Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Alexandra » 13. Januar 2019, 17:38

Vielen Dank an Oomp Amer et. al. für das Lob.

Der verbesserte Spoiler ging eben an die Mods. Ich habe auf die Probleme mit der Länge reagiert, indem ich Unterüberschriften einzog (erst nur mit A und Z, dann in alphabetisch-numerischer Entsprechung, man gönnt sich ja sonst nichts).
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Tiberius » 13. Januar 2019, 18:00

aufgemerkt! Mod-Hinweis

Der modifizierte Spoiler ist nun im ersten Beitrag zu finden.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Laurin » 14. Januar 2019, 04:05

nanograinger hat geschrieben:... Nicht so toll fand ich dagegen, dass die Stimmen der Gemeni bisher als "Rascheln" wie trockenes Laub oder heiseres Raspeln beschrieben wurde, dass die Emotionen und Gesichtsausdrücke der Gemeni als fremd und schwer zu lesen beschrieben wurde. Hier aber weiß Atlan, sofort, dass Drush ihn "amüsiert" oder "herablassend" betrachtet. Schließlich lacht er "laut auf" (S. 55). Drush mag zwar durch seine Individualität menschlicher als die meisten Gemeni sein, aber dass sich damit seine Stimmorgane so veränderten, dass er laut lachen kann, finde ich doch eher unwahrscheinlich.
Bei Tamareil ist es so ähnlich, diese schafft es im Heft trotz ihres robotischen Körpers mehrmals, über ihre Gesichtsmimik ihren Stimmungen Ausdruck zu verleihen, wie auch immer. Und als dann die Störzone im Komglomerat alles technische Gerät lahmlegt, ist sie offenbar schon so vermenschlicht, dass sie nichtsdestotrotz mit ihren Gefährten in den Nebengang rennt.
:rolleyes:

Mir hat - außer der Action-Anfangsszene, die der Autor dankenswerterweise durch seine Protagonisten dann ja selbst kritisiert hat, der Roman recht gut gefallen. Gerade die Konfrontation von Atlan mit dem wütenden Bull hatte etwas. Ich habe mich allerdings gefragt, was Bull in diesen kritischen Zeiten sonst gerade so treibt ...

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von AARN MUNRO » 14. Januar 2019, 10:03

Troll Incorporation hat geschrieben:
Yman hat geschrieben: und die SI legt sich wieder schlafen. (Alles in allem wäre das nicht das schlechteste Ende für einen solchen Zyklus.)
Ich stelle mir das gerade bildlich vor:

Atlan: "Geh! Leg dich wieder hin!" :P
GESHOD: [achselzuck] "Vor mir aus!" [schaltet Wecker aus, und dreht sich wieder rum]

"Auf Wiedersehen in einer Million Jahren!" (Nostradamus) :D
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von AARN MUNRO » 14. Januar 2019, 10:06

Laurin schreibt:
Spoiler:
... Ich habe mich allerdings gefragt, was Bull in diesen kritischen Zeiten sonst gerade so treibt ...
Kinder hüten natürlich ... für die Familienserie ... ach nein, dazu ist ja die Haluternurse da... der umfunktionierte Muskelprotz als Mary Poppins.

Bull liest wahrscheinlich Erziehungsbücher ... jedes Elternteil muss ja in der Kindererziehung das Rad neu erfinden ... :D
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von AARN MUNRO » 14. Januar 2019, 10:09

Mir hat der Roman an sich sehr gut gefallen, wie Alexandra schon schreibt ...mit den klaren, kleinteiligen Beschreibungen. Bis auf die Redundanzen, die Nanograinger zu Recht kritisiert.Die reine Rahmenhandlung einschließlich expokratisch bedingter/gewünschter/geforderter Leserinformation hätte allerdings für fünfzehn Seiten genügt.Na gut, zwanzig.Insofern ein guter, aber irgendwie "seltsamer" Roman.
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Casaloki » 14. Januar 2019, 10:28

AARN MUNRO hat geschrieben:Mir hat der Roman an sich sehr gut gefallen, wie Alexandra schon schreibt ...mit den klaren, kleinteiligen Beschreibungen. Bis auf die Redundanzen, die Nanograinger zu Recht kritisiert.Die reine Rahmenhandlung einschließlich expokratisch bedingter/gewünschter/geforderter Leserinformation hätte allerdings für fünfzehn Seiten genügt.Na gut, zwanzig.Insofern ein guter, aber irgendwie "seltsamer" Roman.
Ich behaupte mal, es ist der Türöffner für die vier kommenden Romane, mehr aber auch nicht. Die Handlung hätte sicher auch in den kommenden Roman gepasst. Ich trau mich gar nicht, den Roman Lückenfüller zu nennen, aber irgendwie fühlt es sich so an. Ich bin enttäuscht, das bin ich von Uwe Anton nicht gewohnt. Schade.
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von AARN MUNRO » 14. Januar 2019, 10:42

Julian schreibt:
Spoiler:
Das die Spoiler Schreiber sich nun gegenseitig irgendwie anscheinend nicht verstehen, wer was wann schreibt, find ich persönlich sehr schade.
Ich hatte doch in dem anderen Thread bereits in der Überschrift klar gemacht, dass kein Spoiler erfolgen würde, kein wirklicher jedenfalls, kein richtiger, echter ... nur einige persönliche Bemerkungen von mir, weil ich den Band gerade bereits aus hatte und mir einige Dinge daran aufgefallen waren, ge- oder missfielen. Dass Alexandra den ausführlichen Spoiler schreibt, war doch klar.So stand es doch in der Liste.Da sind weder Animositäten noch Widersprüche.Aber unabhängig davon: die Idee vom kollektiven Spoiler, die jemand im anderen Thread zu diesem Band vorschlug, wäre auch witzig. Das erinnert mich an die alten Fandomstories, vo jeder einen Satz schrieb, eine Seite oder einen Absatz. Damals noch per Schneckenpost zugesendet oder auf Cons entstanden ... :D
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Alexandra » 14. Januar 2019, 11:11

Casaloki hat geschrieben: Ich behaupte mal, es ist der Türöffner für die vier kommenden Romane, mehr aber auch nicht. Die Handlung hätte sicher auch in den kommenden Roman gepasst. Ich trau mich gar nicht, den Roman Lückenfüller zu nennen, aber irgendwie fühlt es sich so an. Ich bin enttäuscht, das bin ich von Uwe Anton nicht gewohnt. Schade.
Es wäre ja nicht das erste Mal, dass ein erfahrener Autor den Ball niedrig hält, um den Folgeromanen Platz zu verschaffen. Die Serie entsteht durch ein Team von Autoren, und ein guter Teamplayer gibt den Ball ab, wenn andere in Schussposition sind (um mal sportliche Metaphern zu pflegen),
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von nanograinger » 14. Januar 2019, 11:20

AARN MUNRO hat geschrieben:...
Ich hatte doch in dem anderen Thread bereits in der Überschrift klar gemacht, dass kein Spoiler erfolgen würde, kein wirklicher jedenfalls, kein richtiger, echter ...
Als Beobachter stellt sich mir die Frage, warum du dann ausgerechnet im Spoiler-Bereich, der seit einigen Monaten klar abgetrennt ist, diesen Nicht-Spoiler-Thread aufmachst. Der dann ja doch zum Spoiler wird.

Du hättest deine Bemerkungen besser im Band 2995 Thread im Bereich "Kommende Romantitel" gemacht, dann hättest du nicht diesen Eindruck von "Missstimmung" erweckt, und auch keine "Unruhe in die Spoilerantengruppe" verursacht.

Ach ja: Da der Band 2995 "Nicht-Spoiler-Thread" ja wie nun mehrfach betont kein Spoiler-Thread ist, sollte man ihn auch aus dem Bereich der Spoiler entfernen.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von christianf » 14. Januar 2019, 11:28

Ich fand das ok. Das war ja erst einmal nur ein Teaser, der dann allerdings durch die Folgepostings immer ausführlicher wurde :devil: War vom OP sicher nicht so beabsichtigt.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von nanograinger » 14. Januar 2019, 11:44

Laurin hat geschrieben:... Ich habe mich allerdings gefragt, was Bull in diesen kritischen Zeiten sonst gerade so treibt ...
Als Aktivatorträger den Laden so gut es geht zusammenhalten, während Perry und Atlan auf Außeneinsatz sind. Wie eigentlich fast immer in der PR-Serie. diesmal noch verstärkt motiviert durch Bulls persönlichen, familiären Interessen.

Aus einem anderen Thread:
Kardec hat geschrieben:Weil ich grad am Lästern bin.
Wenn ich Serienmacher wäre, würde es mir überhaupt garniemalsnicht eingefallen sein, die einzige Person die die Chance hat dem Weltenbrand Einhalt zu gebieten, einen solchen Soloeinsatz auf den Leib zu schreiben.
Strategisches Denken nahe Null!
Was wäre denn deiner Meinung nach die Alternative? Atlan in einen Bunker einsperren, damit keiner mehr an den letzten verfügbaren Auraträger ran kommt? Die Gemeni einfach machen lassen und hoffen, dass sich alles richtet? Andere Leute schicken? Wen denn?

Übrigens handelt der Roman PR 2995 zeitlich vor dem Roman 2993. Atlan weiß noch nichts von der OCCNATTAR und Perrys Idee, Atlans Aura zu kopieren. Er handelt auf Basis der Infos, die er in PR 2992 (PR 2995 ist praktisch die unmittelbare Fortsetzung von PR 2992).

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Kardec » 14. Januar 2019, 13:12

Die Aurakopierung spielte für meinen Post keine Rolle. Atlan hat unter Einbeziehung von Klems Tribar u. WANDERER die Chance die Protoeiris zu programmieren u. einzusetzen. So stands jedenfalls in den Cetus-Romanen.
Aber Atlan ist die einzige Chance den Weltenbrand zu stoppen. Ich jedenfalls hätte den Plot anders konstruiert.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von AARN MUNRO » 14. Januar 2019, 14:14

nanograinger hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:...
Ich hatte doch in dem anderen Thread bereits in der Überschrift klar gemacht, dass kein Spoiler erfolgen würde, kein wirklicher jedenfalls, kein richtiger, echter ...
Als Beobachter stellt sich mir die Frage, warum du dann ausgerechnet im Spoiler-Bereich, der seit einigen Monaten klar abgetrennt ist, diesen Nicht-Spoiler-Thread aufmachst. Der dann ja doch zum Spoiler wird.

Du hättest deine Bemerkungen besser im Band 2995 Thread im Bereich "Kommende Romantitel" gemacht, dann hättest du nicht diesen Eindruck von "Missstimmung" erweckt, und auch keine "Unruhe in die Spoilerantengruppe" verursacht.

Ach ja: Da der Band 2995 "Nicht-Spoiler-Thread" ja wie nun mehrfach betont kein Spoiler-Thread ist, sollte man ihn auch aus dem Bereich der Spoiler entfernen.

Ich denke, Du hast recht, Mann mit dem Wind im Kopf. Ich stimme Dir sogar zu, denn deine Argumente sind durchaus folgerichtig.Was macht die Dronte?
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von AARN MUNRO » 14. Januar 2019, 14:15

christianf hat geschrieben:Ich fand das ok. Das war ja erst einmal nur ein Teaser, der dann allerdings durch die Folgepostings immer ausführlicher wurde :devil: War vom OP sicher nicht so beabsichtigt.

Richtig, eigentlich nicht ... :unschuldig:
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Goedda » 14. Januar 2019, 14:27

Mich hat eigentlich nur wenig gestört, und so gut wie gar nichts von dem, was hier bereits in einigen früheren Kommentaren geschrieben wurde.
Und das, was mich tatsächlich gestört hat, tja, das war eher typisch für Serie oder einen Roman aus den früheren Jahren der Serie. So fand ich es doch recht… unwahrscheinlich, dass Zau und Tamareil einfach mal so und gerade im richtigen Ausmass Dakkartechnologie bzw. Dakkarphänomene beeinflussen können, nur weil deren Fähigkeiten ebenfalls im Dakkarraum angesiedelt werden. Das klingt für mich so, wie wenn jemand im realen Leben behaupten würde, wir werden durch radioaktive Strahlung bedroht, na dann nehmen wir doch die Mikrowelle, stellen sie auf 250W und lenken die radioaktive Strahlung in eine andere Richtung.
Ebenfalls in diese Sparte gehört das Denken von Atlan: Wir haben zwar keine Ahnung wie die Shod-Spiegel funktionieren und nicht mal der Bhal konnte genau sagen, ob, wie und wann sie an welchem Ziel ankommen würden, aber wird schon alles gutgehen. Und wenn sie schon nicht genau in der Zitadelle angelangen, dann werden sie ja automatisch und logischerweise an den nächsten Shod-Spiegel im selben Geshodrom weitergeleitet.

Ansonsten hat mir der Roman ganz gut gefallen. Ich persönlich habe das PR-Fieber und kann die Romane kaum mehr erwarten. Diesen Roman habe ich auch - wie schon lange nicht mehr - am Stück verschlungen und dachte am Schluss angekommen: "Schade, schon vorbei…". Ich habe mich gefreut über die vielen Informationen und Verbindungen, die in diesem Roman geknüpft wurden, und einen möglichen Lösungsansatz zum Haluterpest-Problem.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von nanograinger » 14. Januar 2019, 17:43

AARN MUNRO hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:....
Ich denke, Du hast recht, Mann mit dem Wind im Kopf. Ich stimme Dir sogar zu, denn deine Argumente sind durchaus folgerichtig.Was macht die Dronte?
Ich weiß nicht, ob du alle sechs Romane der Serie gelesen hast, deshalb will ich dich nicht zu sehr spoilern.
Spoiler:
Die "Dronte" übersteht auch das letzte Abenteuer, aber der Wind "verweht" in einem anderen Universum, das selbst ein Bewusstsein ist. Vorher erzählt er Grainger noch seine Lebensgeschichte, damit zumindest die Erinnerung an ihn überlebt.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Alexandra » 14. Januar 2019, 18:17

AARN MUNRO hat geschrieben:
christianf hat geschrieben:Ich fand das ok. Das war ja erst einmal nur ein Teaser, der dann allerdings durch die Folgepostings immer ausführlicher wurde :devil: War vom OP sicher nicht so beabsichtigt.

Richtig, eigentlich nicht ... :unschuldig:
Hier ein Thread zum Thema, damit dieser Spoilerthread entlastet wird.
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 16&t=11044
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von jemo » 14. Januar 2019, 21:11

Ganz interessant fand ich die Aussage Altans, von wegen man wüsste nicht, ob alles in Echtzeit ablaufen würde, oder ob es zu einem anderen Zeitablauf im Dakkarraum kommen würde.
Das nimmt schon ein wenig den Zeitsprung zu 3000 vorweg.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Goedda » 14. Januar 2019, 22:10

Du meinst, dass bei seiner Rückkehr Zeit verstrichen sein wird? Denn ich hatte den Eindruck, dass sie in Nullzeit im Geshodrom angelangt seien.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von lichtman » 14. Januar 2019, 22:28

Alexandra hat geschrieben:Die uneinnehmbare Festung, das ist das Geshodrom, zu dem Atlan zurückkehrt. Der Ort, an dem die Superintelligenz GESCHOD erwachen soll. Seine Begleiter sind Tamareil, die Cappin im Robotkörper, und der krötenähnliche Tryzom-Mann Zau, seit Monaten ein unzertrennliches Gespann. Myra Wynter kommt auch mit.
Myra wird während des Einsatzes meist durch Nichterwähnung gestraft.
...
Zellaktivatorträger aus der Milchstraße vor sich hat, einen Agenten und Handlanger der dortigen Superintelligenz. Er spricht amüsiert, stellt sich vor als genetisch identischer Ableger eines uralten Bhals, der seinerzeit als Botschafter GESHODS in der Milchstraße weilte, um Kontakt zu ES zu halten, etwa um 28.400 vor Christus. Atlan packt ihn bei seiner offensichtlichen Geltungssucht, erfährt mehr über den Kontakt mit den Thoogondu, der dem damaligen Drush half, die dunkle und gefährliche Seite von ES zu erkennen.
Die Lichterscheinung GESHODS verändert sich.
Bhal Drush erklärt, dass ES eigensüchtig die junge Superintelligenz als Stellvertreter heranzog, um sich die junge und unerfahrene Entität botmäßig zu machen. Sie war manipulierbar. Aber Drush! Er kennt die Gefahr, er weiß, wie ES auf Ansätze von Insubordination reagiert, nämlich mit einer
Bei einem seiner Aufenthalte in der Milchstraße kam dieser erste Bhal mit den Thoogondu in Kontakt, die gerade aus der Milchstraße abzogen. Das ereignete sich zu einer Zeit, die du etwa 28.400 vor Christus nennen würdest.

Das ist beliebg unwahrscheinlich, dass der erste Ruhende Bhal ausgerechnet in der Zeit des Zerwürfnis zwischen Thoogondu und ES lebte.

So jung kann doch GESHOD nicht sein. Die Linie des Ruhenden Bhals muss viel älter sein.

Eine mögliche Volte wäre, wenn der damalige Ruhende Bhal Kontakt mit den Thoogondu aufnahm und in seinen Erinnerungen von der Alten/Neuen Gilde zum "Rebell gegen ES manipuliert wurde.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von AARN MUNRO » 15. Januar 2019, 07:59

jemo hat geschrieben:Ganz interessant fand ich die Aussage Altans, von wegen man wüsste nicht, ob alles in Echtzeit ablaufen würde, oder ob es zu einem anderen Zeitablauf im Dakkarraum kommen würde.
Das nimmt schon ein wenig den Zeitsprung zu 3000 vorweg.

Das dachte ich auch. Dann kommen sie eben mal einige Jahrtausende später wieder heraus.Nach Band 3000 ... oder werden doch ins Stasisfeld des Bhal abgeschoben.
PS: Als im Vorspann hieß, Tamareil kehrt "nach Hause" zurück, dachte ich an Gruelfin ... nicht an das Geshodrom ... und freute mich darüber irgendwie ...bevor ich dann bemerkte, dass es doch nicht so gemeint war.
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von AARN MUNRO » 15. Januar 2019, 08:01

nanograinger hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:....
Ich denke, Du hast recht, Mann mit dem Wind im Kopf. Ich stimme Dir sogar zu, denn deine Argumente sind durchaus folgerichtig.Was macht die Dronte?
Ich weiß nicht, ob du alle sechs Romane der Serie gelesen hast, deshalb will ich dich nicht zu sehr spoilern.
Spoiler:
Die "Dronte" übersteht auch das letzte Abenteuer, aber der Wind "verweht" in einem anderen Universum, das selbst ein Bewusstsein ist. Vorher erzählt er Grainger noch seine Lebensgeschichte, damit zumindest die Erinnerung an ihn überlebt.
Ja, danke.Schade, dass es nicht mehr gab. Ich schrieb selbst eine Fanstory zu Grainger und der Dronte, aber sie ist noch nicht fertig.Kennst Du die Daedalus-Serie von Stableford?
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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von nanograinger » 15. Januar 2019, 13:34

AARN MUNRO hat geschrieben:....Kennst Du die Daedalus-Serie von Stableford?
Ja, teilweise.

Aber das ist off-topic, ich schicke dir demnächst eine PN dazu.

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Re: Spoiler 2995: Die uneinnehmbare Festung, von UA

Beitrag von Mr Frost » 15. Januar 2019, 15:19

Mein Bauchgefühl diesmal: Der Autor war entweder unkonzentriert, desinteressiert, gelangweilt oder von allem ein bisschen. Der Roman hat mir leider so gar nicht gefallen. Die Diskrepanz z.B. zu WiVas Vorgängerband wird doch arg deutlich.

Vor allem sprachlich und schriftstellerisch hatte der Roman aus meiner Sicht Schwächen:
Welche?
Nur ein paar Beispiele:
UA scheint von einigen seiner Forumulierungen so überzeugt zu sein, dass er sie doch auffallend häufig verwendet (und auch das Lektorat oder whoever merkt nichts davon) oder er bemerkt die häufige Verwendung selbst nicht:
- "Eine Vermutung, aber eine begründete", fuhr Wynter ungerührt fort (...) [Seite 15]
- "Eine begründete Vermutung, ich war ja noch nie drin." [Seite 22]
- "Nur begründete Vermutungen." [Seite 43]
- "Mein Extrasinn bestätigte die begründete Vermutung." [Seite 49].

Der Autor übertreibt es ab und an zu sehr:
- "(...) Speichel, in dem kleine helle Bläschen exlodierten (...)" [Seite 7] (?!)
- "Das ist krank und bizarr" [Seite 15]
- "(...) mit den absurd großen Füßen, die zu den Zehen hin grotesk verbreitert wirkten." [Seite 15]
- "So pervers es auch anmutete (...)" [Seite 31]

Der Autor vergißt, was er bereits geschrieben hat [und auch das Lektorat...s.o.]:
-"Er wurde unscharf wie ein verstelltes Holo." [Seite 29], sechs Zeilen (!) darunter dann: (...) "wurde sein Körper unscharf".

Es hagelt seltsame Dialoge, Aussprüche und Gedanken:
- Atlan: " Ein Konferenzraum sieht aus wie der andere. (...). Ein zweckmäßiger Tisch, mehr oder weniger bequeme Sessel, Kommunikationseinrichtungen, das war´s" (???) [Seite 19]. Bully: "Ja", sagte Bully zurückhaltend. "Ich kann mir diese Räume auch nicht merken" [Aha!?]. Sternstunde des Smalltalks, würde ich sagen...
- Tamareil: "Und Du, bunte Kuh, was sagst Du dazu?" [Seite 38]. Sollte vielleicht witzig sein...
- "Ob das planmäßig erfolgt war oder (...) konnten wir nicht sagen, und es interessierte uns auch nicht" [Seite 41]. Aha, gut dass wir dann darüber nachgedacht haben, ob wir es sagen könnten...

Wie gesagt, nur ein paar Beispiele.
Ich laß' es dabei bewenden.
Mich haut so was komplett aus dem Versuch der Immersion.

Trauriger eher solche Sachen:
"Es war ein unglaublicher, beispielloser, kosmischer Ort!" ruft uns der Autor beschwörend zu [Seite 47]. Aber leider wird nichts, was der Autor im Anschluß schreibt, dem gerecht. Nur gewöhnliche Versatzstücke werden aufgezählt (z.B. "Bedienungselemente, Schaltflächen, Shod-Spiegel, Plattform, Lichtsäule). Hier gelingt es dem Autor eklatant nicht, kosmische Atmosphäre sprachlich zu erzeugen. Er schreibt nur hin, dass der Ort "kosmisch" sei. Da wäre doch mehr drin gewesen, oder?

Die eigentlich interessanten Teile der Handlung (Enthüllungen zu GESHOD und den Gemeni) kamen demzufolge nur noch seltsam unspektakulär und beiläufig rüber. Hier wurde viel vermutetes Potential verschenkt.

Ansonsten zur Handlung: Da werden aus Langeweile (!) Menschen psychische Schäden zugefügt [Seite 15], da entstehen passenderweise manipulierbare Störzonen, da taucht plötzlich ein Gemen mit Individualität wie Kai aus der Kiste auf und es wird eine Tamareil geschildert, die wie ein Teenager spricht und handelt.
Tja, ich war ein bisschen enttäuscht

Das Beste am Roman: Das Titelbild.

Meine Wertung: 5/5/3.

Ich drücke nun die Daumen, dass die kommenden drei Bände den Zyklus dennoch befriedigend abschließen werden.

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