Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

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lichtman
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von lichtman » 8. Januar 2019, 17:15

AARN MUNRO hat geschrieben:...
Sie öffnen damit das semitelepathische Archiv und ebenso die Datei, in der die Informationen über Adam gespeichert sind.

Es stellt sich heraus, dass Delorians Schiff, die TOLBA, in der Vergangenheit der Erde landete. 49221 Jahre vor der Jetztzeit.
also ungefähr 44.000 vor Christus, also frühe postlemurische Zeit (Mittlere Steinzeit)

So alt ist wohl das Abkommen Delorians mit Aures.

Aber was tut Delorian auf der Erde fast 44.000 Jahre vor der Rekrutierung Toufec als erstem Mitglied des Bundes der Sternwürdigen?

Eine Gruppe Menschen kam ihm entgegen. Auffällig gekleidet: eng geschnittene Westen mit Kapuzen, Stiefel, die bis über die Knie reichten, eine Art Botanisiertrommel an einem Band schräg an der Hüfte. Auf dem Rücken ein Tornister mit einer Antenne, die leise wippte.

Wen trifft Delorian da in der blühenden Sahara?
Dabei löste sich ein Nogentenschwarm mehrmals von der Oberfläche des Schiffes.
wohl mehrere Schwärme bei mehreren Besuchen

Ein Bruch diverser Abkommen mit ES, Delorian oder noch älter gültig?
Passiert das wirklich zufällig?
Ein Programm von Aures?
Ein Plan B von Delorian?
Die vereinigten Schwärme erkundeten die Erde, indem sie eine Leiche fanden und quasilebendig machten.Die Nanogenten waren zu Bewusstsein gekommen. Sie empfanden sich als und als menschlich.Sie nennen sich „Lightfoot“.
Das passierte wohl recht spät - in der Zeit der Schußwaffen.

Etwas merkwürdig, dass hier auf 2 tote Körper zurückgegeriffen wurde.

Sie empfanden sich zugleich als auresisch und als menschlich.

Die Menschlichkeit ist ziemlich bizarr:

Lightfoot hatte die Leute sagen hören: »Wer den Tod nicht scheut, fährt Lloyd.«
Seitdem hatte er ein Auge auf die Chauffeure dieser Vehikel, die offenbar anders waren als die anderen Lebendigen, die den Tod seiner Beobachtung nach für gewöhnlich scheuten.


»Suchen Sie einen Partner für den Geschlechtsverkehr, gnädige Frau?«, erkundigte sich Lightfoot charmant.
Die Pseudo-Person wandert durch die Zeiten und erlebt die Menschheit wie Atlan, Ahasverus oder Lazarus Long. Sie trifft Ernst Ellert und übersteht die Gründung der Dritten Macht und des Solaren Imperiums. Der Mann sieht auch aus wie Ellert oder umgekehrt … ?
Naja er hat bei dem "Treffen" mal Ellerts Gestalt angenommen

An der männlichen Gestalt scheint er festzuhalten und DNA zu sammeln, obwohl da das andere Geschlecht besser geeiget wäre.
So befindet sich diese Wolke aus Nanogenten birs zur aktuellen Gegenwart auf der Erde und erlebte die gesamte Geschichte Terras im Perryversum der letzten dreitausnd Jahre.
Er begreift das Leben als Leiden und will der Befreier vom Leid, vom Tod werden. Technik dient dieser Befreiung. Also will er der Techno-Mahdi werden, um das Leben zu befreien.

Er gründet also die Organisation und durchstzt ganz Terra so mit seinen realen, lebenden Agenten.
Er infiltriert eher die entstehenden Techno-Mahdisten

Begonnen hatte es irgendwo im Institut für Positronik in der Waringer-Akademie von Terrania City. Dort fragten sich einige Professoren und hochbegabte Studenten: Ließe sich die Idee der alten lemurischen Wissenschaftlerelite, ein Regime der Technokraten zu errichten, mit den Mitteln der aktuellen, von der Hyperimpedanz-Erhöhung beschränkten Technologie noch verwirklichen? Ließe sich alternativ eine solche Machtübernahme verhindern?

Als für ihn die Auswirkungen der dys-chronen Scherung spürbar wurden, schloss sich Usher Lightfoot diesem unsichtbaren Club an, dem halb imaginären Techno-Mahdi.
Techniker und Wissenschaftler werden von ihm manipuliert oder folgen ihren eigenen Wunschvorstellungen, von ihm bestärkt. So lange, bis die Gruppe des Techno-Mahdi fest steht, wie sie bis heute bekannt wurde.

Ein anderer Nanogentenschwarm taucht mit einem Schiff der Vanen auf der Erde auf.Er bildet eine Person aus. Diese ist Adam von Aures.
mit menschlichen Eltern und Parafähigkeiten!
Er sucht den anderen Nanogentenschwarm. Damit erkennt er, dass er der Techno-Mahdi ist, findet seine Identität als Mensch, als neuer Maschinen-Mensch. Er findet also Lightfoot, verschmilzt mit ihm und generiert dadurch ein neues Wesen.
Über das neue Wesen bin ich mir nicht ganz klar.
Er glaubt, das dem Leben keine weitere, große Bedeutung in der kosmischen Entwicklung zukommt.Das werden hingegen die bewussten Maschinen sein.
Das ist Adams Beitrag:
Lightfoot hatte sich tief ins Menschliche versenkt. Doch diese Versunkenheit war nicht, was Adam von Aures erstrebte. Die biologische Existenz war nie das Fundament des Universums gewesen, sondern immer ein Randphänomen
Die beiden Wolken trennen sich, nun gemischt, wieder voneinander und bilden ihre Personen aus. Lightfoot wird mit dem Vanenschiff nach Ecloos gebracht, verlässt also die Erde.
Wieviel Usher ist in Adam wieviel Adam in Usher.

manfred

lichtman
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von lichtman » 8. Januar 2019, 17:20

Günther Drach hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben: (*) wir erfahren etws über merkurähnlichen Planet en 1 und 2, marsgroßer Planet 3, die Gasriesen 6 und 7 - Welt 5 wurde einfach übersprungen.
Das war ein Punkt, der mich irritierte. Aber ich bin (astro)physikalisch nicht so auf der Höhe.
Ich frag jetzt einfach mal. Wer nicht fragt usw.

Khayd wird beschrieben als
... gelber Stern der Klasse G mit 0,97 Prozent der Masse von Sol. (Seite 10)
Kann ein Stern mit nicht mal 1/100 der Masse unserer Sonne wirklich ein System mit 7 Planeten unterhalten?
Oh das wäre ein Brauner Awerg

ein gelber Stern der Klasse G ist sonnenähnlich

es hätte wohl 97 Prozent der Masse von Sol heissen sollen

manfred

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nanograinger
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von nanograinger » 8. Januar 2019, 17:31

AushilfsMutant hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:
Was Nanogenten eigentlich sind, wissen wir immer noch nicht so genau.

Ich hoffe nanotechnische Agenten aufgebaut aus Atomen und Molekülen und nicht irgendwelche beliebigen Hyperbarie-Komplexe.
Da die Nanogenten zmb Wasser simulieren (mit bewussten Abweichungen), kannst du die Hoffnung begraben. Am ehesten sind die Dinger in die Richtung von den Atopischen tt-Progenitoren.
So schaut's aus. Vor einigen Jahren habe ich mal die Infos zu Nanogenten der Aures/Pazuzu-Klasse und tt-Progenitoren zusammengefasst. Zu den Progenitoren gibt es mehr Detailinformationen, die beinhalten Stammzellen-Analogie, hyperenergetische Anteile, Materieprojektion, permanente Hyperzapfung, usw. Quellen dazu sind hauptsächlich der PR-Kommentar von PR 2730 und PR 2743.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von nanograinger » 8. Januar 2019, 17:38

lichtman hat geschrieben: Eine Gruppe Menschen kam ihm entgegen. Auffällig gekleidet: eng geschnittene Westen mit Kapuzen, Stiefel, die bis über die Knie reichten, eine Art Botanisiertrommel an einem Band schräg an der Hüfte. Auf dem Rücken ein Tornister mit einer Antenne, die leise wippte.

Wen trifft Delorian da in der blühenden Sahara?
Lemurerabkömmlinge, nehme ich an. Irgendwie muss die Menschheit ja überlebt haben.
lichtman hat geschrieben:
Die vereinigten Schwärme erkundeten die Erde, indem sie eine Leiche fanden und quasilebendig machten.Die Nanogenten waren zu Bewusstsein gekommen. Sie empfanden sich als und als menschlich.Sie nennen sich „Lightfoot“.
Das passierte wohl recht spät - in der Zeit der Schußwaffen.
Ussher-Lightfoot-Kalender um 1650 AD.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Verkutzon » 8. Januar 2019, 17:38

Ein Roman, faszinierend und geheimnisvoll wie ein rätselhafter Traum voller Symbole... Aufgefallen ist mir, dass die Zeitgefährten von Aures ihre Entsprechung in der zeitlichen Eskorte von GESHOD hat, die Bedeutung der beiden Bezeichnungen ist austauschbar; wie auch die schlafende Stadt Aures ihre Entsprechung in der schlafenden Superintelligenz GESHOD hat. Auf Seite 41 denkt Opiter über weitere Synchronizitäten nach. Wie zum Beispiel die Überlassung/Forderung von Blut im Wald von Aures, beim Aggregat Etain und bei den Gemeni. Abgestimmt mit 1/1/2
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von lichtman » 8. Januar 2019, 20:19

AARN MUNRO hat geschrieben: . Auf dem Weg zum Café treffen die beiden auf eine Statue mit Flügeln. Sie besteht aus Roentgenium, einem radioaktiven Material mit kurzer Halbwertszeit und wird hyperphysikalisch stabil gehalten.Die Statue trägt eine Tafel, auf der sie die Motti des Techno-Mahdi ablesen können, die Adam von Aures bereits öfter zitiert hatte. Eventuell aber sind diese Slogans der Stadt Aures zugehörig und wurden vom Techno-Mahdi nur zweckentfremdet.
Ein Engel mit einer Gesetzestafel.

Jetzt sind es mindestens 5 Losungen:

WISSEN IST HEIL.
TECHNIK IST ERLÖSUNG.
AUSSERHALB DER TECHNIK IST KEINE ERLÖSUNG.
WENN ENGEL IN DIE GESCHICHTE EINTRETEN, WERDEN SIE MASCHINEN SEIN.
TECHNIK IST NICHT HERR NICHT KNECHT. TECHNIK IST IDENTITÄT.


6 wenn man die 2 Sätze in der 5. Zeile durch einen Zeilenumbruch trennt.

Die Buchstaben waren terranisch. = Lateinisch?

Die Sprache vermutlich auch im weitesten Sinn terranisch - Interkosmo?

Erstaunlich dass der SERUN trotz hyperphysikalischer Stablisierung eine Altersabschätzung gibt:

»Dazu genügen meine analytischen Kompetenzen nicht. Allerdings sollte die Statue deutlich älter als 5000 Jahre sein, ihr Material ist mindestens 200.000 Jahre alt.«

vor 5000 Jahren gab es die lateinische Schrift aber kein Interkosmo

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Kardec » 8. Januar 2019, 20:21

nanograinger hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:...
Aber in der Serienhandlung wäre angesichts des Weltenbrandes ein energisches Ultimatum an die Stadt Aures, diesen Unsinn einzustellen, sicher vertretbar.
Man stelle sich vor, irgendein Terraner, nennen wir ihn mal Rhodan
...............................................
Es ist keineswegs klar, inwieweit Aures hinter AvA steht........
Ich seh das komplett so wie Nano.
Aures hab ich nie als feindselig empfunden.

@Laurin wg. Nanogenten/Fantasy

Denke nirgendwo im Perryversum ist man einer möglichen HiTec-Zukunftstechnik näher als bei Nanogenten/TT-Progenitoren.
Programmierbare Materie - das hat Potential.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Kardec » 8. Januar 2019, 20:25

lichtman hat geschrieben:..........................................................
»Dazu genügen meine analytischen Kompetenzen nicht. Allerdings sollte die Statue deutlich älter als 5000 Jahre sein, ihr Material ist mindestens 200.000 Jahre alt.«

vor 5000 Jahren gab es die lateinische Schrift aber kein Interkosmo
Da Arkonidisch die Basis des Interkosmo ist, sollte es schon eine alte Form von Interkosmo geben.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von lichtman » 8. Januar 2019, 21:11

AARN MUNRO hat geschrieben:...
Die drei gelangen zu einem Friedhof.Hier finden sie das Grab von Toufec und Shanda Sarmotte. Pazuzu, der Dschinn, sei ja bekanntlich verschwunden.(Vielleicht trägt Adam ihn ja …)
Sie treffen auf einen Grabpfleger, mit dem sie reden. Er heißt Usher Lightfoot, sieht aus wie Adam (bis auf einen Bart) und ist dessen Halbbruder.
»Ich besuche unsere Mutter. Adams und meine.«

Da Usher ganz anders entstanden ist, wurde Shanda Sarmotte wohl durch die Vermischung von Usher mit Adam indirekt Ushers Mutter.
Pazuzu, der Dschinn, ist sein Vater.
»Ist dann Toufec dein Vater?«
»Weder ganz meiner noch ganz der Adams«, sagte Lightfoot. Bedauern schwang in seiner Stimme mit. »Auch wenn er Adam und mich aufgezogen hat, so lange und so gut es ihm möglich war. Er war ein wahrhaft Sternwürdiger.«


Warum ist Toufec so schnell gestorben?
Es kommt also heraus, dass Adam von Aures aus der DNA von Shanda Sarmotte stammt, versetzt mit einer künstlichen DNA, von Pazuzu synthetisiert und mit Einsprengseln von Toufecs DNA durchdrungen.Außerdem verfügt er, wie schon bekannt, über einen Nanogentenschwarm.
Das sind merkwürdige Eingebungen von Quint, Suggestivfragen:

Quint. »... Er hat also eine Mutter und gewissermaßen zwei Väter, nicht wahr? Er ist entstanden aus dem Erbgut der Terranerin Shanda Sarmotte und aus einer künstlichen DNS, die von Pazuzu synthetisiert und mit DNS-Partikeln Toufecs versetzt worden ist. Ich vermute, er verfügt außerdem über einen gewissen Vorrat oder eine Bestandsmasse aus Nanogenten, die ihm helfen, sich mal so, mal anders zu verkörpern?«
»Wie sonst?«, entgegnete Lightfoot.


Ushers Aussagen - wie Mutter/Vater - sind mit Vorsicht zu geniessen.

Wozu sollte Pazuzu DNA synthetisieren? Es würde ihn auch nicht zum Vater machen.

Logischer wäre, dass er Nanogenten beisteuerte.

Von synthetischer DNA zu einer Schwangerschaft ist ein weiter Sprung.
...

Es stellt sich weiter heraus, dass Adam ein sehr schwacher Permanenttelepath und Permanentsuggestor ist, der sich also nicht wie Gucky etwa fokusssieren muss auf die Gedanken anderer Menschen, sondern ständig im Strom der Gedanken der Menschen lebt.
Das Kind eines Funkenkinds trägt einen Funken von ES. :)

Schwacher Permanenttelepath heisst wohl geringe Reichweite

Dann war er in frühester Kindheit dem Gedankenstrom Toufecs ausgesetzt und während der Schwangerschaft Shandas.

Adam sollte empathischer sein.

Umgekehrt kann er als Permanentsuggestor seine Umgebung beeinflussen.

Schwierige Kindheit, schwierige Abgrenzung zwischen Ich und Umgebung.

Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen.

Gibt es ein Dorf in Aures? Bürger Hengelbrook und seine Schwester weisen darauf hin.

Wofür wird die DNA bzw Blut gesammelt.

Wieso so terrazentrisch? Gibt es auch Maahks und Blues und ...?
Shanda starb bei der Geburt von Adam am 02. Februar 1528 NGZ.
Sehr archaisch dieser Tod - völlig umpassend in einer Umgebung in der Tote wie Lincoln leben.

Dramaturgisch eine Vereinfachung wenn Pazuzu, Shanda und Toufec verschwunden sind.

Ob Shanda und Toufec rückholbar tot sind?

manfred

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von lichtman » 8. Januar 2019, 21:14

Kardec hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:..........................................................
»Dazu genügen meine analytischen Kompetenzen nicht. Allerdings sollte die Statue deutlich älter als 5000 Jahre sein, ihr Material ist mindestens 200.000 Jahre alt.«

vor 5000 Jahren gab es die lateinische Schrift aber kein Interkosmo
Da Arkonidisch die Basis des Interkosmo ist, sollte es schon eine alte Form von Interkosmo geben.
Sicher aber das - altes Satron - wäre es wert gewesen zu erwähnen - terranische Schrift.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Fünfte Kolonne » 8. Januar 2019, 21:16

Laurin hat geschrieben:Die Aures-Nanogenten sind mir aber auf Dauer zu mächtig, da sie fast so etwas wie eine ultimate Macht darstellen die eigentlich nicht mehr zu kontrollieren ist, und wo man alles was man gerade braucht einfach aus dem Hut zaubern kann (auch als Schreiber). Ich setze daher sehr auf Monkey, der nachdem er die Faxen dicke hat, in der geheimen Obernanogentenzentrale auf Aures auftaucht und als freundlichen Gruß der 'Biologischen' eine Arkonbombe Mark II hinterlässt
Absolut. Immerhin steht die Existenz des gasamten (!) Multiversums auf dem Spiel. Mal ganz abgesehen davon dass ich diese Plot für vollkommen lächerlich und unglaubhaft halte. Zwei (im Kosmologischen Sinn) gesehen unwissende Spinner rühren da irgendwas zusammen und zerstören damit das Multiversum? Echt jetzt? So einfach geht das? Keinerlei Redundanz/Sicherheit im Moralischen Kode eingebaut? Welcher Depp hat den denn geschrieben? Wer glaubt denn sowas? Wenn dies so einfach wäre dann wäre dies schon längst irgendwo anders geschehen, sei es aus Absicht oder purem Zufall - Statistik, Wahrscheinlichkeit und so.

Aber angenommen es stimmt tatsächlich, wo sind dann die Chaotender, Kosmischen Fabriken oder Blauen Walzen um diese Gefahr aus der Welt zu schaffen, notfalls indem man die gesamte Milchstrasse plus 999 andere Galaxien mit Mann, Adam und Aures einfach in die Luft jagt? Ich könnte mir vorstellen die "Höheren Mächte" würden recht ungehalten darauf reagierten, wenn man ihnen die Existenzgrundlage entziehen will. Also, wo sind die? Das ist doch deren Angelegenheit und nicht die der Galaktiker. Und die haben auch etwas härtere Meinungsverstärker als Arkonbomben im Arsenal. Ne, also entweder stimmt das mit dieser Gefahr hinten und vorne nicht oder der Plot ist einfach nur lächerlich. Sorry.

lichtman
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von lichtman » 8. Januar 2019, 21:37

nanograinger hat geschrieben:...
lichtman hat geschrieben: Wegen des Altgeltsamen Kontraktes? Wegen des Vertrags, den Delorian mit Aures geschlossen hat? Wegen der Übereinkunft, die der Wanderer mit der Stadt geschlossen hat? Und du kennst alle diese Verträge, kennst jedes Jota darin, jede Klausel?

Das klingt für mich eher nach (mindestens) 3 Verträgen:
  • der Altgeltsamen Kontrakt
  • der Vertrag, den Delorian mit Aures geschlossen hat
  • der Übereinkunft, die der Wanderer mit der Stadt geschlossen hat
Altgeltsam ist vielleicht so etwas wie altgültig - ein Kontrakt älter als der mit ES?

Vielleicht die Gründungsurkunde von Aures.

Vielleicht mit der 1. Lokalen SI, die schon Aures respektierte.

manfred
In der Tat könnte der Altgeltsame Kontrakt noch älter als der erwähnte Vertrag mit ES sein. Wobei die Reihenfolge auffällig ist: Wenn sie eine zeitliche Abfolge impliziert, dann wäre der Vertrag mit dem Wanderer jünger als der mit Delorian. Womöglich ist der letzte Vertrag erst nach der Entstehung des Neuroversums zustande gekommen.

Nun ist mein Verständnis von Verträgen aber so, dass Verträge nur so lange gelten, wie die Vertragspartner existieren.

ES und Delorian sind verschwunden, aber Adam und Usher hatten keine Zweifel an der Gültigkeit ihrer Verträge mit Aures.

und es gibt z.B. Erben usw.
Falls der Altgeltsame Kontrakt bspw. mit ARCHETIM abgeschlossen war, dann würde er nach meinem Verständnis nicht mehr gelten, denn ES ist sicher nicht "Rechtsnachfolger" von ARCHETIM (zumindest würde ich mich als Aures nicht an so etwas gebunden sehen).

Schon, wenn ES den Teil von ARCHETIM einhält.

Wenn man/es ein "Land" übernimmt, ist es friedensstiftend, wenn man bestehende Rechte gelten lässt.

Selbst nach dem Untergang der DDR gab es gewisse Kontinuitäten.
Deshalb ist meine Vermutung, dass der Altgeltsame Kontrakt in der Tat zwischen ES und Aures vor vielen Mio. Jahren abgeschlossen wurde, und der neuere Vertrag zwischen Aures und "dem Wanderer" als eine Art Zusatzvertrag nach dem Delorian/Neuroversum-"Vorfall" notwendig wurde.
Eine sehr kühne Vermutung: die Übereinkunft, die der Wanderer mit der Stadt geschlossen hat, zwischen Ablösung des Neuroversums. und Dyschroner Scherung zu datieren.

manfred

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von AushilfsMutant » 8. Januar 2019, 21:40

Ulkig wäre es ja wenn dann KKs und CTs kooperieren würden und bei Perry anklopfen würden. Der würde Augen machen :lol:
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von nanograinger » 8. Januar 2019, 22:21

Fünfte Kolonne hat geschrieben: Immerhin steht die Existenz des gasamten (!) Multiversums auf dem Spiel.
Nein. Der Moralische Kode steht auf dem Spiel. Wobei nicht klar ist, ob er zerstört werden könnte, oder ob einfach die lebensfördernden (im biologischen Sinne) Bedingungen gefährdet sind.
Fünfte Kolonne hat geschrieben: Mal ganz abgesehen davon dass ich diese Plot für vollkommen lächerlich und unglaubhaft halte. Zwei (im Kosmologischen Sinn) gesehen unwissende Spinner rühren da irgendwas zusammen und zerstören damit das Multiversum? Echt jetzt? So einfach geht das? Keinerlei Redundanz/Sicherheit im Moralischen Kode eingebaut? Welcher Depp hat den denn geschrieben? Wer glaubt denn sowas? Wenn dies so einfach wäre dann wäre dies schon längst irgendwo anders geschehen, sei es aus Absicht oder purem Zufall - Statistik, Wahrscheinlichkeit und so.
LK ist Bote eine alten SI. Wenn du ihn als unwissend zu bezeichnest, hast du irgendetwas überlesen. Delorian hat sein eigenes Universum geschaffen, nur zum Vergleich.

AvA ist ein Abkömmling der Stadt Aures, deren Alter wir nicht einmal kennen. Vermutlich ist sie aber sogar älter als ES selbst, immerhin schlappe 18 Mio. Jahre. Unwissend ist auch nicht gerade das erste Adjektiv, das mir dabei einfällt.

Dazu kommt die Gelegenheit: Wieviele Scherungen hat es in der Teit der Existenz unseres Universums (gut 13 Mrd. Jahre) gegeben, meinst du? Wie oft ging das zusammen mit einer Eiris-Kehre/Vakuum und einer abwesenden SI? Wir wissen es nicht, aber es dürfte kein 08/15 Ereignis sein, was wir beobachten. (Das ist übrigens typisch für die PR-Serie, und alle Spannungsromane: Es passiert immer das Außergewöhnliche. Sonst würde es sich ja nicht lohnen, es zu erzählen).
Fünfte Kolonne hat geschrieben:Aber angenommen es stimmt tatsächlich, wo sind dann die Chaotender, Kosmischen Fabriken oder Blauen Walzen um diese Gefahr aus der Welt zu schaffen, notfalls indem man die gesamte Milchstrasse plus 999 andere Galaxien mit Mann, Adam und Aures einfach in die Luft jagt?
....
Die Reaktionszeit der Hohen Mächte ist bekanntlich äußerst langsam. Schau dir Thoregon an. Schau dir TRAITOR an. Im einen Fall hat es Jahrmillionen gedauert, bis Hismoom endlich einen funktionierenden Plan durchzog. Bei TRAITOR wäre die Reaktion der KK vermutlich viele Tausend Jahre nach der Etablierung der Negasphäre Hangay gekommen. Wäre halt Pech für ES und die Lokale Gruppe gewesen.

Falls tatsächlich der Moralische Kode beschädigt würde, dann gibt es erst einmal einen Konflikt von KK und CT (die CT sind bekanntlich interessiert daran, den MK zu destabilisieren, gibt mehr Gelegenheiten für Negasphären). Wenn es zu weit gehen würde, kannst du getrost annehmen, dass die HM etwas gegen die Sache unternehmen würden. Oder sie ziehen in ein anderes Multiversum um. Wäre halt nur Pech für die biologischen Bewohner des hiesigen Multiversums.

Ich finde es außerdem immer wieder erstaunlich, wie einerseits gegen HM, SIs und andere Wesenheiten gelästert wird, und andererseits bei jedem Aschenbecherfeuer nach dem großen Papa ES oder der großen kosmokratischen Feuerwehr gerufen wird. B-)

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von AushilfsMutant » 8. Januar 2019, 22:44

Ist doch normal oder nicht? Klein Timi ist ja auch der Meinung er kann alles weiß alles usw - nur wenn es dann doch nicht so läuft wie gedacht? Dann läuft klein Timi zu Mama und Papa. Im Vergleich zu ES oder HMs ist die ganze Bevölkerung der Lokalen Gruppe nicht mal auf der Welt angekommen. Leider meinen halt Perry und Co (und auch manche Leser :lol: ) des es auch ohne Mama&Papa geht.
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von AARN MUNRO » 9. Januar 2019, 07:54

Günther Drach hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben: (*) wir erfahren etws über merkurähnlichen Planet en 1 und 2, marsgroßer Planet 3, die Gasriesen 6 und 7 - Welt 5 wurde einfach übersprungen.
Das war ein Punkt, der mich irritierte. Aber ich bin (astro)physikalisch nicht so auf der Höhe.
Ich frag jetzt einfach mal. Wer nicht fragt usw.

Khayd wird beschrieben als
... gelber Stern der Klasse G mit 0,97 Prozent der Masse von Sol. (Seite 10)
Kann ein Stern mit nicht mal 1/100 der Masse unserer Sonne wirklich ein System mit 7 Planeten unterhalten?

Wenn das so drin steht, ist es halt ein Schnitzer. Gemeint ist sicher als G-Stern 97% von Sol oder 0.97 der Masse. Sonst wärs ja kein Hauptreihenstern der Hertzsprung-Russell-Reihe. Tippfehler des Autors ... ist dem Lektor durchgerutscht ... kann mal passieren.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf [url]http://zauberspiegel-online.de[/url]
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
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Wanderer777
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Wanderer777 » 9. Januar 2019, 19:59

Fünfte Kolonne hat geschrieben: Immerhin steht die Existenz des gasamten (!) Multiversums auf dem Spiel.
nanograinger hat geschrieben:Nein. Der Moralische Kode steht auf dem Spiel. Wobei nicht klar ist, ob er zerstört werden könnte, oder ob einfach die lebensfördernden (im biologischen Sinne) Bedingungen gefährdet sind.

Es ist doch klar, dass der Moralische Code alles Reale * auf der Ebene der 4D-Raumzeit-Kontinua generiert und natürlich bestimmt. Das Multiversum in der Welt des Perry Rhodan besteht eben (wahrscheinlich, weil wir wissen es natürlich nicht definitiv) aus einer Vielzahl von 4D-Raumzeit-Kontinua.

Unendlich groß, unendlich weit ... in der Anschauung des Lebens in den Niederungen, aber irgendwie doch endlich ... **
:wub: :mellow: :wub:


* alle Naturgesetze, alle helle und dunkle Materie usw. usf. uvm.: Energie gebändigt in 4D!!!
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Yman
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Yman » 9. Januar 2019, 22:04

Bis Band 3000 ist es nicht mehr weit, aber leider bin ich im Rückstand, da ich mit Band 2981 aufgehört habe. Welche von den Bänden 2982-2994 soll ich noch lesen, welche kann ich auslassen?

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Tiberius
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Tiberius » 9. Januar 2019, 22:33

Yman hat geschrieben:Bis Band 3000 ist es nicht mehr weit, aber leider bin ich im Rückstand, da ich mit Band 2981 aufgehört habe. Welche von den Bänden 2982-2994 soll ich noch lesen, welche kann ich auslassen?
Du kannst auslassen:
  • Der letzte Band der Proto-Eiris-Sammelaktion: 2982
  • Thoogondu-Auflösung: 2983 bis 2988
  • Flucht von Rhodan II: 2990
Zu lesen ist:
  • 2989 sollte man lesen, da die dortigen Ereignisse noch eine Rolle spielen könnten.
  • 2991-2994 wichtige Informationen, die noch eine Rolle spielen werden.
Ansonsten gilt: Je nach Geschmack entgehen Dir gute Romane. Die ausgelassenen Romane könntest Du in den Handlungszusammenfassungen der Perrypedia nachlesen.
Alles natürlich subjektiv.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von jemo » 9. Januar 2019, 22:45

Was für ein Roman, bin gerade damit fertig und hin und weg. Wegen solcher Geschichten lese ich Perry, auch wenn diese recht selten gesät sind.
Ziemlich cool fand ich auch den Hustinettenbär, da wurden Erinnerungen an die Kindheit wach.
Danke dafür.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Carrasco » 12. Januar 2019, 13:25

Nicht nur das super gelungene TiBi mutet surreal an, auch der Roman selbst. Eine ganz eigenartige Stimmung, die ich aus manchen Träumen kenne. Der Spaziergang durch Aures ... das Irreale dieser Umgebung bringt WV perfekt rüber. Gleichzeitg wirkt alles etwas blutleer und wie in Watte gepackt. Benommen.
Aber das ist wohl so gewollt.
Alles in allem ein faszinierender Roman! :st:

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Yman
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Yman » 12. Januar 2019, 15:18

Tiberius hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Bis Band 3000 ist es nicht mehr weit, aber leider bin ich im Rückstand, da ich mit Band 2981 aufgehört habe. Welche von den Bänden 2982-2994 soll ich noch lesen, welche kann ich auslassen?
Du kannst auslassen:
  • Der letzte Band der Proto-Eiris-Sammelaktion: 2982
  • Thoogondu-Auflösung: 2983 bis 2988
  • Flucht von Rhodan II: 2990
Zu lesen ist:
  • 2989 sollte man lesen, da die dortigen Ereignisse noch eine Rolle spielen könnten.
  • 2991-2994 wichtige Informationen, die noch eine Rolle spielen werden.
Danke für den Hinweis. Ich habe meine Aufholjagd mal mit PR 2994 gestartet und versuche noch vor dem Erscheinen von Band 3000 so viel wie möglich zu lesen, als nächstes dann weitere von den Neunziger-Bänden.
Carrasco hat geschrieben:Nicht nur das super gelungene TiBi mutet surreal an, auch der Roman selbst. Eine ganz eigenartige Stimmung, die ich aus manchen Träumen kenne. Der Spaziergang durch Aures ... das Irreale dieser Umgebung bringt WV perfekt rüber. Gleichzeitg wirkt alles etwas blutleer und wie in Watte gepackt. Benommen.
Aber das ist wohl so gewollt.
Alles in allem ein faszinierender Roman! :st:
Ja, ganz meine Meinung! :st: Es muss nicht immer Action sein. Das TiBi passt gut zum Roman, zeigt aber nur eine Facette. Der Roman ist so viel mehr. Zwar wusste ich schon beim Blick auf den Autorennamen, der Roman würde etwas ganz Besonderes sein, und ich wusste nicht, ob ich nach meiner mehrmonatigen bzw. mehrjährigen Pause alles verstehen würde, aber dann war alles wirklich ganz verständlich und sehr gut geschrieben, und der Roman hat mich sehr beeindruckt.

Auch den Twist, dass das, was für die einen das ewige Leben bedeutet, Adam den Tod bringen kann, nämlich ein Zellaktivator, fand ich sehr gelungen. Eigentlich zielt der Roman ja nur darauf ab, dass das "Ermittlerteam" Ellert/Quint diese wertvolle Information aus Aures mitbringt. Das hätte ein simpler Action-Roman mit ständiger Flucht vor irgendwelchen Maschinenmonstern werden können, stattdessen bekommt man einen Roman auf literarisch hohem Niveau, der das Tor zur Philosophie weit geöffnet hat.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Yman » 12. Januar 2019, 15:36

Günther Drach hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben: (*) wir erfahren etws über merkurähnlichen Planet en 1 und 2, marsgroßer Planet 3, die Gasriesen 6 und 7 - Welt 5 wurde einfach übersprungen.
Das war ein Punkt, der mich irritierte. Aber ich bin (astro)physikalisch nicht so auf der Höhe.
Ich frag jetzt einfach mal. Wer nicht fragt usw.

Khayd wird beschrieben als
... gelber Stern der Klasse G mit 0,97 Prozent der Masse von Sol. (Seite 10)
Kann ein Stern mit nicht mal 1/100 der Masse unserer Sonne wirklich ein System mit 7 Planeten unterhalten?
Ich denke auch, dass das mit 0,97 Prozent ein Fehler ist und 97 Prozent, also das 0,97-fache der Sonnenmasse gemeint war, denn ein Stern mit nur 0,97 Prozent der Sonnenmasse könnte niemals ein gelber Stern der Klasse G sein.

Andererseits könnte vermutlich auch ein Himmelskörper (ein Art brauner Zwerg) mit 0,97 Prozent der Sonnenmasse ein System mit 7 Planeten unterhalten, aber die Bahnen der Planeten wären wohl nicht sehr stabil, die Himmelskörper würden sich mehr oder weniger periodisch um einen gemeinsamen Schwerpunkt bewegen, der nicht mehr im Inneren der "Sonne" liegt. Da ich astrophysikalisch auch nicht (mehr) so auf der Höhe bin, kann ich das aber leider nicht mit Bestimmtheit sagen bzw. genauer sagen.

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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von AARN MUNRO » 14. Januar 2019, 08:02

Carrasco hat geschrieben:Nicht nur das super gelungene TiBi mutet surreal an, auch der Roman selbst. Eine ganz eigenartige Stimmung, die ich aus manchen Träumen kenne. Der Spaziergang durch Aures ... das Irreale dieser Umgebung bringt WV perfekt rüber. Gleichzeitg wirkt alles etwas blutleer und wie in Watte gepackt. Benommen.
Aber das ist wohl so gewollt.
Alles in allem ein faszinierender Roman! :st:

Jetzt, wo Du es sagst, fällt mir das auch auf ... das Diffuse, Neblige, Schwammige der ganzen Umgebung einschließlich der Handlung ... wie ein Traum ...
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Re: Spoiler Band 2994, Wim Vandemaan: Engel und Maschinen

Beitrag von Julian » 17. Januar 2019, 09:11

Was für ein Roman.

Gr J

Einziger Wermutstropfen.

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