Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Montill

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Mr Frost
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Mr Frost »

Wim Vandemaan hat geschrieben:Hallo Frank, Du schreibst:
"Wie kann man an etwas forschen, an einem "Mechanismus" der die eigene Realität verändert und wobei man selbst Teil dieser Veränderung ist?"

Ich bin da ganz anderer Ansicht. Deiner Theorie nach dürfte es keine Erforschung von Erkrankungen geben (da der Mensch ja "Teil dieser" krankheitsbedingten "Veränderungen ist), keine Erforschung der Evolution (deren Erzeugnis wir sind und die unsere "eigene Realität" ununterbrochen "verändert"), schon gar keine Erforschung von Gravitationswellen.
Wissenschaftler sind da ganz anderer Meinung; wir auch: Fakten sind, geeignete Instrumente vorausgesetzt, erforschlich. Die Scherung ist ein (serieninterner) Fakt und also mit (serieninternen) wissenschaftlichen Ansätzen und Instrumenten zu erforschen.
Da ist die Weltraumserie PR eben auch :D "Science" Fiction.
Ja, aber ein Mensch, der selbst, z.B. psychisch krank ist, dessen Realitätswahrnehmung verschoben ist, der Dinge sieht, die es nicht gibt, der kann sich nicht von außen selbst erforschen und er wird auch kaum verstehen, was man erforschen sollte, denn das, was er sieht, ist ja für ihn real und somit normal.
SO verstehe ich das Argument von oben.
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Arthur Dent
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Arthur Dent »

Mr Frost hat geschrieben:
Wim Vandemaan hat geschrieben:Hallo Frank, Du schreibst:
"Wie kann man an etwas forschen, an einem "Mechanismus" der die eigene Realität verändert und wobei man selbst Teil dieser Veränderung ist?"

Ich bin da ganz anderer Ansicht. Deiner Theorie nach dürfte es keine Erforschung von Erkrankungen geben (da der Mensch ja "Teil dieser" krankheitsbedingten "Veränderungen ist), keine Erforschung der Evolution (deren Erzeugnis wir sind und die unsere "eigene Realität" ununterbrochen "verändert"), schon gar keine Erforschung von Gravitationswellen.
Wissenschaftler sind da ganz anderer Meinung; wir auch: Fakten sind, geeignete Instrumente vorausgesetzt, erforschlich. Die Scherung ist ein (serieninterner) Fakt und also mit (serieninternen) wissenschaftlichen Ansätzen und Instrumenten zu erforschen.
Da ist die Weltraumserie PR eben auch :D "Science" Fiction.
Ja, aber ein Mensch, der selbst, z.B. psychisch krank ist, dessen Realitätswahrnehmung verschoben ist, der Dinge sieht, die es nicht gibt, der kann sich nicht von außen selbst erforschen und er wird auch kaum verstehen, was man erforschen sollte, denn das, was er sieht, ist ja für ihn real und somit normal.
SO verstehe ich das Argument von oben.
Ach Gottchen (und nö, das ist keine Anrufung des Allmächtigen, sondern Ausdruck meiner Belustigung), ihr redet aneinander vorbei. Der eine bringt ein Beispiel, der andere ebenfalls. Beide sind berechtigt. Wenn ich einen Schnupfen habe, kann ich die Symptome beschreiben und den Ursachen auf den Grund gehen. Im Idealfall hole ich mir Hilfe eines Dritten, nicht Betroffenen. Wenn meine Wahrnehmung stärker leidet, ist die Einholung von Informationen Dritter unabdingbar.
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

Wim Vandemaan hat geschrieben:Hallo Frank, Du schreibst:
"Wie kann man an etwas forschen, an einem "Mechanismus" der die eigene Realität verändert und wobei man selbst Teil dieser Veränderung ist?"

Ich bin da ganz anderer Ansicht. Deiner Theorie nach dürfte es keine Erforschung von Erkrankungen geben (da der Mensch ja "Teil dieser" krankheitsbedingten "Veränderungen ist), keine Erforschung der Evolution (deren Erzeugnis wir sind und die unsere "eigene Realität" ununterbrochen "verändert"), schon gar keine Erforschung von Gravitationswellen.
Wissenschaftler sind da ganz anderer Meinung; wir auch: Fakten sind, geeignete Instrumente vorausgesetzt, erforschlich. Die Scherung ist ein (serieninterner) Fakt und also mit (serieninternen) wissenschaftlichen Ansätzen und Instrumenten zu erforschen.
Da ist die Weltraumserie PR eben auch :D "Science" Fiction.
Wenn ich sehe, wie mein Organismus von Krankheitserregern befallen wird, kann ich etwas dagegen tun.
Wenn ich sehe, wie ein anderer psychische Auffälligkeiten entwickelt, kann ich ihn untersuchen.
Wenn aber nichtnur ich allein sondern alle Menschen dieselben Symptome entwickeln, diese Symptome also normal erscheinen, dann dürfte es mit der Erkennung schon unmöglich werden.
Ich nehme an, es wird irgendwann einen Sprung in den anderen Realitätsast geben ...
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

Wim Vandemaan hat geschrieben:Ja, mach nur weiter so mit deinen Häresien! :( Willst Du am Ende noch behaupten, Perry Rhodan und alle Geschichten um ihn seien nur ... ausgedacht? :susp: - - - "Ergreift ihn...!!!" :D
Es gibt ja die Theorie, dass im wahren Universum seit Jahrzehnten eine erfolgreiche Heftromanserie mit dem Titel "Das FORUM - die größte Debattenserie der Welt" erscheint, in der phantastische Figuren wie Haywood Floyd, Mr Frost, Wim Vandemaan, Frank Chmorl Pamo und dergleichen zu Diskussionsturnieren antreten.
Die Leser in der wahren Welt sollen manchen Debattenzyklen dieser Serie zwar mit Verwunderung gegenüberstehen, sie für unlogisch, unglaubwürdig, unwissenschaftlich oder fragwürdig, ihr insgesamt aber die Treue halten, und sie lesen sie in den langen, dunklen Nächten auf ihren Linearraumflügen wer weiß wohin. -_-[/quote]

Sorry, aber von einer Serie, die sich wie keine andere der Realwelterklärung ihrer Pseudowelttechnologie verschrieben hat, mehr und länger als Star Trek, erwarte ich schlüssige Erklärungen.
Deine Antwort bezüglich den genannten ist deshalb für mich jedenfalls deplatziert! <_<
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

HerbertSeufert hat geschrieben:Was mir persönlich am meisten an diesen Dingen missfällt, ist der Gedanke, dass wir uns auch nach der Scherung nicht an der Bugwelle des Zeitstroms bewegen dürften, sondern in tiefer Vergangenheit des neuen Scheruniversums.

Alles wie in einem fertig geschriebenen Buch, welches 1200 Seiten umfasst, wir uns aber auf Seite 2 herumtummeln (müssen)!
Das würde zwar bedeuten, dass wir mit unserem jetzigen Tun die Zukunft erst realisieren, aber letztlich im Rückblick aus weit entfernter Zukunft Alles determiniert war bzw. - aus unserer Sicht - determiniert ist und sein wird.

Die Zukunft ist dann nicht mehr offen oder ergebnisoffen, sondern bereits in der Sequenz in die Zukunft festgelegt.

Unsere Helden siegen oder scheitern aus diesem Blickwinkel in tiefer Vergangenheit des Scheruniversums.

Gibt es überhaupt eine festlegbare »Frontebene« der Zeit?
Eine »Spitze des Zeitstroms«!?
Deshalb rangiert für mich auch alles um Thez ab 2700 (und jegliche kommende Rückblende, dass Thezens Wirken auch früher schon sichtbar war), ganz, ganz weit hinten in der Wertung der Zyklen. Alles ist im Grunde schon festgeschrieben und die kleinen Ameisen müssen nurnoch ihre geskriptete Rolle spielen und ihre Sprüchlein aufsagen.
Traurig ...
"Andere" mögen sich heimelig und kuschelig bei diesen Aussichten fühlen ...
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

Mr Frost hat geschrieben:
Wim Vandemaan hat geschrieben:Hallo Frank, Du schreibst:
"Wie kann man an etwas forschen, an einem "Mechanismus" der die eigene Realität verändert und wobei man selbst Teil dieser Veränderung ist?"

Ich bin da ganz anderer Ansicht. Deiner Theorie nach dürfte es keine Erforschung von Erkrankungen geben (da der Mensch ja "Teil dieser" krankheitsbedingten "Veränderungen ist), keine Erforschung der Evolution (deren Erzeugnis wir sind und die unsere "eigene Realität" ununterbrochen "verändert"), schon gar keine Erforschung von Gravitationswellen.
Wissenschaftler sind da ganz anderer Meinung; wir auch: Fakten sind, geeignete Instrumente vorausgesetzt, erforschlich. Die Scherung ist ein (serieninterner) Fakt und also mit (serieninternen) wissenschaftlichen Ansätzen und Instrumenten zu erforschen.
Da ist die Weltraumserie PR eben auch :D "Science" Fiction.
Ja, aber ein Mensch, der selbst, z.B. psychisch krank ist, dessen Realitätswahrnehmung verschoben ist, der Dinge sieht, die es nicht gibt, der kann sich nicht von außen selbst erforschen und er wird auch kaum verstehen, was man erforschen sollte, denn das, was er sieht, ist ja für ihn real und somit normal.
SO verstehe ich das Argument von oben.
Zuminest DU hasts erfasst ...
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Mr Frost »

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Wim Vandemaan hat geschrieben:(...)
Wenn ich sehe, wie mein Organismus von Krankheitserregern befallen wird, kann ich etwas dagegen tun.
Wenn ich sehe, wie ein anderer psychische Auffälligkeiten entwickelt, kann ich ihn untersuchen.
Wenn aber nichtnur ich allein sondern alle Menschen dieselben Symptome entwickeln, diese Symptome also normal erscheinen, dann dürfte es mit der Erkennung schon unmöglich werden.
Ich nehme an, es wird irgendwann einen Sprung in den anderen Realitätsast geben ...
Q.e.d.. Ganz genau!
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Mr Frost »

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:
Wim Vandemaan hat geschrieben:(...)
Zuminest DU hasts erfasst ...
;). Ich stimme Dir auch bei der restlichen Diskussion (THEZ/ s.o.) voll zu!
Christian Montillon
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Christian Montillon »

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben: Wenn aber nichtnur ich allein sondern alle Menschen dieselben Symptome entwickeln, diese Symptome also normal erscheinen, dann dürfte es mit der Erkennung schon unmöglich werden.

Weswegen es Leute wie die hochspezialisierte Zeitwissenschaftlerin Aichatou Zakkara gibt.
Wenn ein Problem auftaucht, wird sich die (Perry'sche) Wissenschaft auch damit beschäftigen und Wege finden. Du benennst ja genau das Problem, das die Romane auch benennen ... aber ich z.B. mag es, wenn die Romanfiguren vor Problemen stehen, die sie (kreativ) lösen müssen.
Christian Montillon
Terraner
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Christian Montillon »

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben: Ich nehme an, es wird irgendwann einen Sprung in den anderen Realitätsast geben ...
Das ist etwas, das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wieso sollte es? Das Thez'sche Universum ist abgespalten, ist "weg" von unserem. Beim Thez'schen Universum kennen wir das Ende, auf das alles hinausläuft - im Universum der Perry-Serie ist alles offen. Das finde ich wesentlich spannender ...
Trevor Casalle 839

Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Trevor Casalle 839 »

Christian Montillon hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Wenn aber nichtnur ich allein sondern alle Menschen dieselben Symptome entwickeln, diese Symptome also normal erscheinen, dann dürfte es mit der Erkennung schon unmöglich werden.
Weswegen es Leute wie die hochspezialisierte Zeitwissenschaftlerin Aichatou Zakkara gibt.
Wenn ein Problem auftaucht, wird sich die (Perry'sche) Wissenschaft auch damit beschäftigen und Wege finden. Du benennst ja genau das Problem, das die Romane auch benennen ... aber ich z.B. mag es, wenn die Romanfiguren vor Problemen stehen, die sie (kreativ) lösen müssen.
Es gibt dazu einen Spruch eines psychisch Auffälligen, den man in die Zwangsjacke stecken musste: "Hilfe, holt mich hier raus, ich bin hier der einzig Normale unter lauter Irren!" Da kann jemand noch so sehr Zeitwissenschaftler sein, wenn die absoluten Grundlagen einer Welt sich ändern, wirkt alles Alternative bestenfalls wie ein Traum - oder wie ein Hirngespinst eines Irren. Ich stimme Frank da absolut zu.

Letztendlich können nur wir Leser auf unserer Metaebene erkennen, ob sich im Perryversum irgendetwas geändert hat, das aber die Protagonisten nicht selber erkennen können. Wir sind ja auch aktiv am Suchen nach Fällen in den Romanen, bei denen sich was für uns Leser geändert hat, während die Romanfiguren so tun, als wäre alles ganz normal. Das ist für mich die Zeitscherung.

Wir hatten hier im Forum gerade den Fall, dass der Dolan Jason nur noch eine Exekutorin hat und dann kam die Frage nach dem Bewusstsein der Ordischen Stele auf, das ja eigentlich den zweiten Exekutor an Bord darstellen müsste - oder auch nicht, wenn hier die Zeitscherung unbemerkt zugeschlagen hat....

Oder etwas deutlicher: Perry Rhodan erinnert sich in Sevcooris bei Gelegenheit an einen Mutanten im Mutantenkorps namens Clifford Monterny, den er 1976 im Verlauf des Galaktischen Rätsels mit nach Wanderer nahm. Schön für beide.
Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Frank Chmorl Pamo »

Christian Montillon hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben: Ich nehme an, es wird irgendwann einen Sprung in den anderen Realitätsast geben ...
Das ist etwas, das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wieso sollte es? Das Thez'sche Universum ist abgespalten, ist "weg" von unserem. Beim Thez'schen Universum kennen wir das Ende, auf das alles hinausläuft - im Universum der Perry-Serie ist alles offen. Das finde ich wesentlich spannender ...
Wenn ich mir aber eure Dr. Who-inspirierte Theorie des Zeitflusses ansehe, wo es bestimmte Fixpunkte gibt, auf die verschiedene parallele Entwicklungen zulaufen um sich dann wieder zu vereinen, bin ich da noch sehr skeptisch.
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nanograinger
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von nanograinger »

Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Wenn aber nichtnur ich allein sondern alle Menschen dieselben Symptome entwickeln, diese Symptome also normal erscheinen, dann dürfte es mit der Erkennung schon unmöglich werden.
Weswegen es Leute wie die hochspezialisierte Zeitwissenschaftlerin Aichatou Zakkara gibt.
Wenn ein Problem auftaucht, wird sich die (Perry'sche) Wissenschaft auch damit beschäftigen und Wege finden. Du benennst ja genau das Problem, das die Romane auch benennen ... aber ich z.B. mag es, wenn die Romanfiguren vor Problemen stehen, die sie (kreativ) lösen müssen.
Es gibt dazu einen Spruch eines psychisch Auffälligen, den man in die Zwangsjacke stecken musste: "Hilfe, holt mich hier raus, ich bin hier der einzig Normale unter lauter Irren!" Da kann jemand noch so sehr Zeitwissenschaftler sein, wenn die absoluten Grundlagen einer Welt sich ändern, wirkt alles Alternative bestenfalls wie ein Traum - oder wie ein Hirngespinst eines Irren. Ich stimme Frank da absolut zu.
Das sehe ich vollkommen anders. Denn schon in unseren realen Physik ist es nach der Entdeckung der Quantenphänomene so, dass die klare Trennung von Objekt und Subjekt fragwürdig ist (streng genommen kann diese Trennung nicht mehr rechtfertigen). Und trotzdem erforschen "wir" weiterhin die Quantenwelt, und das sehr erfolgreich, möchte ich mal behaupten.

Dieses Faktum und die daraus folgende Ungewissheit gefiel und gefällt vielen Leuten nicht. Das kann ich nachvoillziehen. Aber die entsprechenden Phänomene lassen sich nicht wegdiskutieren, und Augen verschließen hilft auch nicht. Wie es P.K. Dick mal formuierte: "Wenn Ihnen diese Welt nicht gefällt, schauen Sie sich mal die anderen an."
Trevor Casalle 839 hat geschrieben: Letztendlich können nur wir Leser auf unserer Metaebene erkennen, ob sich im Perryversum irgendetwas geändert hat, das aber die Protagonisten nicht selber erkennen können. Wir sind ja auch aktiv am Suchen nach Fällen in den Romanen, bei denen sich was für uns Leser geändert hat, während die Romanfiguren so tun, als wäre alles ganz normal. Das ist für mich die Zeitscherung.
...
Auch das stimmt nicht. Gerade die in den Romanen geschilderten Erfahrungen mit den "Chronoduplikaten" (Nos Gaimors Leiche, Irr-MUTTER) zeigt, dass die Protagonisten durchaus Aspekte der Scherung erfahren können.
Kritikaster
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Kritikaster »

Schön, hier zu lesen, wie jeder sein Unbehagen mit dem Verständnis von THEZ, Autokausalität oder Scherung erst mal runterbricht auf eigene Erfahrungen, Philosophien oder Fimlkenntnisse - um dann dieser aus meiner Sicht manchmal konträren Chimäre argumentativ zu Leibe zu rücken.
Da bin ich froh, dass meine philosophischen Kenntnisse oberflächlich, meine Filmkenntnisse kaum vorhanden und mein Optimismus in die menschliche Erkenntnisfähigkeit ungebrochen sind. (Wenn ich Beschränkungen natürlich auch nicht leugne - nicht mal bei mir.)
Aber ich habe es natürlich einfach: Für mich ist die Scherung letztlich nichts anderes als eine Variante des Resets. Über den ich einfach nur glücklich bin, denn die Thematik der JZL gefiel mir ganz und gar nicht mehr. Determinismen sind genauso wie Beliebigkeiten aus dem nun wieder ergebnisoffenen Perryversum weggewischt und alle können befreit aufatmen.(Wenn sie denn nur wollen täten.) 8-)
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Raktajino
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Raktajino »

Kritikaster hat geschrieben: Für mich ist die Scherung letztlich nichts anderes als eine Variante des Resets. 8-)
In der Tat.
Kann man so sehen. Im Gegensatz zur DUSCHE wird aber nur eine Episode quasi resettet. :D
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Clark Flipper
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Clark Flipper »

Man könnte ja auch sagen, es ist nur eine Variante des üblichen Zyklusende seit mindestens 10 Zyklen.

Hier wurde halt geschoren anstatt ins Nirvana weg zu Fliegen oder so.

Ist diese Art des Ende des Zyklus nicht eher das Problem? Kann das was passiert nicht mal einfach ein Fakt bleiben so das die Protagonisten damit arbeiten müssen?

Ich hoffe mal dass es nicht das Problem ist, das dieses auch für die Expokraten gilt.

Nur mal so, allein ein Blick auf die Terranische Geschichte der letzten 500 Jahre lässt vermuten das die Auswanderungs-/Selbstmordrate gigantisch sein muss.
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nanograinger
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von nanograinger »

Kritikaster hat geschrieben:Aber ich habe es natürlich einfach: Für mich ist die Scherung letztlich nichts anderes als eine Variante des Resets. Über den ich einfach nur glücklich bin, denn die Thematik der JZL gefiel mir ganz und gar nicht mehr. Determinismen sind genauso wie Beliebigkeiten aus dem nun wieder ergebnisoffenen Perryversum weggewischt und alle können befreit aufatmen.(Wenn sie denn nur wollen täten.) 8-)
Wenn du dieses "Wegwischen" als Reset wertest, dann ist das deine ehrenwerte Meinung. Aber frage mal die Tekenerfreunde, die Arkonfreunde, etc. was für sie resetted ist. Von Orpleyd ganz zu schweigen.

Mir scheint, das Wort "Reset" wird oft genug einfach mit "Zyklusende" verwechselt.
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Arthur Dent
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Arthur Dent »

nanograinger hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:Aber ich habe es natürlich einfach: Für mich ist die Scherung letztlich nichts anderes als eine Variante des Resets. Über den ich einfach nur glücklich bin, denn die Thematik der JZL gefiel mir ganz und gar nicht mehr. Determinismen sind genauso wie Beliebigkeiten aus dem nun wieder ergebnisoffenen Perryversum weggewischt und alle können befreit aufatmen.(Wenn sie denn nur wollen täten.) 8-)
Wenn du dieses "Wegwischen" als Reset wertest, dann ist das deine ehrenwerte Meinung. Aber frage mal die Tekenerfreunde, die Arkonfreunde, etc. was für sie resetted ist. Von Orpleyd ganz zu schweigen.

Mir scheint, das Wort "Reset" wird oft genug einfach mit "Zyklusende" verwechselt.
Jeder Zyklus hat ein Ende, nur die Wurst (Thez) hat zwei.
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Raktajino »

nanograinger hat geschrieben: Wenn du dieses "Wegwischen" als Reset wertest, dann ist das deine ehrenwerte Meinung.
Vorischt, mein Guter. Kriti hat schon sehr vorsichtig gepostet. Eine Art von Reset.
Arthur Dent hat geschrieben: Jeder Zyklus hat ein Ende, nur die Wurst (Thez) hat zwei.
Das nenn ich auf den Punkt gebracht. :devil:
:D
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Raktajino »

Wir hatten je - ewige Seiten zuvor - eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Eingreifens von Gucky. Nach erneuter Lektüre gibt der Roman eigentlich darauf die vernichtende Antwort - selber. Ein desorientierter Ureinwohner. Aber dies wird wohl die Fortsetzung in 2935 umschiffen.
:mellow:
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von HerbertSeufert »

@Christian Montillon

Die Ansage, dass im Scheruniversum wieder Alles ergebnisoffen sei, ist nur eine Denkmöglichkeit.
Sicher, wir kennen die Zukunft dieses Scheruniversums nicht:
Aber nach vielen Serien-Erfahrungen mit Zeitreisen und der Schilderung der Entwicklung des Thez-Universums liegt der Gedanke verdammt nahe, dass wir auch in der neuen Welt tief in deren Vergangenheit agieren und Entwicklung und Outcome schon »vom Ende her« betrachtet werden könnten.

Dann wären wir auch in dem »neuen Roman« auf Seite 2 beheimatet, nur mit dem Unterschied zum Thez-versum, dass uns das Ergebnis vieler weiterer Seiten noch nicht bekannt ist, anderen Wesen aber schon!

Wir machen dann auch im Scheruniversum nichts Anderes als die bereits erfüllte Agenda abzuarbeiten, an deren Ende vielleicht diesmal nicht Thez steht.

Eine gefährliche Sache, die Ihr Expokraten da eingeführt habt.
E=mc²
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Raktajino
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Raktajino »

In der Tat. :D
Wir, selbst die Expokraten wissen nicht, was ihnen irgendwann mal einfallen wird. :D
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Mr Frost
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Mr Frost »

Christian Montillon hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben: Ich nehme an, es wird irgendwann einen Sprung in den anderen Realitätsast geben ...
Das ist etwas, das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wieso sollte es? Das Thez'sche Universum ist abgespalten, ist "weg" von unserem. Beim Thez'schen Universum kennen wir das Ende, auf das alles hinausläuft - im Universum der Perry-Serie ist alles offen. Das finde ich wesentlich spannender ...
Dies empfinde ich als "beruhigend". SO klar ist mir dies aus den Romanen (selbst) damals nicht geworden. Aber vielen Dank für die Klarstellung...
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Carrasco
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Carrasco »

Ich glaube, man muss die Scherung von der dys-chronen Drift unterscheiden.
Die Scherung lässt sich vielleicht erforschen - aber die Drift?
Wenn unser Universum samt Vergangenheit Teil der Veränderung = dys-chronen Drift ist, dann ist diese Veränderung für alle Bewohner dieses Universums nicht mehr nachvollziehbar, nicht mehr beweisbar, denn sämtliche Aufzeichnungen, sämtliche Erinnerungen sind ja dann auch überschrieben. Wenn sich meine Vergangenheit (und Gegenwart) in eine andere Vergangenheit (und Gegenwart) verwandelt, kann ich ja nicht sagen: "oh hey! Meine Realität hat sich verändert!", denn ich könnte mich an die alte nicht erinnern.
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Kardec
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Re: Spoiler 2934: Unter der Flammenflagge, von Christian Mon

Beitrag von Kardec »

Mr Frost hat geschrieben:....... SO klar ist mir dies aus den Romanen (selbst) damals nicht geworden........
Eigenartig! Dir fällt jedes fehlende Komma auf - und die glasklare Schlussfolgerung aus dem Text von 2874 nicht?
Spätestens bei der Debatte um das Y-bzw U-Modell (egal für welches man ist) ist doch die komplette Trennung glasklar.
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