard » 24. Dezember 2018, 01:37

Ich bin froh, dass der Band sich nicht nur um das Aggregat gedreht hat. Mir werden diese Dinger (inzwischen wissen wir, dass diese Aggregate letztlich Dinge sind) immer unsympathischer. Achja und durch diese Erklärung woraus das Aggregat Etain entsteht wird mir irgendwie auch klar, warum es von sich in der dritten Person spricht.

Allerdings finde ich recht eigenartig, dass hier der Bedarf an Hormonen als "Showstopper" eingbaut wurde.
Was macht Lotho wenn er nicht gerade irgendwelche Galaktiker als potentielle "Opfer" bzw. "Hormonlieferanten" zur Verfügung hat?

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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Ce Rhioton » 25. Dezember 2018, 18:31

Richard hat geschrieben:Ich bin froh, dass der Band sich nicht nur um das Aggregat gedreht hat. Mir werden diese Dinger (inzwischen wissen wir, dass diese Aggregate letztlich Dinge sind) immer unsympathischer.
Unsympathisch wäre ja nicht tragisch, aber diese Dinger wecken einfach kein Interesse.
Hoffentlich hält die Gemeni-Ebene noch einen Paukenschlag bereit.
Kein Schlüsselroman, aber ganz unterhaltsam.

3/2/3

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Arthur Dent
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Arthur Dent » 26. Dezember 2018, 09:37

Ce Rhioton hat geschrieben:...
Hoffentlich hält die Gemeni-Ebene noch einen Paukenschlag bereit.
...
Das hoffe ich auch, aber so recht dran glauben tue ich nicht. Das meiste der Gemeni-Ebene ist gelöst. Wir wissen um die Platzhalteraufgabe von GESHOD, woher die Geschenke der Gemeni kommen, wie sie hergestellt werden und warum es diese und keine anderen sind. Wir wissen vom Bemühen, die fehlende Eiris zu ersetzen mit den Pacischen Rhizomen. Es fehlt noch die Erklärung für den Riss, der durch die Zeitliche Eskorte geht. Gibt es zwei Lager mit unterschiedlichen Zielen? Perry und Atlan werdens, denke ich, bald herausfinden. Ein wenig noch die Hintergründe von Adam von Aures und Aures aufklären. Und dann geht’s schon Richtung 3000. Schließlich muss der Versuch, den Weltenbrand zu löschen, so richtig schief gehen, damit wir einen mysteriösen Zykluseinstieg erhalten. Und der Hinweis mit der Mission der Metamorphosen ist für einen späteren Zyklus platziert worden. So etwa beginnend mit Band 3200.

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Oceanlover
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Oceanlover » 26. Dezember 2018, 11:32

Ein locker, leichter, gut lesbarer Roman. Die Lesezeit war daher gut unterhaltend. Aus meiner Sicht hätten ein paar eingeblendete Abschnitte in der Rolle des Aggregats interessant sein und die Spannung steigern können. Aber vielleicht war das Seitenlimit schon erschöpft.

Auch wenn ich ab und zu leichte Romane durchaus mag, darf es für mich gern gehaltvoller, anspruchsvoller sein. Wer SF liest, erwartet eigentlich fast schon, etwas mehr gefordert zu werden. Nun, wie ich gesehen habe, kommt da in den nächsten Wochen wohl auch in dieser Hinsicht etwas auf uns zu.

Die in den Perry Rhodan Romanen immer wieder (für mich zu oft) auftauchenden Superintelligenzen würde ich dagegen weniger unter "Anspruch" einordnen. Dazu sind sie für mich entweder zu abgehoben (was aber eher realistisch wäre) oder aber zu vermenschlicht (was in dieser Kategorie eher nicht sein kann). Mit anderen Worten, für mich ist bei diesem Thema weniger mehr. ;) Ich habe die "Geshod" - Passagen deshalb einfach nur zur Kenntnis genommen, ohne sonderlich beeindruckt oder gar in Begeisterungsstürme ausgebrochen zu sein. Das mögen andere anders sehen und das ist auch ihr gutes Recht. :)
Nette Grüße
Oceanlover

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Mr Frost
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Mr Frost » 27. Dezember 2018, 15:32

Ich mag Michelle Stern. Ich teile Ihre Japan-Begeisterung und empfinde ihre LKS-Betreuung als hochsympathisch und vorbildlich. Zudem hat sie sehr oft sehr gute Romane gerschrieben.

Ihre aktuellen Veröffentlchungen konnten mich aber leider nicht so sehr mitreißen. Auffallend ist für mich die inflationäre Nutzung von manchmal etwas seltsamen Metaphern und Bildern (z.B. "(...) und der Weltenbrand war wie eine Essenz aller Mauern, angereichert mit Flammen und der Eigenschaft, sich wie eine Schlinge enger zu ziehen."/ Seite 7). Nun sind Metaphern und Bilder für einen Autoren natürlich wichtiges Baumaterial. Aber die Autorin selbst scheint etwas zu bemerken, wenn sie direkt nach dem eben zitierten Satz schreibt: "Dieses Bild mochte widersinnig und schief sein, gab andererseits aber die Empfindungen (...) recht präzise (?) wieder." Ich meine, dass man es manchmal mit den Metaphern auch etwas übertreiben kann und nicht jede Metapher und jedes Bild "treffend" ist. Weniger wäre hier mehr. Aber dies ist natürlich nur meine Meinung.

Gestört hat mich aber eher der Plot des Romans. Da wirkte für mich vieles viel zu konstruiert und (hin)gebogen. Die Auftrennung des Sproß-Expeditionsteams beispielsweise und die gefühligen Probleme der Posmi. So war auch für mich jedenfalls die Nebenhandlung um Aurelia ("Sie heißt Atra!") und Ziblatt leider vollkommen uninteressant, obwohl ich Identitätsproblematiken und solche rund uim künstliche Intelligenzen eigentlich sehr interessant finde.
Wenig durchdacht (-nennen wir es so-) empfinde ich die hormonelle Achillesferse des Aggregats (-was ich aber nicht der Autorin anlaste-). Dass ausgerechnet Serotonin und Melatonin fehlen sollen, um das Aggregat "am Laufen" zu halten, ist, nun ja, überraschend. WENN man dies aber schon hinnimmt, ist die Bedarfsdeckung durch einen Kuß, durch den nur allerkleinste Mengen gewonnen werden könnten, noch weniger glaubhaft. Diese Nebenandlung, in der die Bewacher des Aggregats so richtig dilettieren können, hat mir insgesamt nicht mehr gefallen. Schade auch, dass die Handlung im Sproß wenig überraschend war. Höchstens, dass Yaradua nun noch großer Heiler ist. Letzteres ist aufgrund seiner "passenden" Fähigkeit aber immerhin ein wenig nachvollziehbar.
Das insgesamt Interessanteste am Roman: Die Erkenntnisse über GESHOD und die Gemeni. Dass offenbar ein "Riss" durch die "zeitliche Eskorte" (??) von GESHOD gehen soll, habe ich erst dem Epilog (S.63) entnommen bzw. dies beim Lesen zuvor wohl überlesen.

Meine Gesamtwertung:
4/3/3.
Macht nichts, Michelle Stern hat schon sehr viel Gutes zu PR beigetragen.

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von AARN MUNRO » 28. Dezember 2018, 08:54

Ja, Mr. Frost. Ich stimme Dir hier zu, was den mitunter seltsamen Satzbau, die etwas hmmm ... "hölzernen" Formulierungen und die vielleicht mitunter missglückten Bilder/Metaphern angeht. Das geht besser ... aber dennoch gefiel mir die Gesamtschau des Bandes.
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Alexandra » 28. Dezember 2018, 10:12

Die Formulierungen in den Aggregat-Partien bilden das hochgerechnete Innenleben einer maschinellen Intelligenz ab. Einer der genialsten Romane, die ich von Michelle bisher gelesen habe, und sie hat sich von diesem Gefühlsduseligen, was sie anfangs öfter mal hatte, in sensationeller Weise fortentwickelt.
Vergleichbar nur dem Band 9 von TERMINUS.
Ich mag ja die KIs immer sehr.
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Mr Frost » 28. Dezember 2018, 13:21

Alexandra hat geschrieben:Die Formulierungen in den Aggregat-Partien bilden das hochgerechnete Innenleben einer maschinellen Intelligenz ab. (...)
Ich gebe gerne zu, dass man diese Parts für sich stehend als sehr interessant und auch gelungen empfinden kann. Das An- Ab-, und Zuschalten von Emotionsbestandteilen fand ich gelungen geschildert. Dies hätte ich vielleicht mehr würdigen können. Nur interessierte mich im Moment besonders der Weg zum Abschluß des Zyklus (-Was ist denn nun mit den Gemeni wirklich, Was will GESHOD?-), so dass ich vom Roman etwas anderes (als diese Form der Nebenhandlung) erwartet hatte.

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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Mr Frost » 28. Dezember 2018, 13:24

AARN MUNRO hat geschrieben:(...)... aber dennoch gefiel mir die Gesamtschau des Bandes.
Frau Stern wird sicherlich mal wieder was schreiben, was uns dann auch wieder beiden gefällt.

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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Haywood Floyd » 28. Dezember 2018, 13:37

Alexandra hat geschrieben:Die Formulierungen in den Aggregat-Partien bilden das hochgerechnete Innenleben einer maschinellen Intelligenz ab. Einer der genialsten Romane, die ich von Michelle bisher gelesen habe, und sie hat sich von diesem Gefühlsduseligen, was sie anfangs öfter mal hatte, in sensationeller Weise fortentwickelt.
Vergleichbar nur dem Band 9 von TERMINUS.
Ich mag ja die KIs immer sehr.
Wenn man dies analog überträgt, müssten sich Romane/Kapitel, die das 'hochgerechnete Innenleben einer maschinellen Intelligenz' auf 2018er Niveau schildern, so - oder ähnlich... - lesen: "01110010 1110101 10101100 1000111 ..." :unschuldig:

Was ich damit meine: der (geschilderte) Inhalt darf die (literaische) Form nicht allzu sehr determinieren - sonst entsteht ein Text irgendwo zwischen verschwurbelten Metaphern und schlichter Unlesbarkeit. Wohlgemerkt: m.E. liegt hier weder das eine noch das andere vor, aber die von MS verwednete Metapher ist schon ... merkwürdig!

Ich erachte deshalb Deine Kurz-Exegese als (löblichen) Versuch, etwas zu rechtfertigen, was (erkennbar) ein bissle daneben gegangen ist.

Und ja: ich habe den Roman gelesen und er hat mir wirklich net schlecht gefallen, aber auch net vom Hocker gerissen: das erledigte der Nachfolger!
"We starve-look at one another short of breath, walking proudly in our winter coats
wearing smells from laboratories, facing a dying nation of moving paper fantasy.
Listening for the new told lies with supreme visions of lonely tunes."


'The Flesh Failiures' - G. MacDermot, G. Ragni, J. Rado (1967)

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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Laurin » 28. Dezember 2018, 15:38

Troh.Klaus hat geschrieben:... . Und das Intermezzo an Bord der Yeto - es gibt Zonen im Spross, die den Gemeni nicht bekannt oder nicht zugänglich sind? Und sie sind nicht in der Lage, die aufmüpfigen Applikanten zur Raison zu bringen?
...
Nein, das scheint mir ein Missverständnis - es gibt Zonen, die den Besuchern oder Applikanten nicht zugänglich sind.

Und letztendlich haben die Gemeni die Aufrührer dann ja schnell festgesetzt - aber dass bei 130.000 Personen schon mal der Überblick verloren geht, ist nicht verwunderlich. So wie ich es verstanden habe, waren diese 130.000 ja diejenigen, die charakterlich nicht so gut geeignet waren und die man dann hoffte, im Solsystem wieder loszuwerden.

Mit hat der Roman gut gefallen.

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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Alexandra » 28. Dezember 2018, 16:24

Haywood Floyd hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Die Formulierungen in den Aggregat-Partien bilden das hochgerechnete Innenleben einer maschinellen Intelligenz ab. ...
[...]
Ich erachte deshalb Deine Kurz-Exegese als (löblichen) Versuch, etwas zu rechtfertigen, was (erkennbar) ein bissle daneben gegangen ist.
Das halte ich für eine Überintepretation.
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Haywood Floyd » 29. Dezember 2018, 16:53

:D :unschuldig:
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Schnitzel666 » 30. Dezember 2018, 20:38

Ich bin nicht glücklich mit dem Roman.

Das Titelbild ist für mich grausam, das Aggregat hat seltsame Füße ich dachte erst an sowas wie Voltago und an diesen Gucky kann ich mich nicht gewöhnen.
Inhaltlich hatte ich bei einigen Seiten den Eindruck, dass Michelle, die ich ansonsten gerne lese, nicht ganz bei der Sache war.


Auch diese Achillesferse eines solch ansonsten mächtigen Wesens wie dem Aggregat ist für mich ärgerlich. Ist die eingebaut? Aber gerade menschliche Hormone?
Und 3000 Jahre in der Zukunft können die beiden simplen Hormone nicht in Nullkommanix künstlich im Labor generiert werden und da muss einer selbst ran und sich küssen lassen. :???:

Ich mag die Geschichte keine Frage, aber vielleicht liegts auch an mir und meiner Erwartungshaltung. Noch schlappe 8 Wochen bis zu einem Megajubiläum und hier will sich bei mir aktuell keine Spannung aufbauen. Ich würd gern mit zitternden Händen vor Spannung die letzten Hefte lesen und nach 2 Stunden atemlosem Lesen durchdrehen weil es jetzt schon wieder eine Woche bis Freitag ist. Stattdessen plätschert es so vor sich hin.

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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von M13 » 31. Dezember 2018, 16:12

Schnitzel666 hat geschrieben:…Stattdessen plätschert es so vor sich hin.
So geht's mir auch gerade.
Allerdings scheint Besserung in Sicht.

Ich sage das aber erst, nachdem ich die Leseprobe von PR 2994 gelesen habe.

Gruß,
Uwe

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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Mr Frost » 1. Januar 2019, 15:42

Schnitzel666 hat geschrieben:(...)
Ich mag die Geschichte keine Frage, aber vielleicht liegts auch an mir und meiner Erwartungshaltung. Noch schlappe 8 Wochen bis zu einem Megajubiläum und hier will sich bei mir aktuell keine Spannung aufbauen. Ich würd gern mit zitternden Händen vor Spannung die letzten Hefte lesen und nach 2 Stunden atemlosem Lesen durchdrehen weil es jetzt schon wieder eine Woche bis Freitag ist. Stattdessen plätschert es so vor sich hin.
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Julian » 21. Januar 2019, 10:00

Ich bin mit dem Lesen noch nicht komplett durch.

Aber interessant waren für mich die Aussagen vom Sprossjungen.
Hier wurde die Bühne bereitet für die Romane um GESHOD erwachen.
Sehr aufklärend für mich jedenfalls die bisherigen Passagen.

Nun folgt das große Vergessen auf der RAS.
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
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»Nachor dachte darüber nach, aus welcher schier endlos großen Menge täglicher Erlebnisse sich die Persönlichkeit eines Lebewesens formte, wie vielen Veränderungen und Verfeinerungen ein Charakter ausgesetzt war, wie er wachsen konnte oder zerbrechen unter dem Eindruck immer neuer, nie versiegender Erfahrungen ...«

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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Julian » 7. Februar 2019, 09:55

Habe es bis heute nicht geschafft den Roman durchzulesen.

Was eigentlich sehr schade ist.

Jedenfalls wurden hier einige Szenen vorbereitet, zumindest eine die ich jetzt so nicht wirklich nachempfinden konnte, wie sie wohl ursprünglich vom Spannungsbogen angelegt war.

Beim Roman 2998 wird das Aggregat ja noch einmal eingebunden, und es reagiert wieder so unmöglich: für mich wie ein Oberschlauer, der die Drechsviecher im Vorgarten nicht mag, weil sie ihm die Ruhe und Abgeschiedenheit die er sich so wünscht vereiteln.

Dann noch der Transporter voller umwerfender Schönheiten. Da ist man sogar als Mann völlig atemlos im Weltraum.

gr J, nach dem Motto: Männer schweigen wortlos!
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Re: Spoiler 2992: Vergessenes Selbst, von Michelle Stern

Beitrag von Goshkan » 14. Juni 2019, 08:11

Mr Frost hat geschrieben:
Schnitzel666 hat geschrieben:(...)
Ich mag die Geschichte keine Frage, aber vielleicht liegts auch an mir und meiner Erwartungshaltung. Noch schlappe 8 Wochen bis zu einem Megajubiläum und hier will sich bei mir aktuell keine Spannung aufbauen. Ich würd gern mit zitternden Händen vor Spannung die letzten Hefte lesen und nach 2 Stunden atemlosem Lesen durchdrehen weil es jetzt schon wieder eine Woche bis Freitag ist. Stattdessen plätschert es so vor sich hin.
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